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Hilfe, mein Freund ist jähzornig

3. Januar um 19:53

Seit April letzten Jahres bin ich (34) mit meinem Freund (32) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung, sehen uns jedes Wochenende und sind total ineinander verliebt. Der Mann tut sehr viel für mich und zeigt mir immer wieder, dass er mich liebt. Ich fühle mich wohl und geborgen bei ihm. Weil mein Freund einen Bauernhof hat und an seinen Tieren hängt, wünscht er sich, dass ich mir eines Tages einen Job in seiner Nähe suche und zu ihm ziehe. Mir gefällt es sehr gut in seiner Gegend, ich mag das Leben auf dem Land und verstehe mich super mit seiner Mutter, die auch auf dem Hof lebt.

Nun gibt es ein Problem. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Freund zum Jähzorn neigt. Ich kenne ihn seit ca. 1,5 Jahren und habe ihn früher nie so erlebt. Im Freundeskreis ist er der liebste, netteste und hilfsbereiteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Im Umgang mit seiner Mutter kann er aber ein richtiges Ekelpaket sein. Er wird im Gespräch mit ihr immer wieder sehr laut und schreit dann minutenlang durch die Gegend, was ich früher nie von ihm gedacht hätte. Seine Mutter ist kein schwieriger Mensch und v. a. provoziert sie ihn keineswegs mit irgendwelchen Worten, im Gegenteil. Sie tut sehr viel für ihren Sohn, macht die ganze Arbeit auf dem Hof, wenn er übers Wochenende bei mir oder anderweitig unterwegs ist und holt uns mitten in der Nacht mit dem Auto von irgendwelchen Festen ab.

Mein Freund bezeichnet sein Verhältnis zu seiner Mutter als einwandfrei und sagt immer wieder, dass er ihr sehr dankbar sei, weil sie so viel für ihn macht. Das widerspricht aber total dem Verhalten, welches er ihr gegenüber an den Tag legt. Ich denke er ist so, weil sie sich nicht abgrenzen kann und er bei ihr keine Konsequenzen befürchten muss. Nun habe ich Angst, dass er irgendwann auch zu mir so sein wird, falls ich eines Tages zu ihm ziehe. Vor ein paar Tagen hat er auch mich auf eine harmlose Frage angepflaumt, wobei ich ihn sofort gestoppt und ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht seine Mutter bin und so ein Verhalten nicht akzeptiere. Er hat sich dann bei mir entschuldigt. Trotzdem bin ich nicht überzeugt. Seine Wutausbrüche sind keine Seltenheit. Das passiert fast jeden Tag, wenn ich dort bin und meistens sogar mehrmals täglich.

Als ich ihn vor ein paar Tagen darauf angesprochen habe, kam von ihm: Das wäre bei ihm in der Familie schon immer so gewesen und bei ihnen auf dem Hof ganz  normal. Also null Einsicht.

Was nun? Einfach meine eigene Wohnung behalten und hoffen, dass er mir gegenüber nicht so wird?

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3. Januar um 19:56
In Antwort auf jennyg

Seit April letzten Jahres bin ich (34) mit meinem Freund (32) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung, sehen uns jedes Wochenende und sind total ineinander verliebt. Der Mann tut sehr viel für mich und zeigt mir immer wieder, dass er mich liebt. Ich fühle mich wohl und geborgen bei ihm. Weil mein Freund einen Bauernhof hat und an seinen Tieren hängt, wünscht er sich, dass ich mir eines Tages einen Job in seiner Nähe suche und zu ihm ziehe. Mir gefällt es sehr gut in seiner Gegend, ich mag das Leben auf dem Land und verstehe mich super mit seiner Mutter, die auch auf dem Hof lebt.

Nun gibt es ein Problem. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Freund zum Jähzorn neigt. Ich kenne ihn seit ca. 1,5 Jahren und habe ihn früher nie so erlebt. Im Freundeskreis ist er der liebste, netteste und hilfsbereiteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Im Umgang mit seiner Mutter kann er aber ein richtiges Ekelpaket sein. Er wird im Gespräch mit ihr immer wieder sehr laut und schreit dann minutenlang durch die Gegend, was ich früher nie von ihm gedacht hätte. Seine Mutter ist kein schwieriger Mensch und v. a. provoziert sie ihn keineswegs mit irgendwelchen Worten, im Gegenteil. Sie tut sehr viel für ihren Sohn, macht die ganze Arbeit auf dem Hof, wenn er übers Wochenende bei mir oder anderweitig unterwegs ist und holt uns mitten in der Nacht mit dem Auto von irgendwelchen Festen ab.

Mein Freund bezeichnet sein Verhältnis zu seiner Mutter als einwandfrei und sagt immer wieder, dass er ihr sehr dankbar sei, weil sie so viel für ihn macht. Das widerspricht aber total dem Verhalten, welches er ihr gegenüber an den Tag legt. Ich denke er ist so, weil sie sich nicht abgrenzen kann und er bei ihr keine Konsequenzen befürchten muss. Nun habe ich Angst, dass er irgendwann auch zu mir so sein wird, falls ich eines Tages zu ihm ziehe. Vor ein paar Tagen hat er auch mich auf eine harmlose Frage angepflaumt, wobei ich ihn sofort gestoppt und ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht seine Mutter bin und so ein Verhalten nicht akzeptiere. Er hat sich dann bei mir entschuldigt. Trotzdem bin ich nicht überzeugt. Seine Wutausbrüche sind keine Seltenheit. Das passiert fast jeden Tag, wenn ich dort bin und meistens sogar mehrmals täglich.

Als ich ihn vor ein paar Tagen darauf angesprochen habe, kam von ihm: Das wäre bei ihm in der Familie schon immer so gewesen und bei ihnen auf dem Hof ganz  normal. Also null Einsicht.

Was nun? Einfach meine eigene Wohnung behalten und hoffen, dass er mir gegenüber nicht so wird?

Sein Verhalten zu seiner Mutter sollte dir deutlich machen, welches Verhalten er mal bei dir an den Tag legen wird .

Das habe ich gelernt im Leben !

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3. Januar um 20:25
In Antwort auf beulah_12891185

Sein Verhalten zu seiner Mutter sollte dir deutlich machen, welches Verhalten er mal bei dir an den Tag legen wird .

Das habe ich gelernt im Leben !

Meinst du? In seinem Freundeskreis ist er ganz anders, ein total lieber Kerl. Er ist immer da, wenn ihn jemand braucht, hilft z. B. viel bei Umzügen und holt die Leute nachts irgendwo ab. Bevor ich seine Mutter kannte, hätte ich ihm so ein Verhalten niemals zugetraut.

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3. Januar um 20:32
In Antwort auf jennyg

Meinst du? In seinem Freundeskreis ist er ganz anders, ein total lieber Kerl. Er ist immer da, wenn ihn jemand braucht, hilft z. B. viel bei Umzügen und holt die Leute nachts irgendwo ab. Bevor ich seine Mutter kannte, hätte ich ihm so ein Verhalten niemals zugetraut.

Das sind meine Erfahrungen im Leben und das Buch ist voll . 

Die Mutter meines Ex hat mal sein Zimmer gestaubsaugt - Sohnemann war mit fast 30ig leider zu faul dafür . Er hat sie dann neben mir derartig niedergemacht, dass ich aufgestanden bin und gefahren .

Mir war A) die Situation total peinlich und B) mag ich nicht wenn jemand nichts gemacht hat und man geht ihn an .

Die Mutter hat bei seinen Ausrastern - da gab es unzählige in der Zukunft davon, immer schön den Mund gehalten . Als mein Ex dann anfing selbiges Verhalten bei mir anzuwenden, flogen die Fetzen !!

Mein Ex ist auch hilfsbereit und freundlich, macht alles - nur, passt ihm in einem Moment etwas nicht - dann rastet er aus .
Das hat in unserer Beziehung dazu geführt, dass mich dann irgendwann Freunde von uns aus einem Verein kopfschüttelnd angeschaut haben und meinten - er geht sie auch so an - wie aus dem Nichts .

Dieses Verhalten - die eigene Mutter schlecht behandeln kannst du getrost umwälzen . Irgendwann kommt das wahre Gesicht zum Vorschein . Warte noch ein paar Jahre !

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3. Januar um 21:12
In Antwort auf beulah_12891185

Das sind meine Erfahrungen im Leben und das Buch ist voll . 

Die Mutter meines Ex hat mal sein Zimmer gestaubsaugt - Sohnemann war mit fast 30ig leider zu faul dafür . Er hat sie dann neben mir derartig niedergemacht, dass ich aufgestanden bin und gefahren .

Mir war A) die Situation total peinlich und B) mag ich nicht wenn jemand nichts gemacht hat und man geht ihn an .

Die Mutter hat bei seinen Ausrastern - da gab es unzählige in der Zukunft davon, immer schön den Mund gehalten . Als mein Ex dann anfing selbiges Verhalten bei mir anzuwenden, flogen die Fetzen !!

Mein Ex ist auch hilfsbereit und freundlich, macht alles - nur, passt ihm in einem Moment etwas nicht - dann rastet er aus .
Das hat in unserer Beziehung dazu geführt, dass mich dann irgendwann Freunde von uns aus einem Verein kopfschüttelnd angeschaut haben und meinten - er geht sie auch so an - wie aus dem Nichts .

Dieses Verhalten - die eigene Mutter schlecht behandeln kannst du getrost umwälzen . Irgendwann kommt das wahre Gesicht zum Vorschein . Warte noch ein paar Jahre !

Also mein Freund ist definitiv kein Pascha, der sich von seiner Mutter von vorne bis hinten bedienen lässt, ganz im Gegenteil. Er ist bei sich zu Hause derjenige, der das Essen kocht. Seine Wäsche wäscht und bügelt er komplett selbst, macht mehrere Zimmer regelmäßig sauber, erledigt den Einkauf und ist im Haushalt wirklich sehr selbständig.

Ich zähle dir mal ein paar Beispiele auf, was ihn zum Ausrasten bringt: Die Mutter fährt in den Supermarkt und bringt viel mehr Lebensmittel mit, als die Beiden eigentlich benötigen. Das bringt meinen Freund auf die Palme, weil dann einige Lebensmittel im Müll landen und er kein unnötiges Geld rauswerfen möchte. Er hat sie x-mal gebeten, das bleiben zu lassen. Aber sie sagt nur "Ja, ja", macht es dann wieder und er regt sich auf.

In der Küche ist eine der Herdplatten kaputt und lässt sich nur mit viel Kraft wieder ausschalten. Mein Freund kann das, seine Mutter hat nicht die Kraft dafür. Deshalb hat er sie x-mal gebeten, diese Herdplatte nur noch zu benutzen, wenn er zu Hause ist und sie ausschalten kann. Leider hört sie nicht auf ihn, schaltet die Platte auch in seiner Abwesenheit ein und ruft dann Nachbarn zur Hilfe um die Platte auszuschalten. Mein Freund hat Angst, dass die Nachbarn in so einem Moment nicht zu Hause sind und die Küche irgendwann in die Luft fliegt.

Mein Freund und seine Mutter teilen sich in ihrem Haus die Rechnungen für bestimmte Sachen. Die Rechnung für das Festnetztelefon bezahlt er. Die Mutter telefoniert oft sehr lange und treibt seine Rechnungen sehr in die Höhe, obwohl er sie x-mal gebeten hat, sich ein wenig einzuschränken. In diesem Fall habe ich ihm den Tipp gegeben, sich bald ein Flat zuzulegen, dann ist das Problem gelöst.

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3. Januar um 21:23
In Antwort auf jennyg

Also mein Freund ist definitiv kein Pascha, der sich von seiner Mutter von vorne bis hinten bedienen lässt, ganz im Gegenteil. Er ist bei sich zu Hause derjenige, der das Essen kocht. Seine Wäsche wäscht und bügelt er komplett selbst, macht mehrere Zimmer regelmäßig sauber, erledigt den Einkauf und ist im Haushalt wirklich sehr selbständig.

Ich zähle dir mal ein paar Beispiele auf, was ihn zum Ausrasten bringt: Die Mutter fährt in den Supermarkt und bringt viel mehr Lebensmittel mit, als die Beiden eigentlich benötigen. Das bringt meinen Freund auf die Palme, weil dann einige Lebensmittel im Müll landen und er kein unnötiges Geld rauswerfen möchte. Er hat sie x-mal gebeten, das bleiben zu lassen. Aber sie sagt nur "Ja, ja", macht es dann wieder und er regt sich auf.

In der Küche ist eine der Herdplatten kaputt und lässt sich nur mit viel Kraft wieder ausschalten. Mein Freund kann das, seine Mutter hat nicht die Kraft dafür. Deshalb hat er sie x-mal gebeten, diese Herdplatte nur noch zu benutzen, wenn er zu Hause ist und sie ausschalten kann. Leider hört sie nicht auf ihn, schaltet die Platte auch in seiner Abwesenheit ein und ruft dann Nachbarn zur Hilfe um die Platte auszuschalten. Mein Freund hat Angst, dass die Nachbarn in so einem Moment nicht zu Hause sind und die Küche irgendwann in die Luft fliegt.

Mein Freund und seine Mutter teilen sich in ihrem Haus die Rechnungen für bestimmte Sachen. Die Rechnung für das Festnetztelefon bezahlt er. Die Mutter telefoniert oft sehr lange und treibt seine Rechnungen sehr in die Höhe, obwohl er sie x-mal gebeten hat, sich ein wenig einzuschränken. In diesem Fall habe ich ihm den Tipp gegeben, sich bald ein Flat zuzulegen, dann ist das Problem gelöst.

Ok. dann wirst du dir keine Sorgen machen müssen .

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3. Januar um 21:36
In Antwort auf beulah_12891185

Ok. dann wirst du dir keine Sorgen machen müssen .

Mein Freund wünscht sich, dass seine Mitmenschen - nicht nur seine Mutter - ein wenig mitdenken. Was auch noch ein Problem ist: Seine Mutter hat von vielen Dingen im Haus keine Ahnung, weil sie sich nicht damit beschäftigt. Trotzdem spielt sie daran rum, weil sie sich einfach keine Gedanken darüber macht. Und wenn was kaputt geht, muss mein Freund alles bezahlen. Seine Mutter war nie richtig berufstätig und hat kaum Geld.

Vor ein paar Jahren hat er sich eine wunderschöne Stereoanlage zugelegt, die ihn einiges gekostet hat. Seine Mutter kann solche technischen Geräte nicht bedienen. Also hat er ihr ein kleines Radio geschenkt, welches sie problemlos ein- und ausschalten konnte. Trotzdem hat sie sich in seiner Abwesenheit an der teuren Stereoanlage zu schaffen gemacht und das Gerät beschädigt.

Es bringt ihn auf die Palme, dass er sie immer wieder auf etwas hinweist, um unnötige Kosten zu vermeiden und sie trotz Versprechen nicht auf ihn hört.

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4. Januar um 9:24
In Antwort auf jennyg

Seit April letzten Jahres bin ich (34) mit meinem Freund (32) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung, sehen uns jedes Wochenende und sind total ineinander verliebt. Der Mann tut sehr viel für mich und zeigt mir immer wieder, dass er mich liebt. Ich fühle mich wohl und geborgen bei ihm. Weil mein Freund einen Bauernhof hat und an seinen Tieren hängt, wünscht er sich, dass ich mir eines Tages einen Job in seiner Nähe suche und zu ihm ziehe. Mir gefällt es sehr gut in seiner Gegend, ich mag das Leben auf dem Land und verstehe mich super mit seiner Mutter, die auch auf dem Hof lebt.

Nun gibt es ein Problem. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Freund zum Jähzorn neigt. Ich kenne ihn seit ca. 1,5 Jahren und habe ihn früher nie so erlebt. Im Freundeskreis ist er der liebste, netteste und hilfsbereiteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Im Umgang mit seiner Mutter kann er aber ein richtiges Ekelpaket sein. Er wird im Gespräch mit ihr immer wieder sehr laut und schreit dann minutenlang durch die Gegend, was ich früher nie von ihm gedacht hätte. Seine Mutter ist kein schwieriger Mensch und v. a. provoziert sie ihn keineswegs mit irgendwelchen Worten, im Gegenteil. Sie tut sehr viel für ihren Sohn, macht die ganze Arbeit auf dem Hof, wenn er übers Wochenende bei mir oder anderweitig unterwegs ist und holt uns mitten in der Nacht mit dem Auto von irgendwelchen Festen ab.

Mein Freund bezeichnet sein Verhältnis zu seiner Mutter als einwandfrei und sagt immer wieder, dass er ihr sehr dankbar sei, weil sie so viel für ihn macht. Das widerspricht aber total dem Verhalten, welches er ihr gegenüber an den Tag legt. Ich denke er ist so, weil sie sich nicht abgrenzen kann und er bei ihr keine Konsequenzen befürchten muss. Nun habe ich Angst, dass er irgendwann auch zu mir so sein wird, falls ich eines Tages zu ihm ziehe. Vor ein paar Tagen hat er auch mich auf eine harmlose Frage angepflaumt, wobei ich ihn sofort gestoppt und ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht seine Mutter bin und so ein Verhalten nicht akzeptiere. Er hat sich dann bei mir entschuldigt. Trotzdem bin ich nicht überzeugt. Seine Wutausbrüche sind keine Seltenheit. Das passiert fast jeden Tag, wenn ich dort bin und meistens sogar mehrmals täglich.

Als ich ihn vor ein paar Tagen darauf angesprochen habe, kam von ihm: Das wäre bei ihm in der Familie schon immer so gewesen und bei ihnen auf dem Hof ganz  normal. Also null Einsicht.

Was nun? Einfach meine eigene Wohnung behalten und hoffen, dass er mir gegenüber nicht so wird?

Liebe jenny,
einfach mal hinziehen und hoffen würde cih an deiner Stelle nicht machen.
Beim lesen merkt man, dass du ihn liebst und keinereli intentionen hast dich zu trennen. was meiner Ansicht nach auch ok ist. Du sagst er ist "nur" zu seiner Mutter so. Dies kann natürlich schon auch anzeichen sein wie er sich iwann gegenüber seiner Partnerin verhält, muss es aber auch nicht. Eine Mutter-Kind Beziehung ist etwas das für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist. Die Beziehung der beiden reifte 32 jahre lang. Es ist vieles passiert von dem du vermutlich nichts weißt. Ich kann mir in der Tat vorstellen, dass sich dieses Muster unbewusst eingeshclichen hat. Dennoch denke ich das es wirklich wichitg ist ihm dies deutlich zu machen. Du solltest ihm auch deutlich machen was der Umgang mit seiner Mutter mit dir macht! Das es dir Angst vor der ZUkunft mit ihm macht und dich stutzig macht. Ich würde mit offenen Karten spielen und es ansprechen. Je nachdem ob er versucht etwas zu ändern kannst du deine Schlüsse ziehen. Ich miene, wenn er sich wirklich veruscht zu ändern, bzw an seinem Verhalten gegenüber siener Mutter zu arbeiten, dann sieht man ja das dies nichts bewusstest ist und er es so nicht möchte. Sollte er aber dennoch ignorant bleiben und keineerlei Einsicht zeigen, ist dies eigentlich ein zeichen dafür das er dieses Verhalten als "Ok" empfindet. die wahrscheinlichkeit das er dir gegenüber dann iwann auch diese Seite zeigt schätze ich dann als hoch ein.

An deiner Stelle würde ich aber mit so einem großen Schritt wie "zusammenziehen" auf jeden Fall warten bis ich keine Zweifel mehr habe!
LG!

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4. Januar um 15:32
In Antwort auf jennyg

Seit April letzten Jahres bin ich (34) mit meinem Freund (32) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung, sehen uns jedes Wochenende und sind total ineinander verliebt. Der Mann tut sehr viel für mich und zeigt mir immer wieder, dass er mich liebt. Ich fühle mich wohl und geborgen bei ihm. Weil mein Freund einen Bauernhof hat und an seinen Tieren hängt, wünscht er sich, dass ich mir eines Tages einen Job in seiner Nähe suche und zu ihm ziehe. Mir gefällt es sehr gut in seiner Gegend, ich mag das Leben auf dem Land und verstehe mich super mit seiner Mutter, die auch auf dem Hof lebt.

Nun gibt es ein Problem. Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass mein Freund zum Jähzorn neigt. Ich kenne ihn seit ca. 1,5 Jahren und habe ihn früher nie so erlebt. Im Freundeskreis ist er der liebste, netteste und hilfsbereiteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Im Umgang mit seiner Mutter kann er aber ein richtiges Ekelpaket sein. Er wird im Gespräch mit ihr immer wieder sehr laut und schreit dann minutenlang durch die Gegend, was ich früher nie von ihm gedacht hätte. Seine Mutter ist kein schwieriger Mensch und v. a. provoziert sie ihn keineswegs mit irgendwelchen Worten, im Gegenteil. Sie tut sehr viel für ihren Sohn, macht die ganze Arbeit auf dem Hof, wenn er übers Wochenende bei mir oder anderweitig unterwegs ist und holt uns mitten in der Nacht mit dem Auto von irgendwelchen Festen ab.

Mein Freund bezeichnet sein Verhältnis zu seiner Mutter als einwandfrei und sagt immer wieder, dass er ihr sehr dankbar sei, weil sie so viel für ihn macht. Das widerspricht aber total dem Verhalten, welches er ihr gegenüber an den Tag legt. Ich denke er ist so, weil sie sich nicht abgrenzen kann und er bei ihr keine Konsequenzen befürchten muss. Nun habe ich Angst, dass er irgendwann auch zu mir so sein wird, falls ich eines Tages zu ihm ziehe. Vor ein paar Tagen hat er auch mich auf eine harmlose Frage angepflaumt, wobei ich ihn sofort gestoppt und ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht seine Mutter bin und so ein Verhalten nicht akzeptiere. Er hat sich dann bei mir entschuldigt. Trotzdem bin ich nicht überzeugt. Seine Wutausbrüche sind keine Seltenheit. Das passiert fast jeden Tag, wenn ich dort bin und meistens sogar mehrmals täglich.

Als ich ihn vor ein paar Tagen darauf angesprochen habe, kam von ihm: Das wäre bei ihm in der Familie schon immer so gewesen und bei ihnen auf dem Hof ganz  normal. Also null Einsicht.

Was nun? Einfach meine eigene Wohnung behalten und hoffen, dass er mir gegenüber nicht so wird?

Was genau erhoffst du dir von diesem Post .
Sobald du eine deutliche Antwort bekommst, in der dir geraten wird, das Weite zu suchen, relativiert du die Beschreibung und findest Erklärungen für sein cholerisches, respektloses Verhalten. Es ist erwiesen, dass man sehr deutlich erkennen kann, wie Männer Frauen behandeln, wenn man sie im Umgang mit ihren Müttern kennen lernt.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Dinge seine Mutter schon mehrfach wiederholt und erklärt hat, die er dann anders handhabt, ohne dass die Mutter ausrastet.
Verlass dich drauf, wenn du nicht spurst, geht es dir genauso. Das ist ein ganz subtiler Prozess. Und wenn er seine Sache clever angeht, findest du dafür nicht nur weitere Entschuldigung sondern gibst dir die Schuld.
Lauf !!!!!

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4. Januar um 17:08
In Antwort auf traumerin

Liebe jenny,
einfach mal hinziehen und hoffen würde cih an deiner Stelle nicht machen.
Beim lesen merkt man, dass du ihn liebst und keinereli intentionen hast dich zu trennen. was meiner Ansicht nach auch ok ist. Du sagst er ist "nur" zu seiner Mutter so. Dies kann natürlich schon auch anzeichen sein wie er sich iwann gegenüber seiner Partnerin verhält, muss es aber auch nicht. Eine Mutter-Kind Beziehung ist etwas das für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist. Die Beziehung der beiden reifte 32 jahre lang. Es ist vieles passiert von dem du vermutlich nichts weißt. Ich kann mir in der Tat vorstellen, dass sich dieses Muster unbewusst eingeshclichen hat. Dennoch denke ich das es wirklich wichitg ist ihm dies deutlich zu machen. Du solltest ihm auch deutlich machen was der Umgang mit seiner Mutter mit dir macht! Das es dir Angst vor der ZUkunft mit ihm macht und dich stutzig macht. Ich würde mit offenen Karten spielen und es ansprechen. Je nachdem ob er versucht etwas zu ändern kannst du deine Schlüsse ziehen. Ich miene, wenn er sich wirklich veruscht zu ändern, bzw an seinem Verhalten gegenüber siener Mutter zu arbeiten, dann sieht man ja das dies nichts bewusstest ist und er es so nicht möchte. Sollte er aber dennoch ignorant bleiben und keineerlei Einsicht zeigen, ist dies eigentlich ein zeichen dafür das er dieses Verhalten als "Ok" empfindet. die wahrscheinlichkeit das er dir gegenüber dann iwann auch diese Seite zeigt schätze ich dann als hoch ein.

An deiner Stelle würde ich aber mit so einem großen Schritt wie "zusammenziehen" auf jeden Fall warten bis ich keine Zweifel mehr habe!
LG!

Ich muss dich enttäuschen Träumerin, es hat dann ein paar Jahre gedauert, offenbar war ich lange nicht zur selben Zeit am falschen Ort - dasselbe Verhalten des Sohnes offenbarte sich mir im Hinblick auf den Vater meines Ex - der behandelte seine Frau exakt so ! 

Daher weht der Wind und ich sehe mir Familien gut an ! Kam vorher und nachher nicht mehr vor - dass man sich jemand Schwächeren raussucht und dauf dem rumtrampelt und die Versuche der TE das schön zu reden, überlasse ich ihr getrost . So kann ich mich noch gut erinnern, wegen eines kleinen "Fehlers" von meinem Ex dann nach Jahren als "dumme Kuh" abgestempelt worden zu sein . Der kleine Fehler war lediglich, dass ich vergessen hatte die Jalousie runter zu lassen an einem sehr warmen Tag
Unser Nachbar kam gerade um die Ecke und schaute in den Boden, so peinlich war es ihm !

Darum ist mein Tipp an alle - sieh dir den Umgang der Familienmitglieder deines ODB an, dann weißt du wie er tickt !


 

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4. Januar um 17:31

Die Mutter ist fähig die beiden nachts von Veranstaltungen mit dem Auto abzuholen . Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie unabsichtlich oder absichtlich vorhat das Haus in die Luft zu sprengen

Nein, es ist nicht gut - solche Menschen kann man nicht therapieren, weil es angeborene Erziehungsmuster sind, Vorbildfunktionen die absolut normal sind für die Beteiligten . Je, mehr man sich als Beteiligter wehrt, desto mehr werden die Anstrengenungen des Gegenübers sich verbal so auf zu führen - ich kann ein Lied davon singen

Einsicht kommt nach vielen, vielen Jahren überhaupt nicht - es ist halt so !

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