Home / Forum / Liebe & Beziehung / (Hoch-)Toxische Beziehung / Wie den richtigen Therapeuten finden? (längerer Text)

(Hoch-)Toxische Beziehung / Wie den richtigen Therapeuten finden? (längerer Text)

14. März um 2:37 Letzte Antwort: 15. März um 1:55

Guten Morgen liebe MitleserInnen.

Ich hatte bereits in einem Tread 02.03 beschrieben, dass ich seit fast zwei Jahren in einer recht verzwickten (zwischenmenschlichen) toxischen Beziehung stecke. 
Wir waren damals Arbeitskollegen, aber selbst dieses Verhältnis fuhr so krachend gegen die Wand, wie der Versuch eine freundschaftliche Beziehung zu diesem Mädchen aufzubauen. 
Die Gründe hierfür sind in unseren Persönlichkeiten zu finden, denn ich bin Borderliner und sie ganz offensichtlich eine Narzisstin
(Ich hab‘s ewig nicht geschnallt, dass mit ihr was nicht stimmt ... ) 

Was wir jetzt zumindest haben, ist ein erbarmungsloser Krieg und das scheint bei „Cluster-B-Störungen“ keine Seltenheit zu sein. 
Ich für meinen Teil kann behaupten, in den letzten 20 Jahren den Umgang mit meiner Krankheit ganz gut gelernt zu haben, wohingegen sie wahrscheinlich noch nicht einmal ahnt, dass ihr „Sender“ auf der falschen Frequenz läuft. 
Jedenfalls hat sie es tatsächlich geschafft, Verhaltensmuster in mir wach zu rufen, die ich vor langer Zeit abgelegt habe - und das macht selbst mir ein bisschen Angst. 

In iden letzten 14 Monaten stand ich mit zwei Psychologen in Kontakt. 
Der erste half mir, erst einmal zu verstehen, dass bei meiner „liebreizenden“ Gegnerin mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Persönlichkeitsstörung (PS) vorliegt. (Das hatte ich nicht einmal in Betracht gezogen). Mit der Zeit kristallisierte sich die narzisstische PS heraus. 
Das war wichtig für mich, denn ich konnte erkennen, dass ich einem narzisstischem Missbrauch zum Opfer fiel. 
Ich suchte dann den zweiten Psychologen auf und begann eine Psychotherapie. 
Meine erste Frage an ihn war, ob er sich mit Narzissmus auskennt; er bejahte dies und ich dachte ich wäre in guten Händen. Das war ein Trugschluss. 
Als er mir sagte, dass das Mädchen (meine narzisstische Gegnerin) Angst vor mir habe, musste ich lachen. Ja klar, ein schadenfrohes Grinsen, wenn sie im Café neben ihrer Mutter sitzt und ich vorbeilaufe und (an zwei anderen Tagen) ihre aggressiven Bemühungen um auf sich aufmerksam zu machen, weil ich sie übersehen habe, zeugen bestimmt von Angst ... Schwachsinn !
Die Therapie war für mich beendet. 
Anfang dieser Woche suchte ich wieder den ersten Psychologen auf. Er war sichtlich enttäuscht, denn er dachte, dass diese „Geschichte“ im Februar 2019 abgeschlossen war. 
Das dachte ich zu diesem Zeitpunkt übrigens auch. 
Ich ließ die letzten Monate Revue passieren und versuchte ihm den „Kriegsschauplatz“ darzulegen. Selbst meine „Stalkingmassnahmen“ führten nicht zum erwünschten Erfolg, diese Sache zu beenden. (Dazu bitte den Tread vom 02.03 durchlesen um meine Motivaton zu verstehen). 
Als der Psychologe am Ende der Sitzung einräumte, von „narzisstischem Missbrauch“ noch nie etwas gehört zu haben, war ich ehrlich gesagt etwas baff. 
Er versprach mir, dass er sich aber in die Thematik einlesen würde und ich bat ihn, sich auch bei „Wikipedia“ den Eintrag „Stalking“ anzusehen. Dort wird nämlich im unteren Teil beschrieben, welch perfide Situation sich ergibt, wenn das „Stalking-OPFER“ ein Narzisst ist. 
In diesem Abschnitt erklärt sich auch, warum ich nie wegen „Stalking“ angezeigt oder eine einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt wurde, obwohl meine Narzisstin auf Mutter (Juristin) und Vater (Polizist) zurückgreifen konnte ...

Aber wie um Himmels Willen komme ich aus dieser kranken Geschichte heraus, ohne mein Gesicht zu verlieren? 
Wenn ich nachgebe, dann mache ich den gleichen Fehler, wie ich ihn IMMER bei dieser Narzisstin gemacht habe. 
IMMER wenn ich ihr gegenüber nachgegeben habe, hatte sie leichtes Spiel mit mir - immer, stets und ständig. 
Wenn ich ihr mal (in meiner Wut) die Meinung gegeigt habe, hat es mir im Nachhinein unendlich leid getan, weil ich in ihr immer nur das kleine, verletzliche Mädchen gesehen habe, was sie in Wirklichkeit auch ist. 
Einfach ignorieren? Funktioniert nicht ! Sobald ich in ihre großen Kulleraugen gucke, zerfließe ich förmlich. Deswegen war auch mein Kontaktabbruch im Februar 2019 zum Scheitern verurteilt. 

Ich denke, ich brauche einen Psychologen, der sich mit Borderline UND Narzissmus (speziell den Missbrauch) auskennt. Aber wie finde ich einen solchen? 
Offensichtlich reicht ja die direkte Nachfrage beim Psychologen nicht aus. 

Hat Art jemand von euch ne Idee, Ahnung oder (hilfreiche) Anregung?

Entschuldigt meinen Schreibschwall, aber wenn ich erstmal anfange, dann finde ich meist kein Ende - so wie diese kranke, toxische, wertlose (zwischenmenschliche) Beziehungskonstellation ...

LG und gute Nacht an Alle

Mehr lesen

14. März um 7:46

???

Ich frage mich, nach all deinen Threads, ob deine Geschichte wirklich so stimmt und ob sie nicht dein Opfer ist.

Wenn es dir wirklich so wichtig ist aus der Nummer raus zu kommen, dann hättest du schon Massnahmen gesetzt, die selbst mit PS möglich sind und nicht immer alles aus und eine angebliche PS ihrerseits geschoben.

Es hat den Anschein du genießt förmlich das Drama.

Ganz sicher, dass deine Diagnose richtig ist und du nicht der Narzisst bist? 
 

2 LikesGefällt mir
14. März um 9:41
In Antwort auf old_nick

???

Ich frage mich, nach all deinen Threads, ob deine Geschichte wirklich so stimmt und ob sie nicht dein Opfer ist.

Wenn es dir wirklich so wichtig ist aus der Nummer raus zu kommen, dann hättest du schon Massnahmen gesetzt, die selbst mit PS möglich sind und nicht immer alles aus und eine angebliche PS ihrerseits geschoben.

Es hat den Anschein du genießt förmlich das Drama.

Ganz sicher, dass deine Diagnose richtig ist und du nicht der Narzisst bist? 
 

so ist es!  er ist nicht alleine das Opfer!!! 

Gefällt mir
14. März um 10:08
In Antwort auf old_nick

???

Ich frage mich, nach all deinen Threads, ob deine Geschichte wirklich so stimmt und ob sie nicht dein Opfer ist.

Wenn es dir wirklich so wichtig ist aus der Nummer raus zu kommen, dann hättest du schon Massnahmen gesetzt, die selbst mit PS möglich sind und nicht immer alles aus und eine angebliche PS ihrerseits geschoben.

Es hat den Anschein du genießt förmlich das Drama.

Ganz sicher, dass deine Diagnose richtig ist und du nicht der Narzisst bist? 
 

Guten Morgen.

Zu deiner letzten Frage: Ja, ich bin mir sicher, dass meine Diagnose richtig ist. 

Und wenn ich etwas dramatisiere, dann könnte es u.U. daran liege, dass ich so ziemlich jeden Tag etwas Neues sehe, höre oder wahrnehme.
So ist mir z.B. aufgefallen, dass ihr Bruder in den letzten 14 Tagen auffallend  häufig in meiner Gegend rumwuselt und mir vorgestern sogar hinterherlief. 
Um an dieser Stelle einen Zufall auszuschließen, notiere ich mir alle Beobachtungen um die Daten später abgleichen zu können.

Anstatt mich hier öffentlich anzufeinden, hättest du doch die „geeigneten Maßnahmen“ einmal aufzeigen können. 

Und wenn sie das „Opfer“ wäre, wie du schreibst, dann hast du doch sicher eine einleuchtende Erklärung dafür, dass sie nichts gegen den „Täter“ unternimmt !?

Ich wollte eigentlich einem Gericht die Entscheidung überlassen, festzustellen, wer hier Täter und wer Opfer ist, aber daraus wird ja offenbar nichts.
Ein „Täter“ der freiwillig 3 Jahre Gefängnis riskiert um die Wahrheit aufzudecken ... ?

Ich rechne übrigens ganz fest damit, dass sie (das Opfer) demnächst wieder in meiner Gegend auftaucht. Sollte das geschehen, wird sie von mir mit einer einstweiligen Verfügung belohnt. Die anschließende Gefährderansprache  durch die Polizei, wird dann in meinem Beisein (nach Absprache mit dem Revierleiter) stattfinden. In diesem Zusammenhang werde ich dann ihrer Mutter ein Gespräch (moderiert vom ersten Psychologen) anbieten und die Angelegenheit aufklären.
Das ist meine „geeignete Maßnahme“ um endlich abschließen zu können. 


MfG W.

Gefällt mir
14. März um 10:30
In Antwort auf carina2019

so ist es!  er ist nicht alleine das Opfer!!! 

Guten Morgen carina.

Deine Aussage ist inhaltlich absolut korrekt ! 
In einer toxischen Beziehung (egal ob partnerschaftlich oder zwischenmenschlich) gibt es immer ZWEI Opfer und ZWEI Täter. 

Rein objektiv würde ich sogar meinen, dass unser (gemeinsames) Umfeld das auch so sieht und sich deshalb keiner bei diesem kranken Tauziehen einmischt. 

Allmählich wird mir bewusst, wieso ein YouTuber exakt dieses toxische Kräftemessen zw. Borderliner und Narzisst als „Tschernobyl/ Supergau“ beschrieb ... 

Liebe Grüße Wackelzahn

Gefällt mir
14. März um 10:41

du würdest mir eine heidenangst machen, wärst du in meinem umfeld.

du bist wie alt? 42? 43? und hast dich so verbissen in ein 20jähriges mädchen, wie ein dackel, der ums verrecken die wade seines opfers nicht loslassen kann.

du bist erwachsen, verhalte dich doch so und lass dieses mädchen in ruhe! hör auf, alles, was in deiner umgebung passiert, auf dich zu beziehen!
hör auf, aufzeichnungen über die bewegungen der gesamten familie zu machen!
hör auf, sie zu stalken!
füll dein leben endlich mit etwas anderem als den bewegungsmustern dieses mädchens!
wo ist denn dein gesunder menschenverstand?

5 LikesGefällt mir
14. März um 11:15

Lieber wackelzahn, ich hatte dir ja schonmal geraten, dich um eine stationäre Therapie zu bemühen, so kommst du erstmal aus dem gewohnten Umfeld und nicht mehr in Versuchung mit dem Mädel in Kontakt zu treten. Ruhig vielleicht mit Schwerpunkt Suchtthematik, denn ich lese bei dir schon recht besessene Züge raus. Ich denke, du brauchst erst mal kalten Entzug um dich zu stabilisieren und die kreisenden Gedanken etwas zu besänftigen. Ich bezweifle ehrlich gesagt stark, dass du ambulant schon therapiefähig bist, dazu hast du momentan einen zu akuten Schub. Komm erstmal weg davon und zur Ruhe. Stationär.

Gefällt mir
14. März um 11:35
In Antwort auf apfelsine8

du würdest mir eine heidenangst machen, wärst du in meinem umfeld.

du bist wie alt? 42? 43? und hast dich so verbissen in ein 20jähriges mädchen, wie ein dackel, der ums verrecken die wade seines opfers nicht loslassen kann.

du bist erwachsen, verhalte dich doch so und lass dieses mädchen in ruhe! hör auf, alles, was in deiner umgebung passiert, auf dich zu beziehen!
hör auf, aufzeichnungen über die bewegungen der gesamten familie zu machen!
hör auf, sie zu stalken!
füll dein leben endlich mit etwas anderem als den bewegungsmustern dieses mädchens!
wo ist denn dein gesunder menschenverstand?

Hallo apfelsine,

die „Stalkingmassnahmen“ habe ich doch bereits eingestellt, da sie leider nicht zum Ziel (Anzeige) führten. Das wird sie auch bemerkt haben. 
Deswegen fallen mir ja die Ungereimtheiten (Bruder) auf.
Und natürlich kann ich einen Bezug auf mich nicht ausschließen, da es vorher eben nicht so war. 
(Ich beurteile nach dem Vorher-Nachher-Prinzip und gucke nach Veränderungen die dazwischen lagen.) 

Wie kommst du eigentlich darauf, dass ich die Bewegungsabläufe der gesamten Familie aufzeichne? Die Familie interessiert mich gar nicht.

Meinen „gesunden Menschenverstand“ habe ich im Dezember 2018 von der Brüstung eines Balkons in der 14. Etage abstürzen lassen und den Kampf aufgenommen. 
Auch wenn du (ihr) das nicht verstehen könnt - ich MUSS aufklären; das ist mir so unsagbar wichtig. 
Es ist zu einer zwanghaften Obsession geworden, aber ich muss das einfach tun ... für mich. 
Niemand hat das Recht, mich durch Lügen und Intrigen gesellschaftlich zu isolieren; auch eine 20jährige nicht.

Nicht ich bin es der sie verfolgt; es sind ihre eigenen Lügen die sein jagen ... 


Trotzdem einen herzlichen Dank für deinen Kommentar - ich bin auch für konstruktive und sachliche Kritik empfänglich.

Liebe Grüße

Gefällt mir
14. März um 12:07
In Antwort auf luna1001

Lieber wackelzahn, ich hatte dir ja schonmal geraten, dich um eine stationäre Therapie zu bemühen, so kommst du erstmal aus dem gewohnten Umfeld und nicht mehr in Versuchung mit dem Mädel in Kontakt zu treten. Ruhig vielleicht mit Schwerpunkt Suchtthematik, denn ich lese bei dir schon recht besessene Züge raus. Ich denke, du brauchst erst mal kalten Entzug um dich zu stabilisieren und die kreisenden Gedanken etwas zu besänftigen. Ich bezweifle ehrlich gesagt stark, dass du ambulant schon therapiefähig bist, dazu hast du momentan einen zu akuten Schub. Komm erstmal weg davon und zur Ruhe. Stationär.

Hallo luna,

ich hatte das natürlich schon bei deinem letzten Kommentar verstanden und darüber nachgedacht, aber mir ist das einfach unmöglich.
Ich arbeite als Vorarbeiter in einem Handwerksbetrieb und wurde seit Januar speziell in einem großen Wohngebiet abgestellt, um unsere Mitarbeiter und Subunternehmer im Auge zu behalten. Mein Chef hat großes Vertrauen in mich und weiß, dass die Arbeitsleistung nun durch die Kollegen erbracht wird.
Ich hasse diesen Vorarbeiterposten, aber ich liebe meine Arbeit. 
Wenn wir durch „unmotivierte“ Mitarbeiter Gebiete verlieren, ist auch mein Job in Gefahr. 
Urlaub? Was ist das?

Ich habe meine „Sucht“ mittlerweile verlagert und wieder mit dem Rauchen angefangen - ist aber auch nicht so das Wahre, zumal ich Sportler bin und Zigaretten ziemlich teuer sind. 

Also stationär geht gar nicht. Ich bin schon froh, dass ich nächste Woche einen Tag frei bekommen habe, weil ich Handwerker im Hause habe.

Liebe Grüße W.

Gefällt mir
14. März um 13:55
In Antwort auf wackelzahn

Guten Morgen liebe MitleserInnen.

Ich hatte bereits in einem Tread 02.03 beschrieben, dass ich seit fast zwei Jahren in einer recht verzwickten (zwischenmenschlichen) toxischen Beziehung stecke. 
Wir waren damals Arbeitskollegen, aber selbst dieses Verhältnis fuhr so krachend gegen die Wand, wie der Versuch eine freundschaftliche Beziehung zu diesem Mädchen aufzubauen. 
Die Gründe hierfür sind in unseren Persönlichkeiten zu finden, denn ich bin Borderliner und sie ganz offensichtlich eine Narzisstin
(Ich hab‘s ewig nicht geschnallt, dass mit ihr was nicht stimmt ... ) 

Was wir jetzt zumindest haben, ist ein erbarmungsloser Krieg und das scheint bei „Cluster-B-Störungen“ keine Seltenheit zu sein. 
Ich für meinen Teil kann behaupten, in den letzten 20 Jahren den Umgang mit meiner Krankheit ganz gut gelernt zu haben, wohingegen sie wahrscheinlich noch nicht einmal ahnt, dass ihr „Sender“ auf der falschen Frequenz läuft. 
Jedenfalls hat sie es tatsächlich geschafft, Verhaltensmuster in mir wach zu rufen, die ich vor langer Zeit abgelegt habe - und das macht selbst mir ein bisschen Angst. 

In iden letzten 14 Monaten stand ich mit zwei Psychologen in Kontakt. 
Der erste half mir, erst einmal zu verstehen, dass bei meiner „liebreizenden“ Gegnerin mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Persönlichkeitsstörung (PS) vorliegt. (Das hatte ich nicht einmal in Betracht gezogen). Mit der Zeit kristallisierte sich die narzisstische PS heraus. 
Das war wichtig für mich, denn ich konnte erkennen, dass ich einem narzisstischem Missbrauch zum Opfer fiel. 
Ich suchte dann den zweiten Psychologen auf und begann eine Psychotherapie. 
Meine erste Frage an ihn war, ob er sich mit Narzissmus auskennt; er bejahte dies und ich dachte ich wäre in guten Händen. Das war ein Trugschluss. 
Als er mir sagte, dass das Mädchen (meine narzisstische Gegnerin) Angst vor mir habe, musste ich lachen. Ja klar, ein schadenfrohes Grinsen, wenn sie im Café neben ihrer Mutter sitzt und ich vorbeilaufe und (an zwei anderen Tagen) ihre aggressiven Bemühungen um auf sich aufmerksam zu machen, weil ich sie übersehen habe, zeugen bestimmt von Angst ... Schwachsinn !
Die Therapie war für mich beendet. 
Anfang dieser Woche suchte ich wieder den ersten Psychologen auf. Er war sichtlich enttäuscht, denn er dachte, dass diese „Geschichte“ im Februar 2019 abgeschlossen war. 
Das dachte ich zu diesem Zeitpunkt übrigens auch. 
Ich ließ die letzten Monate Revue passieren und versuchte ihm den „Kriegsschauplatz“ darzulegen. Selbst meine „Stalkingmassnahmen“ führten nicht zum erwünschten Erfolg, diese Sache zu beenden. (Dazu bitte den Tread vom 02.03 durchlesen um meine Motivaton zu verstehen). 
Als der Psychologe am Ende der Sitzung einräumte, von „narzisstischem Missbrauch“ noch nie etwas gehört zu haben, war ich ehrlich gesagt etwas baff. 
Er versprach mir, dass er sich aber in die Thematik einlesen würde und ich bat ihn, sich auch bei „Wikipedia“ den Eintrag „Stalking“ anzusehen. Dort wird nämlich im unteren Teil beschrieben, welch perfide Situation sich ergibt, wenn das „Stalking-OPFER“ ein Narzisst ist. 
In diesem Abschnitt erklärt sich auch, warum ich nie wegen „Stalking“ angezeigt oder eine einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt wurde, obwohl meine Narzisstin auf Mutter (Juristin) und Vater (Polizist) zurückgreifen konnte ...

Aber wie um Himmels Willen komme ich aus dieser kranken Geschichte heraus, ohne mein Gesicht zu verlieren? 
Wenn ich nachgebe, dann mache ich den gleichen Fehler, wie ich ihn IMMER bei dieser Narzisstin gemacht habe. 
IMMER wenn ich ihr gegenüber nachgegeben habe, hatte sie leichtes Spiel mit mir - immer, stets und ständig. 
Wenn ich ihr mal (in meiner Wut) die Meinung gegeigt habe, hat es mir im Nachhinein unendlich leid getan, weil ich in ihr immer nur das kleine, verletzliche Mädchen gesehen habe, was sie in Wirklichkeit auch ist. 
Einfach ignorieren? Funktioniert nicht ! Sobald ich in ihre großen Kulleraugen gucke, zerfließe ich förmlich. Deswegen war auch mein Kontaktabbruch im Februar 2019 zum Scheitern verurteilt. 

Ich denke, ich brauche einen Psychologen, der sich mit Borderline UND Narzissmus (speziell den Missbrauch) auskennt. Aber wie finde ich einen solchen? 
Offensichtlich reicht ja die direkte Nachfrage beim Psychologen nicht aus. 

Hat Art jemand von euch ne Idee, Ahnung oder (hilfreiche) Anregung?

Entschuldigt meinen Schreibschwall, aber wenn ich erstmal anfange, dann finde ich meist kein Ende - so wie diese kranke, toxische, wertlose (zwischenmenschliche) Beziehungskonstellation ...

LG und gute Nacht an Alle

Sorry wenn ich jetzt so direkt bin, aber ein Psychologe, welcher aus Erzählungen und Beurteilungen Dritter, welche selber psychische Erkrankungen mit massiver Beeinflussung des Sozial- und Gefühlslebens haben, eine Diagnose über eine Person abgibt, die nie selber dort war, taugt nichts und klingt irgendwo auch unglaubwürdig.

Das ist wie als schwer schizophrener, Paranoider zum psychologischen Notdienst gehen, und aus der Schilderung des Paranoiden raus bestätigt der Arzt dann der Partner des Patienten ist ein Kleptomatisches-Seirienkiller-Alien mit einem Gedankenkontroll-Strahler

Verstehst du worauf ich hinaus will? Dein Problem ist nicht sie, das Problem bist du, selbst wenn sie Narzistisch wäre kannst DU dich offensichtlich  nicht abgrenzen oder lösen. Andere sind nicht für dich verantwortlich.

2 LikesGefällt mir
14. März um 14:03
In Antwort auf wackelzahn

Hallo luna,

ich hatte das natürlich schon bei deinem letzten Kommentar verstanden und darüber nachgedacht, aber mir ist das einfach unmöglich.
Ich arbeite als Vorarbeiter in einem Handwerksbetrieb und wurde seit Januar speziell in einem großen Wohngebiet abgestellt, um unsere Mitarbeiter und Subunternehmer im Auge zu behalten. Mein Chef hat großes Vertrauen in mich und weiß, dass die Arbeitsleistung nun durch die Kollegen erbracht wird.
Ich hasse diesen Vorarbeiterposten, aber ich liebe meine Arbeit. 
Wenn wir durch „unmotivierte“ Mitarbeiter Gebiete verlieren, ist auch mein Job in Gefahr. 
Urlaub? Was ist das?

Ich habe meine „Sucht“ mittlerweile verlagert und wieder mit dem Rauchen angefangen - ist aber auch nicht so das Wahre, zumal ich Sportler bin und Zigaretten ziemlich teuer sind. 

Also stationär geht gar nicht. Ich bin schon froh, dass ich nächste Woche einen Tag frei bekommen habe, weil ich Handwerker im Hause habe.

Liebe Grüße W.

Nun dann, mein zweiter Vorschlag mit dem Umzug ans andere Ende Deutschlands ist dann wohl hinfällig. Egal, das wichtigste ist sowieso innere Distanz, kann jedoch durch äußere oft sehr gefördert werden, dieser Prozess und wenn es für dich nicht in Frage kommt, den Job zu pausieren oder zu wechseln, wird es schwerer, auch weil du nicht deine volle Konzentration aufbringen kannst. Zum niedergelassenen Therapeuten: ich rate dir zu ner gründlichen Psychoanalyse, oder evtl MBT. Ob der Therapeut spezielle Fachkenntnisse zum narzisstischen Missbrauch hat, ist zweitrangig, wichtig ist, ob er dir sympatisch ist und um das rauszufinden, musst du ihm im Normalfall mehrere Stunden die Chance geben, mit dir warm zu werden. Nur Mut. Du wirst so oder so viel Zeit, Geduld und Willen aufbringen müssen.
Bis dahin kannst du selbst auch schon einiges für dich tun, zB damit beginnen, dich mit dem Gedanken anzufreunden, dass grosse Ungerechtigkeit, fiese, bösartige Menschen und Ohnmacht und Hilflosigkeit unausweichlich zum Leben mit dazugehören und du das nicht immer wirst richtig stellen können. Du musst dich daran üben, dies zu akzeptieren, und lernen, dich durch Abstand zu schützen und das beste draus zu machen. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass du auf die junge Dame extrem was projizierst, was da garnicht hingehört. Kämpf lieber mit dir selbst (in punkto Akzeptanz des Schrecklichen, Umgang mit negativen Gefühlen, Konfliktbewältugungsstrategien. Solltest du alles lernen/ausbauen, da gehört deine Energie hin, nicht auf andere, sowas ist sinnlos).

1 LikesGefällt mir
14. März um 15:07
In Antwort auf luna1001

Nun dann, mein zweiter Vorschlag mit dem Umzug ans andere Ende Deutschlands ist dann wohl hinfällig. Egal, das wichtigste ist sowieso innere Distanz, kann jedoch durch äußere oft sehr gefördert werden, dieser Prozess und wenn es für dich nicht in Frage kommt, den Job zu pausieren oder zu wechseln, wird es schwerer, auch weil du nicht deine volle Konzentration aufbringen kannst. Zum niedergelassenen Therapeuten: ich rate dir zu ner gründlichen Psychoanalyse, oder evtl MBT. Ob der Therapeut spezielle Fachkenntnisse zum narzisstischen Missbrauch hat, ist zweitrangig, wichtig ist, ob er dir sympatisch ist und um das rauszufinden, musst du ihm im Normalfall mehrere Stunden die Chance geben, mit dir warm zu werden. Nur Mut. Du wirst so oder so viel Zeit, Geduld und Willen aufbringen müssen.
Bis dahin kannst du selbst auch schon einiges für dich tun, zB damit beginnen, dich mit dem Gedanken anzufreunden, dass grosse Ungerechtigkeit, fiese, bösartige Menschen und Ohnmacht und Hilflosigkeit unausweichlich zum Leben mit dazugehören und du das nicht immer wirst richtig stellen können. Du musst dich daran üben, dies zu akzeptieren, und lernen, dich durch Abstand zu schützen und das beste draus zu machen. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass du auf die junge Dame extrem was projizierst, was da garnicht hingehört. Kämpf lieber mit dir selbst (in punkto Akzeptanz des Schrecklichen, Umgang mit negativen Gefühlen, Konfliktbewältugungsstrategien. Solltest du alles lernen/ausbauen, da gehört deine Energie hin, nicht auf andere, sowas ist sinnlos).

Hi Luna,

nein, umziehen wäre für mich keine Option, zumal ich mein gesamtes Lebensumfeld und meine Freunde um mich herum habe. 
Deshalb hatte ich mich damals auch geweigert, für ein Studium in ein anderes Bundesland zu wechseln.
Ich werde den freien Tag nächste Woche einmal nutzen, sobald die Handwerker weg sind, und bei meiner Krankenkasse vorbeifahren. Vielleicht haben die ja ne Liste mit entsprechenden Psychologen in meiner Nähe.
Was bitte ist "MBT"?
Die Frage die sich mir stellt, ob eine Psychoanalyse was bringen kann.
Ich habe mich nämlich in den letzten Monaten nicht nur mit der PS Narzissmus auseinander gesetzt, sondern auch mit meiner BPS. 
Das Problem ist, dass meine gesamte Kindheit komplett aus meinem Gedächtnis gelöscht ist und ich keinen Zugang finde. 
Zwar hilft mir mein Bruder mit seinen Erinnerungen, aber viel kann er auch nicht beitragen, da er damals aus der Familie herausgenommen wurde. 
Meine Mutter blockt ab und verleugnet; wohl aus gutem Grund ...
Aber ich habe festgestellt, dass viele Personen aus dieser Generation, nicht gewillt sind, "alte" Probleme aufzuarbeiten und sie lieber totschweigen.

Ich glaube mein größtes Problem ist mein krasser Sinn für Gerechtigkeit. Ich habe mich schon immer auf die Seite von Schwächeren gestellt und hasse ebenso Gerüchte und Unwahrheiten wie die Pest.
Ich bin stets darum bemüht Klarheit zu schaffen, das sorgt für Ruhe und vermindert Missverständnisse und "Hexenjagd".

Warum denkst du, dass ich auf das Mädchen projiziere? Ich hatte nämlich genau den gegenteiligen Verdacht, dass sie ihre Gefühle und Emotionen auf mich projizierte. Ich hatte auch oft den Eindruck, dass ich nur ihr "Blitzableiter" bin und sie ihren Frust an mir auslässt. 
Ich bin kein Psychotherapeut und deshalb erkenne ich es nicht, wenn mich jemand als "Spiegel" benutzt. Ich kann meine Emotionen dann nicht von fremden abgrenzen. 


LG W.

Gefällt mir
14. März um 15:46
In Antwort auf rabenschwarz

Sorry wenn ich jetzt so direkt bin, aber ein Psychologe, welcher aus Erzählungen und Beurteilungen Dritter, welche selber psychische Erkrankungen mit massiver Beeinflussung des Sozial- und Gefühlslebens haben, eine Diagnose über eine Person abgibt, die nie selber dort war, taugt nichts und klingt irgendwo auch unglaubwürdig.

Das ist wie als schwer schizophrener, Paranoider zum psychologischen Notdienst gehen, und aus der Schilderung des Paranoiden raus bestätigt der Arzt dann der Partner des Patienten ist ein Kleptomatisches-Seirienkiller-Alien mit einem Gedankenkontroll-Strahler

Verstehst du worauf ich hinaus will? Dein Problem ist nicht sie, das Problem bist du, selbst wenn sie Narzistisch wäre kannst DU dich offensichtlich  nicht abgrenzen oder lösen. Andere sind nicht für dich verantwortlich.

Hallo,

sei ruhig direkt, das ist gut und gewünscht, solange es auf sachlicher Ebene bleibt, bin ich dafür empfänglich. 

Das was du beschreibst, ist natürlich immer ein "heißes Eisen" und Aussagen Dritter stets mit Vorsicht zu behandeln. Ich gehe mit meinen Erinnerungen allerdings sehr detailreich, sachlich und möglichst objektiv ins Gespräch. Ich füge nichts hinzu oder lasse wichtige Details weg. Vermutungen werden als solche deklariert. Deswegen stützte der Psychologe seine Vermutung auf meine Aussagen.
Ich muss aber anmerken, dass der Psychologe explizit darauf hinwies, sich nicht festzulegen und auch keine Diagnose zu stellen.
Seine Vermutung war m.E. fehlerbehaftet, aber sie half mir dennoch. Denn ich erkannte erstmals, dass bei meinem Gegenüber auch ein Problem vorliegt. 
Das hilft mir immens bei meiner Aufarbeitung, denn ich muss verstehen, dass es Störungen gibt, die ich eben nicht sofort erkenne bzw. "spüre". 
So war es mir auch nicht möglich, mich von ihr zu distanzieren. 
An einem Tag stieß sie mich von sich und kam am nächsten Tag wieder freudestrahlend auf mich zu - ich habe die Motivation dahinter nicht verstanden.
Ich glaube, dass der Psychologe hier ein Nähe-Distanz-Problem sah und deswegen schlussfolgerte, dass sie evtl. an einer Borderline PS leide. 

Ja, ich habe wirklich massive Schwierigkeiten mich von ihr zu lösen und sie aus dem Kopf zu bekommen. Bei anderen bin ich nicht so unnachgiebig, wenn sie mir auf den S*** gehen - Tschüss und das war's.
Hier liegt ein Abhängigkeitsverhältnis vor, wie es von vielen beschrieben wird. Und ich fühle mich oftmals wirklich wie ein Junkie auf kaltem Entzug (Luna hatte das bereits geschrieben).


Liebe Grüße W.

Gefällt mir
14. März um 15:59
In Antwort auf wackelzahn

Hi Luna,

nein, umziehen wäre für mich keine Option, zumal ich mein gesamtes Lebensumfeld und meine Freunde um mich herum habe. 
Deshalb hatte ich mich damals auch geweigert, für ein Studium in ein anderes Bundesland zu wechseln.
Ich werde den freien Tag nächste Woche einmal nutzen, sobald die Handwerker weg sind, und bei meiner Krankenkasse vorbeifahren. Vielleicht haben die ja ne Liste mit entsprechenden Psychologen in meiner Nähe.
Was bitte ist "MBT"?
Die Frage die sich mir stellt, ob eine Psychoanalyse was bringen kann.
Ich habe mich nämlich in den letzten Monaten nicht nur mit der PS Narzissmus auseinander gesetzt, sondern auch mit meiner BPS. 
Das Problem ist, dass meine gesamte Kindheit komplett aus meinem Gedächtnis gelöscht ist und ich keinen Zugang finde. 
Zwar hilft mir mein Bruder mit seinen Erinnerungen, aber viel kann er auch nicht beitragen, da er damals aus der Familie herausgenommen wurde. 
Meine Mutter blockt ab und verleugnet; wohl aus gutem Grund ...
Aber ich habe festgestellt, dass viele Personen aus dieser Generation, nicht gewillt sind, "alte" Probleme aufzuarbeiten und sie lieber totschweigen.

Ich glaube mein größtes Problem ist mein krasser Sinn für Gerechtigkeit. Ich habe mich schon immer auf die Seite von Schwächeren gestellt und hasse ebenso Gerüchte und Unwahrheiten wie die Pest.
Ich bin stets darum bemüht Klarheit zu schaffen, das sorgt für Ruhe und vermindert Missverständnisse und "Hexenjagd".

Warum denkst du, dass ich auf das Mädchen projiziere? Ich hatte nämlich genau den gegenteiligen Verdacht, dass sie ihre Gefühle und Emotionen auf mich projizierte. Ich hatte auch oft den Eindruck, dass ich nur ihr "Blitzableiter" bin und sie ihren Frust an mir auslässt. 
Ich bin kein Psychotherapeut und deshalb erkenne ich es nicht, wenn mich jemand als "Spiegel" benutzt. Ich kann meine Emotionen dann nicht von fremden abgrenzen. 


LG W.

MBT=Mentalisierungsbasierte Therapie. Evtl wäre Traumatherapie was für dich? Das vollständige Wegdissoziieren von Vergangenem könnte dort sanft und vorsichtig Schritt für Schritt gelöst werden. Da ist mit Sicherheit ne Menge, was dir nicht bewusst ist, das das Mädel aber ins Bewusstsein hochtriggert und mit ihr persönlich aber null zu tun hat. Evtl ähnelt sie Erinnerungen deiner Mutter/Täteepersönlichkeit stark in Aussehen und/oder Verhalten. Selbst der Geruch kann Ausschlag gebend sein. Ich gebe zu bedenken, dass wenn es so ist, dies deine Wahrnehmung der Realität und des Mädchens stark verzerren kann. Evtl tust du ihr Unrecht, diese Möglichkeit besteht durchaus. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass auch sie schwer gestört aus unbewussten Traumainhalten heraus agiert, das Ergebnis ist bei beiden Möglichkeiten gleich. Über sie findest du nicht aus deinen Baustellen raus.

Gefällt mir
14. März um 16:03

Im anderen Thread schreibst du:

sie machte mich überall schlecht und verbreitete Unwahrheiten über mich.Diese blieben leider nicht folgenlos für mich, wie ich erkennen musste. Ich war sozial isoliert und niemand wollte mir zuhören. Sie genoss die Opferrolle und ich war der Geächtete.
Ich schmiss den Job hin.



Jetzt geht es um deine Gesundheit, aber ein stationärer Aufenthalt ist nicht möglich, weil dein Job in Gefahr sein könnte? Du musst Prioritäten setzen.
Und du musst dich vor allem auf DICH konzentrieren, anstatt deine Zeit damit zu vergeuden, die 20-jährige Kollegin zu analysieren. Sie bzw. ihre Störung ist in deinem Leben lediglich eine Variable. DU bist die Konstante. 

Gefällt mir
14. März um 16:38
In Antwort auf valieee

Im anderen Thread schreibst du:

sie machte mich überall schlecht und verbreitete Unwahrheiten über mich.Diese blieben leider nicht folgenlos für mich, wie ich erkennen musste. Ich war sozial isoliert und niemand wollte mir zuhören. Sie genoss die Opferrolle und ich war der Geächtete.
Ich schmiss den Job hin.



Jetzt geht es um deine Gesundheit, aber ein stationärer Aufenthalt ist nicht möglich, weil dein Job in Gefahr sein könnte? Du musst Prioritäten setzen.
Und du musst dich vor allem auf DICH konzentrieren, anstatt deine Zeit damit zu vergeuden, die 20-jährige Kollegin zu analysieren. Sie bzw. ihre Störung ist in deinem Leben lediglich eine Variable. DU bist die Konstante. 

ich glaube unterbewusst will er es genauso wie es läuft

1 LikesGefällt mir
14. März um 16:45
In Antwort auf valieee

Im anderen Thread schreibst du:

sie machte mich überall schlecht und verbreitete Unwahrheiten über mich.Diese blieben leider nicht folgenlos für mich, wie ich erkennen musste. Ich war sozial isoliert und niemand wollte mir zuhören. Sie genoss die Opferrolle und ich war der Geächtete.
Ich schmiss den Job hin.



Jetzt geht es um deine Gesundheit, aber ein stationärer Aufenthalt ist nicht möglich, weil dein Job in Gefahr sein könnte? Du musst Prioritäten setzen.
Und du musst dich vor allem auf DICH konzentrieren, anstatt deine Zeit damit zu vergeuden, die 20-jährige Kollegin zu analysieren. Sie bzw. ihre Störung ist in deinem Leben lediglich eine Variable. DU bist die Konstante. 

Missverständnis? 
Es handelt sich hier um zwei verschiedene Tätigkeiten und Arbeitsplätze.

Den Job den ich hingeschmissen hatte, war nur eine Nebentätigkeit (2 Stunden) bei der ich lediglich meiner besten Freundin zur Hand ging. 
Dort lernte ich dann das Mädchen kennen von dem ich hier schreibe.

Meinen Hauptberuf übe ich seit etwa 2011 aus; erst selbständig und jetzt als Arbeitnehmer. 

Den zweiten Teil deiner Aussage nehme ich dankend an.

Liebe Grüße W.

Gefällt mir
14. März um 17:46
In Antwort auf luna1001

MBT=Mentalisierungsbasierte Therapie. Evtl wäre Traumatherapie was für dich? Das vollständige Wegdissoziieren von Vergangenem könnte dort sanft und vorsichtig Schritt für Schritt gelöst werden. Da ist mit Sicherheit ne Menge, was dir nicht bewusst ist, das das Mädel aber ins Bewusstsein hochtriggert und mit ihr persönlich aber null zu tun hat. Evtl ähnelt sie Erinnerungen deiner Mutter/Täteepersönlichkeit stark in Aussehen und/oder Verhalten. Selbst der Geruch kann Ausschlag gebend sein. Ich gebe zu bedenken, dass wenn es so ist, dies deine Wahrnehmung der Realität und des Mädchens stark verzerren kann. Evtl tust du ihr Unrecht, diese Möglichkeit besteht durchaus. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass auch sie schwer gestört aus unbewussten Traumainhalten heraus agiert, das Ergebnis ist bei beiden Möglichkeiten gleich. Über sie findest du nicht aus deinen Baustellen raus.

Hallo Luna,

während ich gerade über deinen letzten Beitrag nachdenke und versuche krampfhaft Ähnlichkeiten zwischen dem Mädchen und meiner Mutter suche, kommt mir plötzlich ein ganz anderer Verdacht in den Sinn ...

Das Mädchen hat tatsächlich frappierende Ähnlichkeiten mit jemanden - allerdings nicht mit meiner Mutter sondern mit einem anderen Mädchen. Sie war damals mit einem meiner besten Freunde zusammen und sie war mir total ans Herz gewachsen. 
Beide (sie und er) starben bei einem schweren Autounfall im Jahr 2002. Bei ihrer Beerdigung heulte ich Rotz und Blasen. 
Jetzt, nach deinem Beitrag, sehe ich erst die Ähnlichkeit zwischen Lucy und dem Mädchen was verstarb... es ist nicht nur das gleiche Lachen, die selbe Körpergröße sondern auch die langen blonden Haare ...

Mir ist gerade etwas klar geworden - unterbewusst läuft da bei mir einiges schief ...

Danke Luna

Gefällt mir
14. März um 19:37
In Antwort auf wackelzahn

Hallo Luna,

während ich gerade über deinen letzten Beitrag nachdenke und versuche krampfhaft Ähnlichkeiten zwischen dem Mädchen und meiner Mutter suche, kommt mir plötzlich ein ganz anderer Verdacht in den Sinn ...

Das Mädchen hat tatsächlich frappierende Ähnlichkeiten mit jemanden - allerdings nicht mit meiner Mutter sondern mit einem anderen Mädchen. Sie war damals mit einem meiner besten Freunde zusammen und sie war mir total ans Herz gewachsen. 
Beide (sie und er) starben bei einem schweren Autounfall im Jahr 2002. Bei ihrer Beerdigung heulte ich Rotz und Blasen. 
Jetzt, nach deinem Beitrag, sehe ich erst die Ähnlichkeit zwischen Lucy und dem Mädchen was verstarb... es ist nicht nur das gleiche Lachen, die selbe Körpergröße sondern auch die langen blonden Haare ...

Mir ist gerade etwas klar geworden - unterbewusst läuft da bei mir einiges schief ...

Danke Luna

...

Sabrina war 18 Jahre alt als sie tödlich verunglückte. Als ich Lucy vor zwei Jahren kennenlernte war sie ebenfalls 18. Das sind mir zu viele Überschneidungen, die ich vorher nicht wahrgenommen habe.
Dein Verdacht mit der Projektion hat voll ins Schwarze getroffen !
Offenbar habe ich diesen Verlust nie überwunden und schleppe den Schmerz seit fast 2 Jahrzehnten in mein meinem Herzen herum. 
Eine Traumatherapie wird wohl das sinnvollste sein.

Ich komme mir so Sau-dumm vor. 
Hatte ich doch Lucy im Sommer 2018 noch von diesem Unfall geschrieben; mit dem Hinweis, dass ich seit dieser Zeit keinen Menschen mehr emotional an mich herangelassen habe. Die Verlustangst und Trauer waren einfach zu groß.  Nur für sie (Lucy) habe ich diese verschlossene Tür einen kleinen Spalt breit geöffnet. Und sie fragte mich auch noch, wieso ich das gerade bei ihr tue .... 
Na warum wohl ... 😫

Herje, warum sieht man (ICH) denn die offensichtlichen Dinge nicht !!!!! 

Das muss ich erstmal verdauen ...

Gefällt mir
14. März um 20:15

Wahrnehmung ist immer tricky und hoch individuell eingefärbt. Mit dem tatsächlichen realen Gegenüber hat sie oft nicht viel zu tun, wir sehen, was wir sehen wollen, ziehen falsche Schlüsse, bleiben so auf ewig in der Vergangenheit stecken, bis uns das alles bewusst wird.

Denkst du, du kannst dich mit diesem Wissen nun innerlich etwas von speziell diesem Mädel Lucy distanzieren?

Gefällt mir
14. März um 21:12
In Antwort auf wackelzahn

...

Sabrina war 18 Jahre alt als sie tödlich verunglückte. Als ich Lucy vor zwei Jahren kennenlernte war sie ebenfalls 18. Das sind mir zu viele Überschneidungen, die ich vorher nicht wahrgenommen habe.
Dein Verdacht mit der Projektion hat voll ins Schwarze getroffen !
Offenbar habe ich diesen Verlust nie überwunden und schleppe den Schmerz seit fast 2 Jahrzehnten in mein meinem Herzen herum. 
Eine Traumatherapie wird wohl das sinnvollste sein.

Ich komme mir so Sau-dumm vor. 
Hatte ich doch Lucy im Sommer 2018 noch von diesem Unfall geschrieben; mit dem Hinweis, dass ich seit dieser Zeit keinen Menschen mehr emotional an mich herangelassen habe. Die Verlustangst und Trauer waren einfach zu groß.  Nur für sie (Lucy) habe ich diese verschlossene Tür einen kleinen Spalt breit geöffnet. Und sie fragte mich auch noch, wieso ich das gerade bei ihr tue .... 
Na warum wohl ... 😫

Herje, warum sieht man (ICH) denn die offensichtlichen Dinge nicht !!!!! 

Das muss ich erstmal verdauen ...

Du wirst so lange nicht den richtigen Therapeuten finden, bist du einsiehst ,dass der Richtige der ist ,der nicht deinen kruden  Theorien folgt. DU bist der Narzisst und ja, du machst Angst. 

1 LikesGefällt mir
15. März um 1:53
In Antwort auf luna1001

Wahrnehmung ist immer tricky und hoch individuell eingefärbt. Mit dem tatsächlichen realen Gegenüber hat sie oft nicht viel zu tun, wir sehen, was wir sehen wollen, ziehen falsche Schlüsse, bleiben so auf ewig in der Vergangenheit stecken, bis uns das alles bewusst wird.

Denkst du, du kannst dich mit diesem Wissen nun innerlich etwas von speziell diesem Mädel Lucy distanzieren?

Hallo Luna,

ja, ich denke mit dem Wissen arbeiten zu können und meine Distanz zu Lucy weiter ausbauen zu können. 
Ich verbinde mit ihr ohnehin keinerlei schöne Momente, so dass ich den Absprung jetzt durchaus schaffen könnte. 
Sollte sie sich jedoch meiner Gegend wieder nähern, werde ich meinen Plan mit der einstweiligen Verfügung in die Tat umsetzen. 

Vielen Dank luna 

Gefällt mir
15. März um 1:55
In Antwort auf jara30

Du wirst so lange nicht den richtigen Therapeuten finden, bist du einsiehst ,dass der Richtige der ist ,der nicht deinen kruden  Theorien folgt. DU bist der Narzisst und ja, du machst Angst. 

Hmmm ...

Also ich glaube nicht, dass du die jara vom letzten Jahr bist. Oder doch?

Schick mir doch mal ne PM und sage mir was du beruflich machst. 

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers