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Ich bin einfach mal so dermaßen bescheuert...

8. November 2014 um 19:44 Letzte Antwort: 9. November 2014 um 14:05

...denn irgendwie scheint bei mir was nicht zu stimmen. Seit gut zwei Monaten bin ich jetzt mit meinem Freund zusammen und trotzdem denke ich viel zu viel darüber nach, wie er zu mir steht und ob es ihm ernst mit mir ist.

Er sprach von mir als seine Freundin, da wusste ich, dass wir ein Paar sind. Seit ungefähr einem Monat übernachte ich jeden Tag bei ihm, steh mit ihm auf, mache ihm Frühstück. Wir kochen gemeinsam, wir kuscheln. Ich habe Teile meiner Kleidung in seiner Wohnung deponiert, meine Kosmetik steht in seinem Bad - eigentlich sollte alles klar sein.
Das Wochenende verbringen wir getrennt, da ich nicht will, dass er für mich noch mehr seiner Hobbys aufgibt.
Er erzählt seinen Freunden von mir, seinen Arbeitskollegen, eigentlich allen.
Wir haben uns schon Geheimnisse anvertraut, über unsere Kindheit gesprochen...eigentlich all das getan, was man tut, wenn man den Partner kennenlernen möchte.

Von unserem ersten Kontakt bis zum ersten Kuss sind gut 4 Wochen und 6 Dates vergangen und bis wir zum ersten Mal miteinander geschlafen haben, verging auch noch einmal ein Monat.

Warum mache ich mir denn die ganze Sache so schwer? Ich will doch einfach mal glücklich sein und das Glücklichsein auch genießen...

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8. November 2014 um 19:48

...
was ist los mit dir? wenn bei mir alles so laufen wuerde wie bei dir beschrieben wäre ich rundum gluecklich?

Ich mein, er scheint dir ja nichtmal mit irgendwas zu verstehen zu geben dass er nicht zu dir stehen wuerde. ganz im Gegenteil..

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8. November 2014 um 19:51

Beziehungsunfähig ?
Gibt Menschen die glauben tief innen das sie Glück nicht verdient haben.
Denn gibt es noch Verlustangst, und Bindungsangst.
Du musst doch selbst am besten wissen was bei dir nicht stimmt, wie waren denn eine vorherigen Beziehungen ?

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8. November 2014 um 19:55
In Antwort auf gernot_12310143

Beziehungsunfähig ?
Gibt Menschen die glauben tief innen das sie Glück nicht verdient haben.
Denn gibt es noch Verlustangst, und Bindungsangst.
Du musst doch selbst am besten wissen was bei dir nicht stimmt, wie waren denn eine vorherigen Beziehungen ?

Meine vorherigen Beziehungen
waren davon geprägt, dass mir immer wieder was vorgemacht wurde, dass ich, gutgläubig, wie ich bin, der Überzeugung war, dass dieses Mal alles anders würde. Mir wurden Dinge versprochen und selten bis nie gehalten...

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8. November 2014 um 20:00
In Antwort auf katjah12

Meine vorherigen Beziehungen
waren davon geprägt, dass mir immer wieder was vorgemacht wurde, dass ich, gutgläubig, wie ich bin, der Überzeugung war, dass dieses Mal alles anders würde. Mir wurden Dinge versprochen und selten bis nie gehalten...

Prägung
Also bist du vorgeprägt, das hat fast jeder, wenn man es nicht schafft das aus seiner neuen aktuellen Beziehung herauszuhalten, zerstört man sie zwangsweise.

Vielleicht hast du dadurch auch ein wenig Bindungsangst bei gleichzeitiger Verlustangst entwickelt, musst du selbst drauf achten.

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8. November 2014 um 20:06

Mein Leben...
...ist schon gefüllt mit Dingen, die mich glücklich machen.
Mein Vertrauen ist nur kaputt und das macht mir selbst ziemlich schwer zu schaffen, denn es kostet mich immer Überwindung, Dinge von mir preiszugeben, mich zu öffnen und dem anderen damit die Macht zu geben, mir wieder weh zu tun. Ich fühle, dass es bei Hendrik anders ist, dass er anders ist, aber seit ich vom Herzmensch zum Kopfmensch mutiert bin, überdenke ich viele Sachen ziemlich oft, bevor ich mich auf sie einlasse...

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9. November 2014 um 8:52

Derartige Zweifel kommen nicht von ungefähr: Wenn du ihn nicht richtig liebst, solltest du sowohl zu ihm ehrlich sein, als auch zu dir selbst. Alles andere wäre ihm nicht fair gegenüber.

Du musst auf jeden Fall darüber mit ihm reden.

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9. November 2014 um 13:18

Das war
...von Anfang an schon so.

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9. November 2014 um 13:46


Das ist richtig, mir ging es jetzt aber explizit um negative Erlebnisse in Beziehungen.

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9. November 2014 um 13:47

Menschen...
... sind Gewohnheitstiere. Du bist es gewohnt, dass Deine Beziehungen schiefgehen, also tut Dein Unterbewusstsein alles, damit Du in diesem "gewohnten" Zustand bleibst. Denn Du kennst Dich (noch) besser mit den Gefühlen aus, die bei schiefgehenden Dingen entstehen, als mit den Gefühlen, die man hat, wenn alles toll läuft. Obwohl es weh tut, wenn etwas kaputt geht, ist es Dir vertrauter als Glücksgefühle.

Hinzu kommt die Angst, dass das Glück, das man in den Händen hält, gleich wieder kaputt geht - weil man insgeheim meint, man habe es nicht wirklich "verdient" oder man sei nicht "gut" genug.

Zuerst solltest Du versuchen, Dich mit anderen Augen zu betrachten: Was ist toll an Dir? Und warum hast Du es verdient, eine tolle Beziehung zu führen? Wenn Du mit Dir zufrieden bist und akzeptieren kannst, dass Du einen tollen Freund an Deiner Seite verdient hast, dann kannst Du besser aufatmen und wirst automatisch lockerer. Du schaffst damit die Basis dafür, dass Deine Beziehung entspannt läuft. Wenn Du stattdessen mit der Angst im Hinterkopf herumläufst, dass alles sowieso kaputt geht und mit dem Gefühl, Du hättest eine tolle Beziehung nicht verdient, schaufelst Du automatisch ein Grab für Deine derzeit eigentlich gut laufende Beziehung. Du wirst jede Menge Situationen finden, an denen Du etwas auszusetzen hast, die angeblich "komisch" sind, die Du dann anfängst zu hinterfragen, obwohl es da nichts gibt.

Ein Beispiel: Verbringst Du die Wochenenden nicht mit Deinem Freund, weil Du selbst gern frei hast - für Dich? Oder ist es vielleicht vielmehr so, dass Du MEINST, Du würdest Deinen Freund vielleicht einengen oder nerven? Resultierend aus der Ansicht, Du seist nicht wirklich gut genug und müsstest daher versuchen, möglichst "pflegeleicht" zu sein und ihm nicht zu sehr auf die Pelle zu rücken? Insgeheim würdest Du aber vielleicht schon gern das ein oder andere Wochenende mit ihm gemeinsam verbringen? - Wenn Du jetzt nicht dazu stehst und auch zu Dir selbst stehst, wird das irgendwann zu einem Streitpunkt werden. Wärst Du von Dir selbst überzeugt, wäre das kein Thema - es wäre schlicht und einfach normal, wenn er mal seinen Hobbys nachgeht und ein anderes Mal was mit Dir unternimmt.


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9. November 2014 um 14:05
In Antwort auf tyche26

Menschen...
... sind Gewohnheitstiere. Du bist es gewohnt, dass Deine Beziehungen schiefgehen, also tut Dein Unterbewusstsein alles, damit Du in diesem "gewohnten" Zustand bleibst. Denn Du kennst Dich (noch) besser mit den Gefühlen aus, die bei schiefgehenden Dingen entstehen, als mit den Gefühlen, die man hat, wenn alles toll läuft. Obwohl es weh tut, wenn etwas kaputt geht, ist es Dir vertrauter als Glücksgefühle.

Hinzu kommt die Angst, dass das Glück, das man in den Händen hält, gleich wieder kaputt geht - weil man insgeheim meint, man habe es nicht wirklich "verdient" oder man sei nicht "gut" genug.

Zuerst solltest Du versuchen, Dich mit anderen Augen zu betrachten: Was ist toll an Dir? Und warum hast Du es verdient, eine tolle Beziehung zu führen? Wenn Du mit Dir zufrieden bist und akzeptieren kannst, dass Du einen tollen Freund an Deiner Seite verdient hast, dann kannst Du besser aufatmen und wirst automatisch lockerer. Du schaffst damit die Basis dafür, dass Deine Beziehung entspannt läuft. Wenn Du stattdessen mit der Angst im Hinterkopf herumläufst, dass alles sowieso kaputt geht und mit dem Gefühl, Du hättest eine tolle Beziehung nicht verdient, schaufelst Du automatisch ein Grab für Deine derzeit eigentlich gut laufende Beziehung. Du wirst jede Menge Situationen finden, an denen Du etwas auszusetzen hast, die angeblich "komisch" sind, die Du dann anfängst zu hinterfragen, obwohl es da nichts gibt.

Ein Beispiel: Verbringst Du die Wochenenden nicht mit Deinem Freund, weil Du selbst gern frei hast - für Dich? Oder ist es vielleicht vielmehr so, dass Du MEINST, Du würdest Deinen Freund vielleicht einengen oder nerven? Resultierend aus der Ansicht, Du seist nicht wirklich gut genug und müsstest daher versuchen, möglichst "pflegeleicht" zu sein und ihm nicht zu sehr auf die Pelle zu rücken? Insgeheim würdest Du aber vielleicht schon gern das ein oder andere Wochenende mit ihm gemeinsam verbringen? - Wenn Du jetzt nicht dazu stehst und auch zu Dir selbst stehst, wird das irgendwann zu einem Streitpunkt werden. Wärst Du von Dir selbst überzeugt, wäre das kein Thema - es wäre schlicht und einfach normal, wenn er mal seinen Hobbys nachgeht und ein anderes Mal was mit Dir unternimmt.


Dass er seinen Hobbys nachgeht...
...ist für mich auch wichtig. Er hat schon ein anderes Hobby für mich aufgegeben, obwohl ich nicht wollte, dass er das macht.

Wir unternehmen die Woche über, wenn ich bei ihm bin, montags bis freitags und auch an Feiertagen viel gemeinsam...sofern es unsere Arbeitszeiten zulassen.

An den Wochenenden fahre ich halt zu mir nach Hause, weil ich ja auch hier noch einige Sachen zu tun habe und mich auch um meine Wohnung kümmern muss und alles.

Ich würde schon gern das ein oder andere Wochenende mit ihm verbringen und er sagt mir ja auch immer, dass das Wochenende ohne mich einsam sei und ich würde das ja auch gern ändern.

Vielleicht sollte ich wirklich mal meinen Mut zusammen nehmen und mich nicht von meinem Kopf leiten lassen, sondern von meinem Herzen, denn das sagt ganz andere Dinge als mein Kopf...

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