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Heimweh nach Auszug - Angst, etwas falsch zu machen Bitte um Ratschläge

26. Februar 2017 um 20:30

Ich habe ein riesen Problem - wie die Länge meines Texts bereits zeigt. Aber all diese Gedanken haben jetzt einfach keinen Platz mehr allein in meinem Kopf!

Ich bin 24 und vor 7 Monaten im August 2016 von zuhause (meiner Mutter und meinen beiden jüngeren Brüdern) ausgezogen. Jetzt wohne ich mit meinem Freund zusammen, mit dem ich seit eineinhalb Jahren zusammen bin. Die Wohnung befindet sich 30 Autominuten von dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, in einer fremden Ortschaft, wo ich vor der Wohnungssuche noch nie gewesen bin, aber wir mussten etwas in der Mitte finden.

Anfangs ging alles gut, Euphorie über das Neue, dann im Oktober nach kaum 3 Monaten kam plötzlich die Ernüchterung. Mit einem Mal war ich schrecklich traurig und elend, nicht mehr in meiner alten Stadt und bei meiner Familie zu wohnen. Ich vermisste meine Freunde, das vertraute Umfeld, vom Coiffeur bis zur Autogarage - alles was mir vorher vertraut war. Der neue Ort ist klein und unbekannt, ich will da auch nicht Fuss fassen. Ich kenne niemanden und treffe meine Freunde in der alten Heimat, wo ich dann bei meiner Mutter übernachte. Dann sehe ich meine Brüder, die ich sehr vermisse. Sie sind um einiges jünger als ich und während der Trennung meiner Eltern war ich manchmal nicht nur Schwester, sondern auch Mami. Das loszulassen fällt mir jetzt schwer. Jedes Mal, wenn ich den Kleinen sehe, ist sein Stimmbruch etwas deutlicher und das schockiert mich. Auch für die Einkäufe (im neuen Ort hat es nicht viele Läden ausser die Lebensmittel), den Zahnarzt, den Hausarzt, etc. kehre ich „nachhause“ zurück. Hier sind meine Wurzeln und daran will ich nichts ändern. Mir war klar, dass ich nur einige Jahre weg sein würde. Dann würden mein Freund und ich nach einer neuen, näheren Lösung suchen müssen.

Ich dachte bloss, es würde bis dann irgendwie klappen. Aber seit Oktober habe ich immer wieder Phasen, wo ich nichts mehr bereue als meinen Wegzug. Ich dachte, das legt sich mit der Zeit, aber das geht jetzt seit über 4 Monaten so. Wenn ich traurig bin, zerbreche ich mir dann den Kopf. Während meines Kopfzerbrechens bin ich dann auf einen anderen Gedanken gekommen, der alles nur noch schwieriger macht. „Wenn ich noch mit meinem Ex zusammen wäre, dann hätte ich meine Heimat nie verlassen...“ Dieser Gedanke kam fast so unerwartet wie der erste Heimweh-Anfall im Oktober. Ich habe meinen Ex vor fast zwei Jahren im Mai 2015 verlassen. Ich habe mich von ihm getrennt. Die Trennung war für mich nicht einfach. Ich habe sie auch lange vor mir her geschoben und war weiter mit ihm zusammen. Meinen jetzigen Freund habe ich kurz vor der Trennung kennen gelernt. Ich habe mit ihm geflirtet und als mir klar wurde, dass ich das tue, verliess ich eine Woche später meinen Ex. Ich dachte, wenn ich mit einem anderen Mann flirten kann, dann ist das mein Zeichen zum Abgang.

Mit meinem jetzigen Freund kamen dann die Dinge im Sommer 2015 allmählich ins Rollen. Meinen Ex, alle Emotionen, die ihm zu tun hatte und den Tag der Trennung, der für mich sehr schmerzhaft war, habe ich einfach ignoriert. Jetzt kommt das alles erst langsam wieder hoch. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich dann einen Zeitpunkt vor dem Auszug wählen oder einen Zeitpunkt vor der Trennung von meinem Ex? Oder doch dazwischen, als wir bereits getrennt waren, aber ich noch keinen neuen Freund hatte?

Ich stelle mir diese Fragen, um herauszufinden, was ich will, bzw. wo ich etwas falsch gemacht habe. Das grosse Gefühl, mit dem ich jetzt nicht klarkomme, ist das Heimweh. Wie viel davon ist auch Heimweh nach meinem Ex? Denke ich an den überhaupt nur, weil ich mit ihm noch immer in der Heimat leben würde? Kann sein, dass ich mich da selber total auf den Arm nehme, das weiss ich. Andererseits tut es mir auch heute noch weh, mich an den Tag der Trennung zu erinnern.
Aber jetzt bin ich traurig, denn irgendwann habe ich etwas falsch gemacht. Und das soll nicht wieder passieren. Ich habe meinen Ex verloren - und das anscheinend nie ganz verarbeitet, weil ich mich dem gar nicht gestellt habe, sondern gleich in die nächste Beziehung rasselte - und ich will nun nicht, dass ich dasselbe über meinen jetzigen Freund sagen muss. Wie ich für ihn empfinde, kann ich momentan kaum noch sagen. Ich schiebe unbewusst einen grossen Teil meines Heimwehs auf ihn. Ich liebe meine Heimat, da bin ich 12 Jahre zur Schule, da habe ich mein Studium gemacht und ganz in der Nähe arbeite ich auch heute. Ich hatte nie etwas mit irgendeinem anderen Ort zu tun. Dass ich da auch alt werden will, war für mich immer klar. Auch mein ganzer Freundeskreis ist hier und bleibt hier. Ich bin nur für meinen Freund weggezogen.
Wenn ich am neuen Ort also nicht glücklich bin, wäre es vielleicht das Beste, mir in der Heimat eine eigene Wohnung zu suchen. Sollte ich das tun mit der Trennung von meinem Freund? Er würde es wohl kaum verstehen. Mich von ihm zu trennen, davor habe ich aber auch Angst, obwohl ich mich durch mein Heimweh und die vielen anderen Gedanken - mein Ex ist da jetzt auch wieder im Hinterkopf - nicht mehr sicher bin.

Ich will nicht denselben Fehler noch einmal machen. Ich habe schreckliche Panik davor, wieder etwas falsch zu machen. Wieder jemanden zu verletzten und im Stich zu lassen. Und dann später zu merken, dass es falsch war. Die Trennung von meinem Ex war zu überstürzt, wir hätten das vielleicht auch anders angehen können. Aber etwas musste da passieren. Der Fehler war dann aber, dass ich zu schnell mit meinem jetzigen Freund zusammenkam.

Anvertrauen kann ich mich niemandem. Mit meiner Mutter kann ich nicht reden, denn sie würde als mein Mami natürlich versuchen, mich „zu retten“. Aber es muss meine Entscheidung sein. Mit meinem Freund kann ich ebenfalls nicht reden, denn er wäre zutiefst bestürzt, würde mich dann völlig überbehüten uns ich könnte unsere Beziehung noch weniger objektiv betrachten.

Ich weiss nicht, was ich tun soll. Ich fühlte mich allein und traurig, heule oft deswegen, habe ein schlechtes Gewissen und bin am Anschlag. Aber zu handeln traue ich mich auch nicht, aus Angst, später zu erkennen, dass alles ein riesen Fehler war

Was würdet ihr tun? Hat jemand so etwas auch schon erlebt? Wie habt ihr da gewusst, was ihr wollt und braucht?

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26. Februar 2017 um 22:58

Ehrlich gesagt finde ich, dass du ein bisschen viel drama in dein "ich bin weggezogen" steckst. 30 minuten sind einfach keine entfernung. Die kann man sogar täglich fahren, wenn man will. Die braucht man auch mal, wenn man Leute in der gleichen stadt besuchen will wenn sie nicht unmittelbar ums eck wohnen. 
Dass es erst mal ungewohnt ist, von zu hause auszuziehen ist total normal. Manchmal schmerzt das auch, aber du bist in einem alter, wo das der normale lauf der Dinge ist. Man muss aber halt auch wollen und das seh ich bei dir nicht. 

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27. Februar 2017 um 7:46

Von meinem Ex habe ich mich getrennt, weil ich mich eingeengt fühlte. Ich brauchte etwas Neues oder dachte das zumindest. Wir waren 4.5 Jahre zusammen. Er hat mich sowohl während meiner Maturitätsprüfungen als auch fast ganz durchs Studium ausgehalten. Aber oft fühlte ich mich von ihm nicht verstanden, da er der Sport--Abenteuer-Reise-Typ ist und ich eher die Leseratte. Keine gute Mischung, wenn man noch die letzten zwei Monate Studium vor sich hat. 

Ich weiss, dass es eine ganz miese Idee war, mir keine Auszeit zu nehmen. "Gedacht" habe ich das damals schon, nur "angefühlt" hat es sich nach einer ganz tollen Idee.

Aber gerade das macht es jetzt noch schlimmer. Ich habe Angst, dass ich erneut einen Fehler mache.

Ich könnte vorübergehend zu meiner Mutter ziehen. Der alte WOhnungsteil, den ich bewohnt habe, da ist jetzt mein Bruder. Ich könnte also blos mit meinen Kisten hier unterstehen, aber nicht bleiben. Dann müsste ich mir eine Wohnung suchen, wobei ich nicht weiss, ob ich dann alleine in der Wohnung im Kopf drin nur noch mehr Probleme hätte.


coquette 164, dasselbe sage ich mir am Laufmeter. Ich konnte mir selber kaum eingestehen, dass ich Heimweh habe. Aber das geht jetzt seit mehreren Monaten so, ohne Aussicht auf Besserung. 30 Min sind wirklich nichts, allerdings vermisse ich auch einfach nur die Nähe zu meiner Heimat. Ich vermisse es, von Weitem die Berge zu sehen und mit dem Fahrrad innerhalb von 5 Minuten in der Bar zu stehen.

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27. Februar 2017 um 7:46

Von meinem Ex habe ich mich getrennt, weil ich mich eingeengt fühlte. Ich brauchte etwas Neues oder dachte das zumindest. Wir waren 4.5 Jahre zusammen. Er hat mich sowohl während meiner Maturitätsprüfungen als auch fast ganz durchs Studium ausgehalten. Aber oft fühlte ich mich von ihm nicht verstanden, da er der Sport--Abenteuer-Reise-Typ ist und ich eher die Leseratte. Keine gute Mischung, wenn man noch die letzten zwei Monate Studium vor sich hat. 

Ich weiss, dass es eine ganz miese Idee war, mir keine Auszeit zu nehmen. "Gedacht" habe ich das damals schon, nur "angefühlt" hat es sich nach einer ganz tollen Idee.

Aber gerade das macht es jetzt noch schlimmer. Ich habe Angst, dass ich erneut einen Fehler mache.

Ich könnte vorübergehend zu meiner Mutter ziehen. Der alte WOhnungsteil, den ich bewohnt habe, da ist jetzt mein Bruder. Ich könnte also blos mit meinen Kisten hier unterstehen, aber nicht bleiben. Dann müsste ich mir eine Wohnung suchen, wobei ich nicht weiss, ob ich dann alleine in der Wohnung im Kopf drin nur noch mehr Probleme hätte.


coquette 164, dasselbe sage ich mir am Laufmeter. Ich konnte mir selber kaum eingestehen, dass ich Heimweh habe. Aber das geht jetzt seit mehreren Monaten so, ohne Aussicht auf Besserung. 30 Min sind wirklich nichts, allerdings vermisse ich auch einfach nur die Nähe zu meiner Heimat. Ich vermisse es, von Weitem die Berge zu sehen und mit dem Fahrrad innerhalb von 5 Minuten in der Bar zu stehen.

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27. Februar 2017 um 15:19
In Antwort auf basi92

Ich habe ein riesen Problem – wie die Länge meines Texts bereits zeigt. Aber all diese Gedanken haben jetzt einfach keinen Platz mehr allein in meinem Kopf!

Ich bin 24 und vor 7 Monaten im August 2016 von zuhause (meiner Mutter und meinen beiden jüngeren Brüdern) ausgezogen. Jetzt wohne ich mit meinem Freund zusammen, mit dem ich seit eineinhalb Jahren zusammen bin. Die Wohnung befindet sich 30 Autominuten von dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, in einer fremden Ortschaft, wo ich vor der Wohnungssuche noch nie gewesen bin, aber wir mussten etwas in der Mitte finden.

Anfangs ging alles gut, Euphorie über das Neue, dann im Oktober nach kaum 3 Monaten kam plötzlich die Ernüchterung. Mit einem Mal war ich schrecklich traurig und elend, nicht mehr in meiner alten Stadt und bei meiner Familie zu wohnen. Ich vermisste meine Freunde, das vertraute Umfeld, vom Coiffeur bis zur Autogarage – alles was mir vorher vertraut war. Der neue Ort ist klein und unbekannt, ich will da auch nicht Fuss fassen. Ich kenne niemanden und treffe meine Freunde in der alten Heimat, wo ich dann bei meiner Mutter übernachte. Dann sehe ich meine Brüder, die ich sehr vermisse. Sie sind um einiges jünger als ich und während der Trennung meiner Eltern war ich manchmal nicht nur Schwester, sondern auch Mami. Das loszulassen fällt mir jetzt schwer. Jedes Mal, wenn ich den Kleinen sehe, ist sein Stimmbruch etwas deutlicher und das schockiert mich. Auch für die Einkäufe (im neuen Ort hat es nicht viele Läden ausser die Lebensmittel), den Zahnarzt, den Hausarzt, etc. kehre ich „nachhause“ zurück. Hier sind meine Wurzeln und daran will ich nichts ändern. Mir war klar, dass ich nur einige Jahre weg sein würde. Dann würden mein Freund und ich nach einer neuen, näheren Lösung suchen müssen.

Ich dachte bloss, es würde bis dann irgendwie klappen. Aber seit Oktober habe ich immer wieder Phasen, wo ich nichts mehr bereue als meinen Wegzug. Ich dachte, das legt sich mit der Zeit, aber das geht jetzt seit über 4 Monaten so. Wenn ich traurig bin, zerbreche ich mir dann den Kopf. Während meines Kopfzerbrechens bin ich dann auf einen anderen Gedanken gekommen, der alles nur noch schwieriger macht. „Wenn ich noch mit meinem Ex zusammen wäre, dann hätte ich meine Heimat nie verlassen…“ Dieser Gedanke kam fast so unerwartet wie der erste Heimweh-Anfall im Oktober. Ich habe meinen Ex vor fast zwei Jahren im Mai 2015 verlassen. Ich habe mich von ihm getrennt. Die Trennung war für mich nicht einfach. Ich habe sie auch lange vor mir her geschoben und war weiter mit ihm zusammen. Meinen jetzigen Freund habe ich kurz vor der Trennung kennen gelernt. Ich habe mit ihm geflirtet und als mir klar wurde, dass ich das tue, verliess ich eine Woche später meinen Ex. Ich dachte, wenn ich mit einem anderen Mann flirten kann, dann ist das mein Zeichen zum Abgang.

Mit meinem jetzigen Freund kamen dann die Dinge im Sommer 2015 allmählich ins Rollen. Meinen Ex, alle Emotionen, die ihm zu tun hatte und den Tag der Trennung, der für mich sehr schmerzhaft war, habe ich einfach ignoriert. Jetzt kommt das alles erst langsam wieder hoch. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich dann einen Zeitpunkt vor dem Auszug wählen oder einen Zeitpunkt vor der Trennung von meinem Ex? Oder doch dazwischen, als wir bereits getrennt waren, aber ich noch keinen neuen Freund hatte?

Ich stelle mir diese Fragen, um herauszufinden, was ich will, bzw. wo ich etwas falsch gemacht habe. Das grosse Gefühl, mit dem ich jetzt nicht klarkomme, ist das Heimweh. Wie viel davon ist auch Heimweh nach meinem Ex? Denke ich an den überhaupt nur, weil ich mit ihm noch immer in der Heimat leben würde? Kann sein, dass ich mich da selber total auf den Arm nehme, das weiss ich. Andererseits tut es mir auch heute noch weh, mich an den Tag der Trennung zu erinnern.
Aber jetzt bin ich traurig, denn irgendwann habe ich etwas falsch gemacht. Und das soll nicht wieder passieren. Ich habe meinen Ex verloren – und das anscheinend nie ganz verarbeitet, weil ich mich dem gar nicht gestellt habe, sondern gleich in die nächste Beziehung rasselte – und ich will nun nicht, dass ich dasselbe über meinen jetzigen Freund sagen muss. Wie ich für ihn empfinde, kann ich momentan kaum noch sagen. Ich schiebe unbewusst einen grossen Teil meines Heimwehs auf ihn. Ich liebe meine Heimat, da bin ich 12 Jahre zur Schule, da habe ich mein Studium gemacht und ganz in der Nähe arbeite ich auch heute. Ich hatte nie etwas mit irgendeinem anderen Ort zu tun. Dass ich da auch alt werden will, war für mich immer klar. Auch mein ganzer Freundeskreis ist hier und bleibt hier. Ich bin nur für meinen Freund weggezogen.
Wenn ich am neuen Ort also nicht glücklich bin, wäre es vielleicht das Beste, mir in der Heimat eine eigene Wohnung zu suchen. Sollte ich das tun mit der Trennung von meinem Freund? Er würde es wohl kaum verstehen. Mich von ihm zu trennen, davor habe ich aber auch Angst, obwohl ich mich durch mein Heimweh und die vielen anderen Gedanken – mein Ex ist da jetzt auch wieder im Hinterkopf –  nicht mehr sicher bin.

Ich will nicht denselben Fehler noch einmal machen. Ich habe schreckliche Panik davor, wieder etwas falsch zu machen. Wieder jemanden zu verletzten und im Stich zu lassen. Und dann später zu merken, dass es falsch war. Die Trennung von meinem Ex war zu überstürzt, wir hätten das vielleicht auch anders angehen können. Aber etwas musste da passieren. Der Fehler war dann aber, dass ich zu schnell mit meinem jetzigen Freund zusammenkam.

Anvertrauen kann ich mich niemandem. Mit meiner Mutter kann ich nicht reden, denn sie würde als mein Mami natürlich versuchen, mich „zu retten“. Aber es muss meine Entscheidung sein. Mit meinem Freund kann ich ebenfalls nicht reden, denn er wäre zutiefst bestürzt, würde mich dann völlig überbehüten uns ich könnte unsere Beziehung noch weniger objektiv betrachten.

Ich weiss nicht, was ich tun soll. Ich fühlte mich allein und traurig, heule oft deswegen, habe ein schlechtes Gewissen und bin am Anschlag. Aber zu handeln traue ich mich auch nicht, aus Angst, später zu erkennen, dass alles ein riesen Fehler war

Was würdet ihr tun? Hat jemand so etwas auch schon erlebt? Wie habt ihr da gewusst, was ihr wollt und braucht?

30 Minuten? Das ist mein täglicher Arbeitsweg.. Du übertreibst wirklich maßlos..
Wenn man das so liest könnte man meinen du bist 600 km von daheim weggezogen.
Ich kann dir nur raten, dass du mal in dich gehst und dir mal überlegst was du wirklich willst. Wenn du zu dem Entschluss kommst, dass dich die Beziehung nicht glücklich macht, dann trenne dich und leb erstmal für dich.
Hast du mit deinem Freund schonmal über deine Probleme gesprochen?

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28. Februar 2017 um 11:29

30 Minuten? Ehrlich jetzt? Das ist doch gar nichts. Ich wohne von zuhause 2000km weg

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28. Februar 2017 um 11:41

30 Minuten sind nichts. Ein bisschen Heimweh ist im übrigen völlig normal, aber dein großes Problem ist, du kannst nicht loslassen. Nicht den Ort der 30 min. weg ist, nicht deinen Ex, den du jetzt, wo es dir schlecht geht auf einmal auf ein Podest hebst und dir einbildest mit ihm wäre alles viel besser. Es wird dir auch nicht gelingen dich in deinem neuen Zuhause wohl zu fühlen, weil du dem Ganzen nie eine Chance gibst. Dein Heimatort und dein Ex sind deine goldene Kuh um die die rumtanzt, alles andere ist in deinen Augen sch.....weil es nicht die eine Kuh ist. Es wird Zeit erwachsen zu werden, dich deinen Problemen zu stellen und nicht mehr zu Mama ins Nest zu flüchten.

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