Forum / Liebe & Beziehung

Hilfe und Rat bei beziehungsproblemen

22. Oktober um 19:35 Letzte Antwort: 23. Oktober um 19:31

Hallo Liebe Community,

ich entschuldige mich im voraus für den langen Text aber ich hoffe hier hilfe oder gute Ratschläge zu erhalten. Ich denke hierfür hole ich ein bisschen aus und erzähle die Gesamtsituation.

Ich und meine Lebensgefährtin sind seit fast 11 Jahren zusammen (Sie 30 ich 33). Wir führten immer eine gute und erfüllte Beziehung in der alles gestimmt hat. Es kam wie es musste und wir bekamen unser erstes Kind (bald 5Jahre), hiernach veränderte sich die Beziehung natürlich und ich hatte dafür vollstes Verständnis. 2019 folgte das 2te Kind (bald 2 Jahre alt).

Es ist so, das mir in der Beziehung alles körperliche und liebenswerte fehlt, sie wird schnell aggressiv, wirft sachen durch die Gegend, ist beleidigend oder schlägt gegen Türen und Wände wenn ich versuche ein sachliches Gespräch über mein empfinden zu suchen und das Problem anzugehen. Seit der Geburt des ersten Kindes mag sie keine Berührungen mehr, keine küsse, kein in den Arm nehmen im Bett oder sex. Seit der Geburt des ersten Kindes hatten wir wenn es hochkommt 7x Sex weil ich auch nicht derjenige bin der darauf drängt und es für mich wichtigere Dinge im Leben gibt. Aber das Gesamtpaket fehlt mir von Tag zu Tag mehr und ich frage mich ob das tatsächlich mein beziehungsleben gewesen sein soll. 

Ich bin momentan zuhause und bereite die Selbstständigkeit zusammen mit einem Partner vor, ich helfe im Haushalt, aufräumen Geschirrspüler, saugen etc also alles was mir so auffällt und erledigt werden muss.

Ihr Tagesablauf beginnt um 07:30 uhr, steht auf und bringt beide kinder zum KiGa/Kita dann spielt sie von ca 08:30 uhr bis 12:50 uhr computer, holt dann den kleinen ab und schaut dann von ca 13:30 bis 15:30 ihre beiden serien, dann kocht sie, weil ich darin tatsächlich nicht gut bin und wir essen zusammen und sie bringt die Kinder gegen 19:30 ins Bett und spielt dann von ca 20:30 bis sie ins Bett geht wieder computer. Arbeiten gehen muss sie nicht.

Mein Tagesablauf seit ich zuhause bin beginnt um 07:30-08:00 Uhr, stehe auf ziehe die Kinder an, trinke einen Kaffee und beginne dann entweder mit dem Haushalt oder telefoniere/arbeite wegen der Planung der Selbstständigkeit. Um 14 Uhr hole ich dann unsere Grosse vom KiGa ab. Und verbringe dann den Tag mit der Familie bis sie die kids ins Bett bringt und Räume in der Zeit das Chaos vom Tag wieder auf. Ab und zu telefoniere ich dann abends noch oder plane weiter oder verbringe den Abend alleine.

Das einzige was sie wohl sehr stört ist, dass sie Ihrer Meinung nach zuwenig Freizeit hat, das sehe ich so aber eigentlich garnicht oder täusche ich mich da in der Wahrnehmung?
der andere punkt ist, dass sie mit ihrem Körper und ihrem Gewicht momentan unzufrieden ist, ich sehe das allerdings nicht so, würde sie aber natürlich dabei unterstützen (ich selbst bin Personaltrainer)Ansonsten lässt sie sich auch körperlich sehr gehen (selten duschen/pflegen etc) und beginnt schon vormittags damit Süßigkeiten und Chips zu frühstücken oder Bewegung und anstrengende Tätigkeiten zu vermeiden.

Das erstmal zur Vorgeschichte.

Da ich wie oben beschrieben kein sachliches produktives Gespräch führen kann, habe ich mir überlegt, einen Text handschriftlich zu verfassen, ohne das sie direkt darauf eingehen kann, damit ihre Emotionen sich erstmal abkühlen können. Ist dies eine gute Idee oder ist dies der falsche Ansatz von mir?

Folgenden Text würde ich verfassen wollen, er soll aber nicht auf sie wirken als wolle ich ihr drohen, sie verletzen oder ähnliches, sondern sie nur dazu anregen mit mir zusammen normal zu sprechen und eine Lösung zu finden.

"Hey mausi,

Ich schreibe dir jetzt einen Brief, weil ein Gespräch nur wieder im Streit oder rumschreien enden würde.

Ich habe schon öfter versucht dir ernsthaft zu erzählen, das ich in der derzeitigen Situation nicht zufrieden und unglücklich bin, leider wird das aber nicht enst genommen oder du reagierst mit schreien oder beleidigungen darauf obwohl das kein Angriff auf dich ist, sondern ein wichtiges Problem was es für uns zu lösen gilt.

Ich bin unglücklich weil mir in unserer Beziehung das liebevolle Miteinander (auch als paar und nicht nur als Mama und papa) sehr fehlt.

Dazu gehören gemeinsame Unternehmungen, küsse, Streicheleinheiten, körperliche Nähe, Sex und Unterhaltungen und damit verbunden auch die Sicherheit und die Bindung in der ganzen Beziehung. Es ist einfach ein Grundbedürfnis was mir fehlt, was menschlich ist und ohne das ein Mensch wie ich nicht glücklich werden kann - das kann ich leider nicht ändern, so gerne ich das für unsere Familie tun würde.

Eventuell findest du mich auch einfach nicht mehr attraktiv genug. Ich weiss garnicht wozu ich da bin oder in der Beziehung bin weil man sich meiner Meinung nach in einer Beziehung ergänzt und als Team zusammenarbeitet und dem anderen das gibt was einem alleine fehlen würde.

Ich fühle mich aber trotz der Beziehung tatsächlich einsam. Ich habe das Gefühl du brauchst mich nicht, abgesehen aus finanzieller Sicht und findest mich nicht mehr anziehend.

Wenn ich mir die Beziehung von uns auf dem Bild im wohnzimmer anschaue und zurück denke ist es genau das was ich wieder haben möchte, nur zusammen mit unseren Kindern.

Ich liebe dich immernoch, ich flirte nicht mit anderen, habe keine andere und finde dich immernoch wunderschön, jede Annäherung von mir an dich gefällt dir allerdings nicht und ich bin schon gefühlte 1000sende male in den letzten 5 Jahren abgewiesen worden, in dieser zeit hatten wir wenn es hoch kommt 7x miteinander geschlafen, ich dränge dich nie damit und bin auch sehr geduldig was das angeht. Aber die Anzahl- und das musst du zugeben ist sehr niedrig. Bereits vor fast 5 Jahren durfte ich dich nicht mehr in den Arm nehmen wenn wir schliefen weswegen ich mich persönlich nach und nach bei jeder abweisung etwas mehr zurückgezogen habe.

Da bald aber eine Entscheidung ansteht, ob wir nach ***** ziehen oder nicht ist es für dich und mich wichtig das zu klären, da ich sonst keine dauerhafte Zukunft in unserer Beziehung sehe und ich dich nicht auf die andere seite von deutschland bringen möchte um eine unglückliche Beziehung zu führen. Ich möchte irgendwann heiraten, aber nicht in einer für mich unglücklichen Ehe leben. Denn auch an meine Kinder gebe ich weiter, wie eine funktionierende Beziehung aussieht und funktioniert und wünsche mir auch für die beiden, das sie das in langer Zukunft einmal haben werden. Ich denke für Kinder ist es wichtig glückliche Eltern zu haben und nicht eine unglückliche Wohngemeinschaft nur damit mama und papa anwesend sind. Sie sollen sich einen liebevollen Umgang der Eltern abgucken und nicht das nebeneinander herleben.

Da du des öfteren Sachen erzählt hast die mir zu denken geben müssen ("ich mache eh mit Absicht das Gegenteil von dem was du von mir möchtest", "ich brauche und möchte keinen sex" usw.). Das du ohne verhütung keinen sex haben möchtest verstehe ich und ist auch meine Ansicht. Dafür gibt es allerdings Kondome die auch während der Stillzeit funktionieren und ich finde auch wenn du diese nicht magst sind sie besser als ein unbefriedigtes grundbedürnis was mich unglücklich macht.

Ich bin gerne bereit mit dir darüber sachlich und normal zu reden. Aber nur ohne schuldzuweisungen, beleidigungen, Ausraster oder herumschreien und streiten. Denn das wird uns nicht ans Ziel bringen. Wenn du schon jetzt weisst, dass du das nicht kannst schreibe lieber einen Brief zurück da wir uns sonst für immer im kreis drehen werden. Mache dir bitte einmal ernsthaft Gedanken über das geschriebene, gehe in dich und sprich mit mir oder schreibe an mich.

Bitte gehe aber mal NUR auf die Punkte von mir ein, ohne "dann musst du aber" das können wir gerne danach klären wenn die Punkte oben für mich innerlich besprochen sind, das ist kein Egoismus sondern ein für mich wichtiger hauptbestandteil der Beziehung der fehlt ohne das ein weiteres verändern oder tun von mir nicht funktionieren wird weil mir einfach der antrieb dazu mittlerweile fehlt.

Ich liebe dich und bitte dich einmal wirklich ernsthaft in dich zu gehen und das extrem ernst und wichtig zu nehmen, wenn unsere Beziehung dir das ist."

Was haltet ihr ernsthaft von der idee und dem Text? Er sollte wie gesagt nicht angreifenden oder verletzend wirken sondern ein Ziel der Problemlösung auslösen. Oder sehe ich es tatsächlich falsch und fordere unmöglichen ein? Kann ich was tun um die Situation zu verbessern?

Entschuldigt wirklich für den langen text, aber ich erhoffe mir auf einen ausführlicheren text bessere Ratschläge und Tipps von euch. Der Text ist mit dem handy geschrieben, deshalb kann es vorkommen das sich hier und da ein fehler eingeschlichen hat.


MfG Nitrorious

 

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22. Oktober um 21:00
In Antwort auf

Hallo Liebe Community,

ich entschuldige mich im voraus für den langen Text aber ich hoffe hier hilfe oder gute Ratschläge zu erhalten. Ich denke hierfür hole ich ein bisschen aus und erzähle die Gesamtsituation.

Ich und meine Lebensgefährtin sind seit fast 11 Jahren zusammen (Sie 30 ich 33). Wir führten immer eine gute und erfüllte Beziehung in der alles gestimmt hat. Es kam wie es musste und wir bekamen unser erstes Kind (bald 5Jahre), hiernach veränderte sich die Beziehung natürlich und ich hatte dafür vollstes Verständnis. 2019 folgte das 2te Kind (bald 2 Jahre alt).

Es ist so, das mir in der Beziehung alles körperliche und liebenswerte fehlt, sie wird schnell aggressiv, wirft sachen durch die Gegend, ist beleidigend oder schlägt gegen Türen und Wände wenn ich versuche ein sachliches Gespräch über mein empfinden zu suchen und das Problem anzugehen. Seit der Geburt des ersten Kindes mag sie keine Berührungen mehr, keine küsse, kein in den Arm nehmen im Bett oder sex. Seit der Geburt des ersten Kindes hatten wir wenn es hochkommt 7x Sex weil ich auch nicht derjenige bin der darauf drängt und es für mich wichtigere Dinge im Leben gibt. Aber das Gesamtpaket fehlt mir von Tag zu Tag mehr und ich frage mich ob das tatsächlich mein beziehungsleben gewesen sein soll. 

Ich bin momentan zuhause und bereite die Selbstständigkeit zusammen mit einem Partner vor, ich helfe im Haushalt, aufräumen Geschirrspüler, saugen etc also alles was mir so auffällt und erledigt werden muss.

Ihr Tagesablauf beginnt um 07:30 uhr, steht auf und bringt beide kinder zum KiGa/Kita dann spielt sie von ca 08:30 uhr bis 12:50 uhr computer, holt dann den kleinen ab und schaut dann von ca 13:30 bis 15:30 ihre beiden serien, dann kocht sie, weil ich darin tatsächlich nicht gut bin und wir essen zusammen und sie bringt die Kinder gegen 19:30 ins Bett und spielt dann von ca 20:30 bis sie ins Bett geht wieder computer. Arbeiten gehen muss sie nicht.

Mein Tagesablauf seit ich zuhause bin beginnt um 07:30-08:00 Uhr, stehe auf ziehe die Kinder an, trinke einen Kaffee und beginne dann entweder mit dem Haushalt oder telefoniere/arbeite wegen der Planung der Selbstständigkeit. Um 14 Uhr hole ich dann unsere Grosse vom KiGa ab. Und verbringe dann den Tag mit der Familie bis sie die kids ins Bett bringt und Räume in der Zeit das Chaos vom Tag wieder auf. Ab und zu telefoniere ich dann abends noch oder plane weiter oder verbringe den Abend alleine.

Das einzige was sie wohl sehr stört ist, dass sie Ihrer Meinung nach zuwenig Freizeit hat, das sehe ich so aber eigentlich garnicht oder täusche ich mich da in der Wahrnehmung?
der andere punkt ist, dass sie mit ihrem Körper und ihrem Gewicht momentan unzufrieden ist, ich sehe das allerdings nicht so, würde sie aber natürlich dabei unterstützen (ich selbst bin Personaltrainer)Ansonsten lässt sie sich auch körperlich sehr gehen (selten duschen/pflegen etc) und beginnt schon vormittags damit Süßigkeiten und Chips zu frühstücken oder Bewegung und anstrengende Tätigkeiten zu vermeiden.

Das erstmal zur Vorgeschichte.

Da ich wie oben beschrieben kein sachliches produktives Gespräch führen kann, habe ich mir überlegt, einen Text handschriftlich zu verfassen, ohne das sie direkt darauf eingehen kann, damit ihre Emotionen sich erstmal abkühlen können. Ist dies eine gute Idee oder ist dies der falsche Ansatz von mir?

Folgenden Text würde ich verfassen wollen, er soll aber nicht auf sie wirken als wolle ich ihr drohen, sie verletzen oder ähnliches, sondern sie nur dazu anregen mit mir zusammen normal zu sprechen und eine Lösung zu finden.

"Hey mausi,

Ich schreibe dir jetzt einen Brief, weil ein Gespräch nur wieder im Streit oder rumschreien enden würde.

Ich habe schon öfter versucht dir ernsthaft zu erzählen, das ich in der derzeitigen Situation nicht zufrieden und unglücklich bin, leider wird das aber nicht enst genommen oder du reagierst mit schreien oder beleidigungen darauf obwohl das kein Angriff auf dich ist, sondern ein wichtiges Problem was es für uns zu lösen gilt.

Ich bin unglücklich weil mir in unserer Beziehung das liebevolle Miteinander (auch als paar und nicht nur als Mama und papa) sehr fehlt.

Dazu gehören gemeinsame Unternehmungen, küsse, Streicheleinheiten, körperliche Nähe, Sex und Unterhaltungen und damit verbunden auch die Sicherheit und die Bindung in der ganzen Beziehung. Es ist einfach ein Grundbedürfnis was mir fehlt, was menschlich ist und ohne das ein Mensch wie ich nicht glücklich werden kann - das kann ich leider nicht ändern, so gerne ich das für unsere Familie tun würde.

Eventuell findest du mich auch einfach nicht mehr attraktiv genug. Ich weiss garnicht wozu ich da bin oder in der Beziehung bin weil man sich meiner Meinung nach in einer Beziehung ergänzt und als Team zusammenarbeitet und dem anderen das gibt was einem alleine fehlen würde.

Ich fühle mich aber trotz der Beziehung tatsächlich einsam. Ich habe das Gefühl du brauchst mich nicht, abgesehen aus finanzieller Sicht und findest mich nicht mehr anziehend.

Wenn ich mir die Beziehung von uns auf dem Bild im wohnzimmer anschaue und zurück denke ist es genau das was ich wieder haben möchte, nur zusammen mit unseren Kindern.

Ich liebe dich immernoch, ich flirte nicht mit anderen, habe keine andere und finde dich immernoch wunderschön, jede Annäherung von mir an dich gefällt dir allerdings nicht und ich bin schon gefühlte 1000sende male in den letzten 5 Jahren abgewiesen worden, in dieser zeit hatten wir wenn es hoch kommt 7x miteinander geschlafen, ich dränge dich nie damit und bin auch sehr geduldig was das angeht. Aber die Anzahl- und das musst du zugeben ist sehr niedrig. Bereits vor fast 5 Jahren durfte ich dich nicht mehr in den Arm nehmen wenn wir schliefen weswegen ich mich persönlich nach und nach bei jeder abweisung etwas mehr zurückgezogen habe.

Da bald aber eine Entscheidung ansteht, ob wir nach ***** ziehen oder nicht ist es für dich und mich wichtig das zu klären, da ich sonst keine dauerhafte Zukunft in unserer Beziehung sehe und ich dich nicht auf die andere seite von deutschland bringen möchte um eine unglückliche Beziehung zu führen. Ich möchte irgendwann heiraten, aber nicht in einer für mich unglücklichen Ehe leben. Denn auch an meine Kinder gebe ich weiter, wie eine funktionierende Beziehung aussieht und funktioniert und wünsche mir auch für die beiden, das sie das in langer Zukunft einmal haben werden. Ich denke für Kinder ist es wichtig glückliche Eltern zu haben und nicht eine unglückliche Wohngemeinschaft nur damit mama und papa anwesend sind. Sie sollen sich einen liebevollen Umgang der Eltern abgucken und nicht das nebeneinander herleben.

Da du des öfteren Sachen erzählt hast die mir zu denken geben müssen ("ich mache eh mit Absicht das Gegenteil von dem was du von mir möchtest", "ich brauche und möchte keinen sex" usw.). Das du ohne verhütung keinen sex haben möchtest verstehe ich und ist auch meine Ansicht. Dafür gibt es allerdings Kondome die auch während der Stillzeit funktionieren und ich finde auch wenn du diese nicht magst sind sie besser als ein unbefriedigtes grundbedürnis was mich unglücklich macht.

Ich bin gerne bereit mit dir darüber sachlich und normal zu reden. Aber nur ohne schuldzuweisungen, beleidigungen, Ausraster oder herumschreien und streiten. Denn das wird uns nicht ans Ziel bringen. Wenn du schon jetzt weisst, dass du das nicht kannst schreibe lieber einen Brief zurück da wir uns sonst für immer im kreis drehen werden. Mache dir bitte einmal ernsthaft Gedanken über das geschriebene, gehe in dich und sprich mit mir oder schreibe an mich.

Bitte gehe aber mal NUR auf die Punkte von mir ein, ohne "dann musst du aber" das können wir gerne danach klären wenn die Punkte oben für mich innerlich besprochen sind, das ist kein Egoismus sondern ein für mich wichtiger hauptbestandteil der Beziehung der fehlt ohne das ein weiteres verändern oder tun von mir nicht funktionieren wird weil mir einfach der antrieb dazu mittlerweile fehlt.

Ich liebe dich und bitte dich einmal wirklich ernsthaft in dich zu gehen und das extrem ernst und wichtig zu nehmen, wenn unsere Beziehung dir das ist."

Was haltet ihr ernsthaft von der idee und dem Text? Er sollte wie gesagt nicht angreifenden oder verletzend wirken sondern ein Ziel der Problemlösung auslösen. Oder sehe ich es tatsächlich falsch und fordere unmöglichen ein? Kann ich was tun um die Situation zu verbessern?

Entschuldigt wirklich für den langen text, aber ich erhoffe mir auf einen ausführlicheren text bessere Ratschläge und Tipps von euch. Der Text ist mit dem handy geschrieben, deshalb kann es vorkommen das sich hier und da ein fehler eingeschlichen hat.


MfG Nitrorious

 

Ich würd die "Drohung", dass du ihr nicht beim Umzug hilfst bzw. dich trennst, wenn sie nicht bereit ist auf die Punkte einzugehen rausnehmen.. 
..damit gehst du das Risiko ein, dass sie die Punkte ändert, bis ihr umgezogen seid.. 

Die "moralische Erpressung", wegen Vorbilfunktion für die Kinder würd ich umschreiben.. es etwas subtiler und neutraler machen.. 


Ansonsten find ich den Brief gut, ohne zu grosse Umschweifen alles auf den Punkt gebracht.. 

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22. Oktober um 22:13

Also dazu gibt im Thread "warum Verlassen Männer ihre Frauen mit 1 Jährigen Kind "

So ähnlich findet sich hier im Forum .

Ist so ein Danke fürs Kind jetzt Verpiss dich ding..

Es liegt in der Natur das du Zeugst und weiter Ziehst dieser Prozess kann Bewusst unter Bunden werden  manche Menschen haben aber halt starke Instikte und die lassen sich nicht immer Bewusst verarbeiten.

Bist du ein Kümmerer/Versorger darfst du bleiben (hier manchmal deos und Parfüms im spiel mit Pheromonen)
Bist du Jäger und Sammler jagt sie dich weg weil du zuhause nix zu suchen hast. 
(hier werden dann of diese Männer schlecht geredet)

Da kommt es auch zu dieser Friendzone Geschichte Kümmerer und Versorger werden immer für Später in die Friendzone geparkt.Oder Klugerweise direkt Geheiratet und unterjocht...

Viele Psychische Probleme auch grade in den heutigen Beziehungen laufen deswegen so.
Es wird erwartet das Mann bleibt und Versorgt weil richtige Jäger gibts nicht mehr.

Diese dinge Laufen aber immer noch im Hinterkopf weil es Evolutionär wichtig ist .

 

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22. Oktober um 22:27
In Antwort auf

Also dazu gibt im Thread "warum Verlassen Männer ihre Frauen mit 1 Jährigen Kind "

So ähnlich findet sich hier im Forum .

Ist so ein Danke fürs Kind jetzt Verpiss dich ding..

Es liegt in der Natur das du Zeugst und weiter Ziehst dieser Prozess kann Bewusst unter Bunden werden  manche Menschen haben aber halt starke Instikte und die lassen sich nicht immer Bewusst verarbeiten.

Bist du ein Kümmerer/Versorger darfst du bleiben (hier manchmal deos und Parfüms im spiel mit Pheromonen)
Bist du Jäger und Sammler jagt sie dich weg weil du zuhause nix zu suchen hast. 
(hier werden dann of diese Männer schlecht geredet)

Da kommt es auch zu dieser Friendzone Geschichte Kümmerer und Versorger werden immer für Später in die Friendzone geparkt.Oder Klugerweise direkt Geheiratet und unterjocht...

Viele Psychische Probleme auch grade in den heutigen Beziehungen laufen deswegen so.
Es wird erwartet das Mann bleibt und Versorgt weil richtige Jäger gibts nicht mehr.

Diese dinge Laufen aber immer noch im Hinterkopf weil es Evolutionär wichtig ist .

 

Zusatz die instikte brauch sie aber auch zur Kindes Versorgung das hält bis die Geschlechts Reif werden dann normalisiert sich das   ihre instikte sagen ihr halt das du momentan eine Bedrohung darstellst für die Kinder. Und sie im Versorgungs Modus Kind nicht Mann versorgt.

Oh das ist ein so schönes Thema gibt auch lese stoff dazu den du ihr bestellen kannst damit sie ihr Verhalten versteht weil meistens ist der verstand platt solange die Instikte durchkommen.

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22. Oktober um 23:30

Hi Nitrorius,

Ich finde deinen Brief ganz okay. Ich mußte noch nie einen solchen schreiben.

Vermutlich weißt du ganz genau, wie weit du bei ihr gehen kannst. Ich wäre auf ihre Faulheit, ihr Sichgehenlassen, ihr offenbar ohne wirklichen Inhalt gefülltes Leben und ihre Gleichgültigkeit in Sachen Nähe und Sex sicher direkter  eingegangen.

Ich wünsche dir,  daß alles gutt ausgeht!

Pi



 

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23. Oktober um 8:08

Guten Morgen,
der erste Satz enthält direkt eine Anschuldigung ("nur wieder im Streit", lass das besser weg. Oder schreib vielleicht "weil ein Gespräch derzeit schwierig ist". Den Rest finde ich größtenteils sehr gut formuliert, sachlich und zielorientiert.

Natürlich könntest du auch noch direkter werden. Da du dir aber eine Veränderung und Verständnis ihrerseits erhoffst, ist es nicht so clever, ihre Fehler ausführlich zu betonen - auch wenn du in der Sache Recht hast.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, ohne echte Aufgabe zu leben, von der Brutpflege mal abgesehen, ist auf Dauer deprimierend und macht unzufrieden. Da wär's gut, wenn sie einen Job hätte, auch wenn's nur ein paar Stunden am Vormittag oder Ehrenamt ist.

Ansonsten finde ich einen Brief eine gute Idee. Man kann die Antwort ausführlich überlegen und macht erstmal nichts, was man anschließend bereut. Ich hoffe du hast Erfolg damit!

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23. Oktober um 10:28
In Antwort auf

Zusatz die instikte brauch sie aber auch zur Kindes Versorgung das hält bis die Geschlechts Reif werden dann normalisiert sich das   ihre instikte sagen ihr halt das du momentan eine Bedrohung darstellst für die Kinder. Und sie im Versorgungs Modus Kind nicht Mann versorgt.

Oh das ist ein so schönes Thema gibt auch lese stoff dazu den du ihr bestellen kannst damit sie ihr Verhalten versteht weil meistens ist der verstand platt solange die Instikte durchkommen.

Vielen Dank für die Antwort, ich denke zwar nicht, dass es rein instinktiv gesteuert ist bei ihr, da sie sich sonst nicht im allgemeinen so zurückzuziehen aber ich werde mich in dieser richtung auch einmal belesen - vielen dank

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23. Oktober um 10:30
In Antwort auf

Hi Nitrorius,

Ich finde deinen Brief ganz okay. Ich mußte noch nie einen solchen schreiben.

Vermutlich weißt du ganz genau, wie weit du bei ihr gehen kannst. Ich wäre auf ihre Faulheit, ihr Sichgehenlassen, ihr offenbar ohne wirklichen Inhalt gefülltes Leben und ihre Gleichgültigkeit in Sachen Nähe und Sex sicher direkter  eingegangen.

Ich wünsche dir,  daß alles gutt ausgeht!

Pi



 

Danke für deine persönliche Meinung - ich war bisher auch noch nie in einer solchen Situation und versuche nur eine Lösung zu finden. Da verbal nicht funktioniert dachte ich mir das es wohl nur schriftlich erfolg haben könnte.

Ob das ganze gut ausgeht wird sich in der zukunft zeigen - danke dir!

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23. Oktober um 10:42
In Antwort auf

Guten Morgen,
der erste Satz enthält direkt eine Anschuldigung ("nur wieder im Streit", lass das besser weg. Oder schreib vielleicht "weil ein Gespräch derzeit schwierig ist". Den Rest finde ich größtenteils sehr gut formuliert, sachlich und zielorientiert.

Natürlich könntest du auch noch direkter werden. Da du dir aber eine Veränderung und Verständnis ihrerseits erhoffst, ist es nicht so clever, ihre Fehler ausführlich zu betonen - auch wenn du in der Sache Recht hast.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, ohne echte Aufgabe zu leben, von der Brutpflege mal abgesehen, ist auf Dauer deprimierend und macht unzufrieden. Da wär's gut, wenn sie einen Job hätte, auch wenn's nur ein paar Stunden am Vormittag oder Ehrenamt ist.

Ansonsten finde ich einen Brief eine gute Idee. Man kann die Antwort ausführlich überlegen und macht erstmal nichts, was man anschließend bereut. Ich hoffe du hast Erfolg damit!

Ich werde deine Ideen direkt mit umsetzen und Danke dir das du dir die Mühe gemacht hast.

Dien gedankenansatz mit der aufgabe hatte ich auch bereits, das sie sich zwanglos einfach einen job sucht - wollte sie auch tun aber beim "wollen" ist es leider geblieben.

Ich denke auch, dass sie mich immernoch liebt und das da auch kein anderer ist. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.

Ich denke es ist ein problem mit sich selbst oder efentuell etwas körperliches aber zu jemandem zu sagen "lass dich mal auf alles mögliche durchchecken, ich glaube du hast was oder mit dir stimmt was nicht" ist auch nicht gerade charmant oder in dem Sinne wie man die Person die man liebt behandeln sollte.

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23. Oktober um 11:01

Ein Brief ist grundsätzlich eine gute Idee. Wenn Du ihn jedoch so weiterreichst, werdet ihr nicht zueinander finden. Ich würde gänzlich auf alles verzichten, was Schuld zuweist, Schuld überträgt usw. Ich würde mich ausschließlich darauf konzentrieren, was ich fühle, was ich beobachte und was mir Sorgen macht. Formuliere Dinge positiv. Ein paar Beispiele:

Der erste Satz! Du schreibst ihr einen Brief, weil sie ansonsten ja nur rumschreit. Überlege mal, wie das bei ihr ankommt. Schreib doch lieber sowas wie "ich schreibe Dir einen Brief, um mir von der Seele zu schreiben, was mich beschäftigt und belastet. Ich habe Angst, dass wir uns verlieren und wünsche mir, dass wir beide gemeinsam einen Weg finden, dass es uns beiden in unserer Partnerschaft auch wieder besser geht." Sowas irgendwie, gerne auch emotionaler. Der Beginn eines Briefes gibt die Richtung vor. Bei Dir lautet die Richtung aber "hey, mit Dir kann ja gar nicht reden, Du schreist ja dann doch nur rum" Das ist aber absolut nicht das, was Du mit dem Brief ausdrücken und erreichen willst. 

Ich erkenne viel Frust in Deinem Brief. Das kann ich auch nachvollziehen. Aber dieser Frust wird zur Lösung eurer Probleme nichts beitragen, im Gegenteil.

Zum Thema Sex: Schreibe doch lieber einfach, dass Dir ihre körperliche Nähe fehlt, dass Du Dich nach Sex mit ihr sehnst. Schreibe nicht, dass ihr nur 7 mal Sex hattet (führst Du Strichliste?) und sie doch zugeben muss, dass das zu wenig ist. Für sie offenbar nicht. So schiebst Du ihr wieder die Verantwortung zu ("7 mal ist zu wenig, das musst du doch einsehen". Formuliere es positiv und ohne Fronten zu schaffen. Du sehnst Dich nach ihrer Nähe. Irgendwelche Zahlenangaben finde ich hier albern. Und erst recht der Hinweis auf die Kondome. Lass das komplett weg. Vergleiche, wie diese beide Sätze auf Dich wirken:

1. Ich begehre Dich und sehne mich nach Sex mit Dir.
2. Wir hatten nur 7 mal Sex und das ist ja wohl eindeutig zu wenig. Und beim Kondom musst Du Dich auch nicht so anstellen!

Ich weiß, Du steckst da emotional tief drin, aber ich kann Dir als Außenstehender sagen, dass Dein Brief bei ihr an manchen Stellen das Gegenteil von dem bewirken wird, was Du willst. Zumindest ist das meine Einschätzung. Bedenke, ihr gesamtes Verhalten deutet darauf hin, dass sie selbst extrem unzufrieden ist. Sie mag sich Dir gegenüber ungerecht verhalten, das ist jedoch nur ein Spiegel ihres eigenen Befindens. Sie wird also für "Schuldzuweisungen" nicht gerade empfänglich sein. Und Dein Brief ist an einigen Stellen sehr schuldzuweisend, teilweise subtil, teilweise nicht mal das. Wenn Du ganz ehrlich in Dich hineinspürst, hegst Du einen Groll gegen sie. Du nimmst ihr ihr Verhalten sehr krumm. Wie gesagt, auch nachvollziehbarerweise, aber das wird eben in Deinem Schreiben deutlich. Du tust und machst und rackerst, sie hingegen macht nichts außer motzen und Dich abweisen. So fühlst Du gerade. Und das liest man heraus. Vor allem, wenn man sich in sie hineinversetzt! Wir Außenstehenden können das was Du schreibst nachvollziehen, das ist auch der Grund, warum manche Dir hier sagen "jo, guter Brief". Aber was wir denken, ist unerheblich. Entscheident ist die Adressatin und das ist Deine Freundin. Die wird den Brief völlig anders lesen!

Wenn Du eure Partnerschaft wirklich retten willst (ich würde mir an Deiner Stelle diese Frage ganz ernsthaft stellen - mit offenem Ergebnis), dann musst Du Deinen Groll, Deinen Frust beherrschen und Dich ihren Bedürfnissen und Problemen unvoreingenommen öffnen.

Mein Rat: Nimm die guten Teile Deines Briefes (da waren auch einige dabei) und schreibe den Rest um im Bewusstsein, dass Du auch ihr helfen willst. Eine Partnerschaft retten nur beide zusammen. Damit meine ich nicht, dass Du nicht auch vermitteln kannst, dass Du Dich ärgerst oder Dich bestimmte Dinge verletzen. Aber dann wirklich aus der Ich-Perspektive (ich fühle so, das macht das mit mir, ich weiß nicht, wie ich es alleine schaffen kann und brauche Dich usw.) und warum es Dich verletzt - nämlich weil Du sie liebst und sie nicht verlieren willst!

Viel Glück!
 

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23. Oktober um 11:02
In Antwort auf

Zusatz die instikte brauch sie aber auch zur Kindes Versorgung das hält bis die Geschlechts Reif werden dann normalisiert sich das   ihre instikte sagen ihr halt das du momentan eine Bedrohung darstellst für die Kinder. Und sie im Versorgungs Modus Kind nicht Mann versorgt.

Oh das ist ein so schönes Thema gibt auch lese stoff dazu den du ihr bestellen kannst damit sie ihr Verhalten versteht weil meistens ist der verstand platt solange die Instikte durchkommen.

Vom wissentschaftlichen Standpunkt kannst du oder hast du sicher recht. Solche Theorien hab ich auch schon gehört mich aber nicht näher damit auseinander gesetzt.

Mir ist das aber immer etwas zu einfach. Bzw. wird mir zu leicht als entschuldigung für ein Fehlverhalten benutzt. Ich kann ja nix dafür, das ist die Natur.
Triebe und Instinkte sind sicher rudimentär noch immer existent und in uns (in verschieden starker ausprägung) angelegt.
Aber es wird da zu sehr außer Acht gelassen das sich ja auch der Geist, der Verstand und die fähigkeit zu Reflektion auch zugenommen hat.

Man kann sich einreden, der Mensch (und der Mann noch viel mehr) kann nicht Monogam und Treu sein, weil es in seinen Trieben und Instikten so angelegt ist. Man ist dem Ausgeliefert und kann gar nichts dafür.
Man hat einen eigenen Willen und der ist, bzw sollte bei halbwegs normalen Menschen den Trieben und Instinkten überlegen sein. Daher ist ein Fehlverhalten für mich immer noch eine Willensentscheidung und kein Naturgesetz.
Und das gilt nicht nur fürs Fremdgehen. Das angebliche Wegbeißen des Mannes zum Schutz der Brut ... jede des Denkens mächtige Frau wird wohl drauf kommen, wenn er denn nicht wirklich eine Gefahr für die Frau und die Kinder ist, dass das blödsinn ist und die Beziehung gefährdet.

Oder das den Mann als Befruchter nutzen und dann wegbeißen, oder ihn nur noch als Versorger dulden (ausnutzen). Das ist vielleicht in irgendwelchen archaischen Programmen angelegt sein, aber es auch so zu praktizieren ist mehr ein charakterliches defizit als das natürliche Verhalten, jedenfalls nicht mehr.

Aber das ist nur meine, nicht fundierte, Meinung und Überlegung dazu. Ich hab mich aber, anscheinend im Gegensatz zu dir, nicht nähergehend damit auseinandergesetzt.

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23. Oktober um 19:31
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Ein Brief ist grundsätzlich eine gute Idee. Wenn Du ihn jedoch so weiterreichst, werdet ihr nicht zueinander finden. Ich würde gänzlich auf alles verzichten, was Schuld zuweist, Schuld überträgt usw. Ich würde mich ausschließlich darauf konzentrieren, was ich fühle, was ich beobachte und was mir Sorgen macht. Formuliere Dinge positiv. Ein paar Beispiele:

Der erste Satz! Du schreibst ihr einen Brief, weil sie ansonsten ja nur rumschreit. Überlege mal, wie das bei ihr ankommt. Schreib doch lieber sowas wie "ich schreibe Dir einen Brief, um mir von der Seele zu schreiben, was mich beschäftigt und belastet. Ich habe Angst, dass wir uns verlieren und wünsche mir, dass wir beide gemeinsam einen Weg finden, dass es uns beiden in unserer Partnerschaft auch wieder besser geht." Sowas irgendwie, gerne auch emotionaler. Der Beginn eines Briefes gibt die Richtung vor. Bei Dir lautet die Richtung aber "hey, mit Dir kann ja gar nicht reden, Du schreist ja dann doch nur rum" Das ist aber absolut nicht das, was Du mit dem Brief ausdrücken und erreichen willst. 

Ich erkenne viel Frust in Deinem Brief. Das kann ich auch nachvollziehen. Aber dieser Frust wird zur Lösung eurer Probleme nichts beitragen, im Gegenteil.

Zum Thema Sex: Schreibe doch lieber einfach, dass Dir ihre körperliche Nähe fehlt, dass Du Dich nach Sex mit ihr sehnst. Schreibe nicht, dass ihr nur 7 mal Sex hattet (führst Du Strichliste?) und sie doch zugeben muss, dass das zu wenig ist. Für sie offenbar nicht. So schiebst Du ihr wieder die Verantwortung zu ("7 mal ist zu wenig, das musst du doch einsehen". Formuliere es positiv und ohne Fronten zu schaffen. Du sehnst Dich nach ihrer Nähe. Irgendwelche Zahlenangaben finde ich hier albern. Und erst recht der Hinweis auf die Kondome. Lass das komplett weg. Vergleiche, wie diese beide Sätze auf Dich wirken:

1. Ich begehre Dich und sehne mich nach Sex mit Dir.
2. Wir hatten nur 7 mal Sex und das ist ja wohl eindeutig zu wenig. Und beim Kondom musst Du Dich auch nicht so anstellen!

Ich weiß, Du steckst da emotional tief drin, aber ich kann Dir als Außenstehender sagen, dass Dein Brief bei ihr an manchen Stellen das Gegenteil von dem bewirken wird, was Du willst. Zumindest ist das meine Einschätzung. Bedenke, ihr gesamtes Verhalten deutet darauf hin, dass sie selbst extrem unzufrieden ist. Sie mag sich Dir gegenüber ungerecht verhalten, das ist jedoch nur ein Spiegel ihres eigenen Befindens. Sie wird also für "Schuldzuweisungen" nicht gerade empfänglich sein. Und Dein Brief ist an einigen Stellen sehr schuldzuweisend, teilweise subtil, teilweise nicht mal das. Wenn Du ganz ehrlich in Dich hineinspürst, hegst Du einen Groll gegen sie. Du nimmst ihr ihr Verhalten sehr krumm. Wie gesagt, auch nachvollziehbarerweise, aber das wird eben in Deinem Schreiben deutlich. Du tust und machst und rackerst, sie hingegen macht nichts außer motzen und Dich abweisen. So fühlst Du gerade. Und das liest man heraus. Vor allem, wenn man sich in sie hineinversetzt! Wir Außenstehenden können das was Du schreibst nachvollziehen, das ist auch der Grund, warum manche Dir hier sagen "jo, guter Brief". Aber was wir denken, ist unerheblich. Entscheident ist die Adressatin und das ist Deine Freundin. Die wird den Brief völlig anders lesen!

Wenn Du eure Partnerschaft wirklich retten willst (ich würde mir an Deiner Stelle diese Frage ganz ernsthaft stellen - mit offenem Ergebnis), dann musst Du Deinen Groll, Deinen Frust beherrschen und Dich ihren Bedürfnissen und Problemen unvoreingenommen öffnen.

Mein Rat: Nimm die guten Teile Deines Briefes (da waren auch einige dabei) und schreibe den Rest um im Bewusstsein, dass Du auch ihr helfen willst. Eine Partnerschaft retten nur beide zusammen. Damit meine ich nicht, dass Du nicht auch vermitteln kannst, dass Du Dich ärgerst oder Dich bestimmte Dinge verletzen. Aber dann wirklich aus der Ich-Perspektive (ich fühle so, das macht das mit mir, ich weiß nicht, wie ich es alleine schaffen kann und brauche Dich usw.) und warum es Dich verletzt - nämlich weil Du sie liebst und sie nicht verlieren willst!

Viel Glück!
 

Wirklich vielen Dank für die absolut gute Antwort, soetwas habe ich mir erhofft - da genau das ist was ich mir gewünscht hatte: sie nach Möglichkeit so enig wie möglich zu verletzen oder ihr Schuld in die Schuhe schieben. Danke vielmals für den neutralen Blick von außerhalb 😁 ich versuche das dann noch einmal richtig anzupassen ohne zuviel persönlichen Frust mit einzubringen - das war mir selbst beim Erstellen garnicht so klar.

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