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Hochzeit - Streit um Nachnamen

3. Juli 2005 um 16:44 Letzte Antwort: 11. Juli 2005 um 23:30

Hallo da draussen,
ich habe folgendes problem:
Ich bin mit meinem freund ca. 1 1/2 jahre zusammen und seit einem jahr wohnen wir auch zusammen. nun wollen wir heiraten (nächstes jahr) aber wir können uns nicht auf einen nachnamen einigen.
ich finde seinen nachnamen einfach nicht schön und kann mir nicht vorstellen so zu heissen wie er. ausserdem kann ich mich mit seiner familie nicht identifizieren. seine eltern sind nur noch verheiratet weil sie das geld für die scheidung nicht haben und sind immer am streiten.
und dann soll ich seinen namen annehmen?
mein nachname passt viel besser zu mir. den will er aber nicht annehmen. (er käme sich dabei komisch vor).
doof. ich finde aber, dass man als familie einen gemeinsamen namen haben sollte (auch wenn mal kinder da sind). wenn jeder seinen namen behält, dann brauche ich nicht zu heiraten. und doppelnamen finde ich auch blöd.
es ist heute doch nicht mehr selbstverständlich, den namen des mannes anzunehmen!!!
jedenfalls haben wir gestern die diskussion ergebnislos abgebrochen.
wie seid ihr mit dieser situation umgegangen?
ich liebe ihn und will meine zukunft mit ihm verbringen. bin ich zu stur und soll ich nachgeben?!
viele grüsse
-die, die heiraten will-
(heute ausnahmsweise anonym ))

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3. Juli 2005 um 16:53

NEIN
Nicht nachgeben! Du würdest Dich Dein Leben lang ärgern.
Ich habe auch einen sehr schönen langen seltenen Nachnamen, den es wahrscheinlich nur noch 1x außer mir (bei meiner Schwester ) gibt. Den würde ich nie ablegen. Mein Freund hat einen kurzen deutschen Nachnamen, den ich zwar nicht schlimm finde, aber für den ich meinen Namen nicht ablegen würde. Wenn ich jetzt Müller/Schulze/etc. mit Nachnamen heißen würde, ja - aber so nicht. Mein Freund hat auch erst merkwürdig geguckt, worauf ich meinte, er könne ja seinen Namen behalten und ich meinen - wobei ich das auch etwas komisch und unromantisch finde, wenn man nicht den gleichen Nachnamen hat und verheiratet ist.
Er hat neulich auch eingewilligt, daß er, wenn wir mal heiraten, meinen Nachnamen annimmt. Juchu...

Mach ihm einfach die Umstände klar. Und gib nicht des lieben Frieden Willens nach, nur weil er sich komisch oder unmännlich vorkommt, wenn er Deinen Nachnamen annimmt. Das sind einfach keine schlagenden Argumente gegen die, die Du vorzuweisen hast. Du würdest Dich einfach nur ärgern.
Viel Glück!

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3. Juli 2005 um 17:27


voll zustimm

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3. Juli 2005 um 17:37

Die rede war...
nie davon, dass ich meinen namen meinem partner aufdrängen wollte.
als wir über die hochzeit sprachen und ich fragte welchen namen wir nehmen meinte mein freund wir sollten seinen nehmen. und den lasse ich mir nicht aufdrängen. aus den oben aufgeführten gründen.
ausserdem finde ich schon, dass der name einen teil seiner identität ausmacht. der verbindet micht mit der geschichte meiner familie auf die ich stolz bin und ein name begleitet einen sein leben lang. darüber kann naürlich jeder seine eigene meinung haben.

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3. Juli 2005 um 17:50

Habe ich...
etwas davon geschrieben, dass ich auf etwas bestehe!?!? ich setze mich mit dieser problematik das erste mal auseinander. für war eigentlich immer klar, wenn ich mal heirate haben wir einen gemeinsamen namen (egal jetzt welchen). so wie bei meinen eltern usw.
ich hatte mir zuvor noch keine grossen gedanken darüber gemacht und hätte nicht dacht, dass dies ein "problem" sein könnte.
deshalb fragte ich mal an wie andere paare mit dieser fragestellung umgegangen sind.
es wird am ende darauf hinauslaufen, dass jeder seinen namen beibehält. die frage wie evtl. kinder heissen werden haben wir jetzt noch nicht besprochen.

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3. Juli 2005 um 18:23

Ruhig bleiben ;o)
deshalb habe ich es dir ja erklärt
*g*

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4. Juli 2005 um 7:16

Ja, Du bist stur....
Hallo anonyme Kati

Du sagst, dass Du seinen Nachnamen nicht magst und seine Eltern eh doof sind und Du willst so nicht heißen. Basta. Er soll Deinen Nachnamen annehmen. Fertig.
Wo bist Du kompromissbereit?¿ Du meinst, dass Du Euer Problem gelöst hast und er hat sich danach zu richten.... Sorry, aber sowas sollte man etwas diplomatischer angehen und nicht holter-die-polter versuchen.

Für mich persönlich käme eh nur in Frage den Namen des Mannes anzunehmen. Da bin ich etwas altmodisch....
Ich heirate ja nicht seine Familie und muss mich mit Ihnen identifizieren ("Geile Argumentation übrigens: ich hoffe Du hast ihm das nicht so erzählt wie uns hier...könnte nämlich verletztend aufgefasst werden), sondern Du liebst IHN und Du heiratest IHN....

Ich würde mit Stolz den Nachnamen des Freundes tragen mit dem ich alt werden möchte.
... und dabei hätte ich auch ein Argument, dass er meinen Namen anehmen könnte. Ich bin die letzte meiner "Art". Wenn ich heirate und den Namen meines Mannes annehme, stirbt mein Nachname aus....


LG
Pluster

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4. Juli 2005 um 13:44

Kinder?
finde ich gut, aber wie heissen dann die kinder? meist ja so, wie der mann und das finde ich auch etwas unfair...

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9. Juli 2005 um 10:27

HÄ?!
>wenn jeder seinen namen behält, dann brauche ich nicht zu heiraten.<
>viele grüsse
-die, die heiraten will-<

ich verstehs nicht...
Phyllis *kopfschüttel*

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9. Juli 2005 um 21:13
In Antwort auf leta_12706627

HÄ?!
>wenn jeder seinen namen behält, dann brauche ich nicht zu heiraten.<
>viele grüsse
-die, die heiraten will-<

ich verstehs nicht...
Phyllis *kopfschüttel*

@phyllis
Aber die Namensänderung ist doch wohl nicht der sinnstiftende Ehezweck...

Obwohl, wenn man sich so umsieht, bei vielen vielleicht doch!


Gruß , CF

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10. Juli 2005 um 10:44

Nachnamen behalten
Hallo, warum behaltet ihr nicht einfach jeder seinen Nachnamen, Ende der Diskussion. Und wenn es sich später noch einer anders überlegt von euch, könnt ihr ganz einfach einen gemeinsamen Nachnamen annehmen (keinen Doppelnamen), es fallen dann lediglich Gebühren für die Umschreibung des Passes etc. an.

Viel Glück, Sophistox

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10. Juli 2005 um 14:17

Bin da...
... auch altmodisch und würde auf jeden Fall den Nachnamen meines Zukünftigen annehmen (es sei denn, der Name ist anstößig). Dieses würde in meinem Fall bedeuten, daß mein Mädchenname "ausstirbt", da ich die letzte unserer Familie im gebärfähigen Alter bin. Das wäre mir aber egal - so zu heißen wie mein Mann ist mir wichtiger. Da könnte ich den Rest seiner Familie noch so blöd finden - einerlei.

Irgendwie hat es was, den "auferzwungenen" Familiennamen abzulegen und sich freiwillig für einen anderen Namen zu entscheiden, finde ich...

Mara

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11. Juli 2005 um 8:36
In Antwort auf veli_11860954

@phyllis
Aber die Namensänderung ist doch wohl nicht der sinnstiftende Ehezweck...

Obwohl, wenn man sich so umsieht, bei vielen vielleicht doch!


Gruß , CF

Ich habe zitiert, liebe CF...
...aus dem Ausgangsposting.
Denn ganau diese zwei Aussagen darin haben mich stutzig gemacht!
Phyllis, die wohl hätte deutlicher machen sollen, daß es sich hier um ein Zitat und eine damit verbundene Frage an die Ausgangsposterin handelt...

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11. Juli 2005 um 23:30
In Antwort auf veli_11860954

@phyllis
Aber die Namensänderung ist doch wohl nicht der sinnstiftende Ehezweck...

Obwohl, wenn man sich so umsieht, bei vielen vielleicht doch!


Gruß , CF

@phyllis
Ja, jetzt seh' ich es auch. Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Diesmal war ich es nicht... Sorry.


Gruß, CF

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