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Ich bin keine Ehezerstörrerin

8. Juni 2007 um 13:35 Letzte Antwort: 17. Juni 2007 um 20:42

sondern ein Ehekitt.

Ich hatte eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Ich kannte die beiden schon vorher und wusste: Die Ehe ist am Ende. Ich begann eine Affäre. Plötzlich wollte die Ehefrau ihren Mann zurück.

Also: Ich als Ex-Geliebte kann mit ruhigem Gewissen behaupten: Ich habe keine Ehe zerstört, sondern eine Ehe gerettet. Der Seitensprung, also ich, war der Ehekitt. Also ihr betrogenen Ehefrauen: Seid froh, dass eure Männer eine Geliebte haben, sonst wärt ihr jetzt geschieden.

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8. Juni 2007 um 13:47

Und welche
Schlüsse ziehst du daraus für dich? macht es spaß, nur als "ehekitt" fungiert zu haben? fühlst du dich nicht herabgewürdigt, dass du keine größere bedeutung in seinem leben hattest?

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8. Juni 2007 um 13:49
In Antwort auf ieuan_12535603

Und welche
Schlüsse ziehst du daraus für dich? macht es spaß, nur als "ehekitt" fungiert zu haben? fühlst du dich nicht herabgewürdigt, dass du keine größere bedeutung in seinem leben hattest?

Wieso fragst Du?
Du bist ja auch mal fremd gegangen. Was war den Deine Geliebte für Dich? Eine ... zum Gratistarif?

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8. Juni 2007 um 13:51

Gebe dir recht...
ein Mann in einer glücklichen Beziehung beginnt keine Affäre, daher macht die Geliebte es auch nicht kaputt.

Aber stolz sein, brauchst du darauf auch nicht. Wirklich nicht.

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8. Juni 2007 um 14:27

Schön
für Dich.

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8. Juni 2007 um 16:53
In Antwort auf an0N_1291095799z

Gebe dir recht...
ein Mann in einer glücklichen Beziehung beginnt keine Affäre, daher macht die Geliebte es auch nicht kaputt.

Aber stolz sein, brauchst du darauf auch nicht. Wirklich nicht.

Das glaube ich nicht,
daß ein mann in einer glücklichen beziehung keine affäre beginnt. im gegensatz kann ich sagen, daß es genug männer in unglücklichen beziehungen gibt, die trotzdem nicht fremdgehen, sondern sich auf die probleme fixieren oder einfach so verhaaren. es wird alles nur mit wasser gekocht und "mein neuer ist der alter von einer anderen". also, wenn ein mann meint, seine ehe ist ihm zu langweilig, dann wird er dich bald auch zu langweilig finden.

zeige mir ehen, die nach jahren immernoch so sind, wie am ersten tag? es gibt sowas nicht. eine ehe verlangt immerwieder sich zu ordnern und zu finden. alles zu meistern und aus fehlern lernen. die eigener weiterentwicklung einzubauen und den anderen mitzunehmen.

eine ehe ist schwieriger zu führen, als eine firma. da kann man menschen entlassen, neue finden, umstrukturieren und umziehen. in eine ehe gibt es nur "du und ich". und wir wollen zeigen, daß wir es bestehen.

lg
allegra



PS. es mag sein, daß es nur wie eine floske klingt, aber ich erlebe momentan selbst, und sehe den unterschied zwischen den menschen, dem ich " in guten und in schlechten zeiten" gesagt habe und einem geliebten.

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8. Juni 2007 um 16:54
In Antwort auf an0N_1215119799z

Wieso fragst Du?
Du bist ja auch mal fremd gegangen. Was war den Deine Geliebte für Dich? Eine ... zum Gratistarif?

Ich verstehe
die intention deines threads nicht. du scheinst fast "stolz" darauf zu sein, als ehekitt fungiert zu haben - ich kann mit nicht vorstellen dass frauen es toll finden, sich auf matratzenniveau herabwürdigen zu lassen.

da du meine statements zu kennen scheinst weißt du ja dass man es schon so sehen könnte, dass meine geliebte mich wieder wachgerüttelt hat für meine ehe. trotzdem würde ich sie NIE nur auf das sexuelle niveau reduzieren, wir hatten auch eine intensive emotionale beziehung - und das tat meiner frau mehr weh als der bloße sex, also ist sie bestimmt NICHT dankbar dafür, dass ich eine geliebte hatte.

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8. Juni 2007 um 20:12
In Antwort auf an0N_1215119799z

Wieso fragst Du?
Du bist ja auch mal fremd gegangen. Was war den Deine Geliebte für Dich? Eine ... zum Gratistarif?

Du...
warst doch genauso eine zum Gratistarif.

Wenn du dich so toll damit fühlst, Ehen zu kitten solltest du dieses Hobby zu deinem Beruf machen.

Sicher wirst du dann irgendwann als die "Mutter Theresa aller Ehefrauen" in die Geschichte eingehen.

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9. Juni 2007 um 0:50
In Antwort auf ivonne_11910411

Das glaube ich nicht,
daß ein mann in einer glücklichen beziehung keine affäre beginnt. im gegensatz kann ich sagen, daß es genug männer in unglücklichen beziehungen gibt, die trotzdem nicht fremdgehen, sondern sich auf die probleme fixieren oder einfach so verhaaren. es wird alles nur mit wasser gekocht und "mein neuer ist der alter von einer anderen". also, wenn ein mann meint, seine ehe ist ihm zu langweilig, dann wird er dich bald auch zu langweilig finden.

zeige mir ehen, die nach jahren immernoch so sind, wie am ersten tag? es gibt sowas nicht. eine ehe verlangt immerwieder sich zu ordnern und zu finden. alles zu meistern und aus fehlern lernen. die eigener weiterentwicklung einzubauen und den anderen mitzunehmen.

eine ehe ist schwieriger zu führen, als eine firma. da kann man menschen entlassen, neue finden, umstrukturieren und umziehen. in eine ehe gibt es nur "du und ich". und wir wollen zeigen, daß wir es bestehen.

lg
allegra



PS. es mag sein, daß es nur wie eine floske klingt, aber ich erlebe momentan selbst, und sehe den unterschied zwischen den menschen, dem ich " in guten und in schlechten zeiten" gesagt habe und einem geliebten.

Missverstanden
Natürlich gibt es viele Männer, die trotz Beziehungsproblemen nicht fremdgehen. Das widerspricht meiner Meinung gar nicht.

Ich meine nur, dass eine Ehe, in der jemand fremd geht gestört ist und die Geliebte nicht die Verantwortung trägt. Retten - und da widerspreche ich "ehekitt" tut sie mit Sicherheit auch nichts, selbst wenn sich die Ehepartner durch die Affäre mit ihrer Ehe auseinandersetzen.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man mit einander wächst und wenn man unzufrieden ist, zuerst mit dem Partner darüber spricht. Leider scheint es immer weniger Menschen zu geben, die bereit sind, mit einem Menschen ihr Leben zu verbringen und auch schlechte Tage zu durchleben ohne alles hinzuwerfen. Aber daran sind nicht die Geliebten Schuld. Sie nutzen diese Leichtfertigkeit nur für sich.

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9. Juni 2007 um 12:38
In Antwort auf an0N_1291095799z

Missverstanden
Natürlich gibt es viele Männer, die trotz Beziehungsproblemen nicht fremdgehen. Das widerspricht meiner Meinung gar nicht.

Ich meine nur, dass eine Ehe, in der jemand fremd geht gestört ist und die Geliebte nicht die Verantwortung trägt. Retten - und da widerspreche ich "ehekitt" tut sie mit Sicherheit auch nichts, selbst wenn sich die Ehepartner durch die Affäre mit ihrer Ehe auseinandersetzen.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man mit einander wächst und wenn man unzufrieden ist, zuerst mit dem Partner darüber spricht. Leider scheint es immer weniger Menschen zu geben, die bereit sind, mit einem Menschen ihr Leben zu verbringen und auch schlechte Tage zu durchleben ohne alles hinzuwerfen. Aber daran sind nicht die Geliebten Schuld. Sie nutzen diese Leichtfertigkeit nur für sich.

Da muss ich auch widersprechen
und allegra recht geben.

es stimmt einfach nicht, dass eine ehe gestört sein muss, wenn einer der partner betrügt. und genau deshalb kann auch keine geliebte zum ehekitt werden.

es ist ein mangel des betrügers. und auch die geliebte muss für ihr handeln die verantwortung übernehmen.

und immer gilt: wer es nicht besser weiß kann auch nicht besser handeln.

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9. Juni 2007 um 14:17
In Antwort auf alya_12708452

Da muss ich auch widersprechen
und allegra recht geben.

es stimmt einfach nicht, dass eine ehe gestört sein muss, wenn einer der partner betrügt. und genau deshalb kann auch keine geliebte zum ehekitt werden.

es ist ein mangel des betrügers. und auch die geliebte muss für ihr handeln die verantwortung übernehmen.

und immer gilt: wer es nicht besser weiß kann auch nicht besser handeln.

Liebe rike
Ich denke, es gibt eben auch da solche und solche. Wie Du weißt gebe ich Dir prinzipiell in diesem Punkt Recht und habe hier auch dementsprechende Erfahrungen geschildert. Allerdings gehst Du dabei von einer tatsächlich vorhandenen ehelichen Beziehung aus, wie sie sich die meisten von uns vorstellen. Es gibt aber auch die anderen und damit meine ich immer noch nicht die Fremdgänger, die wirklich unglücklich sind in der Ehe.

Konkret auf meinen Betrüger bezogen heißt das, daß bei ihm zu Hause dermaßen marode Zustände herrschen (mit einem solch kranken Mann kann keine gesunde Beziehung geführt werden), daß ich im Nachhinein überzeugt bin, daß die beiden sich nur ertragen können, wenn er eine entsprechende Ablenkung hat. Hauptindiz dafür ist für mich unter anderem die Tatsache, daß die Ehefrau erst interveniert hat, als sie erfahren hat, daß auch sein Umfeld über mich Bescheid wußte. Ihr war es egal, daß ihr Mann regelmäßig bei mir übernachtet hat, daß er Freunde mitgebracht hatte, hat sie allerdings mächtig gestört. Die Priorität ihrer Ehe liegt in der funktionierenden Zweckgemeinschaft und dem äußeren Schein. Unter diesen Umständen ist eine Geliebte intern kein großer Störfaktor. Im Gegenteil, sie trägt dazu bei, daß sie einen zufriedenen ausgeglichenen Mann hat, der den Erwartungen, die sie an ihn stellt durchaus nachkommt und sie ansonsten in Ruhe läßt. Kommt eben immer darauf an, wie die beiden ihr Zusammenleben für sich definieren und welche Erwartungen sie an eine Partnerschaft allgemein oder konkret an eben den Partner stellen.

Liebe Grüße, Zelda.

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9. Juni 2007 um 18:08
In Antwort auf lys_11956303

Liebe rike
Ich denke, es gibt eben auch da solche und solche. Wie Du weißt gebe ich Dir prinzipiell in diesem Punkt Recht und habe hier auch dementsprechende Erfahrungen geschildert. Allerdings gehst Du dabei von einer tatsächlich vorhandenen ehelichen Beziehung aus, wie sie sich die meisten von uns vorstellen. Es gibt aber auch die anderen und damit meine ich immer noch nicht die Fremdgänger, die wirklich unglücklich sind in der Ehe.

Konkret auf meinen Betrüger bezogen heißt das, daß bei ihm zu Hause dermaßen marode Zustände herrschen (mit einem solch kranken Mann kann keine gesunde Beziehung geführt werden), daß ich im Nachhinein überzeugt bin, daß die beiden sich nur ertragen können, wenn er eine entsprechende Ablenkung hat. Hauptindiz dafür ist für mich unter anderem die Tatsache, daß die Ehefrau erst interveniert hat, als sie erfahren hat, daß auch sein Umfeld über mich Bescheid wußte. Ihr war es egal, daß ihr Mann regelmäßig bei mir übernachtet hat, daß er Freunde mitgebracht hatte, hat sie allerdings mächtig gestört. Die Priorität ihrer Ehe liegt in der funktionierenden Zweckgemeinschaft und dem äußeren Schein. Unter diesen Umständen ist eine Geliebte intern kein großer Störfaktor. Im Gegenteil, sie trägt dazu bei, daß sie einen zufriedenen ausgeglichenen Mann hat, der den Erwartungen, die sie an ihn stellt durchaus nachkommt und sie ansonsten in Ruhe läßt. Kommt eben immer darauf an, wie die beiden ihr Zusammenleben für sich definieren und welche Erwartungen sie an eine Partnerschaft allgemein oder konkret an eben den Partner stellen.

Liebe Grüße, Zelda.

Ja zelda
eine beziehung kann natürlich auch marode sein, muss sie aber nicht zwangsläufig sein. von immer habe ich nicht gesprochen. weiß du, wenn ein mensch sich nicht trennen will, hängt er an seiner beziehung und dann muss du davon ausgehen, dass sie für ihn in irgend einer form gut läuft. und zwar natürlich nur nach seinem massstab.

tatsächlich erzählt der betrüger aber immer, wie totunglücklich er in seiner beziehung ist und das wird all zu gerne von den geliebten geglaubt und hier mit einer solchen überzeugung wiedergegeben, dass ich einfach widersprechen muss. ich habe in meiner aufarbeitungszeit gelernt, dass gesagtes mit dem handeln übereinstimmen muss, damit es ehrlich gemeint ist.

dir auch ganz liebe grüße, rike

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9. Juni 2007 um 19:44
In Antwort auf alya_12708452

Ja zelda
eine beziehung kann natürlich auch marode sein, muss sie aber nicht zwangsläufig sein. von immer habe ich nicht gesprochen. weiß du, wenn ein mensch sich nicht trennen will, hängt er an seiner beziehung und dann muss du davon ausgehen, dass sie für ihn in irgend einer form gut läuft. und zwar natürlich nur nach seinem massstab.

tatsächlich erzählt der betrüger aber immer, wie totunglücklich er in seiner beziehung ist und das wird all zu gerne von den geliebten geglaubt und hier mit einer solchen überzeugung wiedergegeben, dass ich einfach widersprechen muss. ich habe in meiner aufarbeitungszeit gelernt, dass gesagtes mit dem handeln übereinstimmen muss, damit es ehrlich gemeint ist.

dir auch ganz liebe grüße, rike

Du hast recht mit dem was Du sagst
nur ging es hier um die Frage, ob eine Geliebte nicht auch eine Ehe zusammenhalten kann - und dieser Theorie stimme ich unter bestimmten Umständen, d.h. meine Geschichte betreffend zu.

Was ich meine ist, daß zum Beispiel Du TROTZ des Betrugs mit Deinem Mann lebst, ihr habt da eine Menge Arbeit und Schmerzen reingesteckt, weil ihr diese BEZIEHUNG aufrecht erhalten wollt, weil sie es euch wert ist. In diesem Fall bedeutet die Geliebte einen tiefen Bruch, der gekittet werden will und muß.

Dann gibt es den Fall, daß tatsächlich jemand kreuzunglücklich ist und die Beziehung kaputt ist, hier denke ich kommt es dann zu den seltenen Trennungen, den lassen wir hier mal aus.

Und dann gibt es eben jenen Fall, den ich meine. Für mich ist das, was "meine beiden" da leben dann ein marodes Konstrukt, wenn ich das an den Maßstäben messe, die man so normalerweise für eine Beziehung zugrunde legt. Vielleicht ist er ja sehr speziell, aber das ist nun mal MEINE Geschichte. Ehrlichkeit gibt es bei diesem Mann nicht, weil das Lügen bei ihm sowohl krankhaft als auch chronisch ist. Handeln und Reden stimmen da nur in Ausnahmefällen überein und damit wird sich auch seine Ehefrau abgefunden haben. Diese Lügerei betraf ja nicht nur sie und mich, sondern sie bestimmt seinen kompletten Alltag. Ich bin lange nicht mehr so naiv ihm zu glauben, daß er unglücklich dabei ist, im Gegenteil. Die beiden leben das Schema, das er vorgibt. Ich weiß, daß sie früher (ich war ja nicht die erste) noch gekämpft hat. Mittlerweile hat sich das gewandelt, "es darf halt nur keiner mitkriegen und sie will auch möglichst nichts davon sehen oder hören". Zum häuslichen Frieden gehört da keine gelebte Zweisamkeit, sondern wichtig ist, daß alles reibungslos und möglichst konfliktfrei funktioniert - und da ist eine Geliebte oft hilfreich, hat sie doch einen gelassenen und ausgeglichenen Mann zu Hause. Ob SIE damit glücklich oder aber nur zufrieden ist vermag ich nicht zu beurteilen. Nur ist das ihr Arrangement, das auch sie mitgetroffen hat, schließlich hatte sie mehrfach (und bei mir auch sehr schnell) die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Sie wußte unter anderem zumindest von einer Frau mit der er sie ein Jahr lang betrogen hat BEVOR sie ihn geheiratet und ein Kind gekriegt hat. Und daß er gerne Geschichten erzählt oder zumindest die Wahrheit verdreht wird sie auch in den 10 Jahren davor mitgekriegt haben, sie ist ja nicht dumm. Für sie ist mittlerweile das Leben mit einer Geliebten ruhiger und streßfreier, eine Geliebte ist ein Ventil, daß aus dem Konfliktpotential die Luft rausläßt. Ich will mir da mit Sicherheit nichts schönreden oder mich trösten, schon gar nicht herablassend über sie die Nase rümpfen, im Gegenteil ich denke, ich wäre in der gleichen Position wie sie, wenn ich ihn vor ihr kennengelernt hätte, weil ich glaube, daß wir da ziemlich gleich ticken und er sich auch gezielt immer wieder den gleichen Typ Frau aussucht. Es muß schon interessant sein und eine Herausforderung bedeuten, sonst macht ihm das Spiel keinen Spaß. Ich weiß eben nach der langen Zeit sehr genau, was für ein Mensch er ist und wie er sein Umfeld manipuliert. Und ich kann nach langer und schmerzhafter Aufarbeitung auch meine "kleine Nebenrolle" im Ehealltag der beiden recht realistisch einschätzen. Mir ist klar, daß diese Erfahrungen, die mit die schmerzhaftesten und tiefgreifendsten in meinem Leben sind, im Leben der beiden allerhöchstens ein kleines Intermezzo war, das ihren Alltag kaum berührt hat. Ich bin ich da locker austauschbar und mit Sicherheit gibt es da auch schon Ersatz für mich. Hat lange genug gedauert und ist ja auch wenig schmeichelhaft für mich, aber ich denke, daß ich das schon relativ realistisch einschätze.

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9. Juni 2007 um 20:10
In Antwort auf lys_11956303

Du hast recht mit dem was Du sagst
nur ging es hier um die Frage, ob eine Geliebte nicht auch eine Ehe zusammenhalten kann - und dieser Theorie stimme ich unter bestimmten Umständen, d.h. meine Geschichte betreffend zu.

Was ich meine ist, daß zum Beispiel Du TROTZ des Betrugs mit Deinem Mann lebst, ihr habt da eine Menge Arbeit und Schmerzen reingesteckt, weil ihr diese BEZIEHUNG aufrecht erhalten wollt, weil sie es euch wert ist. In diesem Fall bedeutet die Geliebte einen tiefen Bruch, der gekittet werden will und muß.

Dann gibt es den Fall, daß tatsächlich jemand kreuzunglücklich ist und die Beziehung kaputt ist, hier denke ich kommt es dann zu den seltenen Trennungen, den lassen wir hier mal aus.

Und dann gibt es eben jenen Fall, den ich meine. Für mich ist das, was "meine beiden" da leben dann ein marodes Konstrukt, wenn ich das an den Maßstäben messe, die man so normalerweise für eine Beziehung zugrunde legt. Vielleicht ist er ja sehr speziell, aber das ist nun mal MEINE Geschichte. Ehrlichkeit gibt es bei diesem Mann nicht, weil das Lügen bei ihm sowohl krankhaft als auch chronisch ist. Handeln und Reden stimmen da nur in Ausnahmefällen überein und damit wird sich auch seine Ehefrau abgefunden haben. Diese Lügerei betraf ja nicht nur sie und mich, sondern sie bestimmt seinen kompletten Alltag. Ich bin lange nicht mehr so naiv ihm zu glauben, daß er unglücklich dabei ist, im Gegenteil. Die beiden leben das Schema, das er vorgibt. Ich weiß, daß sie früher (ich war ja nicht die erste) noch gekämpft hat. Mittlerweile hat sich das gewandelt, "es darf halt nur keiner mitkriegen und sie will auch möglichst nichts davon sehen oder hören". Zum häuslichen Frieden gehört da keine gelebte Zweisamkeit, sondern wichtig ist, daß alles reibungslos und möglichst konfliktfrei funktioniert - und da ist eine Geliebte oft hilfreich, hat sie doch einen gelassenen und ausgeglichenen Mann zu Hause. Ob SIE damit glücklich oder aber nur zufrieden ist vermag ich nicht zu beurteilen. Nur ist das ihr Arrangement, das auch sie mitgetroffen hat, schließlich hatte sie mehrfach (und bei mir auch sehr schnell) die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Sie wußte unter anderem zumindest von einer Frau mit der er sie ein Jahr lang betrogen hat BEVOR sie ihn geheiratet und ein Kind gekriegt hat. Und daß er gerne Geschichten erzählt oder zumindest die Wahrheit verdreht wird sie auch in den 10 Jahren davor mitgekriegt haben, sie ist ja nicht dumm. Für sie ist mittlerweile das Leben mit einer Geliebten ruhiger und streßfreier, eine Geliebte ist ein Ventil, daß aus dem Konfliktpotential die Luft rausläßt. Ich will mir da mit Sicherheit nichts schönreden oder mich trösten, schon gar nicht herablassend über sie die Nase rümpfen, im Gegenteil ich denke, ich wäre in der gleichen Position wie sie, wenn ich ihn vor ihr kennengelernt hätte, weil ich glaube, daß wir da ziemlich gleich ticken und er sich auch gezielt immer wieder den gleichen Typ Frau aussucht. Es muß schon interessant sein und eine Herausforderung bedeuten, sonst macht ihm das Spiel keinen Spaß. Ich weiß eben nach der langen Zeit sehr genau, was für ein Mensch er ist und wie er sein Umfeld manipuliert. Und ich kann nach langer und schmerzhafter Aufarbeitung auch meine "kleine Nebenrolle" im Ehealltag der beiden recht realistisch einschätzen. Mir ist klar, daß diese Erfahrungen, die mit die schmerzhaftesten und tiefgreifendsten in meinem Leben sind, im Leben der beiden allerhöchstens ein kleines Intermezzo war, das ihren Alltag kaum berührt hat. Ich bin ich da locker austauschbar und mit Sicherheit gibt es da auch schon Ersatz für mich. Hat lange genug gedauert und ist ja auch wenig schmeichelhaft für mich, aber ich denke, daß ich das schon relativ realistisch einschätze.

Schwer vorstellbar für mich
aber du hast es gelebt und deshalb stimmt es auch. als ehekitt würde ich es dennoch nicht bezeichnen, es ist wohl deren beziehungsform die nur zu dritt funktioniert.

ehekitt bedeutet für mich, dass eine ehe kaputt ist und nach bzw durch die affäre wieder "gesund" wird. und das halte ich für unmöglich.

mensch zelda, du solltest jeden tag genießen und unheimlich froh und glücklich sein, weil du diese beiden los bist

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10. Juni 2007 um 13:30

Hallo seestern
Ich sehe das anders als Du, eher so wie rike. Eine langandauernde Beziehung ist nun mal geprägt vom Alltagstrott. Wenn alles seinen gewohnten Gang geht über Jahre hinweg läßt sich auch so was wie Langeweile ab und an kaum vermeiden. Das gehört einfach dazu, deshalb ist aber nicht die Partnerschaft an sich krank. Falsch ist an diesem Punkt eben nur, WIE ein Fremdgänger seinen Alltag neu belebt. Er könnte das Ganze ja auch artikulieren und mit seinem Partner neue Wege da raus oder sich ein anregendes Hobby suchen. Statt dessen probt er seinen Allein- bzw. seinen Fremdgang und ERST AB HIER kommt es zu einem Bruch in dieser an und für sich gewollten und stabilen Beziehung. Es wäre ebenfalls ungerecht da zu behaupten, die Ehefrau müsse das merken und VORHER auffangen, das geht nicht, das kann keine Frau der Welt, sie sieht einfach nur den für sie normalen Verlauf der Dinge. Seine Frau kann schön, intelligent und unterhaltsam sein und er weiß das auch und schätzt das immer noch an ihr, aber nach all den Jahren wird auch dieses für ihn selbstverständlich und es ist nicht mehr aufregend jeden Tag die beste Frau von allen um sich zu haben.

Die Beziehung ist also nicht marode, nur ist eben der Lack ein wenig im Laufe der Jahre abgeschliffen. Meist wollen diese Männer ja auch gar nichts an ihrer Beziehung verändern, sie stellen diese gar nicht in Frage, geschweige denn die Wahl ihrer Partnerin, das ist doch das Absurde. Die kommen nach Hause und sind zufrieden mit dem was sie dort haben, das betrifft sowohl den Alltag als auch ihre Partnerin. Das ist eben so und ist für sie auch ok so wie es ist. Sie würden sich immer wieder dafür entscheiden, die sind nicht unglücklich nur ein bisschen gelangweilt und denken das Leben geht ein wenig an ihnen vorbei. Die wollen gar nichts anderes, es darf eben nur ab und zu etwas mehr sein.

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10. Juni 2007 um 13:44
In Antwort auf alya_12708452

Schwer vorstellbar für mich
aber du hast es gelebt und deshalb stimmt es auch. als ehekitt würde ich es dennoch nicht bezeichnen, es ist wohl deren beziehungsform die nur zu dritt funktioniert.

ehekitt bedeutet für mich, dass eine ehe kaputt ist und nach bzw durch die affäre wieder "gesund" wird. und das halte ich für unmöglich.

mensch zelda, du solltest jeden tag genießen und unheimlich froh und glücklich sein, weil du diese beiden los bist

Danke, liebe rike
Das mit dem Glücklichsein üb ich noch, es dauert eben doch schon recht lange, bis man so was verarbeitet hat

Aber zufrieden sein (vor allem mit mir selber) und genießen können kannte ich auch sehr lange nicht mehr und ist für mich bereits ein Riesenfortschritt.

Froh bin ich vor allem darüber, daß das mit diesem Mann nie etwas gegeben hat (d.h., daß seine Frau nie gegangen ist, anders hätte es nie sein können) - und das ist jetzt nicht so ein Spruch von wegen "die Trauben da oben, an die ich nicht rankomme sind mir eh zu sauer". Eine lange Zeit lang hätte ich alles dafür gegeben, aber heute möchte ich um nichts in der Welt mehr mit seiner Frau tauschen, weil ich weiß, daß man neben diesem speziellen Menschen nur ein isoliertes und fremdbestimmtes Leben führen kann. Mit einem hast Du wohl recht: die beiden führen keine Ehe, sondern eine für sie ganz spezielle "Beziehungsform".

Wünsche Dir einen schönen Sonntag, Zelda.

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10. Juni 2007 um 20:27

Um Himmels Willen
das will ich aber schwer hoffen, daß wir nicht alle über einen Kamm zu scheren sind. Bei einigen Beitragschreiberinnen (Geliebte) beläuft sich die Gemeinsamkeit die ich erkenne lediglich darin, daß unsere "Freunde" verheiratet waren. Es gibt eben einfach auch viele, die dummes unreflektiertes Zeug hier schreiben, das niemandem - leider wohl auch nicht ihnen - weiterhilft. Zum Glück gibt es ja aber auch noch andere, die einem immer wieder neue und gute Denkanstöße geben

Nun aber zu dem, was Du schreibst. Ich denke, wir liegen gar nicht so weit auseinander, definieren eigentlich nur "die gestörte Beziehung" unterschiedlich. Mein Eindruck ist, Du siehst das wohl ein bisschen strenger, für Dich fängt die Störung da an, wo der Alltag sich breit macht und alles nur noch so vor sich hinplätschert (das, was Du als Stagnation bezeichnest), das würde ich aber noch nicht als wirkliche Störung sehen, sondern als zwischendurch unvermeitliche Phase. Kann das sein?

Einer langweilt sich, der andere hat gerade viel mit sich selbst zu tun, ihm reicht das tägliche Allerlei oder was auch immer. Ist halt auch nicht so einfach immerzu so was wie Abwechslung und frischen Wind zu schaffen und man hat natürlich auch Zeiten, in denen man den anderen ein wenig aus den Augen verliert und vernachlässigt. Zumindest ist das der Zeitpunkt an dem einer der beiden den Mund auftun müßte, da stimme ich Dir zu, daß sicherlich häufig Sprachlosigkeit und fehlende Aufmerksamkeit die Vorboten des Fremdgehens sind.

Wer da recht hat von uns beiden finde ich jetzt schwierig zu sagen.

Viele Grüße, Zelda.

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10. Juni 2007 um 22:05

Hallo Seestern,
du erzählst von deinen persönlichen erfahrungen (es war doch nur eine?) und hören-sagen. ich kann nur von meiner berichten und ich hätte zu keiner zeit einfluss auf den immer weniger werdenden austausch, den wir hatten, nehmen können.
mein "fehler" war, dass ich vertraut habe, bedingungslos. sollte ich jetzt sagen - selber schuld -?

eine beziehung, in der der partner fremdgeht, als gesund zu bezeichnen hört sich im nachhinein vllt. etwas "krank" an, doch traut man dem partner das ja nicht zwingend zu.

eine langjährige partnerschaft/ehe aufregend und spannend zu halten ist kein zuckerschlecken. es ist harte arbeit, nicht nur die eigenen bedürfnisse zu stillen, sondern auch auf die des partners einzugehen und das täglich (neben job und kindern). die defizite, die sich in der partnerschaft einschleichen sind natürlich zu erahnen, weil sie ja nicht ausgesprochen werden. wenn dann der dialog einseitig eingestellt wird und das unter dem deckmäntelchen - hach, ich habe im moment so viel streß, aber mit uns hat das nichts zu tun, wirklich nicht -. oder aber die beziehung läuft besser, der partner ist aufmerksamer und liebevoller, engagiert sich wieder mehr, bringt sich ein und auch die gespräche bewegen sich nicht nur an der oberfläche. dann hat man keine chance und eine schuld kann ich dann leider auch bei den betrogenen SO nicht sehen.

mein mann hat mich betrogen, weil er es wollte. gründe hat er sich ganz viele gebastelt und ganz fest daran geglaubt. nur so konnte er sein doppelleben rechtfertigen und wenn er dann das haus verließ war er ein anderer. UNS gab es nicht mehr. nur so hat es funktioniert.

in einem gebe ich dir aber recht - das natürlich manche threads nur platt sind -. dennoch kann manches teilweise nachvollziehen. viele schreiben hier in ihrem ersten schmerz. sie sind verletzt, gedemütigt, völlig demoniert und traumatisiert, drehen sich im kreis und sind unfähig eine entscheidung zu treffen zu der sie auch morgen noch JA sagen können. sie wollen erst einmal alles glauben was der eigenen meinung gleich kommt, aber wenn sie sich länger mit dem thema auseinandersetzen, dann wird sich die meinung und die eigene sichtweise ändern. dem "blick über den tellerrand" steht nichts mehr im weg.

seestern, um wirklich (andere) zu verstehen muss man vieles erst selbst erlebt haben.

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11. Juni 2007 um 15:07

Wow!!
Was für eine intelligente Aussage!!!

Du solltest dir den restlichen Kitt besser mal aus deinen Gehirnwindungen kratzen, dann klappts auch wieder mit dem Denken

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11. Juni 2007 um 22:40

"Vielleicht habe ich einfach einen anderen Stand in dieser Problematik als du"
bestimmt sogar, seestern.

es scheint theoretisch alles sehr einfach, praktisch sieht es doch ganz anders aus.

das du dich mit dem thema auseinandergesetzt hast ist gut und tut not, wenn man abschließen will. dennoch bewegst du dich mit deiner sichtweise nicht einmal im rahmen deiner möglichkeiten.
einiges muss so sein, damit es für dich richtig erscheint. das geht aber nicht konform mit deiner aussage, dass keine affäre wie die andere ist. denn dann würdest du nicht allen ihren persönlichen erfahrungswert absprechen.

das betrug nur funktionieren kann, wenn der dialog in einer partnerschaft runtergefahren wird, ist richtig, aber manchmal ist das ein schleichender prozess, kaum merkbar und doch so fatal.

ich bin froh, dass ich zu einer zeit in das forum kam, wo sich noch viele stammuser hier befanden. gerade für mich war der austausch mit den geliebten sehr wichtig, da ich das dreieck für meine verarbeitung begreifen wollte.

die wahl, von der du sprichst, hat jede betrogene ganz klar und 100% nach dem betrug. erst dann ist das volle ausmaß zu erkennen.

eins gebe ich aber gerne zu, mir fällt es ziemlich schwer mit deiner aussage - Ich war Geliebte und damit auch "Betrogene" - konform zu gehen. das die position der betrogenen und der geliebten sich sehr ähneln, ja fast gleich zu setzen ist, okay, aber wenn ich von einer partnerschaft weiß, den betrüger als mensch nicht im alltag kenne und ihm bedingungslos glaube, ja dann stellt sich mir die frage, warum du denkst, dass dieser mensch das in seiner partnerschaft nicht so glaubwürdig rüberbringt.

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12. Juni 2007 um 18:27
In Antwort auf edana_12672933

"Vielleicht habe ich einfach einen anderen Stand in dieser Problematik als du"
bestimmt sogar, seestern.

es scheint theoretisch alles sehr einfach, praktisch sieht es doch ganz anders aus.

das du dich mit dem thema auseinandergesetzt hast ist gut und tut not, wenn man abschließen will. dennoch bewegst du dich mit deiner sichtweise nicht einmal im rahmen deiner möglichkeiten.
einiges muss so sein, damit es für dich richtig erscheint. das geht aber nicht konform mit deiner aussage, dass keine affäre wie die andere ist. denn dann würdest du nicht allen ihren persönlichen erfahrungswert absprechen.

das betrug nur funktionieren kann, wenn der dialog in einer partnerschaft runtergefahren wird, ist richtig, aber manchmal ist das ein schleichender prozess, kaum merkbar und doch so fatal.

ich bin froh, dass ich zu einer zeit in das forum kam, wo sich noch viele stammuser hier befanden. gerade für mich war der austausch mit den geliebten sehr wichtig, da ich das dreieck für meine verarbeitung begreifen wollte.

die wahl, von der du sprichst, hat jede betrogene ganz klar und 100% nach dem betrug. erst dann ist das volle ausmaß zu erkennen.

eins gebe ich aber gerne zu, mir fällt es ziemlich schwer mit deiner aussage - Ich war Geliebte und damit auch "Betrogene" - konform zu gehen. das die position der betrogenen und der geliebten sich sehr ähneln, ja fast gleich zu setzen ist, okay, aber wenn ich von einer partnerschaft weiß, den betrüger als mensch nicht im alltag kenne und ihm bedingungslos glaube, ja dann stellt sich mir die frage, warum du denkst, dass dieser mensch das in seiner partnerschaft nicht so glaubwürdig rüberbringt.

Gut gesprochen sadie!
dem habe ich nichts mehr hinzu zu fügen.

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12. Juni 2007 um 18:33

DANKE
Danke das es so tolle Frauen wie dich gibt, die uns dämlichen, dummen, unatraktiven, fetten, nur an Kindererziehung denkende, sich gehen lassenden Ehefrauen die Augen öffnen. Danke. Wie großherzig von dir, diese Ehe zu retten. Kannst stolz auf dich sein.

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12. Juni 2007 um 19:22

Geliebte als betrogene?
das ist tatsächlich ein falscher begriff. ich behaupte, daß geliebte sich eher als benutzter bezeichnen müssen. weil:"..Der Betrug ist eine Täuschung, um den Getäuschten dazu zu veranlassen, so über sein Vermögen oder das eines Dritten zu verfügen, dass ein Vermögensschaden eintritt"

es ist eine ofizielle bezeichnung des betruges im straffrechtlichen sinne. auf unsere probleme zu übetragen, behaupte ich, daß eine geliebte nicht betrogen werden kann, weil sie ihr "vermögen" bewusst verschenkt, sie lässt sich auf ein betrugsspiel ein. es wird ihr nichts genommen. alles, was sie tut, passiert freiwillig.

nur die ehefrau kann behaupten, betrogen zu sein. um die jahre und um die wahrheit.

wenn ich im casino am tisch sitze und mein einsatz verliere, dann kann ich mich auch nicht beschweren, daß ich betrogen worden bin. ich habe mich bewusst auf das spiel eingelassen. für manche ist es nur ein spiel, wo sie den verlust einkalkulieren, die anderen aber hoffen zu gewinnen. die sind es, die sich hier im forum beschweren.

lg
allegra

"..ein Paar ist seit 45 Jahren Verheiratet, hat 11 Kinder und 22 Enkel.
auf die Frage, wie sie es so lange miteinander ausgehalten haben, antworten sie: "wir haben gleich von Anfang an ausgemacht: derjenige der als erster abhaut muss alle Kinder mitnehmen!"



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13. Juni 2007 um 18:44

Was ist das denn für ne einstellung
...ganz ehrlich ich würde so etwas niemals tun.da warst du wohl 2 wahl.kommst du dir nicht billig vor?schämst du dich nicht, den mann einer bekannten zu f...cken???hallo!was geht hier ab.du redest deine schandtat auch noch gut!dir ist nicht mehr zu helfen,echt!

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14. Juni 2007 um 10:57

Wie abwägig ist denn das?
"Alle drei haben Schuld, allen geht es schlecht."

ganz und gar nicht! ich kenne eine menge betüger die sich unheimlich wohl fühlen und auch viele frauen, die eine affäre rein sexuell führen und damit glücklich sind.

"aber auch sie hatten Chancen zu erkennen, dass etwas falsch läuft."

definiere mal "etwas" und erkläre mir warum eine betrogene wissen muss, dass beziehungsprobleme zwangsläufiog zum betrug führen. und auch, welche chancen ein partner hat alleine gegen probleme anzukämpfen.

"Jede Geliebte ist auch Betrogene, da sie mit der Ehefrau betrogen wird"

wie naiv ist das denn? also wenn eine ehefrau von einer geliebten weiß und diese duldet, dann ist sie betrogene??? blödsinn! eine geliebte weiß um die ehefrau und um den lügner an ihrer seite, sie betrügt sich höchstens selbst!

und last:
wann wirst du begreifen, dass ein kind nie grund ist eine beziehung weiter zu führen, das erklärt dir jeder therapeut bereits in der ersten sitzung, es ist stets vorgeschoben, ob sich selbst oder einem dritten gegenüber.

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15. Juni 2007 um 9:52

Ok. Ok. Ok....
muss mich leider korrigieren.

Hatte gestern mit meiner Ex-Affäre gesprochen. Er meinte, ich hätte nichts gekittet, ich wäre eher ein Keil gewesen. Er hat mir sogar "gestanden" während unserer ganzen Affäre und auch danach nur ein einziges Mal Sex mit seiner Frau gehabt zu haben - und dieses eine Mal war ganz zu Beginn - danach nie mehr wieder. Nun, weshalb soll er mich belügen? Unsere Affäre ist seit 1 Jahren beendet und ich habe einen festen Freund. Macht eigentlich wenig Sinn. Und er meinte außerdem, wenn ich nicht gewesen wäre, hätte er wahrscheinlich noch Sex mit ihr gehabt. Er sagte sogar, dass eine Trennung im Raum steht. Also: Ich bin vielleicht doch kein Ehekitt gewesen, auch wenn es so ausgeschaut hat. Sorry.

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15. Juni 2007 um 18:20

Nunja
deine erfahrung in allen ehren - aber du warst weder betrogene noch betrüger und deshalb kannst du da kaum mitreden. und mutter bist du auch nicht.

wo hast du eine dauerhafte beziehung geführt und erkannt, dass du dich nun trennen muß, weil dein partner dich gleich betrügen wird?

betrug funktioniert nunmal nur mit lügen, was du meinst ist simples und von dir tolleriertes fremdgehen. dabei kannst du dich auch gerne schlecht fühlen, aber betrug fühlt sich nunmal anders an.

mit meiner kindes/beziehungsdefinition wollte ich dir lediglich erklären, dass weder der betrüger noch die betrogene wegen eines kindes in der beziehung bleiben. das erklärt dir gleich, in der ersten halben stunde der therapeut. du aber bist davon überzeugt, dass sie nur deshalb einen zweiten versuch wagen und das ist einfach blödsinn!

in einem hast du allerdings recht - wir stehen an völlig unterschiedlichen punkten und eine diskussion ist absolut zwecklos. du schreibst und erklärst nämlich nie deine eigene position als exgeliebte, sondern immer nur dir völlig fremde positionen. das ist anmaßend und einfach oft falsch.

ansonsten wünsche ich dir natürlich auch ein schönes wochenende und freue mich für dich, weil du deine antworten gefunden hast.

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17. Juni 2007 um 12:40
In Antwort auf an0N_1215119799z

Ok. Ok. Ok....
muss mich leider korrigieren.

Hatte gestern mit meiner Ex-Affäre gesprochen. Er meinte, ich hätte nichts gekittet, ich wäre eher ein Keil gewesen. Er hat mir sogar "gestanden" während unserer ganzen Affäre und auch danach nur ein einziges Mal Sex mit seiner Frau gehabt zu haben - und dieses eine Mal war ganz zu Beginn - danach nie mehr wieder. Nun, weshalb soll er mich belügen? Unsere Affäre ist seit 1 Jahren beendet und ich habe einen festen Freund. Macht eigentlich wenig Sinn. Und er meinte außerdem, wenn ich nicht gewesen wäre, hätte er wahrscheinlich noch Sex mit ihr gehabt. Er sagte sogar, dass eine Trennung im Raum steht. Also: Ich bin vielleicht doch kein Ehekitt gewesen, auch wenn es so ausgeschaut hat. Sorry.

Also doch Ehezerstörrerin???
Herzlichen Glückwunsch!!!!

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17. Juni 2007 um 20:42

@seestern
Du kennst seine Gründe, mit dir eine Affäre zu beginnen? Ach ja? Woher? Von ihm, wenn ich mich richtig erinnere. Du kennst seine Version und deine. Und die passt allen Anschein nach wunderbar zusammen, macht für dich Sinn, deswegen glaubst du so gern dran.
Meiner Meinung nach fehlt dir aber noch unbedingt die Version der Ehefrau. Erst dann kriegst du ein vollständiges Bild von eurer Affäre. Und ich bin mir so gut wie sicher, dass dann noch mal eine ganze Reihe Lügen ans Licht kommen würden, die deine Erkenntnisse doch noch mal gehörig verschieben würden.
Dein Betrüger hat dir Antworten gegeben. Du hast diese Aussagen für dich als Wahrheit anerkannt und dir daraus deine Wirklichkeit erklärt.

Du kennst also deine Seite des Dreiecks, dann die angebliche Version des Betrügers und auf dieser Grundlage erklärst du anderen Betroffenen die Hintergründe und Dynamik von Affären. Da bewegst du dich aber meiner Meinung nach auf sehr dünnem Eis.
Mir ist schon ein paar Mal aufgefallen, dass du von der Ehe deines Betrügers oder von Ehen allgemein redest, als ob du persönlich ganz genau weißt, was da abläuft. In Wirklichkeit sind das ja Informationen aus dritter Hand, dazu auch noch ausgerechnet von einer Person, die ein ausgewiesener Lügner ist. Und Seestern, tatsächlich ist JEDER Fremdgänger ein Lügner, auch wenn du es nicht so nennen magst oder diese Lügen durch irgendwelche Gründe rechtfertigen möchtest. Betrug definiert sich nun mal über die Heimlichkeit, die unausweichlich mit Lügen gekoppelt ist. Denn sonst wäre es kein Fremdgehen, sondern eine offene Beziehung.

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