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Ich brauch euren Rat /Alkohol

16. November um 0:40

Liebe Leser
Ich bin Mama von 3 wundervollen kids.
2 aus erster Ehe .
Mein neuer Partner ist seit kurzem alkoholkrank........zum Problem
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem neuen Partner zusammen und er trank hin und wieder mal .
Mal mehr und mal weniger. Kein Ding.
Jetzt kam allerdings unsere 1.Tochter 2017 zur Welt und sie ist bei allem sein Engel.
Meine Tochter aus 1.Ehe ist allerdings immer die böse.
Mittlerweile weiss ich dass diese Schuldzuweisungen Alkoholpegel abhängig sind
Denn inzwischen sind es nicht ab und zu trinken sondern morgens bis abends.
Wir wohnen nicht zusammen doch er ist vorwiegend hier.
Als ich ihn mal rauswerfenwollte ging er nicht weil er zu besoffen war.
Doch wie es kommen sollte da er mittlerweile auch nicht mehr regelmäßig arbeiten ging hat er sich überreden lassen ein Entzug zu starten.
Da sitzt er nun auch in der Klinik.
Was ich prinzipiell schon toll find ...hut ab-doch nun hab ich erfahren dass es wohl schon der 3. Versuch ist. 🤨
Leider war ich wohl zu blind und naiv.
Er hatte wohl mal angedeutet dass er 2 Phasen hatte die ihn aus den Leben rissen vor allem dass sein Vater verstarb und dass im Streit und er dass heute noch nicht sich verzieh.
Doch was soll ich jetzt nur tun?
Bitte versteht mich nicht falsch-ich hatte Gefühle und liebte ihn
Er war immer da und Verstand sich mit den kids .die kids finden ihnen toll und lieben ihn.
Doch als ich ihn heute besuchte fragte ich mich tatsächlich was ich an ihm finde?ich spürte nix!!!!
Er ist kaputt...
Er ist alkoholiker
Ich machte mit ihm so viel mit...Ich half ihm er mir
Wir verbrachten tolle Std. Zusammen..Er ist ein richtig toller Vater....
Aber seit der Alkohol mehr wurd ...kamen die Folgen
Kaum noch Zweisamkeit...Kein Sex weil ich nur nüchtern mit ihm schlafen wollt.
Ständig lügen für ihn
Ausreden
Er schlief nur noch oder trank
Hygiene war Fehlanzeige so dass ich ihn mied.
.......

Sicherlich schreib ich vielen aus der seele und haben genau das gleiche wie ich erlebt.
Was habt ihr gemacht ?
Ich würd ihn gern zurück haben ...wie er war.
Doch heute deutete er an er komme bald heim.
Ich denk nicht dass ich das möchte da die Rückfallwahrscheinlichkeit sehr hoch ist.
Er muss sich seinen Gläubiger stellen
Sein Gewerbe abmelden
...
Und und und
Was kann ich ihm den raten was auch ankommt?
Wer hat ähnlich Erfahrung gesammelt
Sollt ich geh'n?
Wär toll wenn jemand mir Tipps gibt
Ich muss und möchte uns ja auch schützen und sicherlich nicht wieder da weiter machen wo er aufgehört hat.
Er braucht Hilfe ...und die kann ich ihm nicht leisten allein

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Top 3 Antworten

16. November um 12:44
In Antwort auf christel61

Der Mann meiner Schwester ist auch alkoholkrank. Das ist eine schlimme Sache, da er immer wieder rückfällig wird. Also eine Spirale ohne Ende.... Krankenhaus, gute Vorsätze und es passiert immer wieder. Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen. Auch ich hab mich da informiert. es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige. Aber ob das hilft weis ich nicht. Wenn es wieder soweit ist ist meine Schwester niedergeschlagen. Aber sie will ihn eben auch nicht verlassen. Es ist schwer in einer solchen Situation zu helfen.

"Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen."

Man kann aber auch keinen Menschen über dem Abgrund halten, der sich selber nicht ernsthaft über dem Abgrund halten will, oder für den es immer wieder die einfachere Möglichkeit darstellt, sich in den Abgrund fallen zu lassen.
Wenn das passiert, dann hat man irgendwann einfach keine andere Wahl mehr, als diesen Menschen "fallen zu lassen" (zumindest auf partnerschaftlicher Ebene), weil man sonst selber mit in den Abgrund stürzt und körperlich und seelisch krank wird, und davon hat ja keiner was. Schon gar nicht, wenn Kinder mit im Spiel sind.

Darin steckt der Hinweis, dass man einen Menschen unter Umständen gar nicht "fallen lässt", nur indem man beschließt, dass man unter diesen Bedingungen keine Beziehung mehr mit ihm führen kann. Man kann ja trotzdem (nach einer angemessenen Abstandszeit zum Verarbeiten der Trennung) freundschaftlich für ihn da sein und/oder ihm beim Entzug und der anschließenden Entwöhnung unterstützen, man ist dann halt nur (idealerweise) nicht mehr so nah dran mit den eigenen Gefühlen.

Außerdem gibt's noch das Stichwort "Co-Abhängigkeit": Indem man als Partner an so einem Menschen festhält, stützt man möglicherweise den Hang von Suchtkranken zum Selbstbetrug - man ermöglicht ihnen, sich selber weiter einzureden, es wär ja alles in Ordnung und sie hätten im Leben im Griff, "immerhin bleibt meine Freundin ja bei mir" (und hilft z.B. durch Lügen in passenden Situationen, dass man wegen der Sauferei nicht seinen Job oder Führerschein verliert oder ähnliches). Und damit verzögert oder verhindert man möglicherweise, dass der Betroffene sich Hilfe sucht und überhaupt nen ernsthaften Versuch unternimmt, von seiner Sucht loszukommen. Tut ihm also im Endeffekt auch keinen Gefallen.

lg
cefeu

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16. November um 12:48
In Antwort auf christel61

Der Mann meiner Schwester ist auch alkoholkrank. Das ist eine schlimme Sache, da er immer wieder rückfällig wird. Also eine Spirale ohne Ende.... Krankenhaus, gute Vorsätze und es passiert immer wieder. Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen. Auch ich hab mich da informiert. es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige. Aber ob das hilft weis ich nicht. Wenn es wieder soweit ist ist meine Schwester niedergeschlagen. Aber sie will ihn eben auch nicht verlassen. Es ist schwer in einer solchen Situation zu helfen.

doch, genau das ist der weg...der jenige muss fallengelassen werden, er
muss verstehen, dass er sein leben ändern muss, weil sonst nichts mehr da ist.
solange er menschen hat, die ihn nicht fallen lassen, trinkt er immer und immer weiter. genau aus diesem grunde brauchen auch die partner professionelle hilfe.
 

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16. November um 0:45

Irgendwie bezweifle ich stark, dass diese ganzen Probleme erst seit kurzem bestehen oder meintest du damit, dass du es erst seit kurzem wahr haben wolltest? Sowas merkt man doch? Sollte er wirklich erstmal trocken bleiben wäre vielleicht eine Paartherapie ne Möglichkeit das Ganze aufzuarbeiten.

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16. November um 5:47

"Doch wie es kommen sollte da er mittlerweile auch nicht mehr regelmäßig arbeiten ging hat er sich überreden lassen ein Entzug zu starten."

Das ist schon mal schlecht, denn er macht den Entzug ja nicht wirklich aus freien Stücken und weil er selbst dahinter steht, sondern nur, weil er dazu überredet wurde.
Entzug allein bringt gar nichts, das ist nur der Anfang und da muss auch noch eine Therapie folgen und danach kann zudem  eine Selbsthilfegruppe im Alltag hilfreich sein. Aber, das muss er selbst wollen und einsehen.
So lange da kein Umdenken bei ihm geschehen ist, wird es so weiter gehen und er wird früher oder später wieder trinken,  da bin ich mir sicher.

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16. November um 6:03
In Antwort auf kariertekatze

"Doch wie es kommen sollte da er mittlerweile auch nicht mehr regelmäßig arbeiten ging hat er sich überreden lassen ein Entzug zu starten."

Das ist schon mal schlecht, denn er macht den Entzug ja nicht wirklich aus freien Stücken und weil er selbst dahinter steht, sondern nur, weil er dazu überredet wurde.
Entzug allein bringt gar nichts, das ist nur der Anfang und da muss auch noch eine Therapie folgen und danach kann zudem  eine Selbsthilfegruppe im Alltag hilfreich sein. Aber, das muss er selbst wollen und einsehen.
So lange da kein Umdenken bei ihm geschehen ist, wird es so weiter gehen und er wird früher oder später wieder trinken,  da bin ich mir sicher.

Apropos Selbsthilfegruppe, auch du solltest dir Hilfe suchen, als Angehörige eines Alkoholkranken bist du sehr schnell in der Co-Abhängigkeit.
Es gibt z.B. Al-Anon an die du dich wenden könntest.

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16. November um 9:37

Ich habe mich aus zwei (ja 2!!!!) Ehen wegen Alkoholismus (nicht NUR, aber doch hauptsächlich) getrennt. Hatte ganz schön dran zu nagen, dass ich es bei Ehemann Nr. 2 nicht eher realisierte - sein Trinkverhalten war anders (der erste trank regelmässig viel zu viel, er hingegen war Quartalssäufer, und es verlief so, dass ich erst schwanger das wahre Ausmass realisierte...). 

Ich hab mich trotz 2 (aus 1. Ehe) und einem weiteren Kind aus 2. Ehe von den Ehemännern getrennt, und es gibt keine Sekunde, in der ich dies bereue. 

Im Kampf Alkohol - Ehe macht die Ehe aus meinen Erfahrungen in aller Regel 2. 
 

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16. November um 10:04

Meines Wissens nach hat eine Beziehung mit einem Alkoholiker nur Chance wenn man selbst säuft. 
Da Kinder im spiel sind würde ich das nicht empfehlen.
Deine Aufgabe ist es vorrangig die Kinder zu schützen und das bedeutet Trennung von ihm da er euch/ Ihnen schadet.

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16. November um 10:32
In Antwort auf zwiebel

Liebe Leser
Ich bin Mama von 3 wundervollen kids.
2 aus erster Ehe .
Mein neuer Partner ist seit kurzem alkoholkrank........zum Problem
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem neuen Partner zusammen und er trank hin und wieder mal .
Mal mehr und mal weniger. Kein Ding.
Jetzt kam allerdings unsere 1.Tochter 2017 zur Welt und sie ist bei allem sein Engel.
Meine Tochter aus 1.Ehe ist allerdings immer die böse.
Mittlerweile weiss ich dass diese Schuldzuweisungen Alkoholpegel abhängig sind
Denn inzwischen sind es nicht ab und zu trinken sondern morgens bis abends.
Wir wohnen nicht zusammen doch er ist vorwiegend hier.
Als ich ihn mal rauswerfenwollte ging er nicht weil er zu besoffen war.
Doch wie es kommen sollte da er mittlerweile auch nicht mehr regelmäßig arbeiten ging hat er sich überreden lassen ein Entzug zu starten.
Da sitzt er nun auch in der Klinik.
Was ich prinzipiell schon toll find ...hut ab-doch nun hab ich erfahren dass es wohl schon der 3. Versuch ist. 🤨
Leider war ich wohl zu blind und naiv.
Er hatte wohl mal angedeutet dass er 2 Phasen hatte die ihn aus den Leben rissen vor allem dass sein Vater verstarb und dass im Streit und er dass heute noch nicht sich verzieh.
Doch was soll ich jetzt nur tun?
Bitte versteht mich nicht falsch-ich hatte Gefühle und liebte ihn
Er war immer da und Verstand sich mit den kids .die kids finden ihnen toll und lieben ihn.
Doch als ich ihn heute besuchte fragte ich mich tatsächlich was ich an ihm finde?ich spürte nix!!!!
Er ist kaputt...
Er ist alkoholiker
Ich machte mit ihm so viel mit...Ich half ihm er mir
Wir verbrachten tolle Std. Zusammen..Er ist ein richtig toller Vater....
Aber seit der Alkohol mehr wurd ...kamen die Folgen
Kaum noch Zweisamkeit...Kein Sex weil ich nur nüchtern mit ihm schlafen wollt.
Ständig lügen für ihn
Ausreden
Er schlief nur noch oder trank
Hygiene war Fehlanzeige so dass ich ihn mied.
.......

Sicherlich schreib ich vielen aus der seele und haben genau das gleiche wie ich erlebt.
Was habt ihr gemacht ?
Ich würd ihn gern zurück haben ...wie er war.
Doch heute deutete er an er komme bald heim.
Ich denk nicht dass ich das möchte da die Rückfallwahrscheinlichkeit sehr hoch ist.
Er muss sich seinen Gläubiger stellen
Sein Gewerbe abmelden
...
Und und und
Was kann ich ihm den raten was auch ankommt?
Wer hat ähnlich Erfahrung gesammelt
Sollt ich geh'n?
Wär toll wenn jemand mir Tipps gibt
Ich muss und möchte uns ja auch schützen und sicherlich nicht wieder da weiter machen wo er aufgehört hat.
Er braucht Hilfe ...und die kann ich ihm nicht leisten allein

Also, du glaubst nicht, dass er seine Abhängigkeit überwunden hat oder in absehbarer Zeit überwinden wird - und als Abhängigen erträgst du ihn (mit Recht) nicht. Dazu kommen die Interessen der Kinder, die du zuallererst schützen musst. Unter diesen Bedingungen ist die Trennung doch die einzige Möglichkeit, ich seh da keine anderen Optionen. Ja, klar, in der Vergangenheit hattet ihr auch schöne Zeiten, aber die sind ja kein sinnvoller Grund, eine untragbar gewordene Beziehung weiter zu tragen.

Der einzig mögliche Ausweg wär, dass du in weiteren Gesprächen mit ihm den Eindruck gewinnst, dass er wirklich ernsthaft aus der Sucht raus will und sich auch nicht in andere Abhängigkeiten (wie z.B. Online-Zockerei) flüchten will. In der Klinik werden sie ihn ja darüber aufklären, dass der Entzug nur der erste Schritt ist und er unbedingt ne Therapie daran anschließen muss, in der er lernt, sich wieder ins gesellschaftliche Leben zu integrieren und seine Probleme in Zukunft ohne die Scheinlösung Alkohol anzupacken.
Wie steht er dazu? Geht er das mit Willens- und Durchsetzungskraft an, ist er sich auch klar darüber, dass er noch nen weiten Weg zu gehen hat? Oder ist er da wischi-waschi und sagt "Irgendwie wird schon alles gut"?
Wenn du dir sicher bist, dass er mit seiner inneren Einstellung bald wieder rückfällig wird, dann gibt's da keinen Diskussionsbedarf mehr. Wenn du dir ehrlich unsicher bist, ob er's schaffen kann oder nicht, dann kann ich dir auch nur zum Besuch einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholsüchtigen raten. Da wird man dir sicher auf die eine oder andere Art die Augen öffnen können.

lg
cefeu

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16. November um 12:35
In Antwort auf zwiebel

Liebe Leser
Ich bin Mama von 3 wundervollen kids.
2 aus erster Ehe .
Mein neuer Partner ist seit kurzem alkoholkrank........zum Problem
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem neuen Partner zusammen und er trank hin und wieder mal .
Mal mehr und mal weniger. Kein Ding.
Jetzt kam allerdings unsere 1.Tochter 2017 zur Welt und sie ist bei allem sein Engel.
Meine Tochter aus 1.Ehe ist allerdings immer die böse.
Mittlerweile weiss ich dass diese Schuldzuweisungen Alkoholpegel abhängig sind
Denn inzwischen sind es nicht ab und zu trinken sondern morgens bis abends.
Wir wohnen nicht zusammen doch er ist vorwiegend hier.
Als ich ihn mal rauswerfenwollte ging er nicht weil er zu besoffen war.
Doch wie es kommen sollte da er mittlerweile auch nicht mehr regelmäßig arbeiten ging hat er sich überreden lassen ein Entzug zu starten.
Da sitzt er nun auch in der Klinik.
Was ich prinzipiell schon toll find ...hut ab-doch nun hab ich erfahren dass es wohl schon der 3. Versuch ist. 🤨
Leider war ich wohl zu blind und naiv.
Er hatte wohl mal angedeutet dass er 2 Phasen hatte die ihn aus den Leben rissen vor allem dass sein Vater verstarb und dass im Streit und er dass heute noch nicht sich verzieh.
Doch was soll ich jetzt nur tun?
Bitte versteht mich nicht falsch-ich hatte Gefühle und liebte ihn
Er war immer da und Verstand sich mit den kids .die kids finden ihnen toll und lieben ihn.
Doch als ich ihn heute besuchte fragte ich mich tatsächlich was ich an ihm finde?ich spürte nix!!!!
Er ist kaputt...
Er ist alkoholiker
Ich machte mit ihm so viel mit...Ich half ihm er mir
Wir verbrachten tolle Std. Zusammen..Er ist ein richtig toller Vater....
Aber seit der Alkohol mehr wurd ...kamen die Folgen
Kaum noch Zweisamkeit...Kein Sex weil ich nur nüchtern mit ihm schlafen wollt.
Ständig lügen für ihn
Ausreden
Er schlief nur noch oder trank
Hygiene war Fehlanzeige so dass ich ihn mied.
.......

Sicherlich schreib ich vielen aus der seele und haben genau das gleiche wie ich erlebt.
Was habt ihr gemacht ?
Ich würd ihn gern zurück haben ...wie er war.
Doch heute deutete er an er komme bald heim.
Ich denk nicht dass ich das möchte da die Rückfallwahrscheinlichkeit sehr hoch ist.
Er muss sich seinen Gläubiger stellen
Sein Gewerbe abmelden
...
Und und und
Was kann ich ihm den raten was auch ankommt?
Wer hat ähnlich Erfahrung gesammelt
Sollt ich geh'n?
Wär toll wenn jemand mir Tipps gibt
Ich muss und möchte uns ja auch schützen und sicherlich nicht wieder da weiter machen wo er aufgehört hat.
Er braucht Hilfe ...und die kann ich ihm nicht leisten allein

Der Mann meiner Schwester ist auch alkoholkrank. Das ist eine schlimme Sache, da er immer wieder rückfällig wird. Also eine Spirale ohne Ende.... Krankenhaus, gute Vorsätze und es passiert immer wieder. Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen. Auch ich hab mich da informiert. es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige. Aber ob das hilft weis ich nicht. Wenn es wieder soweit ist ist meine Schwester niedergeschlagen. Aber sie will ihn eben auch nicht verlassen. Es ist schwer in einer solchen Situation zu helfen.

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16. November um 12:44
In Antwort auf christel61

Der Mann meiner Schwester ist auch alkoholkrank. Das ist eine schlimme Sache, da er immer wieder rückfällig wird. Also eine Spirale ohne Ende.... Krankenhaus, gute Vorsätze und es passiert immer wieder. Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen. Auch ich hab mich da informiert. es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige. Aber ob das hilft weis ich nicht. Wenn es wieder soweit ist ist meine Schwester niedergeschlagen. Aber sie will ihn eben auch nicht verlassen. Es ist schwer in einer solchen Situation zu helfen.

"Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen."

Man kann aber auch keinen Menschen über dem Abgrund halten, der sich selber nicht ernsthaft über dem Abgrund halten will, oder für den es immer wieder die einfachere Möglichkeit darstellt, sich in den Abgrund fallen zu lassen.
Wenn das passiert, dann hat man irgendwann einfach keine andere Wahl mehr, als diesen Menschen "fallen zu lassen" (zumindest auf partnerschaftlicher Ebene), weil man sonst selber mit in den Abgrund stürzt und körperlich und seelisch krank wird, und davon hat ja keiner was. Schon gar nicht, wenn Kinder mit im Spiel sind.

Darin steckt der Hinweis, dass man einen Menschen unter Umständen gar nicht "fallen lässt", nur indem man beschließt, dass man unter diesen Bedingungen keine Beziehung mehr mit ihm führen kann. Man kann ja trotzdem (nach einer angemessenen Abstandszeit zum Verarbeiten der Trennung) freundschaftlich für ihn da sein und/oder ihm beim Entzug und der anschließenden Entwöhnung unterstützen, man ist dann halt nur (idealerweise) nicht mehr so nah dran mit den eigenen Gefühlen.

Außerdem gibt's noch das Stichwort "Co-Abhängigkeit": Indem man als Partner an so einem Menschen festhält, stützt man möglicherweise den Hang von Suchtkranken zum Selbstbetrug - man ermöglicht ihnen, sich selber weiter einzureden, es wär ja alles in Ordnung und sie hätten im Leben im Griff, "immerhin bleibt meine Freundin ja bei mir" (und hilft z.B. durch Lügen in passenden Situationen, dass man wegen der Sauferei nicht seinen Job oder Führerschein verliert oder ähnliches). Und damit verzögert oder verhindert man möglicherweise, dass der Betroffene sich Hilfe sucht und überhaupt nen ernsthaften Versuch unternimmt, von seiner Sucht loszukommen. Tut ihm also im Endeffekt auch keinen Gefallen.

lg
cefeu

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16. November um 12:48
In Antwort auf christel61

Der Mann meiner Schwester ist auch alkoholkrank. Das ist eine schlimme Sache, da er immer wieder rückfällig wird. Also eine Spirale ohne Ende.... Krankenhaus, gute Vorsätze und es passiert immer wieder. Aber man kann doch einen Menschen nicht fallen lassen. Auch ich hab mich da informiert. es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige. Aber ob das hilft weis ich nicht. Wenn es wieder soweit ist ist meine Schwester niedergeschlagen. Aber sie will ihn eben auch nicht verlassen. Es ist schwer in einer solchen Situation zu helfen.

doch, genau das ist der weg...der jenige muss fallengelassen werden, er
muss verstehen, dass er sein leben ändern muss, weil sonst nichts mehr da ist.
solange er menschen hat, die ihn nicht fallen lassen, trinkt er immer und immer weiter. genau aus diesem grunde brauchen auch die partner professionelle hilfe.
 

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16. November um 13:50
In Antwort auf diedara

doch, genau das ist der weg...der jenige muss fallengelassen werden, er
muss verstehen, dass er sein leben ändern muss, weil sonst nichts mehr da ist.
solange er menschen hat, die ihn nicht fallen lassen, trinkt er immer und immer weiter. genau aus diesem grunde brauchen auch die partner professionelle hilfe.
 

Hab ich meiner Schwester auch schon so gesagt. Aber sie meint er ist krank und braucht auch ihre Hilfe. Verstehe ich aber auch irgendwie. Wenn er nicht trinkt ist ja auch alles normal 

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16. November um 14:31
In Antwort auf christel61

Hab ich meiner Schwester auch schon so gesagt. Aber sie meint er ist krank und braucht auch ihre Hilfe. Verstehe ich aber auch irgendwie. Wenn er nicht trinkt ist ja auch alles normal 

Verstehe die Sicht Deiner Schwester grundsätzlich.

Nur ist es bei Suchtkranken ähnlich wie bei kleinen Kindern: Warum sollten sie an ihrem Verhalten irgendetwas ändern, wenn doch alles läuft? Die Frau / der Partner verzeiht immer wieder, Hilfe wird gewährt, alles wird immer wieder verziehen... Warum also etwas ändern?

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16. November um 15:47
In Antwort auf jasmin1220

Verstehe die Sicht Deiner Schwester grundsätzlich.

Nur ist es bei Suchtkranken ähnlich wie bei kleinen Kindern: Warum sollten sie an ihrem Verhalten irgendetwas ändern, wenn doch alles läuft? Die Frau / der Partner verzeiht immer wieder, Hilfe wird gewährt, alles wird immer wieder verziehen... Warum also etwas ändern?

aber man hofft doch immer wieder das es nicht noch eimal passiert

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16. November um 16:47

Als ich ihn mal rauswerfenwollte ging er nicht weil er zu besoffen war.

Polizei in solchen Fällen. Und bei dir zuhause Alkoholverbot (kein Trinken) und betrunken kein Betreten deiner Wohnung. Du musst dein Kind schützen, das geht garnicht.

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16. November um 20:30
In Antwort auf FlorenceFox

Als ich ihn mal rauswerfenwollte ging er nicht weil er zu besoffen war.

Polizei in solchen Fällen. Und bei dir zuhause Alkoholverbot (kein Trinken) und betrunken kein Betreten deiner Wohnung. Du musst dein Kind schützen, das geht garnicht.

genau SO ist das !!!


"Polizei in solchen Fällen. Und bei dir zuhause Alkoholverbot (kein Trinken) und betrunken kein Betreten deiner Wohnung. Du musst dein Kind schützen, das geht garnicht."

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16. November um 21:06
In Antwort auf gabriela1440

genau SO ist das !!!


"Polizei in solchen Fällen. Und bei dir zuhause Alkoholverbot (kein Trinken) und betrunken kein Betreten deiner Wohnung. Du musst dein Kind schützen, das geht garnicht."

Ich finde Christel ja lieb wie sie versucht ihrer Schwester zu helfen. Aber es ist der falsche Ansatz, so hart es sein mag.

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16. November um 21:20
In Antwort auf christel61

aber man hofft doch immer wieder das es nicht noch eimal passiert

selbst das ''Hoffen'' hat aber irgendwo auch seine Grenzen.

Der Alkoholiker ist zwar krank aber nicht so ganz unbeholfen - das macht es ja so schwierig, ihn zur Einsicht zu bringen, die Finger von dem ''Gift'' zu lassen.

Auch ist der Trinker nicht dumm - er weiß, dass es mit ihm bergab geht - nur wird es ihm nicht helfen. Und die Hilfe, die er geboten bekommt, wird er aus Starrsinn so lange nicht annehmen, bis er vor dem Alkohol kapitulieren wird, falls es dann nicht schon zu spät ist und er entweder Korsakov hat (wo er nicht mehr richtig tickt) oder seine Leber nicht mehr mitmacht .. oder oder oder...
Er könnte zuletzt auch auf der Straße landen, da es niemanden mehr geben wird, der bereit ist, mit ihm zu leben unter einem Dach.

Ich bete dafür, dass es hier nicht eine Mutter gibt, die dieses Elend sich selbst und ihren Kindern zumuten will ~+~

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17. November um 9:48

wow da hast du dich anfangs selbst schön belogen...  weil sein Alkoholproblem war vermutlich immer schon da ....du wolltest es nur nicht sehen

sind deine Kinder erst die bösen seit eure gemeinsame Tochter da? oder vorher auch schon??

wieso wohnt ihr eigentlich nicht zusammen wenn ihr ein Kind habt?

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17. November um 12:07
In Antwort auf theola

wow da hast du dich anfangs selbst schön belogen...  weil sein Alkoholproblem war vermutlich immer schon da ....du wolltest es nur nicht sehen

sind deine Kinder erst die bösen seit eure gemeinsame Tochter da? oder vorher auch schon??

wieso wohnt ihr eigentlich nicht zusammen wenn ihr ein Kind habt?

lies mal noch mal durch - hier ist nämlich schon ein kleines Missgeschick passiert!

die 2 Kids aus vorgeblich erster Beziehung - davon ist nun doch erstmal nur das eine aus der ersten Beziehung...

na, die beiden anderen hat sicher der Klapperstorch gebracht - das weiß doch wohl JEDER !!

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17. November um 14:52
In Antwort auf gabriela1440

lies mal noch mal durch - hier ist nämlich schon ein kleines Missgeschick passiert!

die 2 Kids aus vorgeblich erster Beziehung - davon ist nun doch erstmal nur das eine aus der ersten Beziehung...

na, die beiden anderen hat sicher der Klapperstorch gebracht - das weiß doch wohl JEDER !!

oh... war aber ein glaubhafter Fake  

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