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Heimlicher Vaterschaftstest

Letzte Nachricht: 22. November 2006 um 10:52
N
nevil_11961815
21.11.06 um 10:03

Karlsruhe soll entscheiden
Vater im (heimlichen) Test

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt heute über die Zulässigkeit heimlicher Vaterschaftstests. Der Bundesgerichtshof hatte die umstrittenen Gen-Analysen, mit denen zweifelnde Väter sich Gewissheit über ihren Nachwuchs verschaffen wollen, im vergangenen Jahr für gerichtlich nicht verwertbar erklärt.

Dagegen hat ein Mann Verfassungsbeschwerde eingelegt: Er bestreitet die Vaterschaft an der zwölfjährigen Tochter seiner Ex-Partnerin auf der Grundlage eines solchen Tests.

2004 hatte eine repräsentative Umfrage der Zeitschrift "Freundin" ergeben, dass ein Großteil der Männer bei Zweifel an der Vaterschaft auch ohne Wissen der Mutter einen Vaterschaftstest machen lassen würde - 86 Prozent der 1103 befragten Männer zwischen 16 und 65 Jahren.

93 Prozent der Befragten würden das Kind nicht mehr akzeptieren, sollte sich herausstellen, dass sie nicht der Erzeuger sind. 40 Prozent forderten, dass Mütter so genannter Kuckuckskinder bestraft werden sollten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass zehn Prozent aller Kinder nicht vom vermeintlichen Vater stammen.

Quelle: focus.de 21.11.2006
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Eine längst überfällige Diskussion um eine Ungerechtigkeit ohne Gleichen.
Wobei mich die "Argumente" der Mütter echt interessieren würden - mir fällt kein einziges plausibles ein.. "Genetische Vielfalt fördern/erhalten" kann's ja wohl nicht sein, oder?

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A
an0N_1249371999z
21.11.06 um 10:15

Ich bin zwar kein mann,
aber dennoch muss ich sagen, dass ich eine positive entscheidung begrüßen würde.

ich finde es nicht richtig, dass ein seitensprung "mit folgen" dahingehend vertuscht werden soll/kann, dass die mutter ihrem mann/lebenspartner heimlich ein fremdes kind unterschieben kann.

ich weiß nicht, was einen menschen zu einer solch ungeheuerlichen lüge bewegt: furcht vor trennung, angst vor den konsequenzen im allgemeinen und natürlich im speziellen.... keine ahnung. oftmals wird es wohl einer dieser gründe sein.
aber dennoch finde ich, dass es nicht sein kann, das ein mann ein leben lang mit dieser lüge leben soll/muss, ohne dagegen vorgehen zu können.

fraglich ist allerdings zu beurteilen, ob man das kind dann wirklch nicht mehr akzeptieren kann/soll. natürlich sollte die wahrheit immer im vordergrund stehen. aber ehrlich: ein kind, was 10-15 jahre geliebt wurde wie das eigene verstoßen, bloß weil die mutter gelogen hat ? mmmmh, ich weiß nicht, das finde ich auch nicht ok.......

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Q
quiana_11957836
21.11.06 um 10:17

Stimmt
Ich als Frau, kann sa gut verstehen wenn Männer dieses mit Grund machen. Wenn einige Schl@mpen nicht in der Lage sind treu zu bleiben...überhaupt einen Mann ein Kind andrehen wollen, widerlich!

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A
an0N_1266870799z
21.11.06 um 17:30

Auch in der Gefahr, gevierteilt zu werden,
finde ich, dass es ein Betrug im Sinne des BGB darstellt, einem Mann wissentlich (!) ein Kind unterzujubeln.

Nun ist die Frage, was höher zu bewerten ist: Die informelle Selbstbestimmung, bis zum 16ten LJ ausgeübt von der Mutter (!) oder der Schutz vor Betrug.

Schwierige Entscheidung.

Ich bin auch mal darauf hereingfallen und habe drei Jahre gezahlt. Für nichts. Und habe auch nichts wiederbekommen. Der richtige Vater hatte keine Arbeit und kein Geld, da sah die Exexexex es als logisch an, mich zu wählen. Meine letzten Worte zu ihr, nach dem Verfahren, waren ehrlich gemeint, wenn auch hart.

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A
an0N_1186215499z
21.11.06 um 18:22

Ich...
als Frau und Mutter würde auch wollen, dass das Urteil positiv für die Männer ausfällt.

Väter haben nur diese eine Möglichkeit bei Zweifeln und sie sollten auch das Recht dazu haben!

Mütter, die ihrem Mann ein "Kuckuckskind" unterschieben belügen so nicht nur den Mann, sondern auch das Kind.

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S
shena_12375982
21.11.06 um 19:47

Ein Kind
hat das Recht zu wissen, wer seine Eltern sind.

Ich finde,solche Test,sollten,egal wer sie verlangt, durchgeführt werden (aber nicht heimlich, wenn ein Elternteil nicht will, dann eben mit Beschluß - wo istr das Problem ? ) und ich finde auch, eine Frau, die wohlwissendlich einem Mann ein Kind unterjubelt sollte ein Bußgeld zahlen.

Aber, was hier diekutiert werden soll verstehe ich nicht

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S
shena_12375982
21.11.06 um 19:51

Ich weiß es nicht genau
aber ich denke, es bedarf der Zustimmung der Mutter und darum wird es heimlich gemacht.

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S
shena_12375982
21.11.06 um 19:54

Heimliche Test sind nicht verwertbar
aber,wenn der Vater heimlich einen Test machen läßt und dann den Unterhalt verweigert weil es nicht sein Kind ist,ist er auf der sicheren Seite, wenn es vor den Richter geht,selbst wenn dieser dann einen Test anordnet,weiß der Vater schon mit gewißheit,daß er in diesem Falle Recht bekommt.

Ich habe unten schon geantwortet, ich denke, es bedarf der Zustimmung der Mutter.

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S
shena_12375982
21.11.06 um 19:57

Aber anders ist es doch nicht zu erklären
hmmm, ich geh mal googeln

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A
an0N_1266870799z
21.11.06 um 19:58

Justizia
Nun, es gab ein Jahr "zusammenleben". Mit viel Streit. Ich war viel arbeiten und sie hat sich in den Ehen der umliegenden Nachbarn bedient. Später hat sie bestätigt, dass ihr nur um monetäre Vorteilsnahme ging.

Dann ein halbes Jahr, bis das Gerichtsverfahren eingeleitet werden konnte. Anschließend ein Jahr, bis der Test finalisiert wurde (sie weigerte sich) und ein halbes Jahr bis zur Entscheidung. Dann durfte ich die Zahlung einstellen.

Und natürlich mochte ich den Kleinen. Aber dennoch musste ich die Lebenssituation wieder "gerade" rücken. Wenn ich als Mensch derart "verarscht" werde, tut dies nicht nur weh. Es war eine Katastrophe.

Daher kann ich die Männer gut verstehen, dass sie nicht die Versorgungslücke füllen wollen. Ich rate heute sogar, bei einer Unsicherheit von Beginn an das Kind nicht anzuerkennen. Diese Entscheidung später zu widerrufen ist ein schwieriger Prozess.

Unter der Dummheit der Erwachsenen leiden die Kinder. Leider.

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S
shena_12375982
21.11.06 um 20:05
In Antwort auf shena_12375982

Aber anders ist es doch nicht zu erklären
hmmm, ich geh mal googeln

Also,
Kind oder Mutter müssen zustimmen oder ein Richter muß anordnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterschaftsanerkennu-ng

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S
shena_12375982
21.11.06 um 20:10

Wahrscheinlich
und die Mühlen der justiz mahlen recht langsam.
Sowas kann mit unter Jahre dauern (naja, vielleicht nicht ganz so lang).

Irgendwie finde ich das schon seltsam.

Es ist doch im Grunde egal, ob die Mutter ihre Zustimmung gibt,ein Mann hat doch ein Recht zu wissen, ob es sein Kind ist.

Wenn eine Frau einen solchen Test verweigert, kann man sich ja die Sachlage an gfünf Fingern abzählen

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N
nevil_11961815
21.11.06 um 20:19

Beweislast beim "vater"
die momentane rechtslage besagt, dass der "vater" begründete zweifel vorlegen und nachweisen muss, wenn die mutter mit einem test nicht einverstanden ist - und das vor der durchführung des tests - sonst ist der test nichtig.
begründete zweifel sind z.b. unfruchtbarkeitsattest vom arzt, mehrwöchiger auslandsaufhenthalt am/um zeugungszeitraum des kindes usw..
"meine frau hat mich nach dem wiesen-besuch mit einer fussballmannschaft betrogen und das ganze wurde auf rtl2 gesendet" sind gesetztlich gesehen "unbegründete" zweifel könnt euch also vorstellen, wie schwierig es ist, wenn die mutter partout keinen test möchte..

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D
dixie_12329643
22.11.06 um 10:52

Also ich...
... versteh jeden Mann, der heimlich einen Test machen lässt - Gut so.

Ich würd das jeden Mann beim geringsten Zweifel empfehlen, und wenn sich herausstellt, dass die Mutter eine verlogene Schlampe ist, dann würd ich einfach die Zahlungen einstellen bis das Ganze vor Gericht geht und dann wird ja sowieso offiziell etwas unternommen.

Es gibt wenig Verabscheuungswürdigeres als Frauen, die Kinder unterjubeln.

Hoffentlich ändert sich die Gesetzeslage bald.
Solche Aktionen sollten als schwerer Betrug gehandhabt werden und diese Betrügerinnen sollten nicht nur die Alimente zurück zahlen müssen, sondern auch in den Knast wandern.

Elbe

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