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Ich brauche Hilfe

8. Oktober 2007 um 23:05

Hallo zusammen!

Ich habe einen Mann kennengelernt, doch es ist alles etwas schwierig und ich weiß nicht, wie ich das ganze einordnen soll. Ich würde gern eure Meinung hören.

Er ist Arzt im Krankenhaus, schätzungsweise 36-39 Jahre alt (ich bin 26). Er ist einer der behandelnden Ärzte meines Vaters und ist mir gleich am Anfang aufgefallen. Ich habe nie mit ihm gesprochen, obwohl mein Vater mehrere Wochen im Krankenhaus liegt. Lediglich wenn ich den Raum verlassen musste, als die Ärzte zur Visite kamen, habe ich ihn gegrüßt und er war noch so höflich mir die Tür aufzuhalten. Einge Male bin ich ihm auf dem Flur begegnet und er hat mich links liegen lassen. Einge Male habe ich ihn auf dem Flur gesehen, als ich mit meinem Vater einige Schritte gemacht habe und er hat meinen Vater sehr nett gegrüßt, mich keines Blickes gewürdigt. Ich fand es schade, habe aber auch nichts groß gemacht.

Letzten Montag dann sprach ich ihn an, weil ich eine medizinische Frage hatte und er antwortete sehr nett. Zum ersten Mal haben wir nicht nur miteinander gesprochen, wir haben uns auch etwas länger in die Augen gesehen. Etwas später am Tag saß ich alleine in einem Raum und habe gelesen. Ich habe gesehen, dass er mehrfach vorbei ging und reingesehen hat. Es saßen noch andere Leute mit im Raum, die sind aber nach einer Weile gegangen. Als er wieder vorbei ging, drehte er plötzlich um, kam rein, setzte sich dicht neben mich und fragte, was ich denn die ganze Zeit tun würde. Ich erklärte ihm, dass ich grade meine Diplomarbeit schreibe und wir unterhielten uns noch etwas (vielleicht 2 Min.) und er ging. Nach etwa 10 Min kam er wieder rein und sagte, dass sie herausgefunden haben, was meinem Vater fehlt und erklärte mir alles im Detail (meinen Vater hatte er noch nicht aufgeklärt). Er sagte, dass ich mir keine Sorgen machen müsste und er wieder gesund werden würde.

Am nächsten Tag, als die Ärzte zur Visite kamen, durfte ich bleiben. Als sie gehen wollten, drehte er sich zu mir um, sah mir in die Augen und lächelte. Am darauffolgenden Tag (Mittwoch) sah ich ihn nicht. Erst am Donnerstag hatten wir unsere nächste Begegnung und ich verhielt mich etwas Scheiße: Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, als ich reinkam, sah ich ihn in einem Raum sitzen und bin vorbei gegangen ohne reinzuschauen. Als ich zu meinem Vater wollte kam er raus, weil er in den Raum zwei Türen weiter wollte. Er schaute mich an und als er sah, dass ich auch gucke grüßte er. Etwas später war ich auf dem Flur und sah ihn in meine Richtung kommen, plötzlich drehte ich mich um und tat so, als ob hinter mir irgendwas los wäre und ging wieder vorbei.
Noch etwas später telefonierte ich und stand bei den Aufzügen. Er kam, hatte ein Lächeln auf den Lippen, sah mich nicht direkt an. Er stellte sich vor die Aufzüge, schaute in meine Richtung, aber sah mich nicht an. Er schaute auf den Flur, aber da war keine Menschenseele. Der Aufzug kam er stieg ein und ging. Ich war mächtig sauer, dass er mich ignoriert hatte.

Am nächsten Tag, als ich meinen Vater besuchte sagte er, dass der besagte Arzt heute morgen mit ihm über mich gesprochen hat. Der Arzt meinte, ihre Tochter hat ganz schön viel Stress wegen der Diplomarbeit und das er weiß, was ich durchmache. Er sagte zu meinem Vater er hätte mich gestern telefonieren hören, wie ich über die Diplomarbeit sprach. Das war, als ich bei den Afzügen stand und er mich ignoriert hatte. Und dann sagte er, sie müssen bestimmt richtig stolz auf sie sein.

Heute habe ich ihn wieder gesehen, auf dem Flur, als sich unsere Blicke trafen, hat er mich nett gegrüßt. Dann kamen die Ärzte zur Visite. Er kam, stand zunächst vor mir, ich konnte nur seinen Rücken sehen. Ich war an der Wand gelehnt, da drehte er sich um und sagte irgendwas, was ich nicht verstand und stellte sich neben mich an die Wand. Als die Ärzte gingen, blieb er noch einen Augenblick stehen, verabschiedete sich bei meinem Vater und als er gehen wollte, schaute er mir noch einmal in die Augen und lächelte.

Was soll/kann ich davon halten?

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9. Oktober 2007 um 0:57

Danke
Ich danke dir für deine Antwort!!!
Meinst du, dass ein gewisses Interesse seinerseits besteht?

Mir bleibt durch den Krankenhausbetrieb nichts anderes übrig, als seine Blicke mit einem Lächeln zu erwiedern, zumal er immer in Action ist.

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9. Oktober 2007 um 22:06

Seit heute bin ich
ganz sicher, dass igendwas ist. Er ist einfach ZU freundlich. Nur habe ich das Problem, dass ich exzrem feige bin, nicht aus mir rauskommen kann, um ihn anzusprechen. Daher denke ich, werden wir - wenn nicht er einen Schritt macht - uns nie außerhalb des Krankenhauses sehen und sprechen können

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10. Oktober 2007 um 1:14
In Antwort auf erato_12663474

Seit heute bin ich
ganz sicher, dass igendwas ist. Er ist einfach ZU freundlich. Nur habe ich das Problem, dass ich exzrem feige bin, nicht aus mir rauskommen kann, um ihn anzusprechen. Daher denke ich, werden wir - wenn nicht er einen Schritt macht - uns nie außerhalb des Krankenhauses sehen und sprechen können

Hallo
ich denke, er ist schüchtern, insbesondere auch, weil Dein Vater von ihm mitbehandelt wird. Wenn Du zwischendurch auch eher abweisend oder "abwesend" (ihn nicht anguckst) gewesen bist, ist es für ihn auch nicht leicht zu beurteilen, in der Kürze eurer Begegnungen, was Du wirklich über ihn denken könntest. Guck lieber erst mal, ob er noch frei ist (trägt er einen Ehering?)

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10. Oktober 2007 um 7:47
In Antwort auf oriana_12139184

Hallo
ich denke, er ist schüchtern, insbesondere auch, weil Dein Vater von ihm mitbehandelt wird. Wenn Du zwischendurch auch eher abweisend oder "abwesend" (ihn nicht anguckst) gewesen bist, ist es für ihn auch nicht leicht zu beurteilen, in der Kürze eurer Begegnungen, was Du wirklich über ihn denken könntest. Guck lieber erst mal, ob er noch frei ist (trägt er einen Ehering?)

Guten Morgen
Einen Ehering trägt er nicht (muss aber zunächst nie viel heißen).
Aber während er früher auch mal an mir vorbei gegangen ist, sucht er heuten den Blickkontakt und wenn er sieht, dass ich gucke, dann grüßt er. Das gabs es vorher nicht.
Zudem sucht er (glabe ich) das Gespräch, weil er irgendwelche Dinge sagt, die komplett unwichtig sind. Gestern kam ich gerade in Krankenhaus, als sie mit der Visite bei meinem Vater fertig waren. sie gingen zur nächten Tür, etwa 10 Schritte weiter. Dioe beiden anderen Ärzte gingen rein, er gucjte zu mir und als sich unsere Blicke trafen, grüßte er. Plötzlich kam er auf mich zu und sagte: "Ach übrigens, wenn alles gut geht, wird ihr Papa Freitag entlassen", ich habe mich bedankt und er lächelte und ging dann zur Visite in das Zimmer. Ich meine er kann doch davon ausgehen, dass mir das mein Vater selbst sagen wird.

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