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Hospitalismus oder Hin-und Herwackeln

16. Juli 2002 um 13:02

Hallo Ihr Lieben,

wer kennt sich aus mit der Krankheit Hospitalismus im psychischem Sinne, oder wer kennt jemanden,(Kind oder Erwachsen ist egal)
der bevor er einschlafen kann hin- und herwackelt??
Die Ursache kenne ich, nur keine Therapie.

Bitte bitte, wer sich auskennt bitte helfen.

Viele liebe Grüße

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16. Juli 2002 um 13:52

Hallo liebe smily!
Über Hospitalismus könnte ich dir auch einiges sagen, weiß aber nicht inwiefern dich das interessiert oder ob du lediglich Therapieansätze wissen möchtest.
Wenn ja, hoffe ich, dass dir hier jemand weiterhelfen kann.
Viele liebe Grüße zurück!

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16. Juli 2002 um 15:19
In Antwort auf sheena_12362348

Hallo liebe smily!
Über Hospitalismus könnte ich dir auch einiges sagen, weiß aber nicht inwiefern dich das interessiert oder ob du lediglich Therapieansätze wissen möchtest.
Wenn ja, hoffe ich, dass dir hier jemand weiterhelfen kann.
Viele liebe Grüße zurück!

Bitte mehr Hilfe!!!
Hallo Kleine Zicke,

danke,es interessiert mich sehr,bitte schreib mir alles was Du weisst,es geht nicht nur um Therapieansätze,wäre aber dankbar für jeden Hinweis,denn im Google oder so hab ich nicht viel über den psychischen Hospitalismus gefunden.

Danke und liebe Grüße

Smily5

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16. Juli 2002 um 16:16
In Antwort auf Smily5

Bitte mehr Hilfe!!!
Hallo Kleine Zicke,

danke,es interessiert mich sehr,bitte schreib mir alles was Du weisst,es geht nicht nur um Therapieansätze,wäre aber dankbar für jeden Hinweis,denn im Google oder so hab ich nicht viel über den psychischen Hospitalismus gefunden.

Danke und liebe Grüße

Smily5

Hallo liebe smily!
Wird zwar n sehr theoretischer Beitrag, aber ich hoffe es hilft dir, den Hospitalismus etwas kennenzulernen.
Na dann mal los.
Also, Hospitalismus ist der Name für die Gesamtheit von psychischen und physischen Schädigungen an Säuglingen und Kleinkindern infolge eines Krankenhaus-,Anstalts- oder Heimaufenthaltes. diese Schädigungen treten fotschreitend in vier Verfallsstadien auf:
1. Die Entwicklung des Kindes verzögert sich (z.B. Interesse und Neugierverhalten schwinden)
2. Es treten psychische Funktionsstörungen auf (z.B. ryhtmische Schaukelbewegungen, ungezielte Agressivität), die somatische Veränderungen nach sich ziehen (z,B. anormale Bewegungen, besonders der Finger; äußere Merkmale von Schwachsinn)
3. Kinder werden überaus anfällig für Infektionen
4. Ihre Sterblichkeit erhöht sich auffällig, wenn ein affektiver Kontakt bis ins zweite Lebensjahr vorenthalten wird.
affektiv bedeutet soviel wie auf das Gefühl bezogen.
Ursache des Hospitalismus ist der Entzug affektiver Zuwendung durch die Bezugsperson, die keine Zeit findet, das Kind über eine ausreichende Ernährung und Hygiene zu betreuen. Eine reizarme Umwelt fördert den Hospitalismus.
Näherhin meint Hospitalismus den totalen; anaklitische Depression den partiellen Entzug affektiver Zufuhr durch die Bezugsperson.
Dem Hospitalismus kann man durch Vermeidung der Mutter-Kind-Trennung sowie durch Schaffung engerer und stabilerer zwischenmenschlicher Beziehungen (Kinderdörfer, Hausgemeinschaften) begegnen.
Wie gesagt, ist alles sehr fachtheoretisch, wenn du fragen hast, frag also.
Warum möchtest du das eigentlich wissen? Kennst du jemanden, der betroffen ist?
LG

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17. Juli 2002 um 10:04
In Antwort auf sheena_12362348

Hallo liebe smily!
Wird zwar n sehr theoretischer Beitrag, aber ich hoffe es hilft dir, den Hospitalismus etwas kennenzulernen.
Na dann mal los.
Also, Hospitalismus ist der Name für die Gesamtheit von psychischen und physischen Schädigungen an Säuglingen und Kleinkindern infolge eines Krankenhaus-,Anstalts- oder Heimaufenthaltes. diese Schädigungen treten fotschreitend in vier Verfallsstadien auf:
1. Die Entwicklung des Kindes verzögert sich (z.B. Interesse und Neugierverhalten schwinden)
2. Es treten psychische Funktionsstörungen auf (z.B. ryhtmische Schaukelbewegungen, ungezielte Agressivität), die somatische Veränderungen nach sich ziehen (z,B. anormale Bewegungen, besonders der Finger; äußere Merkmale von Schwachsinn)
3. Kinder werden überaus anfällig für Infektionen
4. Ihre Sterblichkeit erhöht sich auffällig, wenn ein affektiver Kontakt bis ins zweite Lebensjahr vorenthalten wird.
affektiv bedeutet soviel wie auf das Gefühl bezogen.
Ursache des Hospitalismus ist der Entzug affektiver Zuwendung durch die Bezugsperson, die keine Zeit findet, das Kind über eine ausreichende Ernährung und Hygiene zu betreuen. Eine reizarme Umwelt fördert den Hospitalismus.
Näherhin meint Hospitalismus den totalen; anaklitische Depression den partiellen Entzug affektiver Zufuhr durch die Bezugsperson.
Dem Hospitalismus kann man durch Vermeidung der Mutter-Kind-Trennung sowie durch Schaffung engerer und stabilerer zwischenmenschlicher Beziehungen (Kinderdörfer, Hausgemeinschaften) begegnen.
Wie gesagt, ist alles sehr fachtheoretisch, wenn du fragen hast, frag also.
Warum möchtest du das eigentlich wissen? Kennst du jemanden, der betroffen ist?
LG

"Hab ich nen Pech"
Hallo superliebe Kleinezicke,
hab mich sehr über deinen beitrag gefreut, darüber hab ich auch schon gelesen, mit dem schwachsinn ist aber sehr krass.
Ich leide leider unter dieser Krankheit und zwar kommts daher, das ich eine frühgeburt bin und nach der geburt auch noch 3wochen im krankenhaus gelegen habe.
Die psychischen probleme die ich seit dem (34jahre)schon mit mir rumschleppe sind wie schon erwähnt diese schaukelbewegungen,ab und zu depressionen,sich schlecht konzentrieren können sich schwer an nähe zu anderen menschen gewöhnen können usw. im großen und ganzen kann ich damit einigermaßen gut leben, manchmal wiederrum gehe ich fast kaputt daran.Hab mal mit einem therapeuten darüber gesprochen und er meinte ich könnte diese krankheit nur weg bekommen, wenn ich mit hypnotisieren lassen würde bis sogar noch im mutterleib.da hab ich aber tierisch angst vor.
ich hoffe es gibt noch andere weniger komplizierte möglichkeiten das in meinem alter noch in den griff zu bekommen.
bei babys ist es nämlich sehr einfach.hab ich schon drüber gelesen,aber ich bin ja leider kein baby mehr,möchte aber wirklich davon loskommen,damit ich mal ausgeruhter ausgeglichener und vor allen dingen damit ich mich mal an nähe von menschen gewöhnen kann.
so`n mist.geht mir deswegen total mies die letzten tage.
ich danke dir ganz herzlich für deine mühe und vielleicht kannst du oder auch all die anderen sich mal informieren, was es da für hilfen gibt.

danke,danke, danke dir liebe kleinezicke und all den anderen die mir hoffentlich helfen.

liebe grüße smily5

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17. Juli 2002 um 10:49
In Antwort auf Smily5

"Hab ich nen Pech"
Hallo superliebe Kleinezicke,
hab mich sehr über deinen beitrag gefreut, darüber hab ich auch schon gelesen, mit dem schwachsinn ist aber sehr krass.
Ich leide leider unter dieser Krankheit und zwar kommts daher, das ich eine frühgeburt bin und nach der geburt auch noch 3wochen im krankenhaus gelegen habe.
Die psychischen probleme die ich seit dem (34jahre)schon mit mir rumschleppe sind wie schon erwähnt diese schaukelbewegungen,ab und zu depressionen,sich schlecht konzentrieren können sich schwer an nähe zu anderen menschen gewöhnen können usw. im großen und ganzen kann ich damit einigermaßen gut leben, manchmal wiederrum gehe ich fast kaputt daran.Hab mal mit einem therapeuten darüber gesprochen und er meinte ich könnte diese krankheit nur weg bekommen, wenn ich mit hypnotisieren lassen würde bis sogar noch im mutterleib.da hab ich aber tierisch angst vor.
ich hoffe es gibt noch andere weniger komplizierte möglichkeiten das in meinem alter noch in den griff zu bekommen.
bei babys ist es nämlich sehr einfach.hab ich schon drüber gelesen,aber ich bin ja leider kein baby mehr,möchte aber wirklich davon loskommen,damit ich mal ausgeruhter ausgeglichener und vor allen dingen damit ich mich mal an nähe von menschen gewöhnen kann.
so`n mist.geht mir deswegen total mies die letzten tage.
ich danke dir ganz herzlich für deine mühe und vielleicht kannst du oder auch all die anderen sich mal informieren, was es da für hilfen gibt.

danke,danke, danke dir liebe kleinezicke und all den anderen die mir hoffentlich helfen.

liebe grüße smily5

Hallo smily!
Das tut mir echt leid für dich, dass du so darunter leidest. Ich kann nachfühlen wie schwer das für dich sein muß. *dicherstmalganzliebknuddelt*
Wie lange warst du denn im Krankenhaus? Und wie hat die Trennung von deinen Eltern ausgesehen? War überhaupt keine Nähe zu ihnen möglich?
ich denke nämlich nicht, dass du von Hospitalismus betroffen bist. In meinem letzten Beitrag hatte ich ja schon eine Grenze zwischen der anaklitischen Depression und Hospitalismus gezogen.
Wird ein Kind über einen längeren Zeitraum alleine gelassen, so entsteht zuerst die anaklitische Depression, wenn das Kind nicht länger als drei Monate von der Bezugsperson getrennt wird.
Erst wenn die Trennung länger dauert, entsteht das Krankheitsbild des Hospitalismus.
Auch deine "Symptome"lassen darauf schließen, dass es sich eher um die anaklitische Depression handelt, welche sich in den Schaukelbewegungen und depressiven Phasen etc. äußert.
Schwachsinn und anormale Bewegungen treten erst beim Hospitalismus auf, und diese Symptome hast du ja eindeutig nicht.
wird das Kind also nach einer Trennung von nicht mehr als drei Monaten wieder mit der Mutter zusammengeführt, so stoppt man den Krankheitsverlauf sozusagen.
Babys zu helfen ist aber auch nicht so ganz einfach wie du dir das vorstellst. Wie ich auch in meinem Ersten Beitrag erwähnt habe, sind die einmal beim Hospitalismus entstandenen Schäden meist nicht wieder aufzuheben. Die Psyche des Kindes gerade in den ersten drei Lebensjahren ist so vielschichtig und so im Umbruch, dass in dieser Phase gemachte Erfahrungen, ob positiv oder negativ, das ganze spätere Leben zum tragen kommen.
Ich weiß ja nicht bei was für einem Therapeuten du warst, aber ich denke, dass ein einfacher "Psychologe" vielleicht nicht genug mit der Materie vertraut ist. Warst du schon mal bei einem Psychoanalitiker?
Dein Hausarzt kann dich sicherlich mal einem vorstellen, wenn du ihm von deinen Probleme erzählst.
Ich bin zwar keine Fachfrau , aber ich würde die Probleme nicht länger mit mir herumschleppen, da man dich mit Sicherheit helfen kann und du dann unbeschwerter und zufrieden leben kannst.
Denk doch mal darüber nach, vielleicht hat der Analitiker ja auch noch andere Möglichkeiten dir zu helfen, als dich zu hypnotisieren wenn du so Angst davor hast.
Allerdings halte ich die Hypnose für gar keine schlechte Idee, schließlich kann man sich bei der Hypnose in alle Lebensabschnitte zurückversetzen. Eben auch in den Abschnitt, in dem deine "Krankheit" entstanden ist. Wenn man bei diesem Punkt startet und sozusagen diese Phase noch mal in der Hypnose neu und anders durchlebt, kann es sicher eine gute Möglichkeit sein, die Symptome zumindest zu minimieren.
ich wünsche dir alles Gute!

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17. Juli 2002 um 12:43
In Antwort auf sheena_12362348

Hallo smily!
Das tut mir echt leid für dich, dass du so darunter leidest. Ich kann nachfühlen wie schwer das für dich sein muß. *dicherstmalganzliebknuddelt*
Wie lange warst du denn im Krankenhaus? Und wie hat die Trennung von deinen Eltern ausgesehen? War überhaupt keine Nähe zu ihnen möglich?
ich denke nämlich nicht, dass du von Hospitalismus betroffen bist. In meinem letzten Beitrag hatte ich ja schon eine Grenze zwischen der anaklitischen Depression und Hospitalismus gezogen.
Wird ein Kind über einen längeren Zeitraum alleine gelassen, so entsteht zuerst die anaklitische Depression, wenn das Kind nicht länger als drei Monate von der Bezugsperson getrennt wird.
Erst wenn die Trennung länger dauert, entsteht das Krankheitsbild des Hospitalismus.
Auch deine "Symptome"lassen darauf schließen, dass es sich eher um die anaklitische Depression handelt, welche sich in den Schaukelbewegungen und depressiven Phasen etc. äußert.
Schwachsinn und anormale Bewegungen treten erst beim Hospitalismus auf, und diese Symptome hast du ja eindeutig nicht.
wird das Kind also nach einer Trennung von nicht mehr als drei Monaten wieder mit der Mutter zusammengeführt, so stoppt man den Krankheitsverlauf sozusagen.
Babys zu helfen ist aber auch nicht so ganz einfach wie du dir das vorstellst. Wie ich auch in meinem Ersten Beitrag erwähnt habe, sind die einmal beim Hospitalismus entstandenen Schäden meist nicht wieder aufzuheben. Die Psyche des Kindes gerade in den ersten drei Lebensjahren ist so vielschichtig und so im Umbruch, dass in dieser Phase gemachte Erfahrungen, ob positiv oder negativ, das ganze spätere Leben zum tragen kommen.
Ich weiß ja nicht bei was für einem Therapeuten du warst, aber ich denke, dass ein einfacher "Psychologe" vielleicht nicht genug mit der Materie vertraut ist. Warst du schon mal bei einem Psychoanalitiker?
Dein Hausarzt kann dich sicherlich mal einem vorstellen, wenn du ihm von deinen Probleme erzählst.
Ich bin zwar keine Fachfrau , aber ich würde die Probleme nicht länger mit mir herumschleppen, da man dich mit Sicherheit helfen kann und du dann unbeschwerter und zufrieden leben kannst.
Denk doch mal darüber nach, vielleicht hat der Analitiker ja auch noch andere Möglichkeiten dir zu helfen, als dich zu hypnotisieren wenn du so Angst davor hast.
Allerdings halte ich die Hypnose für gar keine schlechte Idee, schließlich kann man sich bei der Hypnose in alle Lebensabschnitte zurückversetzen. Eben auch in den Abschnitt, in dem deine "Krankheit" entstanden ist. Wenn man bei diesem Punkt startet und sozusagen diese Phase noch mal in der Hypnose neu und anders durchlebt, kann es sicher eine gute Möglichkeit sein, die Symptome zumindest zu minimieren.
ich wünsche dir alles Gute!

Danke Du Liebe !
Hallo

nochmals danke für deine lieben mails, welche ich mir sehr zu herzen genommen habe.von analytiker hab ich bis jetzt nichts gehört,aber werde ich in angriff nehmen,wenn ich da nicht von pontius nach pilatus laufen muß.
ich finde echt schade, daß dieses problemchen so ein "seltenheitsexemplar" ist,und das es manchen müttern gar nicht bewußt ist,wie sich ihre kinder mit dieser "krankheit" quälen.
Man sollte nicht vergessen, das die hyperaktivität,die viele kleine würmer an den tag legen, ja genau diese krankheit betreffen.viele wissen leider nicht darüber bescheid,und einigen müttern ist gar nicht bewußt,das die kinder bis ins erwachsenenalter ihren stress mit diesen zappeln abbauen aber wie gesagt leider darunter leiden und die energie nicht anderweitig nutzen können.denn diese zappellei beruhigt und ist anstrengend zugleich.sehr kompliziert.ich hab gelesen, das man mit babys als mutter einen entzug durchmachen muß, indem man das baby immer ganz fest an sich drückt und das kind dann lernen muß auch im ruhezustand seinen stress abzubauen,das meinte ich mit babys kann man da noch etwas besser helfe.
man muß sich ja vorstellen dieser bewegungsdrang ist wie eine sucht.
man sucht immer wieder diese stereobewegungen,die man im mutterleib hatte,und wenn man die nicht bekommt wird man ganz kribbelig usw.
als ich als kind in der jugendherberge war,traute ich mich natürlich nicht hin- und herzuwackeln,damit die anderen kinder mich nicht auslachen, da hab ich dann mit den füssen im bett gewackelt,das war schon ein kleiner entzug,aber es ging.und so peinlich wie sich das anhört,wenn ich heute einen mann kennenlerne, habe ich panische angst davor mich zu outen und wackel dann auch entweder mit den füssen oder gar nicht.stehe dann aber am anderen tag total gerädert auf,weil ich mich ja nicht entspannt habe.oh,ich schreib ja gerade einen roman und das interessiert keinen Sorry.

und kleinezicke ich danke dir sehr.

ciao.

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17. Juli 2002 um 12:58
In Antwort auf Smily5

Danke Du Liebe !
Hallo

nochmals danke für deine lieben mails, welche ich mir sehr zu herzen genommen habe.von analytiker hab ich bis jetzt nichts gehört,aber werde ich in angriff nehmen,wenn ich da nicht von pontius nach pilatus laufen muß.
ich finde echt schade, daß dieses problemchen so ein "seltenheitsexemplar" ist,und das es manchen müttern gar nicht bewußt ist,wie sich ihre kinder mit dieser "krankheit" quälen.
Man sollte nicht vergessen, das die hyperaktivität,die viele kleine würmer an den tag legen, ja genau diese krankheit betreffen.viele wissen leider nicht darüber bescheid,und einigen müttern ist gar nicht bewußt,das die kinder bis ins erwachsenenalter ihren stress mit diesen zappeln abbauen aber wie gesagt leider darunter leiden und die energie nicht anderweitig nutzen können.denn diese zappellei beruhigt und ist anstrengend zugleich.sehr kompliziert.ich hab gelesen, das man mit babys als mutter einen entzug durchmachen muß, indem man das baby immer ganz fest an sich drückt und das kind dann lernen muß auch im ruhezustand seinen stress abzubauen,das meinte ich mit babys kann man da noch etwas besser helfe.
man muß sich ja vorstellen dieser bewegungsdrang ist wie eine sucht.
man sucht immer wieder diese stereobewegungen,die man im mutterleib hatte,und wenn man die nicht bekommt wird man ganz kribbelig usw.
als ich als kind in der jugendherberge war,traute ich mich natürlich nicht hin- und herzuwackeln,damit die anderen kinder mich nicht auslachen, da hab ich dann mit den füssen im bett gewackelt,das war schon ein kleiner entzug,aber es ging.und so peinlich wie sich das anhört,wenn ich heute einen mann kennenlerne, habe ich panische angst davor mich zu outen und wackel dann auch entweder mit den füssen oder gar nicht.stehe dann aber am anderen tag total gerädert auf,weil ich mich ja nicht entspannt habe.oh,ich schreib ja gerade einen roman und das interessiert keinen Sorry.

und kleinezicke ich danke dir sehr.

ciao.

Hallo smily!
Du kannst gerne darüber schreiben, es interessiert mich nämlich sehr. Vielleicht hilft es dir ja auch ein wenig, das wäre schön!

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17. Juli 2002 um 13:11
In Antwort auf sheena_12362348

Hallo smily!
Du kannst gerne darüber schreiben, es interessiert mich nämlich sehr. Vielleicht hilft es dir ja auch ein wenig, das wäre schön!

Interesse
Hallo Kleinezicke,

mich interessiert jetzt,warum es dich interessiert?
studiertst du psychologie?
falls ja oder auch falls nein,ich beantworte dir auf jeden fall gerne alle fragen,weil ich mir
- wie du schon richtig erkannt hast- auch damit etwas selbst helfen kann.

also lass uns tratschen.

lieber gruß

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17. Juli 2002 um 13:58
In Antwort auf Smily5

"Hab ich nen Pech"
Hallo superliebe Kleinezicke,
hab mich sehr über deinen beitrag gefreut, darüber hab ich auch schon gelesen, mit dem schwachsinn ist aber sehr krass.
Ich leide leider unter dieser Krankheit und zwar kommts daher, das ich eine frühgeburt bin und nach der geburt auch noch 3wochen im krankenhaus gelegen habe.
Die psychischen probleme die ich seit dem (34jahre)schon mit mir rumschleppe sind wie schon erwähnt diese schaukelbewegungen,ab und zu depressionen,sich schlecht konzentrieren können sich schwer an nähe zu anderen menschen gewöhnen können usw. im großen und ganzen kann ich damit einigermaßen gut leben, manchmal wiederrum gehe ich fast kaputt daran.Hab mal mit einem therapeuten darüber gesprochen und er meinte ich könnte diese krankheit nur weg bekommen, wenn ich mit hypnotisieren lassen würde bis sogar noch im mutterleib.da hab ich aber tierisch angst vor.
ich hoffe es gibt noch andere weniger komplizierte möglichkeiten das in meinem alter noch in den griff zu bekommen.
bei babys ist es nämlich sehr einfach.hab ich schon drüber gelesen,aber ich bin ja leider kein baby mehr,möchte aber wirklich davon loskommen,damit ich mal ausgeruhter ausgeglichener und vor allen dingen damit ich mich mal an nähe von menschen gewöhnen kann.
so`n mist.geht mir deswegen total mies die letzten tage.
ich danke dir ganz herzlich für deine mühe und vielleicht kannst du oder auch all die anderen sich mal informieren, was es da für hilfen gibt.

danke,danke, danke dir liebe kleinezicke und all den anderen die mir hoffentlich helfen.

liebe grüße smily5

Hallo smily...
...hatte ein ähnliches Problem wie Du,war als Kind auch mal zu einer "Hirstrommessung",meiner Mutter wurde erklärt,es wäre eine "dumme"Angewohnheit.
Bin jetzt auch 33Jahre und in starken Streßsituationen habe ich immer noch im Schlaf diese "hin-und her" Bewegungen,aber wirklich selten.Mich würde intressieren ob Du das nur hast wenn Du alleine bist.
Mit ganz vielen lieben Grüßen gomalie

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17. Juli 2002 um 14:30
In Antwort auf Smily5

Interesse
Hallo Kleinezicke,

mich interessiert jetzt,warum es dich interessiert?
studiertst du psychologie?
falls ja oder auch falls nein,ich beantworte dir auf jeden fall gerne alle fragen,weil ich mir
- wie du schon richtig erkannt hast- auch damit etwas selbst helfen kann.

also lass uns tratschen.

lieber gruß


Nein, leider studiere ich kein Psychologie. Ich bin jetzt in der 13 und würde gerne nach dem Abitur Psychoanalitik studieren.
In unserem Leistungskurs haben wir viel über Psychoanalitik gelernt und unter anderem auch Hospitalismus durchgenommen, daher also mein halbwegs fachbezogenes wissen.
Ich habe mich aber schon immer für die "Probleme" anderer interessiert und da das natürlich auch noch in die Richtung geht, interessiert es mich natürlich umso mehr.
Frag mich nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass du gerne mal darüber sprechen würdest, aber nie so wirklich weißt wo und wie.
Verbessere mich ruhig, wenn ich falsch liege.
Also lange Rede, kurzer Sinn: ich würde gerne mit dir tratschen!

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17. Juli 2002 um 14:56
In Antwort auf sheena_12362348


Nein, leider studiere ich kein Psychologie. Ich bin jetzt in der 13 und würde gerne nach dem Abitur Psychoanalitik studieren.
In unserem Leistungskurs haben wir viel über Psychoanalitik gelernt und unter anderem auch Hospitalismus durchgenommen, daher also mein halbwegs fachbezogenes wissen.
Ich habe mich aber schon immer für die "Probleme" anderer interessiert und da das natürlich auch noch in die Richtung geht, interessiert es mich natürlich umso mehr.
Frag mich nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass du gerne mal darüber sprechen würdest, aber nie so wirklich weißt wo und wie.
Verbessere mich ruhig, wenn ich falsch liege.
Also lange Rede, kurzer Sinn: ich würde gerne mit dir tratschen!

Du liegst ganz richtig
ne ne, keine Sorge, Du siehst das schon ganz richtig,möchte aber nicht "einfach nur "
mit jemanden darüber sprechen,sondern hoffe auf gleiche oder ähnliche Fälle bzw.auf Antworten und Lösungen.

Find ich toll,dass Du Dich jetzt schon mit Deinem wahrscheinlich späteren Beruf auseinandersetzt und wünsche Dir Erfolg und vor allem auch Kraft für die Themen die da auf Dich zukommen und wahrscheinlich dann nicht immer so interessant sind wie manche Themen hier im Forum.

Schön mit Dir zu quatschen.

Smily5

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17. Juli 2002 um 15:03
In Antwort auf insa_12166248

Hallo smily...
...hatte ein ähnliches Problem wie Du,war als Kind auch mal zu einer "Hirstrommessung",meiner Mutter wurde erklärt,es wäre eine "dumme"Angewohnheit.
Bin jetzt auch 33Jahre und in starken Streßsituationen habe ich immer noch im Schlaf diese "hin-und her" Bewegungen,aber wirklich selten.Mich würde intressieren ob Du das nur hast wenn Du alleine bist.
Mit ganz vielen lieben Grüßen gomalie

Nicht nur wenn ich alleine bin.
hallo gomalie,

hab ich wie schon erwähnt "leider" nicht nur wenn ich alleine bin.Ist ja auch son großes Problem.Weil ich mich für meine Wackelei manchmal echt schäme,wenn ich zu zweit im Bett liege.
Muß auch schon sehr großes Vertrauen haben,bevor ich mich überhaupt "oute".Wie schon gesagt muß ich mich dann mit der Fußwackelei zufrieden geben,die dann aber nicht ganz so krass auffällt.
"Wie peinlich""
Diese Hin und Herbewegungen sind leider nicht nur eine dumme Angewohnheit sondern schon eine Sucht.
Mach ich aber nicht die ganze Nacht sondern nur bis zur Entspannung.

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17. Juli 2002 um 17:05
In Antwort auf Smily5

Du liegst ganz richtig
ne ne, keine Sorge, Du siehst das schon ganz richtig,möchte aber nicht "einfach nur "
mit jemanden darüber sprechen,sondern hoffe auf gleiche oder ähnliche Fälle bzw.auf Antworten und Lösungen.

Find ich toll,dass Du Dich jetzt schon mit Deinem wahrscheinlich späteren Beruf auseinandersetzt und wünsche Dir Erfolg und vor allem auch Kraft für die Themen die da auf Dich zukommen und wahrscheinlich dann nicht immer so interessant sind wie manche Themen hier im Forum.

Schön mit Dir zu quatschen.

Smily5

Als jugendlicher...
so im alter von 13-18 hatte ich immer so einen angestauten bewegungsdrang. wenn ich dann meinen fuss ein bissel angehoben habe fing er an auf und ab zuwippen ohne das ich es irgendwie beeinflussen konnte. weis garnicht mehr wann ich das zuletzt hatte ist schon ewig her doch damals war das für mich total seltsam. durch das wippen des beines hatte sich nach einiger zeit irgendwas entladen. es war total seltsam ich musste das bein wippen lassen ansonsten hielt ich es nicht mehr aus.
was war das??? ist es das gleiche?? teilweise wippte mein bein ne halbe stunde lang manchmal schnell manchmal langsam und wenn ich das wippen beenden wollte verschlimmerte es sich nur

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18. Juli 2002 um 7:58

Nicht Leid tun!!
Guten Morgen liebe Imandra,

Deinen Beitrag fand ich sehr interessant, und ich danke Dir erst mal herzlichst dafür.
Ich kann Dir zu Deinen beiden Schwestern nur sagen, sie brauchen Dir nicht Leid tun,wenn sie wackeln.Es tut ihnen nur gut.
Mir tuts ja auch gut,mein Problem dabei ist ja,daß ich mich dafür schäme wenns jemand sieht.Ansonsten kann ich mich dabei super gut entspannen und stress abbauen.
War ja schon mal beim Therapeuten auch deswegen und er fragte mich ob ich damit leben könnte und ich antwortete,mich störts nicht,also machte ich damit weiter.Zur Zeit hab ich nur mächtig Angst weil ich wieder solo bin.Wenn ich nämlich jemanden kennenlerne,der darüber lacht oder wie ichs schon erlebt habe (einer hat mal zu mir gesagt ob er mich in der Klappse anmelden) soll,und da kannst Du Dir sicher vorstellen, daß mir das sehr weh getan hat,und daß ich mich nicht so gerne oute.Wackel ich aber nur mit den Füßen, ist nicht die gewünschte Entspannung da und mein darauffolgender Tag beginnt gerädert und ist dann nicht so toll.
Ich hab aber zusätlich gelesen, daß es nicht nur die Entspannung ist, die man sich mit der Wackelei holt sondern auch die Liebe,die Nähe usw.die man im Mutterleib erfährt und bei Frühchen oder Kindern,die länger im Krankenhaus liegen wird dieses Gefühl ja abruppt abgebrochen.
Hab mal mit meiner Mutter drüber gesprochen,wie es früher so war auch als ich dann länger im Krankenhaus war.Man muß ja auch bedenken,daß die Menschen früher ich sag mal so die 60er und 70er Jahre nicht so mit Therapie usw. vertraut waren.
Sie hat sich da gar keine Gedanken gemacht,daß es mir nicht gut geht und schon gar nicht daß ich diese Sache bis heute mit mir rumschleppe.
Heute rennen die jungen Mütter ja für jede Kleinigkeit zum Doc. und das ist auch gut so,denn da kann man dann in jeglicher Hinsicht körperlich oder seelisch noch genug retten.

liebe Grüße

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18. Juli 2002 um 8:04

Sorry mußte unterbrechen.
Liebe Imandra,

mußte abbrechen,mein Chefe kam rein,hab ich mich erschrocken sag ich Dir.
Und den Faden hab ich auch verloren.
Ach wenn Du noch Fragen hast, frag einfach und noch was,schööööön das Du für Deine Schwestern da bist.

Liebe Grüße
Smily5

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18. Juli 2002 um 8:10
In Antwort auf gwynn_12179727

Als jugendlicher...
so im alter von 13-18 hatte ich immer so einen angestauten bewegungsdrang. wenn ich dann meinen fuss ein bissel angehoben habe fing er an auf und ab zuwippen ohne das ich es irgendwie beeinflussen konnte. weis garnicht mehr wann ich das zuletzt hatte ist schon ewig her doch damals war das für mich total seltsam. durch das wippen des beines hatte sich nach einiger zeit irgendwas entladen. es war total seltsam ich musste das bein wippen lassen ansonsten hielt ich es nicht mehr aus.
was war das??? ist es das gleiche?? teilweise wippte mein bein ne halbe stunde lang manchmal schnell manchmal langsam und wenn ich das wippen beenden wollte verschlimmerte es sich nur

Ja, nehme ich mal an!!
Hallo Fragen1,

so wie Du mir Deinen Bewegungsdrang beschreibst,war es absolut das gleiche.
Mach Dir keine Sorgen Du bist nicht behindert oder so,hast einfach Stress damit abgebaut oder Dich gefreut.
Man wackelt nämlich nicht nur zum Stressabbau sondern auch wenn man sich tierisch auf etwas freut oder wenn man Zuneigung sucht usw.einfach bei starken seelischen (nicht sexuell)Gefühlen.
Kenne einen Mann,der als Kind genauso gewackelt hat wie ich und dann von heute auf morgen gar nicht mehr er weiß nicht warum und konnte mir somit leider nicht helfen.Der Gute hats wegbekommen und weiß nicht wie.Hauptsache es ist weg,wie bei Dir.

Gruß Smily5

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18. Juli 2002 um 13:02
In Antwort auf sheena_12362348


Nein, leider studiere ich kein Psychologie. Ich bin jetzt in der 13 und würde gerne nach dem Abitur Psychoanalitik studieren.
In unserem Leistungskurs haben wir viel über Psychoanalitik gelernt und unter anderem auch Hospitalismus durchgenommen, daher also mein halbwegs fachbezogenes wissen.
Ich habe mich aber schon immer für die "Probleme" anderer interessiert und da das natürlich auch noch in die Richtung geht, interessiert es mich natürlich umso mehr.
Frag mich nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass du gerne mal darüber sprechen würdest, aber nie so wirklich weißt wo und wie.
Verbessere mich ruhig, wenn ich falsch liege.
Also lange Rede, kurzer Sinn: ich würde gerne mit dir tratschen!

Noch eine Frage??????
Hallo Kleinezicke,

muß Dich und evtl. die Anderen nochmal nerven.
Hab da nämlich noch ein Problem in diesem Zusammenhang.
-und da Du dieses Thema bereits in der Schule besprochen hast-

Also Hospitalismus kommt bei mir ja daher,weil meine Mama keine Lust mehr auf Schwangerschaft hatte und die Geburt im 8.Monat einleiten lies.Ich bin also keine natürliche Frühgeburt.
Dann war ich ja noch 3Wochen im Krankenhaus und später als Kleinkind viel allein,obwohl ich ja sehr die Nähe meiner Mutter gebraucht hätte.

Heute habe ich dadurch so meine Problemchen mit den Männern.
Ich hab schon ganz viele ganz doll lieb gehabt,wenn es zu eng wird,nehme ich reiß aus,obwohl ich mich sooooo sehr nach einer eigenen Familie oder zumindest erstmal einer intensiven Partnerschaft sehne (mit evtl. zusammenziehen usw.)
Laufe aber immer wieder davor weg.Ob das wohl auch mit dem immer wieder verlassen werden von meiner Mutter zu tun hat,oder ist "der Richtige"
noch nicht gekommen?

Danke für Eure Antworten.

Smily5

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20. August 2002 um 16:09

Wollte ich Euch nur mitteilen!!!
Hallo Ihr Lieben.

Nochmal zu diesem Thema.

War beim Doc. und ich lasse mich jetzt hypnotisieren.
Bis zur Vorgeburt zurückversetzen und dann mal schauen.
Möchte nicht mehr länger damit leben und versuchs einfach mal.

Bin sehr gespannt ob es funktioniert.

Werde Euch berichten.

Liebe Grüße
Smily

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