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Hilfe--Ehemann hat kein Interesse an seiner Familie

31. März 2009 um 11:54

Hallo
Was sagt ihr dazu.

Mein Mann wendet sich schon seit ca. 3 Jahren von mir und den Kindern ab.

Mein Mann war 2 Jahre abeitslos. Hat dieses Jahr wieder einen Job gefunden.
In der Zeit wo er arbeitslos war hat er mir im Haushalt und bei der Erziehung der Kinder nicht geholfen. Da gabe es schon häufiger Streit da ich alles alleine machen musste. Er hat nur das nötigste getan mal Staubgesaugt und mal was weggeräumt.
In der Erziehung der Kinder hält er sich fast ganz herraus. Ist viel bei Freunden gewesen meistens immer genau in der Zeit wo es Abendbrot gegeben hat und wo die Kinder zu bett gingen war er nicht da. Sobald ich in der Küche anfing Abendbrot zu machen zog er seine Schuhe an und ging und kam erst dann nach Hause wenn die Kinder schon im Bett waren.

Jetzt wo er arbeitet interessiert ihn die Familie noch weniger. Wenn er um 17 Uhr nach Hause kommt---- geht er duschen--- bliebt eine halbe Stunde in der Wohnung und geht dann wieder zu freunden---- kommt um 19:30 Uhr wieder---- setzt sich dann aufs Sofa schaut fern--- und geht um 21 Uhr ins Bett da er morgens wieder früh aufstehen muss.
Das geht das jetzt schon seit Januar wo er die Arbeit begonnen hat.
Am Wochenende findet auch nicht viel statt. Wenn ich mal irgendwo hin möchte zieht er nicht mit. -Habe keine Lust.- Dann unternehme ich mit den Kindern alle etwas.
Wenn ich ihn mal frage würdest du für uns mal den Tisch decken weil ich etwas später nach Hause komme meint er. - ne wieso ich arbeite schon den ganzen Tag genug--- und wäre auch nicht seine Aufgabe ---- er hätte so wie so keinen Hunger.
Die Kinder zeigen ihm voller Stolz ihre guten Klassenarbeiten da sagt er zu ihnen die schaue ich mir am Wochenende mal an jetzt nicht. (das war montags)

Ich verstehe meinen Mann nicht. Er braucht sich doch um den Haushalt nicht zukümmern ( da ich im Monent nicht arbeitete) aber um die Kinder (Kinderziehung) und um mich persönlich.
Warum er so auf Abwehr ist verstehe ich nicht. Nicht mal am Wochenende mit uns etwas zu unternehmen Abends nach Feierabend Freizeit machen. Mir nicht mal einen Gefallen tun.

Im Moment sehe ich mich nur als Putzfrau---Hüterin seiner Kinder--Geliebte. Habe auch schon mit ihm darüber geredet und im gesagt das ich etwas ändern möchte und mal gerne ein Paar Stunden mit ihm in einer Paartherapie einiges besprechen möchte.
A b l e h n u n g. Mit den Worte mir geht es doch gut.

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31. März 2009 um 23:43

Geh selbst in eine Beratung,
lass dich bestärken und hol dir Kraft und Mut eine Veränderung herbei zu führen, wie immer die aussieht. Klare Ansagen müssen sein. Der Mann muß begreifen, dass mit seinem Verhalten die Ehe über kurz oder lang am Ende ist. Vielleicht wacht es noch rechtzeitig vorher auf. Wenn nicht wirst du dich um dich und die Kinder kümmern müssen. Zwingen kann man leider niemand.
Gruß Melike

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1. April 2009 um 12:39
In Antwort auf melike13

Geh selbst in eine Beratung,
lass dich bestärken und hol dir Kraft und Mut eine Veränderung herbei zu führen, wie immer die aussieht. Klare Ansagen müssen sein. Der Mann muß begreifen, dass mit seinem Verhalten die Ehe über kurz oder lang am Ende ist. Vielleicht wacht es noch rechtzeitig vorher auf. Wenn nicht wirst du dich um dich und die Kinder kümmern müssen. Zwingen kann man leider niemand.
Gruß Melike

Ach wie schön
zu hören das ich auf dem richten Wege bin. Den Gedanken hatte ich auch.
Nur die werden mir Raten ein Gespräch mit meinem Mann zusammen zu führen. Nur der möchte nicht. Wie kann ich ihn davon überzeugen das es mir wichtig ist das er mit geht Er hat es anscheinend immer noch nicht verstanden das es so nicht weiter gehen kann .

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1. April 2009 um 17:31

Das wird Dir jetzt kein Trost sein, aber!
es geht so vielen Frauen so wie Dir. Ein paar Jahre Ehe, die Kinderchen sind da, Alltag, Trott, Langeweile, etcerapeepee. War bei mir das Gleiche. Ist bei vielen meiner Bekannten absolut genauso. Ich hab mich auch immer gefragt, ob das so sein muss. Ob man die Liebe, die Zuneigung vielleicht doch ein wenig aufrecht erhalten kann, wenn man mal was miteinander unternimmt.

Nö, mein Mann will lieber arbeiten (immerhin geht er nicht zu irgendwelchen Kümpelchen..). Von Montag bis Sonntag. Sein Kind sieht er, wenn es Glück hat, mal am Abend beim Essen. Dann Gutenachtbussi und ab damit. Das wars. Das Kiddie-Entertainment übernehme seit 7 Jahren: ICH! Und wohlgemerkt: ich war 3 Jahre zuhause, dann wieder 30 h arbeiten die Woche. Haushalt, Kind, alles habe ich gemacht und glaube mir, ich habe manchmal geweint vor Verzweiflung. Sa und So sah ich die Eheleute mit ihren Kindern schöne Ausflüge machen, während ich allein herumgetrottet bin.

Den Sex konnte man dann natürlich auch vergessen. Ich bu.mse doch nicht mit einem Mann, der mich wie eine Doofe behandelt, mir die ganze Arbeit aufhalst und dann auch noch glaubt, ich müsse dann ab 21 Uhr die Beinchen breit machen. Gehts noch?

Fazit: Wir leben mittlerweile in einer Art "Ehe-WG". Jeder gibt sein Teil dazu, ansonsten macht jeder, was er will. Nach wie vor engagiert sich mein Mann nicht mit dem Kind, am WE machen wir halt alleine was. Oder mein Sohn geht mit seinen Freunden spielen oder sonst wie. Ich hatte zwischendurch eine Affäre, die mir gezeigt hat, dass ich doch noch eine begehrenswerte Frau bin, als mein Mann dies mit bekam, war er eifersüchtig, aber geändert hats nichts.

Irgendwann werde ich sicherlich das Weite suchen. Mal sehen, wie lange es noch dauert!

K.

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1. April 2009 um 19:26
In Antwort auf sonnenstrahl69

Ach wie schön
zu hören das ich auf dem richten Wege bin. Den Gedanken hatte ich auch.
Nur die werden mir Raten ein Gespräch mit meinem Mann zusammen zu führen. Nur der möchte nicht. Wie kann ich ihn davon überzeugen das es mir wichtig ist das er mit geht Er hat es anscheinend immer noch nicht verstanden das es so nicht weiter gehen kann .

Fang einfach mal bei dir an,
du hast den Wunsch nach Veränderung. Sei du dir wichtig. Buchtipp "So lerne ich mich selbst zu lieben." Vielleicht geht er ja doch mit (Beratung), wenn er spürt, dass es bei dir eine Veränderung gibt und dass evtl die Ehe doch bald ein Ende haben könnte. Und falls ihn garnichts interessiert, dann kannst du gehen. Aber dann wirst du anders gehen, wie jetzt im Moment. Alles hat seine Zeit.
Gruß Melike

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2. April 2009 um 11:54
In Antwort auf melike13

Fang einfach mal bei dir an,
du hast den Wunsch nach Veränderung. Sei du dir wichtig. Buchtipp "So lerne ich mich selbst zu lieben." Vielleicht geht er ja doch mit (Beratung), wenn er spürt, dass es bei dir eine Veränderung gibt und dass evtl die Ehe doch bald ein Ende haben könnte. Und falls ihn garnichts interessiert, dann kannst du gehen. Aber dann wirst du anders gehen, wie jetzt im Moment. Alles hat seine Zeit.
Gruß Melike

Danke. Du hast
Recht.
Den Buchtittel kenne ich. Meine Mutter hat dieses Buch. Das werde ich mir mal ausleihen.
Gruß Sonnenstrahl

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3. April 2009 um 8:57
In Antwort auf sana_12949330

Das wird Dir jetzt kein Trost sein, aber!
es geht so vielen Frauen so wie Dir. Ein paar Jahre Ehe, die Kinderchen sind da, Alltag, Trott, Langeweile, etcerapeepee. War bei mir das Gleiche. Ist bei vielen meiner Bekannten absolut genauso. Ich hab mich auch immer gefragt, ob das so sein muss. Ob man die Liebe, die Zuneigung vielleicht doch ein wenig aufrecht erhalten kann, wenn man mal was miteinander unternimmt.

Nö, mein Mann will lieber arbeiten (immerhin geht er nicht zu irgendwelchen Kümpelchen..). Von Montag bis Sonntag. Sein Kind sieht er, wenn es Glück hat, mal am Abend beim Essen. Dann Gutenachtbussi und ab damit. Das wars. Das Kiddie-Entertainment übernehme seit 7 Jahren: ICH! Und wohlgemerkt: ich war 3 Jahre zuhause, dann wieder 30 h arbeiten die Woche. Haushalt, Kind, alles habe ich gemacht und glaube mir, ich habe manchmal geweint vor Verzweiflung. Sa und So sah ich die Eheleute mit ihren Kindern schöne Ausflüge machen, während ich allein herumgetrottet bin.

Den Sex konnte man dann natürlich auch vergessen. Ich bu.mse doch nicht mit einem Mann, der mich wie eine Doofe behandelt, mir die ganze Arbeit aufhalst und dann auch noch glaubt, ich müsse dann ab 21 Uhr die Beinchen breit machen. Gehts noch?

Fazit: Wir leben mittlerweile in einer Art "Ehe-WG". Jeder gibt sein Teil dazu, ansonsten macht jeder, was er will. Nach wie vor engagiert sich mein Mann nicht mit dem Kind, am WE machen wir halt alleine was. Oder mein Sohn geht mit seinen Freunden spielen oder sonst wie. Ich hatte zwischendurch eine Affäre, die mir gezeigt hat, dass ich doch noch eine begehrenswerte Frau bin, als mein Mann dies mit bekam, war er eifersüchtig, aber geändert hats nichts.

Irgendwann werde ich sicherlich das Weite suchen. Mal sehen, wie lange es noch dauert!

K.

Erst mal meine Bewunderung.
An Loveress70

Hut ab wie du das so durchhälst.

Als ich deine Geschichte gelesen habe dachte ich wir haben genau die gleichen Männer.

Ich frage mich nur warum. Warum wollen sie auf einmal nichts mehr von der Familie wissen. Was hat sich verändert.

Nur meine Kinder sind inzwischen so groß das sie an fangen zu nörgeln wenn ihr Vater nicht mitmacht.
Sie sagen auf den Papa ist kein Verlass, der verspricht immer mitzugehen und geht dann doch nicht mit.
Diese Entäuschungen tun einfach nur weh.

Ich weiß auch noch nicht wie lange ich das noch aushalte. Werde mir erstmal Rat holen.

Darf ich dich mal fragen: du hast geschrieben das ihr in einer Art "Ehe-WG" lebt. Kann mir das schlecht vorstellen.

Wie ist das denn z.B. an Gebutstagen von den Schwiegereltern gehst du denn dann dort mit hin?
Oder: versorgst du dich um sein leibliches Wohl. Das er was zu essen hat wenn er abends von der Arbeit heim kommt?
Wäsche waschen-----bügeln für ihn.ect.

LG Sonnenstrahl

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4. April 2009 um 16:14
In Antwort auf sonnenstrahl69

Erst mal meine Bewunderung.
An Loveress70

Hut ab wie du das so durchhälst.

Als ich deine Geschichte gelesen habe dachte ich wir haben genau die gleichen Männer.

Ich frage mich nur warum. Warum wollen sie auf einmal nichts mehr von der Familie wissen. Was hat sich verändert.

Nur meine Kinder sind inzwischen so groß das sie an fangen zu nörgeln wenn ihr Vater nicht mitmacht.
Sie sagen auf den Papa ist kein Verlass, der verspricht immer mitzugehen und geht dann doch nicht mit.
Diese Entäuschungen tun einfach nur weh.

Ich weiß auch noch nicht wie lange ich das noch aushalte. Werde mir erstmal Rat holen.

Darf ich dich mal fragen: du hast geschrieben das ihr in einer Art "Ehe-WG" lebt. Kann mir das schlecht vorstellen.

Wie ist das denn z.B. an Gebutstagen von den Schwiegereltern gehst du denn dann dort mit hin?
Oder: versorgst du dich um sein leibliches Wohl. Das er was zu essen hat wenn er abends von der Arbeit heim kommt?
Wäsche waschen-----bügeln für ihn.ect.

LG Sonnenstrahl

Hei Sonnenstrahl.
...jetzt bin ich doch mal wieder hier und möchte gleich antworten.

Also: es existiert nurmehr meine Schwiegermutter und die wohnt WEIT weg. Da sie seit 10 Jahren Witwe ist, haut sie jetzt richtig auf den Putz, was ihr ja auch gegönnt sei. Sehen tue ich sie nie, das letzte Mal war sie zur Einschulung meines Jungen da, davor habe ich sie vor 3 oder 4 Jahren das letzte Mal gesehen. Mein Mann fährt mit unserem Jungen dann 1 x im Jahr hin, um ein paar Tage einen auf Schönwetter zu machen. Ansonsten kein Kontakt. Verwandtschaft gibt es kaum, die wohnen alle noch weiter weg und von denen sahen wir das letzte Mal jemanden zur Beerdingung des Schwiegervaters.
Waschen und bügeln und kochen mache ich nach wie vor. Mein Mann zahlt halt die Miete (wir haben ein kleines Haus), ich den Rest wie Lebensmittel, Benzin, Versicherungen, Schule etc. Sein Part ist etwas grösser, dafür habe ich halt auch das Kind, da er nicht die Nerven hat, sich zu kümmern. Er muss ja soviel arbeiten, um über die Runden zu kommen...
Er hat sich vor ein paar Jahren selbstständig gemacht, ohne rechtes Konzept und sich arg verzettelt. Da ich BWL studiert habe, und ihn stets vorwarnte, habe ich dies schon vorausgeahnt und zugesehen, dass ich wieder in die Puschen komme, rein arbeitstechnisch. Bis vor 2 Jahren wohnten wir noch in einem "geilen" Plattenbau mit Schimmel an den Wänden und 2 Zimmern. Hat meinen Mann nicht gestört, warum auch? Hauptsache billig und das Kind soll halt die Ar..backen zusammenkneifen.

Ich habe dann meine gesamten Ersparnisse zusammengekratzt und wir haben uns in einer anständigen Gegend dieses Haus gemietet, neue Küche, neue Möbel, damit WENIGSTENS DAS stimmt. Das wars dann aber auch schon!!!! Das Wichtigste war mir in dem Moment unser Sohn, der jetzt glücklich ist mit viel Platz, vielen Kindern, endlich LEBEN. Vorher haste keinen reinlassen können in die Butze, ohne Dich in Grund und Boden zu schämen. Aber da setzt halt jeder andere Prioritäten, gelle!

Wir schlafen nicht mehr miteinander, was ich nicht vermisse. So der Hit war das nicht. Ich vermisse eher Streicheleinheiten, sich mal in den Arm nehmen, einfach das, was eine normale Ehe ausmachen sollte. Nicht dieses Versorgungsdingens, aber was soll ich machen? Glaub mir, wenn ich mit Freundinnen rede, es ist bei jeder was Anderes. Zwar in anderer Form, aber im Prinzip doch das Gleiche. Der eine ist beruflich ständig unterwegs, dann geht er zum Sport , schaut fern oder hockt vorm TV. Angeblich hat er jetzt ne Geliebte, aber wir wissen nichts Bestimmtes. Wenigstens ist mein Mann in der Hinsicht unbeleckt. Treu wie Gold ist er, dieser Bernhardiner......

Wie es weitergeht, weiss ich nicht. Es ist nicht "unaushaltbar". Ich habe es akzeptiert, jede Kritik perlt an ihm ab. Er wird halt das Nachsehen haben, wenn Junior in 10 Jahren zu ihm sagt "Leck mich am A...., Papa". Er macht jetzt manchmal schon Bemerkungen...na ja!

Kopf hoch Du, meld Dich mal wieder!

K.

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21. April 2009 um 16:27
In Antwort auf sana_12949330

Hei Sonnenstrahl.
...jetzt bin ich doch mal wieder hier und möchte gleich antworten.

Also: es existiert nurmehr meine Schwiegermutter und die wohnt WEIT weg. Da sie seit 10 Jahren Witwe ist, haut sie jetzt richtig auf den Putz, was ihr ja auch gegönnt sei. Sehen tue ich sie nie, das letzte Mal war sie zur Einschulung meines Jungen da, davor habe ich sie vor 3 oder 4 Jahren das letzte Mal gesehen. Mein Mann fährt mit unserem Jungen dann 1 x im Jahr hin, um ein paar Tage einen auf Schönwetter zu machen. Ansonsten kein Kontakt. Verwandtschaft gibt es kaum, die wohnen alle noch weiter weg und von denen sahen wir das letzte Mal jemanden zur Beerdingung des Schwiegervaters.
Waschen und bügeln und kochen mache ich nach wie vor. Mein Mann zahlt halt die Miete (wir haben ein kleines Haus), ich den Rest wie Lebensmittel, Benzin, Versicherungen, Schule etc. Sein Part ist etwas grösser, dafür habe ich halt auch das Kind, da er nicht die Nerven hat, sich zu kümmern. Er muss ja soviel arbeiten, um über die Runden zu kommen...
Er hat sich vor ein paar Jahren selbstständig gemacht, ohne rechtes Konzept und sich arg verzettelt. Da ich BWL studiert habe, und ihn stets vorwarnte, habe ich dies schon vorausgeahnt und zugesehen, dass ich wieder in die Puschen komme, rein arbeitstechnisch. Bis vor 2 Jahren wohnten wir noch in einem "geilen" Plattenbau mit Schimmel an den Wänden und 2 Zimmern. Hat meinen Mann nicht gestört, warum auch? Hauptsache billig und das Kind soll halt die Ar..backen zusammenkneifen.

Ich habe dann meine gesamten Ersparnisse zusammengekratzt und wir haben uns in einer anständigen Gegend dieses Haus gemietet, neue Küche, neue Möbel, damit WENIGSTENS DAS stimmt. Das wars dann aber auch schon!!!! Das Wichtigste war mir in dem Moment unser Sohn, der jetzt glücklich ist mit viel Platz, vielen Kindern, endlich LEBEN. Vorher haste keinen reinlassen können in die Butze, ohne Dich in Grund und Boden zu schämen. Aber da setzt halt jeder andere Prioritäten, gelle!

Wir schlafen nicht mehr miteinander, was ich nicht vermisse. So der Hit war das nicht. Ich vermisse eher Streicheleinheiten, sich mal in den Arm nehmen, einfach das, was eine normale Ehe ausmachen sollte. Nicht dieses Versorgungsdingens, aber was soll ich machen? Glaub mir, wenn ich mit Freundinnen rede, es ist bei jeder was Anderes. Zwar in anderer Form, aber im Prinzip doch das Gleiche. Der eine ist beruflich ständig unterwegs, dann geht er zum Sport , schaut fern oder hockt vorm TV. Angeblich hat er jetzt ne Geliebte, aber wir wissen nichts Bestimmtes. Wenigstens ist mein Mann in der Hinsicht unbeleckt. Treu wie Gold ist er, dieser Bernhardiner......

Wie es weitergeht, weiss ich nicht. Es ist nicht "unaushaltbar". Ich habe es akzeptiert, jede Kritik perlt an ihm ab. Er wird halt das Nachsehen haben, wenn Junior in 10 Jahren zu ihm sagt "Leck mich am A...., Papa". Er macht jetzt manchmal schon Bemerkungen...na ja!

Kopf hoch Du, meld Dich mal wieder!

K.

Hallo loveress70
jetzt nach den Ferien habe ich es mal wieder geschafft hier reinzuschauen.
Bei uns wohnt die Schwiegermutter direkt neben an und die Geschwister von meinem Mann wohnen alle so im Umkreis.
Da sieht man sich schon mal häufiger.
Die in der Beratungsstelle gaben mir folgenden Rat.

Mal einen Zettel zu schreiben mit meinen Wünschen darauf und die meinem Mann vorzulegen. Ihn anschleißend zu fragen was er davon übernehmen möchte.
Das Gespräch mit meinem Mann verlief ganz gut. War auch bereit etwas von diesem Zettel zu übernehmen.
Als er letzte Woche Urlaub hatte klappte das ganz gut. Haben viele Sachen mit den Kindern und auch mal alleine unternommen.

Jetzt ist der Alltag wieder eingekeht und das was er versprochen hat, sich mehr um die Familie zu kümmern, auch noch nach Feierabend ist wie weggeblasen.

Die gaben mir den Rat sich zu trennen. Denn wenn einer nur gibt und nichts zurück bekommt könnte so einen Ehe auf Dauer nicht bestehen bleiben.
Im Grunde genommen sind es wir die die Ehe aufrecht halten so wie du auch.
Kratzt deine ganzen Ersparnisse zusammen damit dein Sohn in einem gepflegtem Umfeld aufwächst.

Im Moment weiß ich nicht wie ich mit dem Rat der Beratungsstelle umgehen soll.
Ich merke im Moment das durch den ganzen Stress und das nicht beachtet werden mein Schwindel den ich schon seit längerer Zeit habe wieder stärker wird. Und wenn mein Mann sich mehr um mich und um die Kinder kümmert die Symtome verschwinden.
Ich denke mal Trennung ist der letzte Weg. Das kann es doch nicht sein. Fühle mich so ratlos.

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21. April 2009 um 17:24
In Antwort auf sonnenstrahl69

Hallo loveress70
jetzt nach den Ferien habe ich es mal wieder geschafft hier reinzuschauen.
Bei uns wohnt die Schwiegermutter direkt neben an und die Geschwister von meinem Mann wohnen alle so im Umkreis.
Da sieht man sich schon mal häufiger.
Die in der Beratungsstelle gaben mir folgenden Rat.

Mal einen Zettel zu schreiben mit meinen Wünschen darauf und die meinem Mann vorzulegen. Ihn anschleißend zu fragen was er davon übernehmen möchte.
Das Gespräch mit meinem Mann verlief ganz gut. War auch bereit etwas von diesem Zettel zu übernehmen.
Als er letzte Woche Urlaub hatte klappte das ganz gut. Haben viele Sachen mit den Kindern und auch mal alleine unternommen.

Jetzt ist der Alltag wieder eingekeht und das was er versprochen hat, sich mehr um die Familie zu kümmern, auch noch nach Feierabend ist wie weggeblasen.

Die gaben mir den Rat sich zu trennen. Denn wenn einer nur gibt und nichts zurück bekommt könnte so einen Ehe auf Dauer nicht bestehen bleiben.
Im Grunde genommen sind es wir die die Ehe aufrecht halten so wie du auch.
Kratzt deine ganzen Ersparnisse zusammen damit dein Sohn in einem gepflegtem Umfeld aufwächst.

Im Moment weiß ich nicht wie ich mit dem Rat der Beratungsstelle umgehen soll.
Ich merke im Moment das durch den ganzen Stress und das nicht beachtet werden mein Schwindel den ich schon seit längerer Zeit habe wieder stärker wird. Und wenn mein Mann sich mehr um mich und um die Kinder kümmert die Symtome verschwinden.
Ich denke mal Trennung ist der letzte Weg. Das kann es doch nicht sein. Fühle mich so ratlos.

Hei Sonnenstrahl....
...also unser Osterfest war so, wie ich es mir gedacht habe: langweilig. Schon im Vorfeld habe ich meinem Mann zu verstehen gegeben, dass ich an Ostern gerne was unternehmen würde. Tja, die liebe Theorie!!! An Ostern, als das Wetter wunderschön war, hatte mein Mann dann doch keinen rechten Bock und behauptete, ich hätte ihm doch nur wieder meinen Willen aufgedrückt! Es ist absolut sinnlos und das hat mir mal wieder gezeigt, dass er einfach keine Lust auf Familie hat. Er hat KEINE LUST. Er will das tun, was er will, ohne Rücksicht auf Verluste, will arbeiten, will schlafen und möglichst wenig in die Familie investieren. Nur gut, dass ich ihn nicht liebe! Sonst wäre ich schon verzweifelt.

RIchtig gerettet hat mich ja eine heisse Affäre mit einem Mann vor ein paar Jahren. Da habe ich gemerkt, dass ich doch noch nicht ganz zum alten Eisen gehöre und ne attraktive Frau bin. Diese Affäre war zum Schluss zwar auch nicht mehr so schön, aber dennoch hat sie mir gut getan. Mein Mann ist kurzzeitig aufgewacht und dann wieder selig eingeschlafen. Er war schon eifersüchtig, wusste aber genau, dass ich ihn wegen des Kindes (und der anderen Umstände) nicht verlassen würde. Mein Kind ist mir halt heilig. Froh bin ich, dass ich nur eins habe, ich sage es Dir.

Ich bin sehr egoistisch geworden und nehme mir mittlerweile das, was ich brauche. Ich gehe weg, gehe zum Sport oder aus oder ins Kino oder sonstwohin. Meinem Mann erzähle ich nicht immer alles. Was solls! Wenn es anders nicht geht, geht es halt so. Ich habe meinen Spass und das ist gut so.

Mittlerweile stehe ich drüber. Hand aufs Herz, was täte denn beim nächsten Mann passieren? Genau das Gleiche. Nach einem Jahr Eitel Sonnenschein erfolgt die Ernüchterung.

Sei Dir selber wichtig! Konzentriere Dich nicht länger auf Deinen Mann! Der kann auch ohne DIch sein und das musst Du jetzt auch lernen! Denk an Dich und Deine Bedürfnisse, dann kommt vielleicht auch der Respekt wieder. Mach Dich schön, geh zum Friseur, such Dir nen Job. Mir hat das alles geholfen. Weisst Du, die glauben einfach, man ist ab der Hochzeit nur noch für sie da und sonst gar nichts.

Tschaka!
Kiki

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22. April 2009 um 10:26

Ach weisst Du..
..Dein Mann wird sich ans Alleinsein gewöhnen. Ich für mein Teil geniesse jedenfalls die Tage, an denen mein Mann mit meinem Sohn bei der Oma ist. Klar vermisse ich ihn. Aber die Tatsache, auch mal tun und lassen zu können, was ich will, ist auch mal ganz toll.

Das mit dem "von einem Hotel ins andere" ist natürlich vollkommen richtig. Ich kenne zum beispiel auch keine Ehe, wo der Mann alleine die finanzielle Verantwortung trägt. Alle meine Freundinnen arbeiten, teilweise Vollzeit, mit. Wir leben in München,da braucht man Kohle! Es ist aber mitnichten so, dass die Männer dann auch im Gegenzug die familiären Pflichten mittragen. Nö, das muss Muddi schön alleine machen. Das wäre ja noch schöner, wenn man sich sein Leben durch ein paar lästige Kids kaputt machen würde! Glaub mir, die wissen gar nicht, was sie anrichten. Gestern beim Abendessen ist mir wieder aufgefallen, dass mein Mann NUR am meckern ist. Nur am meckern und motzen. Unser Sohn geht bis 16 Uhr in die Schule (Tagesheim) und ist danach mit seinen Kumpels unterwegs, spielen, Roller fahren, Fahrrad fahren....wenn er dann um 18 Uhr reinkommt und Hunger hat, oder einfach fröhlich und gut drauf, versteht es mein Mann wie kein anderer, ihm diese gute Laune zu verderben. "Wasch Dir die Hände", "Benimm Dich", "Friss nicht wie ein Schwein". Ich frage mich wirklich, was bei dem im Kopf kaputt ist.

Na ja, was solls. Ich liebe ihn nicht und lebe mein eigenes Leben. Und irgendwann wird er dann halt dastehen, ohne Frau und ohne Familie, aber immerhin hat er dann ja noch seinen Job!

Geniess die Kur, ich wär froh, wenn ich eine bekäme!

Kiki

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22. April 2009 um 18:25
In Antwort auf sana_12949330

Ach weisst Du..
..Dein Mann wird sich ans Alleinsein gewöhnen. Ich für mein Teil geniesse jedenfalls die Tage, an denen mein Mann mit meinem Sohn bei der Oma ist. Klar vermisse ich ihn. Aber die Tatsache, auch mal tun und lassen zu können, was ich will, ist auch mal ganz toll.

Das mit dem "von einem Hotel ins andere" ist natürlich vollkommen richtig. Ich kenne zum beispiel auch keine Ehe, wo der Mann alleine die finanzielle Verantwortung trägt. Alle meine Freundinnen arbeiten, teilweise Vollzeit, mit. Wir leben in München,da braucht man Kohle! Es ist aber mitnichten so, dass die Männer dann auch im Gegenzug die familiären Pflichten mittragen. Nö, das muss Muddi schön alleine machen. Das wäre ja noch schöner, wenn man sich sein Leben durch ein paar lästige Kids kaputt machen würde! Glaub mir, die wissen gar nicht, was sie anrichten. Gestern beim Abendessen ist mir wieder aufgefallen, dass mein Mann NUR am meckern ist. Nur am meckern und motzen. Unser Sohn geht bis 16 Uhr in die Schule (Tagesheim) und ist danach mit seinen Kumpels unterwegs, spielen, Roller fahren, Fahrrad fahren....wenn er dann um 18 Uhr reinkommt und Hunger hat, oder einfach fröhlich und gut drauf, versteht es mein Mann wie kein anderer, ihm diese gute Laune zu verderben. "Wasch Dir die Hände", "Benimm Dich", "Friss nicht wie ein Schwein". Ich frage mich wirklich, was bei dem im Kopf kaputt ist.

Na ja, was solls. Ich liebe ihn nicht und lebe mein eigenes Leben. Und irgendwann wird er dann halt dastehen, ohne Frau und ohne Familie, aber immerhin hat er dann ja noch seinen Job!

Geniess die Kur, ich wär froh, wenn ich eine bekäme!

Kiki

Ich kenne das
zu genüge. Mein Mann meckert auch viel und ist unzufrieden. Mich regt das immer tierisch auf. Kriege mich dann meistens mit ihm in die Wolle.
Was machst du wenn er so meckert. Sagst du ihm dann, dass er aufhören soll ---- oder hörst du nicht hin und sagst dir lass ihn meckern?

Das mit der Kur würde ich mal versuchen. Habe eine Mutterkindkur beantragt. Meine jüngerer Sohn leidet unter Neuodermitis und der größere fährt halt mit. Würde es zumindest mal versuchen.

Ich frage mir nur wofür brauche ich meinen Mann und wo für braucht er mich?
Du schreibst das du deinen Mann nicht mehr liebst.
Darf ich dich mal fragen warum du noch mit ihm zusammen bist? Wo für brauchst du ihn und wo für braucht er dich?

Sonnenstrahl

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23. April 2009 um 9:38
In Antwort auf sonnenstrahl69

Ich kenne das
zu genüge. Mein Mann meckert auch viel und ist unzufrieden. Mich regt das immer tierisch auf. Kriege mich dann meistens mit ihm in die Wolle.
Was machst du wenn er so meckert. Sagst du ihm dann, dass er aufhören soll ---- oder hörst du nicht hin und sagst dir lass ihn meckern?

Das mit der Kur würde ich mal versuchen. Habe eine Mutterkindkur beantragt. Meine jüngerer Sohn leidet unter Neuodermitis und der größere fährt halt mit. Würde es zumindest mal versuchen.

Ich frage mir nur wofür brauche ich meinen Mann und wo für braucht er mich?
Du schreibst das du deinen Mann nicht mehr liebst.
Darf ich dich mal fragen warum du noch mit ihm zusammen bist? Wo für brauchst du ihn und wo für braucht er dich?

Sonnenstrahl

Hei Sonnenstrahl
wir sind eine Versorgungsgemeinschaft und wenn Du Dich mal umhörst, ist das der eigentliche Zweck, wenn man Familie und Kinder hat....die Liebe geht doch sowieso irgendwann flöten. Ich kenne kein Paar, dass sich wirklich noch leidenschaftlich liebt und diese Liebe über die Kindererziehung hinaus erhalten hat. Meine Erfahrung ist, dass Männer Egoisten sind und eifersüchtig aufs eigene Kind. Das ist so lächerlich, dass ich es nicht ernstnehmen kann.

Wir mögen uns, denke ich, und ziehen zumindest teilweise an einem Strang. Das Wichtigste ist unser Sohn, der gut durch die Schule kommen soll und einen guten Start ins Leben. Und das gelingt uns. Er ist super in der Schule, glücklich in unserem Viertel, unserem Haus, seinen Freunden, und unserem Garten. Wenn es ihm gut geht, geht es mir auch gut.

Leider sind wir alle ziemlich gesund. Eine Kur ist mir schon vor 3 Jahren abgeschlagen worden. Dann gibts noch das Problem, dass ich gesetzlich und mein Sohn privat versichert ist. Da gäbe es ein Riesentohuwabohu, weil die private KK die Kosten nicht übernimmt.

Wegen dem Meckern: Leider kann ich meinen Mund ja nicht halten, wenn er wieder mal rummosert. Und dann ist die Stimmung gleich im Keller, aber ich kann nicht still dabei sitzen, wenn er ungerechtfertigte Dinge von sich gibt. Er ist recht dominant, ich aber auch und da fliegen teilweise die Fetzen.

Kiki

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