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Hilfe, unglücklich mit seiner Tochter.

27. Dezember 2017 um 10:20

Hallo allesamt,
ich hoffe jeder von euch hatte eine besinnliche Weihanchtszeit. Bei mir war es besonders besinnlich, weil ich viel nachgedacht habe.
Ich (28 J, w) bin seit kurzem mit meinem 45 j. Mann verheiratet. Er hat eine Tochter Ende 16 J. und eine Tochter, die 20. ist. Mit seiner Exfrau ist er seit 5 Jahren getrennt und geschieden.

Mein Problem sind die Gedanken, die ich zu seiner jüngsten Tochter habe. Sie ist sehr anhänglich und er kümmert sich auch mit täglichem Kontakt. Was auch toll ist. Vor allem aber bei Familienfesten, stellt er komplett die Rolle um. Nennt mich beim Vornamen, berührt mich kaum, aber kuschelt sich ununterbrochen an die jüngste Tocher an. Der Älteren begegnet er mit einer zärtlichen aber nicht so extrem innigen Art und Weise. Ich fühle mich in der großen Familie (mind. 17 Personen pro Feier) noch etwas fremd. Alle gehen etwas automatisiert miteinander um...Auf jeden Fall habe ich das Problem mit seiner jüngsten Tochter, dass ich mich überhaupt nicht wohl fühle in ihrem Beisein. Sie hat auf mich eine unangenehme Ausstrahlung. Nun bin ich im Dilemma, dass es die Tochter ist von dem Mann den ich ser liebe und von dem ich schwanger bin. Ich wünsche mir auch sehr, dass er den Konktakt zu seinen Töchtern so gut hält. Ich ermutige ihn noch mehr Wochenenden zu ihnen zu fahren (andere Stadt). Aber ich möchte diese Töchter, die fast meine Geschwister sein könnten nicht an mich ran lassen. Nicht weil ich sie nicht nett finde, sondern weil es sich für mich so falsch anfühlt eine Rolle einnehmen zu müssen.
Natürlich wusste ich von Anfang an, dass er Kinder hat und finde es nach wie vor toll das er ein guter Vater ist, aber ich hätte nicht planen können, das in dieser Konstallation mein Herz bei seinen Kindern nicht mitmacht.
Nächste Woche will sie zu uns kommen. Ich würde am liebesten weg gehen können, damit sie ihre Vater-Tochter-Zeit haben können. Fühle mich sehr Fehl am Platz und noch schlimmer ist es wenn er darauf besteht, ich muss Zeit mir ihr verbringen.

Wie soll ich daran arbeiten? Darf ich darüber mit meinem Mann reden? Oder sollte ich es mit mir ausmachen um ihn nicht zu verletzen?Ich bin sehr dankbar für eine unbefangene Meinnung von außen; von euch! (Habe die Version gekürzt, der andere Beitrag war zu lang)
Grüße

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27. Dezember 2017 um 11:24

Danke für deine Antwort.
Nein, er hat sich vor 5 Jahren getrennt, weil er sie nie richtig geliebt hat (O-ton). Dann war er vier Jahre mit einer Frau zusammen, die seine Kinder nicht leiden konnte. Er hat seine Töchter auch in dieser Zeit vernachlässigt. Seine Exfrau hat versucht die Beziehung zu sabotieren, was wahrscheinlich bei der Exfreundin soviel Hass gegenüber ihr und den Kinder verursacht hat.

Wir lieben uns seit einem Jahr. Sind frisch verheiratet. Wollen gemeinsame Kinder.

Ja, ich soll mit ihr Zeit verbringen während er arbeitet. Sie soll dann für ein paar Tage zu uns kommen und ich soll sie ihm zur Arbeit bringen und sie von 8-19 Uhr beschäftigen.
Und auch wenn sie da ist wenn er frei hat, soll ich immer dabei sein. Das ist im wichtig. Leider fühle ich mich dann merklich unwohl und dann wirft er mir vor ich würde nicht genug mit seiner Tochter sprechen. Ich bin dann einfach blockiert, weil ich die Situation unangenehm finde. Ich wäre viel entspannter wenn sie den Tag unabhängig von mir gestalten könnten...

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27. Dezember 2017 um 13:54
In Antwort auf samtmuendchen

Danke für deine Antwort.
Nein, er hat sich vor 5 Jahren getrennt, weil er sie nie richtig geliebt hat (O-ton). Dann war er vier Jahre mit einer Frau zusammen, die seine Kinder nicht leiden konnte. Er hat seine Töchter auch in dieser Zeit vernachlässigt. Seine Exfrau hat versucht die Beziehung zu sabotieren, was wahrscheinlich bei der Exfreundin soviel Hass gegenüber ihr und den Kinder verursacht hat.

Wir lieben uns seit einem Jahr. Sind frisch verheiratet. Wollen gemeinsame Kinder.

Ja, ich soll mit ihr Zeit verbringen während er arbeitet. Sie soll dann für ein paar Tage zu uns kommen und ich soll sie ihm zur Arbeit bringen und sie von 8-19 Uhr beschäftigen.
Und auch wenn sie da ist wenn er frei hat, soll ich immer dabei sein. Das ist im wichtig. Leider fühle ich mich dann merklich unwohl und dann wirft er mir vor ich würde nicht genug mit seiner Tochter sprechen. Ich bin dann einfach blockiert, weil ich die Situation unangenehm finde. Ich wäre viel entspannter wenn sie den Tag unabhängig von mir gestalten könnten...

@samtmündchen
Nun bin ich im Dilemma, dass es die Tochter von dem Mann ist, den ich sehr liebe und von dem ich schwanger bin.

1. gemeinsames Kind ist also unterwegs. Du bist in geschwächter Lage und in gewisser Weise schutzbedürftig.

"Sie soll dann für ein paar Tage zu uns kommen" - das dürfte Handschrift der Mutter der 16-Jährigen sein. Vergeblich suche ich hier in den Texten nach dem Willen der 16-Jährigen. Fühlt die sich denn bei dir, der Stiefmutter, wohl?

"ich soll sie ihm zur Arbeit bringen" - das alleine ginge ja noch, solange du keine SS-Beschwerden hast.

"ich soll sie von 8-19 Uhr beschäftigen" - hierin stimme ich haesli ^^ zu.

"Und auch wenn sie da ist wenn er frei hat, soll ich immer dabei sein. Das ist ihm wichtig." - Ich kenne das so: Eine 16-Jährige hat/findet auch am Wohnort ihres Vaters FreundeInnen und unternimmt mit denen was. Oder lässt die Freundinnen notfalls einfliegen.
Gerade wenn ein Vater frei hat, kann der was mit seinem "Kind" unternehmen (wollen).
Mein Vorschlag: Etwas, was ihm guttut / Erholung bringt, und seiner Tochter auch Freude bereitet. Zum Beispiel ein Tagesaufenthalt in einer Therme. Während Vater Hot-Stone in der Salzhöhle bekommt, kann die Tochter im Spudelbecken die Jungs aufmischen... 

"Ich bin dann einfach blockiert, weil ich die Situation unangenehm finde" - ja, verständlich. Dein Mann möchte seine Tochter in deine/eure frische Familie "einpflanzen", die aber erst im Aufbau ist. Es hat auch was mit Intimität zu tun, die du mit einem dir vor die Nase gesetzten Mädchen nicht so ohne weiteres selbstverständlich teilen willst. Also ich stimme dir zu; ist zuviel verlangt. Dann bist du mit mit deiner SS auch schon voll ausgelastet. Ich finde, wenn du nun Grenzen setzt; oder diese Grenzen von selbst kommen("bin blockiert" dürfen diese eurer beiden Beziehung nicht schaden. Ihr seit ehrlich zueinander und wollt keine Tabu's haben und sagt euch es gegenseitig, wenn es unerledigte Tageserlebnisse gibt. Würde ich nicht 1 Nacht drüberschlafen.

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27. Dezember 2017 um 14:10
In Antwort auf gerhard56

@samtmündchen
Nun bin ich im Dilemma, dass es die Tochter von dem Mann ist, den ich sehr liebe und von dem ich schwanger bin.

1. gemeinsames Kind ist also unterwegs. Du bist in geschwächter Lage und in gewisser Weise schutzbedürftig.

"Sie soll dann für ein paar Tage zu uns kommen" - das dürfte Handschrift der Mutter der 16-Jährigen sein. Vergeblich suche ich hier in den Texten nach dem Willen der 16-Jährigen. Fühlt die sich denn bei dir, der Stiefmutter, wohl?

"ich soll sie ihm zur Arbeit bringen" - das alleine ginge ja noch, solange du keine SS-Beschwerden hast.

"ich soll sie von 8-19 Uhr beschäftigen" - hierin stimme ich haesli ^^ zu.

"Und auch wenn sie da ist wenn er frei hat, soll ich immer dabei sein. Das ist ihm wichtig." - Ich kenne das so: Eine 16-Jährige hat/findet auch am Wohnort ihres Vaters FreundeInnen und unternimmt mit denen was. Oder lässt die Freundinnen notfalls einfliegen.
Gerade wenn ein Vater frei hat, kann der was mit seinem "Kind" unternehmen (wollen).
Mein Vorschlag: Etwas, was ihm guttut / Erholung bringt, und seiner Tochter auch Freude bereitet. Zum Beispiel ein Tagesaufenthalt in einer Therme. Während Vater Hot-Stone in der Salzhöhle bekommt, kann die Tochter im Spudelbecken die Jungs aufmischen... 

"Ich bin dann einfach blockiert, weil ich die Situation unangenehm finde" - ja, verständlich. Dein Mann möchte seine Tochter in deine/eure frische Familie "einpflanzen", die aber erst im Aufbau ist. Es hat auch was mit Intimität zu tun, die du mit einem dir vor die Nase gesetzten Mädchen nicht so ohne weiteres selbstverständlich teilen willst. Also ich stimme dir zu; ist zuviel verlangt. Dann bist du mit mit deiner SS auch schon voll ausgelastet. Ich finde, wenn du nun Grenzen setzt; oder diese Grenzen von selbst kommen("bin blockiert" dürfen diese eurer beiden Beziehung nicht schaden. Ihr seit ehrlich zueinander und wollt keine Tabu's haben und sagt euch es gegenseitig, wenn es unerledigte Tageserlebnisse gibt. Würde ich nicht 1 Nacht drüberschlafen.

Hallo gerhard56
danke für deine Meinung bzw. Rat.
Nein, ihre Mutter mischt sich nicht großartig ein, außer das sie eingeschnappt ist, das wir das so schnell vor ihren Töchtern öffentlich gemacht haben und geheiratet haben.

Die jüngere Tochter hat an Weihnachten am Tisch verkündet: "Dann komme ich dich Papa besuchen, habe ja erst Schule am 08.01.18.
Man hat mich auch nicht gefragt, verlange ich auch nicht, sie kann zu ihrem Vater wann sie will. Es wäre nur schön gewesen wenn mein Mann mir das sagen könnte.
Und da er in der Zeit arbeitet, gehe ich davon aus, dass ich ganz bestimmt für ihr wohlergehen zuständig bin. Und meine SS ist nicht gerade leicht. Da ich im frühen Stadion bin weiß es auch keiner aus seiner Familie.

Ja, du hast vollkommen Recht, diese Intimität kann ich schlecht zu einem Kind aufbauen, die theoretisch meine Schwester sein könnte. Die ältere Tochter ist nur 8 Jahre jünger als ich.
Das sind für mich nette Bekannte, die ich ab und an sehe.
Mir macht nur die Erwartungshaltung meines Mannes Sorgen. Wir haben uns oft deshalb gestritten.
Er wünscht sich totale Verschmelzung. Hat schon nach 5 Monaten Beziehung einen Urlaub mit seinen Töchtern vorgeschlagen. Das war und ist mir alles zu viel.
Kann man denn nicht parallel zwei Familien führen?
Mein Vater hat auch eine neue Frau kennen gelernt und ich war froh, dass niemand mich gezwungen hat intensiv Zeit mit dieser Frau zu verbringen. Genauso sind auch meine Halbgeschwister ganz normal aufgewachsen ohne das sich die Stiefmutter mit mir besonders anfreunden musste. Sie war nett, aber distanziert. Fand ich auch gut so.

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27. Dezember 2017 um 15:00

Was sind die Argumente deines Mannes? Warum verlangt er das?
Was sagt er zu deinen Einwänden? - von wegen Druck, Zwang?

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27. Dezember 2017 um 15:43

Unterbewusst habe ich mir schon gedacht es könnte mit meiner Beziehung zu meinem Vater zusammenhängen.

"In erster Linie ist sie die Tochter seiner Ex und kommt aus dem Haushalt der Ex, lebt dort und bringt auch sehr viel von der Ex mit. Wer will schon so viel Input aus einer Exbeziehung. Du hast es in kauf genommen, dich dafür entschieden, aber du musst nicht Freudentänze aufführen darüber. Selbstverständlich wäre er dir ohne Kinder lieber gewesen.Einen Mann mit Kind akzeptiert man nicht weil er Kinder hat, sondern trotz Kindern."

Danke Mandelaugen!

Genau das sind die Worte, die mein Herz ihm sagen wollen würde. Ich sehe in seinen Töchtern auch immer ein Stück weit seine Exfrau und die 25 Jahre bei ihr. Damit möchte ich mich nicht umgeben.
Ich wollte bei der standesamtlichen Hochzeit seine Töchter NICHT dabei haben nur unsere beiden Elternteile. Ich habe mir dann eine große Feier danach gewünscht, wo alle willkommen sind.
Da das für ihn kategorisch nicht ging, haben wir uns für eine standesamtliche Trauung alleine entschieden... damit habe ich meine Mutter sehr verletzt. Der Preis war hoch.
Er hätte es ohne seine Töchter mit seinen Eltern und meiner Mutter nicht gemacht...
Innerlich bin ich schon enttäuscht wie es gelaufen ist.

Genau solche Situationen machen mir so Sorgen. Habe ich nicht bedacht wie oft ich noch einstecken muss? Habe ich mich ihm falsch gezeigt? Hat er nur eine Partner gewollt, die seine Kinder liebt. Aber wie kann man das innerhalb ein paar Monate merken? Wir leben schon 250 km von seinen Töchtern und Familie entfernt.

@gerhard56: Warum er das verlangt? Ich denke als Vater will man immer das die Kinder von dem Menschen geliebt werden die man liebt. Zudem ist es auch sein schlechtes Gewissen. Seine Exfreundin hat ihn fast schon zur Wahl gestellt: seine Kinder oder sie.
Jetzt erwartet er von mir genau das Gegenteil. Ich denke ich bin etwas dazwischen:
Ich liebe ihn, das er ein guter Vater ist, wünsche ihm für sein / unser Glück ein super Verhältnis zu den Töchtern, aber möchte nicht Teil des Gespanns sein. 

Bin sehr gespannt wie er auf mein Gespräch reagiert. Da ich es schwer habe ihn in einer Unterhaltung mein Standpunkt genau so zu vermitteln wie ich es jetzt tue, werde ich ihm vielleicht den Link hier zu meiner Diskussion schicken.

Was haltet ihr davon?

Vielen lieben Dank. Ihr habt mich etwas geerdet!



 

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27. Dezember 2017 um 16:17
In Antwort auf samtmuendchen

Unterbewusst habe ich mir schon gedacht es könnte mit meiner Beziehung zu meinem Vater zusammenhängen.

"In erster Linie ist sie die Tochter seiner Ex und kommt aus dem Haushalt der Ex, lebt dort und bringt auch sehr viel von der Ex mit. Wer will schon so viel Input aus einer Exbeziehung. Du hast es in kauf genommen, dich dafür entschieden, aber du musst nicht Freudentänze aufführen darüber. Selbstverständlich wäre er dir ohne Kinder lieber gewesen.Einen Mann mit Kind akzeptiert man nicht weil er Kinder hat, sondern trotz Kindern."

Danke Mandelaugen!

Genau das sind die Worte, die mein Herz ihm sagen wollen würde. Ich sehe in seinen Töchtern auch immer ein Stück weit seine Exfrau und die 25 Jahre bei ihr. Damit möchte ich mich nicht umgeben.
Ich wollte bei der standesamtlichen Hochzeit seine Töchter NICHT dabei haben nur unsere beiden Elternteile. Ich habe mir dann eine große Feier danach gewünscht, wo alle willkommen sind.
Da das für ihn kategorisch nicht ging, haben wir uns für eine standesamtliche Trauung alleine entschieden... damit habe ich meine Mutter sehr verletzt. Der Preis war hoch.
Er hätte es ohne seine Töchter mit seinen Eltern und meiner Mutter nicht gemacht...
Innerlich bin ich schon enttäuscht wie es gelaufen ist.

Genau solche Situationen machen mir so Sorgen. Habe ich nicht bedacht wie oft ich noch einstecken muss? Habe ich mich ihm falsch gezeigt? Hat er nur eine Partner gewollt, die seine Kinder liebt. Aber wie kann man das innerhalb ein paar Monate merken? Wir leben schon 250 km von seinen Töchtern und Familie entfernt.

@gerhard56: Warum er das verlangt? Ich denke als Vater will man immer das die Kinder von dem Menschen geliebt werden die man liebt. Zudem ist es auch sein schlechtes Gewissen. Seine Exfreundin hat ihn fast schon zur Wahl gestellt: seine Kinder oder sie.
Jetzt erwartet er von mir genau das Gegenteil. Ich denke ich bin etwas dazwischen:
Ich liebe ihn, das er ein guter Vater ist, wünsche ihm für sein / unser Glück ein super Verhältnis zu den Töchtern, aber möchte nicht Teil des Gespanns sein. 

Bin sehr gespannt wie er auf mein Gespräch reagiert. Da ich es schwer habe ihn in einer Unterhaltung mein Standpunkt genau so zu vermitteln wie ich es jetzt tue, werde ich ihm vielleicht den Link hier zu meiner Diskussion schicken.

Was haltet ihr davon?

Vielen lieben Dank. Ihr habt mich etwas geerdet!



 

So ganz verstehe ich dich nicht.
Warum wolltest du die Töchter nicht bei der standesamtlichen Trauung?
Warum hast das deine Mutter verletzt?

Und die Frage, was für ein Verhältnis hast du überhaupt zu den Töchtern? Wie benehmen sie sich dir gegenüber?

Merkwürdig finde ich auch deine Aussage, du möchtest nicht Teil des Gespanns sein?
Du hast doch einen Mann mit 2 Töchtern geheiratet, damit denke ich,ist man auch automatisch Teil des Gespanns. Man muß ja deshalb nicht plötzlich die superliebende knuddelnde Stiefmutter werden aber akzeptieren, das man einen Teil einer Familie geheiratet hat und somit auch ein Teil dieser Familie ist.

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27. Dezember 2017 um 16:30
In Antwort auf ofi21

So ganz verstehe ich dich nicht.
Warum wolltest du die Töchter nicht bei der standesamtlichen Trauung?
Warum hast das deine Mutter verletzt?

Und die Frage, was für ein Verhältnis hast du überhaupt zu den Töchtern? Wie benehmen sie sich dir gegenüber?

Merkwürdig finde ich auch deine Aussage, du möchtest nicht Teil des Gespanns sein?
Du hast doch einen Mann mit 2 Töchtern geheiratet, damit denke ich,ist man auch automatisch Teil des Gespanns. Man muß ja deshalb nicht plötzlich die superliebende knuddelnde Stiefmutter werden aber akzeptieren, das man einen Teil einer Familie geheiratet hat und somit auch ein Teil dieser Familie ist.

Ich wollte die Töchter nicht dabei haben, weil sie für mich in dem Moment (Eheschließung) nicht rein gepasst haben. Ich beginne eine neue kleine Familie mit ihm.

Die Töchter sind nett zu mir. Ich habe auch kein Problem mit Ihnen. 
Man ist nicht automatisch Teil des Gespannes. Man ist angeheirateter Teil, aber Familie bedeut für mich den Menschen Nahe zu sein die man liebt. Selbst in der Blutsfamilie gibt es doch manche Tante die man mehr mag und einen Onkel mit dem man sich weniger versteht...
und in der Gegenwart seiner jüngsten Tochter fühle ich mich unwohl. Sie hat etwas  an sich was mich überhaupt keinen Draht zu ihr aufbauen lässt. Das kann ich doch nicht ignorieren?

Genau diese Selbstverständlichkeit Menschen lieben lernen zu müssen für die man sich nicht aktiv entschieden hat verstehe ich nicht.

Wir haben dann ohne seine Kinder geheiratet, aber somit auch ohne alle anderen!
Damit war meine Mutter auch nicht dabei. Das hat sie verletzt.
 

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27. Dezember 2017 um 16:32

und damit kein falsches Verständnis aufkommt:
ich respektiere und akzeptiere seine Töchter!

Möchte einfach nicht, Stiefmama, Freundin oder eine Rolle einnehmen müssen.
Ich bin in erster Linie die Ehefrau ihres Vaters.
 

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27. Dezember 2017 um 16:39

@ Mandellauge,
was meinst du mit chaotisch? Er hat sich von seiner Exfrau vor 5 Jahren getrennt.
Ich bin seine zweite Beziehung. Es ist also keine frische Entzweihung der Familie.

Das er als Mensch der perfekte Mann ist habe ich sofort gespürt. Ich kenne ihn von der Arbeit.

Er hat die genauso Wunschvorstellungen wie ich ich welche habe. Wieso ich bei dem Thema keinen Rat weiß ich, weil man da keine Kompromisse machen kann. Man muss wahrscheinlich nur Akzeptanz beidseitig zeigen.
Ich enttäusche ihn und er enttäuscht mich. Es gibt nun Mal nicht den perfekten Partner, der alles erfüllen kann.

Ich muss mehr Mut beweisen ihm das ehrlich zu sagen.

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27. Dezember 2017 um 16:49
In Antwort auf samtmuendchen

Ich wollte die Töchter nicht dabei haben, weil sie für mich in dem Moment (Eheschließung) nicht rein gepasst haben. Ich beginne eine neue kleine Familie mit ihm.

Die Töchter sind nett zu mir. Ich habe auch kein Problem mit Ihnen. 
Man ist nicht automatisch Teil des Gespannes. Man ist angeheirateter Teil, aber Familie bedeut für mich den Menschen Nahe zu sein die man liebt. Selbst in der Blutsfamilie gibt es doch manche Tante die man mehr mag und einen Onkel mit dem man sich weniger versteht...
und in der Gegenwart seiner jüngsten Tochter fühle ich mich unwohl. Sie hat etwas  an sich was mich überhaupt keinen Draht zu ihr aufbauen lässt. Das kann ich doch nicht ignorieren?

Genau diese Selbstverständlichkeit Menschen lieben lernen zu müssen für die man sich nicht aktiv entschieden hat verstehe ich nicht.

Wir haben dann ohne seine Kinder geheiratet, aber somit auch ohne alle anderen!
Damit war meine Mutter auch nicht dabei. Das hat sie verletzt.
 

Hmmmm, also als mein jetziger Mann und ich geheiratet haben, war es für uns ganz selbstverständlich, dass unsere Kinder aus erster Ehe bei der standesamtlichen Trauung anwesend waren. Sein Sohn und eine meiner Töchter waren sogar Trauzeugen.
Deshalb wundert mich das.

Zum anderen, die Töchter sind nett zu dir. Das ist meiner Meinung nach schon mal mehr als die halbe Miete. Denn wenn die Kinder aus erster Ehe die neue Stiefmutter ablehnen wird es sehr schwer.
Den Vorteil hast du schon mal.

Zum anderen, warum willst du es erst gar nicht versuchen, die Kinder,die ja nicht in der Nähe leben besser kennen zu lernen?
Warum gehst du mit deinem Mann keinen Kompromiss ein, dass die Tochter ein paar Tage (3) zu euch kommen kann, dass du sie überhaupt richtig kennen lernen kannst.
Warum lehnst du alles ab, wenn die Töchter mit ihren Vater und dir gemeinsam in Verbindung treten wollen/sollen?

Niemand wird von dir verlangen diese Mädels zu lieben, schon gar nicht wie eigene Kinder aber dich aus allem rausziehen zu wollen, was mit den Töchtern zusammen hängt halte ich persönlich für total falsch und schürt viel eher Unstimmigkeiten, als wenn du es wenigstens einmal versuchen würdest.

In gewisser Weise kann ich deinen Mann schon verstehen, er möchte ein gemeinsames Miteinander und du zwingst ihm die Rolle "zwischen den Stühlen" auf.

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27. Dezember 2017 um 17:15
In Antwort auf samtmuendchen

und damit kein falsches Verständnis aufkommt:
ich respektiere und akzeptiere seine Töchter!

Möchte einfach nicht, Stiefmama, Freundin oder eine Rolle einnehmen müssen.
Ich bin in erster Linie die Ehefrau ihres Vaters.
 

Ja. Du akzepierst ihn mit Anhang. Und hast auch nichts dagegen, wenn seine Mädels zu besuch kommen. Wären die noch klein, dann wären die jedes 2. WE bei euch. Wenn du dabei bist und sowieso Essen machst, dann kannst du für die mitmachen. Bzw. in deren fortgeschrittenen Alter dir helfen lassen.
Damit erfüllst du bereits deine selbstauferlegte Pflicht. (Unabhängig davon, welche eigenen Erfahrungen du mit deinem Vater gemacht hattest)

Darüberhinaus, alles was in Richtung Ersatzmutter geht, nicht erzwingen wollen.
Ich sags mal direkt: 16-Jährige wollen auch mit ihrem Vater hautnah Kuscheln+Schmusen. Vor allem dann, wenn da Nachholbedarf zu sein scheint. Es geht bei Tochter-mit-Vater hauptsächlich darum, die durch die Scheidung getrennten Gefühle zwischen den Eltern - die nicht wirklich damit auch getrennten Gefühle/Gemeinschaftsbänder zwischen Tochter und Vater zu festigen. Und mit dem Papa so manche Dinge ausprobieren (können), die sie für ihre Entwicklung braucht. 

Dass du da nicht dabei sein willst, verstehe ich voll. Du könntest dagegen sein, dass seine Mädels mit ihm herumtollen. Dass du dich nur zurückziehst, ist schon sehr grosszügig von dir!
Mir scheint nun, dein Mann hat selbst auch dringenden Nachholbedarf: Er hat keine Ahnung von 16-Jährigen.


Ich habe nichts dagegen, wenn du deinem Mann den Link hierher gibst. Ich bin selbst Papa einer fast 15-Jährigen
 

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27. Dezember 2017 um 17:42

Wunderbar, ich habe ihm gesagt, dass ich im Forum schreibe um meine Gedanken klarer zu fassen und neutrale Meinungen zu hören.

Er ist sehr enttäuscht. Ich müsste Anfangen zu verstehen, dass ich alles mit ihm besprechne soll. Er mag es auch nicht wenn ich mit meiner Mutter über die Ehe spreche.

Er dachte mit mir wäre alles anders. Dachte ich würde anders mit seiner Familie und Töchtern ungehen. 
Jetzt fühle ich mich sehr schlecht. Diesen Erwartungen kann ich nicht gerecht werden.
Natürlcih bin ich froh, dass seine Kinder mich akzeptieren. Ich habe aber kein Gefühl zu Ihnen.
@ofi21 Und wieso ich nicht mit Ihnen viel Kontakt habe oder etwas unternehme:
ich sehe nur die Kindsmutter in Ihnen. Eine 25 Jährige Ehe und die Erziehung der Mutter.
Und für eine intime Nähe bin ich nicht bereit, weil dieses unbehagen wenn sie da sind einfach nicht weg geht. Ich möchte dann einen Schritt automatisch zurück treten.

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27. Dezember 2017 um 19:00
In Antwort auf samtmuendchen

Wunderbar, ich habe ihm gesagt, dass ich im Forum schreibe um meine Gedanken klarer zu fassen und neutrale Meinungen zu hören.

Er ist sehr enttäuscht. Ich müsste Anfangen zu verstehen, dass ich alles mit ihm besprechne soll. Er mag es auch nicht wenn ich mit meiner Mutter über die Ehe spreche.

Er dachte mit mir wäre alles anders. Dachte ich würde anders mit seiner Familie und Töchtern ungehen. 
Jetzt fühle ich mich sehr schlecht. Diesen Erwartungen kann ich nicht gerecht werden.
Natürlcih bin ich froh, dass seine Kinder mich akzeptieren. Ich habe aber kein Gefühl zu Ihnen.
@ofi21 Und wieso ich nicht mit Ihnen viel Kontakt habe oder etwas unternehme:
ich sehe nur die Kindsmutter in Ihnen. Eine 25 Jährige Ehe und die Erziehung der Mutter.
Und für eine intime Nähe bin ich nicht bereit, weil dieses unbehagen wenn sie da sind einfach nicht weg geht. Ich möchte dann einen Schritt automatisch zurück treten.

Es ist shade, das du diese im Grunde unsinnigen Gedanken hast. Die Töchter begegnen dir mit Freundlichkeit und sind auch individuelle Persönlichkeiten und du bist gar nicht bereit, auch nur einmal über deinen Schatten zu springen und sie so kennen zu lernen wie sie wirklich sind.

Du gibst ihnen nicht einmal eine Chance, noch ist die Zeit zu kurz aber irgendwann werden sie deine Ablehnung spüren und anfangen auch dich abzulehnen, verständlicherweise, denn ich denke die Mädchen würden dir nicht freundlich gesinnt sein, wenn sie dir keine Chance geben wollen würde.

Dein Mann wird dadurch immer wieder zwischen die Stühle geraten und das wird sich wahrscheinlich auch auf eure Beziehung negativ auswirken.

Du nimmst damit auch deinem eigenen Kind, eine gesunde und familiäre Beziehung zu seinen Stiefschwestern zu entwickeln, denn und dagegen wird dein sträuben nichts ausrichten können, nicht seine Ex aber seine Kinder werden auch ein Teil, ein Familienteil deines Kindes sein, denn eines haben alle drei Kinder gemeinsam, den Vater.

 

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27. Dezember 2017 um 19:28
In Antwort auf ofi21

Es ist shade, das du diese im Grunde unsinnigen Gedanken hast. Die Töchter begegnen dir mit Freundlichkeit und sind auch individuelle Persönlichkeiten und du bist gar nicht bereit, auch nur einmal über deinen Schatten zu springen und sie so kennen zu lernen wie sie wirklich sind.

Du gibst ihnen nicht einmal eine Chance, noch ist die Zeit zu kurz aber irgendwann werden sie deine Ablehnung spüren und anfangen auch dich abzulehnen, verständlicherweise, denn ich denke die Mädchen würden dir nicht freundlich gesinnt sein, wenn sie dir keine Chance geben wollen würde.

Dein Mann wird dadurch immer wieder zwischen die Stühle geraten und das wird sich wahrscheinlich auch auf eure Beziehung negativ auswirken.

Du nimmst damit auch deinem eigenen Kind, eine gesunde und familiäre Beziehung zu seinen Stiefschwestern zu entwickeln, denn und dagegen wird dein sträuben nichts ausrichten können, nicht seine Ex aber seine Kinder werden auch ein Teil, ein Familienteil deines Kindes sein, denn eines haben alle drei Kinder gemeinsam, den Vater.

 

Ich habe sie kennen gelernt. Es ist ja nicht so das ich nie mit Ihnen gesprochen habe. Aber mehr als Oberflächlichkeiten spüre ich da nicht. Sie sind nett. 
Darf das nicht reichen?

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27. Dezember 2017 um 19:31

@valiee Paartherapie? Er hat ja schon ein Problem wenn ich Rat bei meiner Mutter oder besten Freundin suche.
Das ist meienr Meinung nach eine Sache zwischen uns. Ich dürfte eigentlich meine Gedanken nicht hier teilen.
Er ist sehr darüber enntäuscht, obwohl es mir gut getan hat mich hier von einigen Gedanken befreien zu können bzw. zu schreiben.

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27. Dezember 2017 um 19:35
In Antwort auf samtmuendchen

Ich habe sie kennen gelernt. Es ist ja nicht so das ich nie mit Ihnen gesprochen habe. Aber mehr als Oberflächlichkeiten spüre ich da nicht. Sie sind nett. 
Darf das nicht reichen?

Ob das reicht, wird die Zeit zeigen.

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27. Dezember 2017 um 20:05

Ähm, Einwand euer Ehren. Das eigene (werdende) Kind geht vor.
Beim Unterhalt die Erstgeborenen, meines Wissens.

Es ist kein Fehler, keine perfekte Patchworkmutter zu sein. Sowas kann man ja auch erst dann wissen, wenn man direkt betroffen ist. Fakt ist doch auch, dass samtmündchen nicht von ihrem Mann vorher aufgeklärt wurde, wie weit dessen Erwartungen gehen.
Vielleicht war es ja so, dass seine Kinder vor der Heirat nie oder nur selten bei ihrem Vater waren - und somit sich für samtmündchen garnicht die Persketive auf Patchworkmutter-Sein ergab.
Jetzt nach der Heirat: Hurraa Papa hat entlich ne stabile, nette Frau - einen "Sonnenschein".



Ich habe das sehr wohl bemerkt, dass noch etwas mit der 16-Jährigen ist, was samtmündchen unangenehm ist. Es aber hier nicht öffentlich ausbreiten möchte. Muss sie ja auch nicht, wir Erwachsene hier können es uns auch so vorstellen.
Im Hinblick auf samtmündchen's SS finde ich, soll alles vermieden werden, was zu Streit führen könnte. Also sowohl hier als auch den Eheleuten untereinander. Der psychische Druck muss aufhören! Sie ist bei SS nicht streitfähig!
Deswegen denke ich auch nicht daran, einen Rat auszusprechen.
Es wird zwangsläufig so kommen, dass samtmündchen sich bei den Besuchen seiner Töchter mehr oder weniger zurückziehen wird. Egal, ob ihrem Mann das passt oder nicht. Möglicherweise jetzt noch mehr wie vorher geplant. Es spielt keine Rolle, ob sie hier (übrigens: anonym!) ihre Ehe ausbreitet und sozusagen etwas hinter dem Rücken ihres Mannes macht.

An samtmündchen's Ehemann: Nimm bitte die Belastung von deiner Frau weg. Verlange keine Rechtfertigung von ihr gegenüber deiner Familie/Ex/Kinder. Sie ist schutzbedürftig.

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27. Dezember 2017 um 20:46

Ich hab auch einen Mann mit 2 Kindern geheiratet und hatte selber 3 Kinder.

Ich hab (sehe)nie die Ex in seinen Kindern gesehen, von der ist er geschieden aber nicht von seinen Kindern.

Die Stiefmutter meiner eigenen Kinder lehnt meine Töchter auch ab, meinen Sohn merkwürdiger Weise nicht (evtl. Konkurrenzgefühl??? ich weiß es nicht).
Ich weiß deshalb auch, wie schrecklich das für die Mädchen ist und das hat auch sehr nachhaltig negativ das Verhältnis zu ihrem Vater beeinflusst, leider.

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28. Dezember 2017 um 3:39

ofeliah: du hast ein sehr enges Bild von der Sache. Ich verurteile das nicht. Im Gegenteil ich nehme es kritisch an. DU bist aber selbst schon Mutter gewesen wie ich das verstanden habe als du Kinder in die Beziehung mit eingebracht?

Da will man das sein eigenes Kind geliebt wird.

Ich habe mich leider ganz schlimm mit meinem Mann gestritten.
Er macht sich seine Gedanken. Schade, dass ich nicht offen über meine Gefühle darüber mit ihm ohne mich verletzen zu wollen sprechen kann.

Ich werde versuchen seine Töchter mehr Aufmerksamkeit zu schenken wenn sie da sind.
Er hat mir erklärt, er tut es auch obwohl er einige aus meiner Familie für durchgeknallt hält.

Seine Tochter bei uns Leben? Ich kann nicht sagen wie ich damit umgehen würde...
Das gleiche kann ich Ihn fragen... wäre es ok wenn meine Mutter bei mir aus gesundheitlichen Gründen einzieht. Ich denke nicht.

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28. Dezember 2017 um 7:07

Warum hast du den Mann geheiratet? Du wusstest doch was für ein Paket er mitbringt...
Mein Freund hat auch zwei Kinder aus erster Ehe und sein ältester wohnt in seinem Haus in der Dachwohnung. Alleine das ist schon ein Grund, weshalb ich dort definitiv nie einziehen würde. Ich mag den Jungen und akzeptiere ihn, aber habe auch von Anfang an die für mich wichtigen Grenzen gezogen für die Tage an denen ich da bin. Als er irgendwann mit seiner Schmutzwäsche vor mir stand und mich ganz nett fragte, ob ich so lieb sei die Wäsche für ihn zu waschen habe ich genau so nett gesagt, dass ich das nicht tue, aber so lieb bin ihm zu erklären wie die Waschmaschine funktioniert. Mit ü20 kann man das! Es geht mir auch auf den Keks, dass er oft stundenlang bei uns sitzt und nicht weiß was Tischmanieren sind. Aber gut, es ist halt nur immer das Wochenende, alltäglich würde ich das nicht aushalten und Zoff wäre vorprogrammiert. Deshalb begebe ich mich gar nicht erst auf so ein dünnes Eis. Warum hast du das getan?

Sag deinem Mann doch, dass du gerne mal mit dem Mädel einkaufen und essen gehst, sie ansonsten mit 16 aber sehr wohl in der Lage sein sollte sich selbst zu beschäftigen.
Du musst sie nicht ins Herz schließen, sowas lässt sich nicht erzwingen. Bedenke aber, dass Kinder immer am wenigsten dafür können, dass es sie gibt. Und deine nichtvorhandenen Gefühle solltest du bei deinem Mann besser nicht zum Thema machen, das bringt nichts als Ärger, weil seine Töchter nun mal ein Teil von ihm sind. Sehr wohl aber kannst du äußern wie du dir den praktischen Teil des Ganzen vorstellst und, dass du keine Ersatzmutter sein willst. Zieh klare Grenzen aber stell dich auf Konflikte ein, weil du damit ziemlich spät dran bist.

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28. Dezember 2017 um 10:03

Das sind extrem Situationen. Ich bin kein Unmensch. Gott bewahre, wenn ihre Mutter sterben sollte bevor sie eigenständig ist, dann würde sie selbstverständlich bei uns wohnen.

Die letzten Kommentare kommen aber vom Thema ab. 
Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren was wäre wenn. Sondern was ist!
Ich habe ein intensives Gespräch mit ihm gehabt. Er sagt er möchte mit mir eine eigene Familie haben und wenn ich das verstehen und leben kann, dann wird es viel leichter sein.
Da gebe ich ihm recht. Und es ist wirklich was persönliches was es schwieriger macht mit der Jüngsten.
Mit der älteren Tochter habe ich überhaupt kein Problem. Sie ist aber ein unglaublich sympathische und schöne junge Frau.
Es ist leider wirklich der Fall das man Sympathien nicht automatisch aufbaut nur weil es die Tochter des Partners ist. Das ist so offen darüber spreche ist für viele verwerflich. Mir wird aber durch einige Forenthemen klar, das das kein seltenes Problem ist. Es wird aber zum Tabu gemacht. Es ist schon fast so kontrovers wie eine Abtreibung.

Was wir aber alle sind; wir sind Menschen! Menschen mit Verletzungen, Ängsten und Sorgen. Ich habe viele Fehler gemacht und sehe mein Verhalten als nicht vorbildlich, aber darf ich nicht fühlen wie ich fühle?
Wenn es mir egal wäre, hätte ich mich für den geringsten Widerstand entschieden und hätte mich nicht auf diesen großartigen Mann eingelassen. Dann wäre ich diese Ehe nicht eingegangen, ihn glücklich zu sehen, auch wenn das für mich bedeutet komplett über meinen Schatten zu springen. 

Ich habe mich über jede Antwort von euch gefreut, auch wenn sie nicht immer fair war. Ihr habt eure Gründe. Es hat aber gut getan, zu schauen das Menschen ganz unterschiedlich damit umgehen und es nicht ein klares Urteil gibt.
Ich entscheide mich für meinen Mann und damit seine Töchter. Es wird bestimmt noch einige Anläufe dauern, aber ich möchte das er glücklich ist und die Töchter sich auch bei uns zu Hause wohl fühlen. Mehr muss ich eigentlich nicht tun.

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28. Dezember 2017 um 15:16

"Damit muss nicht jeder klar kommen."

Doch muß man, wenn man sich einen Mann aussucht, der lange verheiratet war und Kinder hat. Die Vergangenheit verschwindet nicht plötzlich nur weil eine neue Frau da ist.

Die Frage ist auch nicht, ob man damit klar kommen muß, sondern wie man damit umgeht. Man kann natürlich noch nachträglich auf die Ex eifersüchtig sein, alles und jedes aus der Vergangenheit hochschaukeln usw. Bringt allerdings nicht wirklich was, außer Ärger und Streit.

Man kann sich aber auch sagen, ja es ist so wie es ist und ich möchte bestmöglich damit umgehen, dass da Kinder aus einer anderen Beziehung sind. Dazu gehört zuallererst einmal das man nicht ständig die Mutter in den Kindern sieht.
Kinder sind nicht nur ein Teil der Mutter, auch der Vater gehört da mit rein.

Zum anderen lesen bildet, die Tochter will nicht am 8.1. kommen, sondern nächste Woche, weil sie bis zum 8.1. Ferien hat. Der Vater ist auch nicht nicht da, sondern tagsüber arbeiten und das Mädchen ist 16, nicht drei.


Ist nunmal oft so, dass Kinder von geschiedenen Eltern die bei der Mutter leben, in den Ferien gerne den Vater besuchen möchte und sollte auch so sein.
Was will die Zweitfrau dann machen, jedes Mal das Haus verlassen? Was wenn das Kind erst da ist, mit Baby, Sack und Pack zu der Mutter fahren, nur weil die Tochter ihren Vater besucht?
Wo wieder die Tatsache auftaucht, wer einen Mann mit Kindern nimmt, muss mit solchen Dingen rechnen und leben.
Ansonsten, Mann ohne Kinder und ohne nennenswerte Vergangenheit suchen, dann muß man damit nicht klar kommen und kann ganz unbeschwert seine eigene kleine Familie gründen.

Tja und wenn man sich mit 28 dann auch noch ein bißchen mehr Zeit läßt, den Mann den man heiraten möchte und der Kinder hat, kennen zu lernen, statt gleich mal selber schwanger zu werden, dann könnte man vielleicht auch erfahren, wie der Mann tickt und was er erwartet, welche Rolle man angeblich übernehmen soll. Wenn einem das dann nicht passt, hat man jederzeit die Wahl zu gehen.
 

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28. Dezember 2017 um 15:26
In Antwort auf ofi21

"Damit muss nicht jeder klar kommen."

Doch muß man, wenn man sich einen Mann aussucht, der lange verheiratet war und Kinder hat. Die Vergangenheit verschwindet nicht plötzlich nur weil eine neue Frau da ist.

Die Frage ist auch nicht, ob man damit klar kommen muß, sondern wie man damit umgeht. Man kann natürlich noch nachträglich auf die Ex eifersüchtig sein, alles und jedes aus der Vergangenheit hochschaukeln usw. Bringt allerdings nicht wirklich was, außer Ärger und Streit.

Man kann sich aber auch sagen, ja es ist so wie es ist und ich möchte bestmöglich damit umgehen, dass da Kinder aus einer anderen Beziehung sind. Dazu gehört zuallererst einmal das man nicht ständig die Mutter in den Kindern sieht.
Kinder sind nicht nur ein Teil der Mutter, auch der Vater gehört da mit rein.

Zum anderen lesen bildet, die Tochter will nicht am 8.1. kommen, sondern nächste Woche, weil sie bis zum 8.1. Ferien hat. Der Vater ist auch nicht nicht da, sondern tagsüber arbeiten und das Mädchen ist 16, nicht drei.


Ist nunmal oft so, dass Kinder von geschiedenen Eltern die bei der Mutter leben, in den Ferien gerne den Vater besuchen möchte und sollte auch so sein.
Was will die Zweitfrau dann machen, jedes Mal das Haus verlassen? Was wenn das Kind erst da ist, mit Baby, Sack und Pack zu der Mutter fahren, nur weil die Tochter ihren Vater besucht?
Wo wieder die Tatsache auftaucht, wer einen Mann mit Kindern nimmt, muss mit solchen Dingen rechnen und leben.
Ansonsten, Mann ohne Kinder und ohne nennenswerte Vergangenheit suchen, dann muß man damit nicht klar kommen und kann ganz unbeschwert seine eigene kleine Familie gründen.

Tja und wenn man sich mit 28 dann auch noch ein bißchen mehr Zeit läßt, den Mann den man heiraten möchte und der Kinder hat, kennen zu lernen, statt gleich mal selber schwanger zu werden, dann könnte man vielleicht auch erfahren, wie der Mann tickt und was er erwartet, welche Rolle man angeblich übernehmen soll. Wenn einem das dann nicht passt, hat man jederzeit die Wahl zu gehen.
 

Ich dir eigentlich in allem nur zustimmen. ​Mann mit Kindern ist nun mal etwas, auf das man sich bewusst einlässt.

Die Kinder auf der Hochzeit nicht dabei haben zu wollen, finde ich schon sehr seltsam. Am Ende dafür sogar lieber alleine zu feiern und die Eltern dafür auszuladen, nur um die Kinder nicht dabeihaben zu müssen, zeigt ja schon die Tiefe der Abneigung. 

Weder als Mutter noch als Vater wäre ich den Schritt der Heirat mit der TE gegangen, wenn die TE bei der Trauung schon solche Schwierigkeiten hat.

Also nein, sorry. Ich habe dafür ehrlich kein Verständnis. 

 

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28. Dezember 2017 um 15:31

Ich kann* dir eigentlich in allem nur zustimmen


Ups 

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28. Dezember 2017 um 15:59
In Antwort auf knuffl

Ich dir eigentlich in allem nur zustimmen. ​Mann mit Kindern ist nun mal etwas, auf das man sich bewusst einlässt.

Die Kinder auf der Hochzeit nicht dabei haben zu wollen, finde ich schon sehr seltsam. Am Ende dafür sogar lieber alleine zu feiern und die Eltern dafür auszuladen, nur um die Kinder nicht dabeihaben zu müssen, zeigt ja schon die Tiefe der Abneigung. 

Weder als Mutter noch als Vater wäre ich den Schritt der Heirat mit der TE gegangen, wenn die TE bei der Trauung schon solche Schwierigkeiten hat.

Also nein, sorry. Ich habe dafür ehrlich kein Verständnis. 

 

Vollkommen richtig, die Hochzeit kann bei mir auch nur Kopfschütteln hervorrufen,Auf die Mutter/Schwiegereltern  bei der Trauung zu verzichten,nur damit seine Kinder nicht dabei sind, sagt viel über die Abneigung zu ihnen aus und auch über die Akzeptanz der Kinder.

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28. Dezember 2017 um 16:04

Trotz der Kinder heißt dann aber doch nicht, dass man diese ignorieren kann, sich verziehen wenn die Kinder zu Besuch kommen usw.

Trotz Kinder heißt, dass man sich dann damit auch so gut es geht damit arangieren muß.

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28. Dezember 2017 um 16:25

Wenn man sich keine Zeit läßt den Ehemann VOR Heirat und VOR Schwangerschaft kennen zu lernen, kann das genau so passieren.

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28. Dezember 2017 um 18:16

Mich interessieren vielmehr die Gründe, warum TE reagiert, wie sie es tut.

Ich spüre da bei ihr ein gehöriges Pensum Eifersucht. Auch die Art, wie sie auf die 16-jährige reagiert, die Körperkontakt sucht, das kann sie in keiner Weise zulassen. Sie sieht dort Konkurrenz.
Sie will ausschalten, obwohl sie wusste, dass ihr jetziger Mann eine Beziehung wollte, die auch seine vorherigen Kinder akzeptiert. Plötzlich zur Hochzeit tickt sie aus,  verweigert die Teilnahme der Kinder, beschwert sich gleichzeitig, ihre Mutter hätte nicht teilnehmen dürfen.
Sie provoziert völlig unnötige Machtspielchen.
Die Frage stellt sich ja auch: warum wurde sie so schnell schwanger? Ich fände es gut, wenn sie das wahrheitsgemäss beantworten würde.
Will sie sich damit zum Joker erheben? Nur ich und mein Kind?

Mit 28 wird sie gewusst haben, was sie da angeleiert hat.

Ihre Rechnung wird so nicht aufgehen.

 

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28. Dezember 2017 um 18:18

Ach und:

würde sie ihrem Mann verbieten, den Kontakt zu seinen eigenen Kindern aufrecht zu erhalten, würde sie sich ins eigene Fleisch schneiden.

Das weiss sie sehr genau.

Ganz schön raffiniert!


 

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28. Dezember 2017 um 19:58

Wie auch, die TE will seine Töchter gar nicht erst ins Haus lassen. Wo soll da denn die Ex auch nur irgendwie durch irgendwas etwas hineintragen.

Mein Mann hat mir sogar schon beim Kennenlernen gesagt, dass er  seinen gesamten Urlaub in den Ferien nimmt,um seine Kinder zu sehen, weil die weiter weg wohnen und er sonst keine Gelegenheiten (durch Schicht auch  am WE) hat, sie zu sehen.

Dementsprechend haben wir die ersten Jahre auch nie einen Urlaub zusammen verbracht, weil das mit meinen dreien 5 Kinder waren und wir uns das damals finanziell für 7 Personen auch nicht leisten konnten.

Wir haben dann in den Ferien mit allen Kindern gemeinsam viel unternommen, Tagesausflüge usw.
War halt so. Mußte ich mit leben und hab das auch.

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28. Dezember 2017 um 22:11

Viele hier spinnen sich etwas aus was nicht so ist.
Ich werde auf jeden Fall morgen etwas dazu schreiben.

Einen schönen Abend.

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29. Dezember 2017 um 19:07
In Antwort auf samtmuendchen

Viele hier spinnen sich etwas aus was nicht so ist.
Ich werde auf jeden Fall morgen etwas dazu schreiben.

Einen schönen Abend.

Ich fände es auch gut, wenn du noch ein bisschen was schreiben würdest.

Vor allem interessiert mich, warum du so schnell schwanger wurdest.


 

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