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Hilfe, ich verzweifelt

11. Februar 2008 um 21:45

Ich bitte um eure Meinungen!!!!!!!!!!!!

Ich bin 32 Jahre alt und Tierärztin und habe seit sieben Monaten einer harmonischen Beziehung.
Ich habe bisher noch keinen solchen liebevollen, offenen und humorvollen Mann kennen gelernt, der mit mir über alles redet und mir auch beruflich wie auch privat sehr viel weiter hilft und ich habe noch nie soviel Geborgenheit und Liebe erfahren wie bei ihm. Ich bin krankhaft eifersüchtig, habe Verlustängste und bin deshalb auch in psychologischer Behandlung.Ich reagiere schon über wenn halbnackte Brasilianerinnen im Fernsehen zu sehen sind und mache ihm Vorwürfe. Ich merke auch das ihn das trifft, er jedoch weiter zu mir steht und mich deswegen nicht im stich lässt bzw. verlässt wie die Männer in meinen früheren Beziehungen!

Ich wohne in einer sehr schönen 100qm grossen Maissonettwohnung in Feldrandlage, habe einen Garten und drei Katzen, die Freigänger sind.

Der Wunsch meines Freundes war immer ein eigenes Haus, er ist 29 Jahre alt und er hat dieses Haus zusammen mit seinen Eltern gebaut...ohne fremde Hilfe und da stecken sehr viel Arbeit, Emotionen und Geld drin. Er ist sehr stolz, seinen Traum verwirklicht zu haben. Er ist berufstätig und arbeitet im Schichtdienst, ist ein Durchschnittsverdiener. Er zahlt für seine Eigentumswohnug 980,- Euro monatlich zusätzlich noch Nebenkosten für 250 Euro. Alles inclusive bleibt ihm am Ende des Monats auch nicht viel übrig. (gleich null).

Ich habe grosse Probleme mit Eltern unter einem Dach zu wohnen, da ich dies schon hinter mich gebracht habe und sehr vielen Belastungen stand halten musste (ständige Kontrolle, wann ich nach Hause kam, dass ich nicht immer mit gegessen habe, mir nicht die Wäsche hab waschen lassen, etc). Ich war danach ein Wrack und am Ende. Es war ein Einfamilienhaus und eine Durchgangstür hat uns zu seinen Eltern verbunden. Ich hatte keinerlei Privatspähre, die Tür war nie abgeschlossen. Diese Befürchtungen habe ich nun auch wieder, wobei man das ganze nicht vergleichen sollte.

Die Eltern meines jetzigen Freundes sind Rentner, wohnen ganz unten, dann kommt obendrüber mein Freund mit einer sehr schönen 115qm grossen Wohnung und ganz oben wohnt sein 25,-jähriger Bruder, also ein Dreifamilienhaus, mit Treppe und eigenem Eingang. Da seine Mutter es gerne übernimmt, macht sie für die ganze Familie die Wäsche, zumal es sich ja dann auch lohnt. Ich bin seit der letzten Eskalation mit meinem Ex distanzierter zu den Eltern meines Freundes und wahrscheinlich auch kühler als ich es in Wirklichkeit sein möchte.

Ich bin jetzt seit zwei Jahren selbständig und sehr am Kämpfen, meine Wohnung war ursprünglich zu zweit bewohnt und kostet mich 800 Euro plus 450 Euro Praxismiete. Ich hänge sehr an der Wohnung zumal ich im Keller eine Katzenklappe habe und durch die ruhige Lage geht es meinen Katzen auch gut.

Es steht ausser Frage dass ich zu ihm ziehen muss wenn wir zusammen leben wollen, er würde aber auch in neun Jahren ein zweites Haus mit MIR bauen wollen.

Das Problem, um das es im Grunde genommen geht, ist, dass er eine Katzenhaarallergie hat, die allerdings oder Gott sei Dank nicht so schlimm ist und wenn meine Tiere nicht im Schlafzimmer sind, er es auch gut ertragen kann. Allerdings muss ich meine Tiere oder mind. zwei Tiere abgeben, wenn ich zu im ziehen soll. Vielleicht waren sie damals auch Kinderersatz da mein Ex nie mit mir Familie gründen wollte aber nun sind sie bei mir und sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Mein Kompromiss wäre, sie aus dem Schlafzimmer, Küche und Bad fern zu halten, aber abgeben kann ich keine von den dreien, auch sie nicht meinem Ex-Freund geben, da ich immer die Verantwortung hatte und ich mich um sie gekümmert habe.

Bei einer früheren Unterhaltung sagte ich ihm, dass meine Katzen an erster Stelle stehen und dann irgendwann der Partner. Bisher war noch kein Mann bereit, auch Kompromisse einzugehen, wegen meiner krankhaften Eifersucht etc. und sie sind gegangen (bei ihm jetzt ist das Problem, sein Ekel gegen Katzen zu überwinden)doch was mir bleibt sind eben meine Tiere, wenn er geht. (jedoch wünscht er sich, nicht mehr als mit mir eine Familie zu gründen, wenn ich sie abgebe.)
Er ist ausserdem der Meinung, dass Menschen, die mehrere Katzen halten und alleine leben, Depressionen mit der Zeit bekommen.

Als für mich steht fest: wenn man einen Menschen so liebt verlangt man nicht Tiere wie eine Sache weg zu geben und zu tolerieren dass der Mensch dann leidet. Ich denke ich gehe genug Kompromisse ein und möchte nun wissen: BIN ICH KRANK; WEIL ICH MEINE TIERE NICHT WEGGEBE ODER LIEBE ICH (seiner Meinung nach) IHN NICHT GENUG?

Ich bitte euch höfflichst um eure HILFE

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11. Februar 2008 um 21:58

Hallo!
Ich habe auch 2 Katzen.Ich würde sie auch nicht weggeben.Und schon gar nicht wenn ich erst 7 Monate mit ihm zusammen wäre.

LG

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11. Februar 2008 um 22:29

Weder noch
Ich kann verstehen, dass du deine Tiere nicht abgeben kannst. Würde das bei meinen auch nicht übers Herz bringen. Fakt ist, die Tiere hast du ihr ganzes Leben lang, das mit der Beziehung kann auch ganz schnell vorbei sein. Ich würde an deiner Stelle noch abwarten. Du musst doch wirklich nicht jetzt schon mit ihm zusammen ziehen! Ihr habt ja anscheinend noch andere Probleme, als nur die Katzen. Hast du mit ihm schonmal über deine Bedenken in Bezug auf "Mit Eltern zusammen wohnen" gesprochen? Und dann deine Eifersucht...ich würde mir an deiner Stelle da wirklich noch viel Zeit lassen.

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12. Februar 2008 um 0:54
In Antwort auf dorit_12643869

Hallo!
Ich habe auch 2 Katzen.Ich würde sie auch nicht weggeben.Und schon gar nicht wenn ich erst 7 Monate mit ihm zusammen wäre.

LG

Ich denke
wenn er dich liebt, musst du nicht deine Katzen hergeben. Es ist zwar schwierig (wegen der Allergie), ihr müsstet wirklich katzenfreie Zonen haben, aber es geht. lg bodo

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12. Februar 2008 um 0:58
In Antwort auf scilla_11913504

Ich denke
wenn er dich liebt, musst du nicht deine Katzen hergeben. Es ist zwar schwierig (wegen der Allergie), ihr müsstet wirklich katzenfreie Zonen haben, aber es geht. lg bodo

Ergänzung zum vorigen Text
wollte nur noch hinzufügen: vor allem in einem Haus geht das ganz gut. Man muss halt die Tiere mehr draußen halten (und dafür sorgen, dass sie sich nicht vermehren). lg bodo

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12. Februar 2008 um 8:35

Ziehe niemals..
...unter keinen umständen in ein haus, ind em auch die schwiegereltern wohnen...auf die dauern werden sich immer konflikte ergeben. willst du das nochmal?

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12. Februar 2008 um 21:24

Hey...
....hallo moonlight, danke für deine Antwort. Ich weiss nicht, ob ich sagen kann dass meine Katzen an erster Stelle stehen. Wenn ich abends alleine im Bett liege wird mir schon bewusst, dass sie mir nicht dass geben können, was ein Partner mir gibt. Ich habe aber die Verantwortung übernommen und sie geben mir Zuversicht und wenn er eben nicht da ist, versuche ich, durch sie meine Eifersucht zu kompensieren.

Ich möchte Familie und wenn sich auf Hausbesuchen sehe wie sich die Katzen mit den Kindern arrangieren, sich teilweise selbst als Wildkatze Familien mit Kindern aussuchen, geht mein Herz auf.

Aber wenn eine meiner Katzen mein Kind schaden würde (ich meine jetzt nicht, sie zu kratzen weil mein Kind sie ärgert und es drangsaliert!), dann würde ich sie rauswerfen und sie müssen meinem Kind weichen. Wenn ich einen Hund (Rotti, DSH, Dackel, etc.) hätte, der für mein Kind wegen Eifersucht z.B. eine Gefahr fü mein Kind wäre, würde ich ihn abgeben, keine Frage! Unfälle können immer passieren, dass ist klar, aber ich stelle hier nicht mein Tier über meine Kinder, aber zugegebenerweise doch (noch) über meinen Partner, da ich betrogen wurde oder einfach weil sie mich im Stich gelassen haben. Vielleicht auch weil sie gespürt haben, dass sie mir wichtiger sind, oder weil sie s so interpretieren? Ich denke, meine Liebe zu meinen Tieren kann man nicht mit meiner Liebe zu meinem Partner vergleichen. Die Männer lernen dich ja mit deinen Tieren so kennen und können sich ja entscheiden, ob sie so leben wollen oder nicht.

Liebe Grüss

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12. Februar 2008 um 21:29
In Antwort auf scilla_11913504

Ergänzung zum vorigen Text
wollte nur noch hinzufügen: vor allem in einem Haus geht das ganz gut. Man muss halt die Tiere mehr draußen halten (und dafür sorgen, dass sie sich nicht vermehren). lg bodo

Hallo Bodo...
danke für deine Antwort, natürlich können sie sich nicht vermehren und es ist keine Frage, dass sie aus bestimmten Bereichen wie Schlafzimmer, Küche und Bad draussen bleiben müssten (es fällt mir aber schon schwer). Katzen spüren auch, wenn sie unerwünscht sind, aber trotz allem leben sie doch im Haus und ich finde nichts verwerfliches dran, eine katze auf meinem Schoss liegen zu haben, wenn ich ein Buh lese oder abends auf der Terasse sitze.
Es gibt wirklich Hunde-und Katzentypen, wobei ich schon alleine aus meinem Beruf heraus alles Tiere gerne habe, aber ich glaube die eingefleischten Katzenhasser sind schwer umzupolen.

Lieben Gruss

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12. Februar 2008 um 21:39
In Antwort auf silva_12127249

Ziehe niemals..
...unter keinen umständen in ein haus, ind em auch die schwiegereltern wohnen...auf die dauern werden sich immer konflikte ergeben. willst du das nochmal?

Hey..
........normalerweise müsste ich jetzt "jubeln", da ich , neben vielen anderen Beiträgen, natürlich jetzt die Bestätigung habe. Aber Fakt ist, dass man nicht alle Schwiegereltern über einen Kamm scheren darf. Genauso, wie ich nicht alle Männer über einen Kamm scheren darf.... Es gibt Ausnahmen, wenn auch sehr wenige, aber ich glaube das wichtigste ist, dass dein Partner bei Konflikten zu dir hält und nicht zu seiner Mutter, denn das hat mein lieber Ex gemacht. Er konnte sich nie für eine Seite entscheiden, wollte immer schlichten. Meine Freund jetzt hat mir schon in einer Situation zur Seite gestanden, was ich ihm hoch anrechne und ich denke, dann sieht alles auch gleich ganz anders aus. Die Muttersöhnchen wollen es sich nicht verscherzen, mein Ex hat sie zwar mal angeschrien aber ein Tag später stand sie wieder in der Tür. Ich wollte den Schüssel ziehen, aber er sagte mir, dass könne ich nicht machen, denn immerhin sei es ihr Haus.
Oder aber er war ein Weichei und weil seine arme Mutter psychisch krank war, musste ich Rücksicht nehmen..........und wurde sebst krank dadurch.

Ich hätte dort niemals einziehen dürfen, habe mich damals mit seiner Ex getroffen, die waren neun Jahre zusammen und sie war nicht so blöd, sich darauf einzulassen.

Aber nur weil man mehrmals betrogen wurde, heisst es nicht, dass man(n) wieder betrügt, oder?

Gruss

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12. Februar 2008 um 22:01

Hi.......
......., ja du hast mir geholfen, oder alle Beiträge helfen mir, weil ich jetzt weiss, dass es anderen genauso ergeht und dass ich nicht krank bin weil ich sie nicht weggebe. Ich habe aber auch schon weiter unten angemerkt, dass sie schon sind wie meine Kinder, das ist richtig. Mein Ex wollte nie Familie mit mir und ich denke auch deshalb leben sie an meiner Seite.
Ich habe ihn aber auch verletzt und ihm gesagt, dass er nicht an erster Stelle steht. Ich liebe ihn anders als meine Katzen, mein Gott wir sind jetzt 7 Monate zusammen, meine älteste Katze ist 6, hatte einen Autounfall, war danach gelähmt, zahlreiche Narkosen, Physiotherapie, sie hatte keinen Lebenswillen mehr. Wie sind zusammen gewachsen, habe viel durchgamacht, als ich damals operiert wurde, ist sie nicht von meiner Seite gewichen.Wie könnte ich so ein Wesen abgeben? Und dann verlässt er mich doch irgendwann, die Garantie hat man eben nie, ich würde es bitter bereuen. Ich verurteile Menschen in meiner Praxis, die ihr Tier los werden wollen, es einfach euthanasieren lassen wollen, weil sie schon den nächsten Welpen haben. Wie könnte ich in den Spiegel schauen, wenn ich es genauso machen würde?

Gruss

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12. Februar 2008 um 20:34
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