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Hilfe, Mich nervt meine Uni und die Stadt

2. Januar 2016 um 22:12

Hallo zusammen,

ich bin m 21 und neu hier.

zu meinem Problem: Ich fühle mich seit der Trennung von meiner Freundin vor bald 2 Jahren sehr einsam. Nach dem Abi sind wir in verschiedene Städte gezogen. Sie Medizin, ich Maschinenbau in Karlsruhe.
Karlsruhe ist nicht gerade dafür bekannt eine hohe Frauenquote zu haben. Ich bin im 3.Semester, meine Noten sind schlecht, einige Klausuren warten noch darauf im 2. Anlauf bestanden zu werden. Das deprimiert.

Ich würde sehr gerne in eine neue Beziehung steigen. Während meiner ersten längeren Beziehung ( 2 jahre) sind meine Noten in der Schule um einiges besser geworden obwohl ich durch das Mädchen weniger Zeit hatte zum Lernen.

Ich fühle mich einsam obwohl ich mit 2 Kommilitonen desselben Semesters zusammenwohne und wir einen ähnlichen Freundeskreis haben. Und genau das ist auch das Problem. Wir sind nur Jungs und hier hat nie einer mal was mit einem Mädel am Laufen...
Sobald ich Schulfreunde in deren Unistädte besuche gibt's da diese unheimlich große Auswahl an Frauen und dann läuft's auch bei mir - den Umständen bedingt aber immer nur für eine Nacht. Kaum zurück in Karlsruhe ist wieder nichts los - nicht mal Freundschaften zu Damen ergeben sich. Es wird sich also auch in Zukunft nicht viel ändern...

Ich habe überhaupt keine Lust mit 26 aus der Uni rauszugehen und keine Freundin zu haben und auch keine Beziehung gehabt zu haben oder gar die Frau für's Leben (so wie bei meinen Geschwistern)... Mittlerweile hält mich gar nichts mehr in Karlsruhe. Den Mut die Uni zu wechseln und in einer anderen Stadt neu anzufangen bringe ich wiederrum auch nicht auf vor Angst keine Freunde zu finden...

Es wäre schön wenn ihr mir antwortet - besonders auch dann wenn ich meine Situation selbst gut genug kennt.

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3. Januar 2016 um 9:40

Schule und Studium sind unterschiedliche Dinge
Du wirst durch eine Freundin nicht besser werden im Studium.

Eigentlich sollte Dir das Fehlen derselben zusätzliche Motivation sein, Dein Studium in den Griff zu kriegen.

Setz Dich auf Deine vier Buchstaben und LERN!
Statt mit deinen Kumpels um die Häuser zu ziehen

Was ein sinnvoller Kompromiss wäre:
Mach Deinen Bachelor in Karlsruhe und wechsle dann für de Master in eine andere Stadt.
(Wenn Du bis dahin niemanden gefunden hast)

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3. Januar 2016 um 10:08

Ahem
Was du hier erzählst, kann nur jemand nachempfinden, der auch als Mann in KA gelebt/studiert hat!
Durch die vielen technischen Unis, Info, das KIT, etc ist die Frauenquote grottenhaft. Die wenigen Frauen, die dann dort sind, werden so stark umworben, könnten praktisch jeden haben, ohne sich anzustrengen....Da wird man als Frau extrem wählerisch und anspruchsvoll, gesellschaftlich ist das sehr asozial mit anzusehen!

Schon mal was von Germersheim gehört? Da fahren sogar manchmal Busse hin, da sind die ganzen PHler Weibchen und dort gibts kaum Männer . Da kommt oft mal was zusammen....

Mein Freund ist aus KA und hat mir Schlimmes erzählt, ich glaube dir da also gern. Wir haben uns übrigens auf der Arbeit kennengelernt, wo er als Studienkraft gearbeitet hat "nebenbei". Außerhalb von KA...
Ist ja vielleicht auch ne Möglichkeit...

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3. Januar 2016 um 11:17

Habe ich meiner Mama auch so erzählt

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3. Januar 2016 um 13:28

Naja...
... das sagt sie, weil sie vor ihrer Mutter nicht einfach so behaupten kann, dass sie selbstverständlich auch auf der Suche nach einem Mann ist bzw. sich freuen würde, wenn da einer auftauchen würde, der ihr Herz erobert! Was im Übrigen vollkommen normal ist in dem Alter. Kaum jemand findet sich in dem Alter damit ab, als Eremit zu leben und mit dem anderen Geschlecht abgeschlossen zu haben.

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3. Januar 2016 um 13:32

Informiere...
... Dich doch einfach mal probehalber darüber, in einer anderen Stadt zu studieren. Such Dir eine aus, die Dir am ehesten zusagt und dann schau einfach mal, was nötig wäre, evtl. dorthin zu wechseln. Welche Anträge wären nötig, wann könntest Du wechseln?Wie sieht es mit dem Wohnungsangebot aus, WGs? Etc. etc. Und dann schick die Sachen einfach weg. Wenn Du die Bestätigung in den Händen hältst, dass es möglich WÄRE, dann wirst Du in dem Augenblick wissen, was Du tun willst: Entweder freust Du Dich und sagst spontan ja. Oder Du freust Dich zwar, dass es möglich wäre, aber weißt plötzlich, dass Du doch nicht wechseln willst. Nein sagen ist auch in Ordnung, aber erst, wenn man zumindest PROBIERT hat, einen Wechsel einzuleiten.

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3. Januar 2016 um 13:58

Wenn du weder
in der aktuellen Stadt glücklich bist, noch die Stadt wechseln willst, was soll man dir dann empfehlen? Manchmal muss man auch allen Mut zusammen nehmen, um sich nicht selbst im Weg zu stehen, aber wenn du das nicht willst....

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3. Januar 2016 um 23:41

In Karlsruhe
gibt es auch eine PH. Möglicherweise schaust du mal nach Aushängen zu PH-Parties und gehst dort hin?

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4. Januar 2016 um 12:00

Mhmm
Hi,
zum Thema Studium und Leistung wurde hier schon genug geschrieben...nur so viel dazu: Das Lesen Deines Textes vermittelte mir den Eindruck, dass Dein Ziel bezüglich Deines Studiums darin liegt, die Uni mit einer festen Partnerschaft zu verlassen; vielleicht wäre es gut, mal Deine grundsätzliche Motivation zu Studieren zu hinterfragen oder vielleicht auch Dein Studienfach? Auch wirkt dein Text auf mich so,als fehle auch etwas das Interesse an der Studienrichtung Maschinenbau (ich kann mich da voll irren, das ist nur das, wie sich für mich Dein Text liest.) Du hast einen immer noch männlich dominierten Studiengang gewählt; zwar gibt es immer wieder auch bei den Masch-Bauern Frauen, doch sind sie nicht so vertreten, wie in anderen Studiengängen, also direkt im Fach lassen sich dann natürlich auch weniger Frauen kennenlernen. Was ich aber gar nicht verstehe ist, dass Du Studentenleben in Karlsruhe an sich viele Frauen kennenlernen kannst. Hey, die Pädagogische Hochschule hat einen massiven Frauenüberschuss. Ich habe dort selbst studiert und empfand es immer so, als dass, weil eben weniger Männer an der PH sind, die Frauen immer Kontakte zu FH und Uni Männer gesucht haben. Es gibt sicherlich noch die PH-Parties, aber auch auf den Uni-/FH-Parties lassen sich sicherlich immer noch PH-Studentinnen blicken. Mal abgesehen davon gibt es an den Uni-Parties ja auch die Möglichkeit Frauen, die vielleicht andere Fachrichtung studieren, falls es im Masch-Bau mit keiner passt, kennenzulernen...
Um abzuschließen,glaube ich, nachdem, was ich von dir gelesen habe, dass das Problem nicht an der Ortswahl Karlsruhe, nicht an der Uni, nicht am Frauenmangel Deines Faches liegt, sondern vielmehr an anderen Dingen, die wir hier im Forum, da wir Dich nicht kennen, nur ansatzweise vermuten können, liegt.
Manchmal tut es gut, das eigene Lebenskonzept, die eigenen Ziele, Wünsche und Vorstellungen zu hinterfragen, zu bestätigen oder zu negieren um dann gegebenenfalls Veränderungen anzugehen...

Liebe Grüße

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19. Januar 2016 um 14:26

Wechsele den Studienort um dem "Männerkloster" zu entrinnen!
Hi pionimus, habe den Beitrag hier zufällig über google gefunden und daraufhin mich angemeldet.

Erst mal: Ich kenne Deine Situation: KA war bei uns, als ich dort noch studierte, ein Akronym für "Keine Aussichten".

Folgendes geht an die Leute hier, die denken "es ist alles gar nicht so schlimm" bzw. "Du musst nur den Arsch hochkriegen": Auf natürlichem Weg (zBsp. Lerngruppe, zufälliger Mensa-Kontakt oder Studi-Party) eine Frau kennenzulernen, konnte man da vergessen. Die wenigen ansehlichen Frauen, die dort unterwegs waren waren stets von einer Männertraube umgeben. AUch keiner meiner Kommillitonen hatte Frauenkontakt; ich selbst war da ja im Verhältnis noch ganz weit vorne dabei, indem ich öfters mal zBsp. in einer Disko unterwegs war, die sich nicht direkt im Uni-Kontext befand, oder indem ich Frauen in anderen Städten kennengelernt habe. Bei manchen meiner Kumpels, die beim Lernen engagierter waren und nicht so kreativ beim Suchen, lief ja wirklich NULL (Und interessanterweise kamen die dann nach ihrem Auslandsjahr mit Freundin zurück)... Aber auch bei mir ergab sich nie etwas wirklich festes.

Dabei ist die Studierzeit eigentlich die schönste Zeit um Frauen kennenzulernen. Man ist noch weitgehend ohne Verpflichtungen, ist noch jung, kann sich Freizeit und Urlaub noch sehr frei einteilen usw. Schade ist es doch eigentlich, wenn man diese Zeit nicht nutzen kann.

Was ich Dir empfehle: Prüfe mal bitte die Möglichkeit, den Studienort zu wechseln. Wenn es eine TU sein muss, dann am besten in großen Städten (wie München); da geht das dann unter bzw. dort gibt es andere, vergleichbar große, Fachbereiche, wo massiver Frauenüberschuss herrscht, so dass sich das dann wieder ausgleicht.

Das mit den Freunden ist natürlich Thema; gerade dann, wenn man irgendwohin als Quereinsteiger reinkommt, haben sich die entsprechenden Grüppchen schon gefestigt bzw. es ist einigermaßen schwer, da irgendwo reinzukommen.

Dass es mir als eher zurückhaltender Mensch gelungen war, in KA einen recht engen und einigermaßen großen Freundeskreis aufzubauen, war bei mir damals vor 15 Jahren, als ich studiert habe, dann auch der Grund, weswegen ich selbst den Schritt nie gewagt hatte. Heute würde ich das aber tun. Und heute hat man da auch andere Möglichkeiten; siehe zBsp. Facebook-Gruppen über die sich Neuankömmlinge vernetzen können.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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19. Januar 2016 um 15:53

Aachen und Stuttgart taugen ebenfalls nichts...
Aachen ist sowieso als Männerkloster bekannt (ähnliches Geschlechterverhältnis wie KA und keine größere Städte drumrum), und bei Stuttgart hat man neben der dort starken technischen Universität zusätzlich das Problem, dass es dort viele größere und kleinere Firmen im Automobilsektor gibt - wo halt auch fast nur Männer arbeiten (und da v.a. sehr gut verdienende, d.h. starke Konkurrenz).

M.Mng.n. wäre eine Millionenstadt für angehende Ingenieure wirklich noch die beste Lösung. TUM ist sehr stark, und auch die TU Berlin ist vom Renommee her nicht schlecht. Da hast Du dann beides: erstklassige Ausbildung + vernünftige Stadt mit ausgeglichenem Geschlechterverhältnis und großem Freizeit- bzw. Partyfaktor.

Nachteil: Eine Riesenstadt ist halt nicht jedermanns Sache... Evt. wäre dann eine kleine FH noch 'ne Lösung, die sich in einer traditionellen Universitätsstadt befindet (also die zur PH Karlsruhe inverse Lösung)?

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