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Hinterhergekrochen oder gekämpft?

19. Februar 2014 um 9:01 Letzte Antwort: 19. Februar 2014 um 16:17

Hallo liebe Community,

Vor 3 Tagen hat mein Freund mit mir Schluss gemacht. Ich weiß seitdem weder ein und aus und bin wohl ein Paradebeispiel für ein Liebeskummerhäufchen Elend.
Wir hatten oft Streit weil wir beide in Streitsituationen schlecht miteinander umgegangen sind, ansonsten waren wir aber ein wundervolles Paar. Wir haben gleiche Interessen, Hobbies und liegen einfach perfekt auf einer Wellenlänge.
Nur die andauernden Streits und diese typischen eingefahrenen Alltagssituationen haben uns sozusagen den Hals gebrochen.
Ich habe also alles daran gesetzt ihn davon zu überzeugen, dass er uns noch eine Chance geben soll, wenn wir unser Beziehungsmodell ändern und optimieren (haben sehr viel nur aufeinander gehockt und nebeneinander hergechillt sozusagen, ohne den Hintern groß hoch zu bekommen..). Ich bin wirklich davon überzeugt dass es damit klappen kann. Auch er sagt noch er liebe mich, aber er will nicht so weitermachen und er glaubt auch nicht, dass sich etwas ändert bei uns. Daher hat er eine weitere Chance rigoros ausgeschlagen. Nachdem er mich dann in der Uni um ein Gespräch gebeten hat, hab ich ihm so erbärmlich mein Herz ausgeschüttet, dass es ihn tatsächlich angeeekelt hat. Er meinte keiner will ein Mädchen, dass so wenig Selbstbewusstsein hat, dass sie jmd so nachbettelt. Schließlich haben wir uns auf eine Pause geeinigt, in der jeder seine eigenen Wege geht und dessen Ausgang und Dauer noch offen sein soll.
Er sagte, er würde dies nicht aus Mitleid machen.
Ich leide leider unter extremen verlustängsten und hab ihm nach streits generell nie groß Luft gelassenzum nachdenken sondern habe immer zu einer direkten Aussprache gedrängt.
Ich sehe alle meine Fehler in diesem Bezug ein und verabscheue mein Verhalten selbst aufs Äußerste. Wie geht man jetzt mit sowas um? Nicht nur, dass ich meinen wichtigsten Menschen verloren habe, ich habe auch meinen eigenen Stolz gebrochen und mich sozusagen selbst verleugnet. Ich bin grade totunglücklich mit mir und dem Menschen der ich geworden bin.

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19. Februar 2014 um 16:17

Danke!
Das sind die besten Worte die ich bisher diesbezüglich gehört habe. Vielen Dank! Es ist erstaunlich wie genau all das zutrifft.. ich werde versuchen mich daran zu halten und ein paar Dinge mal für mich zu klären..

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vom Redaktionsteam