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Hier nicht zu Haus, dort nicht zu Haus......

23. März 2012 um 12:51

Es ist eine schwierige Situation.

Ich möchte gerne Euch meine Situation schildern, die gut hier in den Thread passt.

Meine Mutter kommt aus dem Land, ich nenne es Mal G, mein Leibliche Vater aus, ich nenne es T, den ich nie kennen gelernt habe, mein Stiefvater kommt aus, ich nenne es I.

Geboren in Dtl. und auch aufgewachsen, Schule mit Abi und guter Ausbildung, wo ich übernommen wurde und bis dato tätig bin.

Jedes genannte Land hat seine Tugend, die ich hier kurz nennen möchte:

Land D: schwarz/grau Blick, pessimistisch, introvatiert und, verschlossen.

Land G: Gelassenheit, Ruhe, Entspanntheit, liebt die Sonne, gutes Essen, Lebenslust und Fröhlichkeit, liebevoll, zärtlich, gehe mit einem Lachen durchs Leben.

Land T (desto älter ich werde, desto mehr hab ich das Gefühl, kommen die Eigenschaften dieser Menschen zum Vorschein): leichte Dominanz, etwas machohaftes mit Charme.

Land T widerspricht sich für mich ein wenig dem Land G.

Land I: achtet und respektiert Menschen wie sie sind, vor allem älteren wird der Respekt und Achtung gross geschrieben, Toleranz, Bescheidenheit, Lebenslust, nimmt Situationen so an wie sie sind und machen daraus das Beste. Positives Denken. Ich liebe diese Eigenschaften und fühle mich dem sehr hingezogen.

Das heisst, in mir leben vier Mentalitäten verschiedener Länder. Früher hat mich das sehr gestört, da man nicht aufgrund seiner Leistung (Schule etc.) oftmals gemessen wurde, sondern wegen seiner Herkunft.

Hier in Dtl. bin ich kein Deutscher, obwohl die Sprachkenntnisse sehr gut sind, besser als manch Einheimischer. In Land G bin ich der Deutsche. In Land T war ich leider noch nicht. In Land I bin ich der "Weisse", was mit Geld assoziiert wird.

Früher war das sehr schwierig für mich damit umzugehen. Ich habe gelernt, aus allen Mentalitäten das für mich positive herauszuziehen.

Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Mentalität und Denkweise werde ich leider oft in meinem beruflichen Umfeld als Querdenker oder "dumm" dargestellt, weil diese nicht verstanden wird. Leider wird auch nicht versucht mich zu verstehen, sprich nachfragen oder ähnliches.

Bei meinen Eltern bin ich der Spießer, berufsbedingt, die Eigenschaften der Branche haben sich bei mir eingeschlichen, wobei diese mittlerweile abgebaut sind.

Ich finde viele Eigenschaften aus/in Dtl. gut. Und habe diese mir angeeignet, und damit beruflich erfolgreich, was die anderen Länder nicht unbedingt besitzen.

Ich fühle mich jedoch hier und dort irgendwie nicht heimisch. Man wird oft aufgrund seiner Herkunft be-u. verurteilt, dachte wir leben in einem leistungsbezogenen Land?!

Habe zwar viele Eigenschaften, von allem etwas, aber fühle mich nicht vollkommend...

Wem gehts ähnlich?

Wie seid ihr mit der Herausforderung umgegangen, damit es Euch besser geht und ihr Euch Euren "inneren Frieden" gefunden habt?

Freu mich auf den Austausch




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23. März 2012 um 22:01

Was mich...
... etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer, dass ich als Vegetarier mit Vorurteilen zu kämpfen habe, dass ich als Atheistin schief angeschaut werde, dass ich als jemand, der (noch) keine Kinder hat (und das in dem Alter!) mit blöden Sprüchen rechnen muss, dass manchen Menschen nicht passt, was ich wähle, dass manche Menschen mir meine Herkunft vorwerfen ("Blöde deutsche "Schl@mpe"), dass ich aus einer Familie komme, die nicht gerade im Reichtum geschwommen ist, dass ich in der Schule als "Streber" von meinen Mitschülern ausgegrenzt wurde, dass ich keine privilegierte Studentin war, die sich nur aufs Studieren konzentrieren oder Party machen konnte, sondern mehrere Semester fürs Arbeiten "verloren" hat... etc bla bla bla bla.... Die Liste ist unendlich erweiterbar...

Ablehnung erfährt man aufgrund der unterschiedlichsten Gegebenheiten und Eigenheiten, mancherorts schlicht und einfach aufgrund der Haarfarbe oder weil die Nase schief sitzt. Oder weil man einen komischen Namen hat. Ich könnte jetzt auch in Depressionen versinken, wenn ich mir bewusst mache, ach wie oft ich schon in meinem Leben Ablehnung und harsche Worte aufgrund irgendwelcher Gegebenheiten erfahren habe, die ich schlicht und einfach nicht ändern kann!

Dieses Gejammere, sich aufgrund dessen dann nicht in Deutschland "heimisch" fühlen zu können - das finde ich ehrlich gesagt, unmöglich! In welches Land sollte ich als Deutsche dann auswandern, nur weil manche Menschen meinen, sie müssten ihre Vorurteile gegen mich aussprechen? Und das auch nur, weil ich den Fehler mache und mich dann gleich von einem ganzen Land abgelehnt fühle, anstatt schlicht und einfach zu sehen, dass es nun mal leider Menschen gibt, die ihre Vorurteile gegen was auch immer raushängen lassen müssen?! Und zu realisieren, dass es ÜBERALL solche Menschen gibt.

Deutschland ist trotzdem mein Zuhause, weil ich es mir erlaube, mich hier zuhause zu fühlen. Diese Erlaubnis versagen sich hier viele, weil sie meinen, sie würden dann das Herkunftsland ihrer Eltern "verraten", was auch immer. Wenn sie dann noch mit Vorurteilen aufgrund ihrer Herkunft konfrontiert werden, ist es natürlich leicht, alles darauf zu reduzieren und zu sagen: Alle Leute doof in Deutschland und ach wie wenig ich mich doch hier heimisch fühle. In dem Fall kann ich nur sagen: selbst schuld!

LG

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26. März 2012 um 7:43

Wow...
mit so vielen Meinungen hätte ich nicht gerechnet.

Dank, dass ihr euch Zeit genommen hat.

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26. März 2012 um 10:34
In Antwort auf tyche26

Was mich...
... etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer, dass ich als Vegetarier mit Vorurteilen zu kämpfen habe, dass ich als Atheistin schief angeschaut werde, dass ich als jemand, der (noch) keine Kinder hat (und das in dem Alter!) mit blöden Sprüchen rechnen muss, dass manchen Menschen nicht passt, was ich wähle, dass manche Menschen mir meine Herkunft vorwerfen ("Blöde deutsche "Schl@mpe"), dass ich aus einer Familie komme, die nicht gerade im Reichtum geschwommen ist, dass ich in der Schule als "Streber" von meinen Mitschülern ausgegrenzt wurde, dass ich keine privilegierte Studentin war, die sich nur aufs Studieren konzentrieren oder Party machen konnte, sondern mehrere Semester fürs Arbeiten "verloren" hat... etc bla bla bla bla.... Die Liste ist unendlich erweiterbar...

Ablehnung erfährt man aufgrund der unterschiedlichsten Gegebenheiten und Eigenheiten, mancherorts schlicht und einfach aufgrund der Haarfarbe oder weil die Nase schief sitzt. Oder weil man einen komischen Namen hat. Ich könnte jetzt auch in Depressionen versinken, wenn ich mir bewusst mache, ach wie oft ich schon in meinem Leben Ablehnung und harsche Worte aufgrund irgendwelcher Gegebenheiten erfahren habe, die ich schlicht und einfach nicht ändern kann!

Dieses Gejammere, sich aufgrund dessen dann nicht in Deutschland "heimisch" fühlen zu können - das finde ich ehrlich gesagt, unmöglich! In welches Land sollte ich als Deutsche dann auswandern, nur weil manche Menschen meinen, sie müssten ihre Vorurteile gegen mich aussprechen? Und das auch nur, weil ich den Fehler mache und mich dann gleich von einem ganzen Land abgelehnt fühle, anstatt schlicht und einfach zu sehen, dass es nun mal leider Menschen gibt, die ihre Vorurteile gegen was auch immer raushängen lassen müssen?! Und zu realisieren, dass es ÜBERALL solche Menschen gibt.

Deutschland ist trotzdem mein Zuhause, weil ich es mir erlaube, mich hier zuhause zu fühlen. Diese Erlaubnis versagen sich hier viele, weil sie meinen, sie würden dann das Herkunftsland ihrer Eltern "verraten", was auch immer. Wenn sie dann noch mit Vorurteilen aufgrund ihrer Herkunft konfrontiert werden, ist es natürlich leicht, alles darauf zu reduzieren und zu sagen: Alle Leute doof in Deutschland und ach wie wenig ich mich doch hier heimisch fühle. In dem Fall kann ich nur sagen: selbst schuld!

LG

Feedback @tyche26
etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Du schreibst, Du bist deutsche, daraus schließe ich, dass du keine anderen Wurzeln in dir trägst, daher finde ich, dass du nicht mitreden kannst!, weil du zum Glück, nicht betroffen bist!

Ein Vorschlag: Setze eine Perücke auf (schwarze), setze dunkelbraune Kontaktlinsen ein und denk dir ein "ausländischen" Fantasienamen aus und gehe als "Ausländerin" einkaufen, in die Ämter etc., dann wirste spüren was ich meine!

P.S.: ich bin ein Mal mit Perücke und blauen Augen durch die Welt gegangen, ich habe fest gestellt, ich werde anders wahrgenommen und behandelt!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer...

Das ist ein Problem der Politik, dafür kann die Gesellschaft nichts. Das wiederum von mir angesprochene Thema hat allerdings etwas mit der Gesellschaft zu tun.



.

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26. März 2012 um 10:45

Ich bin rein deutsch...
ist schon schön, wenn man weiß, wo man hingehört...mein Kind ist ein Mischlingskind (afrikanisch (guineisch) und deutsch)...mal sehen, wie er sich später mal fühlt...

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26. März 2012 um 11:08

Ja, finde ich auch schade...dass er sich ständig löscht...
Alvaro sollte hier als ständiges Mitglied schreiben ...er hat zumindest was zu sagen...

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30. März 2012 um 18:29


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30. März 2012 um 18:32
In Antwort auf tyche26

Was mich...
... etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer, dass ich als Vegetarier mit Vorurteilen zu kämpfen habe, dass ich als Atheistin schief angeschaut werde, dass ich als jemand, der (noch) keine Kinder hat (und das in dem Alter!) mit blöden Sprüchen rechnen muss, dass manchen Menschen nicht passt, was ich wähle, dass manche Menschen mir meine Herkunft vorwerfen ("Blöde deutsche "Schl@mpe"), dass ich aus einer Familie komme, die nicht gerade im Reichtum geschwommen ist, dass ich in der Schule als "Streber" von meinen Mitschülern ausgegrenzt wurde, dass ich keine privilegierte Studentin war, die sich nur aufs Studieren konzentrieren oder Party machen konnte, sondern mehrere Semester fürs Arbeiten "verloren" hat... etc bla bla bla bla.... Die Liste ist unendlich erweiterbar...

Ablehnung erfährt man aufgrund der unterschiedlichsten Gegebenheiten und Eigenheiten, mancherorts schlicht und einfach aufgrund der Haarfarbe oder weil die Nase schief sitzt. Oder weil man einen komischen Namen hat. Ich könnte jetzt auch in Depressionen versinken, wenn ich mir bewusst mache, ach wie oft ich schon in meinem Leben Ablehnung und harsche Worte aufgrund irgendwelcher Gegebenheiten erfahren habe, die ich schlicht und einfach nicht ändern kann!

Dieses Gejammere, sich aufgrund dessen dann nicht in Deutschland "heimisch" fühlen zu können - das finde ich ehrlich gesagt, unmöglich! In welches Land sollte ich als Deutsche dann auswandern, nur weil manche Menschen meinen, sie müssten ihre Vorurteile gegen mich aussprechen? Und das auch nur, weil ich den Fehler mache und mich dann gleich von einem ganzen Land abgelehnt fühle, anstatt schlicht und einfach zu sehen, dass es nun mal leider Menschen gibt, die ihre Vorurteile gegen was auch immer raushängen lassen müssen?! Und zu realisieren, dass es ÜBERALL solche Menschen gibt.

Deutschland ist trotzdem mein Zuhause, weil ich es mir erlaube, mich hier zuhause zu fühlen. Diese Erlaubnis versagen sich hier viele, weil sie meinen, sie würden dann das Herkunftsland ihrer Eltern "verraten", was auch immer. Wenn sie dann noch mit Vorurteilen aufgrund ihrer Herkunft konfrontiert werden, ist es natürlich leicht, alles darauf zu reduzieren und zu sagen: Alle Leute doof in Deutschland und ach wie wenig ich mich doch hier heimisch fühle. In dem Fall kann ich nur sagen: selbst schuld!

LG


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30. März 2012 um 18:40
In Antwort auf isador_12326117

Feedback @tyche26
etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Du schreibst, Du bist deutsche, daraus schließe ich, dass du keine anderen Wurzeln in dir trägst, daher finde ich, dass du nicht mitreden kannst!, weil du zum Glück, nicht betroffen bist!

Ein Vorschlag: Setze eine Perücke auf (schwarze), setze dunkelbraune Kontaktlinsen ein und denk dir ein "ausländischen" Fantasienamen aus und gehe als "Ausländerin" einkaufen, in die Ämter etc., dann wirste spüren was ich meine!

P.S.: ich bin ein Mal mit Perücke und blauen Augen durch die Welt gegangen, ich habe fest gestellt, ich werde anders wahrgenommen und behandelt!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer...

Das ist ein Problem der Politik, dafür kann die Gesellschaft nichts. Das wiederum von mir angesprochene Thema hat allerdings etwas mit der Gesellschaft zu tun.



.

Ich kann mir schon
vorstellen, das Du anders behandelt wirst, aber ich glaube auch das die momentanige Situation einfach so verfahren und schwierig ist, das man das Gute nicht mehr sieht.

Unter anderem aber zum sehr großen Teil auch weil Migranten sich nur wenig Mühe gegeben haben sich zu integrieren und und über ihr Gastland her ziehen.

Villeicht verliert man tatsächlich dann den Blick für die Anderen, geht mir ja auch manchmal so.

Was mich persönlich betrifft, trotz meiner eigenen Vorurteile:
Ein Lächeln das mir entgegen strahlt, ist wertvoll für mich und zwar ganz egal ob aus einem dunklen oder einem hellen Gesicht.

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30. März 2012 um 18:44
In Antwort auf estada_12130477

Ich kann mir schon
vorstellen, das Du anders behandelt wirst, aber ich glaube auch das die momentanige Situation einfach so verfahren und schwierig ist, das man das Gute nicht mehr sieht.

Unter anderem aber zum sehr großen Teil auch weil Migranten sich nur wenig Mühe gegeben haben sich zu integrieren und und über ihr Gastland her ziehen.

Villeicht verliert man tatsächlich dann den Blick für die Anderen, geht mir ja auch manchmal so.

Was mich persönlich betrifft, trotz meiner eigenen Vorurteile:
Ein Lächeln das mir entgegen strahlt, ist wertvoll für mich und zwar ganz egal ob aus einem dunklen oder einem hellen Gesicht.


momentanigen,

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30. März 2012 um 18:45


albanisch/türkische Kinder.

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1. April 2012 um 22:27
In Antwort auf isador_12326117

Feedback @tyche26
etwas stört bei einigen derjenigen, die in Deutschland leben, von ihrer Herkunft her ihre Wurzeln in anderen Ländern haben: Dieses Zurückführen aller "Probleme" auf ihre Herkunft und dieses "Jammern" über das vermeintliche Ausgegrenztwerden!

Du schreibst, Du bist deutsche, daraus schließe ich, dass du keine anderen Wurzeln in dir trägst, daher finde ich, dass du nicht mitreden kannst!, weil du zum Glück, nicht betroffen bist!

Ein Vorschlag: Setze eine Perücke auf (schwarze), setze dunkelbraune Kontaktlinsen ein und denk dir ein "ausländischen" Fantasienamen aus und gehe als "Ausländerin" einkaufen, in die Ämter etc., dann wirste spüren was ich meine!

P.S.: ich bin ein Mal mit Perücke und blauen Augen durch die Welt gegangen, ich habe fest gestellt, ich werde anders wahrgenommen und behandelt!

Ich meine, genauso gut könnte ich als Frau jammern, dass ich vielerorts benachteiligt bin, im Beruf weniger verdiene als die meisten Männer...

Das ist ein Problem der Politik, dafür kann die Gesellschaft nichts. Das wiederum von mir angesprochene Thema hat allerdings etwas mit der Gesellschaft zu tun.



.

Tja...
... an dieser Antwort sehe ich, dass Du nichts verstanden hast.

Meinst Du etwa, Vorurteile, Häme, Mobbing aufgrund der Herkunft seien schlimmer als Vorurteile, Häme, Mobbing, beispielsweise weil die Eltern arm sind?? Schon mal erlebt, wie Kinder sein können, wenn sie mitkriegen, dass ein Kind arme Eltern hat, die sich nix leisten können? Meinst Du, in dem Fall kann ein Kind sich dann was auf seine blonden Haare einbilden und sich selber sagen, aber wenigstens bin ich doch deutsch und da ist das Mobbing ja dann auch gar nicht so schlimm... Meine Güte, bist Du eine Träumerin!

Tja, und Du wirst es nicht glauben, ich bin leider nicht in einem goldenen Palast aufgewachsen, nur weil ich Deutsche bin. Und leider habe auch ich als "ach so privilegierte" blonde Deutsche schon Fremdenhass erfahren müssen und weiß sehr gut, wie es sich anfühlt, Voruteile lediglich aufgrund der Haut- und Haarfarbe zu erleben. Dennoch würde ich mir nicht herausnehmen zu behaupten, dass Mobbing aufgrund der Herkunft schlimmer sei als Vorurteile aufgrund anderer Gegebenheiten. Arg vermessen, wer diese Sichtweise pflegt.

LG

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