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Ich bin verzweifelt...wie soll ich meine Beziehung retten?

21. März 2011 um 10:36 Letzte Antwort: 4. Januar 2015 um 12:59

Hallo ihr Lieben,

meine Situation ist folgende. Ich bin seit etwas über einem halben Jahr mit einem Bundeswehrsoldaten zusammen und leider ist er zwei Stunden von mir stationiert, so dass wir uns nur am WE sehen. Unsere Pläne für die Zukunft waren eigentlich die, dass wir gern in nem Jahr oder auch erst in zwei zusammen ziehen wollten und einfach ein gemeinsames Leben aufbauen.

Nun hat sich mein Freund allerdings dazu entschlossen, seine Dienstzeit nochmal vier Jahre zu verlängern. Der einzige Vorteil wäre, dass er ab Ende des Jahres "näher" hier wäre (etwas mehr als ne Stunde). Für mich ist es wahnsinnig schwer zu verstehen, wieso er sich im Prinzip gegen mich entschieden hat und natürlich auch, dass wir meiner Ansicht nach einfach nichts gemeinsames aufbauen können. Ich wusste von Anfang an, dass er noch bis 2012 Dienstzeit hat und es war für mich auch in Ordnung, da ein Ende absehbar war. Habe ihm aber auch von Anfang an gesagt ich will auf Dauer keine WE-Beziehung führen, da ich einfach nicht der Typ dafür bin. Momentan siehts so aus, dass er versprochen hat einmal unter der Woche noch nach Hause zu fahren und später dann auch zweimal. Ich weiß nur nicht so, was ich davon halten soll. Das ist eigentlich nicht das Leben, was ich mit ihm haben wollte. Nach mehreren Gesprächen, wollte ich ihm eigentlich wirklich die Chance geben zu zeigen ob er sich auch an seine Versprechen hält und ob wir es hinkriegen. Es ist nur so, ich leid momentan wirklich sehr darunter und weiß einfach nicht mehr weiter.

Vielleicht hat hier jemand schomal ähnliches durchgemacht und kann Erfahrunge weitergeben. Bin aber auch sonst über Meinungen, Tipp usw. sehr sehr dankbar.

Liebe Grüße
Colada

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21. März 2011 um 10:56

Er
hat seine Dienstzeit bereits verlängert, sprich er hat die Zusage bekommen und auch schon unterschrieben.

Begründet hat er mirs vorher mit, er könne dann seinen Betriebswirt machen im Anschluss und würde dann später mehr Geld verdienen UND könnte sich endlich ein neues Auto kaufen. Im Nachhinein als ich ihn auf seinen bisherigen Grund angesprochen habe, meinte er es würde ihm Spaß machen dort zu arbeiten.

Ich bin halt ein sehr anhänglicher Mensch, der den anderen am liebsten den ganzen Tag um sich hat und ich finde halt irgendwie ein "Zusammenleben" das nur aus zwei oder drei Tagen in der Woche besteht ist kein Zusammenleben....es sind dann so Kleinigkeiten die einfach fehlen und die mir wichtig sind. Dazu kommt noch die Angst, dass er doch noch in Auslandseinsatz nach Afghanistan für mehrer Monate muss!

Ich muss sagen, er hat mich mit seiner Entscheidung schon sehr verletzt, auch wenns vielleicht nicht unbedingt das schlimmste der Welt ist aber für mich reicht es.

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21. März 2011 um 11:04

Du hast dich darauf eingelassen...
Ich verstehe deine Enttäuschung und deine Sehnsucht. Aber du hast von Anfang an gewusst, worauf du dich einlässt.

Seine Dienstzeit zu verlängern, bedeutet später bares Geld, und diese Entscheidung kann ich verstehen.

Dein Empfinden ist rein egoistisch: DU möchtest ihn in deiner Nähe haben, DU willst, dass er da ist...verständlich, keine Frage, du liebst ihn.
Aber wenn man sich mit einem Bundewehrsoldaten einlässt, muss man mit Konsequenzen rechnen.

Wo ist dein Problem, eine Stunde voneinander enfernt zu sein? Andere Paare trennen 600 km - DAS ist echte Entfernung!

Du schreibst, du bist nicht der Typ dafür - dann trenn dich. Fair, ehrlich und möglichst bald.
Zieh die Sache nicht in die Länge und mach Schluss.
Die Frage ist, ob du das wirklich möchtest.

Ehrlich gesagt, ich verstehe überhaupt nicht, wie DU dich mit einem Soldaten einlassen konntest...und sag nicht, es war Liebe....dann würde diese auch ein paar Kilometer halten -wie gesagt, es sind weder tausende noch hunderte, vielleicht mal 100...und du jammerst schon....albern.

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21. März 2011 um 11:09
In Antwort auf malin_12044855

Er
hat seine Dienstzeit bereits verlängert, sprich er hat die Zusage bekommen und auch schon unterschrieben.

Begründet hat er mirs vorher mit, er könne dann seinen Betriebswirt machen im Anschluss und würde dann später mehr Geld verdienen UND könnte sich endlich ein neues Auto kaufen. Im Nachhinein als ich ihn auf seinen bisherigen Grund angesprochen habe, meinte er es würde ihm Spaß machen dort zu arbeiten.

Ich bin halt ein sehr anhänglicher Mensch, der den anderen am liebsten den ganzen Tag um sich hat und ich finde halt irgendwie ein "Zusammenleben" das nur aus zwei oder drei Tagen in der Woche besteht ist kein Zusammenleben....es sind dann so Kleinigkeiten die einfach fehlen und die mir wichtig sind. Dazu kommt noch die Angst, dass er doch noch in Auslandseinsatz nach Afghanistan für mehrer Monate muss!

Ich muss sagen, er hat mich mit seiner Entscheidung schon sehr verletzt, auch wenns vielleicht nicht unbedingt das schlimmste der Welt ist aber für mich reicht es.

Warum seid ihr so gebunden...
...an Deinen Wohnort? Wäre es nicht eine Option für Dich, näher zu ihm zu ziehen? Wenn seine Dienstzeit vorbei ist, könnt ihr das ja erneut überdenken.
Er hat Spaß an seiner Arbeit - das ist nicht verwerflich...Dein Posting in 1 Jahre hätte ich lesen mögen, wenn er bei Dir sitzen würde, einen blöden Job hätte und jeden Abend saumäßige Laune plus lieber ein Bierchen mit den Kollegen trinken geht statt heimzugehen...

Nix für ungut, aber wie alt seid ihr denn?

lg Schoko

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21. März 2011 um 11:36

Wir
sind beide erst 23.

Es geht auch nicht darum, dass ich es ihm nicht gönne um Gottes willen, er soll ja machen was ihm Spaß macht und natürlich ists für seine berufliche Perspektive später besser aber ich bin einfach nicht glücklich damit und er auf Dauer wahrscheinlich auch nicht wenn er ständig durch die Gegend gondeln muss.

Es sind halt einfach Kleinigkeiten die mir jetzt schon fehlen und es auch später werden wenn wir vll doch mal zusammen ziehen. Bestes Beispiel ist, dass ich letzte Woche dringend was wissen musste wegen einem Geschenk und ich ihn einfach nicht erreichen konnte...

An meinen Wohnort bin ich daher gebunden, dass ich im öffentlichen Dienst tätig bin und auch einen unbefristeten Arbeitsvertrag habe und es schwierig für mich ist woanders eine Stelle und dann natürlich auch noch unbefristet zu bekommen.

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22. März 2011 um 10:15


Er verdient doch dort ein gutes Geld, Wieso beschwerste dich?

meine Schwester ist auch mit einem Bundeswehr-Soldaten zusammen. Seit 4 Jahren. Er hat sich für 12 verpflichtet. Er wird ständig umstationiert, sodass sie sich nur 1-2 mal im Monat sehen. Und trotzdem lieben sie sich und genießen die Zeit, die sie haben.

Du bist erst seit nem halben Jahr zusammen. Gucke doch erstma, wie sich das Ganze entwickelt. Fernbeziehungen haben auch manchmal große Vorteile in einer Beziehung. Du schmollst schon, dass ihr ja in 1-2 Jahren zusammenziehen wolltet. Ist doch gut, dass er etwas geld ansparen möchte bzw bis dahin etwas verdienen!

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22. März 2011 um 11:43

Mag...
sein dass ich unflexibel bin aber naja ich hab halt so meine Vorstellungen gehabt bisher wie ich mir mein Leben vorstelle und da kam nicht drin vor, dass mein Partner nur zwei Tage die Woche oder auch drei zuhause ist und ich sonst komplett alleine bin. Ich finde es auch immer sehr schwer wenn er dann kommt, eine gemeinsame "Ebene" zu finden, da man ja sonst nichts vom Alltag des anderen mitbekommt. Man sich also quasi immer umgewöhnen muss. Das hört sich jetzt blöd an und ich hoffe irgendjemand versteht was ich meine

Mit dem Geschenk war nur ein Beispiel. War in dem Fall auch wirklich dringend weil ich einfach auch nich so viel Zeit habe was zu besorgen und wissen wollte ob ichs alleine besorgen muss oder ob er mit aussuchen will. Wie gesagt, das sind halt so Kleinigkeiten. Ich mach mir da natürlich auch Sorgen, dass ihm was passiert sein könnte wenn ich absolut kein Lebenszeichen bekomme.

Ich bin in der Verwaltung tätig und es ist wirklich schwer, extern eine andere Stelle in dem Bereich zu bekommen

Es ist halt ein Stück weit auch sehr schwer, wenn man von Verwandten und Familie immer zu hören bekommt das hätte keinen Sinn und ich soll mir überlegen ob ich das wirklich will usw.

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22. März 2011 um 11:48
In Antwort auf malin_12044855

Mag...
sein dass ich unflexibel bin aber naja ich hab halt so meine Vorstellungen gehabt bisher wie ich mir mein Leben vorstelle und da kam nicht drin vor, dass mein Partner nur zwei Tage die Woche oder auch drei zuhause ist und ich sonst komplett alleine bin. Ich finde es auch immer sehr schwer wenn er dann kommt, eine gemeinsame "Ebene" zu finden, da man ja sonst nichts vom Alltag des anderen mitbekommt. Man sich also quasi immer umgewöhnen muss. Das hört sich jetzt blöd an und ich hoffe irgendjemand versteht was ich meine

Mit dem Geschenk war nur ein Beispiel. War in dem Fall auch wirklich dringend weil ich einfach auch nich so viel Zeit habe was zu besorgen und wissen wollte ob ichs alleine besorgen muss oder ob er mit aussuchen will. Wie gesagt, das sind halt so Kleinigkeiten. Ich mach mir da natürlich auch Sorgen, dass ihm was passiert sein könnte wenn ich absolut kein Lebenszeichen bekomme.

Ich bin in der Verwaltung tätig und es ist wirklich schwer, extern eine andere Stelle in dem Bereich zu bekommen

Es ist halt ein Stück weit auch sehr schwer, wenn man von Verwandten und Familie immer zu hören bekommt das hätte keinen Sinn und ich soll mir überlegen ob ich das wirklich will usw.

Also
nur mal ne kleine anmerkung...es gibt millionen arbeitnehmer,die auch pendeln müssen...ich selber brauch manchmal ne stunde zur arbeit...
in einer beziehung müssen auch kompromisse geschlossen werden...wass spricht denn dagegen,wenn du ihm quasi " entgegenziehst"...oder kommt ein umzug in deiner lebensplanung auch nicht vor

sky

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22. März 2011 um 12:25
In Antwort auf skyeye70

Also
nur mal ne kleine anmerkung...es gibt millionen arbeitnehmer,die auch pendeln müssen...ich selber brauch manchmal ne stunde zur arbeit...
in einer beziehung müssen auch kompromisse geschlossen werden...wass spricht denn dagegen,wenn du ihm quasi " entgegenziehst"...oder kommt ein umzug in deiner lebensplanung auch nicht vor

sky

Darüber
habe ich auch schon nachgedacht. Es ist nur so, dass ich hier auch ein Pferd habe und das nicht einfach mal so eben abgeben kann...gehört mir zwar nicht direkt, habe es aber zur Verfügung. Bleibt dann also entweder hier bleiben oder wegziehen und Pferd hier lassen.

Ist vielleicht schwer zu verstehen aber Pferde sind und waren schon immer ein großer Halt in meinem Leben und ich hänge sehr daran. Da würde mein Freund auch niemals mitmachen, wenn ich sagen würde ich ziehe näher zu ihm und gebe mein Pferd auf weil er weiß wie unglücklich ich dann wäre. Es ist also eine sehr schwere Situation weil ich mich weder von ihm trennen möchte und ihm eigentlich natürlich auch das lassen möchte was IHM Freude macht und andererseits möchte ich auch nicht hier alles aufgeben was zu meinem Leben gehört. Ist das irgendwie nachvollziehbar, was ich meine? Er natürlich, möchte auch nicht umziehen und dann in vier Jahren wieder weil er dann auf der Schule in Buxtehude ist. Ich selber wohne noch zuhause.

Bei meinem Job würd ich noch sagen gut was solls, such ich mir halt was anderes auch wenns schwer wird.

Ich hab langsam irgendwie so das Gefühl, dass es irgendwie garnicht passt so von den Vorstellungen und den Lebensumständen her. Es ist das reinste Gefühlschaos weil ich ihn einerseits verstehen kann und andererseits auch das Gefühl habe es passt einfach nicht. Er ist was das betrifft schon ziemlich mein Lebensmittelpunkt, ich aber nicht seiner. Es fehlt irgendwie die "Schnittstelle"! Ich weiß nicht ob das wirlich gut gehen kann?!?

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22. März 2011 um 13:00
In Antwort auf malin_12044855

Darüber
habe ich auch schon nachgedacht. Es ist nur so, dass ich hier auch ein Pferd habe und das nicht einfach mal so eben abgeben kann...gehört mir zwar nicht direkt, habe es aber zur Verfügung. Bleibt dann also entweder hier bleiben oder wegziehen und Pferd hier lassen.

Ist vielleicht schwer zu verstehen aber Pferde sind und waren schon immer ein großer Halt in meinem Leben und ich hänge sehr daran. Da würde mein Freund auch niemals mitmachen, wenn ich sagen würde ich ziehe näher zu ihm und gebe mein Pferd auf weil er weiß wie unglücklich ich dann wäre. Es ist also eine sehr schwere Situation weil ich mich weder von ihm trennen möchte und ihm eigentlich natürlich auch das lassen möchte was IHM Freude macht und andererseits möchte ich auch nicht hier alles aufgeben was zu meinem Leben gehört. Ist das irgendwie nachvollziehbar, was ich meine? Er natürlich, möchte auch nicht umziehen und dann in vier Jahren wieder weil er dann auf der Schule in Buxtehude ist. Ich selber wohne noch zuhause.

Bei meinem Job würd ich noch sagen gut was solls, such ich mir halt was anderes auch wenns schwer wird.

Ich hab langsam irgendwie so das Gefühl, dass es irgendwie garnicht passt so von den Vorstellungen und den Lebensumständen her. Es ist das reinste Gefühlschaos weil ich ihn einerseits verstehen kann und andererseits auch das Gefühl habe es passt einfach nicht. Er ist was das betrifft schon ziemlich mein Lebensmittelpunkt, ich aber nicht seiner. Es fehlt irgendwie die "Schnittstelle"! Ich weiß nicht ob das wirlich gut gehen kann?!?


also jetzt nimm es mir bitte nicht übel...aber ich glaube ,das beste währe ein schnelle trennung...
du hast im kopf deinen plan von einer beziehung...du redest ja auch von DEINER beziehung und DEINEM lebensplan ...der arme tropf passt einfach nicht an die fäden die du für ihn als marionette vorgesehen hast...such dir einfach jemand anderes...er hat einen riesenfehler,der nicht in dein konzept passt...er hat einen eigenen kopf...
wenn du ihn lieben würdest,wäre deine denkweise eine andere...wer will,der findet wege...und wer nicht will,der findet gründe...
also lass den armen kerl in ruhe sein leben leben...such du dir weiter deine gründe,warum es nicht passt...wenn er eh nur dafür zuständig ist,dich glücklich zu machen ,hat es sowieso keinen sinn...
was tust du denn eigentlich für IHN...nur mal so janz bescheiden jefragt?

sky

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22. März 2011 um 13:33
In Antwort auf skyeye70


also jetzt nimm es mir bitte nicht übel...aber ich glaube ,das beste währe ein schnelle trennung...
du hast im kopf deinen plan von einer beziehung...du redest ja auch von DEINER beziehung und DEINEM lebensplan ...der arme tropf passt einfach nicht an die fäden die du für ihn als marionette vorgesehen hast...such dir einfach jemand anderes...er hat einen riesenfehler,der nicht in dein konzept passt...er hat einen eigenen kopf...
wenn du ihn lieben würdest,wäre deine denkweise eine andere...wer will,der findet wege...und wer nicht will,der findet gründe...
also lass den armen kerl in ruhe sein leben leben...such du dir weiter deine gründe,warum es nicht passt...wenn er eh nur dafür zuständig ist,dich glücklich zu machen ,hat es sowieso keinen sinn...
was tust du denn eigentlich für IHN...nur mal so janz bescheiden jefragt?

sky

Entschuldigung
ich hatte nicht vor ihn hier irgendwie als Marionette hinzustellen oder dass er sich NUR nach mir zu richten hat. Ich bin allerdings über seine Entscheidung schon etwas naja ich nenne es jetzt mal enttäuscht. Ich finde nunmal vier Jahre nur eine Wochenendbeziehung führen ist sehr sehr lange, vorallem dann wenn der Partner Soldat ist und auch in Auslandseinsätze muss (höchstwahrscheinlich).

Es macht auch wohl keinen Sinn lang und breit jetzt darüber zu diskutieren wer welche Ansichten hat. Fakt ist, eine Fernbeziehung ist und bleibt schwierig und vorallem dann, wenn man wie ich ein Mensch ist der sehr anhänglich ist aus welchen Gründen lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

Wir werden wohl irgendwie eine Lösung finden, bei der nicht jeder alles aufgeben muss und mir der wir beide zufrieden sind.

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22. März 2011 um 13:43

Kann auch ganz anders sein als frau denkt
Vielleicht will er Dir einfach finanzielle Sicherheit bieten.

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22. März 2011 um 13:54
In Antwort auf malin_12044855

Entschuldigung
ich hatte nicht vor ihn hier irgendwie als Marionette hinzustellen oder dass er sich NUR nach mir zu richten hat. Ich bin allerdings über seine Entscheidung schon etwas naja ich nenne es jetzt mal enttäuscht. Ich finde nunmal vier Jahre nur eine Wochenendbeziehung führen ist sehr sehr lange, vorallem dann wenn der Partner Soldat ist und auch in Auslandseinsätze muss (höchstwahrscheinlich).

Es macht auch wohl keinen Sinn lang und breit jetzt darüber zu diskutieren wer welche Ansichten hat. Fakt ist, eine Fernbeziehung ist und bleibt schwierig und vorallem dann, wenn man wie ich ein Mensch ist der sehr anhänglich ist aus welchen Gründen lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

Wir werden wohl irgendwie eine Lösung finden, bei der nicht jeder alles aufgeben muss und mir der wir beide zufrieden sind.

Hallo Colada,
Änhönglichkeit hat auch immer etwas mit Unselbständigkeit und Angst zu tun. Ehrlich gesagt, hört es sich für mich schlimm an, was Du schreibst. Ich habe den Eindruck, es macht Dich sauer, dass er eine Entscheidung für s e i n Leben getroffen hat. Das steht jedem Menschen nunmal zu. Wenn Du andere Pläne hattest und Du der Meinung bist, dass es so nicht passt, solltest Du Dich trennen. Aber ihm Vorwürfe zu machen, dass er sein Leben lebt, trotz der Partnerschaft mit Dir, ist nicht richtig.
Mir scheint, Du machst sehr viel in Deinem Leben von einem Partner abhängig. Vielleicht würde es Dir gut tun, dass ihr neben einem Paar auch noch Individuen seit. Eine Fernbeziehung kann man gut leben, wenn beide in der Lage sind, unabhängig voneinander ein Leben zu führen. Auch hat er sich nicht gegen Dich entschieden, sondern eine Entscheidung für seine berufliche Zukunft getroffen. Du selbst bist auch nicht gerade kompromissbereit, wie es sich liest. Nur Du alleine kannst entscheiden, wie Du damit umgehst. Aber ihm Vorwürfe zu machen ist nicht der richtige Weg.

Alles Gute für Dich, Angel

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22. März 2011 um 13:59
In Antwort auf sigrid_12891939

Hallo Colada,
Änhönglichkeit hat auch immer etwas mit Unselbständigkeit und Angst zu tun. Ehrlich gesagt, hört es sich für mich schlimm an, was Du schreibst. Ich habe den Eindruck, es macht Dich sauer, dass er eine Entscheidung für s e i n Leben getroffen hat. Das steht jedem Menschen nunmal zu. Wenn Du andere Pläne hattest und Du der Meinung bist, dass es so nicht passt, solltest Du Dich trennen. Aber ihm Vorwürfe zu machen, dass er sein Leben lebt, trotz der Partnerschaft mit Dir, ist nicht richtig.
Mir scheint, Du machst sehr viel in Deinem Leben von einem Partner abhängig. Vielleicht würde es Dir gut tun, dass ihr neben einem Paar auch noch Individuen seit. Eine Fernbeziehung kann man gut leben, wenn beide in der Lage sind, unabhängig voneinander ein Leben zu führen. Auch hat er sich nicht gegen Dich entschieden, sondern eine Entscheidung für seine berufliche Zukunft getroffen. Du selbst bist auch nicht gerade kompromissbereit, wie es sich liest. Nur Du alleine kannst entscheiden, wie Du damit umgehst. Aber ihm Vorwürfe zu machen ist nicht der richtige Weg.

Alles Gute für Dich, Angel

Hallo Angel,
du magst Recht haben. Ich hab in meinem Leben schon viel durchgemacht was vielleicht auch der Grund dafür ist, dass ich so bin. Ich habe wahnsinnige Angst ihn zu verlieren und ich bin auch jemand der eher klammert , das weiß ich selber.

Trotzdem weiß ich im Moment nicht Recht wie ich mit der Situation umgehen soll eben auch ohne im Vorwürfe zu machen. Wenn ich versuche mit jemandem darüber zu sprechen, wird mir immer geraten ich solle mich trennen das hätte so keinen Sinn.

Vielleicht wäre es für mich einfacher wenn ich selber mit "meinem" Leben zufriedener wäre. Nur leider gibts da ja keine Patentlösung dafür Ich versuche schon mich mehr auf mein Hobby zu konzentrieren und mit Freunden zu utnernehmen aber es ist verdammt schwer....

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22. März 2011 um 14:51
In Antwort auf malin_12044855

Hallo Angel,
du magst Recht haben. Ich hab in meinem Leben schon viel durchgemacht was vielleicht auch der Grund dafür ist, dass ich so bin. Ich habe wahnsinnige Angst ihn zu verlieren und ich bin auch jemand der eher klammert , das weiß ich selber.

Trotzdem weiß ich im Moment nicht Recht wie ich mit der Situation umgehen soll eben auch ohne im Vorwürfe zu machen. Wenn ich versuche mit jemandem darüber zu sprechen, wird mir immer geraten ich solle mich trennen das hätte so keinen Sinn.

Vielleicht wäre es für mich einfacher wenn ich selber mit "meinem" Leben zufriedener wäre. Nur leider gibts da ja keine Patentlösung dafür Ich versuche schon mich mehr auf mein Hobby zu konzentrieren und mit Freunden zu utnernehmen aber es ist verdammt schwer....

Hey...
...da hast Du schon einmal etwas ganz wichtiges erkannt Natürlich wäre es einfacher, wenn Du ein für Dich zufriedenes Leben führen würdest. Natürlich ist es schwer, Dinge zu ändern. Aber den Anfang hast Du schon gemacht. Die Zeit mit Deinem Freund sollte Dir wichtig sein und Dir gut tun. Aber sie sollte nicht Dein ganzer Lebensinhalt sein. Mach Dein Leben nicht von anderen Menschen abhängig. Gut, Du hast viel durchgemacht. Aber, da kann doch dein jetziger Freund nichts dafür. Dadurch, dass Du Dein Erlebtes auf ihn projezierst, tust Du ihm Unrecht. Gib ihm eine Chance. Spring über Deinen Schatten und lass ihn. Nutz Du für Dich die Zeit, etwas für Dich zu tun. Du wirst nicht sicherer werden, wenn Du tagtäglich um ihn rum bist. Das ist mehr oder weniger Wunschdenken, denn eigentlich ist es das Gefühl, die Kontolle über ihn zu haben. Lerne für Dich selbständig zu leben in der Zwischenzeit. Mach ein paar Therapiestunden irgendwo, wenn Du das Gefühl hast, Du bekommst das alleine nicht hin mit Deinen Verlustängsten. Je besser Du mit Dir selbst leben kannst, desto besser funktioniert Deine Beziehung. Probiere es einfach aus und warte ab, was passiert. Du kannst es nicht mehr ändern. Er hat seine Entscheidung getroffen. Werte das nicht gegen Dich, denn so hat er es nicht gemeint. Versuche die Zeit, für Dich zu nutzen. Ich selbst habe auch eine Fernbeziehung, die wirklich gut funktioniert, da wir beide selbständig sind. Ich kann Dir da nur Mut machen.

Alles Gute für Dich, Angel

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22. März 2011 um 14:56

Du
musst die Beziehung doch jetzt nicht retten?!
Sie läuft doch weiter,halt nur nicht so wie du erhofft hast.
Sprich mit ihm über deine Ängste,das eine Beziehung nicht hält,deiner Meinung nach,wenn es eine We -Beziehung ist.
Lg

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22. März 2011 um 15:22
In Antwort auf sigrid_12891939

Hey...
...da hast Du schon einmal etwas ganz wichtiges erkannt Natürlich wäre es einfacher, wenn Du ein für Dich zufriedenes Leben führen würdest. Natürlich ist es schwer, Dinge zu ändern. Aber den Anfang hast Du schon gemacht. Die Zeit mit Deinem Freund sollte Dir wichtig sein und Dir gut tun. Aber sie sollte nicht Dein ganzer Lebensinhalt sein. Mach Dein Leben nicht von anderen Menschen abhängig. Gut, Du hast viel durchgemacht. Aber, da kann doch dein jetziger Freund nichts dafür. Dadurch, dass Du Dein Erlebtes auf ihn projezierst, tust Du ihm Unrecht. Gib ihm eine Chance. Spring über Deinen Schatten und lass ihn. Nutz Du für Dich die Zeit, etwas für Dich zu tun. Du wirst nicht sicherer werden, wenn Du tagtäglich um ihn rum bist. Das ist mehr oder weniger Wunschdenken, denn eigentlich ist es das Gefühl, die Kontolle über ihn zu haben. Lerne für Dich selbständig zu leben in der Zwischenzeit. Mach ein paar Therapiestunden irgendwo, wenn Du das Gefühl hast, Du bekommst das alleine nicht hin mit Deinen Verlustängsten. Je besser Du mit Dir selbst leben kannst, desto besser funktioniert Deine Beziehung. Probiere es einfach aus und warte ab, was passiert. Du kannst es nicht mehr ändern. Er hat seine Entscheidung getroffen. Werte das nicht gegen Dich, denn so hat er es nicht gemeint. Versuche die Zeit, für Dich zu nutzen. Ich selbst habe auch eine Fernbeziehung, die wirklich gut funktioniert, da wir beide selbständig sind. Ich kann Dir da nur Mut machen.

Alles Gute für Dich, Angel

Danke
das ist nett und ich werde es versuchen.

Das mit den Therapiestunden ist sowieso in Planung bzw. ich muss nur noch Termine ausmachen wozu ich mich auch ein wenig überwinden muss....
Vielleicht schaffe ich es so, auch nicht immer alles negativ zu sehen und auf mich zu beziehen.

Für mich war seine Entscheidung halt wirklich eine Entscheidung "gegen mich" auch wenn ich weiß, dass es eigentlich nicht so ist bzw. er es nicht so meint.

LG

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4. Januar 2015 um 12:59

Hallo Colada
mei Name ist Janet. Ich bin 31 Jahre alt und seit gut 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Leider führen wir auch nach, wie vor eine WE-beziehung, was mich sehr belastet. Wir hatten uns auch vorgenommen nach 1 bis 2 Jahren zusammenzuziehen. Doch leider kam es bisher noch nicht dazu. Erst war er vom JC abhängig und jetzt bin ich es, was uns immer einen Strich durch die Rechnung machte, zusammenzuziehen. Ich könnte es mir ja auch einfach machen und einfach bei ihm einziehen. Doch leider gefällt mir seine Wohnung nicht, was bedeutet er müsste umziehen. Außerdem wollen wir uns dann gleich eine größere Wohnung suchen. Doch bis es mal dazu kommt, dauerts bestimmt noch ewig.

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