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Ich bekomme Angst vor dieser Frau

15. Dezember 2010 um 13:33

Mein Hintergrund ist der hier:
http://forum.gofeminin.de/forum/f121/__f1476_f121-Liebe-Freundschaft-und-Hoflichkeit-Mann-Frau.html#26r

Bitte helft mir, wie verhalte ich mich einer Frau gegenüber, die mich aus meiner Einschätzung nach aus einer zwar nicht problemfreien, aber doch eher harmlosen Situation heraus ziemlich brutal den Kontakt abgewürgt hat? Ich halte ihr Verhalten für außerhalb des zwischenmenschlich normalen. Ich war keineswegs so aufdringlich daß ich ihre Reaktion für gerechtfertigt halten würde.

Ich will nun garantiert nichts mehr von ihr. Außer, daß sie die Klappe hält und weder im Kollegenkreis noch gegenüber meiner Frau Geschichten über meine vergangene Verliebtheit in sie breit tritt. Mindestens eine Freundin von ihr muß es schon wissen, bei einer anderen vermute ich es.

Die Frage: Besser völlig die Klappe halten, oder eine Mail schreiben mit einer Ankündigung, den Kontakt von mir aus in Zukunft völlig zu vermeiden?

Ich will einfach nur noch Stille!

Danke!

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15. Dezember 2010 um 17:25

Bravo!!!!!
du bist ein Mann, der Gefühle erlebt hat, zugelassen hat, dazu
gestanden ist und sie ausgesprochen hast. Das finde ich sehr schön und ist leider nicht oft zu finden. Aus deinen Schilderungen ist zu entnehmen, dass du das hast , was einfach vielen fehlt. Du warst mutig und hast es ausgesprochen und die Dame hat wohl Angst vor ihren Gefühlen bekommen und leugnet nun alles und du kommst dir verraten vor. Ich denke, du hast nichts falsch gemacht. Wobei du natürlich ein gewisses Risiko eingegangen bist, denn oft lässt sich nur schwer stoppen und kontrollieren, was die Gefühle betrifft und klar war für euch, dass ihr in euren Beziehungen bleiben wollt. Ich denke, dass da mehr war, als sie sich eingestehen möchte. Du hast allen Mut bewiesen und hast den Schritt nach vorne gewagt. Aber das Leben ist einfach auf der ganzen Linie ein Risoko und immer wieder sind es auch die Enttäuschungen oder auch das Ende einer Täuschung. Natürlich sind Freundschaften wichtig und es ist auch wichtig immer wieder den "Marktwert" zu testen, das ist alles sehr menschlich. Dennoch würde ich dir empfehlen darüber nachzudenken, was dir fehlt, dass du die Bestätigung im Außen so sehr brauchst und erwartest und dich so an diese Frau hängst. Fehlt dir etwas in deiner bestehenden Beziehung?
Lieben Gruß
Melike

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15. Dezember 2010 um 21:38
In Antwort auf melike13

Bravo!!!!!
du bist ein Mann, der Gefühle erlebt hat, zugelassen hat, dazu
gestanden ist und sie ausgesprochen hast. Das finde ich sehr schön und ist leider nicht oft zu finden. Aus deinen Schilderungen ist zu entnehmen, dass du das hast , was einfach vielen fehlt. Du warst mutig und hast es ausgesprochen und die Dame hat wohl Angst vor ihren Gefühlen bekommen und leugnet nun alles und du kommst dir verraten vor. Ich denke, du hast nichts falsch gemacht. Wobei du natürlich ein gewisses Risiko eingegangen bist, denn oft lässt sich nur schwer stoppen und kontrollieren, was die Gefühle betrifft und klar war für euch, dass ihr in euren Beziehungen bleiben wollt. Ich denke, dass da mehr war, als sie sich eingestehen möchte. Du hast allen Mut bewiesen und hast den Schritt nach vorne gewagt. Aber das Leben ist einfach auf der ganzen Linie ein Risoko und immer wieder sind es auch die Enttäuschungen oder auch das Ende einer Täuschung. Natürlich sind Freundschaften wichtig und es ist auch wichtig immer wieder den "Marktwert" zu testen, das ist alles sehr menschlich. Dennoch würde ich dir empfehlen darüber nachzudenken, was dir fehlt, dass du die Bestätigung im Außen so sehr brauchst und erwartest und dich so an diese Frau hängst. Fehlt dir etwas in deiner bestehenden Beziehung?
Lieben Gruß
Melike

Danke! Ich muss aber noch heil raus kommen
Vielen Dank! Es hat mir viel gegeben zu lesen, in unbeteiligten Augen nicht alles völlig falsch, sondern sogar, im beschränkten Rahmen der verzwickten Lage irgendwie als Mensch gehandelt zu haben. Mehr wollte und könnte ich auch nicht! Und in diesem Sinne würde ich wohl wieder so handeln, käme es nochmal soweit.

Ja, Gedanken über mich muß ich mir nun machen.

Dennoch. Ich muß da jetzt erst mal heil rauskommen. Was ich oder sie falsch und richtig gemacht haben ist für mich als Lehre zwar langfristig wichtig, in der akuten Situation jedoch nur noch Geschichte. Ich stehe vor dem Risiko, daß sie mein Arbeitsleben, oder schlimmer noch, mein privates Umfeld belastet. Ich will das nicht! Ich habe aus meinen Gefühlen gesteuert mich in Gefahr begeben, richtig. Und jetzt will ich nurnoch ein Ende der Situation.

Ich halte auf ihre moralische Zuverlässigkeit nach den vergangenen Tagen nicht mehr viel. Mir ist die Situation aus den Händen entglitten, in dem Sinne, als daß ich ihr Handeln aus meinem Gefühl und Verstand nicht mehr nachvollziehen kann. Was sie antreibt ist mir mittlerweile eigentlich egal. Ich habe nurnoch ein Ziel, und das heißt Gras über die Sache wachsen zu lassen und dabei ja keinen Staub aufzuwirbeln.

Was tun? Strategisch ist die Entscheidung zum Rückzug klar, doch in welcher Taktik? Ich habe mich jetzt zum Schweigen entschlossen. Keine Entschuldigungen, kein Rumgelaber. Ganz offensichtlich komme ich damit ihrem Wunsch auf dem allerkürzesten Weg entgegen. Da müsste sie sich doch abkühlen, und sich mit der Zeit die Lage entschärfen, was auch immer in ihr vorgeht. Eins ist klar, weder will sie jetzt noch irgendetwas von mir, noch umgekehrt. Also ist Funkende doch in aller Sinne?

Ich werde es jedoch nicht mehr ankündigen sondern ohne Worte umsetzen. Sie hat es ja schon ausgesprochen, ich brauche das nicht mehr zu bestätigen. Wäre ja auch irgendwie ein Widerspruch für ein Kontaktende noch Worte als Ankündigung zu verlieren.

Wie schätzt ihr das ein? Ich gestehe, mir fehlt es an Erfahrung im Beenden, denn entweder kam es nie zustande oder hielt in irgendeiner Form. Diese Frau ist auch in diesem Punkt für mich Neuland. Nach dem was ich hier so lese ist aus dem Weg gehen das sicherste was für ein Ende ohne Schrecken sorgt.

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15. Dezember 2010 um 21:54
In Antwort auf brillengestell

Danke! Ich muss aber noch heil raus kommen
Vielen Dank! Es hat mir viel gegeben zu lesen, in unbeteiligten Augen nicht alles völlig falsch, sondern sogar, im beschränkten Rahmen der verzwickten Lage irgendwie als Mensch gehandelt zu haben. Mehr wollte und könnte ich auch nicht! Und in diesem Sinne würde ich wohl wieder so handeln, käme es nochmal soweit.

Ja, Gedanken über mich muß ich mir nun machen.

Dennoch. Ich muß da jetzt erst mal heil rauskommen. Was ich oder sie falsch und richtig gemacht haben ist für mich als Lehre zwar langfristig wichtig, in der akuten Situation jedoch nur noch Geschichte. Ich stehe vor dem Risiko, daß sie mein Arbeitsleben, oder schlimmer noch, mein privates Umfeld belastet. Ich will das nicht! Ich habe aus meinen Gefühlen gesteuert mich in Gefahr begeben, richtig. Und jetzt will ich nurnoch ein Ende der Situation.

Ich halte auf ihre moralische Zuverlässigkeit nach den vergangenen Tagen nicht mehr viel. Mir ist die Situation aus den Händen entglitten, in dem Sinne, als daß ich ihr Handeln aus meinem Gefühl und Verstand nicht mehr nachvollziehen kann. Was sie antreibt ist mir mittlerweile eigentlich egal. Ich habe nurnoch ein Ziel, und das heißt Gras über die Sache wachsen zu lassen und dabei ja keinen Staub aufzuwirbeln.

Was tun? Strategisch ist die Entscheidung zum Rückzug klar, doch in welcher Taktik? Ich habe mich jetzt zum Schweigen entschlossen. Keine Entschuldigungen, kein Rumgelaber. Ganz offensichtlich komme ich damit ihrem Wunsch auf dem allerkürzesten Weg entgegen. Da müsste sie sich doch abkühlen, und sich mit der Zeit die Lage entschärfen, was auch immer in ihr vorgeht. Eins ist klar, weder will sie jetzt noch irgendetwas von mir, noch umgekehrt. Also ist Funkende doch in aller Sinne?

Ich werde es jedoch nicht mehr ankündigen sondern ohne Worte umsetzen. Sie hat es ja schon ausgesprochen, ich brauche das nicht mehr zu bestätigen. Wäre ja auch irgendwie ein Widerspruch für ein Kontaktende noch Worte als Ankündigung zu verlieren.

Wie schätzt ihr das ein? Ich gestehe, mir fehlt es an Erfahrung im Beenden, denn entweder kam es nie zustande oder hielt in irgendeiner Form. Diese Frau ist auch in diesem Punkt für mich Neuland. Nach dem was ich hier so lese ist aus dem Weg gehen das sicherste was für ein Ende ohne Schrecken sorgt.

Ich hoffe und wünsche dir
dass du diese Frau in deinem Leben nicht mehr brauchst.
Weiß deine Frau von der Geschichte? Ich wünsche dir, dass du da heil raus kommst. Gib keine Erklärungen mehr und nimm auch keine mehr entgegen. Mach wirklich einen Punkt.
Wenn man sich zeigt mit allen Gefühlen, sind wir eben auch immer wieder verletzlich.
Gruß Melike

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15. Dezember 2010 um 23:01
In Antwort auf melike13

Ich hoffe und wünsche dir
dass du diese Frau in deinem Leben nicht mehr brauchst.
Weiß deine Frau von der Geschichte? Ich wünsche dir, dass du da heil raus kommst. Gib keine Erklärungen mehr und nimm auch keine mehr entgegen. Mach wirklich einen Punkt.
Wenn man sich zeigt mit allen Gefühlen, sind wir eben auch immer wieder verletzlich.
Gruß Melike

Nein, sie weiß es nicht.
Und ich frage mich, ob ich sie auf eventuelle Attacken vorbereiten muß. Sie weiß, daß wir uns kennen, sie weiß, daß wir oft miteinander gegessen, Kaffee getrunken und ich sogar einmal mit dem Auto mitgefahren bin. Sie kennen sich flüchtig. Ich könnte eine Bemerkung fallen lassen wie: Sie will mich nicht mehr sehen weil ich ihr auf den Wecker gehe. Meine Frau würde sagen "Siehst du!" und wäre vermutlich erleichtert.

Von diesem Ausmaß weiß sie nichts, und auch nicht davon, daß ich ihr ein Gedicht geschrieben habe. Übrigens habe ich in keinem einzigen Wort jemals meine Frau in Frage gestellt. Die Kost wäre für sie schwer verdaulich, aber selbst wenn ich ihr alles vorlegen müsste, würde darin stehen, daß ich meine Frau liebe, und mich unglücklich - gleichzeitig - in eine andere verliebt habe. Wenn ich jetzt "verliebt" schreibe muß ich irgendwie daran denken, daß sich an der Stelle lieben und verlieben verhalten wie schlucken und verschlucken.

Es wäre nicht unmöglich zu erklären. Meine Frau stand für mich zu keinem Zeitpunkt jemals in Frage, und etwas anderes habe ich niemals gesagt oder geschrieben oder gedacht. Weder ihr gegenüber, noch hier, noch irgendwo oder irgendwann sonst.

Trotzdem, wozu der Schmerz für meine Frau, auch wenn er glimpflich ausginge? Würde sie gerne hören, daß ich einer anderen gedichtet habe, aber diese niemals so geliebt habe wie sie?

Wohl kaum.

Diese Frau werde ich übrigens garantiert nicht mehr brauchen. Ich werde nicht vermeiden können ihr irgendwann unbeabsichtigt auf dem Firmengelände auf Sichtkontakt zu begegnen. Aber das war es auch. Zu mehr bin ich nicht gezwungen.

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16. Dezember 2010 um 0:33
In Antwort auf brillengestell

Nein, sie weiß es nicht.
Und ich frage mich, ob ich sie auf eventuelle Attacken vorbereiten muß. Sie weiß, daß wir uns kennen, sie weiß, daß wir oft miteinander gegessen, Kaffee getrunken und ich sogar einmal mit dem Auto mitgefahren bin. Sie kennen sich flüchtig. Ich könnte eine Bemerkung fallen lassen wie: Sie will mich nicht mehr sehen weil ich ihr auf den Wecker gehe. Meine Frau würde sagen "Siehst du!" und wäre vermutlich erleichtert.

Von diesem Ausmaß weiß sie nichts, und auch nicht davon, daß ich ihr ein Gedicht geschrieben habe. Übrigens habe ich in keinem einzigen Wort jemals meine Frau in Frage gestellt. Die Kost wäre für sie schwer verdaulich, aber selbst wenn ich ihr alles vorlegen müsste, würde darin stehen, daß ich meine Frau liebe, und mich unglücklich - gleichzeitig - in eine andere verliebt habe. Wenn ich jetzt "verliebt" schreibe muß ich irgendwie daran denken, daß sich an der Stelle lieben und verlieben verhalten wie schlucken und verschlucken.

Es wäre nicht unmöglich zu erklären. Meine Frau stand für mich zu keinem Zeitpunkt jemals in Frage, und etwas anderes habe ich niemals gesagt oder geschrieben oder gedacht. Weder ihr gegenüber, noch hier, noch irgendwo oder irgendwann sonst.

Trotzdem, wozu der Schmerz für meine Frau, auch wenn er glimpflich ausginge? Würde sie gerne hören, daß ich einer anderen gedichtet habe, aber diese niemals so geliebt habe wie sie?

Wohl kaum.

Diese Frau werde ich übrigens garantiert nicht mehr brauchen. Ich werde nicht vermeiden können ihr irgendwann unbeabsichtigt auf dem Firmengelände auf Sichtkontakt zu begegnen. Aber das war es auch. Zu mehr bin ich nicht gezwungen.

Das ist wahrlich nicht einfach
bevor deine Frau von anderen erfährt , was passiert ist, würde
ich es ihr sagen , so wie du es hier geschrieben hast. Ich glaube ich könnte mit einer erschreckenden Wahrheit besser umgehen, als wenn von anderen dann komische Geschichten erfahren würde. Wenn deine Frau wirklich spürt, dass du sie liebst und denke, du wirst es ihr deutlich machen, dann wird sie dir verzeihen und ihr könnt unter Umständen auf sicherem ehrlichem Fundament in eine gemeinsame Zukunft starten. Du kennst deine Frau besser und mußt es alleine entscheiden. Wenn du aber angstvoll sein mußt, dass irgendwo ein "Fass" aufgemacht wird, über das du nicht die Kontrolle hast, was dann. Wir sind eben keine Roboter und Versuchungen wird es immer wieder geben, keiner ist davor gefeit.
Ich wünsche dir alles Glück.
Gruß Melike

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