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Hilfe❗❗❗

28. Oktober um 19:38

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun" auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen. Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?

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28. Oktober um 20:02
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

erst einmal gute besserung!  hoffentlich wirst du wieder ganz gesund.

ich verstehe deine einstellung nicht.

du warst nur geliebte. die betonung liegt auf NUR. nicht  mehr.

weswegen bist du enttäuscht? ihr hattet nichts ausser einer bettgeschichte. wofür willst du dich rächen? wofür denn? keiner hat dich gezwungen abzutreiben. mit deiner erkrnkung wäre es eh nicht gut gegangen.

du suchst immer andere schuldige. ds ist aber das leben. leider. mn bekommt immer wieder eine auf´s dach. leider.

mach eine therapie. lass dir helfen etwas besser mti diesen schlägen umzugehen und lass diesen mann endlich in ruhe. keinen kontkt mehr. der soll rumhuren soviel er will. du bist nicht seien ehefrau. er ht keine verpflichtungen dir gegenüber.

zudem wenn dich dein gewicht udn deine haarfarbe stören, kannst du was daran ändern. es wurden auch schöne blonde schlanke frauen für dickere dunklelhaarige verlassen. das gibt es alles.

werde erst mal gesund. alles gute!

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29. Oktober um 0:20
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

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29. Oktober um 18:01

was ich nicht verstehe ist wieso man ungeschützten sex mit jemanden hat der noch sex mit anderen Frauen hat 

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28. Oktober um 20:02
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

erst einmal gute besserung!  hoffentlich wirst du wieder ganz gesund.

ich verstehe deine einstellung nicht.

du warst nur geliebte. die betonung liegt auf NUR. nicht  mehr.

weswegen bist du enttäuscht? ihr hattet nichts ausser einer bettgeschichte. wofür willst du dich rächen? wofür denn? keiner hat dich gezwungen abzutreiben. mit deiner erkrnkung wäre es eh nicht gut gegangen.

du suchst immer andere schuldige. ds ist aber das leben. leider. mn bekommt immer wieder eine auf´s dach. leider.

mach eine therapie. lass dir helfen etwas besser mti diesen schlägen umzugehen und lass diesen mann endlich in ruhe. keinen kontkt mehr. der soll rumhuren soviel er will. du bist nicht seien ehefrau. er ht keine verpflichtungen dir gegenüber.

zudem wenn dich dein gewicht udn deine haarfarbe stören, kannst du was daran ändern. es wurden auch schöne blonde schlanke frauen für dickere dunklelhaarige verlassen. das gibt es alles.

werde erst mal gesund. alles gute!

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28. Oktober um 20:17
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 


Ich bin da echt sprachlos ob deinen scheusslichen Schicksalsschlägen. Aber ich möchte dir echt auch ans Herz Legen, such dir  sofort einen Therapieplatz, ev. mit Hilfe eines Hausarztes. Sowas können nur Profis wieder richten. Alles, alles Gute dir. Lg

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28. Oktober um 20:23
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Erstmal gute Besserung.
Ich kann verstehen, dass du aufgrund deiner Kindheit keine genaue Zugehörigkeit verspürst und dich an einen verheirateten Mann klammert. 
Er tut dir aber nicht gut, das weisst du selbst. Durchbrich den Kreislauf und vermeide jeden Kontakt zu ihm.
Du bist auch was Wert und musst viel mehr leisten als Menschen, die in einem intakten Umfeld aufgewachsen sind.
Bitte mach eine Therapie, da gibt's so viele Themen in deinem Leben, die kannst du nicht alleine aufarbeiten.
Alles Gute! 

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28. Oktober um 21:27
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Lass dich virtuell einmal ganz feste umarmen. Das liest sich alles so schrecklich was du schreibst. Du hast so viel durchgemacht und da ist es klar, dass du irgendwann einmal nicht mehr kannst.

ich glaube auch, dass du am besten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Da ist so viel schlimmes , das dir widerfahren ist. Du musst lernen, die selber wertzuschätzen und den anderen nicht solche eine Macht über dich zu geben. Niemand sollte die Möglichkeit haben, die so fertig zu machen. Das musst du lernen, du kannst das lernen ohne verbittert udn verzweifelt zu sein.

Und die Rachepläne gegen diesen Mann... nunja, das ist sehr verständlich, dass du die hast. Es ist schlimmes passiert udn er hat dich emotional sehr ausgenutzt. Aber bitte, stelle dich mit ihm nicht auf ein Niveau. Du brauchst das doch nicht. Er ist ein Ballast, den du jetzt mal schön beiseite schiebst. Verschwende keinen Gedanken an ihn, denn damit bekommt er mehr macht über dich. Es tut am Anfang weh, doch du wirst sehen, dass du das kannst.

Und dann geh bitte zu einem Psychologen und nimm eine Therapie an. Das was du in deinem Leben durchgemacht hast, ist mehr als man bewältigen kann.

Alles Gute und pass gut auf dich auf.

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28. Oktober um 21:40
In Antwort auf annaan3

Lass dich virtuell einmal ganz feste umarmen. Das liest sich alles so schrecklich was du schreibst. Du hast so viel durchgemacht und da ist es klar, dass du irgendwann einmal nicht mehr kannst.

ich glaube auch, dass du am besten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Da ist so viel schlimmes , das dir widerfahren ist. Du musst lernen, die selber wertzuschätzen und den anderen nicht solche eine Macht über dich zu geben. Niemand sollte die Möglichkeit haben, die so fertig zu machen. Das musst du lernen, du kannst das lernen ohne verbittert udn verzweifelt zu sein.

Und die Rachepläne gegen diesen Mann... nunja, das ist sehr verständlich, dass du die hast. Es ist schlimmes passiert udn er hat dich emotional sehr ausgenutzt. Aber bitte, stelle dich mit ihm nicht auf ein Niveau. Du brauchst das doch nicht. Er ist ein Ballast, den du jetzt mal schön beiseite schiebst. Verschwende keinen Gedanken an ihn, denn damit bekommt er mehr macht über dich. Es tut am Anfang weh, doch du wirst sehen, dass du das kannst.

Und dann geh bitte zu einem Psychologen und nimm eine Therapie an. Das was du in deinem Leben durchgemacht hast, ist mehr als man bewältigen kann.

Alles Gute und pass gut auf dich auf.

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

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28. Oktober um 22:04
In Antwort auf dalie04

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

ja, das ist normal. es ist so eine lange zeit und so eine tiefe bindung entstanden, da ist es schwierig, abzuhaken. das vertrauen ist kaputt und hat leider wohl auch so eine art urvertrauen verraten. es tut mir so leid. aber leider zeigt sich hier eine typische geliebtensituation. solange alles gut und einfah ist, super. wenn jedoch etwas ernst wird und der mensch gefordert wird, dann entziehen sich diese männer allem. und man sieht, dass man nie mehr für den anderen war.

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29. Oktober um 0:20
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

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29. Oktober um 6:29
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

hey 
tut mir wirklich sehr leid für dich alles .... gut Besserung 😘
man deiner Stelle würde ich anonyme Briefe schreiben an seine Frau in denen du sie aufklärst, was ihr Mann immer so macht. 
Hoffe das war iwi hilfreich 
alles gute noch 😘

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29. Oktober um 8:06
In Antwort auf gabriela1440

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

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29. Oktober um 10:28

Du wusstest auf was du dich einlässt bei einem verheirateten Mann

und dann hat er dich fallen lassen... damit musstest du rechnen

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29. Oktober um 10:36
In Antwort auf dalie04

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

du übersiehst einen wesentlichen punkt:
was er in zukunft tut oder nicht tut, ob er glücklich ist oder leidet, hat keinerlei bedeutung für dein leben!

daher solltest du genau das tun, was für dich am besten ist.
und da denk ich: je schneller du ihn dir aus dem kopf schlägst, desto besser!
du solltest nicht still gehen, sondern hoffnungsvoll: endlich beginnt der rest deines lebens! so wie ich das sehe, kanns doch eigentlich nur besser werden?!

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29. Oktober um 17:49
In Antwort auf dalie04

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

vielleicht war er schlicht und einfach überfordert...
denn das ist ja nun wirklich nicht wenig, was du in den vergangenen jahren erleben musstest...
schliess mit ihm ab und mach deine therapie weiter...ich bin mir sicher, wenn
du dran bleibst, wirst du irgendwann auch glücklich werden...
viel glück dir...

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29. Oktober um 18:01

was ich nicht verstehe ist wieso man ungeschützten sex mit jemanden hat der noch sex mit anderen Frauen hat 

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29. Oktober um 19:19
In Antwort auf dalie04

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

nein - genau darum geht es gar nicht! Mit Groll im Herzen kann niemand froh werden.

Inneren Frieden erreicht eine Frau nur, wenn sie sich nicht mit Rachegedanken plagt.
Für diesen Mann war es ja viel zu leicht, Dich so zu manipulieren, wie es für IHN, als Liebhaber gepasst hat. Das, liebe dalie, darfst Du nie wieder zulassen!

Leider wirst DU so oder so nicht verhindern können, dass dieser Kerl sein Lotterleben weiter so führt. Einziger Trost - vielleicht - auch für IHN wird eines Tages die ''Abrechnung'' kommen, weil er nahezu alle Menschen, die ihn mögen, hinters Licht führt. Aber am meisten belügt er sich selbst, was ihm eines Tages bewusst werden wird - und das ist sein Leben, welches ER allein beeinflusst mit seinen Taten.

Du und ich, wir können keinen Menschen ändern - eher würden genau Du und ich daran zerbrechen müssen, weil es einfach nicht funktioniert - egal, wie viel Herz wir da reinhängen. Eher wird auch noch drauf getreten.

Warum das so ist? Nun, weil annähernd alle Menschen geneigt sind, gierig allem nachzugehen, was ''mensch'' anziehend findet für sich (und NUR für SICH!) Und geht es nicht nach seinen Vorstellungen, verliert er (mensch) das Interesse - das wars.

Liebe allein - jedenfalls, was viele darunter verstehen, macht keinen besseren Menschen, wenn dieser eigentlich egoistisch und lieblos agiert - er ist wie er ist.

In so einer Beziehung gibt es nur EINEN Liebenden, während sich der andere ''lieben lässt''. Er ( der Andere) fragt gar nicht danach, was der Liebende sich wünscht, weil er sich schnell daran gewöhnt hat, verwöhnt zu werden  - er setzt seinen WILLEN durch
und hält das für völlig selbstverständlich. Solche Menschen sind jedoch auch geübt darin, das begehrte Objekt zu verführen und all die schönen Dinge anfangs noch zu sagen und zu tun, von denen er gelernt hat, dass Frau sie gern hört. Und schon ist sie hin. Von da an geht es leider auch wieder bergab.

Schwer zu sagen, ob das reine Reflexe sind oder Absicht.

Und nein - das Leben ist immer eine Herausforderung, auf die ich mich einlassen kann oder sie ablehnen und mich einigeln. Für mich weiß ich inzwischen, dass ich zu gerne lebe, um es mir noch zusätzlich unnötig schwer zu machen. Ein Sauertopf werden - wegen eines Mannes??? Das fällt mir doch im Traum nicht ein ! Auch für Dich wird es wieder neues Glück geben - nur diesmal, wirst Du sicher diese Hingabe wie bisher, etwas einschränken und noch genauer prüfen, ob es/er die Herausforderung wert ist.

Leben heißt, l e b e n  - hier und jetzt, was morgen ist, weiß doch keiner ..🌼 .. 🌻..

🌞

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29. Oktober um 19:36

Ich denke nicht, dass sie aus Prinzip damit rechnen musste, von dem Typen fallen gelassen zu werden. Nicht jeder Mann, der eine Geliebte hat, ist ein Charakterschwein. Und nach 12 Jahren(!) geteilter Intimität entseht doch auch bei vielen Männern eine Bindung, meist schon wesentlich schneller.
Schade, dass sie nicht schnell genug reagiert hat, als sie ihn zum letzten Mal traf.
Die Frau zu informieren ist vielleicht nicht ratsam, weil man sich später wohl doch damit unwohl fühlt. Aber ich würde ihr raten zu versuchen, ihn noch einmal mit seinem Verhalten zu konfrontieren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Er hat sich einer Frau gegenüber, die so viele Jahre lang für ihn da war und mit der er immer wieder innige Dinge erlebt hat, mit Empathie und Respekt zu verhalten. Ich finde nicht, dass sie weniger 'Rechte' hat, als die Ehefrau, denn schließlich trägt sie ja die Hauptlast in dem Arrangement und investiert im Prinzip ihr ganzes Leben für ein paar Stunden mit ihm.

Sich da klein zu machen (von wegen es war 'nur' Sex) ist doch auch ganz kontraproduktiv!

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29. Oktober um 21:57
In Antwort auf maude65-

Ich denke nicht, dass sie aus Prinzip damit rechnen musste, von dem Typen fallen gelassen zu werden. Nicht jeder Mann, der eine Geliebte hat, ist ein Charakterschwein. Und nach 12 Jahren(!) geteilter Intimität entseht doch auch bei vielen Männern eine Bindung, meist schon wesentlich schneller.
Schade, dass sie nicht schnell genug reagiert hat, als sie ihn zum letzten Mal traf.
Die Frau zu informieren ist vielleicht nicht ratsam, weil man sich später wohl doch damit unwohl fühlt. Aber ich würde ihr raten zu versuchen, ihn noch einmal mit seinem Verhalten zu konfrontieren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Er hat sich einer Frau gegenüber, die so viele Jahre lang für ihn da war und mit der er immer wieder innige Dinge erlebt hat, mit Empathie und Respekt zu verhalten. Ich finde nicht, dass sie weniger 'Rechte' hat, als die Ehefrau, denn schließlich trägt sie ja die Hauptlast in dem Arrangement und investiert im Prinzip ihr ganzes Leben für ein paar Stunden mit ihm.

Sich da klein zu machen (von wegen es war 'nur' Sex) ist doch auch ganz kontraproduktiv!

Es war ja nicht nur Intimität. Wenn ich in einer Beziehung war und wir uns nicht trafen, standen wir trotzdem in Kontakt und wussten was der andere tut und wie es ihm geht.

Und diese Vorstellung, dass es das auch nicht mehr geben wird....macht mich so unendlich traurig.

Er hatte mir das angeboten bzw danach gebettelt, dass wir im Kontakt bleiben. Dass man miteinander einen vernünftigen Umgang hat. Doch wie sollte das funktionieren, wenn er noch nicht mal in den schwersten Stunden da sein konnte. Da kann ich dann nicht mehr und muss dann wenigstens dort konsequent sein. 
Und ich darf gar nicht daran denken, wenn wir uns mal wieder zufällig sehen. 9 Jahre habe ich ihn grundsätzlich mit Familie im Urlaub gesehen,  da ich dort wo er eine Ferienwohnung hat, ich auch seit 15Jahren eine habe.

Ich hatte ihn das auch alles mal gesagt, dass sein Verhalten mich sehr enttäuscht hat. Doch seine Entschuldigung war "Dachte nicht, dass es dir so schlecht geht", "Habe Probleme zuhause und muss mich da kümmern, sorry"

Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass er da gewesen wäre und dass man wenigstens ein Ende findet, wo man sich danach noch in die Augen schauen kann. Doch noch nicht einmal das hat er sich nach allem verdient.

Er sowie ich war mehr als nur eine Geliebte. Er hat mir vertraut und mir auch viele Dinge anvertraut. Und deswegen hätte ich nie im Leben gedacht, dass er das nach 12 Jahren....wo es 1Mal kompliziert wurde alles hinschmeißt.

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29. Oktober um 22:19

Das ist doch echt elend von dem Typen. Ich würde mir an deiner Stelle jedenfalls NICHT noch ständig reinziehen, dass du ihm völlig egal bist, sondern das eher so einordnen, dass er wirklich überfordert ist. Immerhin hatte er dich nicht zum Schwangerschaftsabbruch gedrängt und vermutlich verdrängt er das Ganze völlig, das können Männer super...

Es ist auch kein Zeichen von Schwäche, wenn man versucht, den Kontakt zu einer wichtigen Bezugsperson irgendwie zu halten. Man muss sich doch nicht für Bindung schämen!
Aber es kann trotzdem sein, dass der Kerl für immer abtaucht. Dann kann man sich vielleicht vorstellen, dass er durchaus noch an einen denkt, ihm aber einfach die Eier fehlen, dies auch angemessen zu kommunizieren.

Sei nicht so traurig...das Leben war einfach ungerecht, du hast nichts falsch gemacht

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30. Oktober um 9:26
In Antwort auf dalie04

Es war ja nicht nur Intimität. Wenn ich in einer Beziehung war und wir uns nicht trafen, standen wir trotzdem in Kontakt und wussten was der andere tut und wie es ihm geht.

Und diese Vorstellung, dass es das auch nicht mehr geben wird....macht mich so unendlich traurig.

Er hatte mir das angeboten bzw danach gebettelt, dass wir im Kontakt bleiben. Dass man miteinander einen vernünftigen Umgang hat. Doch wie sollte das funktionieren, wenn er noch nicht mal in den schwersten Stunden da sein konnte. Da kann ich dann nicht mehr und muss dann wenigstens dort konsequent sein. 
Und ich darf gar nicht daran denken, wenn wir uns mal wieder zufällig sehen. 9 Jahre habe ich ihn grundsätzlich mit Familie im Urlaub gesehen,  da ich dort wo er eine Ferienwohnung hat, ich auch seit 15Jahren eine habe.

Ich hatte ihn das auch alles mal gesagt, dass sein Verhalten mich sehr enttäuscht hat. Doch seine Entschuldigung war "Dachte nicht, dass es dir so schlecht geht", "Habe Probleme zuhause und muss mich da kümmern, sorry"

Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass er da gewesen wäre und dass man wenigstens ein Ende findet, wo man sich danach noch in die Augen schauen kann. Doch noch nicht einmal das hat er sich nach allem verdient.

Er sowie ich war mehr als nur eine Geliebte. Er hat mir vertraut und mir auch viele Dinge anvertraut. Und deswegen hätte ich nie im Leben gedacht, dass er das nach 12 Jahren....wo es 1Mal kompliziert wurde alles hinschmeißt.

spätestens JETZT weißt du dass von ihm alles nur bla bla war um dich warm zu halten....

hast du ernsthaft gedacht er trennt sich irgendwann???
wenn er es seit jahren nicht gemacht hat?

also den schuh musst du dir selbst anziehen....
 

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30. Oktober um 20:45
In Antwort auf theola

spätestens JETZT weißt du dass von ihm alles nur bla bla war um dich warm zu halten....

hast du ernsthaft gedacht er trennt sich irgendwann???
wenn er es seit jahren nicht gemacht hat?

also den schuh musst du dir selbst anziehen....
 

Es geht nicht darum, ob er sich trennt oder nicht! Offenbar hätte für die TE doch alles so bleiben können mit ihm, wie es war.

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