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Hilfe-bin in Beziehungsabhängigkeit geraten

18. Mai 2008 um 12:31

Hallo,

ich bin seit einem knappen Jahr mit meinem Freund zusammen und wahnsinnig in ihn verliebt, hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich endlich den Richtigen gefunden habe und wir für immer zusammen bleiben werden. Denke, für ihn war es in den ersten Monaten genauso, dann hat sich herausgestellt, dass er ein sehr freiheitsliebender Mensch ist, der gerne mal verschwindet, auch für Tage- und wohl auch- zumindest immer mal- mehr als gesund dem Alkohol zuspricht, gerne bei seinen Kumpels mal hängenbleibt, immer mal unzuverlässig ist ect. Es gab immer wieder Stress, wir beide haben versucht, Kompromisse zu schließen, er hat "sein halbes Leben" für mich umgekrempelt, sagte er....

Bis ich genau heute vor drei Monaten gemerkt habe, dass ich schwanger bin (ich bin 44 Jahre, aber sehr jung geblieben, sehe noch gut aus, war früher sehr flippig, habe schon drei Kinder und wollte eigentlich auch keines mehr - er ist 40, auch sehr jugendlich und immer noch flippig, hat aus einer gescheiterten Ehe (auch wegen dieser Problematik - Kumpels, Saufen, Unzuverlässigkeit etc.) auch schon zwei große Kinder). Was danach kam, war alles nur noch die Härte! Entscheidung, ob ich das Kind bekomme, er hat sich distanziert von der Entscheidung, wäre dann wohl schon dazu gestanden, aber ich habe mich aus verschiedenen Gründen nicht getraut, das Kind auszutragen. Und habe abgetrieben, SCHRECKLICH, aber vom Kopf her die richtige Entscheidung, es hätte wahrscheinlich niemandem gut getan, auch nicht dem Kind, wenn ich es bekommen hätte. Zu viele Probleme: Geld, die bereits vorhandenen Kinder, allgemeine Situation, ungewisse Beziehung, die jüngste bin ich ja auch nicht mehr gerade...

Danach, es war Anfang März, war ich erstmal ziemlich fertig und hätte ihn gebraucht. Er hat zwar immer wieder versucht, mich aufzubauen, aber ich war in dieser Situation schwer zufrieden zu stellen, habe ihn wohl auch verbal öfters ziemich verletzt...letztendlich hat ers nicht gebracht, mir zu geben, was ich brauche...es gab Stress, Ärger, ich war sehr instabil...habe ihn unter Druck gesetzt, er ist geflüchtet (was er immer macht), hin un her - hat sich fast von mir getrennt...wollte eine Auszeit, hat sich überfordert gefühlt, kontrolliert, wieder mehr getrunken....

Okay, jetzt sind wir dabei, uns zusammen zu raufen, aber ich bin durch die ganze Geschichte und noch mehr dadurch, dass die Beziehung das alles nicht unbeschadet überstanden hat und sich irgendwas geändert hat (obwohl wir uns dazwischen schon nah sind)in eine völlige Abhängigkeit zu ihm geraten, habe schrecklich Angst, dass die Beziehung doch noch kaputt geht (ich neige zu Verlustängsten),will die anfängliche Illussion nicht aufgeben...kurz und nicht gut: statt mich auf meine Kinder und mich zu konzentrieren (habe einen 25jährigen kranken Sohn und einen knapp 11jährigen, der mich momentan sehr bräuchte, eigentlich, weil er in die Pubertät kommt auch eine männliche Bezugsperson) ist meine ganzes Denken und Fühlen völlig auf diesen Mann konzentriert, so dass meine massive Schlafstörung wieder aufgelebt ist und ich mich langsam aber sicher verliere. Nach außen hin versuche ich die Abhängigkeit nicht mehr so zu zeigen, damit er sich nicht bedrängt fühlt und weil ich mir auch blöd vorkomm. Aber innerlich...SHIT! Ich mach auch meine eigenen Sachen, aber gedanklich bin ich ständig bei der Beziehung. War jetzt ein paar Tage weg, nur um meine (nicht vorhandene) Unabhängigkeit zu demonstrieren, komme heim, er kommt abends, wir haben super Sex, er eröffnet mir, dass er früh um halb drei weg muss!!! Gestern am Samstag! Angeblich geschäftlich, aber er kann mir nix genaues sagen...Was soll ich nur tun?

Soll ich mit ihm reden? Abwarten, wie sich die Sache weiter entwickelt? Wenn ich nur nicht so abhängig wäre!! Aber durch sein Verhalten wird das gefördert! Ich liebe ihn wirklich sehr und ich bin alt genug zu wissen, was das bedeutet. Ich sehe das Gute in ihm, habe aber Angst um mich.

Alles ganz schön viel, Höre jetzt mal auf und hoffe sehr sehr, dass ihr mir antwortet.

Bineblue (hatte letzten Herbst schon ein Forum wegen Problemen in der Beziehung eröffnet)

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18. Mai 2008 um 13:56

gedankenfetzen
hallo bineblue,

muss gerade an einen text denken, über den ich vor kurzem gestolpert bin. dort gings um die paradoxie, dass mensch an (s)einer entscheidung festhält, auch dann noch, wenn sich nach und nach herauskristallisiert, dass das anvisierte ziel zunächst nicht erreichbar ist. aber anstatt andere alternativen auszuloten oder sich mal gänzlich anders zu verhalten, intensiviert mensch seine bisherigen bemühungen. und verstrickt sich damit immer weiter: denn man hat ja nun schon so viel investiert und ausgehalten und getan ... irgendwann wird es sich doch wohl lohnen. muss es sich doch lohnen.

daran hab ich spontan gedacht, als ich las, dass du dich - nach der abtreibung und ihren folgen für dich - plötzlich gefühlsmäßig an ihn klammerst.

und es liest sich für mich auch so, als würde bei dir noch wahnsinnig viel wut unter der oberfläche brodeln, auf ihn, auf dich selbst vielleicht. und trauer. kopfentscheidung, schreibst du. was sagt denn das herz?

"durch sein verhalten wird das gefördert", schreibst du über dein gefühl der abhängigkeit. aber was bedeutet das? dass er sich ändert, damit du dich weniger abhängig fühlst? langfristig würde dich das wieder in eine nächste abhängigkeit stürzen.

liebe grüße

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18. Mai 2008 um 15:20

Liebe Bine,
..beim Lesen Deines Textes kann man traurig werden. Du hast in der letzten Zeit sehr viel mitgemacht, ausgehalten und ertragen. Aber anscheinend ist Dein Maß noch nicht voll. Ich hoffe, dass dieser Punkt für Dich noch kommt, damit Du ein neues Leben beginnen kannst. Das Schlimme daran ist, dass Dir im Endeffekt wirklich niemand dabei helfen kann, außer Du Dir selbst. Frag Dich mal ganz deutlich was Du Dir selbst noch wert bist, und was und wie lange Du diesen Zustand noch ohne gesundheitlilche Probleme zu überstehen schaffst. Diene kinder spüren Deine Zerrissenheit. Ein Leben ändert sich nur durch die eigene Kraft, nie durch fremde. Auch kann ein anderes neues Leben nur beginnen, wenn man die alte Tür schließt. Ich war 5 Jahre mit einem psychisch kranken Anwalt zusammen, der mich mit seinen Methoden fast zum Wahnsinn getrieben hat. Bine, wach auf, das ist nicht das Leben, nach dem Du Dich sehnst. Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun...ich drück Dich ganz lieb...

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18. Mai 2008 um 16:21

Also, sag mal
was bist denn Du für eine oder einer? Da ich mich nicht mehr von Liane zu Liane schwinge brauche ich mir diesen Ton nicht gefallen zu lassen! Ich habe hier lediglich von meinem Problem erzählt und den Sex nicht als Gradmesser der Beziehung benutzt.

Dass jemand der so reagiert wie du, eine solche Problematik nicht verstehen kann ist natürlich klar, aber hier einen auf Moralapostel oder superschlau oder auch -cool zu machen, ist meiner Meinung nach völlig daneben und für den Hilfesuchenden nicht hilfreich sondern demütigend!

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18. Mai 2008 um 16:30
In Antwort auf marnie58

Liebe Bine,
..beim Lesen Deines Textes kann man traurig werden. Du hast in der letzten Zeit sehr viel mitgemacht, ausgehalten und ertragen. Aber anscheinend ist Dein Maß noch nicht voll. Ich hoffe, dass dieser Punkt für Dich noch kommt, damit Du ein neues Leben beginnen kannst. Das Schlimme daran ist, dass Dir im Endeffekt wirklich niemand dabei helfen kann, außer Du Dir selbst. Frag Dich mal ganz deutlich was Du Dir selbst noch wert bist, und was und wie lange Du diesen Zustand noch ohne gesundheitlilche Probleme zu überstehen schaffst. Diene kinder spüren Deine Zerrissenheit. Ein Leben ändert sich nur durch die eigene Kraft, nie durch fremde. Auch kann ein anderes neues Leben nur beginnen, wenn man die alte Tür schließt. Ich war 5 Jahre mit einem psychisch kranken Anwalt zusammen, der mich mit seinen Methoden fast zum Wahnsinn getrieben hat. Bine, wach auf, das ist nicht das Leben, nach dem Du Dich sehnst. Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun...ich drück Dich ganz lieb...

Danke Dir
für deinen lieben Beitrag. Ich weiß, dass die meisten denken, dass ich mich trennen müsste...dummerweise habe ich immer viel zu viel Verständnis für andere. Er war durch die Schwangerschaft völlig überfordert. er hatte mir schon signalisiert, dass er auch dazu stehen würde (soweit er kann), wenn ichs bekommen hätte. Letztendlich war es meine Entscheidung und ich wollte eigentlich auch kein Kind mehr. Sicher hätte ich mich dafür entscheiden können, hätte er sich gefreut, aber ich habe die gleiche Problematik gesehen wie er.
Wenn ich das lese mit dem "Tür schließen", dann wirds mir ganz anders. Ich liebe diesen Kerl wirklich und wollte den Rest meines Lebens mit ihm verbringen. Weißt du, was das bedeutet?
Ach Manno

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18. Mai 2008 um 16:38
In Antwort auf winnie_12164884

gedankenfetzen
hallo bineblue,

muss gerade an einen text denken, über den ich vor kurzem gestolpert bin. dort gings um die paradoxie, dass mensch an (s)einer entscheidung festhält, auch dann noch, wenn sich nach und nach herauskristallisiert, dass das anvisierte ziel zunächst nicht erreichbar ist. aber anstatt andere alternativen auszuloten oder sich mal gänzlich anders zu verhalten, intensiviert mensch seine bisherigen bemühungen. und verstrickt sich damit immer weiter: denn man hat ja nun schon so viel investiert und ausgehalten und getan ... irgendwann wird es sich doch wohl lohnen. muss es sich doch lohnen.

daran hab ich spontan gedacht, als ich las, dass du dich - nach der abtreibung und ihren folgen für dich - plötzlich gefühlsmäßig an ihn klammerst.

und es liest sich für mich auch so, als würde bei dir noch wahnsinnig viel wut unter der oberfläche brodeln, auf ihn, auf dich selbst vielleicht. und trauer. kopfentscheidung, schreibst du. was sagt denn das herz?

"durch sein verhalten wird das gefördert", schreibst du über dein gefühl der abhängigkeit. aber was bedeutet das? dass er sich ändert, damit du dich weniger abhängig fühlst? langfristig würde dich das wieder in eine nächste abhängigkeit stürzen.

liebe grüße

Ja, das ist wie
mit den Leuten die jahrelang Lotto spielen und nie mehr aufhören können, weil sie ja genau dann gewinnen könnten...

Wut - ich weiß nicht, das zu spüren, damit habe ich schon immer Schwierigkeiten gehabt. Aber traurig, ja, das bin ich immer noch...

Wenn er auch in gewissem Maße von mir abhängig wäre in der Beziehung und nicht immer flüchten würde, fände ich das, ehrlich gesagt, nicht so schlimm. Ich weiß schon, das höchste Ziel ist die Freiheit...

Liebe Grüße

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18. Mai 2008 um 16:49

Okay,
Du denkst wohl , je mehr man Klartext redet, desto besser. Ist okay, du hast an einigen Stellen deiner Antwort sicher recht. Aber, wäre ich psychisch so wie du beschaffen, wäre ich ganz sicher nicht in einer solchen Problematik.

Erste Frage: Ja, ich habe erst nach einigen Monaten mitgekriegt, wie er teilweise drauf ist, weil er dieses Verhalten erst ab diesem Zeitpunkt gezeigt hat.

Es war nie eine on-off-Beziehung, wir waren ein paar Monate sehr glücklich und danach gab es Probleme.

Eine 100% sichere Verhütung gibt es nicht, das müsste sich auch schon herumgesprochen haben.

Das mit dem Griff ins Klo und der Bezeichnung Looser und dem Egomanen werde ich mir auf jeden Fall nochmal genau durch den Kopf gehen lassen.

Danke für die Antwort.

Bine Blue

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18. Mai 2008 um 16:51
In Antwort auf marnie58

Liebe Bine,
..beim Lesen Deines Textes kann man traurig werden. Du hast in der letzten Zeit sehr viel mitgemacht, ausgehalten und ertragen. Aber anscheinend ist Dein Maß noch nicht voll. Ich hoffe, dass dieser Punkt für Dich noch kommt, damit Du ein neues Leben beginnen kannst. Das Schlimme daran ist, dass Dir im Endeffekt wirklich niemand dabei helfen kann, außer Du Dir selbst. Frag Dich mal ganz deutlich was Du Dir selbst noch wert bist, und was und wie lange Du diesen Zustand noch ohne gesundheitlilche Probleme zu überstehen schaffst. Diene kinder spüren Deine Zerrissenheit. Ein Leben ändert sich nur durch die eigene Kraft, nie durch fremde. Auch kann ein anderes neues Leben nur beginnen, wenn man die alte Tür schließt. Ich war 5 Jahre mit einem psychisch kranken Anwalt zusammen, der mich mit seinen Methoden fast zum Wahnsinn getrieben hat. Bine, wach auf, das ist nicht das Leben, nach dem Du Dich sehnst. Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun...ich drück Dich ganz lieb...

Im Gegenteil
Das ... "Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun.." ... steht aber in keiner Weise in ihrem Text. Im Gegenteil, sie führt eine Reihe von Gründen an, warum sie kein Kind wollte. Dass ER es NICHT wollte stand NICHT dabei, sondern ganz im Gegenteil: Er wollte ihre Entscheidung, wie immer sie ausfiel, mittragen. Lies Dir ihren Text nochmal durch. "Zu viele Probleme: Geld, die bereits vorhandenen Kinder, allgemeine Situation, ungewisse Beziehung, die jüngste bin ich ja auch nicht mehr gerade..."

jaja

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18. Mai 2008 um 16:56

Ich fürchte sehr,
dass du mit dem "kein Mann für die Zukunft" recht haben könntest. Aber momentan hoffe ich noch, dass die Beziehung noch eine Chance hat.
Und sich von jemandem trennen, für den man trotz allem noch so viel empfindet wie ich für ihn, das geht nicht bzw. ich kann das nicht. Aber um meine Kinder und um mich kümmern, das ist mir schon klar, dass das das einzig wichtige und richtige ist.

Liebe Grüße

Bine Blue

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18. Mai 2008 um 17:03

Hi Bine
Ich habe Deine alten Threads vom Oktober auch mal gelesen.

Insgesamt sehe ich ein Bild dass Du jemanden brauchst, der sozusagen Dein Gerüst zum ranken ist, an dem Du Dich festhalten und auch orientieren kannst.

Entsprechend bekommst Du sehr leicht verlustängste und agierst ungünstigerweise eher verletzend gegenüber denen, die Du eigentlich festhalten möchtest.

Du hast einen Partner, der aber nicht in der Lage ist, Dein Gewicht immer mit zu tragen, der sich das Recht nimmt, Dir bis zu einem Gewissen Grad zu helfen aber zu gehen, wenn es ihm zuviel wird.

Deinen Partner wirst Du nicht ändern können.
Bleiben zwei Optionen:
Entweder Du suchst Dir einen Partner, der Dich mitträgt
oder Du lernst Dich selbst zu tragen.

Bei Letzterem kann Dir eine Therapie helfen, wobei Du Dir den Therapeuten der Dich fordern aber auch bei Deiner Orientierung helfen muß, gut aussuchen solltest.

jaja

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18. Mai 2008 um 17:14
In Antwort auf akeno_12890379

Hi Bine
Ich habe Deine alten Threads vom Oktober auch mal gelesen.

Insgesamt sehe ich ein Bild dass Du jemanden brauchst, der sozusagen Dein Gerüst zum ranken ist, an dem Du Dich festhalten und auch orientieren kannst.

Entsprechend bekommst Du sehr leicht verlustängste und agierst ungünstigerweise eher verletzend gegenüber denen, die Du eigentlich festhalten möchtest.

Du hast einen Partner, der aber nicht in der Lage ist, Dein Gewicht immer mit zu tragen, der sich das Recht nimmt, Dir bis zu einem Gewissen Grad zu helfen aber zu gehen, wenn es ihm zuviel wird.

Deinen Partner wirst Du nicht ändern können.
Bleiben zwei Optionen:
Entweder Du suchst Dir einen Partner, der Dich mitträgt
oder Du lernst Dich selbst zu tragen.

Bei Letzterem kann Dir eine Therapie helfen, wobei Du Dir den Therapeuten der Dich fordern aber auch bei Deiner Orientierung helfen muß, gut aussuchen solltest.

jaja

Wow,
vielen Dank für die Antwort! Damit kann ich wirklich sehr viel anfangen.

Ich glaube, ich entscheide mich auf jeden Fall für die zweite Alternative! Danke nochmal.

Bine Blue

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18. Mai 2008 um 17:19
In Antwort auf akeno_12890379

Im Gegenteil
Das ... "Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun.." ... steht aber in keiner Weise in ihrem Text. Im Gegenteil, sie führt eine Reihe von Gründen an, warum sie kein Kind wollte. Dass ER es NICHT wollte stand NICHT dabei, sondern ganz im Gegenteil: Er wollte ihre Entscheidung, wie immer sie ausfiel, mittragen. Lies Dir ihren Text nochmal durch. "Zu viele Probleme: Geld, die bereits vorhandenen Kinder, allgemeine Situation, ungewisse Beziehung, die jüngste bin ich ja auch nicht mehr gerade..."

jaja

Jaja,
du bist wirklich sehr aufmerksam und hilfreich, vielen Dank

Bine Blue

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18. Mai 2008 um 18:31

Servus, sag mal!
Danke für deine ausführliche und gute Antwort!

Auf deine Frage wegen des Zusammenwohnens: die kann ich momentan selber nicht wirklich beantworten. Er ist eine Woche, nachdem wir uns kennen gelernt haben, mehr oder weniger bei mir eingezogen. Er hatte sozusagen sowieso nur ein Zimmer bei einem Kumpel, er ist ein Typ, der immer unterwegs war. Das hat er für mich geändert unter anderem. Ich war nach seiner Scheidung vor 12 Jahren anscheinend die erste Frau mit der er sozusagen zusammenwohnte. Er hatsich für mich von seiner Freundin mit der er eine Fernbeziehung mit Distanz von 400 km führte, getrennt. Doch nun, nachdem er sich nicht genügend um mich bemühte, nach dem Abbruch habe ich ihm große Vorwürfe gemacht, dass er zuwenig bringt...ich habe sozusagen alles durch den Kakao gezogen und nicht gewürdigt, dass er für seine Verhältnisse sehr viel bringt. Nun ist es so, dass es noch viel schlimmer geworden ist. Also, im Moment kann ich die Frage, ob wir noch zusammen wohnen nicht beantworten.ER ist in den letzten vier, fünf Wochen (seit den Vorwürfen, die ich ihn gemacht habe)immer wieder nicht gekommen, wollte einmal eine Auszeit (warn dann fünf Tage). Es hat sich was geändert, er nimmt noch weniger Rücksicht. Eigentlich war geplant, dass wir zusammen von der Stadt aufs Land ziehen, aber da sich mein Sohn nicht gut mit ihm versteht, habe ich erstmal davon Abstand genommen, wäre aber grundsätzlich schon noch daran interessiert. Sofern sich auch das Verhältnis der beiden bessert, mein Sohn wäre jetzt auch kompromissbereiter, weil er merkt, dass ich darunter leide, dass meine Freund seltener kommt. Heute ist mir klar geworden, dass ich unbedingt mit ihm reden muss. Aber irgendwie habe ich auch Angst davor, denn ich habe das Gefühl, dass er sich immer mehr von mir distanziert. Aber an einer relativ unverbindlichen Beziehung (d. h. wo er kommen und gehen kann, wie es ihm gerade so passt, habe ich definitiv kein Interesse).

Mir geht das alles so auf den Keks!

LG, Bine Blue

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18. Mai 2008 um 18:33
In Antwort auf akeno_12890379

Im Gegenteil
Das ... "Du hast ein Kind abgetrieben, weil er nicht zu Dir stand, schlimmer geht es nicht mehr, mehr kann ein Mann einer Frau nicht weh tun.." ... steht aber in keiner Weise in ihrem Text. Im Gegenteil, sie führt eine Reihe von Gründen an, warum sie kein Kind wollte. Dass ER es NICHT wollte stand NICHT dabei, sondern ganz im Gegenteil: Er wollte ihre Entscheidung, wie immer sie ausfiel, mittragen. Lies Dir ihren Text nochmal durch. "Zu viele Probleme: Geld, die bereits vorhandenen Kinder, allgemeine Situation, ungewisse Beziehung, die jüngste bin ich ja auch nicht mehr gerade..."

jaja

..jaja du hast recht..
..da ist mir ein Fehler unterlaufen. Dennoch bleibe ich bei dem Grundgedanken, dass dieser Mann sich als Vater nicht wirklich bewährt hätte. Ein Mensch, der unzuverlässig ist und wegläuft, wenn es Probleme gibt, der handelt doch unreif und und auch egoistisch, er erinnert an einen Teenager. Mir sind sehr wohl diese Art von Männern bekannt. Ich klage hier auch niemanden an, Bineblue hat sich aus guten Gründen für eine Abtreibung entschieden, absolut. Aber wenn sie in sich reinhört, dann hat sie ständig diese Zweifel diesem Mann gegenüber und wußte im voraus, dass er als Vater ungeeignet ist, da nutzen auch die größten Gefühle nichts....

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