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Ich bin verzweifelt...

2. September 2009 um 11:49 Letzte Antwort: 8. September 2009 um 11:01

Hallo...lange hat es gedauert bis ich mich durchringen konnte mich hier anzumelden, aber wie ich sehe bin ich ja nicht die einzige die solche probleme hat und vielleicht hilft es ja wenn man seine probleme teilen kann.
ich bin seit 8 jahren verheiratet mit einem 13 jahre älteren mann, ich bin 31 und wir haben keine kinder. unsere ehe war von anfang an sehr schwierig, trotz allem habe ich ihn geheiratet, weil ich ihn geliebt habe. dann kamen immer mehr probleme, finanzieller art, ich habe dann noch einen nebenjob angenommen um die haushaltskasse aufzubessern. er stattdessen hat die freie zeit genutzt um mit freunden wegzugehen. das hat mich sehr verletzt und wir begannen uns auseinanderzuleben. ich habe dann auch angefangen mit freundinnen wegzugehen und man hat sich samstag beim frühstück getroffen und besprochen wer wo am abend hingeht. das wars. eine liebesbeziehung, in der man sich körperlich nahe kommt, haben wir schon seit fast 3 jahren nicht mehr und die zeit davor war es eher gezwungen und sehr sehr selten. ich hab immer wieder andere männer kennengelernt, hab mich aber nie auf was eingelassen. dann 2007 ein schicksalsschlag. mein mann kam mit nierenversagen ins kkh und ist seitdem chronisch krank. eine lange leidenszeit mit langen klinikaufenthalten begann, eine schwere zeit für beide. für ihn, da er da kranke ist, für mich, da ich neben arbeit mich um ihn kümmern musste und zwar vollzeit. ich hab mich fürsorglich um ihn gekümmert, wie eine mutter. ich war und bin immer für ihn da...ausnahmslos...bis zur erschöpfung...er nimmt meine hilfe an und ruht sich darauf aus. mittlerweile ist sein zustand stabil, die krankheit zwar da, aber man kann mit der situation leben. sicherlich ist da immer die angst, dass es sich wieder ändern könnte. nachdem unsere ehe vorher schon schwierig war, hat dieser umstand mich so sehr belastet, dass ich einen psychologen aufgesucht habe, da ich völlig hilflos war. die frage ob ich ihn wirklich noch als mann liebe oder nicht stell ich mir schon lange. jetzt habe ich einen anderen mann kennengelernt, fast genauso alt wie ich, ein richtiger mann, kein typ kind, den man an die hand nehmen muss, der keine verantwortung übernimmt, ein mann an dessen seite ich mich als frau fühlen kann. wir haben eine affäre begonnen, mittlerweile sind meine gefühle für diesen anderen mann so stark, dass ich meine ehe beenden will und ich schaff es nicht. auch wenn ich sogar schon die kraft hatte mit meinem mann darüber zu sprechen, seine reaktion, die verzweiflung, die androhung seinen job zu kündigen, seine medikmente nicht mehr zu nehmen, die vorwürfe, warum ich ihn nicht einfach habe sterben lassen im kkh, machen mich psychisch fertig und ich habe angst, dass ich diesen schritt nie schaffen werde, dabei sind meine gedanken die ganze zeit nur bei dem anderen.

was soll ich tun? ist es mitleid oder doch noch liebe was ich für meinen mann empfinde? warum soll immer ich auf mein glück verzichten? sicherlich kann mir keiner diese entscheidung abnehmen, aber vielleicht kann mir jemand rat geben den richtigen weg zu finden...

danke für eure hilfe

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2. September 2009 um 13:11

Hola risalatinatriste
Dass ist eine lange Geschichte, woraus wenig, sehr wenig Glück spricht. Schon am Anfang der Beziehung wart ihr nicht wirklich glücklich mit einander, oder? Hast du das Gefühl, dass dein Mann dich je wirklich geliebt hat? Ich finde eine solche Sitation schwer vorstellbar, dass ein Mann sich rundum versorgen lässt von seiner jüngeren Frau (ausser in der Zeit wo er krank war natürlich). Das kann nicht ewig gut gehen, denn die Beziehung gerät irgendwann völlig aus dem Gleichgewicht, wenn einer das Geühl hat immer nur zu geben und nie was zu bekommen. Was ich allerdings fragen muss: kann es sein dass du die schöne Sachen in deiner Ehe die noch da sind, oder wenigstens mal da waren, völlig ausblendest, um es für dich selbst einfacher zu machen damit klarzukommen, dass du deinen Mann betrügst? Schreib doch mal, warum du dich damals in ihn verliebt hast. Magst du das tun?

Bei mir ist die Situation umgekehrt. Mein Mann hat das Gefühl das er alles gibt was er kann (arbeitet und zu Hause so viel macht) und ich tue in seinen Augen nichts, oder jedenfalls nie genug, oder was ich tue nie richtig, in seinen Augen. Das Gefühl zu haben deinem Partner nie "zu genügen", es ihm nie recht machen zu können ist genau so schlimm, wie das Gefühl zu haben immer mehr zu geben als zu bekommen. Kann es sein dass dein Mann sich zurückgezogen hat, weil er meint, du kommst wunderbar ohne ihn klar??

Liebe Grüsse

Diidee

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2. September 2009 um 14:39
In Antwort auf fida_12912662

Hola risalatinatriste
Dass ist eine lange Geschichte, woraus wenig, sehr wenig Glück spricht. Schon am Anfang der Beziehung wart ihr nicht wirklich glücklich mit einander, oder? Hast du das Gefühl, dass dein Mann dich je wirklich geliebt hat? Ich finde eine solche Sitation schwer vorstellbar, dass ein Mann sich rundum versorgen lässt von seiner jüngeren Frau (ausser in der Zeit wo er krank war natürlich). Das kann nicht ewig gut gehen, denn die Beziehung gerät irgendwann völlig aus dem Gleichgewicht, wenn einer das Geühl hat immer nur zu geben und nie was zu bekommen. Was ich allerdings fragen muss: kann es sein dass du die schöne Sachen in deiner Ehe die noch da sind, oder wenigstens mal da waren, völlig ausblendest, um es für dich selbst einfacher zu machen damit klarzukommen, dass du deinen Mann betrügst? Schreib doch mal, warum du dich damals in ihn verliebt hast. Magst du das tun?

Bei mir ist die Situation umgekehrt. Mein Mann hat das Gefühl das er alles gibt was er kann (arbeitet und zu Hause so viel macht) und ich tue in seinen Augen nichts, oder jedenfalls nie genug, oder was ich tue nie richtig, in seinen Augen. Das Gefühl zu haben deinem Partner nie "zu genügen", es ihm nie recht machen zu können ist genau so schlimm, wie das Gefühl zu haben immer mehr zu geben als zu bekommen. Kann es sein dass dein Mann sich zurückgezogen hat, weil er meint, du kommst wunderbar ohne ihn klar??

Liebe Grüsse

Diidee

Hallo Diidee
ich hab einen ewig langen Text geschrieben. Hast du den bekommen? Ich bin mir nicht sicher...bitte, das kam vom Herzen und würd ich so nicht mehr hinkriegen. Hoffentlich!
LG
Dani

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2. September 2009 um 14:56
In Antwort auf fida_12912662

Hola risalatinatriste
Dass ist eine lange Geschichte, woraus wenig, sehr wenig Glück spricht. Schon am Anfang der Beziehung wart ihr nicht wirklich glücklich mit einander, oder? Hast du das Gefühl, dass dein Mann dich je wirklich geliebt hat? Ich finde eine solche Sitation schwer vorstellbar, dass ein Mann sich rundum versorgen lässt von seiner jüngeren Frau (ausser in der Zeit wo er krank war natürlich). Das kann nicht ewig gut gehen, denn die Beziehung gerät irgendwann völlig aus dem Gleichgewicht, wenn einer das Geühl hat immer nur zu geben und nie was zu bekommen. Was ich allerdings fragen muss: kann es sein dass du die schöne Sachen in deiner Ehe die noch da sind, oder wenigstens mal da waren, völlig ausblendest, um es für dich selbst einfacher zu machen damit klarzukommen, dass du deinen Mann betrügst? Schreib doch mal, warum du dich damals in ihn verliebt hast. Magst du das tun?

Bei mir ist die Situation umgekehrt. Mein Mann hat das Gefühl das er alles gibt was er kann (arbeitet und zu Hause so viel macht) und ich tue in seinen Augen nichts, oder jedenfalls nie genug, oder was ich tue nie richtig, in seinen Augen. Das Gefühl zu haben deinem Partner nie "zu genügen", es ihm nie recht machen zu können ist genau so schlimm, wie das Gefühl zu haben immer mehr zu geben als zu bekommen. Kann es sein dass dein Mann sich zurückgezogen hat, weil er meint, du kommst wunderbar ohne ihn klar??

Liebe Grüsse

Diidee

Du hast es nicht bekommen...
schön! Jetzt darf ich also nochmal schreiben, aber leider leider krieg ich das so nicht mehr hin. Schade...also nochmal: ich mache es mir nicht leicht und ich blende auch unsere schönen Zeiten nicht aus. Nein, ich erinnere mich gerne und immer ein bißchen wehmütig an die Zeit und auch jetzt haben wir durchaus schöne Moment, in denen wir lachen können. Aber in beiden Köpfen herrscht immer der eine Gedanke: werd ich gehen und wird sie mich verlassen! Verliebt hab ich mich in seine unbeschwerte und lockere Art. Mein Mann ist Südamerikaner. Und das fand ich toll. Die Sprache, wenn wir gemeinsam Salsa-Tanzen gegangen sind, unsere gemeinsamen Freunde...und auf einmal alles anders. Er hatte seine eigenen Freunde, die er mir nie vorstellen wollte. Ist nur noch alleine weggegangen, überhaupt kein Interesse mehr etwas gemeinsam mit mir zu machen. Doch, lieben tut er mich schon und hat es auch immer getan, aber er war sich meiner zu sicher, da bin ich überzeut und hat auch deshalb nie weiter an mich gedacht. Damalige "Drohungen" die Ehe ggfs. zu beenden, habe ich nie wahr gemacht und er mich dadurch nie ernst genommen. Wenn du wüsstest wie ich mich quäle...weil ich einfach keine Entscheidung treffen kann. Ich bin offensichtlich eine Kämpferin und es liegt mir fern die Flinte einfach so ins Korn zu werfen, tu ich eigentlich auch nicht. Und ich habe wirklich lange lange gekämpft, selbst in den härtesten Zeiten hab ich nicht aufgegeben, habe ihn immer verschont und versucht alles Schlechte von ihm fern zu halten. Vielleicht ein Fehler. Mag sein, dass ich ihm das Gefühl vermittelt habe, so wie es bei dir der Fall ist, dass er nicht gut genug ist und nur alles falsch macht. Aber grundsätzlich ist mein Mann der Typ, der es gerne bequem mag. In den 10 Jahren hat er auch kein anständiges Deutsch gelernt. Familie hat er hier ja auch keine und in seiner Krankheit hat er sich auch total von den Freunden zurückgezogen, so dass er total auf mich angewiesen ist. Das macht es mir natürlich noch schwerer. Sicherlich ist da auch noch Liebe, und viel Gewohnheit, Vertrauen. Das Aufzugeben fällt mir schwer. Wir hatten es nie leicht, aber wir haben es geschafft. Meine Eltern haben ihn bis heute nur schwer akzeptiert, beruflich war es für ihn immer schwierig, aber das habe auch ich in die Hand genommen und wir haben es hingekriegt. Ohne jeglichen Luxus, aber durchaus angenehm. Ich bin wirklich ratlos und verzweifelt. Es tut mir so weh ihn zu sehen,wie er leidet. Aber ich kann im Moment nicht anders. Der Gedanke ihm körperlich nahe zu kommen lässt mich zusammen zucken. Völlig undenkbar. Ich möchte ihn nicht leiden lassen oder ihn immer zurückweisen müssen, aber irgendwie bin ich gefühlsmäßig völlig erkaltet. Sicherlich, gäbe es den andere nicht, könnte ich so weiterleben. Es war ja nie eine Ehe mit Streit oder Aggression. Aber macht mich das glücklich? Ich wollte immer Kinder, aber in dieser Sitiuation indiskutabel. Ich würde unter der Verwantwortungslast zusammenbrechen.
Nochmals danke für deine lieben Worte. Freu mich auf Nachricht von dir.

Lg Dani

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3. September 2009 um 9:15
In Antwort auf briar_12183237

Hallo Diidee
ich hab einen ewig langen Text geschrieben. Hast du den bekommen? Ich bin mir nicht sicher...bitte, das kam vom Herzen und würd ich so nicht mehr hinkriegen. Hoffentlich!
LG
Dani

Hallo Risa
Ich habe gerade deinen Text gelesen, aber der "ewig lange" ist wohl irgendwie im Netzt verschwunden. Das ist schade, aber nicht wirklich schlimm. Weißt du, es hilft bereits für sich selbst seine Gedanken klar auf dem Papier zu bekommen.

Ich habe die Situation umgekehrt hinter mir. Vor etwa 5 Jahren war bei uns die Situation schon mal so verzwickt, dass wir ein Trennungsjahr eingeleitet haben. In dem Jahr hat mein Mann eine Affäre begonnen. Ich konnte miterleben wie er, wenn er an den WE nach Hause kam, immer recht fröhlich war, aber zu mir wurde er immer distanzierter. Wie du sagst, wie du es selbst empfindest: in seinem Herzen war für mich nichts mehr da, es war "erkaltet". Natürlich kann ich nicht behaupten dass ich in dieser Zeit die fürsorgliche, liebende und fröhliche Ehepartnerin war, denn ich habe ja gespürt dass er nicht mehr für mich empfindet und das macht einen nicht gerade fröhlich..... Du sagst auch: du kannst dich nicht dazu durchringen ihn körperlich zu "ertragen", sprich, du willst ihn nicht umarmen, küssen und mehr schon gar nicht, stimmt's? Wie geht er damit um? Kommt er um so häufiger zu dir, oder zieht er sich ebenfalls zurück? Und wo bleibt dein freund in diesem durcheinander? Läuft das weiter oder herrscht da zZ Funkstille.

Hast du deinem Mann gesagt, dass du ihn verlassen willst? Oder weißt du (noch) nicht was du willst? Und was möchte dein Mann? Will er trotzdem mit dir weiterleben, auch mit dem Wissen dass du einen anderen Mann kennen- und liebengelernt hast? Und dein Freund, was will er? Mit dir leben oder ist davon noch gar nicht die Rede? Übt er zusätzlich Druck aus, dass du dich entscheiden sollst?

Weißt du, ich glaube dass ich in deiner Situation erstmal eine Auszeit nehmen würde, wobei ich den Kontakt zu beiden abbrechen würde. Kannst du nicht einen längeren Urlaub machen, alleine, um deine Gedanken und Gefühle zu sortieren?

Mir geht es heute ein wenig besser, denn ich habe gestern endlich mal in Ruhe, ohne großen Streit, über einige Dinge mit meinem Mann reden können, auch über die Ursachen, wodurch wir jetzt wieder gestrandet sind und uns wohl trennen werden. Ich bin, wie du, eine Kämpferin und habe noch immer die Hoffnung, dass wir in dem Trennungsjahr zur Vernunft kommen und wieder zusammen sein möchten. Auch wenn mein Mann ganz klar vermittelt, dass er es für definitiv betrachtet, "halb trennen" würde er nie wieder machen. Vielleicht bin ich aber auch nicht eine "Kämpferin", sondern einfach nur zu feige um unter Augen zu sehen dass es nicht klappt zwischen uns und auch nie klappen wird, weil wir nun mal sind wie wir sind?

Verzwickte Kiste.......


Diidee

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8. September 2009 um 11:01
In Antwort auf fida_12912662

Hallo Risa
Ich habe gerade deinen Text gelesen, aber der "ewig lange" ist wohl irgendwie im Netzt verschwunden. Das ist schade, aber nicht wirklich schlimm. Weißt du, es hilft bereits für sich selbst seine Gedanken klar auf dem Papier zu bekommen.

Ich habe die Situation umgekehrt hinter mir. Vor etwa 5 Jahren war bei uns die Situation schon mal so verzwickt, dass wir ein Trennungsjahr eingeleitet haben. In dem Jahr hat mein Mann eine Affäre begonnen. Ich konnte miterleben wie er, wenn er an den WE nach Hause kam, immer recht fröhlich war, aber zu mir wurde er immer distanzierter. Wie du sagst, wie du es selbst empfindest: in seinem Herzen war für mich nichts mehr da, es war "erkaltet". Natürlich kann ich nicht behaupten dass ich in dieser Zeit die fürsorgliche, liebende und fröhliche Ehepartnerin war, denn ich habe ja gespürt dass er nicht mehr für mich empfindet und das macht einen nicht gerade fröhlich..... Du sagst auch: du kannst dich nicht dazu durchringen ihn körperlich zu "ertragen", sprich, du willst ihn nicht umarmen, küssen und mehr schon gar nicht, stimmt's? Wie geht er damit um? Kommt er um so häufiger zu dir, oder zieht er sich ebenfalls zurück? Und wo bleibt dein freund in diesem durcheinander? Läuft das weiter oder herrscht da zZ Funkstille.

Hast du deinem Mann gesagt, dass du ihn verlassen willst? Oder weißt du (noch) nicht was du willst? Und was möchte dein Mann? Will er trotzdem mit dir weiterleben, auch mit dem Wissen dass du einen anderen Mann kennen- und liebengelernt hast? Und dein Freund, was will er? Mit dir leben oder ist davon noch gar nicht die Rede? Übt er zusätzlich Druck aus, dass du dich entscheiden sollst?

Weißt du, ich glaube dass ich in deiner Situation erstmal eine Auszeit nehmen würde, wobei ich den Kontakt zu beiden abbrechen würde. Kannst du nicht einen längeren Urlaub machen, alleine, um deine Gedanken und Gefühle zu sortieren?

Mir geht es heute ein wenig besser, denn ich habe gestern endlich mal in Ruhe, ohne großen Streit, über einige Dinge mit meinem Mann reden können, auch über die Ursachen, wodurch wir jetzt wieder gestrandet sind und uns wohl trennen werden. Ich bin, wie du, eine Kämpferin und habe noch immer die Hoffnung, dass wir in dem Trennungsjahr zur Vernunft kommen und wieder zusammen sein möchten. Auch wenn mein Mann ganz klar vermittelt, dass er es für definitiv betrachtet, "halb trennen" würde er nie wieder machen. Vielleicht bin ich aber auch nicht eine "Kämpferin", sondern einfach nur zu feige um unter Augen zu sehen dass es nicht klappt zwischen uns und auch nie klappen wird, weil wir nun mal sind wie wir sind?

Verzwickte Kiste.......


Diidee

Hallo Diidee
erst jetzt les ich deine Zeilen. Viel ist mal wieder passiert in der Zwischenzeit. Am Mittwoch hat sich auf einmal die ganze Situation geändert. So unwahrscheinlich es auch war, und wenn man es abgesprochen hätte, hätte es vermutlich nicht so geklappt, aber mein Mann hat mich mit meinem "Freund" gesehen. Es ist alles total eskaliert, ich hab auch nicht mehr lange rumgelogen, wozu denn auch. Jedenfalls haben wir heftigst gestritten, mein Mann hat mich übelst beschimpft (völlig verständlich), dann hat er sich betrunken und zwar richtig schlimm, so dass ich in den frühen Morgenstunden den Krankenwagen rufen musste, da er ja aufgrund seiner Erkankung gar nicht trinken dürfte. Es war grauenhaft und ich voller Angst, da ich meinen Mann so noch nie gesehen habe. Am Donnerstag bin ich da für ein paar Tage zu einer Freundin gegangen. Er hat mich in der Zeit tyrannisiert per Telefon und sms und ich bin der Zeit regelrecht abgekühlt. Wenn ich ihn gesehen oder gehört habe, war ich einfach nur wütend, aufgrund seines dummen Verhaltens. Gestern ein erneutes Gespräch, viel ruhiger, aber trotzdem kein Rankommen, kein Verständnis, kein Erkennen der Situation. Er fleht mich an zu bleiben, er liebt mich, er möchte mich nicht verlieren, aber er kann mir in keinster Weise mehr vertrauen, kontrolliert mich. Wie bitte soll das funktionieren? Warum muss das so dramatisch ablaufen? Ich halte das nervlich nicht mehr lange durch. Da habe ich die Kraft ihm zu sagen, dass eine Trennung wohl besser wäre, damit er mich nicht ernst nimmt? Ich kann nicht mehr antworten, ich weiss gar nichts mehr. Sicherlich hänge ich noch an den Erinnerungen und selbst wenn ich im tiefsten Inneren weiß, dass unsere Ehe keine Zukunft mehr hat, schaffe ich es nicht endgültig einen Schlussstrich zu ziehen mit allen Konsequenzen.

Freut mich für dich, dass bei dir die Situation - zwar nicht besser - aber vielleicht etwas klarer geworden ist. Sicherlich sind solche Situationen und Gespräche nie einfach, aber wenn man ruhig reden kann, ist das sicherlich die bessere Lösung.

Wie alt bist du eigentlich, wenn ich fragen darf? Danke für deinen Rat und viele liebe Grüße...

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8. September 2009 um 10:00
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