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Heirat nötig oder nicht...

31. Januar 2002 um 12:08 Letzte Antwort: 1. Februar 2002 um 20:37

Ich habe mal eine allgemeine Frage und würde mich auf Erfahrungswerte sehr freuen!

Mich beschäftigt seit einiger Zeit die Frage, will ich heiraten oder nicht....ich würde gerne mit meinem Freund (6 jahre Beziehung) für immer zusammenbleiben, wir passen sehr gut zusammen und verstehen uns klasse. Wir wollen beide keine Kinder, aus diesem grund ist eine Heirat sowieso tabu. Ich werde aber oft gefragt, na, wann heiratet Ihr denn? ich weiß garnicht so genau, was ich antworten soll, mein freund ist der Meinung, wozu? was ändert sich dadurch? Klar hat er recht damit, aber wie sehen das die Verheirateten unter Euch? Wie war das bei Euch und hat sich was geändert? Rein vom Gefühl her, positiver oder negativer geworden?
Ich freue mich auf viele Feedbacks von Euch!! danke im voraus!!

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31. Januar 2002 um 13:49

Heirat hat vor und Nachteile
Hallo!
Ich bin verheiratet und bei uns läuft es gut! Wir haben aber geheiratet, weil wir Kinder wollten.
Sicher, auch ohne Kinder hätten wir geheiratet, da es unser gemeinsamer Wunsch war. Nach unserer Hochzeit hat sich nichts geändert außer die Lohnsteuerklasse und der Name.
Es kommt darauf an, was Ihr aus der Ehe macht, d. h. es läuft weiter wie bisher und es wird funktionieren aber wenn sich einer der beiden Partner auf die faule Haut legt, dann geht die Ehe schief, wie jede andere Beziehung aus. Es gibt kein Patentrezept. Ich kenne viele glückliche Ehen aber auch Ehen, in dem sich ein Partner einfach in "Sicherheit" gewogen hat. Z. B. keine Aufmerksamkeiten mehr oder einfach schrecklich viel zugenommen und der andere Partner reißt sich ein Bein aus und es ändert sich nichts. Diese Ehen gehen über kurz oder lang in die Brüche, ist so aber wäre auch in einer langjährigen Beziehung so.
Das einzigste Problem an der Ehe ist einfach, wenn es nicht mehr stimmt, muß man sich scheiden lassen aber ohne Kinder und bei zwei Verdiehnern ist das wohl das kleinste und reibungsloseste Problem. Aber soweit wollen wir gar nicht denken.

So, nun ein Abschlußwort, wenn IHR heiraten wollt, dann tut es aber laßt Euch von den anderen nicht drängen oder nerven. Der Wunsch kommt von ganz alleine.
Liebe Grüße
kleine Eisbärin

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31. Januar 2002 um 14:07
In Antwort auf

Heirat hat vor und Nachteile
Hallo!
Ich bin verheiratet und bei uns läuft es gut! Wir haben aber geheiratet, weil wir Kinder wollten.
Sicher, auch ohne Kinder hätten wir geheiratet, da es unser gemeinsamer Wunsch war. Nach unserer Hochzeit hat sich nichts geändert außer die Lohnsteuerklasse und der Name.
Es kommt darauf an, was Ihr aus der Ehe macht, d. h. es läuft weiter wie bisher und es wird funktionieren aber wenn sich einer der beiden Partner auf die faule Haut legt, dann geht die Ehe schief, wie jede andere Beziehung aus. Es gibt kein Patentrezept. Ich kenne viele glückliche Ehen aber auch Ehen, in dem sich ein Partner einfach in "Sicherheit" gewogen hat. Z. B. keine Aufmerksamkeiten mehr oder einfach schrecklich viel zugenommen und der andere Partner reißt sich ein Bein aus und es ändert sich nichts. Diese Ehen gehen über kurz oder lang in die Brüche, ist so aber wäre auch in einer langjährigen Beziehung so.
Das einzigste Problem an der Ehe ist einfach, wenn es nicht mehr stimmt, muß man sich scheiden lassen aber ohne Kinder und bei zwei Verdiehnern ist das wohl das kleinste und reibungsloseste Problem. Aber soweit wollen wir gar nicht denken.

So, nun ein Abschlußwort, wenn IHR heiraten wollt, dann tut es aber laßt Euch von den anderen nicht drängen oder nerven. Der Wunsch kommt von ganz alleine.
Liebe Grüße
kleine Eisbärin

Dankeschön...
....ich sehe das auch so wie Du, ich bin der romantische Typ, der schon gerne heiraten würde, zumindest kann ich es mir schön vorstellen, es verbindet einfach mehr, man trägt den gemeinsamen namen, also ich fände es okay. Aber auf der anderen Seite ist es auch nicht so wie in vielen anderen Fällen, die ich kenne, daß ich unbedingt heiraten muß und das der absolute Liebesbeweis für mich ist, ohne den mein Leben sonst keinen Sinn mehr hätte, also so krass ist es auch nicht. Ich würde es tun, aber ich kann durchaus auch so weiter mit meinem Freund leben (er wird sowieso nie heiraten). Er hat mir beteurt, daß es garnichts mit mir zu tun hätte sondern einfach seine generelle Ansicht, er sieht da keinen Sinn drin und denkt einfach "trockener", ihm fehlt da jegliche Romantik..
Ich kenne viele Mädels, die Kinder bekommen haben , aber nicht heiraten wollen, für mich persönlich wiegt ein Kind weit mehr Verantwortung als eine gemeinsame Ehe. Wenn ich mich für ein Kind entscheiden würde, bedeutet das, ich möchte mit dem mann auch gerne die nächsten 18 Jahre zusammen sein und mit ihm gemeinsam das Kind erziehen, will, daß es einen gemeinsamen namen hat etc.
Einfacher ist es daher schon, nur zu heiraten und sich dann schneller und "einfacher" zu trennen, wenn man keine Kinder hat. Ich mag Kinder zwar, aber ich möchte keine eigenen haben, war irgendwie schon immer so. Ich bin beruflich sehr interessiert, habe noch einiges vor, mache viele Reisen, mag ein schönes Auto, habe aber den Wunsch, viele Tiere zu haben (aus Zeitmangel nactürlich nicht machbar momentan). Mir fehlt einfach das Muttergefühl, daß andere Frauen in sich haben.
Liebe Eisbärin, wie war denn der heiratsantrag, den Du erhalten hast (sofern Du das hier überhaupt erzählen möchtest!!!)
Tschüsss, natasha

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31. Januar 2002 um 14:28

Also...
...erfahrung in sachen ehe hab ich ja noch nicht sooo viel, weil ich erst seit 8 monaten verheiratet bin. mein mann machte mir dein heiratsantrag, als er mich gerade mal 2 wochen kannte. da war er 21 und ich 22. ich sagte "ja", aber wir beschlossen, noch 1 jahr zu warten.
in diesem jahr hatten wir unseren beschluss nicht einmal bezweifeln müssen. irgendwann bekamen wir sogar das gefühl, dass es unsere liebe vor fremden schützen würde, wenn wir offiziell zueinandergehören.

aber es gab genug leute, die uns das heiraten ausreden wollten: seine eltern, seine grosseltern, mein vater, seine ex-freundin...usw.
und trotzdem liessen wir uns nicht davon abbringen, obwohl wir eigentlich keinen offensichtlichen grund fürs heiraten hatten – ausser liebe! und die liebe ist für mich der einzige grund für eine eheschliessung!

die hochzeit war dann auch genauso, wie ich es mir in meinen träumen vorgestellt hatte: ein fest der liebe!!!

seit wir verheiratet sind, ist unsere beziehung kein bisschen schlechter oder eintöniger geworden, nein im gegenteil. wir sind uns vielleicht sogar eine spur näher gekommen, und wir sind unheimlich stolz auf unsere ehe.

also, ich kann dir nur eines raten: höre einzig und allein auf dein gefühl und distanziere dich ganz weit von meinungen anderer!

alles gute!

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31. Januar 2002 um 14:32

Hallo Natasha
also ich bin verheiratet und für uns hat sich nichts verändert. Ich wollte heiraten, da ich Kiner wollte und für mich eine Ehe mit Kindern schöner ist. Keinen Vorteil sehe ich aber nicht unbedingt in einer Ehe. Wenn mein Mann mir keinen Antrag gemacht hätte, wäre ich glaube ich auch so mit im glücklich gewesen. Vielleicht ist die Ehe das i-Tüpfelchen bei einer glücklichen Beziehung, aber nur wenn das Beide wollen.
Füher wollte ich z.B. nie heiraten, da meine Eltern geschieden sind und ich so ein Drama nicht auch durchmachen wollte.

Liebe Grüße
Heike

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31. Januar 2002 um 15:24

Schön!
Vielen Dank für Eure meldungen, spiegelt genau das wieder, was ich mir so vorstelle, Liebe sollte absolut im Vordergrund stehen! Ich denke, ich werde auch weiterhin glücklich leben mit meinem Schatz, die Anregung kam mir nur auch durch die Medien, da sollen alle immer gleich heiraten und wann denn endlich und warum noch nicht...bla-bla....manchmal könnte man da das Gefühl kriegen, man verpaßt etwas, aber das ist natürlich quatsch. Ich finde den Aspekt des symbolischen Näherrückens sehr schön, ich denke man fühlt einfach nur die Veränderung, sie ist nicht so genau zu benennen....naja, also ich wünsche allen ledigen und verheirateten Pärchen alles erdenklich Gute!

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31. Januar 2002 um 16:48

Nicht schön...
...ist diese Aussage, aber habe ich auch schon von gehört...dann ist es am unkompliziertesten, wenn man nicht mehr will...das stimmt zwar schon, aber wer will das als Frau schon hören.....
Männer fühlen sich einfach mehr gebunden als Frauen und dies leider oft mit einem negativen Beigeschmack, schade eigentlich...

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1. Februar 2002 um 13:48

Wirklich schön...
finde ich deine Aussage und ich wünsche euch alles erdenklich gute!
Der Aspekt mit dem minderwertig fühlen finde ich besonders interessant, denn ich glaube, auch mir könnte es evtl. so mal gehen, aber das ist doch eigentlich quatsch, oder? Muß ich so fühlen, er zeigt mir das Gegenteil, aber trotzdem bleibt ein Mini Stachel, geb ich ehrlich zu.
Ich weiß nur, daß ich mich sehr freuen würde, wenn er den Wunsch mal äußern würde, denke aber nicht, daß unsere Beziehung mal daran scheitert, wenn wir es nicht tun. Aber ein kleiner Stich bleibt da, das merke ich schon...Naja, schaun wir mal!
Tschüüüssss

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1. Februar 2002 um 20:27
In Antwort auf dania_12469605

Dankeschön...
....ich sehe das auch so wie Du, ich bin der romantische Typ, der schon gerne heiraten würde, zumindest kann ich es mir schön vorstellen, es verbindet einfach mehr, man trägt den gemeinsamen namen, also ich fände es okay. Aber auf der anderen Seite ist es auch nicht so wie in vielen anderen Fällen, die ich kenne, daß ich unbedingt heiraten muß und das der absolute Liebesbeweis für mich ist, ohne den mein Leben sonst keinen Sinn mehr hätte, also so krass ist es auch nicht. Ich würde es tun, aber ich kann durchaus auch so weiter mit meinem Freund leben (er wird sowieso nie heiraten). Er hat mir beteurt, daß es garnichts mit mir zu tun hätte sondern einfach seine generelle Ansicht, er sieht da keinen Sinn drin und denkt einfach "trockener", ihm fehlt da jegliche Romantik..
Ich kenne viele Mädels, die Kinder bekommen haben , aber nicht heiraten wollen, für mich persönlich wiegt ein Kind weit mehr Verantwortung als eine gemeinsame Ehe. Wenn ich mich für ein Kind entscheiden würde, bedeutet das, ich möchte mit dem mann auch gerne die nächsten 18 Jahre zusammen sein und mit ihm gemeinsam das Kind erziehen, will, daß es einen gemeinsamen namen hat etc.
Einfacher ist es daher schon, nur zu heiraten und sich dann schneller und "einfacher" zu trennen, wenn man keine Kinder hat. Ich mag Kinder zwar, aber ich möchte keine eigenen haben, war irgendwie schon immer so. Ich bin beruflich sehr interessiert, habe noch einiges vor, mache viele Reisen, mag ein schönes Auto, habe aber den Wunsch, viele Tiere zu haben (aus Zeitmangel nactürlich nicht machbar momentan). Mir fehlt einfach das Muttergefühl, daß andere Frauen in sich haben.
Liebe Eisbärin, wie war denn der heiratsantrag, den Du erhalten hast (sofern Du das hier überhaupt erzählen möchtest!!!)
Tschüsss, natasha

Was zum kichern!
Hallo Natasha,
tja, das mit dem Heiratsantrag ist so eine Sache, eigentlich hatte ich mehrere. Romantische, fordernde aber ich wollte nicht!!!! Ich!! Heiraten!!! Kinder!!! Nieeee!!!! Tja, so war es. Ich handelte wie um mein Leben. Er wollte nächstes Jahr heiraten und ich erst in sagen wir mal 2 Jahren (im Kopf der Gedanke: "Eher gesagt in 10 Jahren"). War wie auf einem türkischen Bazar. Dann kam der Tag an dem meine Nichte getauft wurde. Die ganze Taufe war ein Theater, da das Mädel krank war und nur an der Mutter gehangen ist. Aber irgendwas hat in meinem Kopf klick gemacht und ich wollte unbedingt ein Kind haben. So irrsinnig sich das auch anhören mag. Abends rief mein Mann, damals Freund, an und fragte mich, wie die Taufe war und ich stellte fest, das ich ein Kind möchte und wann wir denn nun heiraten. Er war sprachlos! Kein Kommentar die erste Minute und er war wirklich fassungslos. Zu komisch! Ein Jahr später haben wir dann geheiratet und neun Monate später kam dann unser Sohn auf die Welt.
Du siehst, so spielt das Leben. Manchmal kommt es anders als man denkt und vorhat.
Liebe Grüße
kleine Eisbärin

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1. Februar 2002 um 20:37

Faktisch
betrachtet macht es nur Sinn, wenn Kinder im Spiel sind. Unsere Gesellschaft und deren Gesetze ächten noch immer die Frauen, die unverheiratet Kinder in diese schöne Welt setzen. So z.B. kann einer unverheirateten durchaus zugemutet werden, daß sie spätestens wenn das Jüngste drei Jahre alt ist, sie wieder arbeiten geht. (Egal wie viele Kinder sie hat!!) Einer verheirateten (ehrbaren Frau) ist das auf keinen Fall so ohne weiteres zumutbar. Alleine diese Unterscheidung macht es schon der Überlegung wert.
Ansonsten bin ich jeder romantischen Vorstellung von Heirat und Ehe beraubt. Never again!!!!
Gruß illa

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