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Hausmann, kein Einkommen, kein Job, Trennungsjahr vorverlegen ?

19. Februar 2017 um 22:41

@6rama9
wo bitte habe ich erwähnt, dass mein DH Studium 15 Jahre her ist.

Abi, Bund, BWL Studium (2J) Abbruch wegen ->  Bankkaufmann (2J), Finanzberater (2J), Elternzeit (1J), DH Studium (3J), Hausmann (3J)
Kinder 5J und 7J
14 Jahre Beziehung, 7 Jahre Ehe
32 Jahre 

und ja, für eine Frau.

Ich glaube, die Reife die hier manche haben, haben wir einfach nicht erlangt. Wir gingen in uns auf, verschmolzen ohne jegliche Autonomie. Das klingt für euch absurd. Es war die jugendliche Liebe und wir haben nie die erwachsene Liebe kennen gelernt. Keine Freundschaften die uns sagten " Hey passt auf, ihr macht euch abhängig ". Das erkennen wir jetzt. Emotional sind wir beide noch 17 / 18.
 

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19. Februar 2017 um 22:45

Ist eine These von Max Weber. Ich fand sie schon immer sehr einleuchtend. es geht darum, dass in der protestantischen Religion, besonders im Calvinismus, die Praedestinationslehre eine besondere Rolle spielt. Dies bedeutet, dass auch im weltlichen Leben, sich durch deinen Erfolg ausdrueckt, ob du der Gande Gottes teilhaftig bist. Das "perfide" daran ist, dass diese Gnade vorherbestimmt ist und eigentlich durch dein Tun nicht beeinflusst werden kann.
Das koennte jetzt grob gesagt, dazu fuehren, dass du dir den Arsch aufreisst, um Erfolg zu haben und so als der Gande Gottes teilhaftig zu gelten. 
Weiter koennte es eben dazu fuehren, alle Menschen, die nicht viel arbeiten und Erfolg haben, als weniger Wert zu betrachten.

Der lateinische Spruch bedeutet: Arbeit besiegt alles (steht am Kroch-Haus in Leipzig).

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19. Februar 2017 um 23:00

du hast Recht, dass man dadurch abhaengig wird.
Ich finde es auch sehr wichtig, finanziell unabhaengig zu sein. 
Trotzdem lese ich hier in den Kommentaren immer so einen leicht geringschaetzigen Ton heraus, wenn es um Menschen geht, die sich ueberwiegend, der Kinderbetreuung widmen.
Fuer die Kinder ist das aber sowas Schoenes! Es ist ungemein wichtig - und es wird einfach nicht so wichtig genommen - wichtiger ist: unabhangig sein... 

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19. Februar 2017 um 23:04

zusatz zur protestantischen ethik: Der Gläubige setzt sich damit unentwegt selbst unter Kontrolle, und das ist somit eine konsequente Methode, um die gesamte Lebensführung zu gestalten.

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