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Hochzeit bezahlen - kann man von Eltern des Bräutigams auch Unterstützung erwarten?

25. September 2008 um 14:20

Hallo Forumler,

Mich würde mal interessieren, von denen, die hier schonmal geheiratet haben:

Wer bezahlt die Hochzeit?

Ist es angemessen, wenn sowohl die Brauteltern UND auch die des Bräutigams etwas beisteuern oder wie seht ihr das?

Mein Freund hat mir einen Antrag gemacht und über einige Gesrpäche habe ich rausgehört, dass seine Eltern (Verlobung ist noch nicht bekannt gegeben) wohl eher geizig sind und nicht dran denken werden, als eine Art "Vorabgeschenk" was beizusteuern.. MEine sind da allerdings eher großzügig und ich denke, dass sie uns da finanziell unterstützen werden..
Irgendwo finde ich das meinen Eltern gegenüber dann aber auch etwas unfair...und knickrig von seinen, wenn sie nicht dran denken, auch was beizusteuern...
und:
Da aber ja in unseren modernden Zeiten die Frau keine "Mitgrift" mehr braucht weil sie zum ehelichen Einkommen gleichwertig beiträgt durch ihre Ausbildung/Job, finde ich es irgendwie daneben, wenn seine eltern sich da "enthalten"...

Wie war das bei euch? Findet ihr, man kann erwarten, dass beide Eltern was dazugeben oder ist es schön, wenn sie es tun, ansonsten muss man alles selbst bezahlen???

LG
Traubi

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25. September 2008 um 14:38

In unseren modernen Zeiten,
... würde ich weder von meinen, noch von seinen Eltern Geld für die Hochzeit verlangen.

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25. September 2008 um 14:39
In Antwort auf lmadan_12174031

In unseren modernen Zeiten,
... würde ich weder von meinen, noch von seinen Eltern Geld für die Hochzeit verlangen.

Es redet ja auch keiner von "verlangen"...
Hallo orangen,
danke für deine Antwort... allerdings rede ich ja auch nicht von "verlangen" sondern davon, dass sie es freiwillig machen...
bist du denn verheiratet?

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25. September 2008 um 14:43
In Antwort auf lmadan_12174031

In unseren modernen Zeiten,
... würde ich weder von meinen, noch von seinen Eltern Geld für die Hochzeit verlangen.

Das....
...ist nicht nur "in unseren modernen Zeiten" schon angebracht finde ich, sondern als wir im Jahre anno 1987 geheiratet haben auch schon so gewesen .
Jedenfalls sind wir nicht mal entfernt auf die Idee gekommen, die Hochzeit von unseren Eltern bezahlen zu lassen. Wir hatten beide einen gutbezahlten Job und fanden es völlig ok, die Hochzeit selbst auszurichten und zu bezahlen.

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25. September 2008 um 14:44
In Antwort auf ofi21

Das....
...ist nicht nur "in unseren modernen Zeiten" schon angebracht finde ich, sondern als wir im Jahre anno 1987 geheiratet haben auch schon so gewesen .
Jedenfalls sind wir nicht mal entfernt auf die Idee gekommen, die Hochzeit von unseren Eltern bezahlen zu lassen. Wir hatten beide einen gutbezahlten Job und fanden es völlig ok, die Hochzeit selbst auszurichten und zu bezahlen.

Darf ich fragen, ob ihr
kirchlich UND standesamtlich geheiratet habt? Was hat das denn so gekostet?
Wie lange hat es von der Verlobung bis zur Hochzeit gedauert???
LG

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25. September 2008 um 14:49

Aaalso
...ich bin zwar noch nicht verheiratet aber ich kenne es von freunden, dass beide elternpaare sich in irgend einer art und weise wohl beteiligt haben. sei es finanziell oder indem torten selbst gebacken wuden, buffet vobereitet wurde, das kleid genäht wurde(...wenn es finanziell nicht so gut aussieht)

ich denke auch, dass es sich so gehört, dass jeder sich irgendwie beteiligt.

meine (fast)schwiegermama hat bei unserem letzten besuch auch gesagt, dass sie schon fleißig für die hochzeit spart

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25. September 2008 um 14:51
In Antwort auf judyta_12533972

Darf ich fragen, ob ihr
kirchlich UND standesamtlich geheiratet habt? Was hat das denn so gekostet?
Wie lange hat es von der Verlobung bis zur Hochzeit gedauert???
LG

Hmmmm....
...mal in den Erinnerungen krame.

Also verlobt haben wir uns soweit ich noch weiß (Ehering wo es drin steht momentan nicht auffindbar ) 1984.
Wir haben an einem Donnerstag Standesamtlich und den drauffolgenden Samstag kirchlich geheiratet.

Was das alles insgesamt gekostet hat, inkl. Kleidnung usw. weiß ich nicht mehr. Die Hochzeitsfeier haben wir damals mit 50 Personen recht klein gehalten, dafür den Polterabend ziemlich ausgibig gefeiert.
Wenn ich mich noch recht erinnere hat die Feier allein damals so an die 4000 DM gekostet, ich schätze mal alles andere noch mal genauso viel aber das kann man wohl mit den heutigen Preisen absolut nicht mehr vergleichen.

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25. September 2008 um 14:54

Also bitte
ich würde nie von den Eltern verlangen unsere Hochzeit zu bezahlen. Das wäre dann unsere Entscheidung und dafür hätten wir dann auch die Kosten zu tragen.

Aus so eine Idee wäre ich echt nie gekommen., Es mag sein das dies bei ausländischen Familien immer noch so ist, aber das habe ich bei mir im Freundeskreis auch noch nieeeeee gehört.

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25. September 2008 um 17:17


Liebe apfel, in gewissen Kreisen mag eine Burghochzeit, mit Kutsche, weißen Pferden, Brautkleid von Dior im kristlllüsternem Salon sicher Tradition haben , allerdings denke ich, das der Großteil der Bevölkerung hierzulande weder im Vorstand von Volkswagen seine Kröten verdient, noch einen Doppeldoktor vor dem Namen trägt.

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe, kenne ich ehrlich gesagt niemanden, bei denen die Eltern die Hochzeit so oder auch etwas bescheidener ausgerichtet haben.

Ob da nun wieder Niedersachsen und Bayern traditionell aufeinander treffen ?

Ich denke für mich wird es dann langsam Zeit meine Töchter zumind. schon seelisch darauf vorzubereiten, das sie entweder niemals heiraten können, denn ihre Mutter ist nur eine bescheidene alleinerziehende Frau, die nicht gewillt ist, für den schönsten Tag in ihrem Leben ihr Haus und all ihr sonstiges Hab und Gut zu verscherbeln oder sie müssen sich bräutigammäßig nach jemandem umsehen, der seinen Lottogewinn nicht verprasst hat und gewillt ist die Märchenhochzeit zu bezahlen oder zu müssen ganz einfach lesbisch werden und hoffen, dass die Brauteltern ihrer Zukünftigen besser situiert ist als ich .

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25. September 2008 um 17:31

Naja
es redet doch hier niemand davon, dass die eltern die komplette hochzeit finanzieren sollen. es geht lediglich darum, etwas beizusteuern, sich zu beteiligen.
und ja, das ist in meiner familie eine selbstverständlichkeit. in der meines freundes auch. wir sind beide einzelkinder und unsere hochzeit ist da nun ein großes ereignis.
ich wage mal zu behaupten, dass sich unsere familie eher ausgeschlossen fühlen würde wenn sie sich nicht beteiligen dürften.

und ja, ich kenne das auch so von freunden und verwandten.

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25. September 2008 um 17:43

Lach...
...zumind. wissen wir jetzt, wenn wir gegensätzlicher Meinung sind, woran es liegt.

Schlicht und ergreifend an der Geografie.

Ich denke ihr habt da unten einfach zuviele Burgen und Schlösser.
Wir hier oben haben zwar auch welche aber doch im Vergleich eher klein und bescheiden.
Wir haben wohl mehr damit zu tun, dem wilden wogenden Meer zu trotzen und kommen deshalb nicht wirklich auf solch romantische Ideen

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25. September 2008 um 17:46

.....
....da ich auch in einem Fall Bräutigamelter bin erspare ich es zumind. meinem Sohn, sich gleichgeschlechtlich verlieben zu MÜSSEN

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25. September 2008 um 17:53

Sag....
...ihm einfach du heiratest der Oberboss der Hells-Angels dann lässt er von ganz allein davon ab .

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25. September 2008 um 18:19
In Antwort auf judyta_12533972

Es redet ja auch keiner von "verlangen"...
Hallo orangen,
danke für deine Antwort... allerdings rede ich ja auch nicht von "verlangen" sondern davon, dass sie es freiwillig machen...
bist du denn verheiratet?

Spielt es denn eine Rolle, ob ich verheiratet bin?
Nein ich bin nicht verheiratet, jedoch habe ich mit meinem
Freund darüber schon gesprochen. Für uns beide ist es klar,
dass wir das selber bezahlen... wir müssen nur jetzt warten
bis ich mit dem Studium fertig bin

Zudem wäre es ohnehin problematisch an den Bräuchen
festzuhalten, denn ich bin eine Russin und er ist ein
Deutscher. In Russland bezahlen die Eltern des Bräutigams
die Hochzeit. Für welchen Brauch soll man sich da jetzt
enscheiden?

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25. September 2008 um 18:24
In Antwort auf lmadan_12174031

Spielt es denn eine Rolle, ob ich verheiratet bin?
Nein ich bin nicht verheiratet, jedoch habe ich mit meinem
Freund darüber schon gesprochen. Für uns beide ist es klar,
dass wir das selber bezahlen... wir müssen nur jetzt warten
bis ich mit dem Studium fertig bin

Zudem wäre es ohnehin problematisch an den Bräuchen
festzuhalten, denn ich bin eine Russin und er ist ein
Deutscher. In Russland bezahlen die Eltern des Bräutigams
die Hochzeit. Für welchen Brauch soll man sich da jetzt
enscheiden?

Ganz...
...klar, jedenfalls bei mir. Bei meinen Töchtern bin ich für die russische Tradition, bei meinem Sohn für die bayrische

Ich denke bei all den Kosten, den Wünschen und Vorbereitungen sollte man nicht aus den Augen verlieren, warum man diesen Aufwand betreibt.
Weil zwei Menschen sich lieben und ihren Weg gemeinsam, durch eine Heirat besiegelt ,zusammen gehen wollen.
Das ist doch das wichtigste, egal ob die Feier pompös, traditionell oder einfach nur bescheiden ausfällt.

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25. September 2008 um 18:40

Als....
...mein Freund und ich uns neulich mal übers heiraten im allgemeinen unterhalten haben, hab ich ihn richtig geschockt.

Normalerweise, wenn ich ihn hereinlegen will, durchschaut er das sofort aber manchmal bemüh ich mich so sehr, dass er es zuerst doch glaubt.
Jedenfalls hab ich ihm glaubhaft versichert, eine traditionelle Hochzeit hätte ich schon gehabt und wenn, dann möchte ich es beim nächsten mal doch eher etwas ungewöhnlich.
Er fragte wie und ich sagte ihm, naja ich würde gern nach Las Vegas fliegen und dort in so einer Hochzeitskapelle mit Elvisimitator heiraten. Sowas würde keiner, den wir kennen je haben oder gemacht haben bisher.

Er guckte mich doch recht verwirrt an und meinte, naja einige Verrücktheiten bin ich ja von dir gewohnt aber das hätte ich nun nicht erwartet.
Ich hab nur genickt, denn sagen konnt ich nichts mehr, dann wär ch geplatzt vor lachen

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25. September 2008 um 19:41


Was ist denn ne Hochzeit?
Ich kenn nur Uhrzeit.
Gibts denn auch ne Tiefzeit?

Abgesehen davon:
Ich finde sowas immer total doof, wenn es darum geht, wer was gibt.
Meine Eltern sind z.B. nicht so gut betucht. Wie viele, die nach der Wende in der ehemaligen DDR
geblieben sind, weil sie Kind und Kegel hatten und es die damalige Politik begünstigte, sogar forderte,
dass man durch rasante Vermehrung den Staat aufrecht erhält.

Wenn ich eine Freundin hätte, die heiraten wollen würde, ich sie auch lieben würde, sodass ich,
obwohl ich immer dagegen war zu heiraten, einstimmen würde, ihr das Ja-Wort geben würde,
wollte ich sicher auch 50:50 die Trauung und deren Umstände/Nebenwirkungen, mitfinanzieren wollen.

Der Etat sollte aber auch den Rahmen nicht sprengen und andersrum.
Wenn eine Familie reich und die andre Arm ist, wäre es irgendwie unverhältnismäßig, wenn
beide Familien zu gleichen Anteilen, eine Finanzierung der Hochzeit übernehmen würden.

Zumal ich mir auch sage, dass es nicht wichtig ist, wie groß der Aufwand der Trauung ist, sonder viel
mehr das Gefühl, was zu Dieser führte.

Klar ist es schön, wenn alle Freunde und Leute, die einem nahestehen kommen könnten, aber
es ist nicht so wichtig.

Ich kenne Leute, die haben nie geheiratet und die auch nicht zusammenleben, aber sie lieben sich
teilweise mehr und intensiver, als so manches verheiratetes Pärchen, was eine Riesenhochzeit hatte.

Zumal ich mir auch denke, dass eine Hochzeit sogar das Liebesglück zerstören könnte, denn
die Ringe, die man gegenseitig angesteckt hat, könnten schnell wies das Symbol einer Handschelle
wirken. Man fühlt sich etwas eingeengt und denkt vielleicht unterbewusst, dass man den, den man ja
schon immer haben wollte, jetzt endlich hat, man muss nicht mehr um ihn kämpfen, schließlich ist man
ja jetzt am Ziel. Was will man mehr? Man hat das erreicht was man wollte, man hat den Partner sicher.

Dagegen ist das, was meine Freundin gemacht hat vielleicht gar nicht so unlogisch.
Sie kauft sich zum Beispiel einen Ring, eine Kette, oder nen Armreifen und
sorgt so dafür, dass sie sich mit mir verbunden fühlt, dass sie an mich denkt,
weiß, dass da jemand ist, der sie liebt.

Was spricht denn eigentlich auch dagegen, sich gegenseitig Schmuck zu schenken?
Etwas, was jeweils vom Anderen kommt und einfach dafür sorgt, dass einer an den
Anderen denken kann.

Ich find das irgendwie angebracht in der heuten Zeit, in der das Maß der Tugend
immer mehr abnimmt.

Wenn ich heute an Ehe denke, denke ich automatisch an Scheidung.
Ein Trauma?
Ich denke, es sind einfach Erfahrungswerte, man siehts überall, es ist wie mit den
Scheinheitsops, jeder zweite hatte schon eine.

Das Gleiche Problem sehe ich in einer gemeinsamen Wohnung.
Wenn man sich täglich zu jeder Zeit problemlos, und in jeder Lebenslage
sehen kann und zu jeder Zeit auch genau weiß - was, wie und wann, der
Andere für eine bestimmte Sache macht, dann ist die Luft schneller raus, als
man Zwiebel sagen kann.

Ich finde es sinnvoller und interessanter, wenn jeder seine eigene Wohnung hat
und man sich abwechseln kann, wo man wann, in wessen Wohnung mal
... , oder essen kann. Dann aber wieder jeder zurück in seine eigene kleine Welt kann
und an den Partner dnken kann, was er/sie wohl gerade macht.
Denks sie an mich, schnüffelt sie gerade an meinem T-Shirt, was sie mir einfach
in der letzten nacht gemopst hat, kann sie vielleicht sogar nicht einschlafen, weil
sie noch an letzte Nacht denken muss?
All diese Fragen stellen sich in einer Ehe sich nicht, vorallem wenn man auch
noch täglich im gleichen Bett schläft, denn man hat den Partner ja unmittelbar neben sich
und die romantischen Fragen lösen sich von selbst, während der Partner
just in dem Moment, wo du mal einen romantischen Gedanken hast, dir de Decke wegzieht
und furzt.

Naja, vielleicht gibts ja auch noch Ausnahmen, aber wenn es Diese geben sollte,
dann nur, weil ein anderer Grund dafür sorgt, dass man sich nicht regelmäßig sieht.




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25. September 2008 um 21:09

Beide Eltern natürlich...

ich erzähle dir mal wie es bei uns läuft.... Vielleicht ist das eine oder andere auch was für dich...( ich habe es im I-Net gefunden, fast genauso ist es bei uns Zuhause)


Eine Eheschließung ist im Islam ein sehr schlichter Akt. Mann und Frau erklären vor einer theologisch bewanderten und moralisch gefestigten Persönlichkeit und in der Anwesenheit von zumindest zwei Zeugen ihren freien Willen, miteinander die Ehe einzugehen. Es wird empfohlen dies in schriftlicher Form zu tun. Enthalten sein sollte auch die Abmachung über jene Brautgabe, die für die Frau als Absicherung im durch den Mann ausgelösten Scheidungsfall vorgesehen ist. Dieser Betrag ist nach oben offen und wird nach gegenseitiger Vereinbarung festgesetzt. Fällig würde dieses Geld auch bei Ableben des Ehemannes als sofortige Überbrückungshilfe für die Frau, die ihr noch vor Teilung des Erbes zusteht, ohne dass dies von ihrem Erbteil abgezogen würde. Üblich ist eine Morgengabe, die als Geschenk einzig der Ehefrau zusteht. Der Mann ist verpflichtet, seine Frau mit einer solchen Gabe zu bedenken. Sie soll dem Lebensstandard der beiden entsprechen.

Dazu gehören gegenseitige Loyalität, Treue, das Bewahren der Intimsphäre des anderen vor der Öffentlichkeit. Der Ehemann ist verpflichtet für den Unterhalt seiner Frau und künftigen Kinder voll und ganz aufzukommen. Maßstab dafür ist das Niveau, das die Frau vor der Heirat gewohnt war, welches mindestens erreicht werden sollte. Eine berufstätige Frau ist mit nichts angehalten, von ihren Einkünften etwas zum Familienauskommen beizusteuern. Auf den Genuss dieses Geldes hat sie alleinigen Anspruch und verwaltet ihr Vermögen nach eigenem Ermessen. Sollte sie doch einen Teil der Haushaltskosten tragen, ist dies eine freiwillige Leistung, die im Scheidungs- oder Todesfall rückforderbar wäre.

In einem Vertrag werden weitere Vereinbarungen aufgenommen, die den Charakter der zukünftigen Lebensgemeinschaft näher definieren. Die so getroffenen Übereinkünfte haben hohes moralisches Gewicht. Die spätere Lebensplanung kann dabei im Detail besprochen werden und durch diese Sachlichkeit im Umgang mit Fragen des gemeinsamen Wohnortes, der Kindererziehung, der Berufsziele, usw. möglicherweise auftretendes Konfliktpotential im besten Falle erst gar nicht aufgebaut werden.

Denn als Weichenstellung für die Zukunft ist es gut, wenn die Partner die Ehe sehr bewusst, eben in voller Gewissheit der damit verbundenen Absicht, eingehen und sich die damit verknüpften Hoffnungen, Wünsche und Vorstellungen gegenseitig anvertrauen.
Da könne es doch nur um Selbstverständlichkeiten gehen? Alles schon besprochen? Auch solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten ausdrücklich voreinander zu bestätigen, hat große Bedeutung. Es stärkt das gemeinsame Band. Diese deutlich formulierte Basis kann in späteren Zeiten immer wieder in Erinnerung gerufen werden, wenn einmal Gesprächsbedarf besteht. Die hier angesprochenen Ziele und Vereinbarungen können Konflikten, wie sie in jeder Beziehung einmal auftauchen, die Schärfe nehmen, indem es immer wieder einen starken gemeinsamen Rückzugspunkt gibt.

Nun können je nach Wunsch der Partner weitere Vereinbarungen festgehalten werden. Hier wird Wert auf die Berücksichtigung der speziellen Situation gelegt, weshalb an dieser Stelle lediglich Hinweise auf mögliche Themen gegeben sind. Das Paar kann sich etwa fragen, ob sie sich sofort Kinder wünschen. Ist die Frau sehr jung und hat beispielsweise ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen, könnte man sich einigen, damit bis dahin zu warten. Auch Vorstellungen von Kindererziehung, Freizeitgestaltung oder nötigem Krisenmanagement könnten angesprochen werden.

Ich wünsche dir viel Glück und vielleicht könntest du über einen Ehevertrag nach denken.... Ist jetzt nicht böse gemeint.

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25. September 2008 um 21:42
In Antwort auf naomh_12744558

Beide Eltern natürlich...

ich erzähle dir mal wie es bei uns läuft.... Vielleicht ist das eine oder andere auch was für dich...( ich habe es im I-Net gefunden, fast genauso ist es bei uns Zuhause)


Eine Eheschließung ist im Islam ein sehr schlichter Akt. Mann und Frau erklären vor einer theologisch bewanderten und moralisch gefestigten Persönlichkeit und in der Anwesenheit von zumindest zwei Zeugen ihren freien Willen, miteinander die Ehe einzugehen. Es wird empfohlen dies in schriftlicher Form zu tun. Enthalten sein sollte auch die Abmachung über jene Brautgabe, die für die Frau als Absicherung im durch den Mann ausgelösten Scheidungsfall vorgesehen ist. Dieser Betrag ist nach oben offen und wird nach gegenseitiger Vereinbarung festgesetzt. Fällig würde dieses Geld auch bei Ableben des Ehemannes als sofortige Überbrückungshilfe für die Frau, die ihr noch vor Teilung des Erbes zusteht, ohne dass dies von ihrem Erbteil abgezogen würde. Üblich ist eine Morgengabe, die als Geschenk einzig der Ehefrau zusteht. Der Mann ist verpflichtet, seine Frau mit einer solchen Gabe zu bedenken. Sie soll dem Lebensstandard der beiden entsprechen.

Dazu gehören gegenseitige Loyalität, Treue, das Bewahren der Intimsphäre des anderen vor der Öffentlichkeit. Der Ehemann ist verpflichtet für den Unterhalt seiner Frau und künftigen Kinder voll und ganz aufzukommen. Maßstab dafür ist das Niveau, das die Frau vor der Heirat gewohnt war, welches mindestens erreicht werden sollte. Eine berufstätige Frau ist mit nichts angehalten, von ihren Einkünften etwas zum Familienauskommen beizusteuern. Auf den Genuss dieses Geldes hat sie alleinigen Anspruch und verwaltet ihr Vermögen nach eigenem Ermessen. Sollte sie doch einen Teil der Haushaltskosten tragen, ist dies eine freiwillige Leistung, die im Scheidungs- oder Todesfall rückforderbar wäre.

In einem Vertrag werden weitere Vereinbarungen aufgenommen, die den Charakter der zukünftigen Lebensgemeinschaft näher definieren. Die so getroffenen Übereinkünfte haben hohes moralisches Gewicht. Die spätere Lebensplanung kann dabei im Detail besprochen werden und durch diese Sachlichkeit im Umgang mit Fragen des gemeinsamen Wohnortes, der Kindererziehung, der Berufsziele, usw. möglicherweise auftretendes Konfliktpotential im besten Falle erst gar nicht aufgebaut werden.

Denn als Weichenstellung für die Zukunft ist es gut, wenn die Partner die Ehe sehr bewusst, eben in voller Gewissheit der damit verbundenen Absicht, eingehen und sich die damit verknüpften Hoffnungen, Wünsche und Vorstellungen gegenseitig anvertrauen.
Da könne es doch nur um Selbstverständlichkeiten gehen? Alles schon besprochen? Auch solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten ausdrücklich voreinander zu bestätigen, hat große Bedeutung. Es stärkt das gemeinsame Band. Diese deutlich formulierte Basis kann in späteren Zeiten immer wieder in Erinnerung gerufen werden, wenn einmal Gesprächsbedarf besteht. Die hier angesprochenen Ziele und Vereinbarungen können Konflikten, wie sie in jeder Beziehung einmal auftauchen, die Schärfe nehmen, indem es immer wieder einen starken gemeinsamen Rückzugspunkt gibt.

Nun können je nach Wunsch der Partner weitere Vereinbarungen festgehalten werden. Hier wird Wert auf die Berücksichtigung der speziellen Situation gelegt, weshalb an dieser Stelle lediglich Hinweise auf mögliche Themen gegeben sind. Das Paar kann sich etwa fragen, ob sie sich sofort Kinder wünschen. Ist die Frau sehr jung und hat beispielsweise ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen, könnte man sich einigen, damit bis dahin zu warten. Auch Vorstellungen von Kindererziehung, Freizeitgestaltung oder nötigem Krisenmanagement könnten angesprochen werden.

Ich wünsche dir viel Glück und vielleicht könntest du über einen Ehevertrag nach denken.... Ist jetzt nicht böse gemeint.

Hmmm
Also natürlich ist ein Ehevertrag sinnvoll,
aber er sollte nicht unbedingt eingesetzt werden, um
jemanden zum Heiraten zu bewegen.

Klar, ein Ehevertrag lässt eine Hochzeit künstlich erscheinen
und killt die Romantik.

Ich finde auf der einen Seite, dass ein Ehevertrag sinnvoll wäre, um
schon im Vorfeld zu klären, was mit den Kindern und mit gemeinsamen
Anlagen geschehen soll, bevor sich der Verwandten drum kloppen.
Dafür ist er sicher sinnvoll, nicht aber, wie gesagt, um mit Erbe o.ä.
zu locken.

Die Gefühle und der starke Zusammen halt zweier Menschen sollte dazu führen,
dass man sich gegenseitig sagt: Alles was mir/uns im Leben am wichtigsten ist/war,
soll der Mensch, der mich und den ich, am meisten geliebt habe, erhalten, weil
ich genau weiß, dass nur dieser Mensch diese Dinge, die mir im Leben etwas bedeutet haben,
mit dem nötigen Respekt und der größten Ehere, verteidigen und pflegen kann.
Denn je mehr mich jemand liebt, um so sicherer kann ich mir auch sein, dass
mein Erbe in sicheren Händen ist.

Wenn ich mal nicht mehr wäre, dann würde ich sicher, das, was mir von meinen wenigen Dingen,
dir mir im Leben wirklich etwas bedeutet haben, meiner Frau zukommen lassen.
Z.B. Meine blaue Stofffigur, die ich schon seit ich 1/2 Jahre alt bin mit mir rumschleppe.
Da sie das Zentrum meines Glücks und meiner Ruhe darstellt.
Selbst wenn ich alles verlieren würde, weil ... keine Ahnung (Hausbrand, Auswandern, ...)
würde ich immer klarkommen, weil ich meinen Ruhepol bei mir hätte, das Wichtigste was ich
besitze, ist diese Figur. Und diese Figur, die Niemand außer ich anfassen darf, dürfte auch meine
Frau K. anfassen, weil sie mir mindestens genauso viel bedeutet und ich würde sie ihr vermachen.

Also ich finde - auf den Punkt gebracht - dass ein Ehevertrag nicht wie ein Vertrag angesehen werden sollte
es sollte viel mehr durch diesen Vertrag zum Ausdruck gebracht werden, dass ich das, was ich meinem
Partner nach meinem Tode geben wollen würde, ich unter rechtlicher Beäugung, meinem Partner sicher zukommen
lassen kann, damit ich mich sorglos zur Ruhe legen kann, weil ich weiß, dass meine Frau und nicht eine andere Person,
von der ich nicht genau weiß, ob sie das, was mir wirklich was bedeutet hat, in gleicher Weise in Ehere halten würde
wie ich es tat.

Keine Ahnung, so in etwa.


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26. September 2008 um 8:29
In Antwort auf ofi21


Liebe apfel, in gewissen Kreisen mag eine Burghochzeit, mit Kutsche, weißen Pferden, Brautkleid von Dior im kristlllüsternem Salon sicher Tradition haben , allerdings denke ich, das der Großteil der Bevölkerung hierzulande weder im Vorstand von Volkswagen seine Kröten verdient, noch einen Doppeldoktor vor dem Namen trägt.

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe, kenne ich ehrlich gesagt niemanden, bei denen die Eltern die Hochzeit so oder auch etwas bescheidener ausgerichtet haben.

Ob da nun wieder Niedersachsen und Bayern traditionell aufeinander treffen ?

Ich denke für mich wird es dann langsam Zeit meine Töchter zumind. schon seelisch darauf vorzubereiten, das sie entweder niemals heiraten können, denn ihre Mutter ist nur eine bescheidene alleinerziehende Frau, die nicht gewillt ist, für den schönsten Tag in ihrem Leben ihr Haus und all ihr sonstiges Hab und Gut zu verscherbeln oder sie müssen sich bräutigammäßig nach jemandem umsehen, der seinen Lottogewinn nicht verprasst hat und gewillt ist die Märchenhochzeit zu bezahlen oder zu müssen ganz einfach lesbisch werden und hoffen, dass die Brauteltern ihrer Zukünftigen besser situiert ist als ich .

Hallo ofi
es geht hier ja auch nicht um eine MEGASUPERTROUPERHOCHZEIT. Ich bin ein sehr bescheidener Mensch und ich brauche keine Riesenfeier. Wenn es nach mir geht, reicht auch eine einfache Hochzeit, nur mit den nächsten Verwandten (Eltern, Geschwister und den ENGSTEN Freunden.). Es geht mir einfach um das Prinzip. Dass seine Eltern sich wohl enthalten werden. DAS ist es worauf es ankommt - und wenn jeder nur 200 EUR voher gibt...
Er ist im Moment der einzige Sohn der Heiratet - ob sein Bruder heiratet steht weit in den Sternen und der andere braucht mindestens noch 10 Jahre bis dahin...

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26. September 2008 um 8:55
In Antwort auf judyta_12533972

Hallo ofi
es geht hier ja auch nicht um eine MEGASUPERTROUPERHOCHZEIT. Ich bin ein sehr bescheidener Mensch und ich brauche keine Riesenfeier. Wenn es nach mir geht, reicht auch eine einfache Hochzeit, nur mit den nächsten Verwandten (Eltern, Geschwister und den ENGSTEN Freunden.). Es geht mir einfach um das Prinzip. Dass seine Eltern sich wohl enthalten werden. DAS ist es worauf es ankommt - und wenn jeder nur 200 EUR voher gibt...
Er ist im Moment der einzige Sohn der Heiratet - ob sein Bruder heiratet steht weit in den Sternen und der andere braucht mindestens noch 10 Jahre bis dahin...

@traubenkern
Mit dieser Antwort warst auch nicht du bzw. deine Hochzeit gemeint, sondern es war eher eine scherzhafte Antwort auf das Posting von apfel.

Wie die Eltern deines Freundes so drauf sind und inwieweit sie geschenkemäßig sich bemerkbar machen kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke, wenn du und dein Freund euch einig seid, ihr diesen Weg gemeinsam aus Liebe beschreiten möchtet, solltet ihr ihn erster Linie diesen Weg auch gemeinsam bestreiten und so organisieren, wie ihr beide es euch zusammen wünscht.

Alles andere kann evtl. nur zu Streitereien führen und ich denke nicht, das ihr beide du und dein Freund euch diesen Tag, der ja auch zu den schönsten in eurem gemeinsamen Leben zählen soll, dadurch verderben lassen solltet.

Auch wenn unsere Meinungen hier im Forum nicht immer die gleichen sind, wünsche ich dir, egal wie, eine wunderschöne Hochzeit ohne Querelen, an den ihr beide, du und dein Freund noch lange und in Freude zurückdenken könnt .

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26. September 2008 um 9:35


Das wundert mich nicht, ich war auch zig Mal bei angeblichen "russischen Hochzeiten" (hier in D.), die aber in Wirklichkeit voll mit kasachischen, kirgisischen, usbekistanschen oder ukrainischen Bräuchen waren.

Bei meinen Eltern wurde die Hochzeit von den Brauteltern bezahlt, da die Bräutigameltern sehr arm waren... und das war 1980.

Traditionell haben aber die Bräutigameltern die Hochzeit bezahlt, d.h. Ringe, Brautkleid, Zeremoniekosten, Musik, Deko, Essen etc. Der Gesteempfang war bei den Brauteltern, früher hat man sich keine Hallen gemietet, die gab es einfach nicht...
Dort klammert sich keiner an die alten Traditionen, vor allem wenn es die Geldfrage anbetrifft. Heute teilen sich die Eltern die Kosten in Russland.

Russland ist groß, mag sein dass es in anderen Regionen es anders gehandhabt wird.

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26. September 2008 um 9:45


frage an die leute die sagen, die eltern oder die eltern der braut müssen die hochzeit bezahlen.
was machen denn die, wo die eltern es sich schlicht und ergreifend nicht leisten können, die hochzeit zu bezahlen.
wie heiraten denn die kindern von arbeitslosen, geringverdienern und harzt4empfängern???

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26. September 2008 um 10:09
In Antwort auf imala_12830711


frage an die leute die sagen, die eltern oder die eltern der braut müssen die hochzeit bezahlen.
was machen denn die, wo die eltern es sich schlicht und ergreifend nicht leisten können, die hochzeit zu bezahlen.
wie heiraten denn die kindern von arbeitslosen, geringverdienern und harzt4empfängern???

Es gibt
ein Hochzeitskonto, das für jedes Kind angelegt wird...

da wird schon von klein auf, für Aussteuer und Hochzeit eingezahlt...

Ist doch logisch.... Die Verantwortung der Eltern...

Kinder kosten Geld..... das weiss jeder, also ist man als Eltern auch dafür verantwortlich..

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26. September 2008 um 10:57
In Antwort auf naomh_12744558

Es gibt
ein Hochzeitskonto, das für jedes Kind angelegt wird...

da wird schon von klein auf, für Aussteuer und Hochzeit eingezahlt...

Ist doch logisch.... Die Verantwortung der Eltern...

Kinder kosten Geld..... das weiss jeder, also ist man als Eltern auch dafür verantwortlich..

Liebe saraa...
...ich weiß nicht, ob du je in der Situation warst, arbeitslos oder gar noch schlimmer, unverschuldet in Not geraten bist und Leistungen nach Hartz 4 beziehen mußtest. Ich wünsche es keinem und bin glücklicherweise ebenfalls noch nicht in diese Situation gekommen.
Einen solchen Antrag habe ich aber schon gesehen und ich weiß daher, das die Menschen jeden kleinsten Cent, den sie besitzen dort angeben müssen.
Was glaubst du nun wohl,was passiert wenn diese Familie, als Beispiel mit 3 Töchter, ein Sparbuch ihr eigen nennt, auf dem sich mehrere tausend Euro befinden und sie dem bearbeitendem Beamten nunmehr ganz locker und flockig erzählen, dieses Geld sei für die Aussteuer und die Hochzeiten ihrer Töchter bestimmt?

Zum anderen gibt es Menschen, die ihr Leben lang nicht viel verdienen und einfach wirtschaftlich nicht in der Lage sind, soviel Geld, das es für Hochzeiten reicht zurücklegen können, die aber durchaus in der Lage sind, ihren Kindern wenn auch nicht materiell, eine glückliche Kindheit bieten können.

Was willst du solchen Menschen sagen, na dann hättet ihr keine Kinder bekommen sollen, wenn ihr euch die Hochzeiterei später nicht leisten könnt.

In unserem Lande leben immer mehr Menschen am Rande des Existensminimums, sag doch bitte all diesen Menschen sie hätten und dürfen keine Kinder mehr bekommen, weil sie wirtschaftlich nicht in der Lage sind, die Hochzeiten dieser Kinder bezahlen zu können.
Dann sind Probleme mit der aussterbenden Bevölkerung und da zu wenig Kinder hier geboren werden nicht mehr nur eine Andeutung, sondern eine unabänderliche Tatsache!
Leider wirst du und viele andere Menschen, die in einigen Jahren früher oder später keine Rente mehr erhalten, es sei denn du hast soweit vorgesorgt, das du diese aus eigenen Mitteln privat bestreiten kannst. Denn es wird dann weder genügend Arbeitnehmer, noch Rentenzahler geben, die dir dies finanzieren können!

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26. September 2008 um 11:09

Hallo Traubi.
Wenn zwei erwachsene Menschen heiraten wollen, müssen sie es in erster Linie SELBST finanzieren KÖNNEN!!!

Wenn als Geschenke dann Geld geschenkt wird, könnt ihr EURE Hochzeit ja dann damit abbezahlen. Aber vorab würde ich nichts erwarten. Das macht man einfach nicht

"Mutti ich will heiraten, gib mir Geld." Das ist doch albern. Ihr als Paar müsst das selbst auf die Reihe kriegen, denn es war eure Entscheidung und nicht die der Eltern

Wie gesagt, geschenktes Geld könnt ihr ja dann zur Abzahlung der Feier nutzen. Oder bei Bekanntgabe eurer Verlobung sagen die Eltern selber, dass sie was dazugeben, aber sie auffordern ist echt nicht richtig!!!

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26. September 2008 um 11:14
In Antwort auf naomh_12744558

Es gibt
ein Hochzeitskonto, das für jedes Kind angelegt wird...

da wird schon von klein auf, für Aussteuer und Hochzeit eingezahlt...

Ist doch logisch.... Die Verantwortung der Eltern...

Kinder kosten Geld..... das weiss jeder, also ist man als Eltern auch dafür verantwortlich..

So ein Blödsinn,
doch nicht ein Leben lang!!! Und schon gar nicht finanziell.

Irgendwann kapselt sich jeder ab und macht das eigene, ohne Mutti und Vati!

Und eine Hochzeit ist die Entscheidung der beiden und nicht die der Eltern. Wenn Eltern ein "Hochzeitskonto" angelegt haben, dann ist ja alles geklärt Die Brauteltern zahlen alles und die Bräutigameltern fressen sich durch. So ein Blödsinn! Kinder kosten Geld, richtig, aber irgendwann sind sie selbst für ihre Kosten verantwortlich. Also sowas...

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26. September 2008 um 13:10

Ich habe zwar noch nicht geheiratet, aber
schon mehrfach mit meinen eltern darüber gesprochen und weis daher, dass:

1. Mein Vater mein Brautkleid zahlen wird und
2. Meine Eltern die Hälfte der Hochzeit zahlen

ebenso weiß ich, dass wir von der Familie meines Freundes finanziell Hilfe bekommen, da mein Freund Familie im Ausland hat und wir uns niiiiiiemals leisten können diese alle her zu holen. Für seine mutter ist das selbstverständlich dass sie sich darum finanziell kümmert.

Und sollte es dann immer noch einen Restbetrag an geld geben, werden wir diesen bis dahin ganz sicher zusammengespart haben.

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26. September 2008 um 18:57
In Antwort auf ofi21

@traubenkern
Mit dieser Antwort warst auch nicht du bzw. deine Hochzeit gemeint, sondern es war eher eine scherzhafte Antwort auf das Posting von apfel.

Wie die Eltern deines Freundes so drauf sind und inwieweit sie geschenkemäßig sich bemerkbar machen kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich denke, wenn du und dein Freund euch einig seid, ihr diesen Weg gemeinsam aus Liebe beschreiten möchtet, solltet ihr ihn erster Linie diesen Weg auch gemeinsam bestreiten und so organisieren, wie ihr beide es euch zusammen wünscht.

Alles andere kann evtl. nur zu Streitereien führen und ich denke nicht, das ihr beide du und dein Freund euch diesen Tag, der ja auch zu den schönsten in eurem gemeinsamen Leben zählen soll, dadurch verderben lassen solltet.

Auch wenn unsere Meinungen hier im Forum nicht immer die gleichen sind, wünsche ich dir, egal wie, eine wunderschöne Hochzeit ohne Querelen, an den ihr beide, du und dein Freund noch lange und in Freude zurückdenken könnt .

Danke ofi
für deine Glückwünsche!!! Sehr lieb!

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26. September 2008 um 19:30

Warum heiraten...
wenn kein Geld da ist? Sollen die Eltern das erste Kind finanzieren? Die Eigenen oder die Schwiegereltern?




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