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Ich bitte euch eine ehrliche, persönliche Meinung über diesen Ausschnitt abzugeben.

20. Mai 2011 um 20:23

Ich bin dran ein buch zu schreiben. es soll eine liebesgeschichte sein. ich habe hier einen kurzen auschnitt vom letzteren mittelteil der geschichte.
ich würde gerne wissen ob euch diese zeilen gefallen, ob sie euch mitreisen und ob ihr so ein buch lesen würdet.

kritik, ob gute oder schlechte ist erwünscht.

wäre echt nett von euch

und bitte achtet nicht auf die rechtschreibung, das ist noch nicht das endergebnis, also nichts ist korrigiert und es wurde nicht auf die gross und kleinschreibung geachtet.

liebe grüsse

denise

Ich konnte einfach nicht begreifen wieso er mich gerade jetzt so stehen lis. Warum musste er nur alles kaputt machen? Ein schmerz, der schlimmste schmerz den ich bisher je gefühlt habe durchdrang meinen körper und setzte sich in meinem herzen fest.
Am liebsten würde ich zu ihm gehen, ihn anschauen und ihn anschreien, ihn ohrfeigen und ihn fragen was dass soll, wieso er mir dass alles antut, angetahn hat. Warum konnte er mich damals nicht einfach weinen lassen, warum konnte es nicht so verlaufen wie sonst auch immer? Warum musste ER kommen und mich ansprechen, mich trösten, mich ablenken mich in seinen bann reisen? Um mich dann so fallen zu lassen? Um mich so zu verletzten? Mich ohne eine Erklärung, ohne jeglichen auch nur annähernd logischen Grund einfach so im stich zu lassen, alleine.
Damals als ich ihn traf weinte ich, ich weinte aus trauer, schmerz und wut. Aber jetzt, jetzt kann ich nicht mal mehr weinen. Es geht nicht, ich kann nicht. Denn wenn ich jetzt weinen würde könnte ich niemals mehr damit aufhören. Und der schmerz der mein herz zu erschlagen scheint, ist der, mich mit aller kraft gegen die tränen zu wehren.
Ich schloss die augen, atmete nicht mehr. Versuchte seine stimme zu ignorieren, versuchte seine worte nicht zu verstehen. Aber ich hörte alles, und jedes wort, jeder atemzug der aus seinem mund drang stich mir eine neue, schmerzhaft wunde in mein herz und veretzte gewahltsam meine seele.

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20. Mai 2011 um 20:56

Das mit der Rechtschreibung
ist nicht dein Ernst, oder?

Ansonsten: Liebe, Drama, Eifersucht. Du fragst, ob mir diese Zeilen gefallen und ob sie mich mitreißen. Die Antwort ist nein.

Freundliche Grüße,
Christoph

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20. Mai 2011 um 20:59

Sorry...
....aber ich habe nach 10 zeilen aufgehört. die rechtschreibfehler tun mir zu sehr in den augen weh....

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20. Mai 2011 um 21:14

Hm ok danke euch nochmals für eure antworten,
ich werde mir eure tipps beim weiterschreiben zu herzen nehmen. vielen dank
und einen schönen abend

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21. Mai 2011 um 11:14

Ist ja cool...
ich schreibe auch an meiner eigenen (comic)Geschichte. Daher fühl ich mich berufen dir hier zu antworten (auch wenn ich meine Geschichte nachher in Bildern erzähle statt in Worten).


oke, Rechtschreibung beiseite (achte da aber trotzdem n bissl drauf ) Zum Rest... tjoa... weiß nicht was so der Zusammenhang ist, aber ich muss Gina Recht geben... du springst!... und das mehrmals... für so nen kurzen Abschnitt eigentlich tödlich (fürs Verständnis). Dann isses halt ... hmmm "dick"... du trägt extrem dick auf... sowas ist eigentlich typisch für Anfänger, die übertreiben gerne, weil ihnen schlicht das feintunig fehlt. Aber auch beim schreiben gilt: "weniger ist mehr"... schau also dass du weniger das Leid oder den Schmerz beschreibst (sonst quälst du den Läser irgendwann ) sondern eher nen interessanten und nachvollziehbaren GRUND zum leiden bietest. Konflikt ist alles!!! Die beiden Personen in dem Abschnitt haben offenbar einen ziemlich großen, aber der berührt mich nicht. Warum?
1. weil ich ihn gar nicht kenne
2. weil der daraus resultierende Schmerz/Leid so RIESENGROß ist, dass daneben fast nix mehr Platz hat...

Schau dass du da eher ins Gleichgewicht kommst. Weniger Sülze dafür mehr Zutaten


viel Glück!

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21. Mai 2011 um 11:19
In Antwort auf dlazaru

Ist ja cool...
ich schreibe auch an meiner eigenen (comic)Geschichte. Daher fühl ich mich berufen dir hier zu antworten (auch wenn ich meine Geschichte nachher in Bildern erzähle statt in Worten).


oke, Rechtschreibung beiseite (achte da aber trotzdem n bissl drauf ) Zum Rest... tjoa... weiß nicht was so der Zusammenhang ist, aber ich muss Gina Recht geben... du springst!... und das mehrmals... für so nen kurzen Abschnitt eigentlich tödlich (fürs Verständnis). Dann isses halt ... hmmm "dick"... du trägt extrem dick auf... sowas ist eigentlich typisch für Anfänger, die übertreiben gerne, weil ihnen schlicht das feintunig fehlt. Aber auch beim schreiben gilt: "weniger ist mehr"... schau also dass du weniger das Leid oder den Schmerz beschreibst (sonst quälst du den Läser irgendwann ) sondern eher nen interessanten und nachvollziehbaren GRUND zum leiden bietest. Konflikt ist alles!!! Die beiden Personen in dem Abschnitt haben offenbar einen ziemlich großen, aber der berührt mich nicht. Warum?
1. weil ich ihn gar nicht kenne
2. weil der daraus resultierende Schmerz/Leid so RIESENGROß ist, dass daneben fast nix mehr Platz hat...

Schau dass du da eher ins Gleichgewicht kommst. Weniger Sülze dafür mehr Zutaten


viel Glück!


Alter Falter!!! meine Rechtschreibung ist ja auch mal wieder unterirdisch... sorry dafür

Als Entschuldigung kann ich nur Faulheit und ne gewisse Neigung zum Visuellen statt Literarischen anbringen

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21. Mai 2011 um 13:16

Du hast noch eine Menge zu lernen...
Grammatik und Kommasetzung sind an vielen Stellen mangelhaft. Des Weiteren solltest du darauf achten, Substantive auch wirklich groß zu schreiben.
Deine Rechtschreibung ist allgemein nicht der Hit, da musst du noch sehr ausführlich nachkorrigieren.

Was den Inhalt bzw. den Lesefluss angeht: Ich finde es ziemlich langweilig. Man hat schon viel in dieser Richtung gelesen, ausserdem ist ein mitten aus dem Manuskript gegriffener Ausschnitt wenig aussagekräftig.

Lass es mich einmal Zeile für Zeile durchgehen:

Zeile 2 - stehen lies
Zeile 3 - der Schmerz, Zeitform: den ich bisher jemals gespürt hatte
Zeile 4 - mein Körper, mein Herz
Zeile 5 - ihn anschauen und anschreien - wirkt unbeholfen
Zeile 6 - dass mit doppel s führt stets eine Folge herbei, in diesem Fall nur ein s. Jedes Mal, wenn du "das" oder "dass" einsetzen möchtes, prüfe, ob es sich durch "jenes" oder "welches ersetzten lässt. Wenn ja, dann nur das mit einem s.
Zeile 7 - das/dass s. o. , angtun, angetan - ohne h
Zeile 9 - so verlaufen wie sonst auch immer - was ist denn immer?
Zeile 10 - mich ablenken (Komma) [...]
Zeile 11 - mich so fallen zu lassen, mich so zu verletzen - das "so" ist hier fehl am Platze. Denn wie ist denn "so"?
Zeile 13 - im Stich lassen. Warum steht "alleine" vollkommen allein am Ende des Satzes?
Zeile 14 - Damals (Komma) als ich ihn traf (Komma) [...]
die Trauer, der Schmerz, die Wut
Zeile 16 - Denn wenn ich jetzt weinen würde (Komma) könnte [...] - wenn zwei Verben direkt nacheinander stehen, immer Komma
Zeile 17 - der Schmerz, das Herz
Zeile 18 - wie kann Schmerz das Herz erschlagen? Versuch, das umzuformulieren. So etwas wie z. B. "Und der Schmerz, der mein Herz zum verstummen bringt [...]"
die Kraft, die Tränen
Zeile 20 - die Augen, die Stimme
Zeile 21 - die Worte
Zeile 22 - das Wort, der Atemzug, der Mund
Zeile 23 - grammtikalischer Fehler - stechen, stach, gestochen, das Wort wirkt jedoch deplaziert. Suche ein Synonym dafür.
schmerzhafte Wunde, mein Herz
Zeile 24 - verletzte gewaltsam meine Seele

So. Soviel dazu.
Ich arbeite derzeit selbst an einem Manuskript, bin also durchaus vertraut mit der Materie.

Gutes Gelingen.

Liebe Grüße

Strawberry

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21. Mai 2011 um 13:22

Hrm.
Wenn ich ehrlich sein soll: Selbst wenn man von den etlichen Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern absieht (so würde das wohl kein Verlag annehmen), würde ich das nie lesen.
Der Text ist viel zu pathetisch, viel zu "Oh Nein, mir geht es ja sooooo schlecht". Das kann man zwar auch (mal) in einem Buch verkraften, dann muss aber wenigstens die Sprache angemessen sein. Der obige Text wirkt auf mich wie 0-8-15. Da wartet noch viel Arbeit.
Du musst dir überlegen, dass das, was du oben schreibst, mit Sicherheit schon einmal geschrieben wurde (gerade im Bereich der Liebesgeschichte). Solange du also keinen Groschenroman schreibst, musst du das Ganze aufpeppen - was dir nicht gelungen ist.
Tut mir Leid.

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21. Mai 2011 um 22:26

Na ja...
Als erstes würde ich dir vorschlagen, ein Rechtschreibprogramm zu nutzen. Wie sprechen hier nämlich Deutsch, wo nicht alles nach dem Satzanfang klein geschrieben wird Auch wenn es nicht die Endfassung ist.

Weiters habe ich folgende Vorschläge für dich:


>>Ich konnte einfach nicht begreifen wieso er mich gerade jetzt so stehen lis. Warum musste er nur alles kaputt machen? Ein schmerz, der schlimmste schmerz den ich bisher je gefühlt habe durchdrang meinen körper und setzte sich in meinem herzen fest.<<

Der letzte Teil mit dem Herzen klingt ziemlich abgedroschen. Das würde man wohl eher in einem Groschenroman vermuten, als in einem Liebesroman (der ja doch ein wenig Klasse besitzen soll...)

Du könntest etwas einbauen, wie:
[] Ich konnte es nicht begreifen. Wieso ließ er mich einfach so stehen? Erst als er um die Ecke verschwunden war, fühlte ich das leichte Stechen in meiner Brust; spürte wie sich eine Woge aus Schmerz in jeden noch so kleinen Winkel meines Körpers kroch. Ich musste dem Druck in meinen Augen standhalten, wollte nicht in Tränen ausbrechen, denn vielleicht würde er sich ja doch noch einmal umwenden[]

Das ist natürlich aus dem Kontext gegriffen, keine Ahnung ob die Situation, in der sich die Protagonistin befindet, tatsächlich so abgespielt hat.
Ich wollte damit nur deutlich machen, dass du viel mehr Gefühl in deine Geschichte bringen musst. Von irgendetwas müssen die Leute doch mitgerissen werden, oder?


>>Am liebsten würde ich zu ihm gehen, ihn anschauen und ihn anschreien, ihn ohrfeigen und ihn fragen was dass soll, wieso er mir dass alles antut, angetahn hat. Warum konnte er mich damals nicht einfach weinen lassen, warum konnte es nicht so verlaufen wie sonst auch immer? Warum musste ER kommen und mich ansprechen, mich trösten, mich ablenken mich in seinen bann reisen? Um mich dann so fallen zu lassen? Um mich so zu verletzten? Mich ohne eine Erklärung, ohne jeglichen auch nur annähernd logischen Grund einfach so im stich zu lassen, alleine.<<

Du könntest auch viel mehr ausschmücken. Benutze Synonyme, dafür gibt es schließlich Thesaurus:

[] Ich will zu ihm gehen, im all die Dinge um die Ohren hauen, die damals an der Oberfläche gekratzt haben, doch niemals gesagt werden durften. Ich wollte Antworten auf Fragen, die ich nicht stellen konnte. Wieso tat er mir nur so etwas an? Und weshalb hatte das Schicksal den Lauf der Dinge verändert? Was hat ihn dazu bewegt, auf mich zuzukommen, mich aufzufangen, als ich zu fallen drohte, wenn er es doch ist, der mich nun fallen lässt.[]



>>Damals als ich ihn traf weinte ich, ich weinte aus trauer, schmerz und wut. Aber jetzt, jetzt kann ich nicht mal mehr weinen. Es geht nicht, ich kann nicht. Denn wenn ich jetzt weinen würde könnte ich niemals mehr damit aufhören. Und der schmerz der mein herz zu erschlagen scheint, ist der, mich mit aller kraft gegen die tränen zu wehren.
Ich schloss die augen, atmete nicht mehr. Versuchte seine stimme zu ignorieren, versuchte seine worte nicht zu verstehen. Aber ich hörte alles, und jedes wort, jeder atemzug der aus seinem mund drang stich mir eine neue, schmerzhaft wunde in mein herz und veretzte gewahltsam meine seele.<<


Ich vermisse an deinem Text einfach die wundervolle Möglichkeit unserer Sprache, die Dinge so prägnant und gefühlvoll und vor allem lebendig darzustellen, wie nur möglich.
Du solltest dir ein paar Gedanken machen, wie du den Text auf andere wirken lassen willst. Was sollen wir fühlen, wenn wir das hier lesen?

[]Als wir uns kennen lernten, musste ich ständig weinen. Doch jetzt gestatte ich mir keine Tränen mehr, denn wenn ich dem Schmerz, der mein Herz zu erschlagen scheint, erlaube von mir Besitz zu ergreifen, könnte ich nicht mehr die Kraft aufbringen, mich gegen ihn zu wehren.
Ich schloss die Augen und kein Atemzug kam mehr über meine Lippen. Sein penetrantes Gerede klang so nah, doch ich wollte nicht hinhören. Und doch verstand ich jedes Wort, das sich qualvoll in meinem Kopf einnistete und mir einen Stich ins Herz versetzte.[]



Falls du Interesse haben solltest und dir meine Änderungen gefallen haben, hätte ich auch durchaus Lust mal alles korrekturzulesen.

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