Home / Forum / Liebe & Beziehung / Hilfe, Depressionen wegen meiner Beziehung...

Hilfe, Depressionen wegen meiner Beziehung...

10. Juni um 22:11

Hallo, ich traue mich nun endlich auch meine "Last" los zu werden...Hoffe es wird nicht zu lange...
Mein Freund und ich sind beide mitte 20, wir sind inzwischen 7 Jahre zusammen,
Er war meine erste große Liebe. Aber wir haben viel gestritten, da wir einfach total unterschiedliche Menschen sind, er eher ruhig, mag nicht so ausgehen, interessiert sich eher für speziellere Dinge / gehobenere Hobbys etc.
Ich mag es auszugehen, etwas mit Freunden zu unternehmen, die einfachen Dinge im Leben.

Wir haben oft gestritten, sodass es nach etwa 3 Jahren zu einer "Pause" kam, die von mir ausging, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Er blieb aber hartnäckig und schrieb mir trotzdem jeden Tag, dass er es ohne mich nicht aushält und mich zurück will und keine Pause verkraften kann.
Auch hat er sich total verändert, wurde depressiv, hatte kaum Kontakt zu seinen Freunden und fing an (streng) religiös zu werden.
Er weinte auch manchmal vor mir..
Das alles führte dazu, dass ich aus Mitleid und Schuldgefühlen wieder mit ihm zusammen gekommen bin.
Ich hatte Angst, dass er sich noch was antun würde.
Eigentlich habe ich jedoch den Abstand gebraucht. Wir hatten kaum noch Freunde, haben immer alles zusammen gemacht und uns auch sehr oft gesehen.

Nun ja, als wir wieder zusammen gekommen sind, hatten wir auch wiede eine gute Phase, in der ich dachte, dass er der richtige ist und ich mit ihm die Zukunft verbringen will.

Seit ich jedoch mit ihm zusammen gezogen bin, hat sich alles wieder ins Negative entwickelt.
Wir hatten oft Streit wegen der Haushaltsverteilung oder auch wegen Kleinigkeiten, die sich dann hochgeschauckelt haben.
Was mich vor allem belastet ist, dass er nur noch was mit mir machen will und ich auch kaum was mit Freunden machen kann, denn dann hat er oft schlechte Laune. Feiern gehen mit meinen Freunden geht schon mal gar nicht, er sieht dass schon fast als Fremdgehen an.
Ich hab inzwischen auch nicht mehr viele Freunde, weil ich einfach immer Treffen abgesagt habe.
Er hat seine ganzen Hobbys aufgegeben, sitzt immer zuhause, wenn er nicht gerade studiert.

Ich merke immer mehr wie mich diese Beziehung runterzieht. Ich glaube wir sind einfach zu unterschiedlich, in dem was wir vom Leben wollen.
Ich komme auch nicht mehr mit seiner Art klar, so unbedeutende Sachen ärgern mich plötzlich. Ich habe das Gefühl Abstand zu brauchen. Und merke, wenn ich mal ein paar Tage ohne ihn bin, dass ich ihn nicht mal mehr richtig vermisse.

Ich habe ihn schon darauf angesprochen, dass wir auch mal mit Freunden was unternehmen sollten. Ihn hat das aber eher genervt und hat gleich gefragt ob ich denn keine Lust mehr auf ihn habe. Er ist einfach sooo anhänglich und sieht es gleich als Angriff, wenn man mal Zeit für sich will. Daher habe ich es inzwischen auch aufgegeben mit ihm Gespräche darüber zu führen.

Wir sind jetzt schon so lange zusammen, ich habe einfach Angst das falsche zutun, wenn ich Schluss mache.
Außerdem sieht er meine ganzen Leiden nicht, auch nach einem großen Streit, macht er nach kurzer Zeit wieder so als wäre nichts und ist gefühlt noch anhänglicher als vorher.
Auch spricht er ständig von Hochzeit und dass für ihn keine andere mehr in den Sinn kommt. Das erdrückt mich einfach. Wir streiten so oft wegen kleiner Dinge und sind so vollkommen unterschiedlich, er ignoriert das einfach.

Ich habe Angst Schluss zu machen, weil ich nicht weiß , wie er reagieren wird.
Er merkt ja nicht mal, dass ich unglücklich bin.
Ich habe einfach zu viel Mitleid und komme nicht hier raus ...

Ich weiß nicht mehr ob ich ihn überhaupt noch liebe. Wäre er nur ein Freund, würde ich mich bestimmt super mit ihm verstehen, aber als Partner hat er einfach ganz andere Erwartungen, als ich an das Leben.

Ich will ihm nicht weh tun, aber ich werde jeden Tag unglücklicher....
Für ihn ist Schluss machen ein Tabu, er meint wenn man jemanden liebt, bleibt das für immer. Wenn man dann Schluss macht, wäre es wie Betrug etc.
Für ihn würde das also eh nie in Frage kommen.

Wie schaffe ich es, mich von dieser Situation zu befreien...


Wer hat Erfahrungen mit langjährigen Beziehungen, die dann doch gescheitert sind?
Wie habt ihr das "überlebt"?




Mehr lesen

10. Juni um 22:21

die form von liebe sollte man nur für sein eigenes kind aufbringen. 

wenn ne beziehung scheitert ist es kein weltuntergang, selbst wen es sich dabei um 7 jahre handelt, man sollte das tun was man kann um im leben glücklich zu werden, man könnte meinen bei deiner story du kannst 1 leben verschwenden weil danach ja noch 6 andere warten wo du dinge tun kannst die dich glücklich machen.

wie z.b. sowas simple wie sich mit freunden treffen ohne ständiges drama und anzweifeln der beziehung. 

ich mein willst du so dein restliches leben verbringen mit mitte 20 ? du bist keine 85 , wo du noch paar jahre zu leben hast. 

ihr seid komplett unterschiedlich und ein zusammensein bei euch funktioniert nur mit einer muss etwas aufgeben und sich verbiegen solche beziehungen sind sinnlos da sie nicht mit dem wahren miteinander auskommen und sich bereichern, sondern man ständig und überall ne rolle spielen muss. 

wird es ihm schlecht gehen nach der beziehung mag sein, aber dein eigenes leben sollte dir wichtiger sein, fakt ist du bist die falsche frau für ihn, er brauch auch jemanden der nur zuhause sitzten will und ihr der partner vollkommen ausreicht, du bist weder verantwortlich für ihn noch solltest du dein eigenes leben wegwerfen. 

trenn dich, dass hättest du schon vor 4 jahren tun sollen, man kommt nicht im leben immer wieder an den punkt wenn man sich mal getrennt hat und es wieder dort landet, ihr passt nicht zusammen. 

1 LikesGefällt mir

10. Juni um 22:26
In Antwort auf annalisa201390

Hallo, ich traue mich nun endlich auch meine "Last" los zu werden...Hoffe es wird nicht zu lange...
Mein Freund und ich sind beide mitte 20, wir sind inzwischen 7 Jahre zusammen,
Er war meine erste große Liebe. Aber wir haben viel gestritten, da wir einfach total unterschiedliche Menschen sind, er eher ruhig, mag nicht so ausgehen, interessiert sich eher für speziellere Dinge / gehobenere Hobbys etc.
Ich mag es auszugehen, etwas mit Freunden zu unternehmen, die einfachen Dinge im Leben.

Wir haben oft gestritten, sodass es nach etwa 3 Jahren zu einer "Pause" kam, die von mir ausging, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Er blieb aber hartnäckig und schrieb mir trotzdem jeden Tag, dass er es ohne mich nicht aushält und mich zurück will und keine Pause verkraften kann.
Auch hat er sich total verändert, wurde depressiv, hatte kaum Kontakt zu seinen Freunden und fing an (streng) religiös zu werden.
Er weinte auch manchmal vor mir..
Das alles führte dazu, dass ich aus Mitleid und Schuldgefühlen wieder mit ihm zusammen gekommen bin.
Ich hatte Angst, dass er sich noch was antun würde.
Eigentlich habe ich jedoch den Abstand gebraucht. Wir hatten kaum noch Freunde, haben immer alles zusammen gemacht und uns auch sehr oft gesehen.

Nun ja, als wir wieder zusammen gekommen sind, hatten wir auch wiede eine gute Phase, in der ich dachte, dass er der richtige ist und ich mit ihm die Zukunft verbringen will.

Seit ich jedoch mit ihm zusammen gezogen bin, hat sich alles wieder ins Negative entwickelt.
Wir hatten oft Streit wegen der Haushaltsverteilung oder auch wegen Kleinigkeiten, die sich dann hochgeschauckelt haben.
Was mich vor allem belastet ist, dass er nur noch was mit mir machen will und ich auch kaum was mit Freunden machen kann, denn dann hat er oft schlechte Laune. Feiern gehen mit meinen Freunden geht schon mal gar nicht, er sieht dass schon fast als Fremdgehen an.
Ich hab inzwischen auch nicht mehr viele Freunde, weil ich einfach immer Treffen abgesagt habe.
Er hat seine ganzen Hobbys aufgegeben, sitzt immer zuhause, wenn er nicht gerade studiert.

Ich merke immer mehr wie mich diese Beziehung runterzieht. Ich glaube wir sind einfach zu unterschiedlich, in dem was wir vom Leben wollen.
Ich komme auch nicht mehr mit seiner Art klar, so unbedeutende Sachen ärgern mich plötzlich. Ich habe das Gefühl Abstand zu brauchen. Und merke, wenn ich mal ein paar Tage ohne ihn bin, dass ich ihn nicht mal mehr richtig vermisse.

Ich habe ihn schon darauf angesprochen, dass wir auch mal mit Freunden was unternehmen sollten. Ihn hat das aber eher genervt und hat gleich gefragt ob ich denn keine Lust mehr auf ihn habe. Er ist einfach sooo anhänglich und sieht es gleich als Angriff, wenn man mal Zeit für sich will. Daher habe ich es inzwischen auch aufgegeben mit ihm Gespräche darüber zu führen. 

Wir sind jetzt schon so lange zusammen, ich habe einfach Angst das falsche zutun, wenn ich Schluss mache.
Außerdem sieht er meine ganzen Leiden nicht, auch nach einem großen Streit, macht er nach kurzer Zeit wieder so als wäre nichts und ist gefühlt noch anhänglicher als vorher.
Auch spricht er ständig von Hochzeit und dass für ihn keine andere mehr in den Sinn kommt. Das erdrückt mich einfach. Wir streiten so oft wegen kleiner Dinge und sind so vollkommen unterschiedlich, er ignoriert das einfach.

Ich habe Angst Schluss zu machen, weil ich nicht weiß , wie er reagieren wird.
Er merkt ja nicht mal, dass ich unglücklich bin. 
Ich habe einfach zu viel Mitleid und komme nicht hier raus ...

Ich weiß nicht mehr ob ich ihn überhaupt noch liebe. Wäre er nur ein Freund, würde ich mich bestimmt super mit ihm verstehen, aber als Partner hat er einfach ganz andere Erwartungen, als ich an das Leben.

Ich will ihm nicht weh tun, aber ich werde jeden Tag unglücklicher....
Für ihn ist Schluss machen ein Tabu, er meint wenn man jemanden liebt, bleibt das für immer. Wenn man dann Schluss macht, wäre es wie Betrug etc.
Für ihn würde das also eh nie in Frage kommen. 

Wie schaffe ich es, mich von dieser Situation zu befreien...


Wer hat Erfahrungen mit langjährigen Beziehungen, die dann doch gescheitert sind?
Wie habt ihr das "überlebt"?




 

wann beginnst du an dich zu denken?

du kannst doch dein leben nicht nch anderen ausrichten?

trenn dich von ihm, unwiderruflich und brich den kontakt ab. lass dich nicht einlullen.

es passt einfach nicht mehr zwischen euch. das ist okay und auch völlig normal. man entwickelt sich eben im leben. ihr zwei habt euch auch entwickelt.

du musst den schritt machen und nicht mehr nach hinten sehen. du wirst so imemr unglücklich sein/bleiben.

Gefällt mir

10. Juni um 22:39

Danke für eure lieben Antworten.
Ich weiß nicht wie ich es ihm sagen soll, wie gesagt, es wird für ihn völlig plötzlich kommen, weil er ja denkt, dass alles ok ist ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll nach so einer langen Zeit... ich hab einfach auch so ein schlechtes Gewissen.......
 

Gefällt mir

10. Juni um 22:45

Das andere Problem was noch dazu kommt wären finanzielle Sorgen, da ich alleine die Wohnung - auch wenn sie objektiv gesehen sehr günstig ist-  nicht mehr stemmen könnte. Ich wäre auf einen Kredit angewiesen, da ich kurz vor der Examensvorbereitung für mein Studium stehe.
Ich weiß aber nicht ob ich einen Kredit so auf die schnelle bekomme...
und zurück zu meinen Etern kann ich auch nicht ...diese leben selbst auf kleinem Raum...

Ich weiß, eigentlich sollte das Finanzielle kein Hindernisgrund sein, um eine Beziehung zu beenden, jedoch wird das für mich sehr problematisch...


 

Gefällt mir

10. Juni um 22:55
In Antwort auf annalisa201390

Danke für eure lieben Antworten.
Ich weiß nicht wie ich es ihm sagen soll, wie gesagt, es wird für ihn völlig plötzlich kommen, weil er ja denkt, dass alles ok ist ich weiß einfach nicht, wie ich das machen soll nach so einer langen Zeit... ich hab einfach auch so ein schlechtes Gewissen.......
 

er weiß/ahnt es sicherlich. er will es bloß nicht wahrhaben.

lass das finanzielle nicht ein hindernissgrund sein. es gibt immer mittel und wege.

es ist dein leben.

alles gute

Gefällt mir

10. Juni um 23:35
In Antwort auf annalisa201390

Hallo, ich traue mich nun endlich auch meine "Last" los zu werden...Hoffe es wird nicht zu lange...
Mein Freund und ich sind beide mitte 20, wir sind inzwischen 7 Jahre zusammen,
Er war meine erste große Liebe. Aber wir haben viel gestritten, da wir einfach total unterschiedliche Menschen sind, er eher ruhig, mag nicht so ausgehen, interessiert sich eher für speziellere Dinge / gehobenere Hobbys etc.
Ich mag es auszugehen, etwas mit Freunden zu unternehmen, die einfachen Dinge im Leben.

Wir haben oft gestritten, sodass es nach etwa 3 Jahren zu einer "Pause" kam, die von mir ausging, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Er blieb aber hartnäckig und schrieb mir trotzdem jeden Tag, dass er es ohne mich nicht aushält und mich zurück will und keine Pause verkraften kann.
Auch hat er sich total verändert, wurde depressiv, hatte kaum Kontakt zu seinen Freunden und fing an (streng) religiös zu werden.
Er weinte auch manchmal vor mir..
Das alles führte dazu, dass ich aus Mitleid und Schuldgefühlen wieder mit ihm zusammen gekommen bin.
Ich hatte Angst, dass er sich noch was antun würde.
Eigentlich habe ich jedoch den Abstand gebraucht. Wir hatten kaum noch Freunde, haben immer alles zusammen gemacht und uns auch sehr oft gesehen.

Nun ja, als wir wieder zusammen gekommen sind, hatten wir auch wiede eine gute Phase, in der ich dachte, dass er der richtige ist und ich mit ihm die Zukunft verbringen will.

Seit ich jedoch mit ihm zusammen gezogen bin, hat sich alles wieder ins Negative entwickelt.
Wir hatten oft Streit wegen der Haushaltsverteilung oder auch wegen Kleinigkeiten, die sich dann hochgeschauckelt haben.
Was mich vor allem belastet ist, dass er nur noch was mit mir machen will und ich auch kaum was mit Freunden machen kann, denn dann hat er oft schlechte Laune. Feiern gehen mit meinen Freunden geht schon mal gar nicht, er sieht dass schon fast als Fremdgehen an.
Ich hab inzwischen auch nicht mehr viele Freunde, weil ich einfach immer Treffen abgesagt habe.
Er hat seine ganzen Hobbys aufgegeben, sitzt immer zuhause, wenn er nicht gerade studiert.

Ich merke immer mehr wie mich diese Beziehung runterzieht. Ich glaube wir sind einfach zu unterschiedlich, in dem was wir vom Leben wollen.
Ich komme auch nicht mehr mit seiner Art klar, so unbedeutende Sachen ärgern mich plötzlich. Ich habe das Gefühl Abstand zu brauchen. Und merke, wenn ich mal ein paar Tage ohne ihn bin, dass ich ihn nicht mal mehr richtig vermisse.

Ich habe ihn schon darauf angesprochen, dass wir auch mal mit Freunden was unternehmen sollten. Ihn hat das aber eher genervt und hat gleich gefragt ob ich denn keine Lust mehr auf ihn habe. Er ist einfach sooo anhänglich und sieht es gleich als Angriff, wenn man mal Zeit für sich will. Daher habe ich es inzwischen auch aufgegeben mit ihm Gespräche darüber zu führen. 

Wir sind jetzt schon so lange zusammen, ich habe einfach Angst das falsche zutun, wenn ich Schluss mache.
Außerdem sieht er meine ganzen Leiden nicht, auch nach einem großen Streit, macht er nach kurzer Zeit wieder so als wäre nichts und ist gefühlt noch anhänglicher als vorher.
Auch spricht er ständig von Hochzeit und dass für ihn keine andere mehr in den Sinn kommt. Das erdrückt mich einfach. Wir streiten so oft wegen kleiner Dinge und sind so vollkommen unterschiedlich, er ignoriert das einfach.

Ich habe Angst Schluss zu machen, weil ich nicht weiß , wie er reagieren wird.
Er merkt ja nicht mal, dass ich unglücklich bin. 
Ich habe einfach zu viel Mitleid und komme nicht hier raus ...

Ich weiß nicht mehr ob ich ihn überhaupt noch liebe. Wäre er nur ein Freund, würde ich mich bestimmt super mit ihm verstehen, aber als Partner hat er einfach ganz andere Erwartungen, als ich an das Leben.

Ich will ihm nicht weh tun, aber ich werde jeden Tag unglücklicher....
Für ihn ist Schluss machen ein Tabu, er meint wenn man jemanden liebt, bleibt das für immer. Wenn man dann Schluss macht, wäre es wie Betrug etc.
Für ihn würde das also eh nie in Frage kommen. 

Wie schaffe ich es, mich von dieser Situation zu befreien...


Wer hat Erfahrungen mit langjährigen Beziehungen, die dann doch gescheitert sind?
Wie habt ihr das "überlebt"?




 

Es ist an der Zeit, dass Ihr Euch BEIDE mal klar ins Bewusstsein ruft, dass zwei Menschen, die zusammenkommen, deshalb noch lange keine Siamesischen Zwillinge sind - wobei ich nicht einmal denen zutraue, zur selben Zeit die selben Gedanken zu hegen - jeder Mensch hat nunmal seinen eigenen Kopf.

Du weißt nicht, was in seinem Kopf vor sich geht, genau so kann er nicht hell sehen und Deine Gedanken erkennen.

Und wenn wir mal ehrlich sein wollen - selbst die eigenen Gedanken sind selten realistisch und meist von Wunschdenken geprägt.

Wenn Du ihn also nicht mehr liebst, hat das durchaus mit Deinem veränderten Wunschdenken zu tun. Er entspricht nicht mehr Deinem Bild von ihm, das Du damals hattest als Du ihn unwiderstehlich fandst und Dich total zu ihm hingezogen fühltest.

Heute, wo Du ihn besser kennen gelernt hast - eben auch mit seinen Fehlern und Schwächen - erkennst Du auf einmal, dass er ganz anders denkt als Du und sich auch anders verhält als Du es von ihm erwartest.

Allerdings bin ich davon überzeugt, dass Du es einmal sehr genossen hast, dass er NUR mit Dir allein sein wollte - damals, am Anfang noch

~es könnte so schön sein~ ......

Gefällt mir

11. Juni um 0:20
In Antwort auf annalisa201390

Hallo, ich traue mich nun endlich auch meine "Last" los zu werden...Hoffe es wird nicht zu lange...
Mein Freund und ich sind beide mitte 20, wir sind inzwischen 7 Jahre zusammen,
Er war meine erste große Liebe. Aber wir haben viel gestritten, da wir einfach total unterschiedliche Menschen sind, er eher ruhig, mag nicht so ausgehen, interessiert sich eher für speziellere Dinge / gehobenere Hobbys etc.
Ich mag es auszugehen, etwas mit Freunden zu unternehmen, die einfachen Dinge im Leben.

Wir haben oft gestritten, sodass es nach etwa 3 Jahren zu einer "Pause" kam, die von mir ausging, weil ich einfach nicht mehr konnte.
Er blieb aber hartnäckig und schrieb mir trotzdem jeden Tag, dass er es ohne mich nicht aushält und mich zurück will und keine Pause verkraften kann.
Auch hat er sich total verändert, wurde depressiv, hatte kaum Kontakt zu seinen Freunden und fing an (streng) religiös zu werden.
Er weinte auch manchmal vor mir..
Das alles führte dazu, dass ich aus Mitleid und Schuldgefühlen wieder mit ihm zusammen gekommen bin.
Ich hatte Angst, dass er sich noch was antun würde.
Eigentlich habe ich jedoch den Abstand gebraucht. Wir hatten kaum noch Freunde, haben immer alles zusammen gemacht und uns auch sehr oft gesehen.

Nun ja, als wir wieder zusammen gekommen sind, hatten wir auch wiede eine gute Phase, in der ich dachte, dass er der richtige ist und ich mit ihm die Zukunft verbringen will.

Seit ich jedoch mit ihm zusammen gezogen bin, hat sich alles wieder ins Negative entwickelt.
Wir hatten oft Streit wegen der Haushaltsverteilung oder auch wegen Kleinigkeiten, die sich dann hochgeschauckelt haben.
Was mich vor allem belastet ist, dass er nur noch was mit mir machen will und ich auch kaum was mit Freunden machen kann, denn dann hat er oft schlechte Laune. Feiern gehen mit meinen Freunden geht schon mal gar nicht, er sieht dass schon fast als Fremdgehen an.
Ich hab inzwischen auch nicht mehr viele Freunde, weil ich einfach immer Treffen abgesagt habe.
Er hat seine ganzen Hobbys aufgegeben, sitzt immer zuhause, wenn er nicht gerade studiert.

Ich merke immer mehr wie mich diese Beziehung runterzieht. Ich glaube wir sind einfach zu unterschiedlich, in dem was wir vom Leben wollen.
Ich komme auch nicht mehr mit seiner Art klar, so unbedeutende Sachen ärgern mich plötzlich. Ich habe das Gefühl Abstand zu brauchen. Und merke, wenn ich mal ein paar Tage ohne ihn bin, dass ich ihn nicht mal mehr richtig vermisse.

Ich habe ihn schon darauf angesprochen, dass wir auch mal mit Freunden was unternehmen sollten. Ihn hat das aber eher genervt und hat gleich gefragt ob ich denn keine Lust mehr auf ihn habe. Er ist einfach sooo anhänglich und sieht es gleich als Angriff, wenn man mal Zeit für sich will. Daher habe ich es inzwischen auch aufgegeben mit ihm Gespräche darüber zu führen. 

Wir sind jetzt schon so lange zusammen, ich habe einfach Angst das falsche zutun, wenn ich Schluss mache.
Außerdem sieht er meine ganzen Leiden nicht, auch nach einem großen Streit, macht er nach kurzer Zeit wieder so als wäre nichts und ist gefühlt noch anhänglicher als vorher.
Auch spricht er ständig von Hochzeit und dass für ihn keine andere mehr in den Sinn kommt. Das erdrückt mich einfach. Wir streiten so oft wegen kleiner Dinge und sind so vollkommen unterschiedlich, er ignoriert das einfach.

Ich habe Angst Schluss zu machen, weil ich nicht weiß , wie er reagieren wird.
Er merkt ja nicht mal, dass ich unglücklich bin. 
Ich habe einfach zu viel Mitleid und komme nicht hier raus ...

Ich weiß nicht mehr ob ich ihn überhaupt noch liebe. Wäre er nur ein Freund, würde ich mich bestimmt super mit ihm verstehen, aber als Partner hat er einfach ganz andere Erwartungen, als ich an das Leben.

Ich will ihm nicht weh tun, aber ich werde jeden Tag unglücklicher....
Für ihn ist Schluss machen ein Tabu, er meint wenn man jemanden liebt, bleibt das für immer. Wenn man dann Schluss macht, wäre es wie Betrug etc.
Für ihn würde das also eh nie in Frage kommen. 

Wie schaffe ich es, mich von dieser Situation zu befreien...


Wer hat Erfahrungen mit langjährigen Beziehungen, die dann doch gescheitert sind?
Wie habt ihr das "überlebt"?




 

Liebst du ihn noch?
Wenn ja geh in dich und horch was dir wirklich wichtig ist.

Wenn nein dann trenn dich.
Erklär ihm wie du fühlst.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Noch mehr Inspiration?
pinterest

Long4Lashes

Teilen

Das könnte dir auch gefallen