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Ich bin 22 und impotent

10. April um 21:13 Letzte Antwort: 29. April um 18:01

Moinsen,
Ich bin komplett neu hier, aber gerade etwas am Verzweifeln und weiß einfach nicht wohin mit meinen Gefühlen und habe auch niemanden, mit dem ich wirklich darüber reden kann.
Deshalb werfe ich meine Gedanken wohl in die Weite des Internets, in der Hoffnung auf Ratschlag, oder auch einfach nur ein paar nette Worte...

Ich bin 22 Jahre alt und impotent.
Und das macht mich fertig.
Ich leide seit mittlerweile 2 Jahren an Erektiler Dysfunktion, ohne dass eine Lösung meines Problems in Sicht ist.

Meine Impotenz ist aufgetreten, kurz bevor ich mit 20 mit meiner ersten Freundin zusammenkommen bin.

Ich war damals (oder bin?) Jungfrau und hatte zuvor noch nie eine Beziehung oder Sex, und dachte Anfangs, es läge einfach an meiner Aufregung und Unerfahrenheit.
Meine Freundin war sehr verständnis,- und liebevoll und hat mir Zeit gegeben und mich nie unter Druck gesetzt, aber es wurde einfach nicht besser.

Alle Versuche "richtigen Sex" zu haben sind an mir gescheitert (bis heute) -und mit der Zeit wurde es zu einem Problem für mich und unsere Beziehung.
Wir haben uns sexuell auf alles beschränkt was ging, und ihr schien es auch zu genügen, aber mich hat es ziemlich fertig gemacht, und mit der Zeit hat es auch sie gestört, wenngleich sie versucht hat das vor mir zu verbergen.

Mittlerweile ist die Beziehung seit 6 Monaten vorbei, aber wir sind noch enge Freunde. Sie hat einen neuen Partner und lebt ihr Leben glücklich weiter, was mich sehr freut.
Aber mein Problem ist nicht behoben und macht mich jetzt umso mehr fertig, wo ich damit alleine bin.

Ich sehe, wie sie weitermachen kann, während ich "gezwungen" bin alleine zu bleiben.

Ich war wegen meiner Erektilen Dysfunktion natürlich auch bei diversen Ärzten, worin mich meine damalige Freundin sehr unterstützt hat.
Ich wurde mehrmals untersucht, ohne dass eine Ursache für mein Problem gefunden wurde.
Ich habe Medikamente (Cialis, Levitra etc.) verschrieben bekommen, die kaum bis garnicht gewirkt, -und zu starken Nebenwirkungen geführt haben.
Ich treibe Sport, bin fit und habe auch aufgehört Alkohol zu trinken -aber nichts hat geholfen.

Daher wurde ein psychischer Grund vermutet, weshalb ich einen Sexual-Therapeuten aufgesucht habe, bei dem ich ein halbes Jahr in Behandlung war.

Die Psychotherapie wurde "abgebrochen", da mein damaliger Therapeut keinen psychologischen Grund für die Dysfunktion feststellen konnte und daher eine organische Ursache vermutete -was mir aber auch nicht weiterhilft, da sämtliche Behandlungsansätze, diverser Urologen weiterhin hauptsächlich darin bestehen, mir Medikamente zu verschreiben, die bei mir nicht wirken.

Mittlerweile soll ich mir ein EKG besorgen um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen, aber auf etwaige Termine muss ich noch Monate warten.

Ich weiß einfach nicht wohin mit mir.
Ich bin 22 Jahre alt und kriege keinen Hoch. Ich hatte noch nie "richtigen Sex", bin unerfahren und habe große Zukunfstängste den Rest meines Lebens alleine verbringen zu müssen. Zumal mir kein Arzt auch nur im Ansatz weiterhelfen konnte.
Ich fühle mich so alleine und fürchte mich davor, es für immer zu bleiben.
Und was ich bisher so im Internet an Erfahrungsberichten mit Impotenz gelesen habe, baut mich auch nicht wirklich auf.

Ich will dieses Problem keinem Menschen antun -aber ich will auch nicht den Rest meines Lebens ohne Partnerin verbringen. Ich will nicht so weiterleben, ohne jemals Sex gehabt zu haben. Sexualität ist ein so großer Bestandteil des Lebens, und ich fühle mich davon wie ausgegrenzt.
Ohnehin, wer würde denn überhaupt einen so jungen Freund haben wollen, der keinen hochbekommt, keinen Sex haben kann- und nie welchen hatte?

Ich komme mir verdammt erbärmlich vor und es macht mich kaputt mit niemandem darüber reden zu können, während in meinem Freundeskreis alle ein erfülltes Sexleben führen.
Ich kann mich einfach nicht als ganzer Mann fühlen und ich schäme mich zu sehr, um darüber zu sprechen.

Ich wünschte einfach ich wäre ein ganz gewöhnlicher 22 Jähriger, mit einem normalen Sexleben, normalen Erfahrungen und einem Körper der funktioniert.
Ich sollte eigentlich die Zeit meines Lebens haben und meine Jugend genießen, aber ich bin gezwungen (oder zwinge mich selbst) alleine zu sein.
Ich will das niemandem mehr antun.
Aber der Gedanke keine Heilung zu finden, für immer so leben zu müssen, für immer alleine zu sein... dreht mir den Magen um.
Vielleicht kann mir ja irgendwer Hoffnung machen, oder auch weiterhelfen.
So oder so bedanke ich mich schonmal bei jeden, der sich die Mühe gemacht hat bis hier zu lesen
 

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10. April um 21:30


Wie ist es bei dir mit Selbstbefriedigung? Geht das?
Es gibt wirklich Paare die sexuell nicht zusammenpassen. Du hattest eine Partnerin und da ging nichts, das heisst aber nicht, dass es bei einer anderen nicht geht! Du bist jung und anscheinend gesund. Wirf nicht die Flinte ins Korn. 

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10. April um 21:51
In Antwort auf etzel_18582783


Wie ist es bei dir mit Selbstbefriedigung? Geht das?
Es gibt wirklich Paare die sexuell nicht zusammenpassen. Du hattest eine Partnerin und da ging nichts, das heisst aber nicht, dass es bei einer anderen nicht geht! Du bist jung und anscheinend gesund. Wirf nicht die Flinte ins Korn. 

Danke für die schnelle Antwort
Bei der Masturbation sieht es leider nicht anders aus, genau das gleiche Problem, egal was ich probiere. 
Ich würde eigentlich auch nicht sagen, dass wir sexuell nicht zusammengepasst hätten -ich habe uns durch mein Problem nur eingeschränkt

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10. April um 21:58


Auch keine morgendliche Erektion? Nie? Sind Zuckerwerte abgekärt? Diabetes? 

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10. April um 22:46
In Antwort auf etzel_18582783


Auch keine morgendliche Erektion? Nie? Sind Zuckerwerte abgekärt? Diabetes? 

Nein, auch das nicht.
Also ich bekomme gewissermaßen eine Erektion, die aber zum einen zu schwach ist, um einzudringen, und zum andern auch schnell verloren geht.

Diabetes habe ich auch nicht -generell sind meine Blutwerte vollkommen normal, bis auf einen Testosteronüberschuss, der aber kein Problem darstellen sollte, und eine Schilddrüsenunterfunktion, gegen die ich aber auch schon lange Tabletten nehme, die ich regelmäßig anpassen lasse

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10. April um 23:13
In Antwort auf ruposflupos

Nein, auch das nicht.
Also ich bekomme gewissermaßen eine Erektion, die aber zum einen zu schwach ist, um einzudringen, und zum andern auch schnell verloren geht.

Diabetes habe ich auch nicht -generell sind meine Blutwerte vollkommen normal, bis auf einen Testosteronüberschuss, der aber kein Problem darstellen sollte, und eine Schilddrüsenunterfunktion, gegen die ich aber auch schon lange Tabletten nehme, die ich regelmäßig anpassen lasse

schilddrüsenunterfunktion...ich denke, das könnte die ursache sein.
die schilddrüse steuert so viele prozesse im körper und kann exakt dein problem verursachen.

bist du damit bei deinem hausazt in behandlung? warst du mal bei einem endokrinologen? ich denke, du bist da nicht richtig eingestellt.

nicht verzweifeln. du hast vielleicht eine kleine ärzte-odyssee vor dir, aber ich bin sicher, dir kann gehofen werden.

ich hab ja keine ahnung, wo du wohnst. hier in niedersachsen ist die mhh hannover bekannt für eine exzellente station bei schilddrüsenerkrankungen. die haben eine schilddrüsen-ambulanz, an die man sich wenden kann.
viel glück!

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10. April um 23:26
In Antwort auf ruposflupos

Moinsen,
Ich bin komplett neu hier, aber gerade etwas am Verzweifeln und weiß einfach nicht wohin mit meinen Gefühlen und habe auch niemanden, mit dem ich wirklich darüber reden kann.
Deshalb werfe ich meine Gedanken wohl in die Weite des Internets, in der Hoffnung auf Ratschlag, oder auch einfach nur ein paar nette Worte...

Ich bin 22 Jahre alt und impotent.
Und das macht mich fertig.
Ich leide seit mittlerweile 2 Jahren an Erektiler Dysfunktion, ohne dass eine Lösung meines Problems in Sicht ist.

Meine Impotenz ist aufgetreten, kurz bevor ich mit 20 mit meiner ersten Freundin zusammenkommen bin.

Ich war damals (oder bin?) Jungfrau und hatte zuvor noch nie eine Beziehung oder Sex, und dachte Anfangs, es läge einfach an meiner Aufregung und Unerfahrenheit.
Meine Freundin war sehr verständnis,- und liebevoll und hat mir Zeit gegeben und mich nie unter Druck gesetzt, aber es wurde einfach nicht besser.

Alle Versuche "richtigen Sex" zu haben sind an mir gescheitert (bis heute) -und mit der Zeit wurde es zu einem Problem für mich und unsere Beziehung.
Wir haben uns sexuell auf alles beschränkt was ging, und ihr schien es auch zu genügen, aber mich hat es ziemlich fertig gemacht, und mit der Zeit hat es auch sie gestört, wenngleich sie versucht hat das vor mir zu verbergen.

Mittlerweile ist die Beziehung seit 6 Monaten vorbei, aber wir sind noch enge Freunde. Sie hat einen neuen Partner und lebt ihr Leben glücklich weiter, was mich sehr freut.
Aber mein Problem ist nicht behoben und macht mich jetzt umso mehr fertig, wo ich damit alleine bin.

Ich sehe, wie sie weitermachen kann, während ich "gezwungen" bin alleine zu bleiben.

Ich war wegen meiner Erektilen Dysfunktion natürlich auch bei diversen Ärzten, worin mich meine damalige Freundin sehr unterstützt hat.
Ich wurde mehrmals untersucht, ohne dass eine Ursache für mein Problem gefunden wurde.
Ich habe Medikamente (Cialis, Levitra etc.) verschrieben bekommen, die kaum bis garnicht gewirkt, -und zu starken Nebenwirkungen geführt haben.
Ich treibe Sport, bin fit und habe auch aufgehört Alkohol zu trinken -aber nichts hat geholfen.

Daher wurde ein psychischer Grund vermutet, weshalb ich einen Sexual-Therapeuten aufgesucht habe, bei dem ich ein halbes Jahr in Behandlung war.

Die Psychotherapie wurde "abgebrochen", da mein damaliger Therapeut keinen psychologischen Grund für die Dysfunktion feststellen konnte und daher eine organische Ursache vermutete -was mir aber auch nicht weiterhilft, da sämtliche Behandlungsansätze, diverser Urologen weiterhin hauptsächlich darin bestehen, mir Medikamente zu verschreiben, die bei mir nicht wirken.

Mittlerweile soll ich mir ein EKG besorgen um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen, aber auf etwaige Termine muss ich noch Monate warten.

Ich weiß einfach nicht wohin mit mir.
Ich bin 22 Jahre alt und kriege keinen Hoch. Ich hatte noch nie "richtigen Sex", bin unerfahren und habe große Zukunfstängste den Rest meines Lebens alleine verbringen zu müssen. Zumal mir kein Arzt auch nur im Ansatz weiterhelfen konnte.
Ich fühle mich so alleine und fürchte mich davor, es für immer zu bleiben.
Und was ich bisher so im Internet an Erfahrungsberichten mit Impotenz gelesen habe, baut mich auch nicht wirklich auf.

Ich will dieses Problem keinem Menschen antun -aber ich will auch nicht den Rest meines Lebens ohne Partnerin verbringen. Ich will nicht so weiterleben, ohne jemals Sex gehabt zu haben. Sexualität ist ein so großer Bestandteil des Lebens, und ich fühle mich davon wie ausgegrenzt.
Ohnehin, wer würde denn überhaupt einen so jungen Freund haben wollen, der keinen hochbekommt, keinen Sex haben kann- und nie welchen hatte?

Ich komme mir verdammt erbärmlich vor und es macht mich kaputt mit niemandem darüber reden zu können, während in meinem Freundeskreis alle ein erfülltes Sexleben führen.
Ich kann mich einfach nicht als ganzer Mann fühlen und ich schäme mich zu sehr, um darüber zu sprechen.

Ich wünschte einfach ich wäre ein ganz gewöhnlicher 22 Jähriger, mit einem normalen Sexleben, normalen Erfahrungen und einem Körper der funktioniert.
Ich sollte eigentlich die Zeit meines Lebens haben und meine Jugend genießen, aber ich bin gezwungen (oder zwinge mich selbst) alleine zu sein.
Ich will das niemandem mehr antun.
Aber der Gedanke keine Heilung zu finden, für immer so leben zu müssen, für immer alleine zu sein... dreht mir den Magen um.
Vielleicht kann mir ja irgendwer Hoffnung machen, oder auch weiterhelfen.
So oder so bedanke ich mich schonmal bei jeden, der sich die Mühe gemacht hat bis hier zu lesen
 

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für dein Problem. PDE5 Hemmer wie Sildenafil und Tadalafil hast du schon probiert, dann gibt es noch Apomorphin und natürlich die Spritze (SKAT), das wäre erst einmal alles zu probieren um herauszufinden ob es bei dir tatsächlich ein organisches Problem gibt oder ob es nicht doch mehr mit dem größten Sexualorgan zu tun hat und das liegt zwischen den Ohren...

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11. April um 0:17
In Antwort auf apfelsine8

schilddrüsenunterfunktion...ich denke, das könnte die ursache sein.
die schilddrüse steuert so viele prozesse im körper und kann exakt dein problem verursachen.

bist du damit bei deinem hausazt in behandlung? warst du mal bei einem endokrinologen? ich denke, du bist da nicht richtig eingestellt.

nicht verzweifeln. du hast vielleicht eine kleine ärzte-odyssee vor dir, aber ich bin sicher, dir kann gehofen werden.

ich hab ja keine ahnung, wo du wohnst. hier in niedersachsen ist die mhh hannover bekannt für eine exzellente station bei schilddrüsenerkrankungen. die haben eine schilddrüsen-ambulanz, an die man sich wenden kann.
viel glück!

Das ist jetzt auch meine Vermutung, dass es mit der Schilddrüse zusammenhängen könnte.

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11. April um 1:15

Danke nochmal für die ganzen schnellen Antworten

Meine Schilddrüsenunterfunktion ist schon seit 7 Jahren in Behandlung und meine Werte lasse ich halbjährlich vom Hausarzt überprüfen. Letztes Jahr war ich damit zusätzlich beim Endokrinologen -aber ich denke, vielleicht sollte ich da auch nochmal von anderer Stelle drauf schauen lassen, die MHH wäre für mich tatsächlich eine denkbare Alternative.

Einen Sexualtherapeuten habe ich auch schon besucht, der meinte, dass er eher eine andere Ursache vermutet -einen psychischen Hintergrund schließt das natürlich trotzdem nicht gänzlich aus. Ich denke es wäre ne gute Idee mich nochmals in Therapeutische Behandlung zu begeben.
Zumal mich das ganze vermutlich schon so belastet, dass die Psyche da ohnehin mit reinspielt, unabhängig davon, ob es die Ursache ist, oder eine Folge des Ganzen.

Mittlerweile bin ich auch eigentlich bereit alles zu probieren was helfen könnte. Wobei mir der Gedanke an MUSE und SKAT eher weniger gefällt, nicht nur von den Kosten her, sondern auch weil es zugegeben recht "unsexy" ist -aber wenn es hilft wäre ich wohl auch dazu bereit.
MUSE habe ich eigentlich auch schon verschrieben bekommen, aber zu dem Zeitpunkt war es nicht erhältlich(?), und ich weiß nicht wie das jetzt aussieht.
Wobei es mir echt schon verdammt peinlich ist, in meinem Alter, auf solche Mittel zurückgreifen zu müssen. Aber vermutlich besser so als garnicht.

Ich bin ziemlich fertig, besonders weil ich selbst nach 2 Jahren ärztlicher Behandlung immer noch kein handfestes Ergebnis habe. Und so dumm es klingen mag, habe ich langsam das Gefühl, mir würde die Zeit davonlaufen, um Erfahrungen zu sammeln.

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11. April um 14:01
In Antwort auf ruposflupos

Danke nochmal für die ganzen schnellen Antworten

Meine Schilddrüsenunterfunktion ist schon seit 7 Jahren in Behandlung und meine Werte lasse ich halbjährlich vom Hausarzt überprüfen. Letztes Jahr war ich damit zusätzlich beim Endokrinologen -aber ich denke, vielleicht sollte ich da auch nochmal von anderer Stelle drauf schauen lassen, die MHH wäre für mich tatsächlich eine denkbare Alternative.

Einen Sexualtherapeuten habe ich auch schon besucht, der meinte, dass er eher eine andere Ursache vermutet -einen psychischen Hintergrund schließt das natürlich trotzdem nicht gänzlich aus. Ich denke es wäre ne gute Idee mich nochmals in Therapeutische Behandlung zu begeben.
Zumal mich das ganze vermutlich schon so belastet, dass die Psyche da ohnehin mit reinspielt, unabhängig davon, ob es die Ursache ist, oder eine Folge des Ganzen.

Mittlerweile bin ich auch eigentlich bereit alles zu probieren was helfen könnte. Wobei mir der Gedanke an MUSE und SKAT eher weniger gefällt, nicht nur von den Kosten her, sondern auch weil es zugegeben recht "unsexy" ist -aber wenn es hilft wäre ich wohl auch dazu bereit.
MUSE habe ich eigentlich auch schon verschrieben bekommen, aber zu dem Zeitpunkt war es nicht erhältlich(?), und ich weiß nicht wie das jetzt aussieht.
Wobei es mir echt schon verdammt peinlich ist, in meinem Alter, auf solche Mittel zurückgreifen zu müssen. Aber vermutlich besser so als garnicht.

Ich bin ziemlich fertig, besonders weil ich selbst nach 2 Jahren ärztlicher Behandlung immer noch kein handfestes Ergebnis habe. Und so dumm es klingen mag, habe ich langsam das Gefühl, mir würde die Zeit davonlaufen, um Erfahrungen zu sammeln.

Ich verstehe, dass das für dich alles sehr belastend ist, möchte dir aber gleichzeitig ein Kompliment aussprechen: Hut ab, was du alles tust! Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich bewundere dich dafür. Du gehst dein Problem aktiv an und möchtest was ändern, das finde ich super. Oft genug ist es ja so, dass sich Menschen zwar beklagen, aber selbst nichts tun oder verändern wollen. Das ist bei dir anders.

Ich kann dir leider auch nicht viel raten, da ich damit keine Erfahrung habe, aber ich wünsche dir auf jeden Fall eine baldige Lösung und alles Gute!

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11. April um 14:53
In Antwort auf eisblume

Ich verstehe, dass das für dich alles sehr belastend ist, möchte dir aber gleichzeitig ein Kompliment aussprechen: Hut ab, was du alles tust! Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich bewundere dich dafür. Du gehst dein Problem aktiv an und möchtest was ändern, das finde ich super. Oft genug ist es ja so, dass sich Menschen zwar beklagen, aber selbst nichts tun oder verändern wollen. Das ist bei dir anders.

Ich kann dir leider auch nicht viel raten, da ich damit keine Erfahrung habe, aber ich wünsche dir auf jeden Fall eine baldige Lösung und alles Gute!


Das ist mir auch aufgefallen! Gut eisblume, dass du es aussprichst!

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11. April um 14:54
In Antwort auf etzel_18582783


Das ist mir auch aufgefallen! Gut eisblume, dass du es aussprichst!

Ich finde, dass Lob auch sein muss und bei diesem jungen Mann ist das Lob wirklich verdient!

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11. April um 15:04
In Antwort auf eisblume

Ich finde, dass Lob auch sein muss und bei diesem jungen Mann ist das Lob wirklich verdient!


So ist es!




jhfdsbm.

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12. April um 12:51

"Meine Impotenz ist aufgetreten, kurz bevor ich mit 20 mit meiner ersten Freundin zusammenkommen bin."

Wie sah es denn vorher aus?

Unabhängig davon, dass du Probleme eine Erektion aufrecht zu erhalten oder zu bekommen: Hast du das Gefühl, dass du überhaupt erregt bist? Fühlst du dich sexuell von Frauen angezogen?

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12. April um 14:24
In Antwort auf psilove

"Meine Impotenz ist aufgetreten, kurz bevor ich mit 20 mit meiner ersten Freundin zusammenkommen bin."

Wie sah es denn vorher aus?

Unabhängig davon, dass du Probleme eine Erektion aufrecht zu erhalten oder zu bekommen: Hast du das Gefühl, dass du überhaupt erregt bist? Fühlst du dich sexuell von Frauen angezogen?

Danke an die netten Worte der anderen -sowas macht Mut nicht aufzugeben und weiter nach der Ursache zu suchen

Vorher war alles eigentlich in Ordnung. Nur ca. 1 Monat bevor ich mit meiner damaligen Freundin zusammengekommen bin, sind diese Probleme aufgetreten.

Lust verspüre ich auf jeden Fall und meine Sexualität auszuleben ist ein sehr großer Wunsch von mir.
Zu Frauen fühle ich mich ebenfalls hingezogen, und auch meine Ex-Freundin habe ich als sehr attraktiv empfunden. Nur wenn es dann zur Sache ging, hat jedesmal mein Körper versagt -egal wie sehr ich es wollte und erregt ich war.

Ich denke Anfangs war ich natürlich auch ziemlich aufgeregt, weil das alles neu für mich war, aber unsere Intimität ist auch für mich später etwas gewöhnliches und schönes geworden, sodass das eigentlich auch keinen Einfluss mehr gehabt haben sollte.

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12. April um 18:56
In Antwort auf ruposflupos

Danke an die netten Worte der anderen -sowas macht Mut nicht aufzugeben und weiter nach der Ursache zu suchen

Vorher war alles eigentlich in Ordnung. Nur ca. 1 Monat bevor ich mit meiner damaligen Freundin zusammengekommen bin, sind diese Probleme aufgetreten.

Lust verspüre ich auf jeden Fall und meine Sexualität auszuleben ist ein sehr großer Wunsch von mir.
Zu Frauen fühle ich mich ebenfalls hingezogen, und auch meine Ex-Freundin habe ich als sehr attraktiv empfunden. Nur wenn es dann zur Sache ging, hat jedesmal mein Körper versagt -egal wie sehr ich es wollte und erregt ich war.

Ich denke Anfangs war ich natürlich auch ziemlich aufgeregt, weil das alles neu für mich war, aber unsere Intimität ist auch für mich später etwas gewöhnliches und schönes geworden, sodass das eigentlich auch keinen Einfluss mehr gehabt haben sollte.

Vermutlich hast du schon tausend Fragen gestellt bekommen, da du sowohl bei vielen Ärzten als auch in therapeutischer Behandlung warst.

Dass es vorher funktioniert hat und keine körperlichen Ursache festgestellt werden konnten (soweit), zeigt ja dennoch sehr stark in die Richtung einer psychologischen Komponente. Umso mehr, weil du meintest, dass Potenzmittel nicht geholfen hätten - diese wirken bekannterweise nur körperlich, d.h. ohne Erregung auch keine Erektion.

"Lust verspüre ich auf jeden Fall und meine Sexualität auszuleben ist ein sehr großer Wunsch von mir."
Was würde es für dich bedeuten deine Sexualität auszuleben, in welchen Situationen empfindest du besondere Erregung?

Irritierend finde ich, dass du vorher scheinbar keine Probleme hattest, aber nach dem Kennenlernen der Freundin sogar die Masturbation nicht mehr funktioniert hat. Oder habe ich das falsch gelesen?

Kannst du je gut entspannen? Ursache für Erektionsprobleme und Dinge wie Vaginismus (Verkrampfen der Vagina bei Frauen) sind u.a. fehlende Entspannung beteiligter Muskeln.

Machst du *sehr* viel Sport?

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28. April um 12:09
In Antwort auf psilove

Vermutlich hast du schon tausend Fragen gestellt bekommen, da du sowohl bei vielen Ärzten als auch in therapeutischer Behandlung warst.

Dass es vorher funktioniert hat und keine körperlichen Ursache festgestellt werden konnten (soweit), zeigt ja dennoch sehr stark in die Richtung einer psychologischen Komponente. Umso mehr, weil du meintest, dass Potenzmittel nicht geholfen hätten - diese wirken bekannterweise nur körperlich, d.h. ohne Erregung auch keine Erektion.

"Lust verspüre ich auf jeden Fall und meine Sexualität auszuleben ist ein sehr großer Wunsch von mir."
Was würde es für dich bedeuten deine Sexualität auszuleben, in welchen Situationen empfindest du besondere Erregung?

Irritierend finde ich, dass du vorher scheinbar keine Probleme hattest, aber nach dem Kennenlernen der Freundin sogar die Masturbation nicht mehr funktioniert hat. Oder habe ich das falsch gelesen?

Kannst du je gut entspannen? Ursache für Erektionsprobleme und Dinge wie Vaginismus (Verkrampfen der Vagina bei Frauen) sind u.a. fehlende Entspannung beteiligter Muskeln.

Machst du *sehr* viel Sport?

Sexualität auszuleben bedeutet für mich in erster Linie, innerhalb einer Beziehung, ein funktionierendes Sexualleben zu führen, dann Sex zu haben wenn ich (und sie natürlich) Lust haben.

Ich schätze mal dass es jetzt nicht *den* Moment gibt, der mich erregt. Es ist mehr Situationsbedingt, wann ich konkret Lust auf Sex habe, oder einfach nur Lust habe.
Aber wenn man gemütlich zuhause ist, sich unterhält, kuschelt oder auch ein Glas Wein trinkt -halt eine gewisse Stimmung herrscht- bekomme ich Lust auf Sex.
Natürlich bin ich auch unabhängig von irgendwas "geil".
Aber ich denke, dass die Beziehung für mich da schon eine gewisse Rolle spielt, was konkret Sex betrifft. An ONS bin ich also auch eher weniger interessiert.

Also meine damalige Freundin kenne ich schon seitdem ich 17 bin, und auch heute sind wir noch gute Freunde. Aufgetreten sind die Probleme ca. 1 Monat bevor wir zusammengekommen sind.
Ich hatte tatsächlich mit ca. 14 mal ähnliche Probleme, die habe ich aber mit Sport in den Griff bekommen, und damals war ich auch nen ziemlicher Außenseiter in der Schule, was mich vermutlich auch psychisch belastet hat, aber auch das hat sich erledigt.

An sich habe ich mich bei meiner Freundin sehr wohl gefühlt, wenn wir intim waren -sie hat mir auch nie Druck gemacht, was das angeht.
Und auch alleine kann ich recht gut entspannen.
Es ist so, als würde trotz alledem einfach nicht genug Blut in den Penis fließen, sodass er nicht vollständig errigiert ist, oder völlig erschlafft.

Coronabedingt mache ich im Moment eher weniger Sport, aber ansonsten 2 bis 3 Mal die Woche.
Durch meine Arbeit bin ich zusätzlich täglich viel in Bewegung, und auch sonst würde ich mich eigentlich als recht fit bezeichnen.
Ich denke leider nicht, dass es daran liegt

Zusätzlich habe ich letzte Woche nochmal meine Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen. Scheinbar sind meine Tabletten korrekt eingestellt und es gibt keine Auffälligkeiten. Daran wird es wohl auch nicht liegen...

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29. April um 10:07
In Antwort auf ruposflupos

Sexualität auszuleben bedeutet für mich in erster Linie, innerhalb einer Beziehung, ein funktionierendes Sexualleben zu führen, dann Sex zu haben wenn ich (und sie natürlich) Lust haben.

Ich schätze mal dass es jetzt nicht *den* Moment gibt, der mich erregt. Es ist mehr Situationsbedingt, wann ich konkret Lust auf Sex habe, oder einfach nur Lust habe.
Aber wenn man gemütlich zuhause ist, sich unterhält, kuschelt oder auch ein Glas Wein trinkt -halt eine gewisse Stimmung herrscht- bekomme ich Lust auf Sex.
Natürlich bin ich auch unabhängig von irgendwas "geil".
Aber ich denke, dass die Beziehung für mich da schon eine gewisse Rolle spielt, was konkret Sex betrifft. An ONS bin ich also auch eher weniger interessiert.

Also meine damalige Freundin kenne ich schon seitdem ich 17 bin, und auch heute sind wir noch gute Freunde. Aufgetreten sind die Probleme ca. 1 Monat bevor wir zusammengekommen sind.
Ich hatte tatsächlich mit ca. 14 mal ähnliche Probleme, die habe ich aber mit Sport in den Griff bekommen, und damals war ich auch nen ziemlicher Außenseiter in der Schule, was mich vermutlich auch psychisch belastet hat, aber auch das hat sich erledigt.

An sich habe ich mich bei meiner Freundin sehr wohl gefühlt, wenn wir intim waren -sie hat mir auch nie Druck gemacht, was das angeht.
Und auch alleine kann ich recht gut entspannen.
Es ist so, als würde trotz alledem einfach nicht genug Blut in den Penis fließen, sodass er nicht vollständig errigiert ist, oder völlig erschlafft.

Coronabedingt mache ich im Moment eher weniger Sport, aber ansonsten 2 bis 3 Mal die Woche.
Durch meine Arbeit bin ich zusätzlich täglich viel in Bewegung, und auch sonst würde ich mich eigentlich als recht fit bezeichnen.
Ich denke leider nicht, dass es daran liegt

Zusätzlich habe ich letzte Woche nochmal meine Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen. Scheinbar sind meine Tabletten korrekt eingestellt und es gibt keine Auffälligkeiten. Daran wird es wohl auch nicht liegen...

bist du dir sicher, dass du uns hier nicht alle ganz gepflegt zum Narren hältst?

Solltest du tatsächlich Hilfe benötigen, wirst du um einen Arztbesuch nicht herumkommen. Und zwar beim Urologen. Der wird dir sagen, ob es ein organisches Problem bei dir gibt, was durchaus denkbar ist, wenn du auch bei Selbstbefriedigung keine Erektion bekommst.

Hier im Forum herumzuschwadronieren, wie du dir dein Sexleben vorstellst, wird dir jedenfalls genausowenig helfen, wie jemand dir im Forum Tipps und Tricks verraten könnte. Dazu müsste man dich persönlich kennen, dich persönlich untersuchen und du müsstest persönlich Fragen beantworten. Dann könnte man vielleicht eine Ursache für deine erektile Dysfunktion finden und noch viel vielleichter ein Gegen-Mittel.

So aber wirst du nicht weiter kommen. Also ab zum Arzt!
Freundliche Grüße, 
Christoph

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29. April um 18:01
In Antwort auf py158

bist du dir sicher, dass du uns hier nicht alle ganz gepflegt zum Narren hältst?

Solltest du tatsächlich Hilfe benötigen, wirst du um einen Arztbesuch nicht herumkommen. Und zwar beim Urologen. Der wird dir sagen, ob es ein organisches Problem bei dir gibt, was durchaus denkbar ist, wenn du auch bei Selbstbefriedigung keine Erektion bekommst.

Hier im Forum herumzuschwadronieren, wie du dir dein Sexleben vorstellst, wird dir jedenfalls genausowenig helfen, wie jemand dir im Forum Tipps und Tricks verraten könnte. Dazu müsste man dich persönlich kennen, dich persönlich untersuchen und du müsstest persönlich Fragen beantworten. Dann könnte man vielleicht eine Ursache für deine erektile Dysfunktion finden und noch viel vielleichter ein Gegen-Mittel.

So aber wirst du nicht weiter kommen. Also ab zum Arzt!
Freundliche Grüße, 
Christoph

Ich halte hier niemanden zum Narren.
Ich war mittlerweile bei 4 verschiedenen Urologen, von denen 3 mir immer nur verschiedene PDE-5-Hemmer, in ansteigenden Dosen, verschrieben haben.
Auf einen Termin für ein MRT meiner Lendenwirbelsäule warte ich bereits.

Ich bin auf die Frage von psilove eingegangen ("Was würde es für dich bedeuten deine Sexualität auszuleben, in welchen Situationen empfindest du besondere Erregung?" und habe nicht "herumschwadroniert".

Es ist mir vollkommen klar, dass nur ein Arzt mir helfen kann.
Mir geht es in diesem Beitrag nicht darum Heilung durch einen Antwortschreiber zu erfahren, sondern darum meine Gedanken loszuwerden, mit denen ich alleine klarkommen muss, hilfreiche Tipps zu erhalten (unter Umständen von Menschen die selbst darunter leiden/gelitten haben) und auch um einfach neue Sichtweisen/Meinungen von Außenstehenden zu bekommen.

Mich ärgert selbst, dass alles so langsam vorangeht und sich kein wirkliches Ende abzeichnet.

Aber danke für deine kritischen Worte. Vielleicht sollte ich trotz alledem wirklich mehr dahinter her sein. Ich habe demnächst auch mehr Zeit mich damit zu befassen und denke, dass ich meine freie Zeit mehr darauf verwenden sollte. 

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