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HILFE! Er führt ein Doppelleben und ich komme nicht von ihm los!

15. Juni 2015 um 10:30 Letzte Antwort: 23. Juni 2015 um 19:09

So, nach langem Zögern, Warten, Mitlesen etc. muss ich jetzt doch mal in die Runde fragen wie ihr meine Situation bewertet. Ich entschuldige mich schon mal im Voraus und versuche mich wirklich kurz zu fassen!

Also:
2011 habe ich einen Mann kennengelernt (ich war 26, er 27), wir haben uns verliebt, kamen zusammen, Friede, Freude, Eierkuchen. Wir haben jede freie Minute miteinander verbracht und sind zusammengezogen. Seine (verwitwete- Obacht, das wird nochmal wichtig für später) Mutter wohnt 1h südlich von unserem Studienort und unserer 1ten gemeinsamen Whg, meine Famlie 1h nördlich). Soweit so gut. Nun muss man dazu sagen, dass wir an so gut wie jedem Wochenende in seinem Heimatdorf (Eins von den Dörfern wo Herr Müller sich bei Frau Schmidt am Telefon ganz furchtbar darüber aufregt, dass Frau Schneider den Müll nicht richtig trennt, und "dem Hubert seine Frau mit Gertrudes Mann durchgebrannt ist- hast du schon gehört?").
Ich habe mich extrem bemüht mich dort gut zu integrieren, habe mich mit allen Freunden und Familienmitgliedern ziemlich gut verstanden und bin anfangs nur selten mit meiner doch eher offenen Art und eigenen Meinung angeeckt.

Das waren aber dann Sachen wenn seine Mutter sich in Haushalt, Finanzen etc. eingemischt hatte und ich mir da eigentlich nicht soooo gerne hab reinreden lassen. Kam es zu Auseinandersetzungen stand mein Freund (P.) nicht zu mir und hat sich rausgehalten, auch wenn er meiner Meinung war. Das Problem ist, dass der Vater verstarb als P. noch relativ jung war und von da an P. der Mann im Haus war. So kümmert er sich um Gartenarbeiten, Auto/Reifen-wechseln/Werkstatt etc und macht in und am Haus alle Arbeiten die so ein Familienvater halt eben auch machen würde. Als wir zusammenwohnten und er eine eigene Wohnung mit Garten etc. hatte kam er beispielsweise kaum dazu am WE mal etwas dort zu tun weil alle Nase lang Mutti anrief mit "P. kannste ma kommen?! Dies und jenes muss gemacht werden". Mutti darf aber generell nicht widersprochen werden und so ist er ohne zu zögern losgesaust und ich stand dann blöd da.
Das Einmischen in unsere Beziehung seitens seiner Familie (die Tante wohnt eine Straße weiter und ist genauso ein Drachen) wurde immer schlimmer und wir haben uns laufend nur noch deshalb gestritten. Und irgendwann bin ich dann einfach nicht mehr mit in das Dorf gefahren.
- Klar so ne Schwiegermutter ist ganz oft Streitthema in Beziehungen und das kann man in gewissem Maße auch tolerieren. Aber das war schon extrem. Da kamen auch abfällige Bemerkungen, Vergleiche mit Exfreundinnen etc, es wurde sogar festgelegt wer in dem Dorf noch alles vor uns heiraten würde, wo wir denn dann mal leben ud arbeiten könnten etc. und da P. sich nicht ein einziges Mal auf meine Seite schlagen konnte, lief die Beziehung nach 1,5 Jahren ziemlich mies und ich war super unglücklich. Es kam zur Trennung und ich konnte für mein Studium ein halbes Jahr ins Ausland gehen.

Dummerweise (also im Nachhinein betrachtet) ging es mir dort SUPER! Ich habe ich dort meine neu gewonnene Freiheit und alles, was dort viel besser lief als in meinem alten Leben in Deutschland, auf einen Mann projeziert und hab ihn mit ner fetten rosa Brille geheiratet (!!) damit er mit mir nach Deutschland kommen konnte.
Kaum war er hier, merkten wir aber beide dass das ein riesen Bockmist war, und das gemeinsame Leben hier in Deutschland funktionierte überhaupt nicht, und so kam die Trennung von diesem Mann auch recht zügig. - Vorher jedoch wurde ich schwanger, mein Noch-Mann flog aber trotzdem zurück in seine Heimat.
Lange Rede kurzer Sinn und ohne das detailliert zu analysieren: P und ich trafen uns ein paar Male und merkten, dass wir uns noch nicht vollständig voneinander gelöst hatten.
Ich legte natürlich alle Karten auf den Tisch und er wusste sowohl von der Ehe als auch von dem Kind. Wir näherten uns wieder an und kamen dann nach einer gewissen Zeit wieder zusammen. Allerdings unter dem Vorbehalt "Ich sage meiner Familie davon erst mal nichts!".
Gut, kann man ja verstehen. In deren Augen hab ich mich getrennt, bin weggeflogen, kam verheiratet wieder und hab mich nicht um P. geschert, der wohl unter der Trennung ziemlich gelitten haben muss. Ich würde mich an deren Stelle vielleicht auch nicht mehr so mögen.

So, -hier nochmal ein kurzes SORRY, dass das so ein langer Text wird!!!-
P. war während meiner Schwangerschaft wirklich eine Unterstützung, auch wenn wir eine Fernbeziehung führen, da er seinen Master gerade in einem Werk macht, dass 300km entfernt ist. Er kam jedes oder jedes 2te WE zu mir und wir haben uns besser verstanden als je zuvor. Ich bin unendlich dankbar, dass er das Baby im Bauch akzeptierte auch wenn es nicht seins ist- sowas ist ja nicht selbstverständlich. Uns wurde klar, dass wir uns damals nicht trennten weil wir so wenig zueinander passten, sondern dass das viel an den äußeren Umständen lag.
P. war bei der Geburt dabei und mochte den Kleinen natürlich von Anfang an. Allerdings hat er bei seiner Familie bisher weder mich noch das Kind erwähnt, und wenn er zu mir fährt findet er zu Hause Ausreden. ("Ich muss noch so viel für die Masterarbeit lernen, ich kann nicht nach Hause kommen").
Ich habe ihm auch oft mein Auto mitgegeben, weil er ja soviel fahren musste... Musste er dann mal nach Hause fahren, hat er mein Auto im Nachbrdorf abgestellt und kam mit Bus oder Zug dann im Heimatbahnhof an und seine Mutter hat ihn dort abgeholt (so konnte sie mein Auto nicht sehen und keinen Verdacht schöpfen.)
Anfangs konnte ich seine Geheimniskrämerei ja wirklich nachvollziehen. Dass er nicht weiß, wie es sich zwischen uns entwickelt, ob er damit klar kommt, wenn das Baby auf der Welt ist, dass er nicht inmitten seiner Masterarbeit einen Streit mit seiner Familie vom Zaun brechen will. Ich habe ihm freigestellt sich noch mal umentscheiden zu können, und die Beziehung zu beenden wenn er merkt, dass er das nicht so gut "verkraftet".
Allerdings macht er bis heute keine Anstalten etwas zu Hause zu erzählen. Die praktische Masterarbeit ist nun rum (es folgt die schriftliche Ausarbeitung), und er war seit 4 Wochen nicht mehr bei mir, weil er keine Ausrede findet, wo er denn sein könnte.
Wir sind nun seit 10 Monaten wieder ein Paar, und alles läuft heimlich ab. Er wohnt zur Zeit wieder zu Hause und ich darf ihn nicht anrufen. Und wenn wir übers Handy telefonieren und seine Mutter den Raum betritt legt er ohne Vorwarnung auf.
Ich finde es nicht nur seiner Mutter gegenüber unfair, ich finde auch, wenn er die Entscheidung getroffen hat mit mir zusammen zu sein und sich selbst sogar als Papa von meinem Sohn sieht, dann sollte er einfach mal dazu stehen.
Dieses ganze Hin-und-Her und nicht-wissen-wann-ich-ihn-wiedersehe macht mich noch total fertig.
Er lässt seine Familie im Dunkeln, weil er Angst hat, dass sie so sauer sind, dass sie den Kontakt zu ihm abbrechen. Ihn vor eine "die-oder-wir"-Wahl stellen. Ihm evtl. sogar den Geldhahn abdrehen.
P. ist ein Mensch, der Streit generell aus dem Weg gehen möchte, er scheut Konfrontationen und möchte keine Unnnehmlichkeiten haben.
Auf der anderen Seite redet er dann davon wie sehr er mich vermisst, wie sehr er mich und den Kleinen liebt, dass wir hoffentlich bald zusammenziehen können, wenn er einen neuen Job hat etc.
Auf der anderen Seite lässt er mich hier ganz schön hängen.
Natürlich komme ich mit allem hier zu Haus alleine zurecht und brauche nicht zwingend einen "Ernährer" oder Verstärkung im Haushalt oder einen Ersatzpapa. Aber ich liebe und vermisse ihn sehr, und daher fehlt er mir. Er bekommt auch die Entwicklung von dem Kleinen kaum mit. Unsere Beziehung besteht derzeit aus Whatsapp-Nachrichten.

Ach, ich bin einfach total hin-und-her gerissen. Ich bezweifle, dass er es irgendwann in naher Zukunft sagt. Erst hieß es er wartet ein paar Monate, dann wollte er es an Weihnachten erzählen, dann "spätestens wenn das Kind auf der Welt ist", dann "wenn seine Masterarbeit vorbei ist" - und so geht das weiter und weiter und weiter.

So!
Erst mal VIELEN DANK an alle die bis hierher durchgehalten haben. Es tut mir Leid, wenn ich vllt sehr wirr schreibe aber ich bin auch wirklich verwirrt. Sind noch irgendwelche Fragen offen? Wie bewertet ihr denn diese Situation?
Soll ich ausharren?
Kann ich nicht irgendwie erwarten, dass er zu mir und dem Kind steht?

HELFT MIR BITTE, ich leide wirklich sehr unter dieser Situation!!!!

Mehr lesen

15. Juni 2015 um 10:46

Antwort
Das war spannend zu lesen, wie ein kleiner Roman.
Ein Roman, den das Leben schrieb, sozusagen.

Ich kann mir vorstellen, daß er sich nicht traut, seiner Familiy von Dir zu erzählen!
Da wird sicher viel über Dich geschimpft worden sein, als Du ihn verlassen hast und dann noch so schnell geheiratet hast und dann noch ein Kind bekommen hast.
Seine Mama wird ihm täglich gesagt haben: "Ich hab Dir ja eh gesagt, daß sie nichts für Dich ist!"
Und er wird sich reumütig in Mamas Schoß ausgeweint haben.

Was meinst was passiert, wenn er erzählt, daß Ihr wieder zusammen seid? Da wird ein Donnerwetter über ihn hereinbrechen, was die Welt noch nicht gesehen hat.

Es müsste der Wunsch von ihm allein kommen, bei dieser Sache klar Schiff zu machen.
Denn es wird zu 100% Krach mit der Mama geben.
Wenn Du nicht willst, daß er Dir später die Schuld gibt, mit seiner Mama gebrochen zu haben, dann musst Du warten bis der Leidensdruck von ihm so groß ist, daß er das Doppelspiel nimmer aushält.....

.......oder der Freund Zufall Euch zu Gute kommt (wenn euch jemand sieht etc..) und alles rauskommt.

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15. Juni 2015 um 10:50

Warte besser nicht auf ihn.
Ich bezweifle zwar nicht, dass er Gefühle für dich hat, aber er scheint doch ein schwacher Typ zu sein, der gegen seine übermächtige Mutter nicht ankommt.

Außerdem hat er noch keinen Job, was erschwerend hinzu kommt.

Aber das Hauptproblem sehe ich bei seiner Familie, die IMMER zwischen euch stehen wird.

Leb dein Leben mit deinem Kind und such dir einen Mann, der auch zu euch steht.

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15. Juni 2015 um 10:58
In Antwort auf fizza_12644670

Antwort
Das war spannend zu lesen, wie ein kleiner Roman.
Ein Roman, den das Leben schrieb, sozusagen.

Ich kann mir vorstellen, daß er sich nicht traut, seiner Familiy von Dir zu erzählen!
Da wird sicher viel über Dich geschimpft worden sein, als Du ihn verlassen hast und dann noch so schnell geheiratet hast und dann noch ein Kind bekommen hast.
Seine Mama wird ihm täglich gesagt haben: "Ich hab Dir ja eh gesagt, daß sie nichts für Dich ist!"
Und er wird sich reumütig in Mamas Schoß ausgeweint haben.

Was meinst was passiert, wenn er erzählt, daß Ihr wieder zusammen seid? Da wird ein Donnerwetter über ihn hereinbrechen, was die Welt noch nicht gesehen hat.

Es müsste der Wunsch von ihm allein kommen, bei dieser Sache klar Schiff zu machen.
Denn es wird zu 100% Krach mit der Mama geben.
Wenn Du nicht willst, daß er Dir später die Schuld gibt, mit seiner Mama gebrochen zu haben, dann musst Du warten bis der Leidensdruck von ihm so groß ist, daß er das Doppelspiel nimmer aushält.....

.......oder der Freund Zufall Euch zu Gute kommt (wenn euch jemand sieht etc..) und alles rauskommt.

Als ob du uns kennen würdest!
HAARGENAU so war bzw. so ist es auch! Es wurde auf mich geschimpft und das ganze "sie passt nicht zu dir" und "die brauch sich hier nicht mehr sehen zu lassen" etc.

Ich sage ja, auf der einen Seite verstehe ich das natürlich. Aber auf der anderen Seite ist er 30 und ich würde doch mein Kind sein Leben leben lassen. Auch wenn er Entscheidungen trifft, die ich nicht treffen würde, so sucht er sch doch selber aus wen er liebt und mit wem er zusammen sein möchte.

Von meinem Sohn wissen sie z.B. noch gar nichts. OK- Ein paar Freunde aus dem Dorf wissen schon von uns, sie haben auch gesagt "ist ja deine Sache" und "schön, dass ihr euch wiedergefunden habt". Klar darf man da auch Bedenken äußern. Auch meine Mutter hatte mich gefragt ob ich mir sicher bin, dass es nicht wieder so läuft wie 2013 kurz vor der Trennung.

Und nein, natürlich möchte ich nicht daran Schuld sein, wenn der Kontakt zu Mutti abbricht- den Vorwurf macht er mir ja aber auch jetzt schon. Vorgestern schrieb er er würde sie gerne im Dunkeln lassen, aber da ich das ja nicht gut finde, müsste er es ihr ja wohl bald sagen. Dann würde sein altes Lebens so wie er es bisher kennt aber aufhören, aber da müsse er ja dann durch.

Das ist teilweise schon echt gemein, und er lässt auch oft Spitzen gegen mich los, die so andeuten "du kannst ja froh sein, dass ich dich nach allem zurück genommen hab".
Das ist echt nicht so nett....

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15. Juni 2015 um 11:07

Mhhh...
@yachtmaster:
Da hast du vielleicht Recht, nicht jeder hätte mir eine zweite Chance gegeben. Dass es damals zu der Trennung kam lag aber ja an uns beiden. Und wenn man dann in einem zweiten Versuch sagt "okay, wir probieren es nochmal und verzeihen uns gegenseitig" dann schaut man sich vielleicht doch nach einer Trennung nochmal mit dem Hintern an.
Und du hast Recht, ich finde auch das, was er da mit seiner Familie macht ziemlich mies.
Und wenn es dann irgendwann draußen ist, möchte ich nicht wissen wie schlimm die Tatsache, dass er es solange verheimlich hat, für seine Mutter ist.

@cefeu:
An den äußeren Umständen hat sich geändert, dass er nicht mehr zu Hause wohnte (ok, jetzt temporär wieder, aber die vergangenen Monate nicht). Und dass er selber ständig sagt, dass er nicht zulässt, dass sich nochmal jmd. so in seine Bezehung einmischt. Er will sich nichts mehr sagen lassen, und nicht alle Furz lang (entschuldige dass ich es so formuliere) nach Hause fahren, sondern sein eigenes Leben leben. Und da ich ja ohnehin nicht mehr dort auftauchen werde, bin ich nicht das Ziel der Angriffe von Mutti und Tantchen.. Zumindest nicht offensichtlich Dass sie hinter meinem Rücken kein gutes Haar an mir lassen werden kann ich mir denken, juckt mich aber jetzt nicht sooooo sehr.

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15. Juni 2015 um 11:14

Naja..
... In eine Beziehung von der keiner was weiß, kann sich nicht eingemischt werden.
Dann hält er alle da raus und macht heimlich sein Ding. Und ja, in seiner Überlegung kommt auch Zusammenziehen vor. -Ich weiß natürlich nicht wie er das anstellen will, ohne sämtlche Klingelschilder, Möbel, Fotos etc. vor jedem Familienbesuch zu verstecken...

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15. Juni 2015 um 11:27

Bezugnehmend auf den Diskussionstitel....
.... ist es ja nicht so, dass ich mir über eine Trennung keine Gedanken mache. Natürlich sehe ich das mit seiner Mutter irgendwie auch so wie Luise und Stahltrasse. Das Problem ist einfach, dass er mir fehlt. Wir sind - jetzt mal abgsehen von den offensichtlichen Problemen - ein wirklich gutes Paar und haben ähnliche Ansichten was Erziehung, Lebenswege, Arbeit, Finanzen, Hobbys und alles weitere betrifft. Es gibt niemandem, mit dem ich so lachen kann und mit dem es einfach kurzweilig ist.
Es gibt ja zig Gründe, weshalb wir trotz dieser ganzen Geschichte wieder zueinander gefunden haben.
Ich MÖCHTE gerne mir ihm zusammen bleiben, und wenn das bedeutet, dass ich keine super Schwiegermutter-Schwiegertochter -Beziehung haben werde -sei's drum.

Was halt einfach gar nicht geht ist diese ständige Lügerei. "Ich bin an der Uni" oder "Ich muss im Werk nochmal was nachprüfen" etc.
In meiner Familie wird einfach nicht gelogen! Ich bn so nicht erzogen worden, und es gibt auch einfach keinen Grund warum ich meine Mutter hätte belügen müssen.
Man kann doch ALLES aus der Welt schaffen.

UND es ist ja nicht mal gesagt ob Mutti ihn dann verstößt. VIELLEICHT sagt sie ja auch dass sie das nicht gut findet, aber "mach du mal, du musst ja mit ihr leben, das ist ja DEINE Sache"... Haha, ja und dann galoppiert ein Einhorn vorbei.
Aber mal abgesehen davon, dass meine Mutter gar nich auf die käme eins ihrer Kinder abzuweisen, würde ICH sagen "Hör zu Mutter, ich habe mich so entschieden, das ist mein Leben. Akzeptier es oder lass es sein".
Natürlich wäre das nicht toll, aber man muss doch wissen mit wem man zusammen leben will.....
Und er redet manchmal so mies über sie, dass er ihr am liebsten das geliehene Geld auf den Tisch knallen würde und abhauen und wo anders sein Leben leben...
Traut sich dann aber auf der anderen Seite nicht, zu seinen Entscheidungen zu stehen..

AAACH es ist einfach so schwierig....

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15. Juni 2015 um 11:31

Ja, so in etwa hatte ich das auch geplant...
... aber es ist einfach so furchtbar schwer. Er war in 7 Wochen nur EIN EINZIGES Wochenende hier bei mir. Und das auch nur, weil seine Mutter da übers WE nicht da war und er ganz unbemerkt verschwinden konnte....

Ich habe ja auch eine eigene Wohnung und er HÄTTE seine Arbeit auch hier schreiben können - zumal ich ihn was das angeht ziemlich unterstütze und bis nachts um 2 an SEINER Arbeit herumkorrigiere... (Trotz dem Stress und der Übermüdung einer Alleinerziehenden)

Das "mich von ihm entfernen" versuche ich ja gerade... einfach weil ich für mich selber wissen möchte, ob ich irgendwann aufhöre ständig auf mein Handy zu starren (er könnte ja geschrieben haben). Aus mehr als Whatsapp besteht die Beziehung ja nicht...Aber fehlen tut er mir halt leider doch.
Könnte ich mich auf Knopfdruck von ihm entlieben würde ich es tun!

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15. Juni 2015 um 11:31
In Antwort auf thuy_12755489

Bezugnehmend auf den Diskussionstitel....
.... ist es ja nicht so, dass ich mir über eine Trennung keine Gedanken mache. Natürlich sehe ich das mit seiner Mutter irgendwie auch so wie Luise und Stahltrasse. Das Problem ist einfach, dass er mir fehlt. Wir sind - jetzt mal abgsehen von den offensichtlichen Problemen - ein wirklich gutes Paar und haben ähnliche Ansichten was Erziehung, Lebenswege, Arbeit, Finanzen, Hobbys und alles weitere betrifft. Es gibt niemandem, mit dem ich so lachen kann und mit dem es einfach kurzweilig ist.
Es gibt ja zig Gründe, weshalb wir trotz dieser ganzen Geschichte wieder zueinander gefunden haben.
Ich MÖCHTE gerne mir ihm zusammen bleiben, und wenn das bedeutet, dass ich keine super Schwiegermutter-Schwiegertochter -Beziehung haben werde -sei's drum.

Was halt einfach gar nicht geht ist diese ständige Lügerei. "Ich bin an der Uni" oder "Ich muss im Werk nochmal was nachprüfen" etc.
In meiner Familie wird einfach nicht gelogen! Ich bn so nicht erzogen worden, und es gibt auch einfach keinen Grund warum ich meine Mutter hätte belügen müssen.
Man kann doch ALLES aus der Welt schaffen.

UND es ist ja nicht mal gesagt ob Mutti ihn dann verstößt. VIELLEICHT sagt sie ja auch dass sie das nicht gut findet, aber "mach du mal, du musst ja mit ihr leben, das ist ja DEINE Sache"... Haha, ja und dann galoppiert ein Einhorn vorbei.
Aber mal abgesehen davon, dass meine Mutter gar nich auf die käme eins ihrer Kinder abzuweisen, würde ICH sagen "Hör zu Mutter, ich habe mich so entschieden, das ist mein Leben. Akzeptier es oder lass es sein".
Natürlich wäre das nicht toll, aber man muss doch wissen mit wem man zusammen leben will.....
Und er redet manchmal so mies über sie, dass er ihr am liebsten das geliehene Geld auf den Tisch knallen würde und abhauen und wo anders sein Leben leben...
Traut sich dann aber auf der anderen Seite nicht, zu seinen Entscheidungen zu stehen..

AAACH es ist einfach so schwierig....

So eine grosse
feigheit an einem menschen mitzuerleben, würde mich sehr abstossen.
geht dir das nicht so?

ich seh da keine chance für euch, sorry. ich kann dir nur den rat geben, dich zügig zu trennen, bevor dein sohn (wie alt ist er denn) eine immer intensivere bindung zu diesem mann bekommt.

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15. Juni 2015 um 11:35

Lass mich überlegen...
... gelten auch Sachen die in der Zukunft liegen?
wie z.B.
- er wird bald finanziell unabhängig sein (er macht einen ziemlich guten Ingenieursabschluss)
- er sagt er hätte aus der Sache gelernt und wird daheim nicht mehr jeden an unserer Bezihung teilhaben lassen
- Ich fahre nicht mehr mit ins Dorf
- Er hat... eingesehen... dass er öhm.. mich besser behandeln sollte.. und ähhh.. dass er ohne mich nicht leben will?

TOUCHÉ meine Argumente sind echt nicht gut

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15. Juni 2015 um 11:38
In Antwort auf apfelsine8

So eine grosse
feigheit an einem menschen mitzuerleben, würde mich sehr abstossen.
geht dir das nicht so?

ich seh da keine chance für euch, sorry. ich kann dir nur den rat geben, dich zügig zu trennen, bevor dein sohn (wie alt ist er denn) eine immer intensivere bindung zu diesem mann bekommt.

Der Kleine ist grade mal 4 Monate alt...
... Er kriegt das zum Glück nicht mit, da P. ja auch so selten da ist...

Dass Mama aber oft nicht so gut drauf ist, und öfter mal weint kriegt er aber schon mit, denke ich....

Und doch, das stößt mich extrem ab!!! Ich bin was das angeht einfach ganz anders gestrickt. Ich bin generell ehrlich und vertrete meine Meinung und ich stehe zu meinen Entscheidungen. Ich kann nicht nachvollziehen wie jmd. so sein kann....

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15. Juni 2015 um 11:38

.....
Darauf MÖCHTE ich jetzt nicht antworten

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15. Juni 2015 um 11:43

Lieber Herr Yachtmeister...
Das meinst du doch wohl nicht ernst. Ich bin doch nicht wie seine Mutter...
Ich möchte ihn nicht vereinnahmen und ganz alleine für mich haben. ICH möchte, dass ALLE Beteiligten irgendwie gut damit zurecht kommen.
Ich würde ihm nicht im Weg stehen, und ihm die Pistole auf die Brust setzen (sonst wäre ich schon längst dahin gefahren und hätte reinen Tisch gemacht!!!)

Er soll gern alle paar Wochen in sein popeliges Dorf fahren und Mutti die Besenreißer zählen (Entchuldigt bitte, aber inzwischen habe ich mir da so nen Galgenhumor zugelegt)... solange er eben auch für mich und den Kleinen da ist.
Solange wir nicht die Leidtragenden sind....

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15. Juni 2015 um 11:57

Ja und außerdem..
... war ich die meiste Zeit über schwanger bzw. im Wochenbett...
Also auch wenn der Sex gut ist, stützt sich die Beziehung da jetzt nicht drauf ^^

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15. Juni 2015 um 12:07

Tut sie aber nicht...
Seine Mutter würde ja laut P.s Aussage eben nicht so reagieren sondern "Die oder wir, du bist enterbt und brauchst nicht mehr herzukommen" etc.

Und sag mal, bewertest du eine Mutter-Sohn-Beziehung echt so ähnlich wie eine Freund-Freundin / Mann-Frau-Beziehung?
O.o

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15. Juni 2015 um 12:10

Deine Beiträge-
- haben nicht wirklich eine große Aussage... Ich verstehe nicht auf was du da hinausmöchtest...
Dass eine Freundin generell hinter Mutti anzustehen hat? Oder dass eine Freundin nicht von ihrem Freund erwarten kann eine ernsthafte Bezieung zu führen?
Oder einfach nur bisschen dumm gebabbelt?

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15. Juni 2015 um 12:22

Eben nicht...
Ich hinterfrage ja auch mein eigenes Verhalten. Ob ich es zu dramatisch sehe, und wie andere Leute meine Situation beurteilen. Irgendwann kommt man an den Punkt, da kreisen die Gedanken ständig nur um die gleiche Thematik und man braucht etwas Abstand oder objektive Ratschläge. Dafür sind so Foren übrigens gedacht, meinst du nicht?
Und eben weil ich wohl mit dem lieben Ehemann eine ziemlich eilige Entscheidung getroffen habe, und die Entscheidung was die Trennung von P. damals angeht bereue, denke ich doch vorher gründlich nach "bevor ich mich mal eben einfach so trenne".

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15. Juni 2015 um 12:49
In Antwort auf thuy_12755489

Der Kleine ist grade mal 4 Monate alt...
... Er kriegt das zum Glück nicht mit, da P. ja auch so selten da ist...

Dass Mama aber oft nicht so gut drauf ist, und öfter mal weint kriegt er aber schon mit, denke ich....

Und doch, das stößt mich extrem ab!!! Ich bin was das angeht einfach ganz anders gestrickt. Ich bin generell ehrlich und vertrete meine Meinung und ich stehe zu meinen Entscheidungen. Ich kann nicht nachvollziehen wie jmd. so sein kann....

Nun, ich kann dir nur
sagen, was ich in deiner situation tun würde.
ich würde ihm sagen, dass ich zunehmend den respekt vor ihm verliere.
und dass ich nicht gewillt bin, einen partner zu haben, dessen fortwährende illoyalität mir immer mehr wehtut.

was immer du auch tust, alles gute für dich und deinen kleinen sohn!

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15. Juni 2015 um 13:56

Lange Antwort zurück......
Liebe Mathilda,
danke für deine lange Antwort.

"Weißt Du, überlege doch mal im stillen Kämmerlein für Dich, warum Du Dir Männer suchst, mit denen es nicht klappt"
---
Nun, warum es mit dem Kindsvater nicht funktioniert hat, habe ich ausgiebig "analysiert" und das weiß ich auch. Und ja du hast Recht, ich habe mir P. ausgesucht, zweimal sogar, und ja, ich hätte ahnen können, dass sich die Situation nicht großartig geändert hat (bisher). Jedoch gibt es neben der Liebe auch noch Hoffnung. - Ich wusste ja auch nicht von vorne herein, dass es NICHT klappt-

Warum ich mir ausgerechnet IHN ausgesucht habe liegt ja nicht daran, dass ich generell auf den Typ "Muttersöhnchen" stehe. Sondern an seiner Art, seiner Person. Er ist ein schöner, intelligenter, liebevoller Mann. Hat vernünftige Ansichten bzw. wir teilen bei fast allen entscheidenden Dingen die gleiche Meinung. Wir haben die gleichen Interessen und können über alles reden etc. etc. etc. Die einzige Ausnahme hiervon bildet eben dieses Verhältnis zu seiner Mutter, bzw. die Art und Weise wie er sich dort verhält.

Wir (P. und ich) wussten, dass es schwer werden würde, und dass unsere Beziehung durch diese Situation auf eine harte Probe gestellt wird. Das war uns bewusst und wir haben uns dennoch darauf eingelassen. Aber ich konnte nicht ahnen, dass 10 Monate später die Situation immer noch so "unklar" ist. Ich bin davon ausgegangen, nachdem er die Entscheidung für uns getroffen hat, würde er auch dazu stehen. Das war "der Deal".
Und aus den oben genannten Gründen schmeißt man so eine Beziehung nicht einfach weg.

Ich möchte nicht, dass hier über ihn geschimpft wird und 100 Beiträge sagen "Schieß ihn ab" damit ich endlich weiß was ich zu tun habe. Ich bin nur langsam mit meinem Latein am Ende. Sich so zu leben wie man ist, ist mir sehr wichtig, und daher habe ich ihn gewähren lassen und seine Lügerei bisher toleriert und nicht krampfhaft auf Teufel komm raus die Situation für ihn zu klären. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, und die letzten Monate diesen Kompromiss einzugehen, mich und das Kind und die Beziehung verheimlichen zu lassen und nötigenfalls wochenlang auf ihn zu verzichten, war extrem schwer.

Allerdings bin ich auch der Meinung eine Beziehung ist ein geben und nehmen. Und Kompromisse müssen beide Seiten eingehen können. Nur sehe ich das von ihm leider gar nicht. Und DESHALB wende ich mich an ein Forum. Um mal nachzuhören wie eben andere Menschen das sehen. Um irgendwie bewerten zu können ob ich noch länger durchhalten muss, oder ob ich vielleicht so in diesen Kram verstrickt bin, dass ich einfach nur nicht sehe, dass es gar keinen anderen Weg gibt als sich zu trennen.
Erfahrungen austauschen und sowas, verstehst du?


"Auch wäre mal ein klärendes Gespräch mit ihm wichtig. Eines, wo vielleicht mal nicht gekeift oder verlangt wird"
---
Wir hatten bereits einige klärende Gespräche. Diese enden meistens mit großem Verständnis auf beiden Seiten. Er sagt dann, er versteht dass ich mich schlecht fühle und dass er "wenn sich eine günstige Möglichkeit gibt" alles aufklärt etc.
Ich warte nur wirklich schon ziemlich lang auf diese "Möglichkeit".
Und ja sicher weiß ich auch wie schlecht es ihm geht und wie groß seine Angst ist, "verstoßen" zu werden. Allerdings sehe ich das da auch eher so wie du, dass seine Mutter nicht ihr eigenes Kind verstößt. (Das mit dem Enterben war jetzt auch mehr so überspitzt dargestellt).

Und GANZ WICHTIG, mir geht es in erster Linie nicht mal darum, dass er es seiner Mutter erzählt. Ich finde seine Lügerei zwar richtig mies, aber meinetwegen soll er sie dann weiter belügen, wenn er doch nur ein bisschen mehr Anteil an unserer Beziehung nehmen würde. Inzwischen kommt er ja so gut wie gar nicht mehr her, und alles läuft nur noch über dieses dumme Handy!


"Letztendlich handelt es sich bei der Mutter selbst um übergroße Angst. Angst davor, jetzt im Alter allein und verlassen zu sein"
---
P. hat noch einen (4 Jahre jüngeren) Bruder der in der Nähe wohnt. Die Schwester samt Familie lebt eine Straße weiter, ihre Schwiegereltern leben dort auch, sie arbeitet halbtags, ist in unzähligen Vereinen tätig, geht zum Chor und ist ständig auf Achse.
Sie ist weiß Gott nicht allein. Und natürlich sage ich ja nicht P. solle sich von seiner Mutter lösen, er SOLL ja gerne für sie da sein wenn sie ihn braucht. Wer aber 2 mal im Jahr auf eine Kreuzfahrt fahren kann, und über Ostern zum Skifahren geht, kann sich auch mal einen Handwerker holen, um die Spülmaschine zu reparieren und muss nicht SOFORT P. herzitieren obwohl dieser für den Tag schon was anderes vor hat.
Oh, und sie wohnt quasi neben einem Penny, und einen HIT und DM und kA was hat es in dem Nest auch. Sie bekommt ja sogar die Getränke nach Hause geliefert.
Es ist wirklich nicht so, dass sie ohne ihren Spross total verloren ist....




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15. Juni 2015 um 14:41

Ja vielleicht. ..
Vielleicht hast du Recht. Aber das so zu akzeptieren ist gar nicht mal so einfach.
Wenn er so erzogen wurde, bzw. es gar nicht anders kennt, ist er aber dennoch ja liebenswert. Und ich frage mich ob es nicht dann vielleicht einen Weg gibt den ich jetzt noch nicht sehe.
Es würde mir unendlich weh und leid tun ihn komplett zu verlieren, weil es dann mit Sicherheit keine "nächste Chance" gibt, bei der wir es besser machen können.
Aber ja du hast schon Recht. Tief um Inneren weiß ich, dass sich die Situation nicht einfach so zum Guten wendet. Und dass ich einfach nicht wahrhaben will, dass diese ganze Geschichte immer zwischen uns stehen würde.
Danke dir für deine Denkanstöße!!

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23. Juni 2015 um 11:25

Update...
So, und hier mal ein Update zu meiner Situation.

Ich hatte ihm neulich nochmal geschrieben, dass ich mich sehr unglücklich fühle, daraufhin kam "Sorry ich hab grad keine Zeit für ne lange Diskussion, ich hoffe du verstehst das". (Immerhin schreibt er gerade an seiner Masterarbeit)....

Im ersten Moment dachte ich "ja ok, er hat ja gerade auch wirklich wichtiges zu tun" und in der darauffolgenden schlaflosen Nacht fand ich es irgendwie unerhört mich so abzuwimmeln als habe ich ihm eine E-Mail geschrieben (Brief hätte zu lange gedauert übers Handy wollte ich das nicht alles wieder diskutieren, und persönlich sehe ich ihn ja nie...).
In dieser E-Mail habe ich ihm meine Gefühle offen dargestellt, dass ich mit der Situation nicht umgehen kann, dass ich sein Verhalten nun fast 10 Monate ertragen habe und mich und meine Bedürfnisse hinten angestellt habe, und dass ich es egoistisch von ihm finde und unfair. Und dass ich mir das nicht mehr antun will und kann. Weil ich unter der Situation leide und einfach der Meinung bin, eine Beziehung erfordert nehmen und geben. Und auch ich habe eine sehr stressige Zeit mit meinem kleinen Sohn zu Haus und Haushalt und Hund, sonstigen Terminen etc.

Die E-Mail schrieb ich vor 3 Tagen und am nächsten Tag habe ich ihm, damit ich nicht jeden Tag denken muss "Vielleicht hat er sie ja noch nicht gelesen", geschrieben, dass ich ihm eine E-Mail schickte.

Er hat sie daraufhin gelesen und gefragt "aha und was heisst das jetzt? Hast du jetzt Schluss gemacht?!"
Daraufhin meinte ich "ja" und er sagte "was soll ich dazu sagen, das ist schade". Mit nem "traurigen Smiley" dahinter. Und dann 10h später ein "Sry, bin im Stress und kann mir momentan keine Gedanken machen"
Das wars!
DAS WARS! Mehr kam da nicht....

Und ich blöde Kuh sitze natürlich jetzt hier und mache mich für alles verantwortlich. Will das nicht wahrhaben. Denke, ich hätte doch noch ein paar Tage bis nach Beendigung seiner Arbeit warten sollen.
Alle 5 Minuten starre ich auf mein Handy um zu schauen ob er sich nochmal gemeldet hat.
Und es tut einfach entsetzlich weh, dass er nicht mal 5 Minuten Zeit findet irgendwie zu reagieren. Ich habe ja nicht erwartet, dass er alles stehen und liegen lässt, aber er hätte doch sagen können "Ich verstehe, dass die Situation für dich mies ist, lass mich noch kurz meine Arbeit beenden und dann komm ich zu dir und wir reden?!"

Das wäre doch irgendwie eine angemessene Reaktion gewesen...
Aber das hier ist schon echt etwas dürftig und irgendwie kann ich SO nicht damit abschließen!
ARGH!

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23. Juni 2015 um 12:07
In Antwort auf thuy_12755489

Update...
So, und hier mal ein Update zu meiner Situation.

Ich hatte ihm neulich nochmal geschrieben, dass ich mich sehr unglücklich fühle, daraufhin kam "Sorry ich hab grad keine Zeit für ne lange Diskussion, ich hoffe du verstehst das". (Immerhin schreibt er gerade an seiner Masterarbeit)....

Im ersten Moment dachte ich "ja ok, er hat ja gerade auch wirklich wichtiges zu tun" und in der darauffolgenden schlaflosen Nacht fand ich es irgendwie unerhört mich so abzuwimmeln als habe ich ihm eine E-Mail geschrieben (Brief hätte zu lange gedauert übers Handy wollte ich das nicht alles wieder diskutieren, und persönlich sehe ich ihn ja nie...).
In dieser E-Mail habe ich ihm meine Gefühle offen dargestellt, dass ich mit der Situation nicht umgehen kann, dass ich sein Verhalten nun fast 10 Monate ertragen habe und mich und meine Bedürfnisse hinten angestellt habe, und dass ich es egoistisch von ihm finde und unfair. Und dass ich mir das nicht mehr antun will und kann. Weil ich unter der Situation leide und einfach der Meinung bin, eine Beziehung erfordert nehmen und geben. Und auch ich habe eine sehr stressige Zeit mit meinem kleinen Sohn zu Haus und Haushalt und Hund, sonstigen Terminen etc.

Die E-Mail schrieb ich vor 3 Tagen und am nächsten Tag habe ich ihm, damit ich nicht jeden Tag denken muss "Vielleicht hat er sie ja noch nicht gelesen", geschrieben, dass ich ihm eine E-Mail schickte.

Er hat sie daraufhin gelesen und gefragt "aha und was heisst das jetzt? Hast du jetzt Schluss gemacht?!"
Daraufhin meinte ich "ja" und er sagte "was soll ich dazu sagen, das ist schade". Mit nem "traurigen Smiley" dahinter. Und dann 10h später ein "Sry, bin im Stress und kann mir momentan keine Gedanken machen"
Das wars!
DAS WARS! Mehr kam da nicht....

Und ich blöde Kuh sitze natürlich jetzt hier und mache mich für alles verantwortlich. Will das nicht wahrhaben. Denke, ich hätte doch noch ein paar Tage bis nach Beendigung seiner Arbeit warten sollen.
Alle 5 Minuten starre ich auf mein Handy um zu schauen ob er sich nochmal gemeldet hat.
Und es tut einfach entsetzlich weh, dass er nicht mal 5 Minuten Zeit findet irgendwie zu reagieren. Ich habe ja nicht erwartet, dass er alles stehen und liegen lässt, aber er hätte doch sagen können "Ich verstehe, dass die Situation für dich mies ist, lass mich noch kurz meine Arbeit beenden und dann komm ich zu dir und wir reden?!"

Das wäre doch irgendwie eine angemessene Reaktion gewesen...
Aber das hier ist schon echt etwas dürftig und irgendwie kann ich SO nicht damit abschließen!
ARGH!

Er wird insgeheim erleichtert sein,
dass DU es warst, die ihn abgeschossen hat.

Schau nach vorne! - Dort liegt deine Zukunft.

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23. Juni 2015 um 13:35
In Antwort auf stahltrasse

Er wird insgeheim erleichtert sein,
dass DU es warst, die ihn abgeschossen hat.

Schau nach vorne! - Dort liegt deine Zukunft.

Es ist ganz schön schwer..
... das so zu akzeptieren und zu verarbeiten. Aber ja, vielleicht hast du Recht und er denkt sich "eine Sorge weniger"...

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23. Juni 2015 um 19:09

Tja
Anscheinend nicht. ...

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