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Hochzeit platzen lassen?

26. Oktober 2005 um 17:11

Hallo, Ihr da draußen!
Ich habe ein Problem, was ich lieber wieder nur aus Filmen kennen würde...
Im Sommerurlaub haben mein Verlobter und ich beschlossen zu heiraten. Das Hotel für die Feier ist gebucht, die Freunde und Verwandten wissen Bescheid, nur das Aufgebot fehlt noch.
Wir sind seit vier Jahren zusammen, die Beziehung war von Anfang an nicht leicht. Es gab oft Streit, vor allem weil er lange Zeit Schulden hatte, sein Leben nicht richtig auf die Reihe bekam, keinen Berufsabschluss hat und nie einen Sinn darin sah, einen solchen zu machen. Emotional ist er eher "arm dran", er zeigt weder Trauer noch Freude (wobei ich mit ersterem besser umgehen kann, aber sich nichtmal richtig freuen können ist schon krass...). Wenn es mir schlecht geht, steht er dem völlig hilflos gegenüber, und in Zeiten, wo ich ihn gebraucht hätte, war es letztlich so, dass ich für ihn da war.
Wir führen seit zwei Jahren aus beruflichen Gründen eine Fernbeziehung, und während sich mein Freundeskreis immer wieder vergrößert und ich ohne meine Freundinnen und Freunde nicht leben könnte, hat er in den zwei Jahren in der anderen Stadt noch nicht eine einzige Freundschaft geschlossen; er ist sich selbst genüge; am liebsten arbeitet er.
Was ich an ihm mag: er ist absolut treu (man könnte auch sagen: völlig auf mich fixiert), kann arbeiten (ist also keiner von der bequemen Sorte), er liebt mich, er kann hervorragend kochen, handwerklich ist er auch nicht ungeschickt und er ist in der Lage einen eigenen Haushalt zu führen. und wenn es um Urlaubsplanungen geht, sind wir uns absolut einig (was aber eher daran liegt, dass er mir überall hin folgen würde...). In vor allem den ersten sechs Punkten würde wahrscheinlich fast jede Frau sagen: der perfekte Mann.
Jetzt das was mich stört: im Bett lief es noch nie gut (egal, wie oft und wie ich meine Wünsche äußere oder mich um ihn kümmere oder so, er ist noch immer soooooo unbeholfen, und das nach vier Jahren Beziehung, mit 35 Jahren und nicht wenigen Frauen vor mir!); er ist wie oben erwähnt, emotional ziemlich arm dran; ich habe oft das Gefühl, wenn ich ihm nicht helfen würde durchs Leben zu kommen (z.B. Rechnungen bezahlen, Finanzen allg. verwalten, Versicherungen und so weiter) dann wäre er völlig lebensunfähig; ich muss immer die Starke sein, und wenn ich seine Schulter zum Ausheulen bräuchte, dann schaut er mich hilflos an und sagt: "nein, schatz, du darfst nicht weinen, das macht mich traurig!" Und wenn ich ihn mal am Wochenende bitte, mir zum Beispiel den Nacken zu massieren (von allein kommt er da gar nicht drauf), weil ich den ganzen Tag mit gesenktem Kopf über den Büchern in der Bibliothek sitze, dann ist das für ihn eigentlich nur das Startsignal fürs poppen, ALSO: drei Minuten Pseudomassage und dann auf die andre Körperseite. Toll.
Ob ich ihn liebe, weiß ich momentan nicht mehr, ich weiß nur (anhand meiner Tagebuchaufzeichnungen), dass ich schon sehr sehr lange immer wieder Zweifel an der Beziehung hatte, aber mir immer wieder gesagt habe, es wird irgendwann besser, außerdem trennt man sich nach so-und-so-vielen Jahren nicht einfach, er braucht dich, er liebt dich, du würdest ihm den Boden unter den Füßen entziehen, und wer weiß: findest du je wieder einen, der dich so liebt wie er und dir treu ist und all das.
Das mit der Hochzeit wurde dann quasi zum Selbstläufer, es ist, als steigere man sich in einen Rausch. Und dann passiert es, dass man sich bewusst die Frage stellt: willst du das wirklich???

Was soll ich nur tun? Die Hochzeit verschieben auf den Sanktnimmerleinstag? Mich trennen und erstmal als Single durch die Welt rennen, bis ich mich selbst wieder kenne? Einfach gar nichts tun und hoffen, dass alles gut wird?

Bitte helft mir, indem Ihr mir ehrlich Eure Meinungen sagt!

Danke,
Aimee

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26. Oktober 2005 um 17:27

Hallo
tja, ich glaube fast jeder stellt sich diese Frage vorher! War bei mir genauso. Bin jetzt 18 Jahre verheiratet und 25 Jahre liiert. Ist nicht immer einfach. Wenn ich in mein Tagebuch schaue, ists nur traurig. Trotzdem halte ich dran fest, und glaube an die Ehe. Ich weiß nur das es viel schwerer wird sich zu trennen wenn man verheiratet ist. Wie du, habe ich auch immer geglaubt die zu sein, die auf ihn aufpassen muss. Das ist auf jeden Fall ein Fehler. Du musst an dich denken. Verändere dich nicht. Meine ehrliche Meinung wenn meine Tochter (ist 18) mich das fragen würde ist: Lass es!
Aber es ist schwer. Manchmal sind mein Mann und ich sehr stolz, das wir immer noch verheiratet sind. Wir haben uns schon oft getrennt, aber nie wirklich. Ob das gut ist kann ich dir in 20 Jahren sagen. Manchmal sagen wir aber auch, das uns die Zeit wegläuft und auch das Leben. Wenn er dich liebt ist das viel wert. Heute sind die Menschen nur noch gestresst. Ein ruhiges friedliches Leben (kein Kloster) ist das Beste auf der WElt. Vielleicht kann er dir das bieten. Ich wünsche es dir. Aber kein Dach ohne ACH
Lg

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27. Oktober 2005 um 0:36

Hallo Aimee
Also, heiraten, ich weiss nicht. Vielleicht wäre es wirklich eine Überlegung wert, das zunächst mal zu verschieben.

Du schreibst, dass du das Gefühl hast, ohne deine Hilfe würde er nicht durchs Leben kommen meint er das auch? Hat er dich darum gebeten, dich um seine Finanzen zu kümmern? Na ja, ist jetzt vielleicht eine seltsame Frage, wahrscheinlich kannst du das einfach viel besser als er. Aber er würde es doch auch ohne dich schaffen, oder nicht? Dafür kann sich ja notfalls auch an eine professionelle Stelle wenden. Ich denke, er würde auch ohne dich *überleben*, vielleicht mit mehr Schwierigkeiten, aber er würde sich eben organisieren und den Boden unter den Füssen wieder finden, sofern er ihn mal verliert.

Was ich damit sagen will: Es kann manchmal auch sein, dass man sich z.B. einfach mal in eine Rolle (z.B. diejenige der/des Stärkeren oder eben der/des Schwächeren) hineinbegibt und dann sozusagen darin kleben bleibt, weils für beide Seiten irgendwie passt. Wenn er sagt, du darfst nicht weinen, was sagst oder tust du dann?

Kurz und gut, das alles tönt für mich ein wenig festgefahren. Kannst du nicht einfach mal anders reagieren, dich mal so schwach zeigen wie jeder eben ab und zu ist, auch wenn ihm das Mühe macht?

Na ja, deine Bemerkung mit dem immer die Starke sei müssen, das kommt mir ziemlich bekannt vor. Darum meine Fragen: Könntest du denn die Schwache sein? Bei ihm oder bei einem anderen? Und: Brauchst du ihn denn auch für irgendetwas?

Grüsse, Zora

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27. Oktober 2005 um 10:30
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo Aimee
Also, heiraten, ich weiss nicht. Vielleicht wäre es wirklich eine Überlegung wert, das zunächst mal zu verschieben.

Du schreibst, dass du das Gefühl hast, ohne deine Hilfe würde er nicht durchs Leben kommen meint er das auch? Hat er dich darum gebeten, dich um seine Finanzen zu kümmern? Na ja, ist jetzt vielleicht eine seltsame Frage, wahrscheinlich kannst du das einfach viel besser als er. Aber er würde es doch auch ohne dich schaffen, oder nicht? Dafür kann sich ja notfalls auch an eine professionelle Stelle wenden. Ich denke, er würde auch ohne dich *überleben*, vielleicht mit mehr Schwierigkeiten, aber er würde sich eben organisieren und den Boden unter den Füssen wieder finden, sofern er ihn mal verliert.

Was ich damit sagen will: Es kann manchmal auch sein, dass man sich z.B. einfach mal in eine Rolle (z.B. diejenige der/des Stärkeren oder eben der/des Schwächeren) hineinbegibt und dann sozusagen darin kleben bleibt, weils für beide Seiten irgendwie passt. Wenn er sagt, du darfst nicht weinen, was sagst oder tust du dann?

Kurz und gut, das alles tönt für mich ein wenig festgefahren. Kannst du nicht einfach mal anders reagieren, dich mal so schwach zeigen wie jeder eben ab und zu ist, auch wenn ihm das Mühe macht?

Na ja, deine Bemerkung mit dem immer die Starke sei müssen, das kommt mir ziemlich bekannt vor. Darum meine Fragen: Könntest du denn die Schwache sein? Bei ihm oder bei einem anderen? Und: Brauchst du ihn denn auch für irgendetwas?

Grüsse, Zora

Vor zwei Jahren...
...hab ich mich schonmal von ihm getrennt, war mir in dem Moment und auch die Tage vorher noch sicher dass ich das richtige tue. Hatte mir wochenlang den Kopf zerbrochen, habe das nicht einfach so "aus der Hüfte geschossen". Und schon 10 Minuten nach der "Trennung" tat es mir sooooooooooooooo leid, keine Ahnung was dafür der Auslöser war. ich hab mit ihm geredet und viel geweint und ihn um einen weiteren Versuch gebeten, und nach grad mal 24h waren wir wieder zusammen. Ich habe jetzt einfach Angst, dass das wieder passiert!
Manchmal möchte ich schwach sein dürfen, ja. Aber er reagiert darauf so furchtbar hilflos, fast wie ein kleines Kind, was jemanden weinen sieht und gleich mal mit weint. Deshalb versuche ich immer, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Und wenn er sagt, ich solle aufhören zu weinen, kann ich meistens nur sagen: "Ich kann das nicht beeinflussen, ich kann die Tränen manchmal nicht zurückhalten", und während mich das beschäftigt höre ich dann aber auch schon auf zu weinen.
"Brauchst du ihn denn auch für irgendetwas?" Was für eine Frage. Ich habe darauf im Moment keine Antwort.
Er hat mich nie gebeten, mich um seine Finanzen zu kümmern. Als ich ihn kennengelernt hatte, fand ich nach etwa einem halben Jahr durch einen Zufall heraus, dass er Schulden hatte, diverse Inkassoverfahren am Hals, manchmal die Miete vergaß zu bezahlen - er warf aber das Geld mit vollen Händen raus. Und da hab ich ihm öfter in den Arsch getreten, dass er sein Leben auf die Reihe kriegen muss, hab ihm erklärt, wie man seine Finanzen geregelt bekommmt, was man an Versicherungen braucht und all das. Ich befürchte einfach, er wird wieder rumschlampen, wenn ihm keiner auf die Finger kuckt. Zwar sage ich mir immer, ich bin nicht seine Mama und er ist alt genug, das allein zu machen, aber nach all der Zeit fühle ich mich eben verantwortlich für ihn. Ist das so schwer zu verstehen?
Ich werde wohl mit ihm reden und ihm sagen,dass ich ihn nicht heiraten kann. Ich hoffe und bete dass er es irgendwie verstehen kann. Ich glaube es wäre ein furchtbarer Fehler ihn trotz aller Bedenken zu heiraten.

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27. Oktober 2005 um 11:01

Oh je...
du Arme! Es ist wirklich nicht einfach in so einer Situation zu sein!Ich kann Dich gut verstehen, denn bei mir ist es ähnlich, nur daß ich keine heiratspläne habe.

Als allererstes: wenn Du versuchtst eine Entscheidung zu treffen, versuche erstmal die Fakten zu vergessen (was er gut macht, was erschlecht macht, daß er Dich liebt etc.). Das ist nämlich erstmal total egal. Ob er dich liebt und treu ist hat ja erstmal nichts mit Deinen Gefühlen zu tun. Die ganz ganz große Frage ist ja eigentlich : Liebst Du ihn? Wenn das nämlich so ist, dann ist es erstmal auch egal, wie er so ist. Klar es ist dann schwierig, aber du liebst ihn eben und das ist dann deine Legitimation dafür, daß Du mit ihm zusammen sein mußt. Aber wenn das nicht ausreicht, liebst Du ihn vielleicht nicht genug. Willst Du ihn tatsächlich für immer bei Dir haben? Reichen die Gefühle dafür aus, wenn Dich vieles jetzt schon so nervt? manchmal kann sowas aber auch wachsen.
Also, wenn ich Dir eine Anregung zum Thema Mitleid geben darf (ich bin in der gleichen Lage). Manchmal kommen Menschen zusammen, weil sie eine bestimmte Funktion oder Aufgabe für den anderen zu erledigen haben. Vielleicht hat dein freund für ein paar Jahre Deine Fürsorge gebraucht und jemanden, der ihm ein bißchen auf die Sprünge hilft und vielleicht ist es jetzt Zeit für ihn das gelernte alleine anzuwenden? Weiß nicht, ist nur so ein gedanke...

egal wie Du entscheidest...ich wünsch Dir Mut und viel Glück!!

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28. Oktober 2005 um 12:17
In Antwort auf aella_11855572

Vor zwei Jahren...
...hab ich mich schonmal von ihm getrennt, war mir in dem Moment und auch die Tage vorher noch sicher dass ich das richtige tue. Hatte mir wochenlang den Kopf zerbrochen, habe das nicht einfach so "aus der Hüfte geschossen". Und schon 10 Minuten nach der "Trennung" tat es mir sooooooooooooooo leid, keine Ahnung was dafür der Auslöser war. ich hab mit ihm geredet und viel geweint und ihn um einen weiteren Versuch gebeten, und nach grad mal 24h waren wir wieder zusammen. Ich habe jetzt einfach Angst, dass das wieder passiert!
Manchmal möchte ich schwach sein dürfen, ja. Aber er reagiert darauf so furchtbar hilflos, fast wie ein kleines Kind, was jemanden weinen sieht und gleich mal mit weint. Deshalb versuche ich immer, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Und wenn er sagt, ich solle aufhören zu weinen, kann ich meistens nur sagen: "Ich kann das nicht beeinflussen, ich kann die Tränen manchmal nicht zurückhalten", und während mich das beschäftigt höre ich dann aber auch schon auf zu weinen.
"Brauchst du ihn denn auch für irgendetwas?" Was für eine Frage. Ich habe darauf im Moment keine Antwort.
Er hat mich nie gebeten, mich um seine Finanzen zu kümmern. Als ich ihn kennengelernt hatte, fand ich nach etwa einem halben Jahr durch einen Zufall heraus, dass er Schulden hatte, diverse Inkassoverfahren am Hals, manchmal die Miete vergaß zu bezahlen - er warf aber das Geld mit vollen Händen raus. Und da hab ich ihm öfter in den Arsch getreten, dass er sein Leben auf die Reihe kriegen muss, hab ihm erklärt, wie man seine Finanzen geregelt bekommmt, was man an Versicherungen braucht und all das. Ich befürchte einfach, er wird wieder rumschlampen, wenn ihm keiner auf die Finger kuckt. Zwar sage ich mir immer, ich bin nicht seine Mama und er ist alt genug, das allein zu machen, aber nach all der Zeit fühle ich mich eben verantwortlich für ihn. Ist das so schwer zu verstehen?
Ich werde wohl mit ihm reden und ihm sagen,dass ich ihn nicht heiraten kann. Ich hoffe und bete dass er es irgendwie verstehen kann. Ich glaube es wäre ein furchtbarer Fehler ihn trotz aller Bedenken zu heiraten.

Hallo amiee
Nein, das ist überhaupt nicht schwer zu verstehen, dass du dich für ihn verantwortlich fühlst, da er das mit den Finanzen ja offensichtlich wirklich nicht auf die Reihe kriegt (war mir zuvor nicht klar, dass das solche Ausmasse hat).

Ich meine: In einer Partnerschaft ist es gut, wenn man sich ein bisschen aufteilt. D.h.: wer mehr von Finanzen versteht, kümmert sich eben um diesen Bereich. Wer mehr von Gärtnern versteht, übernimmt dann eben das. Usw.
Es ist nur, dass ich finde, er sollte auch für irgendwas verantwortlich sein sozusagen. Vielleicht ist er das ja auch, das kann ich aus deinem Beitrag jetzt nicht rauslesen.

Das mit dem hilflos reagieren ist mir sehr bekannt. Oh je, ich weiss da auch nie was machen. Mein letzter Freund sass da dann einfach so in der Gegend rum und schaute betrübt aus der Wäsche (mitgeheult hat er zum Glück nicht). Und ich war einfach nur enttäuscht, weil da einfach so keinerlei Trost gekommen ist von seiner Seite. Obwohl es von seiner Seite her kein Zeichen von Gleichgültigkeit war habe ich das jeweils schon ein wenig so aufgefasst.

Wie auch immer, ich wünsche Dir auf jeden Fall alles, alles Gute! Zora

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28. Oktober 2005 um 17:19
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo amiee
Nein, das ist überhaupt nicht schwer zu verstehen, dass du dich für ihn verantwortlich fühlst, da er das mit den Finanzen ja offensichtlich wirklich nicht auf die Reihe kriegt (war mir zuvor nicht klar, dass das solche Ausmasse hat).

Ich meine: In einer Partnerschaft ist es gut, wenn man sich ein bisschen aufteilt. D.h.: wer mehr von Finanzen versteht, kümmert sich eben um diesen Bereich. Wer mehr von Gärtnern versteht, übernimmt dann eben das. Usw.
Es ist nur, dass ich finde, er sollte auch für irgendwas verantwortlich sein sozusagen. Vielleicht ist er das ja auch, das kann ich aus deinem Beitrag jetzt nicht rauslesen.

Das mit dem hilflos reagieren ist mir sehr bekannt. Oh je, ich weiss da auch nie was machen. Mein letzter Freund sass da dann einfach so in der Gegend rum und schaute betrübt aus der Wäsche (mitgeheult hat er zum Glück nicht). Und ich war einfach nur enttäuscht, weil da einfach so keinerlei Trost gekommen ist von seiner Seite. Obwohl es von seiner Seite her kein Zeichen von Gleichgültigkeit war habe ich das jeweils schon ein wenig so aufgefasst.

Wie auch immer, ich wünsche Dir auf jeden Fall alles, alles Gute! Zora

Sag mal...
...Zora;
ist meine private Nachricht an dich angekommen??? Wollt sie grad nochmal aufrufen, war aber nix im Fach außer dem Betreff...???? DABEI WAR DIE SOOOOO LANG!

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28. Oktober 2005 um 18:18
In Antwort auf aella_11855572

Sag mal...
...Zora;
ist meine private Nachricht an dich angekommen??? Wollt sie grad nochmal aufrufen, war aber nix im Fach außer dem Betreff...???? DABEI WAR DIE SOOOOO LANG!

Hallo Aimee
Es ist leider nur der Betreff angekommen
Irgendwie hat das System wohl so seine Probleme mit langen Nachrichten! Das ist mir nämlich auch schon passiert. Hast du sie nirgends sonst gespeichert?
Grüsse, Zora

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29. Oktober 2005 um 0:39

Bitte!Bitte! Nicht heiraten!!!!!!!
Bitte tue es dir nicht an. Ich bin seit 3 Jahren getrennt und inzwischen geschieden von einem ähnlichen "Fall" (Mann). Du bist dir schon sehr vieler Dinge bewusst und zweifelst doch schon lange ob du DAS wirklich willst. Klar ist es schön das Gefühl zu haben geliebt und gebraucht zu werden, hört sich für mich aber schon wie Co-abhängigkeit an. (war bei mir genauso)
Du fühlst dich verantwortlich für ihn, hast ja Schuldgefühle das er ohne dich nicht leben könnte. Hmmh, rote Warnlampe!! Er ist ein erwachsener Mann über 18, nicht dein Kind!
Ich selbst sage mir immer wieder nach den unguten Erfahrungen die ich selbst gemacht habe: ein Mann ist KEINE Arbeitsbeschaffungsmassnahme und KEIN Pflegefall der Stufe 4!
Ich hab das Gefühl das du viel zu kurz kommst in der Beziehung, sehr sehr viel gibsdt und viel zu wenig bekommst! Das summiert sich im Laufe der Zeit und irgendwann bist du völig ausgebrannt, emtional, physisch und psychisch!
Ich spreche leider aus Erfahrung!!
Ihr müsst doch nicht heiraten, bleibe noch wenn du noch nicht gehen kannst, aber überlege es dir gut!
Es ist DEIN Leben!! Du findest auch noch einen anderen mit dem du glücklich werden kannst, sogar tollen Sex haben kannst, Spass und alles was dazu gehört. Vielleiht nicht so schnell, aber dein Leben wird leichter und fröhlicher und beschwingter werden. Wenn kein Energievampir an dir saugt!
Die Liebe die du jetzt noch kaum fühlst, wird irgendwann erschöpft sein, was da von ihm kommt ist wenig und armselig, und du musst ihn nicht retten!

Bitte, bitte kümmere dich um dich selbst! Sorge dafür dases dir gut geht, auch wenn das bedeutet das er nicht mehr in deinem Leben vorkommt! Verschenke nicht deine besten Jahre und deine Lebenskraft und ZEit!
Drücke dir die Daumen und wünsche dir alles Gute für eine bessere Zukunft
liebe Grüsse, karina

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