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Hilfe ! Lebensgefährte und seine Tochter - komme mit der Situation nicht mehr klar

30. Mai 2011 um 0:00

Hallo,

ich bräuchte Rat von anderen Mädels, die sich vl. in einer ähnlichen Situation befinden / befanden wie ich.

Ich weiß allmählich nicht mehr weiter, ich bin jetzt seit 1 Jahr mit meinem Partner zusammen und leben auch in einer gemeinsamen Wohnung. Für mich ist dieser Mensch das ganz große Los und ich liebe ihn über alles, es wäre der absolute Weltuntergang ihn zu verlieren und eigentlich läuft alles Rund bei uns...

..eigentlich. Er hat eine kleine Tochter mit 4 Jahren aus seiner vorherigen Beziehung. Das Verhältnis zu seiner Ex is alles andere als gut und auch ich habe, sagen wir mal ausser purer Abneigung kein Verhältnis zu dieser Person.

Ich habe mir viele Gedanken gemacht ob ich eine Beziehung mit einem Mann eingehen möchte der schon ein Kind hat, ich bin damals zu dem Entschluss gekommen, dass mein Herz einfach die Oberhand hat und ich diesen Mann um alles auf der Welt haben will - weil es einfach so perfekt passt - und ich das Kind akzeptieren kann.
Die ersten Monate lief alles so gut mit der kleinen, ich habe dieses Kind vergöttert!!! Sie war auch ein absoluter Goldschatz.

Mittlerweile hat sich das Blatt aber gewendet, ich weiß einfach nicht was mit mir los ist, ich habe eine so tiefe Abneigung gegen das Kind entwickelt, dass ich jedes 2e Wochenende das Gefühl hab ich müsste ersticken wenn das Kind da ist. Ich weiß enfach nicht was los ist, es hat damit angefangen, dass ich plötzlich eine Art Eifersucht entwickelt habe. Ihr müsst euch vorstellen, dass er und seine Mutter so verbissen auf die Ex sind, dass ich fast täglich mit ihr konfrontiert werde - und es nervt so hart. Ich fühle mich ständig wie die 2e Frau. Das einzige Gesprächsthema wenn wir jm begegnen ist dieses Kind und mein LG stellt sich immer wie der überfürsorglichste Vater da den die Welt je gesehn hat, Fakt ist jedoch, dass er mit der Situation so verzweifelt ist, dass er das Kind an diesen WEs auf mich oder seine Mutter oder auf meine kleinen Brüder abwälzt und sich vor seinen Rechner verzieht.

Für mich ist das schon unerträglich geworden, ich würde sogar behaupten, dass das ganze Scheinheiliges Rumgetue ist, wobei ich mich dafür schon wieder Ohrfeigen könnte, im Endeffekt kann ich nicht wissen wie sehr mein LG unter dem ganzen Unterbewusst leidet.

Für mich ist es auch unterträglich geworden, dass dieses Kind von IHR ist, es ist nicht MEIN Kind und das wird es nie sein, ich hab keinerlei Einfluss auf die Erziehung, mein LG im Grunde auch nicht. Den ersten emotionalen FlashBack hab ich bekommen als mein Freund seinen Kumpels von der Geburt erzählt hat - dem emotionalsten Moment seines Lebens - und mir ist zum erstenmal bewusst geworden, dass das ein Moment ist, den ich gern mit dieser Person erlebt hätte und es niemals werde. Wenn wir Kinder bekommen wird es nie das gleiche sein, ich habe Angst mir ständig die Vergleichungen anzuhören , dies und jenes hatten WIR damals schon, das würde ich nicht ehr machen, das ist unnötig, bei der kleinen war das so und so, als sie das erste mal lief usw...
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mit dieser Situation umgehen kann.

Das schlimmste ist aber die entwicklung des Kindes:

innerhalb dieser kurzen Zeit, hat sie es geschafft in diesem Alter komplett wie ihre Mutter zu werden. UNd ich schäme mcih so abgrundtief das zu sagen, aber ich hasse das Kind schon fast dafür. Ich hasse es auch deshalb weil ich weiß wie mein LG wegen diesem Kind/Situation leidet. Die kleine kann sich über nichts freuen, ich habe mich so oft bemüht ihr was tolles zu machen, Sandspielzeug gekauft, ein Zimmer eingerichtet mit Bildern etc. die Reaktionen schocken mich jedsmal, entweder beachtet sie das ganze nicht oder ich beomm den Vorwurf es wäre nicht Pink genug und glitzert nicht und ist nicht von Kitty etc. Sie kann sich über wirklich nichts freuen, motzt nur rum und will den A*** hinterhergetragen bekommen. Wenn ihr Brot nicht akkurat geschnitten ist, wird solang geschmollt bis Papa die Hutschnur platzt und der kleinen Prinzessin noch den Hintern abwischt. Noch dazu lügt sie wie gedruckt und das in diesem Alter. Jedesmal wenn sie hier ist gibt es das größte Theater mit der Dramaqueen und dann müssen wir uns jedesmal vorwerfen lassen hier isses doof wenn sie ihren Willen nicht bekommt und sie will zu Mama und Papa Heim.

Das ist auch so ein Thema, mein LG ist nicht immer der Papa, er ist erstmal .... (Vorname) ... und erst nachdem wir mit ihr reden ist er wieder Papi.
Ihr PAPA ist der neue seiner Ex, was ich auch verstehen kann, der ist 2 Wochen am Stück da, die 2 haben auch ein Kind zusammen - la familia - und da fangen die Probleme auch wieder an, ich seh wie es meinen liebsten weh tut und dafür hasse ich das Kind schon wieder und wünschte es wäre weg.

Unsere Beziehung leidet auch dermaßen darunter, für meinen LG ist es das traurigste, ärmste Kind der Welt. Und ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, sag ich was ich denke bin ich unten durch. Dabei geht es dem Kind gut, da wo es ist. Es bekommt sicher keine richtige Erziehung, tut mir leid das ich das sagen muss aber die Mutter ist die größte Assi-schl** die ich kenne, raucht wie n Schlot, ihr Auftreten wie sie redet, wie sie ihren Haushalt führt, ihre Bildung etc.. ABER es ist eine richtige Familie, sie behandeln die kleine gut, sie liebt ihre Kinder und der neue ist auch in Ordnung.

Schlimm für mich ist auch, das egal was ich mit dem Kind mache und mein Ton ist nur leicht launisch ist (ich behandel das Kind immer gut und versuche mir nichts anmerken zu lassen) darf ich mir das immer wieder vorhalten lassen. Einmal hab ich etwas gesagt, dass falsch rüberkam für meinen LG und jedesmal wenn wir streiten reitet er darauf rum. Ich habe Angst mit dem Kind umzugehen, weil ich etwas falsch machen könnte und mir das Vorhalten lassen darf. Ich habe wahnsinnige Angst davor... Ich kann nicht ausschließen, dass die kleine mal Mist baut und ich sie schimpfen muss und das wird passieren..

Ich bin ehrlich, dass ich den Unterhalt für dieses Kind mitzahlen muss kotzt mich tierisch an, das ich dafür auf meine "Kultur- und Luxusbedürfnisse" verzichten muss, wie in den Urlaub gehen, zu bestimmten Festivals gehen oder einfach nur ins Kino mit Freunden, mal Shoppen gehen möchte ! , das ist nicht mehr Möglich, weil ich mir immer überlegen muss, wieviel mich das Kind wieder kostet und wir wieder was zurücklegen müssen...

Neuerdings kommt mein LG auf die grandiose Idee, dass er das alleinige Sorgerecht erkämpfen will, weil sich damit alle Probleme lösen....
Ich weiß 1. das wird er nie schaffen, wir sind beide Berufstätig und nicht verheiratet, seine Familienverhältnisse sind nicht Kindgerecht u.a. 2. schreit etwas in mir "es ist nicht dein Kind" es ist SEINES

Ich habe auch Angst eigene Kinder zu bekommen, eben wegen diesem ständigen Vergleich und weil ich nicht weiß, wie mein LG auf uns Rücksicht nehmen wird. Wir haben eine wunderschöne Wohnung und 1 Kinderzimmer, wenn ich ein Kind bekomme, ist es für mich klar, dass das Zimmer das Zimmer von meinem Kind wird, weil jeden Tag hier und die kleine nur alle 2 Wochen für 1 1/2 Tage... aber wie mein LG das sieht weiß ich nicht, wie die kleine dann darauf reagiert weiß ich nicht

.. ich weiß eigentlich gar nichts mehr, ich bin völlig überfordert und fühle mich wie der schlechteste Mensch der Welt und könnte deshalb ständig nur weinen.

Ich bin ein böses ... weil ich dieses Kind am liebsten wegwünschen würde oder das Kind adoptiert wird von der Ex und deren Mann.

Ich kann meinen LG nicht verlassen, er ist die Liebe meines Lebens aber ich liebe sein Kind nicht...

Ich weiß ich wusste das von Anfang an, aber ich suche mir nicht aus wen ich Liebe und wen nicht und am Anfang war ich die Musterstiefmama und dann auf einmal *puffff*

Wie soll ich mich nur weiterhin verhalten ?!
Geht es jm ähnlich ?

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30. Mai 2011 um 7:12

Hey,
wow das hört sich echt kompliziert an, ist aber interessant das mal aus der perspektive zu hören. Das einzige was ich dir empfehlen kann ist mit deinem Mann über alles zu reden. Wenn beide viel Zeit haben, sich einfach mal einen schönen Tag zu zweit machen und all die Sorgen ausdiskutieren. Ich bin sicher er hat auch einige und besonders über die Sache mit dem alleinigen Sorgerecht müsst ihr reden. Er sollte wissen wie du dich in dieser Situation fühlst, vielleicht lassen sich dann auch einige Sorgen aus dem Weg schaffen. Die kleine ist in einer Entwicklungsphase und guckt natürlich wie die Erwachsenen alles machen. Insbesondere natürlich ihre Mutter. Manche Kinder werden zu einer Art Papagei und plappern alles nach was sie aufschnappen, andere imitieren das Verhalten ihrer Eltern. Natürlich färbt die Mutter des Kindes ab, aber sie wird sich auch noch selbst Entwickeln und ihren eigenen Charakter Formen. Sie wird immer etwas von ihrer Mutter an sich haben, aber das ist ja normal. Ich verstehe dich und es tut mir wirklich leid, das du so ängste hast wegen eigenen Kindern. Ich kann das ganze mehr aus der Sicht des Kindes erzählen. Zu meinen Vater habe ich nie Kontakt gehabt bis vor kurzem. Wir schreiben ein bisschen hin und her und er erzählt mir was von seinem Leben. Er hatte wohl eine Freundin, die ähnliche Ängste wie du hatte. Auf dauer hatte es nicht geklappt. Er schrieb, das sie mich und meine Schwester abgrundtief dafür hasste, das wir nie Kontakt zu unserem Vater aufnehmen wollten und er aufgrund von dieser Erfahrung kein Kind mit ihr wollte. Ich verstehe die Frau, aber weder sie noch mein Vater kannte uns wirklich. Was ich eigentlich damit sagen möchte, ist das dieser, ich nenns mal hass, der mit der Zeit kommt, zimlich normal ist. Du gibts dr Mühe es dem Kind nicht zu zeigen und kümmerst dich um die kleine und das sollte dir dein Mann auch hoch anrechnen. Du brauchst wirklich kein schlechtes gewissen zu haben und wenn du deinem Mann davon erzählst, wird er es sicher ähnlich sehen. Wenn du ihn icht direkt ansprechen willst, kannst du ihm auch zeigen was du hier geschrieben hast. Ich wünsche dir alles Gute, du schaffst das schon.
Lieben Gruß
SungSoul

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30. Mai 2011 um 14:40

In Deiner Geschichte sind vier Menschen
involviert, die allesamt auf ihr Recht pochen. Einzig und allein liegt der Unterschied darin, dass das Kind Deines LG noch nicht weiss, was *gut und böse* ist.

Ich frage Dich mal was ganz persönliches, wenn Du erlaubst?
Was hat Dich als erwachsener Mensch veranlasst, eine solche Bedrohung in dem Kind zu sehen?

Wo ist Dein Selbstbewusstsein hin, dass Du Dich von einem kleinen Wesen, das am Anfang senes Lebens steht, so eingeengt, so dermassen bedroht fühlst, dass Du es hasst wie die Pest? Gilt dieser Hass wirklich dem Kinde oder dient er nur als Auslöser für eine Sache die Du in Dir trägst?

Niemand sagt dass eine Patchworkfamilie leicht ist. Eifersüchteleien, andere Erziehungsmethoden, Sticheleien, Ausspielen des Kindes von neuen Partnern, das ganze Programm läuft oft in diesen Familien ab.
Jeder glaubt von sich, so gut zu sein, die Mutter, der Vater, die neue Partnerin, und allesamt macht Ihr aus Eurem persönlichen Drama dem Kind zwangsläufig durch Euer Verhalten den Garaus.
Kein Wunder, dass sich dieses so verhält, wie es sich verhält, es kann noch nicht für sich entscheiden, es kann lediglich fühlen, ob es sich wohl fühlt oder nicht und dementsprechen bestenfalls agieren und reagieren.

Solange Du solche Gedanken, für die Du Dich ohrfeigen könntest, hast, bist Du nicht besser oder schlechter wie Dein LG oder die Mutter des Kindes.
Eure persönlichen Verletzungen und Wunden streut Ihr in die Erziehung ein und glaubt das Kind müsste daraufhin doch eigentlich noch dankbar sein.
Das ist meine Meinung, entschuldige, aber Ihr habt allesamt keinen Tau von dem, was Ihr dem Kind für seine spätere Entwicklung antut und mitgebt.

In erster Linie ist das nicht Euer Familienleben, sondern das Ego von jedem einzelnen, das dazu beiträgt, dass es nicht laufen kann.

Die Lösung Deiner Probleme im speziellen wäre ganz klar und deutlich loszulassen. Loslassen von der Liebe des Kindes, die Du erzwingen möchtest. Loslassen vom Kaufen und Einrichten wunderschöner Dinge, die Dir im Grunde Deines Herzens nichts wert sind, denn Du verlangst dafür Liebe und Dankbarkeit. Glaubst Du wirklich, das macht Sinn?

Gelassenheit gegenüber der Mutter des Kindes, denn sie ist eine Frau wie Du und es steht Dir nicht das Recht zu, ihre gesamte Erziehung in den Dreck zu ziehen, genauso wie es der Kindesmutter nicht zusteht, Dich in den Dreck zu ziehen.

Die Lösung wäre Liebe gegenüber Deinem LG, Verständnis dafür, dass er logischerweise emotionale schöne Gefühle an der Geburt hatte, wie gross muss Dein Unvermögen an Verständnis sein, dass Dich solche Situationen eifersüchtig machen?

Nein, Du kannst nicht den gleichen Augenblick hervorzaubern, wenn Du mal Kinder bekommst - dafür andere wunderbare Augenblicke die Du mit Deinem LG teilen kannst. Warum wird es nie so sein? Ich sag Dir warum, weil Du es ja gar nicht zulassen kannst vor lauter Wut, Zorn und Hass auf eine Situation die Du nicht haben konntest.
Und wenn Dein LG vor dem Kastl sitzt, dann rede mal ein paar klare Takte mit ihm, aber stelle bittschön dieses hervorgezauberte Mätyrium ab.

Glaube nicht, ich hätte nicht Verständnis, ich weiss ich habe oben fest ausgeteilt, aber es hat einen Grund. Ich war in einer ähnlichen Situation und alles - alles ist gut ausgegangen, weil ich mich geändert hab. Alles Gute.,

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30. Mai 2011 um 15:06

Hallo.
Also ich kann mir gut vorstellen wie du dich fühlst. Mein Partner hat auch ein Kind aus einer früheren Beziehung. Der Kleine ist jetzt 6, wir sind jetzt 4 Jahre zusammen, also war der Kleine 2 als wir zusammen gekommen sind. Von daher kann man vielleicht sagen, dass er es nicht anderes kennt. Bei uns läuft jetzt alles super. Der Kleine fühlt sich bei uns zu Hause und kommt gerne und wir fahren zusammen in den Urlaub. Aber es nicht immer so, das war echt anstrengend, das so hinzubekommen. Kenne die Gefühle die du beschreibst auch, leider! Der Kleine ist mir ne zeitlang so auf den Senkel gegangen, dann wollte er ne zeitlang nur zu Papa, wenn ich nicht da war. Dann wollte er mal ne zeitlang gar nicht zum Papa.
Also Kinder können schon mal als erstes gar nichts für die Situation. Was ich dir raten kann, ist echt einen Cut zu machen und versuchen von vorne anzufangen. Das haben wir auch so gemacht, auch wenn es nicht einfach war, aber es hat sich gelohnt. Ich könnte mir jetzt gar nicht mehr vorstellen, dass der kleine mal nicht kommt.
Also als erstes musst du dich echt zurückziehen. Auch wenn es blöd ist, die eigene Wohnung zu räumen, solltest du mal gucken, dass die 2 oder 3 Wochenenden, wenn die Kleine da ist, nicht da bist. Vielleicht kannst du ja bei einer Freundin oder so schlafen. In erster Linie muss dein Partner und die Kleine erstmal miteinader klarkommen und dann kannst du ja vielleicht nur samstags oder so kommen und was mit der Kleinen unternehmen. Auch wenn du dir jetzt denkst, was ein Quatsch, aber du wirst dich sonst immer mehr reinsteigern. 4 ist auch ein schweres Alter. Du schreibst, die Kleine lügt und freut sich über nichts. Das ist bei vielen Kindern normal in dem Alter. Ich hab mich auch über viele Sachen aufgeregt, die der Kleine gemacht hat. Ich hatte ja keine Ahnung von Kindern. Bis mir mal Freundinnen gesagt haben, dass das ganz normal ist, was er macht. Vielleicht solltest du dich einfach etwas mit der Entwicklung eines Kindes beschäftigen.
Mittlerweile hab ich echt gelernt den Kleinen als MEIN Wochenendkind zu sehen. D.h. der kriegt von mir Ärger, wenn er Mist gemacht hat. Ich unternehm alleine was mit und wir versuchen so normal wie möglich mit ihm umzugehen. Das ist glaub ich ganz wichtig, dass man Kinder nicht wie rohe Eier behandeln darf und ich glaube, das ist auch das was du deinem Partner als erstes vermitteln solltest. Einen ganz normalen Umgang mit der Kleinen zupflegen!

LG

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31. Mai 2011 um 22:55


hi blimse,

nein das würden wir nie tun, ich rede nie schlecht über ihre mam oder wies bei denen daheim abläuft, wir versuchen die kleine da ganz rauszuhalten.

Bei denen isses alledings andersrum, die trichtert der kleinen sogar ein dass sie nicht zu mir kommen darf und wenn die kleine da is heult se die ganze zeit weil se eigentlich zu mir will aber mama hats vrboten... das muss man sich mal vorstellen..

ach und zu der Situation von der kleinen, mein LG und die Mutter sind schon sehr lange getrennt, ich kam ers später dazu also schon lange nachdem die Ex wieder n neuen hatte, mit dem hat Sie meinen nämlich betrogen...

ich denk ehrlich gesagt schon dass er sich damit abgefunden hat ich meine ich kann das irgendwie erkennen.. aber ich denke das liegt daran dass ihm einfach die Bindung verloren gegangen ist, weil er ja nichts von ihrer entwckluing wirklich mitbekommt....

kannst mir ja ne PN schicken wie ihr das in den Griff bekommen habt

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13. Juni 2011 um 9:05

Meine Vaterglucke...
...so nannte ich den Mann damals....war eine ähnlich gestrickte Sache. Wir wohnten 200 km auseinander. Er alleinerziehender Vater seit Ewigkeiten. Einmal war es sogar so, da rief der Sohn Freitags gg 22 h an und meinte seine Wäsche wäre nicht gebügelt, er sprang aus dem Bett und ist die 200 km nach Hause gefahren, damit der Bub auch ja frisch gebügelte Wäsche hat...soviel dazu.
Tja...immer kam der Sohn an erster Stelle, ewig das Getue und dieses ganze Gehabe. Vater | Sohn Urlaub an dem die EX auf einmal teilnahm usw...Mir ging es nach 4 Monaten schon mächtig gegen den Strich, immer Rücksicht - immer kam erst der Sohn, Geld hatte er für kleinere Ausflüge und eben Reisen, Unternehmungen die sauteuer waren mit dem Sohn, nur nicht mit mir...usw.

Ich habe dann begriffen, auch wenn mein Herz sehr an diesem Mann hängt, ich mich in Liebe verzehre, wird es niemals harmonisch sein. Ich habe mir die Frage gestellt, WILL ICH DAS?
NEIN...und dann ging alles sehr schnell vorbei. Es waren einfach viel zu viele Ecken und Kanten.

Ich kann Dir nur raten, mach mal einen Test, wenn er wieder ein WE mit Kind hat, dann setz dich ab, mach mal was alleine und schau Dir mal an, wie die Sache mit dem Übervater u. Tochter ohne dich geht...ich denke in Dir wird eine weise Entscheidung zu Tage treten - weitermachen oder aufgeben...er wird sich, egal was passiert immer für das Kind entscheiden...

Ich finde ihn schon sehr respektlos Dir gegenüber..sprich ruhig das Thema "ewig über die Ex herziehen" an. Sag allen Beteiligten einfach, das muss jetzt beendet werden, sonst kommen wir nie zur Ruhe....sie werde es nicht begreifen, glaube mir!

Was soll ich Dir raten?
Aussitzen und abwarten?

Es ist Deine Entscheidung, wie Dein Leben verlaufen soll!
Jetzt hast Du eine gute Chance die Dinge zu verändern, wenn nicht wird es wohl so bleiben. Ganz davon abgesehen, je älter das Kind wird, desto schlimmer wird das ausspielen gegen alle werden, weil das arme Kind ja so leidet...tze tze tze...die Kleinen wissen genau was sie machen müssen...

Schwierig...jeder muss entscheiden was aus seinem Leben werden soll! Denkst Du, Du kannst ihn ändern? ich denke da eher nein!

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13. Juni 2011 um 9:17

@taurena
Huhu,

wenn man an einem solchen Punkt angelangt ist, wie es eben jetzt bei Dir ist, musst Du Dir die Frage stellen, ob es nicht noch einen Neuanfang für dich gibt. Wenn Du solche Gedanken hast, dann ist das schon sehr heftig.
Eifersucht...hmmm das ist einfach nicht das richtige Wort.
Du nimmst Dinge wahr, die anderen nicht auffallen, Du spürst intensiv was da FALSCH ist.

Was soll ich Dir raten?
Am besten wäre natürlich eine Familientherapie, oder erst einmal eine nur für dich...mal neue Ansichten bekommen. Die Dinge mal von aussen beleuchten lassen, damit Du erkennen kannst, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Für mich war immer eins klar, eine Patchworkfamilie kann super sein, wenn beide Partner im Gespräch Fakt reden, festlegen wie es am besten für alle Beteiligten ist. Meist ist das nicht der Fall.

Butter bei die Fisch...eine Frau mit 52 ist noch immer ein lecker Häppchen und kann jederzeit frei entscheiden ob sie noch einmal einen Neustart hinlegen will...

In meinem Leben hatte die Vaterglucke die ich hatte einfach keinen Platz...denn ich wäre immer der Verlierer gewesen! Das war mir klar....

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13. Juni 2011 um 11:23

Hallo
Mein Gott, dass Kind ist erst 4 und somit noch in der Trotzphase, sogar die eigene Kinder sind nervig in der Zeit. Trotzphase und Pubertät sind das reinste Horror für die Eltern. Nichts kann man dem Kind recht machen. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe 2 Töchter (22 und 10).

Die Kleine ist jedes 2e Wochenende bei Euch. Mein Gott! Du redest als wäre das ein unerträgliches tägliches Martyrium.

Zunächst würde ich mir die Gespräch über die Ex verbieten lassen. Wenn es so hart nervt, einfach sagen *Das gehört zur Vergangenheit, die kann man eh nicht ändern. Irgendwann muss es gut sein. Lass bitte Dein Ex unsere Leben nicht weiterhin vermiesen und wenn nichts bring einfach sagen: So, Du kannst gerne über Deine Ex reden, aber bitte schön nicht mehr mit mir oder in meiner Gegenwart, weil ich das Thema schon Leid bin** Mann muss ab und zu Einhalt gebieten. Das geht für den LG, die Schwiegermama oder sonst noch wer, der das Thema anfängt!

Ich will Dich nicht angreifen, und trotzdem muss ich ehrlich sein, für mich bist Du ein Egoist und ein Feigling. Warum?

Egoist weil Du nicht an das Kind denkst, dass Kind kann nicht über seine Frust, Kummer und Sorge reden wie wir hier. Sie ist im Moment in einer Situation die sie nicht versteht. Jedes 2e Wochenende muss sie zu diesem Mann, der ihr Papa war gehen, ob sie will oder nicht. Da ist es stink langweilig, weil alles, dass ihr vertraut und lieb ist, nicht da ist und weil der Papa sich nicht mit ihr beschäftigt, sondern die doofe Tante, die sie sowieso nicht mag. Bilde Dir nicht ein, dass sie das nicht verspürt, denn Kinder sind sehr empfindlich und merken sofort wenn Spannung da ist.

Feige weil Du im Grunde genommen auf Deinen LG sauer bist. Er ist der eigentliche Grund für deinen Frust. Er ist derjenige, der die Tochter auf Euch abwälzt und die Zeit die er mit seiner Tochter verbringen sollte vor dem Computer verbringt, er ist derjenige der andauernd über die Ex und das Kind spricht und Dich unsicher macht ob Du und Deine Kinder je mithalten könntet, was absoluter Quatsch ist! Wir Menschen suchen uns immer den leichtesten Weg und für Dich (natürlich im Unterbewusstsein) ist es viel leichter, den ganzen Frust auf das Kind zu projizieren, statt mit deinem LG Klartext zu reden, weil die Angst vor Konflikte mit Ihm zu groß ist. Das hast Du selber dargelegt, als Du sagtest ** es wäre der absolute Weltuntergang ihn zu verlieren** Dabei sind Auseinandersetzungen für uns Menschen etwas sehr wertvolles. Wie sollen wir sonst Probleme lösen ohne uns mit Themen auseinander zu setzen?

Erstens, natürlich ist die Geburt seines ersten Kindes der emotionalste Moment seines Lebens. Es ist jedes Mal überwältigend wenn ein leibliches Kind das licht der Welt erblickt! Dafür muss Du Verständnis haben. Es wird nicht weniger emotional, wenn eure gemeinsamen Kinder zur Welt kommen, glaube mir!

Dein LG verschiebt das Kind nicht weil er verzweifelt ist. Ich bitte Dich! Das ist leider typisch für viele Elternteile: Von den Kinder schwärmen, aber sich nicht kümmern wollen. Warum sollen sie? Das andere Elternteil bzw. Lebenspartner macht das schon. Das nimmt er schon als selbstverständlich!

Dieses Kind benimmt sich wie eine typische 4 jährige, alles anderes was Du hier über dieses Kind schreibst ist pure Übertreibung. Glaubst Du, dass Deine eigene Kinder viel anders sein werden? Meine erste Tochter in diesem Alter hat ein wunderschönes 2-Teiler von Ihrer Tante geschenkt bekommen und auf dem Boden wütend geworfen weil sie bestanden aus Bluse und kurze Hose und sie wollte par tout einen Rock. Ich war so entsetzt über mein Kind, was sonst immer sich so gut benommen hat Ich sagte **So, jetzt entschuldige Dich sofort bei Tante X und gehe in Deinem Zimmer und da bleibst Du für eine Weile bis Du wieder weißt wie man sich richtig benimmt** Es sind nicht Engelchen sondern Kinder die erzogen werden müssen. Es gehört viel Liebe Geduld aber auch feste Hand und die Fähigkeit erstmal bis 10 zu zählen und tief durchatmen um nicht zu explodieren!

Wie und was die Mutter ist, ist für eure Beziehung überhaupt nicht relevant. Für die Sorgerechtsfrage ist nur wichtig wo das Kind seinen Lebensmittelpunkt hat, und das ist bei der Mutter und der Elternteil der Zeit hat für das Kind zu sorgen und das ist ebenfalls die Mutter. Lebensgefährten und Omis zählen nicht dazu weil sie nicht sorgeberechtigt sind (Gott sei dank!) und letztendlich dass sie eine gute Mutter ist, und wenn das so ist, hat Deinen LG überhaupt keine einzige Chance das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Eltern bekommen heutzutage grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen. Ausnahme ist wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist. Falsche Erziehung gehört nicht dazu, weil es Ansichtssache ist. Ich rede von Fällen wo der Elternteil das Kind missbraucht, misshandelt oder verwahrlost. Da brauchst Du dir wirklich diesbezüglich keine Gedanken zu machen. Was ich nicht verstehe ist, warum muss Du den Unterhalt für das Kind mitzahlen? Ist auch nicht korrekt von Deinem LG (siehst Du? Wir sind schon wieder bei ihm und nicht beim Kind!) Den Unterhalt wird doch nach Düsseldorfer Tabelle nach seinem Verdienst ausgerechnet und kann doch nicht so hoch fallen, das er das nicht alleine bestreiten könnte Es würde auch viel Geld kostet wenn das Kind bei euch leben würde, oder meint er ein Kind ernährt sich und kleidet sich von alleine? Entschuldigung, aber er ist aber lustig!

**Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mit dieser Situation umgehen kann.** Ich schon: Rede mit ihm! Egal ob der Man keine oder 5 Kinder mit einer anderen hat. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn man miteinander redet. Es gibt so viel was man mit Kindern als Familie unternehmen kann. Er soll den blöden PC ausschalten und mit euch was unternehmen, damit das Wochenende in der die Kleine da ist, für euch allen eine schöne Erlebnis wird und euch 3 fest zusammenschweißt. Zoo, Kino, Freizeitpark, Schwimmengehen, Radtour, einfach outdoor am Spielplatz entspannen, und, und, und Auch in der Nachbarschaft Kontakt mit Kinder in ihrem Alter suchen, damit sie jemand hat mit dem sie spielen kann. Kinder lieben es sich zu verabreden! Manchmal müssen wir unsere Männer in den allerwertesten treten, damit sich was ändert. Tritt ihn auf die Füssen! Er ist nicht aus Zucker.

So, das war meine längste Antwort hier im Forum. Ich wünsche Dir und Deine Patchwork Familie ein entspannendes Wochenende.

LG
Leonina

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13. Juni 2011 um 11:31
In Antwort auf tanner_12720256

In Deiner Geschichte sind vier Menschen
involviert, die allesamt auf ihr Recht pochen. Einzig und allein liegt der Unterschied darin, dass das Kind Deines LG noch nicht weiss, was *gut und böse* ist.

Ich frage Dich mal was ganz persönliches, wenn Du erlaubst?
Was hat Dich als erwachsener Mensch veranlasst, eine solche Bedrohung in dem Kind zu sehen?

Wo ist Dein Selbstbewusstsein hin, dass Du Dich von einem kleinen Wesen, das am Anfang senes Lebens steht, so eingeengt, so dermassen bedroht fühlst, dass Du es hasst wie die Pest? Gilt dieser Hass wirklich dem Kinde oder dient er nur als Auslöser für eine Sache die Du in Dir trägst?

Niemand sagt dass eine Patchworkfamilie leicht ist. Eifersüchteleien, andere Erziehungsmethoden, Sticheleien, Ausspielen des Kindes von neuen Partnern, das ganze Programm läuft oft in diesen Familien ab.
Jeder glaubt von sich, so gut zu sein, die Mutter, der Vater, die neue Partnerin, und allesamt macht Ihr aus Eurem persönlichen Drama dem Kind zwangsläufig durch Euer Verhalten den Garaus.
Kein Wunder, dass sich dieses so verhält, wie es sich verhält, es kann noch nicht für sich entscheiden, es kann lediglich fühlen, ob es sich wohl fühlt oder nicht und dementsprechen bestenfalls agieren und reagieren.

Solange Du solche Gedanken, für die Du Dich ohrfeigen könntest, hast, bist Du nicht besser oder schlechter wie Dein LG oder die Mutter des Kindes.
Eure persönlichen Verletzungen und Wunden streut Ihr in die Erziehung ein und glaubt das Kind müsste daraufhin doch eigentlich noch dankbar sein.
Das ist meine Meinung, entschuldige, aber Ihr habt allesamt keinen Tau von dem, was Ihr dem Kind für seine spätere Entwicklung antut und mitgebt.

In erster Linie ist das nicht Euer Familienleben, sondern das Ego von jedem einzelnen, das dazu beiträgt, dass es nicht laufen kann.

Die Lösung Deiner Probleme im speziellen wäre ganz klar und deutlich loszulassen. Loslassen von der Liebe des Kindes, die Du erzwingen möchtest. Loslassen vom Kaufen und Einrichten wunderschöner Dinge, die Dir im Grunde Deines Herzens nichts wert sind, denn Du verlangst dafür Liebe und Dankbarkeit. Glaubst Du wirklich, das macht Sinn?

Gelassenheit gegenüber der Mutter des Kindes, denn sie ist eine Frau wie Du und es steht Dir nicht das Recht zu, ihre gesamte Erziehung in den Dreck zu ziehen, genauso wie es der Kindesmutter nicht zusteht, Dich in den Dreck zu ziehen.

Die Lösung wäre Liebe gegenüber Deinem LG, Verständnis dafür, dass er logischerweise emotionale schöne Gefühle an der Geburt hatte, wie gross muss Dein Unvermögen an Verständnis sein, dass Dich solche Situationen eifersüchtig machen?

Nein, Du kannst nicht den gleichen Augenblick hervorzaubern, wenn Du mal Kinder bekommst - dafür andere wunderbare Augenblicke die Du mit Deinem LG teilen kannst. Warum wird es nie so sein? Ich sag Dir warum, weil Du es ja gar nicht zulassen kannst vor lauter Wut, Zorn und Hass auf eine Situation die Du nicht haben konntest.
Und wenn Dein LG vor dem Kastl sitzt, dann rede mal ein paar klare Takte mit ihm, aber stelle bittschön dieses hervorgezauberte Mätyrium ab.

Glaube nicht, ich hätte nicht Verständnis, ich weiss ich habe oben fest ausgeteilt, aber es hat einen Grund. Ich war in einer ähnlichen Situation und alles - alles ist gut ausgegangen, weil ich mich geändert hab. Alles Gute.,

Vielen Dank für diese Wörter Sugar
diese Welt wäre viel besser wenn mehr Menschen so handeln würden

LG

Leonina

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13. Juni 2011 um 23:30

Großartig...
...dass ich wenigstens ein Lächeln in Dein Gesicht zaubern konnte...und ein wenig den STein ins rollen brachte, der dich ermutigt doch noch mal nachzudenken *schmunzel*

Weißt Du, es ist immer die Frage der inneren Einstellung, Liebe ist etwas großartiges, lieben heißt Respekt dem anderen gegenüber zeigen. Ich vertrete hartnäckig die Meinung das zwei ERwachsene immer einen Weg finden, manchen Männern ist das zuviel und es kann nicht alles immer an uns Frauen liegen und hängen bleiben.

Mach was draus und liebe dich selbst am meisten...dann läuft es von ganz alleine*smile*

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28. Dezember 2011 um 1:45

Stärke und Empathie
Hallo erstmal, und gut dass du Dich nach Rat umsiehst. Dies zeigt, dass du das Potential hast das Problem zu lösen.

Es haben ja bereits schon einige geantwortet, und ich denke Dir ist klar dass das Problem nicht das Kind der Ex deines LG ist, sondern es das schwächste Glied ist, und sich deshalb das einfachste Opfer ist.

Ich sag einfach mal kurz und schmerzlos, wie ich denke das du die Sache in den Griff bekommst:

1.) Die WE mit dem Kind deines LG haben einen Zweck: und zwar, dass er sich als leiblicher Vater sich mit ihr beschäftigt. Das heisst, du musst deinem LG klar machen das er im wahrsten Sinne des Wortes das Kind schaukelt. Ohne wenn und aber. Wenn schon einer vorm Computer hocken soll weil es zu dritt irgenwie nicht klappt, dann du.

2.) Deine Einstellung dem Kind gegenüber ist unangebracht. Das zu wissen hilft aber meist kaum die Einstellung zu ändern. Versuche das: Stell dir vor du wärst wieder 4 Jahre und müsstest nun ins Haus der Ex deines LG, um dort zu übernachten. Merkst du was? Weder die Kleine noch du haben sich einander ausgesucht. Die Kleine hat, was die Situation angeht, mehr mit dir gemeinsam als mit seiner Mutter oder du mit deinem LG.

3.) Falls dein LG tatsächlich unter der Situation leidet, wie du sagst, dann sicher nicht wegen dem Kind. Sondern wegen Dir mit ihm und dem Kind. Schaffst du es, auch ohne Applause für das tolle Geschenk oder was auch immer etwas zu geben? Wenn ihr drei zusammen seid, ist es nicht Zeit für dich zu glänzen oder Lob zu bekommen. Es ist Zeit für die Kleine einen anderen Teil ihrer Familie zu erleben. Versuchs mal damit: ermutige die Kleine, dinge für ihre Mutter zu machen solange die nicht da ist. Also Bilder malen, Blumen pflücken/ basteln ect. Dann kann die Kleine die Trennung besser verarbeiten und muss nicht dem bei-mir-daheim-pink nachtrauern. Zudem signalisierst du der Kleinen und deinem LG, dass du bereit bist für ein Kind zu sorgen, dass nicht deines ist, aber nicht weil du irgendwie "die bessere Frau/ Mutter" bist. Das ist nämlich garnicht die Frage an diesen WE, und wenn du sie ständig unter diesem Aspekt stellst stresst du deinen LG, das Kind und vorallem dich. Enkrampfe das ganze, und du wirst bald merken, dass du Teil der Familie der Kleinen bist.

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