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Hilfe❗❗❗

28. Oktober 2018 um 19:38

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun" auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen. Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?

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28. Oktober 2018 um 20:02
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

erst einmal gute besserung!  hoffentlich wirst du wieder ganz gesund.

ich verstehe deine einstellung nicht.

du warst nur geliebte. die betonung liegt auf NUR. nicht  mehr.

weswegen bist du enttäuscht? ihr hattet nichts ausser einer bettgeschichte. wofür willst du dich rächen? wofür denn? keiner hat dich gezwungen abzutreiben. mit deiner erkrnkung wäre es eh nicht gut gegangen.

du suchst immer andere schuldige. ds ist aber das leben. leider. mn bekommt immer wieder eine auf´s dach. leider.

mach eine therapie. lass dir helfen etwas besser mti diesen schlägen umzugehen und lass diesen mann endlich in ruhe. keinen kontkt mehr. der soll rumhuren soviel er will. du bist nicht seien ehefrau. er ht keine verpflichtungen dir gegenüber.

zudem wenn dich dein gewicht udn deine haarfarbe stören, kannst du was daran ändern. es wurden auch schöne blonde schlanke frauen für dickere dunklelhaarige verlassen. das gibt es alles.

werde erst mal gesund. alles gute!

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28. Oktober 2018 um 20:17
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 


Ich bin da echt sprachlos ob deinen scheusslichen Schicksalsschlägen. Aber ich möchte dir echt auch ans Herz Legen, such dir  sofort einen Therapieplatz, ev. mit Hilfe eines Hausarztes. Sowas können nur Profis wieder richten. Alles, alles Gute dir. Lg

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28. Oktober 2018 um 20:23
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Erstmal gute Besserung.
Ich kann verstehen, dass du aufgrund deiner Kindheit keine genaue Zugehörigkeit verspürst und dich an einen verheirateten Mann klammert. 
Er tut dir aber nicht gut, das weisst du selbst. Durchbrich den Kreislauf und vermeide jeden Kontakt zu ihm.
Du bist auch was Wert und musst viel mehr leisten als Menschen, die in einem intakten Umfeld aufgewachsen sind.
Bitte mach eine Therapie, da gibt's so viele Themen in deinem Leben, die kannst du nicht alleine aufarbeiten.
Alles Gute! 

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28. Oktober 2018 um 21:27
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Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Lass dich virtuell einmal ganz feste umarmen. Das liest sich alles so schrecklich was du schreibst. Du hast so viel durchgemacht und da ist es klar, dass du irgendwann einmal nicht mehr kannst.

ich glaube auch, dass du am besten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Da ist so viel schlimmes , das dir widerfahren ist. Du musst lernen, die selber wertzuschätzen und den anderen nicht solche eine Macht über dich zu geben. Niemand sollte die Möglichkeit haben, die so fertig zu machen. Das musst du lernen, du kannst das lernen ohne verbittert udn verzweifelt zu sein.

Und die Rachepläne gegen diesen Mann... nunja, das ist sehr verständlich, dass du die hast. Es ist schlimmes passiert udn er hat dich emotional sehr ausgenutzt. Aber bitte, stelle dich mit ihm nicht auf ein Niveau. Du brauchst das doch nicht. Er ist ein Ballast, den du jetzt mal schön beiseite schiebst. Verschwende keinen Gedanken an ihn, denn damit bekommt er mehr macht über dich. Es tut am Anfang weh, doch du wirst sehen, dass du das kannst.

Und dann geh bitte zu einem Psychologen und nimm eine Therapie an. Das was du in deinem Leben durchgemacht hast, ist mehr als man bewältigen kann.

Alles Gute und pass gut auf dich auf.

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28. Oktober 2018 um 21:40
In Antwort auf annaan3

Lass dich virtuell einmal ganz feste umarmen. Das liest sich alles so schrecklich was du schreibst. Du hast so viel durchgemacht und da ist es klar, dass du irgendwann einmal nicht mehr kannst.

ich glaube auch, dass du am besten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltest. Da ist so viel schlimmes , das dir widerfahren ist. Du musst lernen, die selber wertzuschätzen und den anderen nicht solche eine Macht über dich zu geben. Niemand sollte die Möglichkeit haben, die so fertig zu machen. Das musst du lernen, du kannst das lernen ohne verbittert udn verzweifelt zu sein.

Und die Rachepläne gegen diesen Mann... nunja, das ist sehr verständlich, dass du die hast. Es ist schlimmes passiert udn er hat dich emotional sehr ausgenutzt. Aber bitte, stelle dich mit ihm nicht auf ein Niveau. Du brauchst das doch nicht. Er ist ein Ballast, den du jetzt mal schön beiseite schiebst. Verschwende keinen Gedanken an ihn, denn damit bekommt er mehr macht über dich. Es tut am Anfang weh, doch du wirst sehen, dass du das kannst.

Und dann geh bitte zu einem Psychologen und nimm eine Therapie an. Das was du in deinem Leben durchgemacht hast, ist mehr als man bewältigen kann.

Alles Gute und pass gut auf dich auf.

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

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28. Oktober 2018 um 22:04
In Antwort auf dalie04

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

ja, das ist normal. es ist so eine lange zeit und so eine tiefe bindung entstanden, da ist es schwierig, abzuhaken. das vertrauen ist kaputt und hat leider wohl auch so eine art urvertrauen verraten. es tut mir so leid. aber leider zeigt sich hier eine typische geliebtensituation. solange alles gut und einfah ist, super. wenn jedoch etwas ernst wird und der mensch gefordert wird, dann entziehen sich diese männer allem. und man sieht, dass man nie mehr für den anderen war.

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29. Oktober 2018 um 0:20
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

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29. Oktober 2018 um 6:29
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

hey 
tut mir wirklich sehr leid für dich alles .... gut Besserung 😘
man deiner Stelle würde ich anonyme Briefe schreiben an seine Frau in denen du sie aufklärst, was ihr Mann immer so macht. 
Hoffe das war iwi hilfreich 
alles gute noch 😘

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29. Oktober 2018 um 8:06
In Antwort auf gabriela1440

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

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29. Oktober 2018 um 17:49
In Antwort auf dalie04

Danke für die Antworten und die Zeit, die ihr Euch gekommen habt.  
Wir kennen uns nun SO viele Jahre und er war für mich nicht nur eine Bettgeschichte. Er war auch ein Freund. Ein Vertrauter. Und auch als wir uns mal längere Zeit nicht sahen, meldete er sich hin und wieder.
Er war irgendwie immer da.
Und nun fühlt sich alles so sinnlos und leer an. Man hatte doch noch so viele Ideen, was man noch machen könnte...doch nichts wurde mal umgesetzt.

Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie. Doch die Gedanken kreisen nur um ihn und um das was passiert ist.

vielleicht war er schlicht und einfach überfordert...
denn das ist ja nun wirklich nicht wenig, was du in den vergangenen jahren erleben musstest...
schliess mit ihm ab und mach deine therapie weiter...ich bin mir sicher, wenn
du dran bleibst, wirst du irgendwann auch glücklich werden...
viel glück dir...

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29. Oktober 2018 um 19:19
In Antwort auf dalie04

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

nein - genau darum geht es gar nicht! Mit Groll im Herzen kann niemand froh werden.

Inneren Frieden erreicht eine Frau nur, wenn sie sich nicht mit Rachegedanken plagt.
Für diesen Mann war es ja viel zu leicht, Dich so zu manipulieren, wie es für IHN, als Liebhaber gepasst hat. Das, liebe dalie, darfst Du nie wieder zulassen!

Leider wirst DU so oder so nicht verhindern können, dass dieser Kerl sein Lotterleben weiter so führt. Einziger Trost - vielleicht - auch für IHN wird eines Tages die ''Abrechnung'' kommen, weil er nahezu alle Menschen, die ihn mögen, hinters Licht führt. Aber am meisten belügt er sich selbst, was ihm eines Tages bewusst werden wird - und das ist sein Leben, welches ER allein beeinflusst mit seinen Taten.

Du und ich, wir können keinen Menschen ändern - eher würden genau Du und ich daran zerbrechen müssen, weil es einfach nicht funktioniert - egal, wie viel Herz wir da reinhängen. Eher wird auch noch drauf getreten.

Warum das so ist? Nun, weil annähernd alle Menschen geneigt sind, gierig allem nachzugehen, was ''mensch'' anziehend findet für sich (und NUR für SICH!) Und geht es nicht nach seinen Vorstellungen, verliert er (mensch) das Interesse - das wars.

Liebe allein - jedenfalls, was viele darunter verstehen, macht keinen besseren Menschen, wenn dieser eigentlich egoistisch und lieblos agiert - er ist wie er ist.

In so einer Beziehung gibt es nur EINEN Liebenden, während sich der andere ''lieben lässt''. Er ( der Andere) fragt gar nicht danach, was der Liebende sich wünscht, weil er sich schnell daran gewöhnt hat, verwöhnt zu werden  - er setzt seinen WILLEN durch
und hält das für völlig selbstverständlich. Solche Menschen sind jedoch auch geübt darin, das begehrte Objekt zu verführen und all die schönen Dinge anfangs noch zu sagen und zu tun, von denen er gelernt hat, dass Frau sie gern hört. Und schon ist sie hin. Von da an geht es leider auch wieder bergab.

Schwer zu sagen, ob das reine Reflexe sind oder Absicht.

Und nein - das Leben ist immer eine Herausforderung, auf die ich mich einlassen kann oder sie ablehnen und mich einigeln. Für mich weiß ich inzwischen, dass ich zu gerne lebe, um es mir noch zusätzlich unnötig schwer zu machen. Ein Sauertopf werden - wegen eines Mannes??? Das fällt mir doch im Traum nicht ein ! Auch für Dich wird es wieder neues Glück geben - nur diesmal, wirst Du sicher diese Hingabe wie bisher, etwas einschränken und noch genauer prüfen, ob es/er die Herausforderung wert ist.

Leben heißt, l e b e n  - hier und jetzt, was morgen ist, weiß doch keiner ..🌼 .. 🌻..

🌞

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29. Oktober 2018 um 19:36

Ich denke nicht, dass sie aus Prinzip damit rechnen musste, von dem Typen fallen gelassen zu werden. Nicht jeder Mann, der eine Geliebte hat, ist ein Charakterschwein. Und nach 12 Jahren(!) geteilter Intimität entseht doch auch bei vielen Männern eine Bindung, meist schon wesentlich schneller.
Schade, dass sie nicht schnell genug reagiert hat, als sie ihn zum letzten Mal traf.
Die Frau zu informieren ist vielleicht nicht ratsam, weil man sich später wohl doch damit unwohl fühlt. Aber ich würde ihr raten zu versuchen, ihn noch einmal mit seinem Verhalten zu konfrontieren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Er hat sich einer Frau gegenüber, die so viele Jahre lang für ihn da war und mit der er immer wieder innige Dinge erlebt hat, mit Empathie und Respekt zu verhalten. Ich finde nicht, dass sie weniger 'Rechte' hat, als die Ehefrau, denn schließlich trägt sie ja die Hauptlast in dem Arrangement und investiert im Prinzip ihr ganzes Leben für ein paar Stunden mit ihm.

Sich da klein zu machen (von wegen es war 'nur' Sex) ist doch auch ganz kontraproduktiv!

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29. Oktober 2018 um 21:57
In Antwort auf maude65-

Ich denke nicht, dass sie aus Prinzip damit rechnen musste, von dem Typen fallen gelassen zu werden. Nicht jeder Mann, der eine Geliebte hat, ist ein Charakterschwein. Und nach 12 Jahren(!) geteilter Intimität entseht doch auch bei vielen Männern eine Bindung, meist schon wesentlich schneller.
Schade, dass sie nicht schnell genug reagiert hat, als sie ihn zum letzten Mal traf.
Die Frau zu informieren ist vielleicht nicht ratsam, weil man sich später wohl doch damit unwohl fühlt. Aber ich würde ihr raten zu versuchen, ihn noch einmal mit seinem Verhalten zu konfrontieren, ohne Rücksicht auf Verluste.
Er hat sich einer Frau gegenüber, die so viele Jahre lang für ihn da war und mit der er immer wieder innige Dinge erlebt hat, mit Empathie und Respekt zu verhalten. Ich finde nicht, dass sie weniger 'Rechte' hat, als die Ehefrau, denn schließlich trägt sie ja die Hauptlast in dem Arrangement und investiert im Prinzip ihr ganzes Leben für ein paar Stunden mit ihm.

Sich da klein zu machen (von wegen es war 'nur' Sex) ist doch auch ganz kontraproduktiv!

Es war ja nicht nur Intimität. Wenn ich in einer Beziehung war und wir uns nicht trafen, standen wir trotzdem in Kontakt und wussten was der andere tut und wie es ihm geht.

Und diese Vorstellung, dass es das auch nicht mehr geben wird....macht mich so unendlich traurig.

Er hatte mir das angeboten bzw danach gebettelt, dass wir im Kontakt bleiben. Dass man miteinander einen vernünftigen Umgang hat. Doch wie sollte das funktionieren, wenn er noch nicht mal in den schwersten Stunden da sein konnte. Da kann ich dann nicht mehr und muss dann wenigstens dort konsequent sein. 
Und ich darf gar nicht daran denken, wenn wir uns mal wieder zufällig sehen. 9 Jahre habe ich ihn grundsätzlich mit Familie im Urlaub gesehen,  da ich dort wo er eine Ferienwohnung hat, ich auch seit 15Jahren eine habe.

Ich hatte ihn das auch alles mal gesagt, dass sein Verhalten mich sehr enttäuscht hat. Doch seine Entschuldigung war "Dachte nicht, dass es dir so schlecht geht", "Habe Probleme zuhause und muss mich da kümmern, sorry"

Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass er da gewesen wäre und dass man wenigstens ein Ende findet, wo man sich danach noch in die Augen schauen kann. Doch noch nicht einmal das hat er sich nach allem verdient.

Er sowie ich war mehr als nur eine Geliebte. Er hat mir vertraut und mir auch viele Dinge anvertraut. Und deswegen hätte ich nie im Leben gedacht, dass er das nach 12 Jahren....wo es 1Mal kompliziert wurde alles hinschmeißt.

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29. Oktober 2018 um 22:19

Das ist doch echt elend von dem Typen. Ich würde mir an deiner Stelle jedenfalls NICHT noch ständig reinziehen, dass du ihm völlig egal bist, sondern das eher so einordnen, dass er wirklich überfordert ist. Immerhin hatte er dich nicht zum Schwangerschaftsabbruch gedrängt und vermutlich verdrängt er das Ganze völlig, das können Männer super...

Es ist auch kein Zeichen von Schwäche, wenn man versucht, den Kontakt zu einer wichtigen Bezugsperson irgendwie zu halten. Man muss sich doch nicht für Bindung schämen!
Aber es kann trotzdem sein, dass der Kerl für immer abtaucht. Dann kann man sich vielleicht vorstellen, dass er durchaus noch an einen denkt, ihm aber einfach die Eier fehlen, dies auch angemessen zu kommunizieren.

Sei nicht so traurig...das Leben war einfach ungerecht, du hast nichts falsch gemacht

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30. Oktober 2018 um 20:45

Es geht nicht darum, ob er sich trennt oder nicht! Offenbar hätte für die TE doch alles so bleiben können mit ihm, wie es war.

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30. Oktober 2018 um 20:57
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Hi du liebe.Volle Packung kam da auf dich zu...
was ich tun würde:ventil für den inneren frust,die wut und alle negativen gefühle suchen.
zb alles aufschreiben.in persönlichen briefen.auch an personen die gar nicht mehr in deinem leben sind,oder am leben sind .
DANN VERBRENNE DIESE BRIEFE
Geh raus spazieren,gibt kein schlechtes wetter,nur schlechte kleidung.guck dir die natur an.ich streife querfeld ein.sehe insekten,spannende natur.und füre laute selbstgespräche.rede mit mir wie wenn ich eine freundin wäre die in der situation ist.frage sie was ihr gut tun würde.mir hilft heisses bad,wärmflasche,malen,
Anbei mein zuletzt  gemaltes  Bild.Ich wünsche Euch allen einen aktiven Schutzengel an eurer seite.
UND BEGINNE DICH ZU LIEBEN

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30. Oktober 2018 um 20:58
In Antwort auf gabriela1440

der Mann tut das weil er es KANN.

Aber was tust DU für DICH ?

Erzähl mir nicht, dass Du nichts kannst, außer nur für einen Mann da zu sein ?

Wenn Du ein gutes Leben willst, dann sorge dafür, dass Du es bekommst, indem Du es DIR gut gehen lässt und Du gut für DICH sorgst.
Kein Mensch wird es je schaffen, Dich vollkommen glücklich zu machen, wenn Du nicht weißt, wie wertvoll Du bist.

Wusstest Du das eigentlich schon?

Wuunderbare Antwort

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31. Oktober 2018 um 20:28
In Antwort auf dalie04

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

...ihn so weiter ''huren'' lassen...

streiche diesen Wortschatz am besten gleich aus Deinem Gedächtnis. Das ist nämlich ein krasser Mitverursacher Deine negativen Gedanken.

Du musst lernen, dass es Tätigkeiten unter den Menschen gibt, denen sie suchtartig nachgehen und noch andere, die ihnen nahestehen damit verletzen.

Und wenn DU glaubst, dass seine Ehefrau ein dumper ''Eisklotz'' ist, nur weil sie das alles erduldet, dann befindest Du Dich im Irrtum. Und eigentlich bist Du nicht besser als dieser Mann, auf den Du Dich so sorglos eingelassen hast, wohlwissend, dass er fest liiert ist und Familie hat. Aber denen darf man ja wohl Alles zumuten .. hää???

Bitte, entschuldige meine harten Worte an Dich, aber es ist an der Zeit, dass Du endlich von Deiner Wut runterkommst, indem Du Dich eventuell mal daran erinnerst, dass auch Du andere Menschen unglücklich gemacht haben könntest mit Deinem Verhalten.

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31. Oktober 2018 um 21:48
In Antwort auf gabriela1440

...ihn so weiter ''huren'' lassen...

streiche diesen Wortschatz am besten gleich aus Deinem Gedächtnis. Das ist nämlich ein krasser Mitverursacher Deine negativen Gedanken.

Du musst lernen, dass es Tätigkeiten unter den Menschen gibt, denen sie suchtartig nachgehen und noch andere, die ihnen nahestehen damit verletzen.

Und wenn DU glaubst, dass seine Ehefrau ein dumper ''Eisklotz'' ist, nur weil sie das alles erduldet, dann befindest Du Dich im Irrtum. Und eigentlich bist Du nicht besser als dieser Mann, auf den Du Dich so sorglos eingelassen hast, wohlwissend, dass er fest liiert ist und Familie hat. Aber denen darf man ja wohl Alles zumuten .. hää???

Bitte, entschuldige meine harten Worte an Dich, aber es ist an der Zeit, dass Du endlich von Deiner Wut runterkommst, indem Du Dich eventuell mal daran erinnerst, dass auch Du andere Menschen unglücklich gemacht haben könntest mit Deinem Verhalten.

Verstehe den Ärger auf die Geliebte durchaus.
Allerdings hat diese ja auch kein tolles Schicksal, wie man hier mal wieder sieht, denn für sie ist dieser Mann in der Regel absolut durch niemanden austauschbar. Komischerweise wird weniger gelästert, wenn der Mann sich zuhause trennt und die Geliebte ihn bekommt, obwohl die Ehefrau dann ja so richtig verletzt wird. Sollte sie sich freuen, wenn er weg ist, dann war ihr an seiner Treue sicher ohnehin nicht viel gelegen; vermutlich ist sie aber zurecht tief verzweifelt.
Die Geliebte, die keinen Druck macht, trägt doch auch zum Wohl der Familie bei, findet ihr denn nicht? Sicher nicht aus Selbstlosigkeit - aber wenn sie z.B. Ultimati stellt, er möge sich gefälligst trennen, finde ich das viel schäbiger!

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1. November 2018 um 1:01
In Antwort auf maude65-

Verstehe den Ärger auf die Geliebte durchaus.
Allerdings hat diese ja auch kein tolles Schicksal, wie man hier mal wieder sieht, denn für sie ist dieser Mann in der Regel absolut durch niemanden austauschbar. Komischerweise wird weniger gelästert, wenn der Mann sich zuhause trennt und die Geliebte ihn bekommt, obwohl die Ehefrau dann ja so richtig verletzt wird. Sollte sie sich freuen, wenn er weg ist, dann war ihr an seiner Treue sicher ohnehin nicht viel gelegen; vermutlich ist sie aber zurecht tief verzweifelt.
Die Geliebte, die keinen Druck macht, trägt doch auch zum Wohl der Familie bei, findet ihr denn nicht? Sicher nicht aus Selbstlosigkeit - aber wenn sie z.B. Ultimati stellt, er möge sich gefälligst trennen, finde ich das viel schäbiger!

Danke für Dein Verständnis

Mir ist gerade noch aufgefallen, dass dalie04 doch längst hätte sehen müssen, wie wenig empathisch ihr Freund doch offenbar schon immer gewesen ist.

Denn, kaum ging es ihr nicht mehr gut, kriegte er das Flattern und entfernte sich stetig weiter von ihr, um sich selbst aufzumuntern, anstatt IHR jeden Beistand zu geben.
Er scheute sich ja nicht mal, sich direkt eine neue Geliebte zu nehmen. Und das ist wirklich arm.

Aber, damit es wieder aufwärts gehen kann, muss sie sich überwinden und ihn endlich realistisch betrachten.
Viele Jahre einander zu treffen - ohne jedoch zusammen gelebt zu haben, diesen Schmerz muss sich niemand zumuten. ER hatte seinen Spaß und seine Abwechslung und - das muss ich leider sagen, eben auch min. 2 Frauen, die ihn genug liebten, um das alles über sich ergehen zu lassen, was ER sich ganz selbstverständlich ''gegönnt'' hat.
Und was hatten die Frauen davon? Was?
Das würde mich wirklich mal interessieren.

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1. November 2018 um 7:26
In Antwort auf dalie04

Ich weiß und das lese ich ständig in sämtliche Ratgeber. Auch meine Therapeutin sagt mir das,- dass ich was für mich tun soll. Doch ich weiß nicht was es ist.
Ich weiß es einfach nicht. 
Ich muss den Gedanken erstmal loswerden, dass er ungestraft so weitermachen kann und dass ich damit "Frieden"finde.
Scheinbar denke ich zu verquer und der Größte Teil, der geschrieben hat, würde an meiner Stelle "still" gehen und ihn so weiter huren lassen.

Du willst nicht, dass er ungestraft so weitermachen kann? Es sein denn, er würde es mit dir tun, hm? Mit dieser Einstellung stellst du dir ein furchtbares Armutszeugnis aus!
Nimm dir lieber mal ein Beispiel an ihm: Er lebt sein Leben wie es ihm gefällt und tut was ihm gut tut. Du wirst dich in deinem Leben niemals wohl fühlen wenn du andere für dein Unwohlsein verantwortlich machst. DU bist dein Leben und nur DU kannst dafür sorgen, dass es dir gut geht. Das kann, soll und muss kein anderer für dich tun. Ergo: Weiter jammern und hadern - oder endlich Haltung annehmen und dein Leben genießen. Das Leben ist kurz!

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1. November 2018 um 19:22
In Antwort auf maude65-

Es geht nicht darum, ob er sich trennt oder nicht! Offenbar hätte für die TE doch alles so bleiben können mit ihm, wie es war.

Danke! Genau so ist es, Maude-65😘

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2. November 2018 um 0:10

Es gibt sicher verschieden intensive Formen des Geliebtendaseins, und worst case ist natürlich, wenn man sich in dieser Position als nahe stehende Person einschätzt, vom Mann aber tatsächlich verachtet wird....
Hoffe und denke aber, dass das hier nicht der Fall ist, sondern dass er 'nur' überfordert ist. Trotzdem alles schlimm...

Es ist so traurig, wenn die Hingabe verliebter Frauen zwar einerseits ersehnt, andererseits dann aber gering geschätzt wird.

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2. November 2018 um 11:57
In Antwort auf maude65-

Es gibt sicher verschieden intensive Formen des Geliebtendaseins, und worst case ist natürlich, wenn man sich in dieser Position als nahe stehende Person einschätzt, vom Mann aber tatsächlich verachtet wird....
Hoffe und denke aber, dass das hier nicht der Fall ist, sondern dass er 'nur' überfordert ist. Trotzdem alles schlimm...

Es ist so traurig, wenn die Hingabe verliebter Frauen zwar einerseits ersehnt, andererseits dann aber gering geschätzt wird.

ich habe mir eben noch einmal den Eingangsbeitrag durchgelesen.. und bin fast erschrocken !

Es liest sich tatsächlich NICHT wie ein ''Liebesverhältnis'' sondern, total wie ein ganz extremes Abhängigkeitsverhältnis. EIne Abhängigkeit, wie sie oft zwischen Therapeut oder Arzt und Patient entsteht (bis auf den Sex eben) Von Liebe sollte angeblich gar nicht gesprochen werden, war nicht vorgesehen. Aber ist das noch ''gesund''? Sich dermaßen an einen Menschen zu klammern?

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2. November 2018 um 12:06
In Antwort auf maude65-

Es gibt sicher verschieden intensive Formen des Geliebtendaseins, und worst case ist natürlich, wenn man sich in dieser Position als nahe stehende Person einschätzt, vom Mann aber tatsächlich verachtet wird....
Hoffe und denke aber, dass das hier nicht der Fall ist, sondern dass er 'nur' überfordert ist. Trotzdem alles schlimm...

Es ist so traurig, wenn die Hingabe verliebter Frauen zwar einerseits ersehnt, andererseits dann aber gering geschätzt wird.

die Hingabe verliebter Frauen zwar einerseits ersehnt, andererseits dann aber gering geschätzt wird.

''Hingabe'' na, das riecht mir eher nach ''guck hier hin, eine wie mich, die alles für dich macht, wirst du nicht bekommen'' -  manipulativ, würde ich das nennen.

Und ein dicker Widerspruch ist in der Verliebtheit eh schon drin, da ja Liebe angeblich nie im  Spiel gewesen war und auch nie beabsichtigt war - warum eigentlich nicht?

Hingabe ist ja schön und gut - aber es kommt auch immer auf den ''Betrachter'' an - was die eine hingebungsvoll erachtet, ist es für den anderen noch lange nicht, er will das vielleicht noch nicht mal und da wird es dann eher kritisch, und es wird leicht zu einer Art von Belästigung ...who knows

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2. November 2018 um 19:48

Ich hatte abgetrieben, da ich NICHT wollte dass er Stress zu Hause bekommt oder seine Frau sich womöglich trennt!

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2. November 2018 um 20:06
In Antwort auf gabriela1440

die Hingabe verliebter Frauen zwar einerseits ersehnt, andererseits dann aber gering geschätzt wird.

''Hingabe'' na, das riecht mir eher nach ''guck hier hin, eine wie mich, die alles für dich macht, wirst du nicht bekommen'' -  manipulativ, würde ich das nennen.

Und ein dicker Widerspruch ist in der Verliebtheit eh schon drin, da ja Liebe angeblich nie im  Spiel gewesen war und auch nie beabsichtigt war - warum eigentlich nicht?

Hingabe ist ja schön und gut - aber es kommt auch immer auf den ''Betrachter'' an - was die eine hingebungsvoll erachtet, ist es für den anderen noch lange nicht, er will das vielleicht noch nicht mal und da wird es dann eher kritisch, und es wird leicht zu einer Art von Belästigung ...who knows

Ganz einfach....Liebe war nie im Spiel, da er seine Frau betrügt! Warum sollte ich mir eine Beziehung mit einen Mann wünschen, der ständig seine Frau betrügt?

Und ja, in einem Punkt hast du Recht. Es war eine Abhängigkeit da... ! 1. Weil ich niemanden hatte. 2. Weil ich mit niemanden darüber reden konnte oder glaubst Du, dass ich stolz darauf bin, was passiert ist!?

Es ging einzig und allein darum, dass ich das alles mal aufschreibe, wie ihr darüber denkt, was ihr tun würdet und ob es menschlich korrekt ist, dass man jemanden so stehen lässt.

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2. November 2018 um 22:33
In Antwort auf dalie04

Ganz einfach....Liebe war nie im Spiel, da er seine Frau betrügt! Warum sollte ich mir eine Beziehung mit einen Mann wünschen, der ständig seine Frau betrügt?

Und ja, in einem Punkt hast du Recht. Es war eine Abhängigkeit da... ! 1. Weil ich niemanden hatte. 2. Weil ich mit niemanden darüber reden konnte oder glaubst Du, dass ich stolz darauf bin, was passiert ist!?

Es ging einzig und allein darum, dass ich das alles mal aufschreibe, wie ihr darüber denkt, was ihr tun würdet und ob es menschlich korrekt ist, dass man jemanden so stehen lässt.

Danke, dass Du es für uns und für Dich hier aufgeschrieben hast ❤️

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2. November 2018 um 22:39
In Antwort auf dalie04

Ich hatte abgetrieben, da ich NICHT wollte dass er Stress zu Hause bekommt oder seine Frau sich womöglich trennt!

Und wenn du gewusst hättest, dass er dann trotzdem weg ist (und nicht auch noch krank geworden wärst), hättest du das Kind lieber bekommen? Das wäre wirklich bitter.
In welcher Woche wärst du denn gewesen, aks du operiert werden musstest?

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3. November 2018 um 8:48
In Antwort auf maude65-

Und wenn du gewusst hättest, dass er dann trotzdem weg ist (und nicht auch noch krank geworden wärst), hättest du das Kind lieber bekommen? Das wäre wirklich bitter.
In welcher Woche wärst du denn gewesen, aks du operiert werden musstest?

Ja, ich hätte es dann bekommen. Ich habe keine Kinder und der Wunsch war immer da.

Ich hatte auch mit meinem Arzt gesprochen und er bestätigte, dass ich es hätte bekommen können.

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3. November 2018 um 10:26

1. ist das kein Jammern.
2. kommt es nicht darauf an ob ich mit ihm eine Beziehung wollte, sondern, ob man so mit jemanden umgehen darf, den man 12 Jahre kennt, sich nahe stand und soviel dadurch verloren hat.

 

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3. November 2018 um 11:56

Ich habe mehr drinn gesehen, da ich abgetrieben habe, damit ich seine Ehe nicht zerstöre????

Ich war in der Beziehung selbstlos und ja, das einzige was ich erwartet hatte war, dass er nach 12Jahren da ist bzw sich mal meldet und sich nicht gleich mit der nächsten amüsiert. Und wenn er das schon tut, offen mit mir darüber redet und mich nicht jahrelang mit Worten hinhält jedoch keine Taten folgten.

 

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3. November 2018 um 12:10
In Antwort auf dalie04

Ich habe mehr drinn gesehen, da ich abgetrieben habe, damit ich seine Ehe nicht zerstöre????

Ich war in der Beziehung selbstlos und ja, das einzige was ich erwartet hatte war, dass er nach 12Jahren da ist bzw sich mal meldet und sich nicht gleich mit der nächsten amüsiert. Und wenn er das schon tut, offen mit mir darüber redet und mich nicht jahrelang mit Worten hinhält jedoch keine Taten folgten.

 

Soweit ich das verstehe, ging und geht es dir mit diesem Mann um Freundschaft und Solidarität, weniger um Romantik.
Insofern ist der ganze Verlauf jetzt unglaublich, von Freunden kann man was anderes erwarten und ich würde ihn wirklich damit konfrontieren.
Es ist irgendwie usus geworden, jahrelang mit Leuten engsten Kontakt zu haben und sie danach kaum noch zu grüßen, wenn das Leben sich geändert hat. Ob das nun langjährige WGMitbewohner sind, alte Schulfreunde oder Expartner bzw. Exgeliebte, ich finde das schlimm.
Du musst dich nicht verstecken. Solltest du wirklich nur deswegen abgetrieben haben, weil er sonst Schwierigkeiten bekommt, ist er allerdings vielleicht auch voller schlechtem Gewissen dir gegenüber? Finde das heraus! Ich würde mich nicht mit der Situation abfinden, und dass du ihn falsch eingeschätzt haben könntest, macht sein verhalten ja nicht besser.

Man stelle sichvor, eine Frau hat ne Affaire, es geschieht irgendein Unglück dadurch und der überaus loyale Affairenmann sitzt nun im Rollstuhl...
 

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3. November 2018 um 12:24
In Antwort auf maude65-

Soweit ich das verstehe, ging und geht es dir mit diesem Mann um Freundschaft und Solidarität, weniger um Romantik.
Insofern ist der ganze Verlauf jetzt unglaublich, von Freunden kann man was anderes erwarten und ich würde ihn wirklich damit konfrontieren.
Es ist irgendwie usus geworden, jahrelang mit Leuten engsten Kontakt zu haben und sie danach kaum noch zu grüßen, wenn das Leben sich geändert hat. Ob das nun langjährige WGMitbewohner sind, alte Schulfreunde oder Expartner bzw. Exgeliebte, ich finde das schlimm.
Du musst dich nicht verstecken. Solltest du wirklich nur deswegen abgetrieben haben, weil er sonst Schwierigkeiten bekommt, ist er allerdings vielleicht auch voller schlechtem Gewissen dir gegenüber? Finde das heraus! Ich würde mich nicht mit der Situation abfinden, und dass du ihn falsch eingeschätzt haben könntest, macht sein verhalten ja nicht besser.

Man stelle sichvor, eine Frau hat ne Affaire, es geschieht irgendein Unglück dadurch und der überaus loyale Affairenmann sitzt nun im Rollstuhl...
 

Ich hatte ihn damit konfrontiert. Er sagte, er hätte Probleme zu Hause, bekommt das alles nicht mehr hin und meine Erwartung könnte er nicht erfüllen. Es tut ihm leid, dass das passiert ist und dass er sich so verhalten hat jedoch könne er das nicht mehr ändern. Und das war's!

Ich hätte ihm das gern geglaubt....wenn ich ihn nicht mit einer anderen gesehen hätte. Und das ist eben mein Problem, all das was er jemals in der Zeit sagte, sagte er nur und konnte nicht eine einzige Sache mal umsetzen. 
Und es ging mir nicht um Trennung, Ehe zerstören, Romantik usw. Es geht mir hier um Menschlichkeit. Warum ist man nach so vielen Jahren so abgebrüht und wählt immer den einfachen Weg.
Und viele haben Recht, ich muss zusehen dass ich meinen "Wert" erkenne...doch wie soll man den erkennen wenn man ständig hängen gelassen wird? Wenn man immer und immer wieder von nahe stehenden Personen bitter enttäuscht wird!? Und ich bin oft "still" gegangen. Ich kann langsam nicht mehr.

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3. November 2018 um 12:43
In Antwort auf dalie04

Ich hatte ihn damit konfrontiert. Er sagte, er hätte Probleme zu Hause, bekommt das alles nicht mehr hin und meine Erwartung könnte er nicht erfüllen. Es tut ihm leid, dass das passiert ist und dass er sich so verhalten hat jedoch könne er das nicht mehr ändern. Und das war's!

Ich hätte ihm das gern geglaubt....wenn ich ihn nicht mit einer anderen gesehen hätte. Und das ist eben mein Problem, all das was er jemals in der Zeit sagte, sagte er nur und konnte nicht eine einzige Sache mal umsetzen. 
Und es ging mir nicht um Trennung, Ehe zerstören, Romantik usw. Es geht mir hier um Menschlichkeit. Warum ist man nach so vielen Jahren so abgebrüht und wählt immer den einfachen Weg.
Und viele haben Recht, ich muss zusehen dass ich meinen "Wert" erkenne...doch wie soll man den erkennen wenn man ständig hängen gelassen wird? Wenn man immer und immer wieder von nahe stehenden Personen bitter enttäuscht wird!? Und ich bin oft "still" gegangen. Ich kann langsam nicht mehr.

Geht mir genauso. Ich fühle mich absolut 'wertvoll' (kann das Wort auch langsam nicht mehr hören), aber auf diesem Planeten bin ich wohl die einzige, die das tut.
Naja nicht ganz, mich mögen schon viele Leute, auch Männer, aber verstanden werde ich trotzdem nie.
Ist, fürchte ich, Ergebnis der Kindheit, in der man sich immer zurück genommen hat und unterschätzt wurde. Wie kranke Tiere, die sich dann besonders ruhig verhalten, um nicht gleich gefressen zu werden.
Wer das alles wieder gut machen soll, ist mir auch ein Rätsel. Ich finde, so eine Art Selbstmitleid ist da schon angebracht - auch, wenn das wieder'mal völlig 'unpopulär' ist.

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3. November 2018 um 15:06
In Antwort auf dalie04

Ich habe mehr drinn gesehen, da ich abgetrieben habe, damit ich seine Ehe nicht zerstöre????

Ich war in der Beziehung selbstlos und ja, das einzige was ich erwartet hatte war, dass er nach 12Jahren da ist bzw sich mal meldet und sich nicht gleich mit der nächsten amüsiert. Und wenn er das schon tut, offen mit mir darüber redet und mich nicht jahrelang mit Worten hinhält jedoch keine Taten folgten.

 

wie kannst Du so sicher sein, dass der Mann sich bereits mit einer Neuen amüsiert?

Kennst Du seine Familie persönlich so gut?

Du gehst aber sofort davon aus, dass es nur eine neue Geliebte sein kann - ICH hätte das erst mal genauestens überprüft - ja, so viel Zeit muss sein, behaupte ich.

Ich wäre ja fast drauf reingefallen, wenn Du nicht selbst erwähnt hättest, dass er sehr große Probleme in seiner Familie hat. Weißt Du da Genaueres drüber - ein paar Einzelheiten?

Davon ab - 12 Jahre sind 12 Jahre gelebten Lebens - nicht mehr und auch nicht weniger. Wir können daraus lernen - aber zu ERWARTEN gibt es da absolut gar nichts mehr, weil es jetzt schon der Vergangenheit angehört.

Stelle Dir nur mal vor, ich würde meinem ehemaligen Ehemann und Vater unserer Kinder nach 50 Jahren vorhalten, dass er mir aber damals das Eheversprechen gab, für immer für mich da zu sein und mich auf ewig zu lieben - bisschen viel der ''Erwartungen'' nicht?

Im Heute leben ist besser - alles andere kann ich nur schwer beeinflussen, liegt nicht in meiner Macht.

Jeder kann nur versuchen, das Beste für sich daraus zu machen, jeden Tag.

'' Der Mensch, mit dem ich viel Zeit verbringe, bin ich.''
~ Wie komme ich also mit mir selbst  aus? ~
 

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3. November 2018 um 15:17
In Antwort auf maude65-

Geht mir genauso. Ich fühle mich absolut 'wertvoll' (kann das Wort auch langsam nicht mehr hören), aber auf diesem Planeten bin ich wohl die einzige, die das tut.
Naja nicht ganz, mich mögen schon viele Leute, auch Männer, aber verstanden werde ich trotzdem nie.
Ist, fürchte ich, Ergebnis der Kindheit, in der man sich immer zurück genommen hat und unterschätzt wurde. Wie kranke Tiere, die sich dann besonders ruhig verhalten, um nicht gleich gefressen zu werden.
Wer das alles wieder gut machen soll, ist mir auch ein Rätsel. Ich finde, so eine Art Selbstmitleid ist da schon angebracht - auch, wenn das wieder'mal völlig 'unpopulär' ist.

Ein wenig Selbstmitleid ist natürlich auch dabei....was einem nicht hilft .....ich weiß! Doch schlimmer finde ich, wenn man schon in der Kinderheit kein Vertrauen aufbauen konnte und ich das in den Jahren mir hart erlernen musste,  dass man das dann auch noch so,-als nahe stehende Person missbraucht, stehen gelassen und verletzt wird.

Das macht mich so wütend und dass man das nicht einfach sagen konnte und das noch jahrelang ausgenutzt hat obwohl er wusste, dass ich auf irgendeine Umsetzung seiner Worte gewartet hatte und wenn es nur ein Anruf zum Geburtstag gewesen wäre.
Und mich dann auch noch monatelang zu ignorieren. Meine Whatsapp Nachrichten erst Wochen später öffnete und mir dann auch noch zu schreiben "Ich denke tagtäglich an Dich" ist eine Frechheit! Genau so ein Verhalten zeigt, dass ich ihm nichts wert war. 
Das macht mich wütend und mich macht wütend dass ich so dämlich war und ihn als guten vertrauten in mein Leben ließ.
Und ihn nun SO ungestraft gehen zu lassen....würde sicher Stärke bedeuten....! Doch ich weiß immer noch nicht, ob er das verdient hat!
 

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3. November 2018 um 15:28
In Antwort auf gabriela1440

wie kannst Du so sicher sein, dass der Mann sich bereits mit einer Neuen amüsiert?

Kennst Du seine Familie persönlich so gut?

Du gehst aber sofort davon aus, dass es nur eine neue Geliebte sein kann - ICH hätte das erst mal genauestens überprüft - ja, so viel Zeit muss sein, behaupte ich.

Ich wäre ja fast drauf reingefallen, wenn Du nicht selbst erwähnt hättest, dass er sehr große Probleme in seiner Familie hat. Weißt Du da Genaueres drüber - ein paar Einzelheiten?

Davon ab - 12 Jahre sind 12 Jahre gelebten Lebens - nicht mehr und auch nicht weniger. Wir können daraus lernen - aber zu ERWARTEN gibt es da absolut gar nichts mehr, weil es jetzt schon der Vergangenheit angehört.

Stelle Dir nur mal vor, ich würde meinem ehemaligen Ehemann und Vater unserer Kinder nach 50 Jahren vorhalten, dass er mir aber damals das Eheversprechen gab, für immer für mich da zu sein und mich auf ewig zu lieben - bisschen viel der ''Erwartungen'' nicht?

Im Heute leben ist besser - alles andere kann ich nur schwer beeinflussen, liegt nicht in meiner Macht.

Jeder kann nur versuchen, das Beste für sich daraus zu machen, jeden Tag.

'' Der Mensch, mit dem ich viel Zeit verbringe, bin ich.''
~ Wie komme ich also mit mir selbst  aus? ~
 

Als ich ihn in der Stadt mit einer anderen sah, wusste ich wer das ist. Die angeblich gute Bekannte kommt aus Belgien und darf immer bei seinem Kumpel übernachten, da dieser kaum die Wohnung nutzt. Sie ist es auch, die sich schon des öfteren hat einweisen lassen, da sie schwere Depressionen hat und ER war der Einzige, der sich öfter bei ihr meldete und fragte, wie es ihr geht. Daraus entstand dann angeblich die gute Freundschaft, von der seine Ehefrau nichts weiß. Das erzählte er mir mal. 
Jedenfalls als ich ihn mit ihr in der Stadt sah, konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen und fuhr am Morgen zu der Wohnung und er kam dort raus obwohl er eine Eigentumswohung hat, die seine Frau ihm finanzierte.

Ich kenne seine Familie nicht persönlich. Sah sie aber des öfteren wenn sie Urlaub machten.

Ich fragte öfter nach was er für Orobleme hätte...seine Antwort "Das geht dich nichts an" . Wenn seine Frau anrief und ich dabei war, klang jedich immer alles sehr harmonisch.
 

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3. November 2018 um 15:36
In Antwort auf gabriela1440

wie kannst Du so sicher sein, dass der Mann sich bereits mit einer Neuen amüsiert?

Kennst Du seine Familie persönlich so gut?

Du gehst aber sofort davon aus, dass es nur eine neue Geliebte sein kann - ICH hätte das erst mal genauestens überprüft - ja, so viel Zeit muss sein, behaupte ich.

Ich wäre ja fast drauf reingefallen, wenn Du nicht selbst erwähnt hättest, dass er sehr große Probleme in seiner Familie hat. Weißt Du da Genaueres drüber - ein paar Einzelheiten?

Davon ab - 12 Jahre sind 12 Jahre gelebten Lebens - nicht mehr und auch nicht weniger. Wir können daraus lernen - aber zu ERWARTEN gibt es da absolut gar nichts mehr, weil es jetzt schon der Vergangenheit angehört.

Stelle Dir nur mal vor, ich würde meinem ehemaligen Ehemann und Vater unserer Kinder nach 50 Jahren vorhalten, dass er mir aber damals das Eheversprechen gab, für immer für mich da zu sein und mich auf ewig zu lieben - bisschen viel der ''Erwartungen'' nicht?

Im Heute leben ist besser - alles andere kann ich nur schwer beeinflussen, liegt nicht in meiner Macht.

Jeder kann nur versuchen, das Beste für sich daraus zu machen, jeden Tag.

'' Der Mensch, mit dem ich viel Zeit verbringe, bin ich.''
~ Wie komme ich also mit mir selbst  aus? ~
 

Die Jahre sind vorbei, weil sie erst schwanger und dann krank geworden ist...würdest du einen langjährigen Weggefährten so behandeln, der dich um Hilfe bittet - dich einfach abwenden, weil das zu anstrengend wird mit ihm? Findest du das o.K.??

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3. November 2018 um 16:27

Muss man das? Wenn man sich 12 Jahre kennt und man sich nicht nur für die eine Sache getroffen hat? Wenn man eine vertraute Bindung hatte und er mich 12 Jahre lang an seinem Leben teilhaben ließ ob berufliche Reisen, Urlaub usw 

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3. November 2018 um 16:29

Und wenn du das erkennst, nach den ganzen Jahren, dass ich ihm nichts wert war. Dann würdest du an meine Stelle nach allem was passiert ist, still gehen und zu dir sagen "Pech, du warst einfach zu naiv" ????

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3. November 2018 um 16:45

"Sie ist es auch, die sich schon des öfteren hat einweisen lassen, da sie schwere Depressionen hat und ER war der Einzige, der sich öfter bei ihr meldete und fragte, wie es ihr geht. Daraus entstand dann angeblich die gute Freundschaft, von der seine Ehefrau nichts weiß. Das erzählte er mir mal. " Irgendwie sieht es nach seinem "Beuteschema" aus, sich mit voller Absicht Damen auszusuchen die eigentlich mentaler Unterstützung bedürften, um sie dann für seine Zwecke zu benutzen. Meiner Meinung sollte man sein Verhalten seiner Frau stecken, allein um diesem Typen sein mieses Handwerk zu legen, nicht noch andere Frauen zu seinem Opfer werden zu lassen, und ihm klarzumachen, dass verantwortugsloses Verhalten nicht auch noch belohnt wird.

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3. November 2018 um 16:49

Ja, ich dachte, dass man bis zum Lebensende Kontakt haben wird und wenn man nur weiß, dass es dem anderen gut geht. 

Und nein, ich dachte beim Besten Willen nicht, dass ich die einzige bin. Doch ich dachte, -naiv wie ich bin, dass er da ist als ich ihn brauchte und mir wenigstens etwas Wertschätzung entgegenbringt.

 

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3. November 2018 um 17:22
In Antwort auf maude65-

Die Jahre sind vorbei, weil sie erst schwanger und dann krank geworden ist...würdest du einen langjährigen Weggefährten so behandeln, der dich um Hilfe bittet - dich einfach abwenden, weil das zu anstrengend wird mit ihm? Findest du das o.K.??

logisch ist das mehr als nur ärgerlich, so einem Hochstapler aufgesessen zu sein.
Aber ich fände es hilfreicher, wenn sie sich selbst einmal fragt, ob sie wirklich geglaubt hat, dass dieser Mann ein ''zuverlässiger Freund'' für sie sein kann. Einer der schon seine Familie betrügt? Wie Jeckel und Hyde ?

Nee, oder?

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3. November 2018 um 17:32
In Antwort auf dalie04

Hallo,

ich weiß, wenn ihr meine Geschichte lesen werdet, dass ich von vielen an den Pranger gestellt werde. Auch werde ich sicher von vielen lesen "selbst Schuld, komm klar. War doch vorauszusehen".
Ich bin 40 Jahre und hatte 12 Jahre lang ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann.

Als ich 18 wurde, hatte ich meine erste feste Partnerschaft. Doch sowohl er als auch ich merkten, dass ich mich nicht ganz darauf einlassen konnte. Auch als man zusammen zog "war mein Koffer gepackt, falls er mich verlassen sollte". Ich zog von Beziehung zu Beziehung und grundsätzlich wurde ich verlassen, da ich zu dick war und er eine dünne Blondiene kennenlernte. Dazu muss ich auch sagen,
dass meine Kindheit nicht so schön war und meine Mutter sich für ihren Freund entschied, als er nicht nur sie angriff und ich dass jahrelang mit ansehen musste und mich mit 10Jahren dann auch krankenhausreif schlug und Sie daneben stand.
Die restliche Zeit wuchs ich im Kinderheim auf. Meine Oma sowie die Schwester meiner Mutter, hatten keinen Platz oder keine Zeit für mich. Und mein leiblicher Vater hatte eine eigene Familie und auch keinen Platz. Als ich älter wurde, meldeten sich die Beiden des öfteren. ....doch nur, wenn Sie Hilfe benötigten.
Mir war es egal, es war noch mein bisschen Familie was ich hatte und wollte daran krampfhaft festhalten. Doch jedes Mal, wenn ich für sie nutzlos wurde, wurde ich weggestoßen.
Ich lernte es wohl nicht anders,-wenn man Liebe bzw Aufmerksamkeit möchte, MUSS man geben. Und glaubt mir, ich habe sehr viel gegeben. Ob in einer Freundschaft, "Familie" oder Partnerschaft.

Vor 2 Jahren im Dezember geschahen dann mehrere Dinge auf einmal so dass ich das erste Mal in meinem Leben buchstäblich am "Boden lag"
Ich lernte einen Mann kennen, er hatte keine Wohnung, kein Auto usw. Ich lieh ihm ständig mein Auto, dass er zur Arbeit kommt und ich suchte ihm eine Wohnung, da sich seine Freundin von ihm trennte und er bei Freunden schlief als wir uns kennenlernten. Ein paar Freunde von mir und ich nahmen auch seinen Umzug vor, als er arbeiten war und nicht konnte.
Als alles fertig war und es immer dichter an Weihnachten kam und ich mich freute, dass ich endlich mal wieder ein schönes Weihnachten erleben darf, da seine Familie einfach nur großartig war...machte er Schluss und offenbarte mir, dass er schon von Anfang an ein Verhältnis mit seiner Kollegin(blond und dünn) hätte und ich doch bitte meibe Sachen nehmen soll, da sie nun einziehen wird.
Ich war am Boden zerstört.
Ich lag wochenlang nur noch auf dem Sofa und fühlte mich wie gelehmt.
Des weiteren bekam ich eine Nachricht nach 25 Jahren von meiner "Mutter". Ihr Typ, den Sie dann auch noch geheiratet hatte ist verstorben und es wäre so schön, wenn wir wieder Kontakt hätten.
Alles kam wieder hoch.
Alles.
Der einzige, der mich aus meinem "Loch" hin und wieder rausholte, war der Verheiratete.
Er war noch der Einzige der mir nach der Zeit geblieben ist, er war mir so vertraut, er war es der mich rauslocken konnte.
Alle anderen hatten mich aufgegeben, da ich mich so zum negativen verändert hätte, nichts mehr mache, nicht mehr lache usw und mir wurde ans Herz gelegt, ich solle mich einweisen lassen und wenn ich geheilt bin, ich mich ja wieder melden könnte.

Zwischen Antidepressiva und eine Menge Kortison, da ich des öfteren einen Asthmaanfall bekam und 8 Mal in 3Monaten in die Rettungsstelle musste, merkte ich, dass mein Körper so langsam streikte.
Und leider wurde ich von dem verheirateten Mann schwanger.
Ich wollte immer Kinder, doch es hatte zuvor nie geklappt.
Als ich es ihm sagte, überließ er mir die Entscheidung mit dem Satz" Falls du dich dafür entscheiden solltest, werde ich es aber meiner Frau sagen müssen". Für mich stand fest,
1.dass ich definitiv nicht seine Familie zerstören will.
2. Es war immer so herrlich unkompliziert mit uns und mich hatte noch nie ein Mann so angesehen wie er. Er nahm mich so wie ich war...auch mit ein paar kleinen Fettpölsterchen. Und es war auch nie Liebe im Spiel und alles geklärt....sodass ich nie das Gefühl verspürte, dass ich auch mal von ihm verlassen werden könnte!
Das alles wollte ich nicht verlieren.
Wir haben uns knapp 10 Wochen so oft gesehen wie es möglich war. Und natürlich hat man sich dann etwas näher kennengelernt. Auch war es hin und wieder emotiinal.
In der 10 SSW war es dann so weit. Ich ließ es abtreiben, er war in der Stadt...doch konnte mich nicht abholen. Ich hatte niemanden mehr. Und ich musste telefonisch einen Taxifahrer überreden, dass er sich als Freund ausgibt, damit ich endlich wieder Heim kann.

Und ab da an begann das komplette Desaster. Kurz und knapp...!
Er hatte dann aufeinmal nur noch kaum Zeit. 4 Monate später wurde Krebs diagnostiziert. Mir wurde Gebärmutter sowie Eierstöcke entfernt.
Das bedeutete NIE WIEDER SCHWANGER.
Das alles bekam er nur noch so halb mit, da er auf einmal sehr beschäftigt war. Kaum in der Stadt ist, obwohl ich ihn sah(mit anderen Frauen), Probleme in der Familie usw. Und das immer mit den Worten "Ich denke so oft an dich, doch momentan geht es leider nicht " oder "Wir werden bald mal ein Wochenende gemeinsam verbringen.
Doch er zog sich immer mehr zurück. Keinen Anruf zum Geburtstag, keine Aufmerksamkeit, keine Wertschätzung, keine Zeit und wenn es nur ein paar Zeilen per whatsapp gewesen wören. Und leider da wurde mir dann erst bewusst, was ich getan und verloren hatte.
Nichts kam mehr von ihm.
Gar nichts.
Außer, dass er mit einer anderen ein Wochenende in der Stadt verbrachte(wo die Eigentumswohnung auch noch seine Frau finanziert)
Ich beschimpfte ihn. Doch er blockte total ab. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Und da ich es anders nie kannte, wenn ich zurückgewiesen werde, erst recht nun kämpfen zu müssen, spätestens da machte ich mich dann total zum Idioten.
Wir trafen uns vor einen Monat,
und er klopfte mir mit einem
"Tut mir leid, was ich dir angetan habe aber es war einfach zu emotional" und  "Falls du jetzt daran denken solltest, meine Familie zu zerstören...denke daran, was du für eine Kindheit hattest, das willst du sicher nicht meinen Kindern antun"  auf die Schulter und ging.

Zudem habe ich nach allem auch noch meinen Job verloren, da man dort psychisch stabil sein muss....was ich danach dann definitiv nicht mehr war.

Ich bin so verzweifelt und so unsagbar wütend. Ich habe alles verloren.
Alles.
Ihr sagt jetzt bestimmt "Was hast du erwartet, dass war doch klar, dass es so kommen wird"
Nein!
Für mich war es nicht klar. Ich dachte nie daran, dass er mich so abserviert. Dass er mich so im Stich lässt. Nach den ganzen Jahren.
Ich fühle mich nur noch wertlos, wie ein Stück Dreck was ausgetauscht wurde.
Und er, er hat nichts verloren.
Er lebt sein tolles Leben mit seiner nicht so armen Frau weiter und mit seinen zwei Kindern und mehreren Geliebten mit denen er mit großer Sicherheit auch ungeschützt Sex hat.
Ich möchte ihn so gern dafür bestrafen.  Ich würde so gern seine Frau informieren. Seine eine Geliebte darüber aufklären. Und es gibt Tage, wo ich dann wieder denke, dass ich ihm und seine Familie das nicht antun kann.
Ich will doch nur endlich zur Ruhe kommen. Ich möchte nicht jede Nacht von ihm träumen,an ihn denken, Panikattaken bekommen, da ich mich so reinsteigere, nicht jeden Tag weinen und voller Wut sein.

Was würdet ihr tun?
 

Schöner Fakebeitrag.........

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3. November 2018 um 17:35
In Antwort auf dalie04

Als ich ihn in der Stadt mit einer anderen sah, wusste ich wer das ist. Die angeblich gute Bekannte kommt aus Belgien und darf immer bei seinem Kumpel übernachten, da dieser kaum die Wohnung nutzt. Sie ist es auch, die sich schon des öfteren hat einweisen lassen, da sie schwere Depressionen hat und ER war der Einzige, der sich öfter bei ihr meldete und fragte, wie es ihr geht. Daraus entstand dann angeblich die gute Freundschaft, von der seine Ehefrau nichts weiß. Das erzählte er mir mal. 
Jedenfalls als ich ihn mit ihr in der Stadt sah, konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen und fuhr am Morgen zu der Wohnung und er kam dort raus obwohl er eine Eigentumswohung hat, die seine Frau ihm finanzierte.

Ich kenne seine Familie nicht persönlich. Sah sie aber des öfteren wenn sie Urlaub machten.

Ich fragte öfter nach was er für Orobleme hätte...seine Antwort "Das geht dich nichts an" . Wenn seine Frau anrief und ich dabei war, klang jedich immer alles sehr harmonisch.
 

obwohl er eine Eigentumswohung hat, die seine Frau ihm finanzierte.
Ich kenne seine Familie nicht persönlich. Sah sie aber des öfteren wenn sie Urlaub machten.
Ich fragte öfter nach was er für Orobleme hätte...seine Antwort "Das geht dich nichts an" . Wenn seine Frau anrief und ich dabei war, klang jedich immer alles sehr harmonisch.


Tatsächlich?

Ich frage mich dennoch, woher Du das alles so genau wissen kannst, wo Ihr doch nur ''befreundet'' ward und das auch noch ziemlich unverbindlich, mit gelgentlichem Sex.

Er kam nicht drauf, dass Du auch schwanger werden könntest?  Ist der Kerl dumm?
Und Du hast nie an seiner Zuverlässigkeit gezweifelt - sondern erst, als er Dir die kalte Schulter wies und mit einer Anderen vor Dir herumtänzelte ?

Jetzt erst geht Dir auf, dass der Mann Dir was ''schuldet'' ?

Nein, Du irrst Dich - Du schuldest Dir selbst was, nämlich mehr Achtsamkeit und weniger Vertrauen in Fremde, dafür mehr in Dich.

Weißt Du, auch ich habe nicht die besten Erinnerungen an meine eigene Kindheit - aber ich bin mir immer bewusst, dass ich heute für mein Leben ganz allein verantwortlich bin - niemand sonst - und das ist gut so.☀️ 🌤 ⛅️ 🌥 ☁️ 🌦

 

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3. November 2018 um 17:40
In Antwort auf gabriela1440

logisch ist das mehr als nur ärgerlich, so einem Hochstapler aufgesessen zu sein.
Aber ich fände es hilfreicher, wenn sie sich selbst einmal fragt, ob sie wirklich geglaubt hat, dass dieser Mann ein ''zuverlässiger Freund'' für sie sein kann. Einer der schon seine Familie betrügt? Wie Jeckel und Hyde ?

Nee, oder?

Um ehrlich zu sein, liebe gabriela1440 ...darüber habe ich mir zuvor nie Gedanken gemacht. Weil ich ihn zuvor nie brauchte und diese Situation auch nicht da war.
Und seine Worte wie "Es wäre eine Tragödie, wenn man später nicht wüsste, wie es dem anderen geht"...darauf vertraute ich. Und ich vertraute auch auf andere Worte, die er sagte. Doch als ich merkte, dass es nur bei "hätte,könnte,würde" blieb und ich ihn damit konfrontierte, wurde es ihm zu anstrengend und ich wurde weggeworfen.


Genau so, wie ich einer langjährigen Freundin vertraute. Ich passte immer 3xdie Woche auf ihren Kindern auf, da sie keine Beziehung hatte und auch keinen familiären Hintergrund. Und als ich Depressionen bekam und nicht mehr auf ihren Kindern aufpassen konnte, wurde ich zu anstrengend, nutzlos und man wurde wieder einfach so weggeworfen.

Nimmt man das alles so hin? Wortlos?

Aber womöglich  habt ihr Recht....vermutlich war ich zu naiv. 

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3. November 2018 um 17:50
In Antwort auf gabriela1440

obwohl er eine Eigentumswohung hat, die seine Frau ihm finanzierte.
Ich kenne seine Familie nicht persönlich. Sah sie aber des öfteren wenn sie Urlaub machten.
Ich fragte öfter nach was er für Orobleme hätte...seine Antwort "Das geht dich nichts an" . Wenn seine Frau anrief und ich dabei war, klang jedich immer alles sehr harmonisch.


Tatsächlich?

Ich frage mich dennoch, woher Du das alles so genau wissen kannst, wo Ihr doch nur ''befreundet'' ward und das auch noch ziemlich unverbindlich, mit gelgentlichem Sex.

Er kam nicht drauf, dass Du auch schwanger werden könntest?  Ist der Kerl dumm?
Und Du hast nie an seiner Zuverlässigkeit gezweifelt - sondern erst, als er Dir die kalte Schulter wies und mit einer Anderen vor Dir herumtänzelte ?

Jetzt erst geht Dir auf, dass der Mann Dir was ''schuldet'' ?

Nein, Du irrst Dich - Du schuldest Dir selbst was, nämlich mehr Achtsamkeit und weniger Vertrauen in Fremde, dafür mehr in Dich.

Weißt Du, auch ich habe nicht die besten Erinnerungen an meine eigene Kindheit - aber ich bin mir immer bewusst, dass ich heute für mein Leben ganz allein verantwortlich bin - niemand sonst - und das ist gut so.☀️ 🌤 ⛅️ 🌥 ☁️ 🌦

 

Wenn man befreundet ist und sich nicht nur zum F....verabredet, redet man tatsächlich auch hin und wieder darüber.
Anscheinend unvorstellbar!


Ich arbeite an meine Achtsamkeit. Trotzdem ist das passiert, was passiert ist und ich ganz alleine muss damit zurecht kommen?, während er weitermacht wie bisher.

Und wenn du mir sagen möchtest, dass ich dumm, naiv und selbst an allem Schuld bin. Habe ich das jetzt auch verstanden. 

Danke

 

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3. November 2018 um 19:50

Es kann doch wohl nicht sein, dass man nur misstrauisch durchs Leben gehen darf?

Und dass jeder, der außerehelichen Sex hat, aber trotzdem bei seinen Kindern bleibt ein Schwein ist, muss auch niemand denken. Frau und Kinder auf der Stelle sitzen zu lassen,weil das Interessanteres lockt, ist eindeutig schäbiger.

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5. November 2018 um 11:54
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