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HILFE,bitte...

10. Mai 2008 um 1:00

hallo,es tut mir sehr leid,
ich habe eine frage die absolut nicht in dieses forun gehört.da ich aber nicht weiss wohin sonst,hier am meisten leute sind,hoffe ich unbedngst auf eine antwort
eine handyrechnung wurde nicht bezahlt,daraufhin der brief :
".....KÜNDIGEN WIR IHNEN DEN AKTIVEN TEIL IHRES MOBILFUNKVERTRAGES FRISTLOS.IHRE MINDESTLAUFZEIT FÜR IHREN PASSIVEN VERTRAGSTEIL BLEIBT HIERVON AUSGESCHLOSSEN....."

was ist der unterschied zwischen aktiven und passiven vertragsteil?????
kann mir das bittttttteeee jemaND erklären....
bitte,sorry

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10. Mai 2008 um 1:44

Jupp, kann ich...
Also der aktive Teil Deines Vertrages betrifft die Nutzungsmöglichkeit. Das heisst Du kannst aktiv mit diesem Vertrag arbeiten, telefonieren, angerufen werden usw.
Wird Dir dieser Teil gekündigt, so war es das mit der Telefoniererei.
Was bleibt ist der passive Teil, denn auch wenn Dir der Provider die Nutzungsmöglichkeit entzieht, so besteht immer noch die Pflicht zur Erfüllung der vertraglich vereinbarten Mindestlaufzeit und das heisst im Klartext, dass Du für die restliche Zeit die Grundgebühren zahlen musst.
Keine Ahnung, ob die den Vertrag in Teilen kündigen dürfen... find ich persönlich ein Unding, aber danach gehts ja nicht. Ausschlaggebend sind wohl die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters, in denen so eine Möglichkeit enthalten sein wird. Da durch den Vertrag diese AGB von Dir anerkannt wurden, unterwirfst Du Dich dieser Regelung.
Ob man dagegen was tun kann ist fraglich. Es gäbe die Möglichkeit anwaltlich prüfen zu lassen, ob die AGB sich mit geltendem Recht vertragen, aber meist sind die ziemlich wasserdicht und fünfmal chemisch gereinigt, also auf Herz und Nieren durch Anwälte überprüft worden. Es soll aber auch vorkommen, dass Verstöße bewusst in Kauf genommen werden, um dem Provider Vorteile im geschäftlichen Verkehr mit seinen Kunden zu verschaffen. Da allgemein ja davon ausgegangen wird, dass AGB geltendem Recht entsprechen müssen, ist es recht selten, dass jemand sich wirklich die Mühe macht und das prüfen lässt bzw. dagegen rechtlich vorgeht. Die Chancen sind halt klein... aber es hat auch bereits einige Urteile zugunsten der Verbraucher gegeben.
Eine andere Möglichkeit wäre der Versuch den Provider dazu zu bringen die Kündigung zurück zu nehmen. Unter welchen Voraussetzungen das machbar ist, hängt von der Vorgeschichte ab. Letztlich will der Provider ja Geld verdienen und ist nicht primär daran interessiert seine Kunden zu blocken... also muss da schon was ernsthaftes hinter stecken. Ich denke mal, dass durch Zahlung der offenen Beträge und dem Angebot einer freiwilligen Sicherheitsleistung der Provider auf alle Fälle Gesprächen über die Fortsetzung des Vertrages positiv gegenüber steht.
Schlecht siehts aus, wenn Du diese nötige Geldleistung nicht erbringen kannst. Das wäre dann natürlich schade und versperrt Dir diesen Lösungsweg.
LG und good luck,
Detlev

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