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Hypersensible Menschen

29. Juni 2013 um 22:33 Letzte Antwort: 2. Juli 2013 um 22:50

Hallo, habt ihr auch schon mal davon gehört? Es sollen 15 % der Menschen dazugehören. Wer fühlt sich denn als so ein übersensibler Mensch und wie äußert sich das bei euch? Würde mich mal interessieren, weil ein Kriterium wohl ist,dass diese Leute viel grübeln...und ich grüble auch viel und hab oft den Eindruck, Stimmungen anderer schnell wahr zu nehmen.
Aber belastend ist eben,daß man sich über vieles zu viele Gedanken macht.
LG

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29. Juni 2013 um 23:00

Diese These
hatte ich schon lange. Je primitiver und dümmer man ist, umso leichter lebt es sich. So nach dem Motto "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß"
Das meine ich wertungsfrei...es ist einfach eine Tatsache denke ich auch.

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30. Juni 2013 um 9:57

Ich komme mit hyperseniblen
Frauen oder Männern nicht klar, da ich ständig das Gefühl habe Rücksicht nehmen zu müssen um eventuelle Empfindlichkeiten nicht zu treffen, auch weiß ich nie was nun schon wieder mit ihnen los ist und habe ehrlich gesagt auch keine Lust das dauernd zu analysieren, ist mir zu anstrengend.

Auch können sie andere extrem belasten wenn sie zu emotionalen Erpressungsversuchen und Manipulationsversuchen benutzt werden unter dem Vorwand von ich bin ja so sensibel, so ist das schon mehrfach bei mir geschehen.... stehe ich gar nicht drauf...ich mag Menschen die auch mal was einstecken können und nicht versuchen mich über die emotionale Ebene zu manipulieren.

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30. Juni 2013 um 11:51

Hypersensible Menschen
Hallo granit333,

ich bin vor ca. einem 1/2 Jahr auf dieses Thema gestoßen und bin auch eine HSP (High Sensibility Person). Schau Dir dazu doch mal diese Seite an: http://www.zartbesaitet.net/
Wir wird alles recht gut erklärt und dort findest Du auch einen Test, mit dem Du relativ gut feststellen kannst ob Du ein HSP bist. Es ist ein wahnsinnig interessantes Thema, habe schon einige Bücher darüber gelesen und es hat mir sehr viel geholfen mich besser zu verstehen. Seitdem kann ich wesentlich besser damit umgehen und das meiste an mir akzeptieren. Schau einfach mal rein...

Viele Grüße
Guliah

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30. Juni 2013 um 19:56

Das sind ja mal
viele verschiedene Ansichten.
Ich denke übersensible Menschen sind nicht unbedingt schwer zu ertragen,denn die spielen sich nicht in den Mittelpunkt,wie von manchen hauptet. Das sind Narzißten,die keine Kritik vertragen und sich immer in den Mittelpunkt spielen. Die brauchen großes Publikum und und lassen sich kaum von anderen was sagen. Sie sind auch völlig empathilos im Gegensatz zu sensiblen Menschen. Ich glaub,hier wird das zum Teil verwechselt bzw. vermischt.

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30. Juni 2013 um 22:34

Geht mir auch so
Hallo du,
ich bin auch sehr sensibel, fange bei jeden rührenden Moment an zu heulen Du hast Recht man bemerkt eben die Stimmungen der anderen sehr schnell, dass gute ist du kannst ihnen helfen, trösten z.B.
Aber dafür lieben mich meine Leute .
Du musst für dich sehen das du manche Dinge nicht zu sehr ran lässt... macht nur kaputt. Als ich in der Pflege gearbeitet habe musste ich mich sehr beherrschen. Ich musste lernen das wenn ich aus dem Krankenhaus gehe abschalte und nicht an die Menschen denken muss die schwere Schicksale haben oder gestorben sind.

Du musst für dich persönlich eine Grenze ziehen und die auch einhalten. Oft half mir auch mit anderen zu reden (ohne die Namen der Betroffenen zu nennen).

LG

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1. Juli 2013 um 7:08

Thema verfehlt?
Ich habe AD(H)S in meinem Umfeld, und dürfte erblich ebenfalls mit von dieser Partie sein, und meine, diese übersteigerte Sensibilität zu kennen.

Leider wird in dem Bereich alles miteinander verwechselt. Sensibel heißt so viel wie gute Antennen, und die Fähigkeit, gerade wegen dem Aufmerksamkeitsdefizit, Dinge zu bemerken, die anderen entgehen. Mit überzogener Verletzlichkeit hat es nichts zu tun.

Ebenso heißt Aufmerksamkeitsdefizit weder zu wenig Aufmerksamkeit aus der Umgebung, noch eine Unfähigkeit sich zu konzentrieren. Im Gegenteil, die Aufmerksamkeit ist riesig, aber auf alle einprasselnden Reize gleichzeitig. Der Filter fehlt. Und wegen dem fehlenden Filter entsteht die Ablenkbarkeit und die hohe Sensibilität.

Wie das ist? Anstrengend. Man erlebt jeden Tag das Mehrfache anderer Menschen, besonders emotional. Frustrierend, die anderen raffen es nicht, sind langsamer als sie selbst weil sie sich selbst nicht beobachten können. Sehr reich, denn die Ideen gehen nie aus.

Die Konstante im Leben bleibt das Hyper.

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1. Juli 2013 um 7:17
In Antwort auf brillengestell

Thema verfehlt?
Ich habe AD(H)S in meinem Umfeld, und dürfte erblich ebenfalls mit von dieser Partie sein, und meine, diese übersteigerte Sensibilität zu kennen.

Leider wird in dem Bereich alles miteinander verwechselt. Sensibel heißt so viel wie gute Antennen, und die Fähigkeit, gerade wegen dem Aufmerksamkeitsdefizit, Dinge zu bemerken, die anderen entgehen. Mit überzogener Verletzlichkeit hat es nichts zu tun.

Ebenso heißt Aufmerksamkeitsdefizit weder zu wenig Aufmerksamkeit aus der Umgebung, noch eine Unfähigkeit sich zu konzentrieren. Im Gegenteil, die Aufmerksamkeit ist riesig, aber auf alle einprasselnden Reize gleichzeitig. Der Filter fehlt. Und wegen dem fehlenden Filter entsteht die Ablenkbarkeit und die hohe Sensibilität.

Wie das ist? Anstrengend. Man erlebt jeden Tag das Mehrfache anderer Menschen, besonders emotional. Frustrierend, die anderen raffen es nicht, sind langsamer als sie selbst weil sie sich selbst nicht beobachten können. Sehr reich, denn die Ideen gehen nie aus.

Die Konstante im Leben bleibt das Hyper.

Und selbst das H steht in Klammern
Rastlos. Ständig auf dem Weg.

Alles Dinge, an die "Unbelastete' bei Hypersensibel nicht denken.

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1. Juli 2013 um 20:34


Wenn ich das so lese, muß ich ich Dir Recht geben.Im Prinzip haben wir alle von allen Eigenschaften etwas...Schubladen sind nur grobe Einteilungen. Aber Leute,die sensibler als andere sind, gibt es schon denke ich. Wenn ich zurück denke,habe ich schon in der Schule oft nicht verstanden, warum andere z.B. einen immer ärgern müssen. Mit der Zeit habe ich dann festgestellt, dass es in jeder Klasse sozusagen ein Opfer gibt und einen Anführer. Ich hab aber nie verstanden, warum der Rest der Klasse da mit macht. So hab ich damals schon das Gefühl gehabt, anders zu sein,weil ich da oft gegrübelt hab.
Später im Job hab ich ähnliches erlebt. Im Prinzip ist das wohl immer so, wenn Menschengruppen entstehen. Je dümmer die Leute sind,um so eher kriechen sie einem Anführer in den Arsch. Was macht man nun, wenn man zu dieser Gruppe gehört? Man muß sich anpassen und macht entweder mit,oder wird zum Außenseiter. Ich war kein Außenseiter in dem Sinne, also nicht derjenige,der das sogenannte Opfer war. Aber ich hab mich nie wohl gefühlt, wenn alle das machten,was einer sagte. Meist war es ein narzistishcer Mensch wenn ich so zurück denke. Denn entweder alle haben gemacht was er wollte, oder er hat die Querulanten geschickt vor allen anderen bloß gestellt.
Naja ist so eine Sache,wo mir meine sensibilität auffiel.
LG

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1. Juli 2013 um 20:57

Wenn Du das so sagst
muß ich Dir Recht geben. Ja, ich würde sagen, ich bin feinfühlig. Aber das hängt doch mit sensiblilität zusammen?
Das kann aber ganz schön belastend sein. Man bekommt Stimmungen anderer mit und wenn die schlecht drauf sind,läßt man sich da auch anstecken. Ein positiver Effekt ist, wenn man verliebt ist, empfindet man dies auch sehr sehr intensiv...leider ist damit verbundener Liebeskummer genauso intensiv und der hält meist ewig an. Man erinnert sich dann so intensiv an all das erlebte, das man nicht fassen kann,das alles nicht mehr mit dem geliebten Menschen zu erleben. Grad bei diesem Thema glaube ich, haben es nicht so sensible einfacher. Es hat wohl alles immer 2 Seiten.
Was nützte einem feinfühligkeit sonst noch? Man nimmt sich zu viel zu Herzen glaube ich, wo andere nicht mal nachdenken. Mir tut es im Herzen weh,wenn ich eine überfahrene Katze seh oder Hasen oder Igel usw. Ich glaub,die meisten läßt dieser Anblick kalt. Ich stell mir da oft vor,wie die armen Wesen nichtsahnend plötzlich überfahren werden. Sie haben niemandem was getan und sterben womöglich manchmal qualvoll. Das wäre mal so ein Bsp. für meine Feinfühligkeit.
LG

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2. Juli 2013 um 9:08

Wenn du kein Problem hattest
dann ist das schön für dich. Genieße es, und lebe einfach glücklich weiter!

Beruhige dich, du hast offensichtlich kein ADHS, zumindest nicht in einer Schwere, die dir Probleme bereitet hätte. Ich denke sogar, daß du überhaupt kein ADHS hast. Nicht nur, daß du weiblich bist und damit aus der grössten diagnostizierten Risikogruppe schon mal draußen, beschreibst du für dich für Mädchen untypische Symptome der H Form: Mädchen neigen aber eher zur ADS Variante, sind verträumter, auch isolierter, und werden dann nicht diagnostiziert, weil sie eben gerade nicht lästig sind, und gut in das gesellschaftlich erwartete (wenn auch als träge-dumm-faul mißverstandene) brave-angepasstes-Mädchen-Verhaltens-Muster passen. Lies dir dazu doch mal https://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit%C3%A4tsst%C3%B6ru ng#Vorkommen durch.

Daraus, daß du ein Problem, von dem du noch nicht mal wirklich weißt wie es sich auswirken würde, nicht hast, zu folgern, daß alle anderen dieses falsch verstandene Problem ebenfalls mehrheitlich nicht haben können, ist falsch. Auch unterscheide bitte das Geschwätz im Kindergartenflur von einer ärztlichen Untersuchung. Viel schlimmer, du stellst dich auf eine Stufe mit denen, die lästigen Kindern ADHS andichten, und urteilst, ohne das Kind, noch das Symptom verstanden zu haben.

"Zudröhnen"? Ich habe noch niemanden kennen gelernt, der dies aus eigener Bequemlichkeit getan hätte, und vor dem Medikament stehen neben ärztlichen und psychologischen Untersuchungen noch Therapieversuche, so einfach, wie du dir das vorstellst, ist das nicht. Es ging immer um das Kind, soziale Isolation, Depressionen, Risiko der Drogenabhängigkeit.

Ansonsten ist dein Hinweis ungefähr so sinnvoll wie die Behauptung, man bräuchte keine Fahrradhelme, weil du als Kind ja auch ohne Helm gefahren bist, und du gesund und munter bist. Schön für dich. Mehr nicht.

Von "lästig" war übrigens nie die Rede, aber von Leidensdruck. Das sagen nur die, die keine Ahnung haben, es aber gerne besser wissen wollen würden. Es aber leider nicht tun, und gleichzeitig nicht die Weisheit besitzen zu bemerken, wann sie über etwas reden, von dem sie nichts verstehen.

Der Thread hier spricht über das Problem Bände: Da verstehen einige die Absicht des Wortes "sensibel" nicht, und stürzen in eine Art Selbstfindungskrise, ob sie vielleicht in eine klinisch nicht mal sonderlich gut erforschte Schublade gehören könnten.

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2. Juli 2013 um 9:33

Erste anzeichen
Kann nur von meinen Erfahrungen reden....

grübel
sensieble
gereitzt
gestresst
unzufrieden

meistens gehts danach weiter abwärts...

ohne es zu verallgemeinern, doch viele die grübeln zeigen das etwas nicht stimmt, meist kommt eine unzufriedenheit oder stress dazu....
Klinisch gesehen bewegt man sich dann auf eine depression zu ....

Rede mit deinem Hausarzt drüber die meisten kennen sich auf dem gebiet gut aus, da leichte depressionen alltäglich sind für Ärzte....

habs selber erst den schritt zur behandlung geschaft als mich ein psychologe vor die entscheidung gestellt hat ob ich mich in behandlung begebe oder nicht....

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2. Juli 2013 um 19:07

Dem kann ich (leider) nur zustimmen
Sind die Kinder gut geraten, liegt es an der unglaublich guten Erziehung der Eltern, natürlich besonders der Mutter. Benehmen sich die anderen Kinder schlecht, dann natürlich weil die anderen Eltern versagt haben, und am besten gibt man ihnen gleich auf der Stelle vor Ort Ratschläge über Erziehung. Benimmt sich das Kind trotz dieser unglaublich sympathischen Lehrerin, die ja einfach garnichts falsch gemacht haben kann weil sie so nett ist und sich an all die Ratschläge dieser unendlich kompetenten Eltern gehalten hat, dann hat das böse Kind ADHS. Hat ein Kind tatsächlich ADHS und wird behandelt, dann ist es psychisch gestört, und wird mit Drogen ruhig gestellt, weil die Eltern bequeme faule Eier sind und es einfach nicht packen.

Und sitzt das tatsächlich ADS betroffene Mädel verträumt auf der Bank, die Welt zieht an ihr vorüber, und sie bekommt nichts auf die Reihe obwohl sie umwerfend intelligent ist. Nun, dann ist es das Mädel, welches so brav ist, weil die Eltern sie so gut erzogen haben, natürlich besonders die Mutter. Und Mädels sind halt generell ruhiger, nicht wahr? Dabei hätte gerade dieses Mädchen die Hilfe nötig, und kann nur hoffen, auf einen fähigen Lehrer zu stossen, irgend wann einmal.

Und wenn partout gar keiner aus der Reihe tanzt, dann ist das natürlich auch doof! Denn man wäre ja gerne ein wenig kreativ, innovativ, sensibel, unangepasst, eine Ausrede für die Vergesslichkeit, und einfach mal aufregender und anders als diese ganzen Vorgarten-Spießer. Also hätte man es dann doch gerne irgendwie ein bißchen, und findet irgendwelche nicht vorhandenen Symptome an sich.

Am besten die Ohren abschalten! Die Ärzte und Psychologen sind glücklicherweise qualifizierter.

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2. Juli 2013 um 22:50

Nun ja,
das meiste finde ich,hat nichts mit dieser Hochsensibilität zu tun,die ich meine. ADHS und Co. sind andere "Erkrankungen".
Was ich eigentlich ansprechen wollte ist die "Macke" sage ich mal, wo man zu viel über alle grübelt. Sich vieles mehr zu Herzen nimmt und genauer auf die Worte der anderen hört,und oft gesagt bekommt,"man soll doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen". Aber so entstehen doch Mißverständnisse, einer sagt was, meint etwas völlig anderes, als seine Worte bedeuten und beim Gegenüber kommt somit was völlig anderes an. Und dann muß man sich solche Sätze wie die mit der Goldwaage sagen lassen. Meiner Meinung nach könnte man es auch umgedreht darstellen...man könnte sagen daß 50 % unsensibel sind. Aber das wird ja dann wiederum als "normal" angesehen. Deshalb werden diese Leute gar nicht erst "regestriert" und in eine "Schublade" gesteckt, wie die hochsensiblen.
Ich hinterfrage eben auch vieles, und auch das nervt viele oft. Für mich ist es nicht nachvollziehbar,wieso die alles einfach hinnehmen und glauben, was z.B. in den Medien erzählt wird.
Ich glaube auch,das Sensibilität was mit Tiefgründigkeit zu tun hat. Und der Großteil der Bevöllkerung, so wage ich mal zu behaupten,ist eben oberflächlich...und somit unsensibler.

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