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hmm

5. Dezember um 11:32

Hallo,
bin neu hier. Kurz zu mir.
bin 27, arbeite vollzeit im büro.
zu meinem Verlobten: er ist 39 und arbeitet vollzeit in der Produktion im 2-Schicht Rad.
zu uns: wir sind seit april 2012 zusammen mit unterbrechung von 2 Monaten Ende 2015. wir leben gemeinsam in seiner Haushälfte. Oben wir, unten seine Mutter(87J). Wir haben gemeinsam beschlossen eine Familie zu werden, also ein gemeinsames Kind, vl zwei. Aber zurzeit fühle ich mich einfach nicht erfüllt. weiß es nicht anders zu beschreiben. dazu kommt dass er AD nimmt und er oft rictig mies gelaunt ist (wir nichts unternehmen können). ich war mir immer sicher dass wir unsere Zukunft gemeinsam verbringen und irgendwie ist das alles verschwommen. wieso hab ich das gefühl... kann mir da jemand irgendwie bitte weiterhelfen...
Dankeschön

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5. Dezember um 11:43

Nun, warum fühlst Du Dich nicht erfüllt? Was fehlt Dir denn?

AD ist speziell und bedeutet, dass er unausgeglichen ist. Entweder Du kannst mit so einer Situation umgehen oder eben nicht.

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5. Dezember um 12:20
In Antwort auf bienchen91

Hallo,
bin neu hier. Kurz zu mir.
bin 27, arbeite vollzeit im büro.
zu meinem Verlobten: er ist 39 und arbeitet vollzeit in der Produktion im 2-Schicht Rad.
zu uns: wir sind seit april 2012 zusammen mit unterbrechung von 2 Monaten Ende 2015. wir leben gemeinsam in seiner Haushälfte. Oben wir, unten seine Mutter(87J). Wir haben gemeinsam beschlossen eine Familie zu werden, also ein gemeinsames Kind, vl zwei. Aber zurzeit fühle ich mich einfach nicht erfüllt. weiß es nicht anders zu beschreiben. dazu kommt dass er AD nimmt und er oft rictig mies gelaunt ist (wir nichts unternehmen können). ich war mir immer sicher dass wir unsere Zukunft gemeinsam verbringen und irgendwie ist das alles verschwommen. wieso hab ich das gefühl... kann mir da jemand irgendwie bitte weiterhelfen...
Dankeschön

Was ist AD? ADS oder eher ADHS? Wenn ihr Kinder plant, könnte das Kind ebenfalls ADS/ADHS haben, oder eben die Erkrankung des Vaters. Das musst du wissen, wieviel Ausdauer, Geduld und Willen du hast. Manche oder viele muten sich viel zu viel zu - auf dem Weg ins Irgendwohin müssen sie sich das Scheitern doch eingestehen.

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5. Dezember um 13:06
In Antwort auf sonnenwind4

Was ist AD? ADS oder eher ADHS? Wenn ihr Kinder plant, könnte das Kind ebenfalls ADS/ADHS haben, oder eben die Erkrankung des Vaters. Das musst du wissen, wieviel Ausdauer, Geduld und Willen du hast. Manche oder viele muten sich viel zu viel zu - auf dem Weg ins Irgendwohin müssen sie sich das Scheitern doch eingestehen.

Anti-Depressiva

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5. Dezember um 13:07
In Antwort auf bueroloewe72

Nun, warum fühlst Du Dich nicht erfüllt? Was fehlt Dir denn?

AD ist speziell und bedeutet, dass er unausgeglichen ist. Entweder Du kannst mit so einer Situation umgehen oder eben nicht.

Wenn ich das wüsste...

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5. Dezember um 13:48
In Antwort auf bienchen91

Wenn ich das wüsste...

das solltest du aber erstmal rausfinden !!

für mich hört es sich irgendwie so an als ob du dir nicht wirklich eine zukunft mit ihm vorstellen kannst

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5. Dezember um 13:55
In Antwort auf theola

das solltest du aber erstmal rausfinden !!

für mich hört es sich irgendwie so an als ob du dir nicht wirklich eine zukunft mit ihm vorstellen kannst

wie mach ich das?
ich bin schlecht im Entscheidungen treffen, deshalb bin ich auch gerade so unausgeglichen, das macht sich überall bemerkbar. Zumindest mir fällt es auf. auch mein Körper rebelliert zurzeit.

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5. Dezember um 14:37

Offensichtlich der denkbar schlechteste Moment, um die Familienpläne zu realisieren. 

Ein depressiver Partner hat es nicht nur selber schwer, sondern stellt auch eine enorme Belastung für seine Nächsten dar. Es scheint, dass Dir das grad jetzt, wo Ihr offenbar Zukunftspläne zusammen zu schmieden beginnt, sehr bewusst wird. Nimm das unbedingt sehr ernst! Denn die depressive Erkrankung wird ihn vielleicht noch sehr lange, wer weiss vielleicht auch für immer, begleiten - in einer Familie mit Kindern würde dies bedeuten, dass die ganze Verantwortung über die Kinder und das Funktionieren des Zusammenlebens Dir obliegen würde und Du von seiner Seite her nicht viel oder gar keine Unterstützung erwarten können wirst. Nicht zuletzt stellt ein depressiver Elternteil auch Kinder vor gravierende Probleme. 


 

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5. Dezember um 14:44
In Antwort auf haesli4

Offensichtlich der denkbar schlechteste Moment, um die Familienpläne zu realisieren. 

Ein depressiver Partner hat es nicht nur selber schwer, sondern stellt auch eine enorme Belastung für seine Nächsten dar. Es scheint, dass Dir das grad jetzt, wo Ihr offenbar Zukunftspläne zusammen zu schmieden beginnt, sehr bewusst wird. Nimm das unbedingt sehr ernst! Denn die depressive Erkrankung wird ihn vielleicht noch sehr lange, wer weiss vielleicht auch für immer, begleiten - in einer Familie mit Kindern würde dies bedeuten, dass die ganze Verantwortung über die Kinder und das Funktionieren des Zusammenlebens Dir obliegen würde und Du von seiner Seite her nicht viel oder gar keine Unterstützung erwarten können wirst. Nicht zuletzt stellt ein depressiver Elternteil auch Kinder vor gravierende Probleme. 


 

Danke für diese Nachricht. Vielleicht sprichst du aus meiner Seele. Mein Vater war auch seine letzten Jahre depressiv. Das war eine wirkliche Belastung für mich weil meine Mam mir ab 14 die Verantwortung der Verteilung der Tabletten in seine Schachteln übergab...(sie kann ja nichts dafür, denn sie ist Analphabetin)
Aber trotzdem war es mein Vater, der mich über alles geliebt hat und ich ihn.

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5. Dezember um 14:50
In Antwort auf bienchen91

Wenn ich das wüsste...

Du musst schon wissen, was Dir eigentlich fehlt...
- gemeinsam Tätigkeiten
- selbständige Tätigkeiten
- Freunde
- Familie
- reden
- Zärtlichkeit
- Sex
- Gesprächspartner...

so als Auswahl, nicht abschliessend

Die Krankheit müsst ihr thematisieren, und zwar so, dass es klar ist, ob das für Dich machbar ist oder nicht.

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5. Dezember um 14:55
In Antwort auf bueroloewe72

Du musst schon wissen, was Dir eigentlich fehlt...
- gemeinsam Tätigkeiten
- selbständige Tätigkeiten
- Freunde
- Familie
- reden
- Zärtlichkeit
- Sex
- Gesprächspartner...

so als Auswahl, nicht abschliessend

Die Krankheit müsst ihr thematisieren, und zwar so, dass es klar ist, ob das für Dich machbar ist oder nicht.

Das so zu thematisieren hilft mir gerade ein wenig klarer zu werden. danke für deine Tipps

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5. Dezember um 15:05
In Antwort auf bienchen91

Danke für diese Nachricht. Vielleicht sprichst du aus meiner Seele. Mein Vater war auch seine letzten Jahre depressiv. Das war eine wirkliche Belastung für mich weil meine Mam mir ab 14 die Verantwortung der Verteilung der Tabletten in seine Schachteln übergab...(sie kann ja nichts dafür, denn sie ist Analphabetin)
Aber trotzdem war es mein Vater, der mich über alles geliebt hat und ich ihn.

also der Freund ist depressiv und Du bist es ebenfalls ?

Aber Du nimmst keine AD?

Für mich ist es eh undenkbar, dass eine solche Beziehung funktioniert auf lange Sicht, wenn beide depressive Störungen haben.

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5. Dezember um 15:10

weißt Du - zum Vergleich stelle ich mal gegenüber: Ich als trockene Alkoholikerin, wähle eine Beziehung mit einem Alkoholiker - weil ich damit ja bestens vertraut bin!

Sobald aber nur einer von uns beiden zum Alkohol greift, wird es sehr ungesund - für beide - aber noch mehr für mich, wenn mir das nicht bewusst ist, so dass ich mich schützen kann vor Rückfall.

 

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5. Dezember um 15:16
In Antwort auf gabriela1440

weißt Du - zum Vergleich stelle ich mal gegenüber: Ich als trockene Alkoholikerin, wähle eine Beziehung mit einem Alkoholiker - weil ich damit ja bestens vertraut bin!

Sobald aber nur einer von uns beiden zum Alkohol greift, wird es sehr ungesund - für beide - aber noch mehr für mich, wenn mir das nicht bewusst ist, so dass ich mich schützen kann vor Rückfall.

 

Ich habe keine Depressionen(mehr). Ich hatte sie zu einer Zeit als meine Gesundheit "kaputt" war. Ich habe es ohne AD da raus geschafft. Er nimmt seit seinem 20. schon ADa.

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5. Dezember um 15:17
In Antwort auf gabriela1440

also der Freund ist depressiv und Du bist es ebenfalls ?

Aber Du nimmst keine AD?

Für mich ist es eh undenkbar, dass eine solche Beziehung funktioniert auf lange Sicht, wenn beide depressive Störungen haben.

Vl hast du irgendwa falsch gelesen.

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5. Dezember um 15:45
In Antwort auf bienchen91

Vl hast du irgendwa falsch gelesen.

nein - ich denke, ich habe schon ''richtig'' gelesen.

Ich sehe es so - Du bist damit vertraut, mit den Depressionen. Aber wie ''vertraut'' bist Du tatsächlich mit Deinem Partner?

Denn er ist ja nicht nur der ''Depressive'', sondern auch ein Mensch mit seinen ganz persönlichen Eigenarten und Vorstellungen vom Leben.

Mich wunderte beim Lesen das hohe Alter seine Mutter. Und ich stelle mir vor, dass er als Einzelkind in ihrer Obhut aufgewachsen ist.

Fällt IHR das u.U. schwer, ihn Dir zu überlassen? Wie kommt Ihr miteinander aus?

Euer Alltag wird hoffentlich auch nicht hauptsächlich aus der Arbeit bestehen?

Wie verbringt Ihr Eure gemeinsame Freizeit?

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5. Dezember um 16:33

Bereits am ersten gemeinsamen Abend hat er mir von seinen Depressionen erzählt. Aber ich sah es nicht als Stolperstein sondern einfach als eine Krankheit an. Was es eben ist. Ich hab mich in den Mann mit seinen Macken und seinen schönen Arten verliebt. 
seine Mutter ist ein Thema für sich. So richtig mögen tut sie mich nicht, aber sie weiß dass ich ihm gut tue. Er ist kein Einzelkind aber als jüngster halt doch schon ziemlich verwöhnt worden. 
Von Montag bis Donnerstag schon hauptsächlich. Freitag Abend bis Sonntag Abend sind wir dann fast nur im Dio anzutreffen. Unsere gemeinsame Freizeit verbringen wir hauptsächlich mit Haushalt, was trinken gehen, mal essen gehen, Shopping, zurzeit Christkindlmärkte besuchen, couching und Fernsehen. Sex ist halt ein Ding der Seltenheit geworden. 

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5. Dezember um 17:01
In Antwort auf bienchen91

Bereits am ersten gemeinsamen Abend hat er mir von seinen Depressionen erzählt. Aber ich sah es nicht als Stolperstein sondern einfach als eine Krankheit an. Was es eben ist. Ich hab mich in den Mann mit seinen Macken und seinen schönen Arten verliebt. 
seine Mutter ist ein Thema für sich. So richtig mögen tut sie mich nicht, aber sie weiß dass ich ihm gut tue. Er ist kein Einzelkind aber als jüngster halt doch schon ziemlich verwöhnt worden. 
Von Montag bis Donnerstag schon hauptsächlich. Freitag Abend bis Sonntag Abend sind wir dann fast nur im Dio anzutreffen. Unsere gemeinsame Freizeit verbringen wir hauptsächlich mit Haushalt, was trinken gehen, mal essen gehen, Shopping, zurzeit Christkindlmärkte besuchen, couching und Fernsehen. Sex ist halt ein Ding der Seltenheit geworden. 

Sex ist halt ein Ding der Seltenheit geworden. 

umso behutsamer müsstet Ihr miteinander umgehen. Aber auch der Humor sollte nicht zu kurz kommen. Nehmt nicht alles gleich so schwer und spielt auch mal miteinander. Das meine ich ernst !

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5. Dezember um 17:42
In Antwort auf bienchen91

wie mach ich das?
ich bin schlecht im Entscheidungen treffen, deshalb bin ich auch gerade so unausgeglichen, das macht sich überall bemerkbar. Zumindest mir fällt es auf. auch mein Körper rebelliert zurzeit.

kannst du mal ein paar Tage alleine weg?  Kopf freibekommen?

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5. Dezember um 19:43
In Antwort auf theola

kannst du mal ein paar Tage alleine weg?  Kopf freibekommen?

Schwierig 

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