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Hilfe, hab mich gerade getrent

8. November 2005 um 23:04 Letzte Antwort: 9. Dezember 2005 um 2:09

Ich habe seit einem halben Jahr ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Als wir uns kennenlernten, war seine Frau bereits schwanger mit dem zweiten Kind. Das Baby ist letzte Woche auf die Welt gekommen....vorhin habe ich ihm den Laufpass gegeben, weil ich die ganze Situation nicht mehr ertrage. Ich glaube ihm. Er liebt sie nicht mehr. Er steht zu seinen Kindern. Er weiß nicht, was er tun soll und ich habe nicht die Größe und Gelassenheit auf ihn zu warten. Niemand hat Schuld, niemand will irgendwem weh tun, uns ist es einfach passiert. Bad bad timing. Und es tut so weh, so weh....

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8. November 2005 um 23:08

Bist Du doch selber Schuld
wenn Du Dich mit einem verheiratetem Mann einläßt.
Die meisten Familienväter ziehen es vor bei der Familie zu beleiben als für ein Betthasi alles aufzugeben-irgenwo verständlich,oder?


Gruß von der mit Absicht etwas provokant schreibenden

equinox68

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8. November 2005 um 23:17
In Antwort auf shena_12375982

Bist Du doch selber Schuld
wenn Du Dich mit einem verheiratetem Mann einläßt.
Die meisten Familienväter ziehen es vor bei der Familie zu beleiben als für ein Betthasi alles aufzugeben-irgenwo verständlich,oder?


Gruß von der mit Absicht etwas provokant schreibenden

equinox68

Wow...
in welcher perfekten Welt bist du denn zu Hause? Ich freue mich für Dich, dass Du noch nie in die Versuchung gekommen bist, dein Gefühl über deine Moral zu stellen. Nur, meine ich, Schuld ist eine Kategorie, die niemandem etwas bringt. Verantwortung, ja und die versuche ich ja auch gerade zu übernehmen...aber Schuld, nee, die ziehe ich mir nicht an - und die stülpe ich auch ihm nicht über.

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9. November 2005 um 6:10
In Antwort auf isha_12900958

Wow...
in welcher perfekten Welt bist du denn zu Hause? Ich freue mich für Dich, dass Du noch nie in die Versuchung gekommen bist, dein Gefühl über deine Moral zu stellen. Nur, meine ich, Schuld ist eine Kategorie, die niemandem etwas bringt. Verantwortung, ja und die versuche ich ja auch gerade zu übernehmen...aber Schuld, nee, die ziehe ich mir nicht an - und die stülpe ich auch ihm nicht über.

Es ist doch ein Prinzip-Ding
Es stellt sich für mich immer wieder die Frage,warum man sich wissend (ob das bei Dir so war weiß ich nicht) auf einen gebundenen Mann einläßt.Wenn man das tut (kann man sehen wie man will) muß man auch damit rechnen,daß es Turbulenzen und Streß gibt,oder?

Bitte nehm es mir nicht krumm,ich versuche zu verstehen,darum habe ich auch den Thread "was denkt ihr" eröffnet.

Mit "Du bist es selber Schuld" meinet ich auch nicht Schuls im herkömmlichen Sinne,sondern eher,das es Du doch hättest von vorn herein beinflussen können,hättest Du nur eine andere "Moral" (um Dein Wort aufzugreifen) gehabt.

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9. November 2005 um 9:40
In Antwort auf shena_12375982

Es ist doch ein Prinzip-Ding
Es stellt sich für mich immer wieder die Frage,warum man sich wissend (ob das bei Dir so war weiß ich nicht) auf einen gebundenen Mann einläßt.Wenn man das tut (kann man sehen wie man will) muß man auch damit rechnen,daß es Turbulenzen und Streß gibt,oder?

Bitte nehm es mir nicht krumm,ich versuche zu verstehen,darum habe ich auch den Thread "was denkt ihr" eröffnet.

Mit "Du bist es selber Schuld" meinet ich auch nicht Schuls im herkömmlichen Sinne,sondern eher,das es Du doch hättest von vorn herein beinflussen können,hättest Du nur eine andere "Moral" (um Dein Wort aufzugreifen) gehabt.

Die Sache mit den Prinzipen
Ich finde es äußerst bewunderswert, wenn es jemand schafft, immer seinen Prinzipien treu zu bleiben. Ich glaube nur nicht daran, daß es so jemanden gibt, und wenn doch, dann muß es ein bedauerlicher Jemand sein.
Es gibt einen Unterschied zwischen grauer Theorie und Praxis. Die meisten Frauen dürften auch wissen, daß eine Geburt Schmerzen bedeutet, deswegen finden sie es in der Geburt sicher nicht weniger schlimm, und ganz sicher hilft es ihnen auch nicht weiter, wenn ihnen dann gesagt wird :"Das muß dir doch von vornherein klar gewesen sein."
Es ist immer etwas anderes, wenn man in der Situation drin steckt.

An die Thread-Erstellerin : mit dem Schlußstrich hast du echte Größe bewiesen, und ich weiß, wie schwer dieser Schritt für dich gewesen sein muß.
Auch kann ich nachvollziehen, wie es dir jetzt geht, und es tut mir sehr leid.
Es wird vielleicht leichter, wenn du alles, was dich an ihn erinnern könnte, soweit möglich in einen großen Karton packst und in den Keller bringst, und ferner den Kontakt, sollte noch einer bestehen, zumindest fürs Erste auf konsequent Null herunter schraubst.
Geh aus, treff dich mit Freunden, tu dir etwas Gutes (Friseur o.ä.)
Ich drücke dir die Daumen, daß das Schlimmste baqld hinter dir liegt.

LG, Morrigan
http://die-geliebten.homepage24.de

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9. November 2005 um 11:33

-
Ich habe grossen Respekt vor deiner Entscheidung. Gerade weil du dich dem jetzt kommenden Schmerz damit stellst.

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9. November 2005 um 13:07

Respekt...
dass du dich von ihm getrennt hast. Denn wenn er noch ein Kind mit ihr zeugen konnte, kann die Ehe nicht so schlecht sein....

Bleib stark, halte durch, der Schmerz vergeht bestimmt.

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9. November 2005 um 13:13
In Antwort auf shena_12375982

Bist Du doch selber Schuld
wenn Du Dich mit einem verheiratetem Mann einläßt.
Die meisten Familienväter ziehen es vor bei der Familie zu beleiben als für ein Betthasi alles aufzugeben-irgenwo verständlich,oder?


Gruß von der mit Absicht etwas provokant schreibenden

equinox68

Schuld?
hallo?

gehts eigentlich noch?

erstens gehören ja schon immer mal zwei dazu ...
zweitens gegen gefühle hat man selten eine chance ...

du scheinst bei was mitreden zu wollen von dem du schlichtweg keine ahnung hast ...

mininka *unfreiwillig, aber geliebte geliebte*

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9. November 2005 um 13:16
In Antwort auf isha_12900958

Wow...
in welcher perfekten Welt bist du denn zu Hause? Ich freue mich für Dich, dass Du noch nie in die Versuchung gekommen bist, dein Gefühl über deine Moral zu stellen. Nur, meine ich, Schuld ist eine Kategorie, die niemandem etwas bringt. Verantwortung, ja und die versuche ich ja auch gerade zu übernehmen...aber Schuld, nee, die ziehe ich mir nicht an - und die stülpe ich auch ihm nicht über.

Sehr gut ...
... lass dir das gar nicht erst einreden!

mininka *eine die weiss wovon sie spricht*

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9. November 2005 um 13:19
In Antwort auf shena_12375982

Es ist doch ein Prinzip-Ding
Es stellt sich für mich immer wieder die Frage,warum man sich wissend (ob das bei Dir so war weiß ich nicht) auf einen gebundenen Mann einläßt.Wenn man das tut (kann man sehen wie man will) muß man auch damit rechnen,daß es Turbulenzen und Streß gibt,oder?

Bitte nehm es mir nicht krumm,ich versuche zu verstehen,darum habe ich auch den Thread "was denkt ihr" eröffnet.

Mit "Du bist es selber Schuld" meinet ich auch nicht Schuls im herkömmlichen Sinne,sondern eher,das es Du doch hättest von vorn herein beinflussen können,hättest Du nur eine andere "Moral" (um Dein Wort aufzugreifen) gehabt.

Tja ...
ich habe auch eine moral ... eine sehr gradlinige ... bin zeit meines lebens treu gewesen und hatte nie etwas wie eine affäre etc.

aber auch ich bin eine geliebte seit mehreren monaten ... mein freund ist wegen des kindes und familiärer strukturen und druck zu seiner ex zurück/wieder mit ihr zusammen ...

aber ich liebe ... ich liebe ihn, er mich ... keiner ist besonders glücklich mit der situation, aber sie ist ...

ich habe auch - wobei ich das immer dachte - kein schlechtes gewissen ihr gegenüber ... sie weiss allerdings auch nichts von mir ... ich selbst war einmal betrogene und das gefühl ist schrecklich ... aber auch ich kann aus meiner haut nicht heraus und kann gegen meine gefühle nicht an ...
immer in der hoffnung daran nicht zu zerbrechen ... denn die rolle ist nicht leicht!

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9. November 2005 um 13:23
In Antwort auf harpa_12938649

Schuld?
hallo?

gehts eigentlich noch?

erstens gehören ja schon immer mal zwei dazu ...
zweitens gegen gefühle hat man selten eine chance ...

du scheinst bei was mitreden zu wollen von dem du schlichtweg keine ahnung hast ...

mininka *unfreiwillig, aber geliebte geliebte*

Ich habe keine Ahnung,sage,was ich darüber denke
aber,habe auch eine Threat eröffnet,in dem ich um die Diskussion dessen bat,um mir ein Bild zu machen.

Ich kann immer nur für mich sprechen.
Es ist auch nicht so,als daß mir noch nie ein interessanter,attraktiver gebundener Mann untergekommen wäre aber sobald ich erführ,daß er gebunden ist,war das Thema sofort durch,ich habe mich erst gar nicht näher daruf eingelassen,wozu auch?

Unfreiwillig?mininka,wie meinst Du das?
ich denke,um bei etwas mitzumachen,muß man sich dafür öffnen und das lenkt man im Großen und Gnazen schon,oder?

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9. November 2005 um 13:27
In Antwort auf an0N_1275592599z

Die Sache mit den Prinzipen
Ich finde es äußerst bewunderswert, wenn es jemand schafft, immer seinen Prinzipien treu zu bleiben. Ich glaube nur nicht daran, daß es so jemanden gibt, und wenn doch, dann muß es ein bedauerlicher Jemand sein.
Es gibt einen Unterschied zwischen grauer Theorie und Praxis. Die meisten Frauen dürften auch wissen, daß eine Geburt Schmerzen bedeutet, deswegen finden sie es in der Geburt sicher nicht weniger schlimm, und ganz sicher hilft es ihnen auch nicht weiter, wenn ihnen dann gesagt wird :"Das muß dir doch von vornherein klar gewesen sein."
Es ist immer etwas anderes, wenn man in der Situation drin steckt.

An die Thread-Erstellerin : mit dem Schlußstrich hast du echte Größe bewiesen, und ich weiß, wie schwer dieser Schritt für dich gewesen sein muß.
Auch kann ich nachvollziehen, wie es dir jetzt geht, und es tut mir sehr leid.
Es wird vielleicht leichter, wenn du alles, was dich an ihn erinnern könnte, soweit möglich in einen großen Karton packst und in den Keller bringst, und ferner den Kontakt, sollte noch einer bestehen, zumindest fürs Erste auf konsequent Null herunter schraubst.
Geh aus, treff dich mit Freunden, tu dir etwas Gutes (Friseur o.ä.)
Ich drücke dir die Daumen, daß das Schlimmste baqld hinter dir liegt.

LG, Morrigan
http://die-geliebten.homepage24.de

Vergleich hinkt
Also,warum ist man bedauerlich wenn man gemäß seinen Prinzipien lebt?
Bestimmt lebt niemand 100% danach aber dennoch liegt es im eigenen Ermessen in wie fern man was macht und in so einem Fall ist in den allermeisten Fälle der Streß und unerfüllte Liebe vorprogrammiert.

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9. November 2005 um 20:59
In Antwort auf shena_12375982

Vergleich hinkt
Also,warum ist man bedauerlich wenn man gemäß seinen Prinzipien lebt?
Bestimmt lebt niemand 100% danach aber dennoch liegt es im eigenen Ermessen in wie fern man was macht und in so einem Fall ist in den allermeisten Fälle der Streß und unerfüllte Liebe vorprogrammiert.

Meine Güte....
Danke an alle, die mir geantwortet haben! Und....nein, so ganz bin ich noch nicht raus aus der Nummer. Die Chance es zu schaffen war eh mini, das habe ich auch gestern schon gewusst. So blieb es ein kleiner, dramatischer Versuch, der vielleicht hätte gelingen können, hätte er irgendeinen klitzekleinen Fehler gemacht. Sich hinreißen lassen zu einer Scheiß Reaktion. Etwas gesagt oder getan, dass in mir Raum gemacht hätte für Wut und das Gefühl ungerecht behandelt zu werden...oder auch nur eine Folie geliefert, um mich weiter zu bemitleiden, das Schicksal zu beschimpfen und in verengter Perspektive schwarz zu malen. Tut er natürlich alles nicht. Ist ja kein Dummerle. Will mich ja nicht verlieren. Lässt sich nicht vorführen. Redet sich nicht raus. Lässt mich nicht das Gesicht verlieren. Steht zu sich...und zu mir. Begreift, was ich meine. Wirft mich dennoch und mit Recht auf mich zurück, unendlich liebevoll wie immer und bestechend klar in seiner Analyse meiner und seiner Gefühlslage und unserer Situation. Unprätentiös. Hoffnungsvoll. Kein bisschen kleinlich. Ohne falsche Verprechungen aber mit Verständnis und Verantwortung. Bringt mich zum Lachen. Hält mich in meinem ganzen Wahnsinn aus.....Zum Kotzen wunderbar eben und genau so, wie ich mir den Mann fürs Leben wünsche. Mit anderen Worten: Ich brings (noch) nicht.

Und nun zu Dir equinox68, was ist eigentlich deine Mission? Könntest Du - zumindest in meinem thread - freundlicherweise etwas zurückhaltender sein? Zumindest was Schuldzuweisungen und Beschimpfungen angeht? Oder gehört die Bezeichnung "Betthasi" zu deinem normalen Konversationsvokabular? Du kennst mich nicht, ich bitte das zu berücksichtigen. Und noch was grundsätzliches: Ich teile deine Moralvorstellungen nicht. Das mag dich erschüttern, aber das macht mich noch lange nicht zu einem schlechteren Menschen. Und noch was: wer liebt macht sich immer angreifbar, und Risikominimierung ist in Beziehungen nur begrenzt möglich, vollkommen unabhängig davon, ob der Partner verheiratet ist....sich gerade getrennt hat....alleine lebt, Kinder hat oder nicht. Welche Garantien gibt es?

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9. November 2005 um 21:28
In Antwort auf isha_12900958

Meine Güte....
Danke an alle, die mir geantwortet haben! Und....nein, so ganz bin ich noch nicht raus aus der Nummer. Die Chance es zu schaffen war eh mini, das habe ich auch gestern schon gewusst. So blieb es ein kleiner, dramatischer Versuch, der vielleicht hätte gelingen können, hätte er irgendeinen klitzekleinen Fehler gemacht. Sich hinreißen lassen zu einer Scheiß Reaktion. Etwas gesagt oder getan, dass in mir Raum gemacht hätte für Wut und das Gefühl ungerecht behandelt zu werden...oder auch nur eine Folie geliefert, um mich weiter zu bemitleiden, das Schicksal zu beschimpfen und in verengter Perspektive schwarz zu malen. Tut er natürlich alles nicht. Ist ja kein Dummerle. Will mich ja nicht verlieren. Lässt sich nicht vorführen. Redet sich nicht raus. Lässt mich nicht das Gesicht verlieren. Steht zu sich...und zu mir. Begreift, was ich meine. Wirft mich dennoch und mit Recht auf mich zurück, unendlich liebevoll wie immer und bestechend klar in seiner Analyse meiner und seiner Gefühlslage und unserer Situation. Unprätentiös. Hoffnungsvoll. Kein bisschen kleinlich. Ohne falsche Verprechungen aber mit Verständnis und Verantwortung. Bringt mich zum Lachen. Hält mich in meinem ganzen Wahnsinn aus.....Zum Kotzen wunderbar eben und genau so, wie ich mir den Mann fürs Leben wünsche. Mit anderen Worten: Ich brings (noch) nicht.

Und nun zu Dir equinox68, was ist eigentlich deine Mission? Könntest Du - zumindest in meinem thread - freundlicherweise etwas zurückhaltender sein? Zumindest was Schuldzuweisungen und Beschimpfungen angeht? Oder gehört die Bezeichnung "Betthasi" zu deinem normalen Konversationsvokabular? Du kennst mich nicht, ich bitte das zu berücksichtigen. Und noch was grundsätzliches: Ich teile deine Moralvorstellungen nicht. Das mag dich erschüttern, aber das macht mich noch lange nicht zu einem schlechteren Menschen. Und noch was: wer liebt macht sich immer angreifbar, und Risikominimierung ist in Beziehungen nur begrenzt möglich, vollkommen unabhängig davon, ob der Partner verheiratet ist....sich gerade getrennt hat....alleine lebt, Kinder hat oder nicht. Welche Garantien gibt es?

@lizza21
Also,wenn Du "Betthasi" als Beschimpfung ansiehst,dann bitte ich um Entschuldigung,jenseits dessen habe ich Dich nicht beschimpft.
Wie ich das mit der Schuldzuweisung meine habe ich erklärt.
Das Du nicht meine Moralvorstellung teilst ist vollkommen in Ordnung,genau so wenig teile ich Deine.
Verrat mir bitte,wo ich schreibe Du seist ein schlechter Mensch!
Diesen Schuh ziehst Du Dir selber an.
Aus welchem Grund hast Du diesen Thread eröffnet?
Vielleicht hast Du erwartet von allen bemitleidet zu werden (bitte nicht in den falschen Hals bekommen) aber,Mitleid und Verständnis habe ich nur begrenzt und es steht mir doch frei es hier zu äußern,oder?
Dennoch sehe ich ein,daß Dich meine Anmerkung nicht weiter bringt und das auch nicht das ist was Du jetzt brauchst.
Nimm es einfach als Denkanstoß,vielleicht für's nächte Mal

In Beziehungen gibt es nie eine Garantie dennoch eine "Risikominimierung".
Bei gebundenen Männern besteht eben eher die Gefahr,das es nicht klappt weil zu viele andere Menschen involviert sind als bei ungebundenen Männern aber das ist ein anderes Thema,das mit der Risikominimietung

Also,Kopf hoch und nimms als Erfahrungswert.

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10. November 2005 um 11:22
In Antwort auf shena_12375982

@lizza21
Also,wenn Du "Betthasi" als Beschimpfung ansiehst,dann bitte ich um Entschuldigung,jenseits dessen habe ich Dich nicht beschimpft.
Wie ich das mit der Schuldzuweisung meine habe ich erklärt.
Das Du nicht meine Moralvorstellung teilst ist vollkommen in Ordnung,genau so wenig teile ich Deine.
Verrat mir bitte,wo ich schreibe Du seist ein schlechter Mensch!
Diesen Schuh ziehst Du Dir selber an.
Aus welchem Grund hast Du diesen Thread eröffnet?
Vielleicht hast Du erwartet von allen bemitleidet zu werden (bitte nicht in den falschen Hals bekommen) aber,Mitleid und Verständnis habe ich nur begrenzt und es steht mir doch frei es hier zu äußern,oder?
Dennoch sehe ich ein,daß Dich meine Anmerkung nicht weiter bringt und das auch nicht das ist was Du jetzt brauchst.
Nimm es einfach als Denkanstoß,vielleicht für's nächte Mal

In Beziehungen gibt es nie eine Garantie dennoch eine "Risikominimierung".
Bei gebundenen Männern besteht eben eher die Gefahr,das es nicht klappt weil zu viele andere Menschen involviert sind als bei ungebundenen Männern aber das ist ein anderes Thema,das mit der Risikominimietung

Also,Kopf hoch und nimms als Erfahrungswert.

Entschuldige bitte....
aber die Frage, ob ich persönlich das Wort "Betthasi" als Beschimpfung empfinde stellt sich nicht, da dieses Wort qua Definition negativ besetzt ist. Außerdem suggeriert die Wortwahl, dass er es selbstverständlich nicht ernst mit mir meint. Denn ein "Betthasi" hält sich ein gewissenloser Ehemann nur zum Spaß, mit dem sucht er sich ein kleines, billiges, rein sexuelles Vergnügen. Und ich als sein "Betthasi" bin im besten Falle nur naiv und, das war ja der Inhalt deines ersten postings, vor allem selbst dran schuld. Das allerdings habe ich ja an keiner Stelle bestritten.

Ich habe diesen thread eröffnet, weil ich sehr durcheinander war, vorgestern und um diese Uhrzeit niemanden mehr anrufen wollte. Gehofft hatte ich, aufgewühlt wie ich war, ganz sicher auf Zuspruch, soweit das in einem solchen Forum überhaupt möglich ist. Vielleicht wollte ich mich auch einfach nur austauschen mit Menschen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind, weil die simple Feststellung, mit irgendeinem Problem nicht mutterseelen alleine dazustehen ja manchmal schon hilft.

Trotzdem hast du selbstverständlich alles Recht der Welt, deine Meinung zu schreiben, aber akzeptiere dann bitte auch, dass ich darauf so reagiere wie ich tue.

Ich finde deine Haltung ein wenig selbstgefällig, vielleicht ist es das, was mich stört. Als ließe sich jeder Schmerz im Leben vermeiden, solange man nur alles richtig macht. Die Tatsache, dass ich mich selbst in diese Lage gebracht habe (und das ist es wohl, was Du mit "Schuld eigene" meinst, wenn ich Dich richtig verstehe), habe ich ja nie bestritten. Deshalb tut sie mir aber trotzdem weh.

Und grundsätzlich glaube ich einfach, bzw. es ist meine eigene Erfahrung, dass sich die Liebe nur sehr schlecht durch eine soziale Institution wie die Ehe bändigen bzw. schützen lässt. Das ist doch genau das Dilemma. Ehe ist sinnvoll, wir alle sehnen uns danach, irgendwo anzukommen, einen Partner zu finden, mit dem Zusammenleben dauerhaft möglich ist. Binden wir uns und heiraten, dann tun wir das in der aufrichtigen Hoffnung, dass sich unsere füreinander Gefühle festigen, den Alltag überleben und uns niemals verlassen mögen. Und wir geben uns das Versprechen, dafür zu kämpfen. Nur..so sehr wir uns das auch wünschen und soviel wir auch dafür tun können, es gibt einfach keine Garantie, dass es klappt. Und wenn es schiefgeht...dann hat man definitiv ein Problem. Ist man denn dann auch selbst schuld, weil man doch eigentlich hätte wissen müssen, dass es schief gehen kann?

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9. Dezember 2005 um 1:15
In Antwort auf isha_12900958

Entschuldige bitte....
aber die Frage, ob ich persönlich das Wort "Betthasi" als Beschimpfung empfinde stellt sich nicht, da dieses Wort qua Definition negativ besetzt ist. Außerdem suggeriert die Wortwahl, dass er es selbstverständlich nicht ernst mit mir meint. Denn ein "Betthasi" hält sich ein gewissenloser Ehemann nur zum Spaß, mit dem sucht er sich ein kleines, billiges, rein sexuelles Vergnügen. Und ich als sein "Betthasi" bin im besten Falle nur naiv und, das war ja der Inhalt deines ersten postings, vor allem selbst dran schuld. Das allerdings habe ich ja an keiner Stelle bestritten.

Ich habe diesen thread eröffnet, weil ich sehr durcheinander war, vorgestern und um diese Uhrzeit niemanden mehr anrufen wollte. Gehofft hatte ich, aufgewühlt wie ich war, ganz sicher auf Zuspruch, soweit das in einem solchen Forum überhaupt möglich ist. Vielleicht wollte ich mich auch einfach nur austauschen mit Menschen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind, weil die simple Feststellung, mit irgendeinem Problem nicht mutterseelen alleine dazustehen ja manchmal schon hilft.

Trotzdem hast du selbstverständlich alles Recht der Welt, deine Meinung zu schreiben, aber akzeptiere dann bitte auch, dass ich darauf so reagiere wie ich tue.

Ich finde deine Haltung ein wenig selbstgefällig, vielleicht ist es das, was mich stört. Als ließe sich jeder Schmerz im Leben vermeiden, solange man nur alles richtig macht. Die Tatsache, dass ich mich selbst in diese Lage gebracht habe (und das ist es wohl, was Du mit "Schuld eigene" meinst, wenn ich Dich richtig verstehe), habe ich ja nie bestritten. Deshalb tut sie mir aber trotzdem weh.

Und grundsätzlich glaube ich einfach, bzw. es ist meine eigene Erfahrung, dass sich die Liebe nur sehr schlecht durch eine soziale Institution wie die Ehe bändigen bzw. schützen lässt. Das ist doch genau das Dilemma. Ehe ist sinnvoll, wir alle sehnen uns danach, irgendwo anzukommen, einen Partner zu finden, mit dem Zusammenleben dauerhaft möglich ist. Binden wir uns und heiraten, dann tun wir das in der aufrichtigen Hoffnung, dass sich unsere füreinander Gefühle festigen, den Alltag überleben und uns niemals verlassen mögen. Und wir geben uns das Versprechen, dafür zu kämpfen. Nur..so sehr wir uns das auch wünschen und soviel wir auch dafür tun können, es gibt einfach keine Garantie, dass es klappt. Und wenn es schiefgeht...dann hat man definitiv ein Problem. Ist man denn dann auch selbst schuld, weil man doch eigentlich hätte wissen müssen, dass es schief gehen kann?

Eine späte Gleichgesinnte
Hallo, ich hoffe, Du hast Dich noch nicht völlig enttäuscht abgewandt.
Ich gebe Dir in Deiner sehr Argumentation in den meisten Punkten recht, wobei ich noch etwas hinzufügen möchte:

Quatsch, natürlich bist Du kein "Betthasi", das ist ein abqualifiziertender, beleidigender Ausdruck, der in Deiner Situation auch noch reichlich unsensibel ist. Allerdings habe ich immer immer wieder erlebt, daß jeder Mann, fast jedes Alters (sagen wir mal angefangen von 20) einen regelrechten Run auf jede einigermassen optisch ihren Bedürfnissen entsprechende anstellen, ob sie will oder nicht.

Der Mann, bei dem es bei mir geht, hat es nie geschafft, eine so zu bezeichnende Liebesbeziehung zu mir hinzukriegen. Trotzdem spiele ich die Rolle der Geliebten.

Er ist zwar nicht verheiratet, aber mit der Mutter seines ersten Kindes (die Kleine ist gerade mal ein Jahr alt und sehr süß) liiert. Außerdem sieht er blendend aus. Rein optisch ein Traummann. Überdurchschnittlich intelligent und äußerst kreativ. Und dann, jetzt kommts, zu allem Schlimmen noch 20 (ja, sage und schreibe) zwanzig Jahre jünger als ich.

Der Explosivstoff des Stückes ist damit schon fast vollständig. Fehlt nur noch zu sagen, dass ich ihn als Mann wie jemanden behandelt habe, der zwar Kumpel ist und attraktiv und ein bisschen Flirt hier, Flirt da aber das wars.
Kennengelernt hab ich ihn vor der Geburt seines ersten Kindes. Und nun noch schlimmer: Ich selber habe keine Kinder.

Wer hier die Böse ist, wenns kracht, die Rolle ist schon verteilt. Ich die böse Alte, gutaussehend, die Männer finden irgendwas an mir, und denken, ich sei die Erotik pur, trotz schlanker Figur und wenig Oberweite und sogar noch grauen Haaren.

Ich also so cool ich konnte (was machst, wenn so ein Bündel von Schönheit und Intelligenz sich, Jugend und so weiter) sich genau auf Dich konzentriert?
In der Gruppe, in der ich ihn kennenlernte, war alles erstens auf seiner, zweitens auf der Seite seiner Frau. Besonders die, die auf mich scharf waren.

Und ich: meine Rollenzuschreibung war schon fertig, bevor ich überhaupt selbst wußte, was los war. Ich habe ca. 2 oder 3 Jahre gebraucht, um wenigstens mir selber einzugestehen, daß ich in ihn verliebt bin. Um mich herum immer ein Minenfeld, jedes unserer Blicke wurde (wird) kontrolliert, bewacht. Gefahr, Gefahr.

Das vorläufige Ende: Eine unheimlich beeindruckende Charmeoffensive: Angefangen am Mittwoch mit sehnsüchtigem Blick der wunderschönen großen braunen Augen.
Am Freitag kämpfte er Abends vor unserer Veranstaltung darum, mich in seinen Wagen zu kriegen und brauste mit mir davon. Telefongespräch: Er müsse um 12 im Copyladen in der Nähe meiner Wohnung sein. Es war halb neun.

Ich war so freudig geschockt, dass ich garnichts begriff. Ich verabschiedete in mit der wirklich freundlich gemeinten Frage, ob ich ihm um 12 beim Copieren helfen sollte. Ich wusste ehrlich nicht, was er von mir wollte.

Nächstens Tag, um 8 Treff. Er sehr schlecht gelaunt, raunzt alle Leute an. Nervös. Er sei erst um 3 Uhr ins Bett gegangen.
Am Ende: Nochmal ein zaghafter Versuch einer wirklich süssen Charmeoffensive: Kann ich neben Dir gehen?

Und: Das wars. Seitdem: Wie so oft Kommunikation null. Zu Treffen erscheint er nicht und spannt alle ein, irgendwelche durchschaubaren Ausreden zu erfinden.

Natürlich, hätte ichs in dem Moment kapiert, hätte ich jetzt vielleicht was mit ihm. Bin ich erleichtert: Ja. Bin ich tieftraurig: Ja. Will ich mit ihm reden: Ja. Weiss ich dass ichs nicht kann: ja.

Er arbeitet gerade an einer Ausstellung mit seiner Frau/Freundin und stürzt sich mit voller Energie da hinein.

Ich bin seit fast vier Jahren, obwohl nie irgendwas passiert ist, seine sogenannte Geliebte. Unausgesprochen natürlich. Mit allen Nachteilen. Keine Kommunikation. Kein Anrufendürfen von meiner Seite etc. etc.

Es hilf also manch einer Frau nichts, selbst wenn sie für sich (unbewußt, bewußt) entscheidet, dass die die Finger davon lässt. Ich habe übrigens seit über 12 Jahren keinen Sex mehr gehabt. Nicht wegen mangelnder Gelegenheit. Sondern weil ich mich schlicht wohlfühlen will. Wenige Angebote waren weder eklig noch langweilig. Unter denen waren fast alle liiert. . . .

Wenn Du glaubtest, mit Deinem Schluß machen zu müssen, hast Du diese Entscheidung für Dich gewählt. Das Paar mit den Kindern wollen offensichtlich gute Eltern sein. Ob das für die Kinder wirklich gut ist (Kinder spüren sowas), haben die für sich entschieden. Okay. Dein Schlußmachen bitter aber doch richtig.

Freu Dich: Im Gegensatz zu mir hast Du wenigsten ab zu was erlebt. Und denk an die Zeit, die Dir noch bleibt. Verliebe Dich neu. Es gelingt Dir.

Schreibe. Egal ob Gedichte, Emails, Geschichten oder was auch immer. Schreibe. Oder male, wenn Du das besser kannst. Du, in Deinem Schmerz lebst. Du lebst sogar intensiv. Die höchste Phase der Kreativität ist möglich.

Alles Gute und Gruss
redmarlie

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9. Dezember 2005 um 2:09
In Antwort auf isha_12900958

Entschuldige bitte....
aber die Frage, ob ich persönlich das Wort "Betthasi" als Beschimpfung empfinde stellt sich nicht, da dieses Wort qua Definition negativ besetzt ist. Außerdem suggeriert die Wortwahl, dass er es selbstverständlich nicht ernst mit mir meint. Denn ein "Betthasi" hält sich ein gewissenloser Ehemann nur zum Spaß, mit dem sucht er sich ein kleines, billiges, rein sexuelles Vergnügen. Und ich als sein "Betthasi" bin im besten Falle nur naiv und, das war ja der Inhalt deines ersten postings, vor allem selbst dran schuld. Das allerdings habe ich ja an keiner Stelle bestritten.

Ich habe diesen thread eröffnet, weil ich sehr durcheinander war, vorgestern und um diese Uhrzeit niemanden mehr anrufen wollte. Gehofft hatte ich, aufgewühlt wie ich war, ganz sicher auf Zuspruch, soweit das in einem solchen Forum überhaupt möglich ist. Vielleicht wollte ich mich auch einfach nur austauschen mit Menschen, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind, weil die simple Feststellung, mit irgendeinem Problem nicht mutterseelen alleine dazustehen ja manchmal schon hilft.

Trotzdem hast du selbstverständlich alles Recht der Welt, deine Meinung zu schreiben, aber akzeptiere dann bitte auch, dass ich darauf so reagiere wie ich tue.

Ich finde deine Haltung ein wenig selbstgefällig, vielleicht ist es das, was mich stört. Als ließe sich jeder Schmerz im Leben vermeiden, solange man nur alles richtig macht. Die Tatsache, dass ich mich selbst in diese Lage gebracht habe (und das ist es wohl, was Du mit "Schuld eigene" meinst, wenn ich Dich richtig verstehe), habe ich ja nie bestritten. Deshalb tut sie mir aber trotzdem weh.

Und grundsätzlich glaube ich einfach, bzw. es ist meine eigene Erfahrung, dass sich die Liebe nur sehr schlecht durch eine soziale Institution wie die Ehe bändigen bzw. schützen lässt. Das ist doch genau das Dilemma. Ehe ist sinnvoll, wir alle sehnen uns danach, irgendwo anzukommen, einen Partner zu finden, mit dem Zusammenleben dauerhaft möglich ist. Binden wir uns und heiraten, dann tun wir das in der aufrichtigen Hoffnung, dass sich unsere füreinander Gefühle festigen, den Alltag überleben und uns niemals verlassen mögen. Und wir geben uns das Versprechen, dafür zu kämpfen. Nur..so sehr wir uns das auch wünschen und soviel wir auch dafür tun können, es gibt einfach keine Garantie, dass es klappt. Und wenn es schiefgeht...dann hat man definitiv ein Problem. Ist man denn dann auch selbst schuld, weil man doch eigentlich hätte wissen müssen, dass es schief gehen kann?

Späte Gleichgesinnte, Korrektur
Hallo, lizza 21,
hab so grauenvoll viele Fehler gemacht, siehe unten, die ich ja jetzt nicht mehr korrigieren kann, schicke deshalb noch mal eine korrigierte, in meiner eigenen Geschichte um einiges gestraffte und ein wenig umgestellte Fassung ab, hoffe, Du interessierst Dich überhaupt jetzt noch für das Thema.

Eine späte Gleichgesinnte
Hallo, ich gebe Dir in Deiner sehr guten, überlegten Argumentation in den meisten Punkten recht, wobei ich noch etwas hinzufügen möchte:

Quatsch, natürlich bist Du kein "Betthasi", das ist ein abqualifizierender, beleidigender Ausdruck, der in Deiner Situation auch noch reichlich unsensibel ist. Allerdings habe ich immer immer wieder erlebt, daß jeder Mann, fast jedes Alters (sagen wir mal angefangen von 20) einen regelrechten Run auf jede einigermassen optisch seinen Bedürfnissen entsprechende Frau anstellt, ob sie will oder nicht und egal, ob er liiert ist, verheiratet, seine Frau gerade hochschwanger im Bett liegt (hab ich auch schon erlebt) oder was auch immer. Und: wer ist schuld: das Betthasi, die andere Frau etc. pp. Nicht etwa der Mann.
Wenn Du glaubtest, mit Deinem Schluß machen zu müssen, wäre für Dich besser, ist diese Entscheidung auch richtig für Dich gewählt.
Das Paar mit den Kindern will offensichtlich ein gutes Elternpaar sein. Ob das für die Kinder wirklich gut ist (Kinder spüren sowas), haben die für sich entschieden. Okay. Dein Schlußmachen bitter aber doch richtig.

Freu Dich: Im Gegensatz zu mir hast Du wenigstens ab und zu was erlebt. Und wenigstens konntest Du Schlußmachen. Und denk an die Zeit, die Dir noch bleibt. Verliebe Dich neu. Es gelingt Dir.

Der Mann, bei dem es bei mir geht, hat es nie geschafft, eine so zu bezeichnende Liebesbeziehung zu mir hinzukriegen. Trotzdem spiele ich die Rolle der Geliebten.

Er ist zwar nicht verheiratet, aber mit der Mutter seines ersten Kindes (die Kleine ist gerade mal ein Jahr alt) liiert. Außerdem sieht er blendend aus. Rein optisch ein Traummann. Überdurchschnittlich intelligent und äußerst kreativ. Und dann, jetzt kommts, zu allem Schlimmen noch 20 (ja, sage und schreibe) zwanzig Jahre jünger als ich.
Der Explosivstoff des Stückes ist damit vollständig. Meine Rollenzuweisung war schon fertig, bevor ich überhaupt selbst wußte, was los war. Ich habe ca. 2 oder 3 Jahre gebraucht, um wenigstens mir selber einzugestehen, daß ich in ihn verliebt bin. Um mich herum immer ein Minenfeld.
Das vorläufige Ende: Eine unheimlich beeindruckende Charmeoffensive: Vor einer von uns gemeinsam geplanten Veranstaltung kämpfte er Abends darum, mich in seinen Wagen zu kriegen und brauste mit mir davon. Telefongespräch: Er müsse um 12 im Copyladen in der Nähe meiner Wohnung sein. Es war halb neun.
Ich war so freudig geschockt, dass ich garnichts begriff. Ich verabschiedete ihn mit der wirklich freundlich und ernsthaft gemeinten Frage, ob ich ihm um 12 beim Kopieren helfen solle. Ich wusste ehrlich nicht, was er von mir wollte. Nächstens Tag, um 8 Treff. Er sehr schlecht gelaunt, raunzt alle Leute an. Nervös. Er sei erst um 3 Uhr ins Bett gegangen.
Und: Das wars. Seitdem: Wie so oft Kommunikation null. Zu Treffen erscheint er nicht und spannt alle ein, irgendwelche durchschaubaren Ausreden zu erfinden.
Natürlich, hätte ichs in dem Moment kapiert, hätte ich jetzt vielleicht etwas mit ihm. Bin ich erleichtert: Ja. Bin ich tieftraurig: Ja. Will ich mit ihm reden: Ja. Weiss ich, dass ichs nicht kann: ja: Er arbeitet gerade an einer Ausstellung mit seiner Frau/Freundin und stürzt sich mit voller Energie da hinein. Was der junge Beau also wirklich von mir wollte, weiss ich bis heute nicht. Es gibt die Variante der jüngeren Männer, die sich eine Ältere suchen, weil sie glauben, die ist so glücklich, nochmal einen jüngeren abzukriegen, und macht alles mit.

Ich bin seit fast vier Jahren, obwohl nie irgendwas passiert ist, seine sogenannte Geliebte. Unausgesprochen natürlich. Mit allen Nachteilen. Keine Kommunikation. Kein Anrufendürfen von meiner Seite etc. etc.
Es hilft also manch einer Frau nichts, selbst wenn sie für sich (unbewußt, bewußt) entscheidet, dass sie die Finger davon lässt.

Wenn Du Zeit hast und Lust hast:
Schreibe. Egal ob Gedichte, Emails, Geschichten oder was auch immer. Schreibe. Oder male, wenn Du das besser kannst.
Du, in Deinem Schmerz lebst. Du lebst sogar intensiv. Die höchste Phase der Kreativität ist möglich. Du scheinst mir, auch von Deinen Antwort, ein sehr selbstbewusster, starker Mensch zu sein.

Alles Gute und Gruss
redmarlie

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