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Heute mache ich Schluss mit ihm.

12. März 2012 um 8:10

Hallo liebe Mitglieder,

im Dezember habe ich mich hier schonmal gemeldet, dass ich mit meiner 4-jährigen Beziehung nicht ganz zufrieden bin und oft daran zweifle (obwohl es keinen prägnanten Grund dafür gibt - einfach das Gefühl "es passt nicht" und "es macht mich nicht glücklich").

Mittlerweile habe ich immer wieder darüber nachgedacht und mich nun entschieden, mich heute von meinem Freund zu trennen. Leider habe ich furchtbare Angst vor dem Gespräch, verständlich, oder? Ich möchte nicht dass er weint, dass es ihm schlecht geht etc. ... Ich habe auch Angst, wieder "weich" zu werden, nochmal bei ihm zu übernachten und ihm Hoffnungen zu machen. Außerdem weiß ich gar nicht, was ich ihm sagen soll. Gibt es irgendwas, was die Grundaussage "ich will keine Beziehung mehr mit dir" weniger schmerzlich macht? Meine letzte Trennungserfahrung ist ein paar Jahre her... Vielleicht könnt ihr mir von euren berichten oder mir ein paar Ratschläge geben, was ich auf keinen Fall sagen sollte. Hört sich total blöd an, aber ich wills ihm einfach nicht noch schwerer machen als es eh schon ist.

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12. März 2012 um 8:15


nach deinem text hab ich das gefühl du willst jemanden den job kündigen und das so sanft wie möglich...hört sich nicht gerade nach einer trennung nach 4 jahren an...aber seis wies ist, du kannst es nicht angenehm machen. mit keiner silbe...!

sei ehrlich, sag was sache ist und was dich dazu gebracht hat. verstehen wird er es wohl kaum und es wird ihm weh tun. es wird vermutlich (??) auch dir wehtun, aber da müssen beide durch!

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12. März 2012 um 9:27

Trennungen..
Hi du,
ich kann dich gut verstehen, Trennungen sind leider immer schmerzhaft. Aber du erkennst die Lage, glaub ich, schon ganz gut - umso unklarer du dich verhältst bzw. mit ihm sprichst, desto eher besteht die Möglichkeit, dass er sich noch Hoffnungen macht.
Nachdem für dich diese Entscheidung so klar ist, würde ich versuchen, sie mindestens genauso klar rüberzubringen. Ich würde ihm sagen, dass ich mich in der Beziehung nicht mehr wohl fühle und auch keine Zukunft mehr sehe. Sätze wie "vielleicht passts ja irgendwann wieder" oder "vielleicht stimmt ja auch der Zeitpunkt grad nicht" würde ich gänzlich streichen, da sie nur Hoffnungen schüren.

Ich hab 3 sehr positive (wenn man das so sagen kann) Trennungen hinter mir. Wir haben uns zusammengesetzt und ein offenes, ehrliches Gespräch geführt. Es bringt hier nichts, die Dinge zu beschönigen, das zieht das Ganze nur unnötig in die Länge. Umso ehrlicher du jetzt bist, desto leichter machst du ihm das Loslassen..

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12. März 2012 um 10:15

Als Mutterersatz
sehe ich es eigentlich nicht, wenn ich versuchen will ihm so wenig wie möglich weh zu tun. Natürlich lässt sich das nicht ganz vermeiden, aber nach 4 gemeinsamen Jahren will ich nunmal keine unfaire Trennung anschließen. Das ist mein eigentliches Anliegen.

Ich fühle mich nicht direkt für sein Wohlergehen verantwortlichen, das mag auf dich so wirken, aber sein Wohlergehen ist mir schlicht nicht schei*egal.

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12. März 2012 um 10:17

Ja, dieses Angebot
in der anderen Stadt werde ich auch annehmen. Darüber habe ich tatsächlich schon mit ihm gesprochen und ihn darauf vorbereitet, dass ich evtl weg ziehen werde. Daher ist es wohl ein guter Ansatz, diesen Grund mit anzuführen... Danke dafür, jasieblume.

Und das Prinzip "kein Mitleid, kein Trostkuscheln etc." stimmt vollkommen - aber es ist nunmal unglaublich schwer, wenn man jemanden eigentlich noch sehr mag. Und das Liebsein kann er wirklich sehr gut... Ich hoffe, ich werde konsequent genug sein. Ich nehms mir auf alle Fälle vor!

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12. März 2012 um 10:20
In Antwort auf margot_12511122

Trennungen..
Hi du,
ich kann dich gut verstehen, Trennungen sind leider immer schmerzhaft. Aber du erkennst die Lage, glaub ich, schon ganz gut - umso unklarer du dich verhältst bzw. mit ihm sprichst, desto eher besteht die Möglichkeit, dass er sich noch Hoffnungen macht.
Nachdem für dich diese Entscheidung so klar ist, würde ich versuchen, sie mindestens genauso klar rüberzubringen. Ich würde ihm sagen, dass ich mich in der Beziehung nicht mehr wohl fühle und auch keine Zukunft mehr sehe. Sätze wie "vielleicht passts ja irgendwann wieder" oder "vielleicht stimmt ja auch der Zeitpunkt grad nicht" würde ich gänzlich streichen, da sie nur Hoffnungen schüren.

Ich hab 3 sehr positive (wenn man das so sagen kann) Trennungen hinter mir. Wir haben uns zusammengesetzt und ein offenes, ehrliches Gespräch geführt. Es bringt hier nichts, die Dinge zu beschönigen, das zieht das Ganze nur unnötig in die Länge. Umso ehrlicher du jetzt bist, desto leichter machst du ihm das Loslassen..

"positive Trennung"
das klingt gut . Es macht sicher alles einfacher, wenn man die Lage gemeinsam klären kann, ohne emotionalen Überschuss... aber ich befürchte, so wird das heute nicht ablaufen.

Wahrscheinlich muss ich einfach hinnehmen, dass Trennung immer schmerzhaft sind, wie du sagst. So ist es nunmal... Danke für die Antwort, lyna344!

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12. März 2012 um 10:24

Nein
ich will definitiv kein Hintertürchen. Beziehungspausen halte ich für sinnfrei und aufgewärmtes Essen schmeckt nicht.

Es ist ja nicht so, dass meine Gefühle für ihn gleich null sind. Er hat ja auch nichts "falsch gemacht" oder so (Untreue, Lügen, Respektlosigkeit oder andere dringende Gründe). Er ist ein guter Mensch, deshalb finde ich es verständlich, dass ich unsere "letzte Begegnung" nicht als Desaster enden lassen will.

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12. März 2012 um 10:29
In Antwort auf varda_12183417

"positive Trennung"
das klingt gut . Es macht sicher alles einfacher, wenn man die Lage gemeinsam klären kann, ohne emotionalen Überschuss... aber ich befürchte, so wird das heute nicht ablaufen.

Wahrscheinlich muss ich einfach hinnehmen, dass Trennung immer schmerzhaft sind, wie du sagst. So ist es nunmal... Danke für die Antwort, lyna344!

Hm ja..
.. drum auch die Anführungszeichen.
Mir war immer wichtig, dass man noch ein ehrliches Gespräch führen kann - mir hilft das einfach beim Abschließen. Und auch wenn die Trennung von mir ausgegangen ist (war 2 von 3x der Fall), tats mir weh und ich hab geheult und war furchtbar traurig. Irgendwie ists halt einfach ein Verlust, der weh tut - auch wenn der Kopf ganz klar sagt, dass das die richtige Entscheidung ist.. aber dennoch: die eine Tür schließt sich und andere werden sich öffnen..

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13. März 2012 um 10:33

So, ich habs hinter mir.
Haben etwa zwei Stunden miteinander geredet, geweint und er hat oft gefragt warum, weshalb und ob ich es mir nicht anders überlegen will. Dass wir beide doch zusammen gehören, was für eine schöne Zeit wir haben etc. ...

Ich habe ihm alles erklärt, seine Fragen beantwortet und bin standhaft geblieben, was schwer fiel - aber nicht primär aus Mitleid, sondern weil er mich wirklich an unsere schöne Vergangenheit erinnert hat. Da kam die Wehmut, aber die guten Erinnerungen wischen ja nicht einfach meine Gründe zur Trennung weg.

Momentan gehts mir komisch, ziemlich leer, traurig aber auch erleichtert. Mir fehlen jetzt schon die Zeiten mit ihm, aber das vergeht...

Ich danke euch nochmal für eure Hilfe!

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22. März 2012 um 23:41

Ich finds Super
dass du das durchgezogen hast!

Ich versuche auch gerade mit meinem Freund der Zugleich mein Arbeitskollege ist Schluss zu machen, aber irgendwie war ich leider nicht so direkt und jetzt sind wir bei 2 Wochen Auszeit und ich will ihn auch nicht wehtun, und jetzt macht er sich auch noch Hoffnungen wegen der 2 Wochen

hier sind so tolle Antworten vl. kann mir auch jemand Helfen

lg

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