Home / Forum / Liebe & Beziehung / HILFE! Meine Freundin wird total verarscht und wehrt sich nicht!! Ich brauche dringend Rat!

HILFE! Meine Freundin wird total verarscht und wehrt sich nicht!! Ich brauche dringend Rat!

3. August 2009 um 12:42

Ich hab ein riesen Problem!
Eine gute Freundin (25 Jahre alt) ist auf einen sehr linken Typen hereingefallen und kann sich kaum noch von ihm loslösen.

Er heißt Marcel, ist 31 Jahre, ist erst frisch in den Ort, wo meine Freundin lebt, gezogen. Sie haben sich auf einem Fest durch eine Janine (16 Jahre, nur Dreck am Stecken, zu Hause rausgeschmissen worden, weil die Mutter nicht mehr klarkam, hatte eine Gerichtsverhandlung wegen Einbruchs, Drohungen usw. und sie wohnte jetzt erst einmal bei meiner Freundin) kennengelernt.
Er ist anschließend auch nur noch bei S. (meiner Freundin) in der Wohnung gewesen und hat fast ausschließlich auf ihre Kosten gelebt!
Marcel hat ihr dann nach 3 Tagen (die sie sich erst kannten) einen Heiratsantrag gemacht!!!
Sie hat ihn nicht abgelehnt, sondern wollte noch Bedenkzeit.

Er hat mit 3 Frauen 4 Kinder, das 5te Kind mit der 4ten Frau wollte er erst abstreiten und es muss auch noch gerichtlich geklärt werden, doch jetzt überlegt er, ob er das Sorgerecht für das Kind einklagt

Er hat eine Betreuerin (angeblich weil er Vollweise ist), doch ich hab S. gesagt dass es nicht stimmen kann!
Mit 31 Jahren hat man sicherlich keine Betreuerin mehr! Meine Vermutung war, dass er Schulden hatte oder dass er strafauffällig geworden ist und ich hatte leider mit beidem Recht. Nachdem er erst alles verleugnet hatte, rückte er nach und nach mit der Wahrheit raus. Er ist bei der Schufa seit 3 Jahren gemeldet (angeblich, weil die Schufa immer erst nach 3 Jahren verfällt), ich habe S. erklärt, das man so lange bei der Schufa gemeldet ist, bis man die Schulden abbezahlt hat!
Irgendwann hat er es zugegeben. Er hatte mehrere Gerichtsverhandlungen u.a. wegen Körperverletzung und hat ein paar Jahre auf Bewährung + Sozialstunden bekommen (also muss es schon größere Sachen gewesen sein!).
Er bekommt pro Woche von der Betreuerin angeblich ca.20 auf die Hand, wenn er mehr möchte muss er den Zweck angeben und alles im Nachhinein belegen.
Ich glaube, dass wenn er heiraten würde, die Ehefrau automatisch die Fürsorgepflicht erhält und somit die Betreuerin wegfällt!
Er hat bei allen seinen 3/ 4 Frauen Schulden. Er hat es in 2 Wochen geschafft, dass S. am Anfang des Monats blank war!!
Die Belege, die sie aufgehoben hatte kamen auf 240 (Zigaretten, Handykarten, Essen und weitere Kleinigkeiten sind nicht zugerechnet, weil sie sie nicht mehr nachvollziehen konnte). Die Betreuerin hat S. unter vier Augen geraten ihre Beine in die Hände zu nehmen und so schnell wie möglich zu gehen!!!

Marcel kam in den Ort, weil er vorher einer Cindy einen Heiratsantrag gemacht hatte (bei der hat er auch Schulden).
Mit Cindy hat er mehrmals geschlafen, als er mit S. "zusammen" war.
Er begrappelt S. von Anfang an, akzeptiert kein nein (sodass sie es jetzt nicht mal mehr sagt), tut ihr weh und schläft natürlich ohne Verhütung, weil sein Penis angeblich zu groß ist und es kein Kondom in seiner Größe gibt. is klar...

Tja und S. schläft ohne jegliche Verhütung mit ihm, obwohl sie noch lange nicht bereit für ein Kind ist (an Krankheiten denkt sie auch nicht wirklich).
Er hat sie von Anfang an bevormundet (sagt ihr u.a. was sie anziehen soll!).
Droht ihr mit Selbstmord, wenn sie geht. Hat sich schon geritzt und die Hand blutig geschlagen, wenn es nicht nach seinem Kopf ging.

Er behauptet er hätte S. vor 8 Jahren gesehen und sich schon da unsterblich in sie verliebt, angeblich hätte sie ihm damals sogar einen Kuss auf die Wange gedrückt
Komisch nur das weder S. noch ich uns daran erinnern können! S. wäre damals 17 Jahre alt gewesen (da hatte sie noch gar keinen Kontakt mit Jungs) sie hat sich zu dem Zeitpunkt jeden Blick den ein Junge ihr zuwarf aufgeschrieben und mir alles brühwarm erzählt!
Doch obwohl sie zweifelt will sie ihm glauben, weil es so romantisch klingt!!!

Alle um sie schreien quasi Oh mein Gott! und obwohl sie ihn nicht liebt und weiß das er sie auch nicht liebt, bleibt sie bei ihm!!!
Als ich da war hat sie ganze 4-mal mit ihm Schluss gemacht und ist (außer einmal) noch am selben Abend zu ihm zurückgegangen (einmal kam er zu ihr).
Sie hat ihm die Situation erklärt, hat einen Brief geschrieben, sogar eine ganz böse SMS und trotzdem lässt er sie wieder rein!!
Na klar, er hat eine blöde Melkkuh gefunden.

Es war so anstrengend jedes Mal dasselbe Theater! Aber sie war so eigenartig!! Gleichgültig, Antriebslos und total fremd! Es waren nur wenige Momente wo sie wieder sie selbst war. Diese Momente waren immer dann, wenn sie über ihn gelästert und mit ihm Schluss gemacht hat (dabei fühlte sie sich immer richtig gut).

Das was sie an ihm gut findet ist sein Humor (auch wenn sie den oft nicht versteht), dass er ihr Zärtlichkeiten gibt (auch wenn beide sich nicht lieben) und das er sie gepflegt hatte, als sie krank war (er hat nur gesagt Ab ins Bett und hat von ihrem Geld ein wenig gekocht).
Es ist lächerlich und gleichzeitig jämmerlich!!

Sie sagte oft dass sie sich selbst nicht versteht, weil jedes dieser einzelnen Dinge, die er verbockt hatte, für sie immer ein Grund war, zu gehen und wütend zu sein.
Doch sie verspürt ihm gegenüber nichts Schlechtes (obwohl sie halt oft über ihn herzog). Sie meinte häufig, dass sie sich benebelt fühlt (habe sie gefragt ob sie Medikamente nimmt, aber sie hat gleich verneint und ich glaube ihr!).

Später viel es mir dann wie Schuppen von den Augen, sie hatte wieder Depression!!!
Ich hab 2 Tests gemacht und dabei kam immer eine mittelschwere bis schwere Depression raus! Bei typischen Merkmalen von Depressionen traf mehr als 90 % zu!!!
Einerseits ist sie Antriebslos und lässt sich von den anderen quasi nur mitschleppen, andererseits hat sie immer wenn sie ein Weilchen allein ist, eine ganz starke innere Unruhe. Sie hat enorm abgenommen, weil sie keinen Appetit mehr hat (hab schon Sorge das sie langsam Magersüchtig wird, weil sie sich manchmal verbietet etwas zu essen), ihre ganzen jahrelangen Hobbies (basteln, lesen, Gitarre spielen) nimmt sie nicht mehr war.
Sie kommt morgens schlecht aus dem Bett, hat keine Hoffnung das es besser wird und hat Probleme Entscheidungen zu treffen

Ich ärger mich das ich nicht schon viel eher darauf kam!!
Diese lange Einsamkeit und das Gefühl ungeliebt und unnormal zu sein hat sie psychisch so angegriffen, dass sie nah dran ist unsere jahrelange Freundschaft (mehr als 19 Jahre) wegen Marcel aufzugeben

Ich hab ihr den Artikel über Depressionen per Mail zugesendet und sie darum gebeten zum Arzt zu gehen, hab ihr rezeptfreie Medikamente rausgesucht (Baldrian, Johanniskraut usw.). Sie war zum Glück auch nicht sauer auf mich und hat sich Beruhigungstropfen geholt und will demnächst zum Arzt gehen.

Ich hab ihr geholfen Janine woanders unterzubringen und versuche so wenig wie möglich gegen Marcel zu reden, nicht dass sie deswegen den Kontakt zu mir abbricht!!
Marcel dieses Schwein, kennt Sabines Vorgeschichte!! Mit ihren Eltern kam es häufig selbst wegen Kleinigkeiten zum bösen Streit, sodass sie kaum noch Kontakt haben.

Er wollte mich von Anfang an kennenlernen und als er merkte dass er sich an mir seine Zähne ausbeißt, fing er an schlecht von mir zu reden. Doch S. reagiert darauf sehr giftig (dadurch das ich ihre einzige Freundin bin und war und weil ich ihr bis jetzt immer geholfen habe), sodass er jetzt wieder anfing von wegen, er fände mich total nett und ich solle doch mal bald wiederkommen (hat er mir per Telefon ausrichten lassen)

Er hat natürlich gemerkt dass ich S. zur Trennung geraten habe und vielleicht ist ihm auch bewusst das S.psychisch so labil ist, sodass er sie leicht lenken kann.
Er hat ihr allen Ernstes geraten ihren Vater zu verklagen!!!
Ihr Vater hatte für sie die Hausratsversicherung abgeschlossen (hatte es vorher auch sicher mit ihr besprochen), doch als er hörte wie S. sich ausnehmen lies und am Anfang des blank war, rastete er aus und gab ihr die Rechnung von 68 und meinte das wenn sie so viel Geld hätte um damit um sich werfen zu können, sie auch ihre Rechnung selbst bezahlen soll. Ich kann ihn schon verstehen, nur das ist im Moment das Falsche was sie gebrauchen kann!!
Marcel will sie von allem abkapseln, sodass sie nur noch ihn hat und immer weniger Antrieb findet zu gehen.

Ich hab ihr Geld geliehen, ihr mehrmals das Handy aufgeladen (damit sie mich immer anrufen kann, wenn was ist) und hab ihr Essen gekauft.
Jetzt liegt meine ganze Hoffnung darin, dass sie wirklich zum Arzt geht, alles ehrlich schildert (und nicht wieder vieles abtut).
Ich hoffe weiterhin das der Arzt sie ernst nimmt und ihr mit Medikamenten und Therapien helfen kann, sodass sie innerlich wieder zur Ruhe kommt, alles klarer sieht, ihr Leben wieder in die Hände nimmt und endlich wieder anfängt zu kämpfen!!
Erst dann werde ich wieder Anfangen mit ihr über Marcel zu reden, im Moment hätte sie nicht die Kraft weg zu bleiben.

Es ist so verkorkst!!! Und ich fühl mich als würde mir alles aus der Hand gleiten (obwohl ich weiß, das sie mir nicht gehört und das es ihr Leben ist!!!).
Ich hab ihr aber auch, nachdem ich sie damals fragte, ob sie denn den Kontakt zu mir abbrechen würde, wenn Marcel es so verlangt und sie darauf sagte Ich weiß nichtgesagt, dass ich das nicht mehr lange mitmachen kann. Sie soll eine Entscheidung treffen und dabei bleiben.
Wenn sie sich für ihn entscheiden sollte (was ihr ja zusteht), dann werde ich aber nicht bleiben und zusehen wie sie untergeht!!
Es geht nicht, ich merke wie es mich langsam fertig macht. Meine Mutter ist schon sauer und beste Freundin schon lange.
Wenn es nach ihnen gehen würde hätte ich gar keinen Kontakt mehr zu S.. Viele andere Freunde geben mir auch dezent zu verstehen, dass es vielleicht das Beste wäre auf Abstand zu gehen und das S. nach einer Weile merkt was Sache ist und wieder zu sich kommtAber was ist wenn nicht?!
Was ist wenn ich gehe und sie wirklich untergeht und sich vielleicht noch was antut (das traue ich ihr leider schon länger zu). Ich würde mir die Schuld geben!! Auch wenn ich nicht für sie zuständig bin, sie ist doch meine Freundin und ich kenne ihre Vergangenheit und ihre Probleme, wie könnte ich da ohne ein schlechtes Gewissen oder ohne Angst einfach mal so gehen?!

Ich hoffe dass es ihr bald besser geht. Sie fängt nächste Woche eine 9 monatige Weiterbildung an (schneidern). Nähen war immer eine große Leidenschaft von ihr! Und wenn sie dann endlich wieder einen normalen Alltagsrythmus hat, findet sie darin vielleicht wieder Kraft!? Im Moment arbeitet sie höchstens am Wochenende bei ihrem Onkel im Restaurant, innerhalb der Woche hat sie nichts zu tun und dann kommt diese elende Einsamkeit wieder.

Ich habe heute mit ihr telefoniert (wohne leider mehr als 5 Autostunden von ihr entfernt). Sie hat mir erzählt, das er vor 2 Tagen mit ihr Schluss gemacht hat und anstatt mich anzurufen, hat sie sich seinen Namen in den Arm geritzt und wollte ernsthaft von ihrem Balkon springen!!!
Ich bin total fassungslos und hab ihr gesagt das sie das nie wieder tun soll.
Er hatte sie verlassen, weil er wieder mit dieser Cindy zusammen war und ging wieder zurück als S. ihm ein Foto von ihrem geritzten Arm schickte und Cindy lieber mit einem anderen Mann zusammen sein wollte.

S. sagt sie fühle sich jetzt wieder gut Ich hab ihr gesagt, das es keine Liebe ist, wenn man jemanden erst wegen einer ANderen fallen lässt und anschließend wieder zurück kommt. Irgendwie ist sie wie abhängig von ihm.
Sie schläft nach wie vor unverhütet mit ihm (ich kapier es einfach nicht), sie weiß nicht ob sie schwanger ist und angeblich will Marcel ja dann bei ihr bleiben und sich um beide kümmern.
Er möchte einmal zusehen wie sein Kind aufwächst (er hatte doch schon so oft die Chance dazu seine anderen Kinder zu sehen oder sich um sie zu kümmern).

Ich befürchte S. denkt Marcel mit einem Baby an sich binden zu können. Sie glaubt er würde bei ihr alles anders machen
Ich weiß nur das S. noch nicht bereit für ein Kind ist und das sie in ihre Aufgabe hineinwächst ist sehr unwahrscheinlich! Ich kenne sie wirklich sehr gut und ich sehe das sie ihr eigenes Leben schwer und nicht allein in den Griff bekommt.
Sie hätte so gut wie keine Unterstützung (Marcel wird mit Sicherheit nicht für immer bei ihr bleiben!).
Ich weiß nicht wie sie es sich mit einem Kind vorstellt! Es sind eigene Individuen, die nicht nur mit Luft und Liebe leben können!!!
Ich studiere Sozialpädagogik und habe viele Monate im Kindergarten gearbeitet. Ich liebe die Arbeit mit Kindern (ob nun Babys, Kleinkinder oder Vorschulkinder), aber selbst ich fühle mich noch nicht bereit für ein eigens Kind (ich hätte sogar viele unterstützende Hände).
Ich weiß jeder muss für sich selbst entscheiden!! Doch S. hat so gut wie keine Erfahrung mit Kindern und fühlte sich auch oft überfordert und trotzdem überlegt sie, ein Kind zu bekommen

Ich habe jetzt schon seit mehr als drei Jahren (vor drei Jahren hatte sie ihr erstes Mal mit einen fremden Typen, ohne Verhütung), seitdem hatte sie mit über 12 Männern was (meistens nur Bettgeschichten). Sie denkt, dass man nur mit einem Freund glücklich wird und das alles andere unnormal ist!!!
Ich habe versucht ihr zu erklären, das Single zu sein heutzutage nicht schlimm ist!! Bin selbst seit längerer Zeit Single.
Dass es besser ist wählerischer zu werden, aber sie glaubt es gibt nur diesen einen Weg und keinen anderen
Ich denke sie braucht dringend Freunde in ihrer Nähe, damit sie sich nicht so oft allein fühlt, sondern das sie irgendwo dazugehört und auch ernst genommen wird.
Allerdings konnte sie bis auf mich leider keine Freunde halten.

Ich hab ihr jetzt schon immer Bücher und Filme rausgesucht und vorgeschlagen die ohne Liebe waren, weil sie danach sonst immer wieder Selbstzweifel hatte. Außerdem habe ich mit ihr eine Zeit lang jeden Tag telefoniert, um sie abzulenken. Leider habe ich das Gefühl das sie dringend noch andere Freunde braucht um von Marcel weg zu kommen!

Ich weiß nicht mehr weiter!!! Bitte gebt mir schnell Ratschläge!!
Wenn ihr Selbsthilfebücher über das Singledasein oder so kennt oder auch normale Bücher oder Filme ohne dieses Klischeehafte Nur-mit-der-großen-Liebe-wird- man-glücklich, dann wäre ich euch sehr dankbar!!!! Oder hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht und hat gute Vorschläge, was ich machen kann um ihr zu helfen?

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter!

Mehr lesen

3. August 2009 um 13:18

Die Betreuerin...
...wurde scheinbar eingeschaltet als sich seine Schulden angehäuft haben. Er ist geistig nicht zurückgeblieben, hat aber psychisch Probleme (daher auch der Hang zur Selbstverletzung). Ich glaube ihm ist bewusst wie er manipulieren kann! S. erzählt schnell ihre ganze Lebensgeschichte und die Dinge die sie sich wünscht, daher weiß man leider auch zu schnell auf welche Knöpfe man bei ihr drücken muss, um bestimmte Dinge zu erhalten... Ich hab ihr auch schon geraten nicht alles zu erzählen (zumindest nicht am Anfang), allerdings hat sie eine schlechte Menschenkenntniss und findet jeden, der sie am Anfang ein wenig respektvoll behandelt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 14:02

Hallo acecat,
du liegst mit deinen Vermutungen richtig. Meine Freundin konnte sich noch nie richtig leiden. Ihre Eltern hatten immer zu hohe Ansprüche die S. so gut wie nie gerecht wurde... Sie war nie hübsch genug, nie klug genug, nie beliebt genug... Ihr Vater ist sehr kollerig veranlagt und bauscht sich wirklich an allem auf. Naja und S. ihr jüngerer Bruder war immer der Liebling der Familie (was natürlich immer schön betont wurde). S. hat mit Mühe und Not ihren Realschulabschluss erhalten, hat es anschließend auf einer Schule für Ergotherapie probiert und dort ist ihr lange Zeit immer wieder nahegelegt worden, dass sie für diesen Beruf nicht geschaffen ist, weil zu unselbstständig, zu naiv, zu ungeschickt und so weiter. Danach wollte sie ihren Führerschein machen und kam zum nächsten Kolleriger, der scheinbar auch nie einen Moment auslies um S. zu erklären wie dumm sie doch sein (zu Hause konnte sie sich das ganze von ihrem Vater immer weiter anhören, a lá "Na die Leute werden schon Recht haben, immerhin sind sie vom Fach."). Schließlich haben S. und ich mit Hilfe eines Buches ihre Interessen und Stärken rausgesucht und dazu den passenden Beruf. Sie hatte anschließend Hauswirtschafterin gelernt und war da richtig gut (war die Beste der Klasse). Eigentlich denkt man jetzt "Hey, hier konnte sie sich nun mal beweisen und hat Anerkennung bekommen.", denkst de! Ihre Mitschüler mussten sich ihre Zeit mit mobben vertreiben und die Lehrer taten nichts! S. hat versucht die Klassenkameraden milder zu stimmen und hat sie ihre Hausaufgaben und Notizen abschreiben lassen, sie hat versucht die Sticheleien nicht zu beachten, aber irgendwann kann man nicht nur schlucken und sie hat ihnen ihre Meinung gesagt. Das wiederum hat die Klasse nur noch mehr angestachelt... Ich konnte S. zum Glück noch überreden weiter ihr bestes zu geben und zu lernen (später interessiert dem poitenziellen AG nicht, wie du in der Klasse gestellt warst, sondern wie deine Leistungen waren). Leider ist es nicht so einfach als Hauswirtschafterin eine Stelle zu bekommen und S. hatte sich alles so einfach Vorgestellt und bekam hier dann auch wieder einen Dämpfer von ihren Eltern (Du bist faul, du bemühst dich nicht, du warst scheinbar doch nicht so gut). Es ist schrecklich! Ich musste sie damals als 12 jährige Aufklären!!! Ihre Eltern reagierten bei vielen Fragen gleich gereizt und sagten dann meistens sowas wie " Bist du wirklich so dumm das du das nicht weist?!" Irgendwann hat S. sich einfqach nicht mehr getraut ihre Eltern zu fragen (verständlich)! Seitdem sie 18 Jahre alt war wurde ihr regelmäßig damit gedroht rausgeschmissen zu werden, naja und letztes Jahr machten sie es war (sie gaben ihr gnädiger Weise 4 Wochen Zeit eine Wohnung ihrer Wahl zu suchen und HarzIV zu beantragen). Ich hab dann täglich Krisensitzungen über Relefon gehalten (sie hatte ja natürlich Angst, das alles nicht zu schaffen). Habe dann für sie mehrere Anträge gestellt, sodass die Wohnungkosten übernommen werden und so weiter. Als sie dann eine Wohnung hatte musste sie von heute auf morgen raus!!! Sie rief mich dann weinend aus ihrer fast leeren Wohnung an. Keine Lampe, kein Kühlschrank, kaum andere Möbel (nur die aus ihrem ehemaligen Kinderzimmer). Ich bin dann sofort zu ihr gefahren und hab mit Hilfe meiner Cousine schöne und günstige Möbel gekauft und aufgebaut.
Ihre Eltern wussten nichts davon, weil sie mich nicht leiden können (ich bin die Schuldige warum S. so ist wie sie ist) und weil sie ihr immer wieder vorschreiben, was sie sich von ihrem Geld kaufen soll!!! Ihre Mutter kam zufällig vorbeiu als wir zu dritt beim aufbauen waren und sie hat nicht geholfen! Sie hat nichtmal danke gesagt, sondern nur alles kritisch angesehen. Es war verdammt anstrengend alles (4-türiger Kleiderschrank, eine riesen Kommode, Badschränke und die Gaderobe für den Flur) zusammen zu bauen! Aber S. war über glücklich und war Stolz, das es ohne ihre Eltern geklappt hat!

Wie du siehst ist der familiäre Zusammenhalt fast null. Darum sehnst sie sich ja so sehr nach Liebe und Anerkennung! Naja, mit Beziehungen ist auch so ne Sache. Nein, sie hatte wirklich noch nie eine richtige Partnerschaft. Siue versuchte es zwar vor anderen immer so darzustellen (um mitreden zu können), aber eigentlich ging sie immer nur zu den Typen um sich anschließend im Bett wieder zu finden. Es gab in diesen 3 Jahren mehr Tränen als sonst, aber sie hat sich wirklich immer nur die ausgesucht, die null Respeskt vor Frauen hatten! Keiner von denen akzeptierte ein Nein, wenn sie sich verweigerte und letztendlich ließ sie dann alles mit sich machen (ich hab schon oft von Anzeigen usw gesprochen, aber sie wollte nie). Sie hoffte jedesmal, das sie einen Freund bekommt, wenn sie zuerst mit ihm schläft und alles macht was er will. Natürlich war dies nie der Fall! Sie hatte sich zum Glück nie mit irgendwas schlimmen angesteckt oder ist schwanger gewesen, aber wie lange dieses Glück noch anhält ist mehr als fraglich! Naja und ihr Ruf ist auch nicht der Beste....

Wenn ich S. in eine Klinik einweisen lassen würde, bin ich für sie defenitiv gestorben! Schon mein Vorschlag zum Psychologen zu gehen kam sehr schlecht an. Sie war früher mal bei einem, aber der soll sie nicht ernst genommen haben.... Sie will einfach nicht mehr. Ich war ja schon froh, dass sie sich Medikamente auf pflanzlicher Basis geholt hat und diese sie besser schlafen lassen. Jetzt konnte ich sie dazu bringen wenigstens zum Hausarzt zu gehen und von ihren Selbstmordgedanken zu erzählen. Ich hoffe ihr kann dann geholfen werden! Wie ist das eigentlich, bin ich im Recht sie einweisen zu lassen (wenn es wirklich mal hart auf hart kommt)?
Ich meine haben nicht ihre Verwandten bei sowas eher was zu sagen?

Danke für deine Tipps! Schönen Tag dir!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 14:12

Ich selbst habe leider keinerlei Kontakt zu seiner Betreuerin,
werde aber S. fragen, ob sie mir ihre Nummer gibt.
Ich weiß allerdings nicht, ob diese mir dann Auskunft darüber gibt, warum er eine Betreuerin hat!
Er kann mir uns S. im Prinzip ales auftischen (im Lügen ist er ja ganz große Klasse). Aber von den Gesprächen mir S. hatte ich schon das Gefühl, das er zumindest jetzt nicht mehr zufrieden damit ist nicht selbst über sein Geld bestimmen zu können!
Vor kurzem flatterte eine Mahnung von Otto ein (irgendwas von um die 500 ), die er noch zu zahlen hätte. Darum denke ich das er zumindest bis vor kurzem noch geschäftsfähig war!
Er hat sich allerdings kurz nachdem er quasi bei S. einzog Kleidung über S. bestellen lassen und will alles angeblich auf Raten abzahlen. Leider erfuhr ich erst davon, als er seine Sachen schon hatte und auch schon trug (ein paar Dinge die dann später kam, schickte sie dann zum Glück wieder weg).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 14:47

Danke für die tolle Auskunft!
Ich hatte auch schon den Gedanken gehabt mir selbst bei einem Psychologen hilfe zu holen (wenn S. nicht geht), weil ich mit meinem Latein immer mehr an meine Grenzen stoße und die Dinge mit denen ich ihr sonst helfen konnte nichts mehr bringen.

Ich hoffe das es nie so weit kommen wird (das ich sie einweisen lassen muss), aber ich würde es natürlich tun! Sonst würde ich meines Lebens nicht mehr froh werden, wenn sie sich wirklich weh tut oder umbringt...

Habe heute mit ihr vereinbart, dass wir jetzt jeden Tag telefonieren werden. So kann ich ihren Gemützzustand erkennen und entweder über Telefon viele Dinge klären oder auch zur Not andere einschalten!
Ich hatte auch mal den Gedanken Marcel anzuzeigen (sexuelle Belästigung oder keine Ahnung was), er tut ihr scheinbar regelmäßig weh (hat sie aber noch nie geschlagen) und scheint nicht aufzuhören, wenn sie was dergleichen sagt. Leider bin ich mir sicher, das wenn die Polizei kommt, S. alles wieder abtun wird und es im endeffekt nichts bringt...
Es ist zum verrückt werden, sie muss erst den Entschluss fassen zu gehen, sonst bringt alles nichts!

Doch er scheint für sie wie ne Droge zu sein, ohne die sie angeblich nicht mehr Leben kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 15:05

Wenn es nur so einfach wäre
Ich hatte auch schon daran gedacht ihr jemanden zu suchen, leider war es alles andere als leicht! Ich wohne einfach zu weit weg, um viele Leute in ihrer Umgebung zu kennen. Bekannte meiner Cousine (die im selben Ort wohnt) haben alle kein Interesse an S.. Ihr Ruf eilt ihr leider vorraus und einige potenzielle Freunde wollen es nicht mal probieren (ich kann sie ja irgendwie verstehen). S. selbst hatte schon häufig über Internet probiert jemand nettes kennzulernen, leider ohne Erfolg...

Ich hoffe nicht das sie, wenn sie einen normalen Partner hat, auf ihm rumhackt (dann hätten wir das nächste Problem)!
ch hoffe halt wirklich das sie über diese Weiterbildung nette Leute kennenlernt, über die sie dann wiederum vielleicht auch noch jemand mänliches nettes kennenlernt, aber dazu muss sie von Marcel loskommen und das wiederum muss sie auch selbst wollen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 15:15

Ich danke dir!
Es ist lieb von dir und ich werde mir Rat bei einer professionellen Beratungstelle holen (ich merk ja selbst, das ich leider an meine Grenzen stoße)! Aber ich versuche immer so viel zu tun, wie ich hoffe das es auch meine Freunde für mich tun würden und damit bin ich bis jetzt immer ganz gut gefahren.

Zum Glück habe ich einige Freunde die im gesundheitlichem Bereich Tätig sind, die mir auch schon Rat geben konnten (vielleicht bekomme ich ja über sie eine geeignete Beratungsstelle).

Da ich weiß, das ich selber nicht für psychische Dinge ausgebildet bin (Psychologie im Unterricht ist nur auf Kinder und deren Eltern ausgerichtet) habe ich ihr den Vorschlag gemacht zum Psychologen zu gehen (leider ohne großen Zuspruch).
Abwarten wie es weiter geht!

Jedenfalls danke für deine lieben Worte, ich nehme sie mir zu Herzen!

Lieben Gruß zurück!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. August 2009 um 19:15

Du hast Recht,
sie reagiert fast schon allergisch, wenn sie das Gefühl bekommt zu etwas gedrängt zu werden (verständlich).

Ich hatte schon öfters Gespräche mit ihr geführt a lá Wie-stellst-du-dein-Leben-spät er-vor.
Sie wollte immer einen liebenden Mann, tolle Kinder, einen guten Job der ihr Spaß macht und viele Freunde.
Dann hab ich sie gefragt, wie sie glaubt sich ein Ziel nach dem anderen erfüllen zu können. Manche Ideen waren ein wenig naiv und stammten vermutlich aus irgendwelchen Märchen und Filmen, doch ich habe mich gehütet dagegen zu reden!
Nur wenn ich gemerkt habe dass sie allzu schnell alles auf einmal wollte, habe ich versucht sie geduldiger zu machen. Ich sage ihr nicht was sie zu tun oder zu lassen hat, ich sage ihr immer das es ihre Entscheidungen sind, dass sie allerdings nicht immer alles überstürzen soll, denn die Konsequenzen sind nicht immer die, mit denen man gerechnet hatte.

Ich glaube sie würde mich auch gar nicht mehr an sich heran lassen, wenn ich ihr Vorschriften machen würde!

Leider trifft sie ihre Entscheidungen fast immer überstürzt und fällt in ein tiefes Loch, wenn dann alles anders kommt und dann sind immer die Anderen Schuld an ihrer ganzen Misere (eine weitere Auswirkung ihrer nicht einfachen Kindheit)

Ihre Eltern haben, wie vorher schon beschrieben, viele Fehler und auch viel falsch angepackt.
Anstatt sie einmal zu viel in den Arm zu nehmen und zu stärken, haben sie sie ein wenig angestachelt und gehofft das S. so mehr Leistung zeigt.
Jedoch war die Kindheit nicht nur schlimm (keine Gewalt, kein übermäßiger Alkoholkonsum usw.)!

Ich danke dir für deinen roten Faden, ich werde ihn weiterhin nutzen!

Allerdings ist mir schon angst und bange, wenn sie wirklich schwanger sein sollte

Wie soll ich mich da Verhalten? Was soll ich ihr raten und vor allem was?

Ein Baby zu bekommen wäre im Moment das Fahrlässigste was sie tun könnte.
Sie ist eh schon schnell überfordert und schmeißt die Dinge die sie belasten schnell hin oder versucht sie auf andere abzuschieben...

Kinder sind was wunderschönes, aber Kinder sind keine Lückenbüßer für unerfüllte Wünsche, kein Schlüssel zu einem verantwortungsvollen Erwachsenenleben und auch kein Kitt für eine problematische Beziehung!

Meine Omi wohnt im selben Ort und sie ist öfters von Nachbarn gefragt worden, was mit S. los ist. Sie wäre durch die Einkaufshalle gehetzt, hätte wild vor sich her geschimpft, nur um dann wieder weg zu hetzen.

Einen geistig zurückgebliebenen Nachbarn hat sie Angst eingejagt, indem sie wild an seiner Tür klopfte und ihn beschimpfte (zu dem Zeitpunkt lebten Janine und Marcel bei ihr). Schließlich rief die Vermieterin an und ermahnte sie quasi zu einem besseren Benehmen.

Es gab leider so viele Situationen in denen ich das Gefühl hatte das sie jetzt ihre Pubertät auslebt (ohne an die Konsequenzen zu denken).
Ich glaube nicht dass sie ihr Verhalten ändern kann, nur weil sie Mutter wird!
Ich will sie nicht schlecht machen, sie hat auch viele liebenswerte Seiten an sich!!!!!
Aber sie hat sich selbst noch nicht gefunden und dadurch das sie sich so gering schätzt, versucht sie auch nicht nach etwas besserem zu streben (Ich schaffe es ja eh nicht. Es geht nicht. Ich weiß nicht. ), sondern nimmt das was sie scheinbar gerade nur kriegen kann.

Sie ist wie ein Chamäleon und versucht sich immer der Umgebung anzupassen.
Sie will nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen, aber sie will unbedingt dazu gehören und wenn es heißen sollte Dinge zu tun die sie vorher selbst nicht mochte, dann macht sie sie halt Das man damit nicht auf Dauer glücklich wird ist verständlich.

Ich hatte auch überlegt mich für eine kleine Zeit vollkommen aus ihrem Leben rauszuhalten (ich hab nicht mehr angerufen und so) und habe gewartet bis sie sich bei mir meldet (ich wollte wie vorher geschrieben nicht, dass sie sich von mir zu etwas gedrängt oder gar erdrückt fühlt), leider hatte sie in dieser Zeit Marcel kennengelernt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. August 2009 um 10:18

Guten Morgen ihr Lieben,
ich hab bei Amazon durchgeschmögert was für Selbsthilfelektüre vielleicht interessant wäre (als ich sie damals fragte, ob sie so was wolle, war sie wirklich sehr aufgeschlossen).

Also:

Wenn Frauen zu sehr lieben: Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden

"Zu sehr lieben" bedeutet sich für einen Menschen bis zur Selbstaufgabe zu verzehren und dieses Bessenheit mit Liebe gleichzusetzen. Man erkennt, daß Körper und Seele leiden, aber trotzdem kann man nicht loslassen. Anhand von mehreren Beispielen weist die Autorin das Phänomen "zu sehr lieben" auf, und zeigt den Betroffenen die Ursachen ihres Handelns auf.

Und das schreiben einige, welche das Buch schon gelesen haben:

Norwood schreibt hier über ein Symptom, welches in mehr oder weniger starker Ausprägung sicherlich bei vielen Frauen vorhanden ist: Beziehungssucht. Die Abhängigkeit von einem Menschen / Partner und die oft schleichenden Auswirkungen auf uns und unser Verhalten.
In mehreren Kapiteln beschreibt Norwood verschiedene Auswirkungen der Beziehungssucht, hebt einzelne Aspekte hervor. Hier wird je Kapitel ein Fallbeispiel ausführlich beschrieben und analysiert. Die Autorin geht auf Gegenwart (aktuelle Beziehung) und Vergangenheit (Kindheit) in allen Fällen genau ein und zeigt Ursachen und Lösungen auf.

Am Ende des Buches wird ein Lösungsansatz aufgezeigt, der seine Betonung u. a. sehr stark auf Selbsthilfegruppen legt, was mir zu 'amerikanisch' ist. Die Art der Therapie lässt sich aber abgewandelt mit anderen Betroffenen auch hier umsetzten. Und es sind noch viele Schritte aufgezeigt, die weiterführen. Die Vorschläge zur Selbsthilfe sind gut und realistisch. Sie zeigen einen langen Weg auf und nehmen einem die Illusion, daß die Beziehung schon wieder 'gut' wird, wenn man sich an die Anweisungen hält. Nein, darum geht es hier nicht - es geht um die eigene Person, nicht um den Partner und nicht um die Beziehung - das hebt Norwood immer wieder hervor und das ist auch richtig und sinnvoll.

Ich habe dieses Buch mit Skepsis angefangen, da ich eigentlich nicht der Fan von Büchern mit 'tollen' Fallbeispielen bin. Hier allerdings war ich nach den ersten Seiten gefesselt, begeistert, erschüttert, nachdenklich. Keine 'abgehobenen' Geschichten - keine 'Wunderheilungen' - ein Buch, welches Erfolg verspricht, welches aber nie verschweigt, daß zu diesem Erfolg sehr, sehr viel Arbeit gehört.


Ich bin ein Mann und habe dieses Problem, aufgrund der obenstehenden Rezensionen fand ich dieses Buch trotz des Titels dann doch als hilfreich für meine Situation - und das war es.
Anhand vieler Fall-Beispiele wird das eigene Gefühlspuzzel zusammen gesetzt und man erkennt, das man von diesem "Phänomen" besessen ist. Das es sich hierbei um eine Krankheit ja sogar eine Sucht handelt die mit Alkoholismus vergleichbar ist.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, das ich die ersten Seiten dann noch mit grosser Skepsis gelesen habe aber bereits auf Seite 40 wußte ich, das ich betroffen bin, im mittleren Teil war ich schockiert und mußte sogar weinen über mich selbst, man denkt es gibt keine Lösung die einem Gefallen könnte, doch am Ende wird einem gezeigt, das der Weg aus der Beziehungssucht zwar nicht einfach ist, aber einen auch nicht auf erschreckender Weise verändert, sondern einfach nur zu einem "liebenswerten" Menschen macht mit einem guten Selbstwertgefühl!

Das Buch führt Sie schonend an ihr Problem heran, an Ihre Krankheit, an ihre Sucht! Aber es zeigt Ihnen auch die Wege herraus.

Doch lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie auch bereit sind sich einzugestehen, das sie von einer Krankheit besessen sind!

Dieses Buch hat mir aus der Seele gesprochen.Mir wurde vieles,das mir von meinem eigenen Verhalten bekannt vorkam,das aber nicht wirklich betiteln konnte,durch dieses Buch aufgezeigt.Für mich war es ein Anstoss mein Verhalten zu ändern und zwar in der Weise nicht mehr auf das Verhalten meines Gegenübers -und damit meine ich nicht nur Männer-zu achten,sondern mehr auf mein eigenes zu achten.Durch zahllose Beispiele betroffener Frauen gelingt es der Autorin gefühlvoll aber auch nachdrücklich auf das Problem einzugehen.Durch diese Praxisnähelässt sich das Buch sehr gut lesen und es lässt dem Leser genügend Freiraum für eigene Gedanken und Vergleiche.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen,da es durch seine klare Strukturierung vom Problem über Auslöser bis hin zu Lösungsstrategien durchweg schlüssig und logisch geschrieben war.Ich empfehle dieses Buch nahezu jedem,da ich denke,dass es diese Buch schafft bestimmte Verhaltensmuster aufzudecken,die bei fast jedem vorhanden sind


Wege aus der Abhängigkeit: Destruktive Beziehungen überwinden
Ich kann nicht nein sagen; ich kann nicht alleine sein; wenn ich in einer Beziehung lebe, ist es, als ob meine eigene Welt verschwindet - so beschreiben Betroffene Beziehungsmuster krankhafter Abhängigkeit. Wie kommt es zu dieser Persönlichkeitsstörung, die wesentlich weiter verbreitet ist als selbst Experten bisher annahmen und oft zu Suchtverhalten, psychosomatischen Erkrankungen oder Depressionen führt?
Anhand des Grimmschen Märchens Die Gänsemagd zeigt Heinz-Peter Röhr, wie krankhafte Abhängigkeit entsteht und welche charakteristischen Formen und Spielarten sie annehmen kann. Einfühlsam erklärt er, wie gerade emotionaler Missbrauch in der Familie - im Märchen die Fixierung der Mutter auf die schöne Tochter - zur massiven Schädigung des Selbstwertgefühls führt. Dass und wie Befreiung daraus dennoch gelingen kann, führt der Autor am Entwicklungsweg der Königstochter auf eindrückliche Weise vor.


Ich habe einige Bücher zum Thema Abhängigkeit gelesen.
Das Buch Wege aus der Abhängigkeit von Heinz-Peter Röhr ist mit Abstand das Beste. Der Autor (be)schreibt klar und schnörkellos und zeigt anhand des Märchens "Die Gänsemagd" einfach und nachvollziehbar auf, wie Abhängigkeiten entstehen und wie man aus destruktiven Beziehungsmustern ausbrechen kann, um den Weg in ein eigenverantwortliches Leben - Schritt für Schritt - zu ebnen.
Ein wundervolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich ernsthaft mit der Frage "Woher komme ich - Wie kann ich mich aus destruktiven Beziehungsmustern befreien und Abhängigkeitsmuster durchbrechen?" auseinandersetzen will, insbesondere für Betroffene sehr hilfreich. Ich empfand während der Lektüre mehr als einmal, dass Heinz-Peter Röhr mein Leben beschreibt, wie ich mich als Kind erlebte und wie ich mich manchmal auch heute als erwachsene Frau fühle.
Wenn die Bereitschaft da ist, sich mit dem Thema wahrhaftig auseinander zu setzen, kann das Buch im Sinn einer Wegbereitung zu neuen Erkenntnissen führen und eine echte Aufbruchstimmung auslösen.


Depressionen überwinden: Niemals aufgeben!

eine ganz ganz ganz große Hilfe!
Bin absolut froh, mir das Buch gekauft zu haben! Leide schon sehr lange an schweren Depressionen und habe die Hoffnung nach einigen Therapieversuchen aufgegeben, dieses Buch hat mir wieder Kraft gegeben, es noch einmal zu versuchen.
In den ersten Seiten wird beschrieben, was ein depressiver Mensch durchmacht, ich habe mich so verstanden gefühlt, dass ich für den Rest des Tages fertig mit den Nerven war - und das meine ich absolut positiv! Endlich mal kein "denk doch mal positiv, dann geht's wieder!"-Gerede, sondern aufbauende, Mut-machende Worte, die einen regelrecht dazu "antreiben", sich doch nicht aufzugeben!

Vorneweg: Wer sich nicht sicher ist, ob er Depressionen hat, muss dieses Buch unbedingt kaufen.
Nach der Lektüre weniger Seiten kann man schon abschätzen, ob man zum Doktor gehen sollte oder nicht.

Auch prinzipielle Therapieansätze werden durchbesprochen.
Hilfreich sind auch die klaren Aussagen - zum Beispiel dass man ab mittleren Depressionen unbedingt medikamentös einsteigen muss.

Mir hat das Buch die Angst vor Medikamenten genommen - die Medikamente haben mich in 4 Wochen wieder in die Bahn gebracht und ich habe dann auch wie im Buch empfohlen eine Gesprächstherapie gemacht. Es hat mir sehr geholfen.

Gut geholfen hat mir auch die Denkweise, dass Depressionen eine schwere lebensbedrohliche Krankheit sind (15 % sterben daran - an Selbstmord !) und dass damit überhaupt nicht zu spaßen ist. Und dass man zur Überwindung dieser schweren Krankheit auch mal Tabletten schlucken muss, die mehr Nebenwirkungen haben können als Aspirin.

Gut auch, dass hinter diesem Buch eben keine einseitig denkenden Pharmaindustriellen stecken sondern die Stiftung Warentest. Das erhöht die Vertrauenswürdigkeit des Buches.


Was meint ihr? Welches Buch ist am besten?

Ich telefoniere heute noch mit ihr und frage nach, ob sie immernoch so ein Buch haben möchte und wenn ja schenke ich ihr eins (vielleicht sollte ich das Buch über Depression auch selbst lesen, damit ich mich besser reinfühlen kann!).

Lieben Gruß

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. August 2009 um 13:50
In Antwort auf sarya_12523050

Guten Morgen ihr Lieben,
ich hab bei Amazon durchgeschmögert was für Selbsthilfelektüre vielleicht interessant wäre (als ich sie damals fragte, ob sie so was wolle, war sie wirklich sehr aufgeschlossen).

Also:

Wenn Frauen zu sehr lieben: Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden

"Zu sehr lieben" bedeutet sich für einen Menschen bis zur Selbstaufgabe zu verzehren und dieses Bessenheit mit Liebe gleichzusetzen. Man erkennt, daß Körper und Seele leiden, aber trotzdem kann man nicht loslassen. Anhand von mehreren Beispielen weist die Autorin das Phänomen "zu sehr lieben" auf, und zeigt den Betroffenen die Ursachen ihres Handelns auf.

Und das schreiben einige, welche das Buch schon gelesen haben:

Norwood schreibt hier über ein Symptom, welches in mehr oder weniger starker Ausprägung sicherlich bei vielen Frauen vorhanden ist: Beziehungssucht. Die Abhängigkeit von einem Menschen / Partner und die oft schleichenden Auswirkungen auf uns und unser Verhalten.
In mehreren Kapiteln beschreibt Norwood verschiedene Auswirkungen der Beziehungssucht, hebt einzelne Aspekte hervor. Hier wird je Kapitel ein Fallbeispiel ausführlich beschrieben und analysiert. Die Autorin geht auf Gegenwart (aktuelle Beziehung) und Vergangenheit (Kindheit) in allen Fällen genau ein und zeigt Ursachen und Lösungen auf.

Am Ende des Buches wird ein Lösungsansatz aufgezeigt, der seine Betonung u. a. sehr stark auf Selbsthilfegruppen legt, was mir zu 'amerikanisch' ist. Die Art der Therapie lässt sich aber abgewandelt mit anderen Betroffenen auch hier umsetzten. Und es sind noch viele Schritte aufgezeigt, die weiterführen. Die Vorschläge zur Selbsthilfe sind gut und realistisch. Sie zeigen einen langen Weg auf und nehmen einem die Illusion, daß die Beziehung schon wieder 'gut' wird, wenn man sich an die Anweisungen hält. Nein, darum geht es hier nicht - es geht um die eigene Person, nicht um den Partner und nicht um die Beziehung - das hebt Norwood immer wieder hervor und das ist auch richtig und sinnvoll.

Ich habe dieses Buch mit Skepsis angefangen, da ich eigentlich nicht der Fan von Büchern mit 'tollen' Fallbeispielen bin. Hier allerdings war ich nach den ersten Seiten gefesselt, begeistert, erschüttert, nachdenklich. Keine 'abgehobenen' Geschichten - keine 'Wunderheilungen' - ein Buch, welches Erfolg verspricht, welches aber nie verschweigt, daß zu diesem Erfolg sehr, sehr viel Arbeit gehört.


Ich bin ein Mann und habe dieses Problem, aufgrund der obenstehenden Rezensionen fand ich dieses Buch trotz des Titels dann doch als hilfreich für meine Situation - und das war es.
Anhand vieler Fall-Beispiele wird das eigene Gefühlspuzzel zusammen gesetzt und man erkennt, das man von diesem "Phänomen" besessen ist. Das es sich hierbei um eine Krankheit ja sogar eine Sucht handelt die mit Alkoholismus vergleichbar ist.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, das ich die ersten Seiten dann noch mit grosser Skepsis gelesen habe aber bereits auf Seite 40 wußte ich, das ich betroffen bin, im mittleren Teil war ich schockiert und mußte sogar weinen über mich selbst, man denkt es gibt keine Lösung die einem Gefallen könnte, doch am Ende wird einem gezeigt, das der Weg aus der Beziehungssucht zwar nicht einfach ist, aber einen auch nicht auf erschreckender Weise verändert, sondern einfach nur zu einem "liebenswerten" Menschen macht mit einem guten Selbstwertgefühl!

Das Buch führt Sie schonend an ihr Problem heran, an Ihre Krankheit, an ihre Sucht! Aber es zeigt Ihnen auch die Wege herraus.

Doch lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie auch bereit sind sich einzugestehen, das sie von einer Krankheit besessen sind!

Dieses Buch hat mir aus der Seele gesprochen.Mir wurde vieles,das mir von meinem eigenen Verhalten bekannt vorkam,das aber nicht wirklich betiteln konnte,durch dieses Buch aufgezeigt.Für mich war es ein Anstoss mein Verhalten zu ändern und zwar in der Weise nicht mehr auf das Verhalten meines Gegenübers -und damit meine ich nicht nur Männer-zu achten,sondern mehr auf mein eigenes zu achten.Durch zahllose Beispiele betroffener Frauen gelingt es der Autorin gefühlvoll aber auch nachdrücklich auf das Problem einzugehen.Durch diese Praxisnähelässt sich das Buch sehr gut lesen und es lässt dem Leser genügend Freiraum für eigene Gedanken und Vergleiche.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen,da es durch seine klare Strukturierung vom Problem über Auslöser bis hin zu Lösungsstrategien durchweg schlüssig und logisch geschrieben war.Ich empfehle dieses Buch nahezu jedem,da ich denke,dass es diese Buch schafft bestimmte Verhaltensmuster aufzudecken,die bei fast jedem vorhanden sind


Wege aus der Abhängigkeit: Destruktive Beziehungen überwinden
Ich kann nicht nein sagen; ich kann nicht alleine sein; wenn ich in einer Beziehung lebe, ist es, als ob meine eigene Welt verschwindet - so beschreiben Betroffene Beziehungsmuster krankhafter Abhängigkeit. Wie kommt es zu dieser Persönlichkeitsstörung, die wesentlich weiter verbreitet ist als selbst Experten bisher annahmen und oft zu Suchtverhalten, psychosomatischen Erkrankungen oder Depressionen führt?
Anhand des Grimmschen Märchens Die Gänsemagd zeigt Heinz-Peter Röhr, wie krankhafte Abhängigkeit entsteht und welche charakteristischen Formen und Spielarten sie annehmen kann. Einfühlsam erklärt er, wie gerade emotionaler Missbrauch in der Familie - im Märchen die Fixierung der Mutter auf die schöne Tochter - zur massiven Schädigung des Selbstwertgefühls führt. Dass und wie Befreiung daraus dennoch gelingen kann, führt der Autor am Entwicklungsweg der Königstochter auf eindrückliche Weise vor.


Ich habe einige Bücher zum Thema Abhängigkeit gelesen.
Das Buch Wege aus der Abhängigkeit von Heinz-Peter Röhr ist mit Abstand das Beste. Der Autor (be)schreibt klar und schnörkellos und zeigt anhand des Märchens "Die Gänsemagd" einfach und nachvollziehbar auf, wie Abhängigkeiten entstehen und wie man aus destruktiven Beziehungsmustern ausbrechen kann, um den Weg in ein eigenverantwortliches Leben - Schritt für Schritt - zu ebnen.
Ein wundervolles Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich ernsthaft mit der Frage "Woher komme ich - Wie kann ich mich aus destruktiven Beziehungsmustern befreien und Abhängigkeitsmuster durchbrechen?" auseinandersetzen will, insbesondere für Betroffene sehr hilfreich. Ich empfand während der Lektüre mehr als einmal, dass Heinz-Peter Röhr mein Leben beschreibt, wie ich mich als Kind erlebte und wie ich mich manchmal auch heute als erwachsene Frau fühle.
Wenn die Bereitschaft da ist, sich mit dem Thema wahrhaftig auseinander zu setzen, kann das Buch im Sinn einer Wegbereitung zu neuen Erkenntnissen führen und eine echte Aufbruchstimmung auslösen.


Depressionen überwinden: Niemals aufgeben!

eine ganz ganz ganz große Hilfe!
Bin absolut froh, mir das Buch gekauft zu haben! Leide schon sehr lange an schweren Depressionen und habe die Hoffnung nach einigen Therapieversuchen aufgegeben, dieses Buch hat mir wieder Kraft gegeben, es noch einmal zu versuchen.
In den ersten Seiten wird beschrieben, was ein depressiver Mensch durchmacht, ich habe mich so verstanden gefühlt, dass ich für den Rest des Tages fertig mit den Nerven war - und das meine ich absolut positiv! Endlich mal kein "denk doch mal positiv, dann geht's wieder!"-Gerede, sondern aufbauende, Mut-machende Worte, die einen regelrecht dazu "antreiben", sich doch nicht aufzugeben!

Vorneweg: Wer sich nicht sicher ist, ob er Depressionen hat, muss dieses Buch unbedingt kaufen.
Nach der Lektüre weniger Seiten kann man schon abschätzen, ob man zum Doktor gehen sollte oder nicht.

Auch prinzipielle Therapieansätze werden durchbesprochen.
Hilfreich sind auch die klaren Aussagen - zum Beispiel dass man ab mittleren Depressionen unbedingt medikamentös einsteigen muss.

Mir hat das Buch die Angst vor Medikamenten genommen - die Medikamente haben mich in 4 Wochen wieder in die Bahn gebracht und ich habe dann auch wie im Buch empfohlen eine Gesprächstherapie gemacht. Es hat mir sehr geholfen.

Gut geholfen hat mir auch die Denkweise, dass Depressionen eine schwere lebensbedrohliche Krankheit sind (15 % sterben daran - an Selbstmord !) und dass damit überhaupt nicht zu spaßen ist. Und dass man zur Überwindung dieser schweren Krankheit auch mal Tabletten schlucken muss, die mehr Nebenwirkungen haben können als Aspirin.

Gut auch, dass hinter diesem Buch eben keine einseitig denkenden Pharmaindustriellen stecken sondern die Stiftung Warentest. Das erhöht die Vertrauenswürdigkeit des Buches.


Was meint ihr? Welches Buch ist am besten?

Ich telefoniere heute noch mit ihr und frage nach, ob sie immernoch so ein Buch haben möchte und wenn ja schenke ich ihr eins (vielleicht sollte ich das Buch über Depression auch selbst lesen, damit ich mich besser reinfühlen kann!).

Lieben Gruß

Kein Buch....
ich würd ihr kein Buch kaufen. Das löst ihre Probleme nicht. Es ist nur eine Illusion. Die Realität löst Probleme in der Realität, Bücher lösen Probleme nur in Büchern.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. August 2009 um 15:59

Das Problem ist auch,
das der Ort so klein ist, sodass jeder jeden kennt...
Manchmal ist das ja von Vorteil, wegen Unterstützung und so, aber anderseits wird auch gerne mal getratscht.

Sie hat bei einigen schon einen gewissen Ruf und ich befürchte sie würde sie nicht von jemand in dem Ort helfen lassen, weil sie Angst hat, dass noch mehr von ihren Missgeschicken hören.

Ich werde mich bei meiner Omi erkundigen, ob es solche Einrichtungen gibt. Falls ja, dann mache ich meiner Freundin den Vorschlag und werde sehen, wie sie ihn annimmt!

Gestern muss sie durch Zufall ihre Mutter getroffen haben, welche wohl entsetzt feststellte das S. sehr schlecht aussieht (rapide abgenommen und einfach fertig).
Ihre Oma soll den Eltern auch ihre Sorgen um S. mitgeteilt haben.
Vielleicht werden sie ja endlich munter und versuchen vor Ort zu helfen?

Aber vielleicht kommt dann wieder dieses typische Du-machst-was-ich-sage-Gehabe von ihrem Vater, das würde S. aber wieder in die Arme von Marcel treiben

Sie war eine Zeit lang kirchlich (während der Pubertät, wenn ich mich recht erinnere), ist aber schnell wieder davon abgekommen.
Sie ist sehr allein, weil sie es sich durch ihr Verhalten leider bei einigen verscherzt hat, aber eine neue Chance Freunde zu gewinnen, hat sie in der Weiterbildung.

Ich weiß allerdings nicht wie Marcel reagiert.
Es scheint so als wolle er sie von allen abschotten, um sie für sich behalten zu können.
Die Frage der Mutter von S. warum es ihr nicht gut ginge hat er mit einer fadenscheinigen Ausrede abgewiegelt (Sie hatte Streit mit irgendwelchen Leuten).

Lieben Gruß zurück

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. August 2009 um 16:58

Vielen lieben Dank
Schön das dich dein Freund unterstützt und ihr über Probleme reden könnt!!!

Ich konnte hier zum Glück viele Ideen sammeln und muss jetzt erstmal einen Plan schmieden wie ich am besten vorgehe!

Es wird mit Sicherheit noch eine Weile brauchen, aber solange es meiner Freundin hilft werde ich sie weiterhin unterstützen.

Es hat mich auch sehr gestärkt, dass das gleiche Problem schon mehrere überstanden haben oder mir einige auch neue Anregungen gegeben haben, an die ich selbst vor lauter Wald vor Augen, nicht gedacht hätte!!

Danke für dein Lob, aber ich denke es gibt noch mehr Menschen die in einer Notsituation sofort zur Stelle sind und sowas ist ja ein großer Bestandteil einer Freundschaft!

Ich werde euch auf den laufenden halten und danke für die lieben Kraftwünsche und für das Daumen drücken!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. August 2009 um 13:40

Heute ist ein guter Tag!!
S. war gestern wirklich beim Hausarzt und hat ihm vieles erzählt (die Vorkommnisse am Wochenende hat sie aber ausgelassen).
Dieser hat sie zum Glück ernst genommen und ihr Antidepressiva verschrieben und die tun ihr richtig gut!!
Ich hatte heute seit langem mal wieder meine alte, unbeschwerte Freundin am Telefon (das tat so gut!).
Leider war Marcel immernoch bei ihr und sie nannte ihn immernoch Schatz und mein Liebling, aber das ist jetzt erstmal egal, die Tabletten helfen ihr runter zu kommen!

Marcel hatte mir heute und auch schon gestern Nachrichten ausrichten lassen.
Gestern: Sie soll gut auf sich aufpassen! (das gut wurde dolle betont, sodass man annehmen kann, das es eine leichte Drohung sein soll.)
Heute: Er hofft, das ich gute Freunde habe die schön auf mich acht geben... (ich wäre am liebsten durchs Telefon gestiegen!)

Ach ja, wegen dem Thema Baby:
Ich hab sie angesprochen und ihr von meinen gestrigen Recherchen erzählt (Kindergeld 164 pro Monat) und das es zwar reichen würde, damit das Kind das Nötigste bekommt, aber das sie doch lieber selber noch ein Einkommen haben möchte, um dem Kind noch ein wenig mehr bieten zu können.

Habe dann anschließend erklärt, wie ich wahrscheinlich in ihrer Situation handeln würde:
- erst die Weiterbildung machen (beginnt am Montag und dauert 9 Monate)
- dann einen Job suchen
- mindestens 1 Jahr arbeiten
- dann erst überlegen, ob ein Baby, zu diesem Zeitpunkt, gut zu meistern wäre.

Ich habe betont, dass es ihre Entscheidung ist, jedoch ist sie die Erwachsene und darf nicht nur ausschließlich mit dem Bauch denken.
Sie fand meinen Vorschlag richtig gut und es klang so, als würde sie erstmal von ihrem Ich-will-auf-der-Stelle-ein-Ba by-Trip abgekommen zu sein.

Morgen will sie versuchen zum Gyn zu gehen und auch noch am selben Tag dran zu kommen.
Hoffentlich ist der Schwangerschaftstest negativ, sodass anschließend über die Verhütung gesprochen werden kann und vielleicht noch am selben Tag der Entschluss zu einer Spiraleinage fällt!!!!!! (GOTT BITTE!!!)

Also, kleine Schritte mit den Tabletten und mit ihrer vorläufigen Meinungsänderung sind gemacht und jetzt heißt es geduldig zu sein und step by step vorsichtig weiter zu machen...

Bis bald ihr Lieben !!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. August 2009 um 15:25

Keine Sorge,
so schnell lasse ich mich nicht einschüchtern!!!

Da ich ja weiß, wie toll er Sprüche klopfen kann, nehme ich es auch nicht ernst!
Ärgerlich ist halt nur, das S. dabei ist und es ganz toll findet wie er sich um mich sorgt....(kann ja dann schlecht offen negativ über ihn reden...)
Ich hab nur gesagt das sie ihm ausrichten könne, dass er sich keine Sorgen machen muss, es wäre alles ok und ich hätte genügend Freunde, die mir zur Seite stehen und mir in jeglicher Situation helfen würden! (habe S. "genügend Freunde" und "jeglicher Situation" betonen lassen. Er hat nichts darauf gesagt, darum denke ich, dass es bei ihm ankam!).

Ja, die Spiraleinlage wird bevorzugt während der Menstruation durchgenommen!
Es ist dann halt alles ein weniger dehnbarer und geschmeidiger und darum für die Frau auch meist angenehmer.
Vielleicht hält der Arzt ja auch eine andere Methode für sinnvoller, es kommt halt u.a. darauf an wie der Uterus der Frau ist.
Lassen wir uns mal überraschen...

Wegen der Schwangerschaft denke ich, habe ich die richtigen Knöpfe gedrückt und es war auch nachvollziehbar für sie.
Denke das größte Problem wäre jetzt, wenn sie schon längst schwanger ist!

Wie gesagt, lassen wir uns überraschen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. August 2009 um 16:10

Auf einem kurzen Hoch folgte gleich ein Tief...
Hallo ihr Lieben,

gestern wollte S. einen Gynäkologen aufsuchen und ich rief sie an, um zu fragen wie es war.
Zu Beginn des Gespräches war auch alles recht normal. Sie erzählte mir, dass sie niemanden in der Praxis erreicht hätte und das sie es in den nächsten Tagen weiter probieren wird. Dann änderte sich jedoch (ohne für mich verständlichen Grund!!) ihre Laune und sie fing an mich anzuschreien.
Ich solle sie nicht bevormunden, sie hätten sich heute verlobt, wollen nächstes Jahr heiraten und sie denken beide, dass sie schwanger ist...
Als sie wieder ruhig war (was genauso schnell da war wie der Wutausbruch), fragte ich warum sie glaubt sie wäre schwanger.
Sie hätte einen harten Bauch und Heisshungerattacken, außerdem hätte Marcel schon Erfahrung mit sowas und erist der festen Überzeugung, dass sie schwanger ist (darum vermutlich auch die wiederholte Verlobung).
Ich hab ihr daraufhin ruhig gesagt, das dies aber keine eindeutigen Schwangerschaftszeichen wären, sondern vermutlich auch eine Reaktion ihres Körpers,auf ihre "Ich-ess-heute-mal-gar-nichts- Tage". Es wäre verständlich, dasdie Reaktion sich in Form von Heisshunger äußert oder eines harten Bauches (schließlich kommt die Verdauung durcheinander).
Der beste Weg um festzustell, ob sie schwanger ist oder nicht ist halt ein Schwangerschaftstest beim Arzt.
Sie sagte, das sie ja auch zum Arzt möchte und plötzlich schlug ihre Stimmung wieder um und sie schrie, dass sie das Kind nicht abtreiben wird, ganz egal was ich auch sage.
Irgendwann ließ sie mich dann zu Wort kommen und ich sagt ihr, das ich doch nichts dergleichen gesagt habe!
Sie wurde wieder ruhig und ich versuchte unser Gespräch auf ein anderes, neutrales Thema zu lenken und plötzlich kam es zum nächsten Wutausbruch, indem sie mich heftig beschimpfte und mir sagte, dass ich die Schuld an ihrem ganzen beschissenen Leben hätte....
Irgendwann, als sie mit ihrem Ausbruch fertig war, fragte ich sie nur, ob dies bedeutet das sie unsere Freundschaft beendet.
Sie antwortete wieder typischer Weise mit: "Ich weiß es nicht."
Ich wollte einfach im Bösen mit ihr auseinander gehen und fragte vorsichtig, ob wir nicht in Ruhe miteinander reden wollen, um alles zu klären.
Sie überelgte kurz und sagte, dass nicht richtig reden konne (also war scheinbar Marcel wieder im Hintergrund).
Mir kam die Idee das sie ja kurz rausgehen könnte, um dann ungestört mit ihr reden zu können. Ich fragte sie, ob ihr das möglich ist und ob sie das wolle.
Sie war dafür und ich hörte, dass sie sich in Bewegung setzte, doch mit einem Mal schrie sie ins Telefon: "Ich mag nicht! Tschüß!" und dann legte sie auf!!!!!!

Das war ein sch*** Moment! Ich hörte nur das blöde Tuten in der Leitung und wusste echt nicht mehr weiter. 3 Minuten später rief dsann eine Freundin an, der ich alles erzählte.
Sie war der Meinung, dass ich warten soll bis sie sich wieder meldet (denke auch das es das Beste ist).
Ich habe ihr am selben Abend eine lange Mail geschrieben. Mir war es einfach wichtig mich ihr zu äußern!
In den letzten Tagen/Wochen musste ich immer so vorsichtig mit ihr reden, dass sich vieles in mir angesammelt hat.
Keine Sorge, ich bin nicht verletztend geworden!!!!
Habe nur versucht ihr zu erklären wie ich mich gefühlt habe und fühle.
Ich wollte ihr erklären, warum ich zu meinen Ansichten kam und warum ich so gehandelt habe, wie ich es habe!
Zum Schluss habe ich hr geschrieben, dass ich ihre Entscheidung, mich aus ihrem Leben haben zu wollen, respektiere und das ich hoffe das sie auf sich acht gibt.

Gestern Abend war ich nur am grübel, ob ihre Beschuldigungen stimmen, doch ich muss ehrlich sagen, das ich nciht finde das sie gerechtfertigt sind!
Ich habe sie nie bevormundet, sondern immer versucht sie nach ihrer Meinung zu fragen. Sie sollte merken das, eine andere Meinung zu haben, nicht automatisch was schlechtes ist und zu einem Problem führt!
Ich hatte nie Kontakt zu ihren kurzen "Freundschaften", demnach hatte ich weder die Möglichkeit sie vor den anderen schlecht zu machen oder was weiß ich!
Den überschänglichen Männerkontakt, an den sie ja danach immer zu knabbern, habe ich auch nie herauf beschworen!
Im Gegenteil, ich hab versucht ihr zu erklären, dass Liebe nicht durch Sex entsteht und das ein Mann, der wirklich Interesse an der Person hat, auch ein Nein akzeptieren und warten würde. Ich habe nie den Männern irgendwas angedichtet, was sie schlecht machen könnte, weil ich sie doch nie (bis auf Marcel) persönlich kennengelernt habe.
Es ist wie verhext!
Es ist erschreckend das Marcel es in 6 Wochen!!! geschafft hat zwischen S. und mir einen Keil zu treiben, von dem ich nicht weiß, wie wir den entfernen sollen!
Wie schon gesagt, ich habe die Mail gesendet (habe noch keine Antwort bekommen, denke aber auch das sie sie noch nicht gesehen hat) und werde jetzt Abstand halten.....

Was würdet ihr tun, wenn sie sich wieder meldet?
Nehmen wir an, sie entschuldigt sich bei mir, wäre aber immernoch bei Marcel und sieht auch nach wie vor nicht ein, dass er der Falsche ist. Was würdet ihr machen?
Alles so weiter probieren, wie bisher?
Oder würdet ihr sagen, sie solle den ersten Schritt selbst tun (sich von Marcel lösen) und dann erst würde sie meine Unterstützung bekommen??

Lieben Gruß!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. August 2009 um 12:11

Unerwarteter Anrufer...

Gestern, spät am Abend, bekam ich einen Anruf.
Auf dem Display stand unbekannt und da ich bei einem Anruf zu spätgewordener Stunde immer denke, es ist irgendwas schlimmes passiert, bin ich ran gegangen.
Nach einem leisen Hallo. Ich bins. war ich wieder hellwach

Ich hab in den letzten Tagen ständig auf meinem Telefon geschaut und meine Mails durchgesehen, weil ich hoffte, dass S. sich bei mir meldet.
Irgendwann zwang ich mich dann nicht mehr an sie zu denken (was natürlich WUNDERBAR gelang).

Tja und gestern, als ich endlich mal nicht an sie dachte, rief sie mich an.
Sie fragte mich vorsichtig, ob ich denn zu Hause bin und ob sie mich auf Festnetz anrufen könnte.
Ehrlich gesagt überlegte ich kurz, ob ich vielleicht verneinen sollte, aber sie klang ziemlich fertig und dann entschied ich mich erstmal zuzuhören.
Sie entschuldigte sich für ihren letzten Ausraster und sie beteuerte, dass sie alles nicht so meinte und das sie selber nicht verstand, warum sie gerade mir gegenüber so aggressiv war
Sie hatte gleich nachdem sie aufgelegt hatte ein schlechtes Gewissen, darum versuchte sie auch gleich nochmal mich anzurufen (ich telefonierte da aber gerade mit einer anderen Freundin).
Danach hatte sie öfter überlegt mich anzurufen, aber sie fühlte sich überfordert und hatte Angst, dass ich sie nicht mehr beachten würde.

Vor ein paar Tagen sah sie dann meine Mail, konnte sie aber nicht ganz lesen, weil sie sich auf Arbeit befand und keine Zeit hatte.
Gestern nutzte sie die Chance das ihre Eltern vereist sind und ging bei ihnen ins Internet und las meine Mail.
Sie meinte, dass sie mich nun besser versteht!
Sie war erschrocken als sie las, dass ich ihren Wunsch akzeptiere und aus ihrem Leben verschwinden werde!
Sie hätte das doch nie so gemeint...
Ich habe das damalige Gespräch Revue passieren lassen und da wurde ihr erstmal bewusst was sie alles gesagt hatte!

Sie konnte sich nicht mehr richtig daran erinnern, wusste nur noch das sie wütend war und sich bei mir Luft machte.
Als ich ihr sagte, dass für mich der schlimmste Satz war, dass ich der Grund bin warum ihr Leben so beschissen ist, war sie dolle geschockt!
Sie beteuerte dass sie nicht so denken würde, dass sie weiß, wie sehr ich ihr geholfen habe...

Nun ja, in letzter Zeit gibt es Schwierigkeiten zwischen ihr und Marcel.
Beim Frauenarzt kam raus, dass sie nicht schwanger ist (Gott, ich danke dir!!!).
Der Gynäkologe fand die Idee einer Spirale nicht gut (Weil sie noch kein Kind hat. Ich selbst habe aber schon bei so vielen Spiraleinlagen bei noch nicht gebärenden geholfen! Aber irgendwie sagt jeder Arzt was anderes...), er verschrieb ihr die Drei-Monats-Spritze.
Marcel nahm ihr allerdings später das Rezept ab und sagte, dass er ein Baby mit ihr haben möchte und sie verneinte wieder einmal nicht
Am Telefon merkte man schon sehr deutlich, dass sie selber erkennt, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist und auch der richtige Partner fehlt.
Jetzt muss sie aber bis zum Monatsende warten, ehe sie sich das erste Mal spritzen lassen kann

Der Gynäkologe meinte das sie ziemlich viel Geld für ein Baby bekommen würde.
Neben den 164 Kindergeld noch zusätzliches Geld und 800 für Babymöbelkauf usw
Stimmt das?
Sie bezieht HarzIV, hat nur einen kleinen! Nebenjob, wie viel Geld könnte sie dann monatlich beziehen?
Ich verstehe nicht, wenn es angeblich so viel ist, wie es dann zu Kinderarmut in Deutschland kommen kann?!

Marcel schickt S. oft ohne Grund weg.
Sie schläft jetzt wieder oft bei sich (gestern hat sie dann bei ihrer Oma übernachtet, um nicht so allein zu sein).
Die Medikamente wirken anscheinend nicht mehr, obwohl sie Dosis erhöht hat (auf dem Beipackzettel stand die höchste Dosierung).
Sie will am Montag zu ihrem alten Psychologen gehen und hofft Tabletten zu bekommen.
Psychologische Hilfe möchte sie jetzt nun endlich auch, möchte sich aber lieber an eine Frau wenden.

Marcel droht ihr jetzt fast jeden Tag sie zu verlassen und äußert sich auch undeutlich, sodass S. öfter nachfragen muss, ob er gerade Schluss machen will.
Diese Drohungen setzen ihr sehr zu, aber sie fängt an selbst zu über ein Beziehungaus nachzudenken.
Aber da ist immer noch diese Angst vor dem Alleinsein und das sie, ich zitiere: wieder zu ihm zurückgekrochen kommt

Er hat bei einer Arbeitskollegin und gleichzeitig Exfreundin geschlafen (Katrin), angeblich auf der Couch...
Als S. mit dieser Frau sprach, war sie total erstaunt, dass Marcel eine Freundin hat (hatte er natürlich nicht erwähnt).

Er springt jetzt auch wieder, wenn diese Cindy ruft und das verunsichert S. noch mehr.
Sie will ihm gerne vertrauen, aber die schöne Fassade von Marcel bröckelt.
Er hat (keine Ahnung wie er es gemacht hat), von S. die EC Karte in den Händen gehabt und weiß jetzt auch die PIN Habe S. geraten sich schnell eine neue zu beschaffen!
Marcel wollte wieder das S. was für ihn auf Raten bestellt (hat sie aber glücklicherweise nicht getan!).
Dann gab es noch eine Situation, die mich wieder halb rasend gemacht hat!
S. ihre Mutter, hat S. 20 in die Hand gedrückt, damit diese sich endlich mal wieder einen Friseurbesuch leisten kann.
S. war total happy und hat Marcel das Geld gezeigt.
Dieser hat sich das Geld genommen, hat Cindy eine Taxifahrt von 10 bezahlt und hat das restliche Geld versoffen!!!!

S. hat ihm jetzt gesagt, dass jeder sich nur noch von seinem Geld Sachen holt und den anderen nichts mehr bezahlt. Marcel meinte, dass er es ok findet, aber ich glaube, dass er es ihr nicht abnimmt, da sie ja öfter nachgab.

Die Kinderzahl hat sich auf 6 erhöht (er hatte es vor kurzem zugegeben).
Aussagen von anderen, es wären in Wirklichkeit 9! dementiert er zurzeit noch
Und das ungeborene Kind von Cindy könnte wirklich von ihm sein

Heute will sich S. mit ihm treffen
Ach ja, die Hochzeitspläne hat sie jetztbeiseite gelegt, da ich durch Bekannte rausfinden konnte, dass er mehr als 4000 Schulden bei der Schufa hat!!!
Da sie aber auch selber mehr und mehr an ihm zweifelt und erkennt, dass ER sie krank macht, fasst sie innerlich immer stärker den Entschluss zu gehen.
Irgendeine Frau fragte ih einmal, ob er S. lieben würde. Er sagte gleich: Oh mein Gott, nein!
S. glaubt der Frau und auch seine ganzen Exfreundinen fangen an S. zu warnen (während der Schwangerschaft fallen gelassen, trotz Beteuerungen immer zu an der Seite zu bleiben...), dadurch zweifelt S. auch immer mehr an Marcels Worte!

Zwischenzeitlich hat sie selbst überlegt sich einweisen zu lassen, weil sie richtige Angstzustände hat, nicht mehr klar denken kann und große Probleme hat sich zu konzentrieren.

Die Weiterbildung, die am Montag begonnen hat, soll richtig toll sein!
Alle sind sehr nett und hören ihr zu (selbst die Lehrerin).
Alle raten ihr zu gehen (Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende)!
Sie ist von 7.45 15 Uhr in der Schule und hat einen Fahrweg von einer Stunde, somit bekommt sie ein wenig Abstand zu Marcel.
Der einzige Nachteil im Moment ist die Tatsache, dass jede Frau in dieser Weiterbildung einen Partner und Kinder hat

Aber zumindest hat sie jetzt vor Ort Leute zum reden!
Ich versuche sie jetzt zu animieren, mit denen nach der Schule was zu unternehmen (Kaffee trinken oder so).
Diese Woche sollen 2 oder 3 neue in die Klasse kommen, vielleicht ist ja da ein kinderloser Single dabei, wo S. vielleicht auch mal übernachten kann, ohne eine Happy Family zu sehen.

Schönes Wochenende euch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. August 2009 um 13:17
In Antwort auf sarya_12523050

Wenn es nur so einfach wäre
Ich hatte auch schon daran gedacht ihr jemanden zu suchen, leider war es alles andere als leicht! Ich wohne einfach zu weit weg, um viele Leute in ihrer Umgebung zu kennen. Bekannte meiner Cousine (die im selben Ort wohnt) haben alle kein Interesse an S.. Ihr Ruf eilt ihr leider vorraus und einige potenzielle Freunde wollen es nicht mal probieren (ich kann sie ja irgendwie verstehen). S. selbst hatte schon häufig über Internet probiert jemand nettes kennzulernen, leider ohne Erfolg...

Ich hoffe nicht das sie, wenn sie einen normalen Partner hat, auf ihm rumhackt (dann hätten wir das nächste Problem)!
ch hoffe halt wirklich das sie über diese Weiterbildung nette Leute kennenlernt, über die sie dann wiederum vielleicht auch noch jemand mänliches nettes kennenlernt, aber dazu muss sie von Marcel loskommen und das wiederum muss sie auch selbst wollen...

Auslöser
Offenbar hat sich S. sehr verändert. Zu Anfang überlegst du, ob sie vielleicht Tabletten nimmt- könnte es auch sein, dass Marcel ihr irgendwelche Tabletten unterschiebt? Er hat offenbar Übung darin, Menschen zu manipulieren.
Ich seh nur einen Weg: du musst sie da raus holen. Wenn sie in diesem Umfeld bleibt, erkennt sie nie was da um sie herum passiert. Sie braucht dringend Abstand, um das zu erkennen, was du die ganze Zeit beobachtest.
Kannst du sie nicht bei dir unterbringen oder in einem betreuten Wohnheim o.ä.? Sie wird das zunächst nich wollen, aber irgendwann wird sie dir sehr dankbar sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen