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Haushaltsführung

20. Juni 2017 um 6:57 Letzte Antwort: 25. Juni 2017 um 8:48

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Der Hintergrund: Ich bin Studentin, wie wohnen zusammen, Bafög bekomme ich keins und halte mich mit einem 400€ Job und Kindergeld über Wasser. Zur Uni muss ich 60km fahren(ein Weg). Es ist so, dass ich zur Zeit sehr verweifle. Mein Freund ist ausgelernt, 24 und verdient gut genug für seinen Beruf als Kaufmann im Außenhandel. Er hilft mir null im Haushalt. Wenn ich mich mal beschwere, dann heißt es ich würde schließlich die halbe Woche nichts machen während er schwer arbeiten muss. Finanziell hilft er mir außerdem nicht. Wir wohnen im Haus seiner Eltern, er zahlt ihnen dafür schlappe 100€ im Monat. Es war ausgemacht, dass ich 100€ monatlich ebenfalls zur Miete beisteuere. Jedoch sollt mein Freund dafür 150€ für die Haushaltskasse bereithalten. Nun ist es so, dass ich die 100€ nicht aufbringen kann, da ich immer einkaufen gehen muss von meinem Geld. Bisher war es meistens so, dass ich gehen Monatsende nichts mehr auf dem Konto habe und der Kühlschrank leer ist. Diesen Monat hat noch mein kleiner Bruder Geburtstag, an den Kosten für das Geschenk will er sich nicht beteiligen, obwohl es von und beiden kommen soll. Wir wohnen nun knapp ein Jahr zusammen und ungegähr so läuft es jeden Monat ab. Im Dezember hatte er sich ein neues Auto gekauft im Wert über 20000€ wofür vermutlich ein ganzer Teil seines Geldes hingeht. Zudem hat er uns Urlaub gebucht und beschwert sich jetzt schon bei mir, wann ich ihm denn die 800€ geben kann. Natürlich sage ich dann, beteilige dich an dem Einkauf, dann reden wir weiter. Er hat für die Wohnung eine Küche finanziert, die ihn monatlich zusätzlich 130€ kostet, auch das wird mir immer vorgehalten. Mit 600€ ist es schwer große Sprünge zu machen, wenn man 120km 4x wöchentlich zur Uni fährt, Autoversicherung, Handyvertrag usw bezahlen muss. Meine Eltern möchte ich nicht jeden Monat nach 10€ zum tanken Fragen müssen. Diesen Monat muss ich Studiengebühren bezahlen, was meine Eltern jedoch gerne übernehmen. Zum Einzug hatten sie uns eine Waschmaschine geschenkt. Mein Freund wusste, dass ich studiere. Meine finanziellen Sorgen vor dem Zusammenziehen hatte er abgeschmettert und gesagt wir würden es schaffen. Zudem unternimmt er mit mir nichts. Er kommt von der Arbeit heim, legt sich auf die Couch und das wars. An den Wochenenden geht es von der Couch ins Bett und zurück. Nähe braucht er kaum ein Kuss am Tag und einmal kuscheln in der Woche reicht für ihn, nach seinem anstrengenden Arbeitstagen. Mittlerweile bin ich sicher, das trotz der letzten 5 Jahre, ich keine Zukunft mit ihm haben werde. Ich bin 23 und möchte irgendwann Kinder bekommen, aber mit ihm kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich bin von meinem Elternhaus diesen Geiz nicht gewohnt und gebe jeden Monat immer wieder meinen letzten Cent, damit wir beide was zu essen haben. Das letzte Semester verlief ziemlich schlecht, vermutlich weil mich die Lage sehr belastet. Ich habe bald Klausuren und noch voraussichtlich 2 Semester vor mir. Voraussetzung ist, dass ich nun alle Prüfungen bestehe. Dies ist ein zusätzliches Kriterium, welches mich sehr belastet. Meine Freundin versteht nicht, sie ich mir das antun kann. Ich hingegen fühle mich zum Teil undankbar, dass ich hier wohnen kann.

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20. Juni 2017 um 8:08

Ich finde das eine Frechheit...
Es heißt "Partnerschaft" nicht "Freizeit-Bekanntschaft". Klar, anfangs oder wenn man sehr jung ist oder was auch immer - da ist jeder 100% für sich verantwortlich. Normalerweise (so kenne ich das zumindest!) unterstützt man sich dann immer mehr gegenseitig.

Ich sehe das nicht als Zuwendungen wenn jeder anteilsmäßig seinen Teil beiträgt zum gemeinsamen (!) Haushalt. Das ist einfach nur fair!
Vor allem kann man das erwarten, wenn man das zuvor besprochen hat und die Bedenken dann mit einem "WIR schaffen das" abgeschmettert wurden.... Wo ist denn nun das wir???

Das mit kuscheln und unternehmen ist wohl nochmal ein anderes Thema, da kann ich wenig dazu beitragen.
Ansonsten würde ich aber wohl mal konkreter mit ihm sprechen, ohne Vorwürfe. Sag ihm ganz genau wo deine Probleme liegen und was geht und was nicht. Wenn ihm das nicht passt, kannst du immer noch ausziehen - dann ist alles wunderschön getrennt.

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20. Juni 2017 um 8:22

Er hat aber ein ziemlich tolles Leben - er wohnt bei den Eltern und hat dort auch noch eine Frau, die mit ihm schläft, seinen Haushalt macht und auch noch ihr ganzes Geld für ihn ausgibt. Er braucht nix weiter tun, als auf der Couch zu hocken und kann sein ganzes schönes Geld für Autos und Co ausgeben.

Nein aber echt, der Typ braucht mal eine gewaltige Ansage. Aber ich glaube, du hast ihm dieses Leben schon so sehr in den Allerwertesten geschoben, dass das sich mit euch nur mehr sehr schwer ändern kann. Da bräuchte es vielmehr eine neue Frau für ihn, die von Anfang an dieses Spiel nicht mitmacht.

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20. Juni 2017 um 9:07

Äh Moment mal vevlyn...
Die TE hat an 4 Tagen Uni und pendelt da 120km pro Tag. So groß ist der Unterschied zum Arbeitsleben da aber nicht! zumal sie ja zusätzlich auch noch was dazu verdient. Für mich jedenfalls kein Grund dass der Freund GAR NIX macht.

Und das mit der Küche: Ich würde da auch nicht mitzahlen! Immmerhin ist es sein Elternhaus, das heißt, irgendwann wird ihm das ganze wohl gehören. Wenn Schluss ist, bekommt sie aber (logischerweise) gar nix - hat also von dem Geld für die Küche nix. Was macht das für nen sinn???

Warum kann man sich in so einer Situation nicht vorübergehen das ganze so einteilen wie es leichter ist für beide: Nämlich zb. dass sie mehr im Haushalt macht (weil er offenbar viel arbeitet) und er dafür ein bisschen mehr zu den täglichen Kosten beiträgt (weil er offenbar viel besser verdient)? Ist das etwa kein partnerschaftlicher Ausgleich, von dem beide was haben?
Wenn die TE dann mal fertig ist mit Studium, ändert sich das dann eh wieder...

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20. Juni 2017 um 9:33

Aber er wusste das auch - mit dem pendeln und der Uni. Also wusste auch er, dass sie nicht den ganzen Tag daheim ist und den Haushalt somit völlig übernehmen kann/will. Oder? Mir gehts da zum einen mal um die Fairness, dass ich nicht einsehe, warum sie alles alleine machen soll im Haushalt wenn beide offenbar gleich viel "Arbeit" haben.

Die finanzielle "Unterstützung" soll doch nur so aussehen, dass er sich gleich viel an den Kosten für den Einkauf beteiligt wie sie? Was ist denn da geschenkt? Das ist doch wohl klar oder?
Und beim Einkommen der TE sind 100 EUR keine Peanuts... ich kann mich an Zeiten erinnen, da war das bei mir auch so...
Wie auch immer: In meinen Beziehungen hat man sich immer gegenseitig so unterstützt, wie es eben gut ging. Keiner hat sich für den anderen aufgeopfert, keiner hat dem anderen widerwillig was geschenkt, keiner hat den anderen um etwas "angejammert". Aber es war für meinen Freund zu Studienzeiten klar, dass ich in dieser Zeit keine "Miete" (war auch sein Elternhaus und es waren auch nur 150 EUR) zahlen muss weil es superknapp war - obwohl ich gearbeitet hab. Im Gegenzug war für mich klar, dass ich - als ich dann gearbeitet hab - ihn auch mal zum Urlaub eingeladen hab, wenns für ihn gerade knapp war.
Bei meinem letzten Freund war es noch krasser: Er hat mir 1000 EUR zur Anschaffung meines Pferdes dazu gegeben - dafür hab ich ihm ein Jahr später den selben Betrag zur Anschaffung eines Autos gegeben. Über Schulden oder Rückzahlung oder was weiß ich wurde nie diskutiert, es war immer klar dass jeder gerne gibt und man darauf vertrauen kann dass es sich wieder ausgleicht...

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20. Juni 2017 um 9:35

Na ja. Den notwendigen Weg zur Uni als "ihr Problem" abzutun, finde ich schon lebensfremd, wenn gleichzeitig die Arbeitszeit des Freundes als Grund angeführt wird, dass er weniger im Haushalt machen soll/darf.

Ob 100 Euro wären vielleicht (!) dann Peanuts, wenn die TE nicht den gesamten Einkauf erledigen müsste. Das ist sowohl zeitlicher, als auch finanzieller Aufwand.

Selbstverständlich würde ich auch bei der Küche nicht mitzahlen, wie käme ich denn dazu? Genausogut kann sich die TE ein Auto auf Pump kaufen und vom Freund verlangen, dass er die Raten mit abbezahlt.

Offenbar geht der Freund mit Geld eher sorglos um (Urlaub) und erwartet, dass die TE mitzieht - wie, ist ihm völlig egal.

 

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20. Juni 2017 um 9:38

Wie kommst du auf den Schwachsinn mit viel zu Hause? Hm? Lass mich raten, du hast nie studiert... und den Ausgangspost auch nicht richtig gelesen.

Aber Hauptsache austeilen!

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20. Juni 2017 um 9:43

Okay, ich nehme aber an, die TE hat den Freund nicht angejammert doch bitte bitte für lau zu ihm ziehen zu dürfen, sondern er hat ihr das angeboten. Warum also muss sie das gesparte Geld dann "abarbeiten"? Und noch dazu bei ihm, wo doch er gar keine Mehrkosten durch ihre Anwesenheit hat?
Vor allem: dass er keine Arbeit verursacht, halte ich für ein Gerücht. Wäsche waschen, kochen, abwaschen, putzen ist ja trotzdem nötig. Und ich glaube kaum dass er so viel weniger Freizeit hat wie sie... Also warum?

Für die Eltern den Rasen mähen oder das Treppenhaus putzen wenn man so günstig wohnen darf, halte ich da für selbstverständlich. Aber warum für ihn???

Die Zusage zum Urlaub halte ich auch für unglücklich wenn man sichs nicht leisten kann oder will. Klar.

Zu Bafög und Arbeiten kann ich nur sagen, wer weiß ob sich ein Job mit größerem Stundenausmaß mit dem Studium vereinbaren lässt? Klar, bei einigen Studienrichtungen geht das ganz gut und wär auf jedenfall ne Möglichkeit. Aber was wenn nicht? Das ist doch dann nicht die Schuld der TE?

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20. Juni 2017 um 9:44

Weißt dus? Hast du den Fahrtweg einkalkuliert? Den Nebenjob?
Auf meine Frage haste auch nicht geantwortet...

Klar, einfach mal annehmen und urteilen - das kannst du!

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20. Juni 2017 um 9:46

Essen muss sie aber auch
Und zur Uni kommen. Und evtl. Bücher kaufen fürs Studium. Ganz ehrlich, viel Geld ist das nicht.
Nur weil es anderen schlechter geht, heißt das doch noch lange nicht dass die TE nix sagen darf...

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20. Juni 2017 um 9:48

Sozialneid?

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20. Juni 2017 um 9:55

Vielleicht glaube ich zu sehr an das Gute im MEnschen Aber ich lese da jetzt nicht raus dass die TE ihn ausnehmen will...

Eher glaub ich - schon ähnlich wie du - dass in der Beziehung eben noch mehr im Argen liegt als "nur" das Thema Kohle. Und das hat auch nix miteinander zu tun mMn.

Klar jammert sie sich hier aus, dafür ist das Forum ja u.a. auch da So schlimm find ich das nicht.
Warum findest du es denn konkret nicht unfair, dass er sich offenbar null am Haushalt beteiligt und zusätzlich mit keinem Cent an den monatlichen Einkäufen? Das hast du mir noch nicht gesagt...

Ganz so einseit ist das nämlich nicht hier.

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20. Juni 2017 um 10:06

Ich sehe da überhaupt keine finanzielle Ersparnis dadurch, dass die TE bei ihrem Freund wohnt. Ein WG-Zimmer kostet 200-300 Euro, wenn man nicht allzuhohe Ansprüche hat. Das sind 100-200 Euro mehr als die TE jetzt zahlt - dazu braucht sie das Auto nicht mehr und würde viel weniger auswärts essen (so kenn ich das zumindest von den pendelnden Studenten, die dann immer für mind. 10 Euro zu Mittag essen). Da würde sie je nach WG-Zimmer sogar noch was einsparen.

Ich finds auch schräg zu sagen, dass die Pendelei halt das Problem der TE ist. Sowas geht doch immer beide etwas an. Wenn jeder für sich selbst lebt, wofür hat man dann eine Beziehung.

Das mit der Küche hängt ganz davon ab, wie das kommuniziert worden ist. Es gibt genug Leute mit falscher Großzügigkeit, die zuerst meinen, dass das schon alles passt und sie zahlen das und plötzlich heißt es "DU benutzt die Küche ja auch" "DU wolltest ja auch diesen Urlaub" und dann halten sie plötzlich die Hand auf. So ein Verhalten wär mir zuwider. Wenn er einfach nur gesagt hat "Ja, dann schauen wir schon, wie wir das machen", hätte die TE nach dem ersten Mal, wo das schiefgegangen ist, gleich eine Ansage machen sollen, dass sie das in Zukunft genau festlegen müssen.


Aber jetzt mal ehrlich - wer will sich denn so eine Beziehung antun? Ich hätt keine Lust auf solche Streitigkeiten und darauf jeden Cent umdrehen zu müssen, um dem Andren alles recht zu machen.

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20. Juni 2017 um 10:14

Wo steht denn dass er mehr zahlt fürs wohnen? Die Einrichtung gehört ja nunmal nur ihm und nicht ihr, warum soll sie da mitzahlen? Und das Geld für den Urlaub bekommt er doch eh?
Meine Kollegen frühstücken alle... ich auch, nur halt dann was mitgebrachtes im Büro. Wie kommst du auf sowas?
Und bitte bitte sag mir jetzt nochmal warum SIE alleine die Ausgaben für die Lebensmittel bezahlen soll??? Wenn er auch zu abend isst und frühstückt und sich evtl. was für mittag von daheim mitnimmt?

Du hast dir dein Leben selbst ausgesucht. Genau wie die TE. Wenn dich was stört, nehme ich an du wirst es ändern. Egal ob es was mit deinem Partner zu tun hat oder nicht. Genau das muss die TE eben auch machen! Aber was soll immer das Gerede "ich mach ja so viel mehr und jammere nicht" oder "anderen gehts viel schlechter"? Dann dürfte hier niemand mehr überhaupt irgendwas sagen...

Ist doch schön wenn dein Partner das so sieht und ihr euch einig seid. Ist halt nicht immer so. Und ich persönlich stelle meine Stolz zb. auch nicht über alles. Vor allem: Ich gehe davon aus dass dein Partner auch am Monatsende noch Geld hat und du trotzdem auch was zu den Einkäufen beiträgst oder?

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20. Juni 2017 um 10:28
In Antwort auf vicx9

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Der Hintergrund: Ich bin Studentin, wie wohnen zusammen, Bafög bekomme ich keins und halte mich mit einem 400€ Job und Kindergeld über Wasser. Zur Uni muss ich 60km fahren(ein Weg). Es ist so, dass ich zur Zeit sehr verweifle. Mein Freund ist ausgelernt, 24 und verdient gut genug für seinen Beruf als Kaufmann im Außenhandel. Er hilft mir null im Haushalt. Wenn ich mich mal beschwere, dann heißt es ich würde schließlich die halbe Woche nichts machen während er schwer arbeiten muss. Finanziell hilft er mir außerdem nicht. Wir wohnen im Haus seiner Eltern, er zahlt ihnen dafür schlappe 100€ im Monat. Es war ausgemacht, dass ich 100€ monatlich ebenfalls zur Miete beisteuere. Jedoch sollt mein Freund dafür 150€ für die Haushaltskasse bereithalten. Nun ist es so, dass ich die 100€ nicht aufbringen kann, da ich immer einkaufen gehen muss von meinem Geld. Bisher war es meistens so, dass ich gehen Monatsende nichts mehr auf dem Konto habe und der Kühlschrank leer ist. Diesen Monat hat noch mein kleiner Bruder Geburtstag, an den Kosten für das Geschenk will er sich nicht beteiligen, obwohl es von und beiden kommen soll. Wir wohnen nun knapp ein Jahr zusammen und ungegähr so läuft es jeden Monat ab. Im Dezember hatte er sich ein neues Auto gekauft im Wert über 20000€ wofür vermutlich ein ganzer Teil seines Geldes hingeht. Zudem hat er uns Urlaub gebucht und beschwert sich jetzt schon bei mir, wann ich ihm denn die 800€ geben kann. Natürlich sage ich dann, beteilige dich an dem Einkauf, dann reden wir weiter. Er hat für die Wohnung eine Küche finanziert, die ihn monatlich zusätzlich 130€ kostet, auch das wird mir immer vorgehalten. Mit 600€ ist es schwer große Sprünge zu machen, wenn man 120km 4x wöchentlich zur Uni fährt, Autoversicherung, Handyvertrag usw bezahlen muss. Meine Eltern möchte ich nicht jeden Monat nach 10€ zum tanken Fragen müssen. Diesen Monat muss ich Studiengebühren bezahlen, was meine Eltern jedoch gerne übernehmen. Zum Einzug hatten sie uns eine Waschmaschine geschenkt. Mein Freund wusste, dass ich studiere. Meine finanziellen Sorgen vor dem Zusammenziehen hatte er abgeschmettert und gesagt wir würden es schaffen. Zudem unternimmt er mit mir nichts. Er kommt von der Arbeit heim, legt sich auf die Couch und das wars. An den Wochenenden geht es von der Couch ins Bett und zurück. Nähe braucht er kaum ein Kuss am Tag und einmal kuscheln in der Woche reicht für ihn, nach seinem anstrengenden Arbeitstagen. Mittlerweile bin ich sicher, das trotz der letzten 5 Jahre, ich keine Zukunft mit ihm haben werde. Ich bin 23 und möchte irgendwann Kinder bekommen, aber mit ihm kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich bin von meinem Elternhaus diesen Geiz nicht gewohnt und gebe jeden Monat immer wieder meinen letzten Cent, damit wir beide was zu essen haben. Das letzte Semester verlief ziemlich schlecht, vermutlich weil mich die Lage sehr belastet. Ich habe bald Klausuren und noch voraussichtlich 2 Semester vor mir. Voraussetzung ist, dass ich nun alle Prüfungen bestehe. Dies ist ein zusätzliches Kriterium, welches mich sehr belastet. Meine Freundin versteht nicht, sie ich mir das antun kann. Ich hingegen fühle mich zum Teil undankbar, dass ich hier wohnen kann.

Die große Crux ist die Dankbarkeit. Offensichtlich wurde dir das erfolgreich so eingeimpft.

Ich seh das so: Dein Freund hat alle deine Bedenken vor deinem Einzug vom Tisch gewischt - aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht war er sich nicht bewusst, was es heißt, zusammen zu leben.

Jedenfalls kann man nicht verlangen, dass du alle Lebensmittel zahlst, einen Beitrag zur Küche leistest (wtf???), anteilig Miete zahlst UND den Haushalt erledigst.

KP, wer das als ausgeglichen ansieht, ich finde aber, dass diese tradierten Rollenbilder längst obolet sind.

Davon abgesehen scheints, als ob aus eurer Beziehung sowieso die Luft raus wär. Ich würde mir ein Zimmer in der Nähe der Uni nehmen. Vll. kannst du, wenn du nicht "gratis" (heißt: ohne offiziellen Mietvertrag) bei deinem Freund wohnst, auch noch irgendwelche Förderungen in Anspruch nehmen oder auf Grund der Zeitersparnis auch einen Aushilfsjob annehmen. Mir wäre das Abhängigkeitsverhältnis vom Freund zu groß, gerade auch, weil er sich nicht besonders zu bemühen scheint, was die Qualität der Beziehung angeht.

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20. Juni 2017 um 10:33

Öhm, und was hat das mit dem Mieter/Vermieter Dings jetzt damit zu tun dass sie alle Einkäufe alleine bezahlt und den Haushalt alleine schmeißt?
Nix oder?
Da gehts jetzt nur um die Küche oder? In einer Mietwohnung würde die Küche der Vermieter bezahlen oder aber beide stehen im Mietvertrag und dann GEHÖRT ihnen die Küche auch beiden!
Von mir aus soll sie mitzahlen bei der Küche, aber dann muss es vertraglich geregelt sein, dass sie beim Auszug ihren Anteil bekommt... Dann wärs fair.

Du vergleichst hier immer nur das, was dir gerade passt

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20. Juni 2017 um 10:45

M.E. bezahlt sie die 100 Euro Miete anteilig bereits, weils sie die Lebensmittel kauft,  wenn ich von einem Minimalbetrag von 200 Euro/Monat ausgehe. Zusätzlich erledigt sie alle Hausarbeiten.

Hinsichtlich Küche gehe ich mit Melonchen konform. Ein Mietverhältnis bzw. einen gemeinsamen Kauf kann man nicht vergleichen mit Investitionen ins Elternhaus. Bei einem Auszug verbleibt alles beim Freund. Um es mit deinen Worten auszudrücken: Das ist seine Küche. Also sein Problem.

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20. Juni 2017 um 10:47

Es fehlt im Prinzip ja gar nicht an Geld. So wie ich es sehe, gibt er das Geld für Sachen aus, wo er meint, dass "sie das schon schaffen werden" und dann bezahlt er sonst nichts mehr und hält anschließend noch die Hand auf für Sachen, die er angeschafft hat.
Da braucht es mehr Kommunikation von beiden Seiten. Sie sollte solche Aussagen nicht mehr akzeptieren und er sollte klar sagen, wie er sich die Finanzierung von seinen Anschaffungen und Plänen vorstellt.

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20. Juni 2017 um 10:49

Also entschuldige mal aber du vermutest hier wirklich wild herum. Wo steht denn dass er die gesamte Möblierung alleine angeschafft hat? Wo denn???
Das ganze gehört danach IHM bzw. seiner Familie, sie hat daran keinerlei Rechte (ganz anders als bei einer Mietwohnung, wo du die Sachen danach entweder mitnimmst oder abgelöst bekommst). Das sind doch Äpfel und Birnen!!!

Das mit dem vereinbaren ist schon klar, nix anderes sage ich. Sie wird da halt im Zweifelsfall ein bisschen Durchsetzungsvermögen brauchen und natürlich muss man sich da einigen.

Du hast mir immer noch nicht geantwortet woher du die - ebenfalls wilde - Vermutung hernimmst, dass sie locker noch einen Job mit mehr Stunden neben dem Studium schaffen könnte??

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20. Juni 2017 um 10:53
In Antwort auf lumusi_12929047

Es fehlt im Prinzip ja gar nicht an Geld. So wie ich es sehe, gibt er das Geld für Sachen aus, wo er meint, dass "sie das schon schaffen werden" und dann bezahlt er sonst nichts mehr und hält anschließend noch die Hand auf für Sachen, die er angeschafft hat.
Da braucht es mehr Kommunikation von beiden Seiten. Sie sollte solche Aussagen nicht mehr akzeptieren und er sollte klar sagen, wie er sich die Finanzierung von seinen Anschaffungen und Plänen vorstellt.

er sollte klar sagen, wie er sich die Finanzierung von seinen Anschaffungen und Plänen vorstellt.

Eben. Wenn ihm einfällt, dass das Haus eine neue Heizung oder ein neues Dach braucht oder auch ein neues Badezimmer - würde er da immer voraussetzen, dass die TE mitzahlt? Der Schluss liegt aufgrund der Küchenargumentation nahe

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20. Juni 2017 um 11:02

Ich weiß ja nicht was dein Freund studiert hat, aber es gibt viele Studien, da gibt es den gesamten Sommer über Prüfungen, man muss Arbeiten schreiben und hat große Prüfungen zu Semesterbeginn. Eine Freundin von mir hat den Sommer über mehr schuften müssen als unter dem Semester.
Ich hab das Glück gehabt, nur dreimal solche "Ferien" gehabt zu haben.

Ist halt ein extremer Unterschied von Studium zu Studium.

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20. Juni 2017 um 11:03

Jetzt hast du wieder nur auf eine Frage geantwortet... Aber gut.

Ja ich geb dir schon recht, wenn sie unter dem zu wenig an Geld leidet, dann kann sie sicher mehr verdienen. So leicht wie du sagst ist es uU zwar trotzdem nicht, aber klar - wenn sie will kann sie.
Während des Semesters stellst du dir das aber zu einfach vor: Selbst wenn die Uni nicht den ganzen Tag geht, muss der Weg zurück gelegt werden (je nachdem mit welchem Verkehrsmittel dauert das 1-2h pro Strecke) und vor allem musst du zu Hause auch noch was tun! Sooo viel Zeit bleibt da nicht... Aber ja - Ferien bleiben trotzdem, ich bin davon ausgegangen dass die TE da eh arbeiteet.

Das ändert aber immer noch nichts an der ungerechten Verteilung um die es hier geht! Warum sollte sie sich das Leben zur Hölle machen WEIL ihr Freund nicht einkauft? (Urlaub ist wieder was anderes, das wäre eigentlich ein mehr als guter Grund mal reinzubeissen arbeitstechnisch...)

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20. Juni 2017 um 11:13

Ich wollte ja jetzt diesem Freund nichts unterstellen. Es ist ja auch von Fakultät von Fakultät unterschiedlich. Es gibt sicher Jus-Unis, wo man den Sommer über frei hat und welche wo man durchgehend Prüfungen hat. Auf jeden Fall lässt sich das halt nicht so einfach sagen, dass man halt im Sommer arbeiten soll.

Aber im Prinzip macht die Diskussion eh wenig Sinn, wir wissen ja gar nicht wie das genau bei ihnen ausgeschaut hat. Wenn der Freund großspurig redet, dass er schon alles zahlt bzw. sie gar nicht mal fragt und sie dann nachher zur Kassa bittet ist es was ganz Anderes als wenn sie etwas ausmachen und sie dann merkt, dass sie das Geld nicht dafür hat.

Eine finanzielle 50/50-Aufteilung würde ich persönlich aber unfair finden, man zahlt dem Partner doch auch mal was, wenn man - ich nehme es mal an - das Dreifache verdient und zusammenwohnt. Und das mein ich ganz unabhängig vom Geschlecht - ich hab früher sehr viel mehr als mein Mann verdient und ganz selbstverständlich den Urlaub gezahlt und das meiste übernommen.
 

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20. Juni 2017 um 11:13

Dann gehe ich mal davon aus dass das Kerlchen so klug ist, und sich halt einfach bei dem bedient was da ist
Da müsste sie "ihres" dann schon verstecken damit er davon nix nehmen kann und ganz ehrlich - was ist das für eine Kinderei???
Er wird schon satt werden von dem was sie kauft...

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20. Juni 2017 um 11:14
In Antwort auf lumusi_12929047

Ich wollte ja jetzt diesem Freund nichts unterstellen. Es ist ja auch von Fakultät von Fakultät unterschiedlich. Es gibt sicher Jus-Unis, wo man den Sommer über frei hat und welche wo man durchgehend Prüfungen hat. Auf jeden Fall lässt sich das halt nicht so einfach sagen, dass man halt im Sommer arbeiten soll.

Aber im Prinzip macht die Diskussion eh wenig Sinn, wir wissen ja gar nicht wie das genau bei ihnen ausgeschaut hat. Wenn der Freund großspurig redet, dass er schon alles zahlt bzw. sie gar nicht mal fragt und sie dann nachher zur Kassa bittet ist es was ganz Anderes als wenn sie etwas ausmachen und sie dann merkt, dass sie das Geld nicht dafür hat.

Eine finanzielle 50/50-Aufteilung würde ich persönlich aber unfair finden, man zahlt dem Partner doch auch mal was, wenn man - ich nehme es mal an - das Dreifache verdient und zusammenwohnt. Und das mein ich ganz unabhängig vom Geschlecht - ich hab früher sehr viel mehr als mein Mann verdient und ganz selbstverständlich den Urlaub gezahlt und das meiste übernommen.
 

Ich seh das so wie du... aber da gibts wohl auch andere Meinungen dazu

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20. Juni 2017 um 11:14
In Antwort auf lumusi_12929047

Ich sehe da überhaupt keine finanzielle Ersparnis dadurch, dass die TE bei ihrem Freund wohnt. Ein WG-Zimmer kostet 200-300 Euro, wenn man nicht allzuhohe Ansprüche hat. Das sind 100-200 Euro mehr als die TE jetzt zahlt - dazu braucht sie das Auto nicht mehr und würde viel weniger auswärts essen (so kenn ich das zumindest von den pendelnden Studenten, die dann immer für mind. 10 Euro zu Mittag essen). Da würde sie je nach WG-Zimmer sogar noch was einsparen.

Ich finds auch schräg zu sagen, dass die Pendelei halt das Problem der TE ist. Sowas geht doch immer beide etwas an. Wenn jeder für sich selbst lebt, wofür hat man dann eine Beziehung.

Das mit der Küche hängt ganz davon ab, wie das kommuniziert worden ist. Es gibt genug Leute mit falscher Großzügigkeit, die zuerst meinen, dass das schon alles passt und sie zahlen das und plötzlich heißt es "DU benutzt die Küche ja auch" "DU wolltest ja auch diesen Urlaub" und dann halten sie plötzlich die Hand auf. So ein Verhalten wär mir zuwider. Wenn er einfach nur gesagt hat "Ja, dann schauen wir schon, wie wir das machen", hätte die TE nach dem ersten Mal, wo das schiefgegangen ist, gleich eine Ansage machen sollen, dass sie das in Zukunft genau festlegen müssen.


Aber jetzt mal ehrlich - wer will sich denn so eine Beziehung antun? Ich hätt keine Lust auf solche Streitigkeiten und darauf jeden Cent umdrehen zu müssen, um dem Andren alles recht zu machen.

Sehr gut!

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20. Juni 2017 um 11:52
In Antwort auf vicx9

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Der Hintergrund: Ich bin Studentin, wie wohnen zusammen, Bafög bekomme ich keins und halte mich mit einem 400€ Job und Kindergeld über Wasser. Zur Uni muss ich 60km fahren(ein Weg). Es ist so, dass ich zur Zeit sehr verweifle. Mein Freund ist ausgelernt, 24 und verdient gut genug für seinen Beruf als Kaufmann im Außenhandel. Er hilft mir null im Haushalt. Wenn ich mich mal beschwere, dann heißt es ich würde schließlich die halbe Woche nichts machen während er schwer arbeiten muss. Finanziell hilft er mir außerdem nicht. Wir wohnen im Haus seiner Eltern, er zahlt ihnen dafür schlappe 100€ im Monat. Es war ausgemacht, dass ich 100€ monatlich ebenfalls zur Miete beisteuere. Jedoch sollt mein Freund dafür 150€ für die Haushaltskasse bereithalten. Nun ist es so, dass ich die 100€ nicht aufbringen kann, da ich immer einkaufen gehen muss von meinem Geld. Bisher war es meistens so, dass ich gehen Monatsende nichts mehr auf dem Konto habe und der Kühlschrank leer ist. Diesen Monat hat noch mein kleiner Bruder Geburtstag, an den Kosten für das Geschenk will er sich nicht beteiligen, obwohl es von und beiden kommen soll. Wir wohnen nun knapp ein Jahr zusammen und ungegähr so läuft es jeden Monat ab. Im Dezember hatte er sich ein neues Auto gekauft im Wert über 20000€ wofür vermutlich ein ganzer Teil seines Geldes hingeht. Zudem hat er uns Urlaub gebucht und beschwert sich jetzt schon bei mir, wann ich ihm denn die 800€ geben kann. Natürlich sage ich dann, beteilige dich an dem Einkauf, dann reden wir weiter. Er hat für die Wohnung eine Küche finanziert, die ihn monatlich zusätzlich 130€ kostet, auch das wird mir immer vorgehalten. Mit 600€ ist es schwer große Sprünge zu machen, wenn man 120km 4x wöchentlich zur Uni fährt, Autoversicherung, Handyvertrag usw bezahlen muss. Meine Eltern möchte ich nicht jeden Monat nach 10€ zum tanken Fragen müssen. Diesen Monat muss ich Studiengebühren bezahlen, was meine Eltern jedoch gerne übernehmen. Zum Einzug hatten sie uns eine Waschmaschine geschenkt. Mein Freund wusste, dass ich studiere. Meine finanziellen Sorgen vor dem Zusammenziehen hatte er abgeschmettert und gesagt wir würden es schaffen. Zudem unternimmt er mit mir nichts. Er kommt von der Arbeit heim, legt sich auf die Couch und das wars. An den Wochenenden geht es von der Couch ins Bett und zurück. Nähe braucht er kaum ein Kuss am Tag und einmal kuscheln in der Woche reicht für ihn, nach seinem anstrengenden Arbeitstagen. Mittlerweile bin ich sicher, das trotz der letzten 5 Jahre, ich keine Zukunft mit ihm haben werde. Ich bin 23 und möchte irgendwann Kinder bekommen, aber mit ihm kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich bin von meinem Elternhaus diesen Geiz nicht gewohnt und gebe jeden Monat immer wieder meinen letzten Cent, damit wir beide was zu essen haben. Das letzte Semester verlief ziemlich schlecht, vermutlich weil mich die Lage sehr belastet. Ich habe bald Klausuren und noch voraussichtlich 2 Semester vor mir. Voraussetzung ist, dass ich nun alle Prüfungen bestehe. Dies ist ein zusätzliches Kriterium, welches mich sehr belastet. Meine Freundin versteht nicht, sie ich mir das antun kann. Ich hingegen fühle mich zum Teil undankbar, dass ich hier wohnen kann.

Andere Frage: Was macht denn der Freund AKTIV für die Beziehung und das gemeinsame Wohnen...???

Er stellt die Wohnung ja nicht zur Verfügung, sondern seine Eltern. Er lässt arbeiten (nicht mehr von Mami, aber von dir). Er schleppt seinen Kadaver nach der Arbeit und am Wochenende vom Sofa zum Bett, gibt Geld für euch beide aus, das er sehr wohl hat, du aber nicht. Erwartet, dass du seine Küche mitfinanzierst.

Ehrlich, ich versteh diese Diskussion grad nicht. Selbst wenn dein Anteil nicht ganz ausgewogen sein sollte (in finanzieller Hinsicht), Dankbarkeit ist fehl am Platz. Alleine und eigenverantwortich zu wohnen, hat schon gewisse Vorzüge...

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20. Juni 2017 um 12:05

Gehts noch?
Mein jetziger Partner IST Student bzw. fängt seinen neuen Job erst an. Natürlich bezahle ich mehr als er (auch wenn wir nicht zusammen wohnen). Ich lade ihn zum essen ein, ins Kino oder auch zum Kurzurlaub. Nicht weil er mich darum bittet oder das verlangt, sondern weil das für mich SELBSTVERSTÄNDLICH IST!!! Und ja, ich vertraue drauf, dass er - wenn er dann selbst gut verdient (auch wenn das ca. die Hälfte von dem sein wird was ich verdient) - mich dann ebenso mal einladen wird im Rahmen der Möglichkeiten. Und wenn nicht oder wenn wir uns vorher trennen - meine Güte! Dann hatten wir trotzdem eine schöne Zeit mit Unternehmungen die ich bezahlt habe, weil ich es so wollte!

Mein Ex-Freund (mit dem ich zusammen gewohne habe, 3 Jahre lang) war mal einige Monate unverschuldet arbeitslos. Natürlich habe ich da viel viel mehr bezahlt als er....

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20. Juni 2017 um 12:57

Und da bleibt die Frage trotzdem bestehen: Gehts noch?
Wie kommst du drauf, der TE das zu unterstellen?

Vor allem hast du mich zitiert

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20. Juni 2017 um 16:00
In Antwort auf melonchen1

Wie kommst du auf den Schwachsinn mit viel zu Hause? Hm? Lass mich raten, du hast nie studiert... und den Ausgangspost auch nicht richtig gelesen.

Aber Hauptsache austeilen!

Dachte ich mir auch gerade. Zu meiner Studienzeit war ich täglich zwischen 06:00 und 20:00 außer Haus (Praktika und Kurse/Seminare)). Samstag gearbeitet und nebenbei noch alleine eine Haushalt geführt. Da ging's mir vielleicht. Ich glich eher einer wandelnden Leiche als einem Menschen. Da kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es mir jetzt in der Berufstätigkeit bei Weitem besser geht, trotz der Tatsache, dass mein Job mir körperlich und geistig viel abverlangt. Mir ist klar, dass nicht jedes Studium so aufwändig und anstrengend ist wie meines. Aber es ist schon sehr kurzsichtig, Studenten pauschal als faul abzustempeln. Machen meist Menschen, die selber nie studiert und keine Ahnung haben.

Nun zum Eingangspost:

Wenn abgemacht war, dass er 150€ für die Einkäufe hergibt, warum hält er sich nicht daran? Ich finde es schon bedenklich, dass dein Freund voll verdient, sich Luxusgüter leistet und jeden Monat zusieht, dass du komplett blank bist, und ihr am Ende trotzdem kein Essen mehr im Kühlschrank habt. Sowas würde mein Freund niemals zulassen, der hätte schon zehnmal den Einkauf bezahlt, als das mir aufzubürden. Ich bin es jedenfalls so gewohnt, dass man als Partner, die zusammen leben, die Kosten so aufteilt, dass es fair ist und für niemanden zur Belastung wird. Es sollte doch wohl klar sein, dass ein Vollverdiener mehr beisteuert als jemand, der nur ein paar hundert Euro im Monat hat. Das steht bei euch ja alles in keinem Verhältnis.

Das mit dem Urlaub verstehe ich auch nicht. Wieso wird sowas gebucht, wenn von Vornherein klar ist, dass du dir das gar nicht leisten kannst?

In meinen Augen ist dein Freund ein Geizhals.

Ich denke, du solltest ein ernstes Gespräch mit ihm führen. Es kann nicht sein, dass du am Ende des Monats immer am Hungertuch nagst, während er sich ein Auto kauft, fett in den Urlaub fahren will usw. und dabei nicht kapiert, dass du dir das alles noch nicht leisten kannst. Und können deine Eltern dir nicht mehr geben?

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20. Juni 2017 um 16:32

Da stimme ich dir zu, das wär interessant
Könnte natürlich sein dass das Verhältnis zu den gut verdienenden Eltern nicht gut ist oder so...

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20. Juni 2017 um 16:35
In Antwort auf vicx9

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Der Hintergrund: Ich bin Studentin, wie wohnen zusammen, Bafög bekomme ich keins und halte mich mit einem 400€ Job und Kindergeld über Wasser. Zur Uni muss ich 60km fahren(ein Weg). Es ist so, dass ich zur Zeit sehr verweifle. Mein Freund ist ausgelernt, 24 und verdient gut genug für seinen Beruf als Kaufmann im Außenhandel. Er hilft mir null im Haushalt. Wenn ich mich mal beschwere, dann heißt es ich würde schließlich die halbe Woche nichts machen während er schwer arbeiten muss. Finanziell hilft er mir außerdem nicht. Wir wohnen im Haus seiner Eltern, er zahlt ihnen dafür schlappe 100€ im Monat. Es war ausgemacht, dass ich 100€ monatlich ebenfalls zur Miete beisteuere. Jedoch sollt mein Freund dafür 150€ für die Haushaltskasse bereithalten. Nun ist es so, dass ich die 100€ nicht aufbringen kann, da ich immer einkaufen gehen muss von meinem Geld. Bisher war es meistens so, dass ich gehen Monatsende nichts mehr auf dem Konto habe und der Kühlschrank leer ist. Diesen Monat hat noch mein kleiner Bruder Geburtstag, an den Kosten für das Geschenk will er sich nicht beteiligen, obwohl es von und beiden kommen soll. Wir wohnen nun knapp ein Jahr zusammen und ungegähr so läuft es jeden Monat ab. Im Dezember hatte er sich ein neues Auto gekauft im Wert über 20000€ wofür vermutlich ein ganzer Teil seines Geldes hingeht. Zudem hat er uns Urlaub gebucht und beschwert sich jetzt schon bei mir, wann ich ihm denn die 800€ geben kann. Natürlich sage ich dann, beteilige dich an dem Einkauf, dann reden wir weiter. Er hat für die Wohnung eine Küche finanziert, die ihn monatlich zusätzlich 130€ kostet, auch das wird mir immer vorgehalten. Mit 600€ ist es schwer große Sprünge zu machen, wenn man 120km 4x wöchentlich zur Uni fährt, Autoversicherung, Handyvertrag usw bezahlen muss. Meine Eltern möchte ich nicht jeden Monat nach 10€ zum tanken Fragen müssen. Diesen Monat muss ich Studiengebühren bezahlen, was meine Eltern jedoch gerne übernehmen. Zum Einzug hatten sie uns eine Waschmaschine geschenkt. Mein Freund wusste, dass ich studiere. Meine finanziellen Sorgen vor dem Zusammenziehen hatte er abgeschmettert und gesagt wir würden es schaffen. Zudem unternimmt er mit mir nichts. Er kommt von der Arbeit heim, legt sich auf die Couch und das wars. An den Wochenenden geht es von der Couch ins Bett und zurück. Nähe braucht er kaum ein Kuss am Tag und einmal kuscheln in der Woche reicht für ihn, nach seinem anstrengenden Arbeitstagen. Mittlerweile bin ich sicher, das trotz der letzten 5 Jahre, ich keine Zukunft mit ihm haben werde. Ich bin 23 und möchte irgendwann Kinder bekommen, aber mit ihm kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich bin von meinem Elternhaus diesen Geiz nicht gewohnt und gebe jeden Monat immer wieder meinen letzten Cent, damit wir beide was zu essen haben. Das letzte Semester verlief ziemlich schlecht, vermutlich weil mich die Lage sehr belastet. Ich habe bald Klausuren und noch voraussichtlich 2 Semester vor mir. Voraussetzung ist, dass ich nun alle Prüfungen bestehe. Dies ist ein zusätzliches Kriterium, welches mich sehr belastet. Meine Freundin versteht nicht, sie ich mir das antun kann. Ich hingegen fühle mich zum Teil undankbar, dass ich hier wohnen kann.

Gut 100 EUR finde ich nicht viel für das, dass ihr dort wohnen dürft.. eine Mietwohnung wäre da sicher um einiges teuerer ABER ich finde das Verhalten von deinem Freund total daneben. Warum teilt ihr euch den Einkauf nicht durch zwei? Ihr lebt beide und es kann doch nicht sein, dass sich dein Freund auf deine Kosten durchfrisst... (sorry für den ausdruck).
Das du mehr im Haushalt machst als dein Freund kann ich auch verstehen, da du einfach mehr daheim bist aber dennoch finde ich, dass er auch seinen Anteil dazu beizutragen hat und wenn es nur mal den Müll rausbringen ist.

 

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20. Juni 2017 um 16:38

Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist, aber meiner Freundin (bei uns in Österreich) erging es so: Vater selbstständig, Eltern verdienten damit zu viel, als dass sie irgendeine Unterstützung vom Staat bekommen hätte. Der Vater war jedoch mit seiner Firma in Insolvenz, konnte seine Tochter nicht unterstützen, sich gerade selber über Wasser halten, und zudem hatten die beiden schon seit Jahren keinen Kontakt. Meine Freundin lebte also vom mickrigen Gehalt ihrer Mutter und ihrem Nebenjob. Die Behörden hat die Sache nicht interessiert. Es gibt da halt Vorgaben und da wird nicht individuell auf einen eingegangen. Man kann also, wenn es blöd läuft, einfach durch's Netz fallen.

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20. Juni 2017 um 16:44

Er Freund wollte aber das sie zu ihm zieht. Er hat ihr versprochen, dass sie das ganze finanziell hinbekommen. Warum sollte sie sich an der Küche beteiligen? Es ist SEINE Wohnung. Wenn sie sich trennen wird sie sicherlich keine Auszahlung bekommen bzw. die Küche mitnehmen können.
Mein Mann hat auch einige Dinge schon gehabt bevor ich eingezogen bin und hat dafür auch nichts verlangt, warum auch? Es war bis dato seine alleinige Wohung und es waren Dinge die er sich unabhängig von mir gekauft hat.
Wenn er sich eine Küche finanziert die er sich eigentlich nicht leisten kann (sonst ja auch kein Kredit) ist er doch selber schuld.
Beim Urlaub muss ich dir zustimmen. Ich kann die TE auch nicht verstehen wie man verreisen kann, wenn man es sich eigentlich nicht leisten kann. Entweder es geht oder eben nicht.
 

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20. Juni 2017 um 17:07

Ach ja, das stimmt natürlich... Na vielleicht erklärt sie uns das ja noch.

Wenn sie tatsächlich wegen mangelnder Erfolge nichts bekommt, sollte sie wohl besser ganz ganz ruhig sein Davon ging ich jetzt einfach mal nicht aus...

Schau das mit dem Auto usw. ist vielleicht eine Art Neid, aber ich verstehe es wenn der daraus resultiert dass er sich sehr teure DInge leistet, aber keine Einkäufe bezahlt. Wie ich oben schon geschrieben hab, wenn sie sich eine Packung Nudeln kauft und er isst fleißig mit und beteiligt sich nicht an den Kosten, gönnt sich dafür aber sonst jede Menge - na dann kanns ja nicht daran liegen dass er zu wenig geld hat

Und mMn kann er sich von seinem Geld auch kaufen so viel er will WENN er sich fair an den monatlichen Kosten beteiligt! Das ist halt ne Voraussetzung...

Ich möchte nur anmerken, dass ich auch studiert habe (in Österreich) und keinen Cent von meiner Mama bekommen habe (ging nicht anders, mein Papa ist kurz davor gestorben). Mein damaliger Freund hat mich freiwillig unterstützt indem er mir die Miete von 150 EUR im Monat für diese Zeit erlassen hat und ich hab natürlich nebenher gearbeitet - zusätzlich zum Stipendium, das ich natürlich auch nur bekommen hab weil ich die Erfolge hatte. Ich weiß also schon auch ganz gut wie das so läuft...

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20. Juni 2017 um 17:29

Psychologisch betrachtet ist ihr Eingangspost wie der Brief einer Geldschlange.

Wow. Das sagst du jetzt in deiner Funktion als...? Mir fällt da nur ein: Wie der Schelm denkt, so ist er.

Und nun?

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20. Juni 2017 um 17:33

Sag mal, kannst du sinnerfassend lesen und rechnen?

Er zahlt doch die abgemachten 150 Euro NICHT!

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20. Juni 2017 um 17:35

Dann hat sie aber 500 Euro zur freien Verfügung. Wenn sie 250 Euro verfuttert, bleibt immer noch die Hälfte zum sparen oder ausgeben nach Lust und Laune.
 

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20. Juni 2017 um 17:50

Nein, weil du in deinem Beispiel die Fixkosten bereits abgezogen hast.

Egal. Die TE meldet sich eh nicht mehr, wie es aussieht.

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20. Juni 2017 um 17:54

Das habe ich so bereits drei Seiten vorher aufgezählt. Interessiert nur niemanden, weil jeder wild ruminterpretiert und nicht liest.

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20. Juni 2017 um 20:42

Die TE bekommt 600 Euro. Davon muss sie zuerst die Fixkosten abziehen, dann bleibt ihr nach Einkauf der Lebensmittel nichts mehr übrig (null, niente, nada).

In deinem Beispiel bekommt sie 1700 Euro, nach Abzug der Fixkosten von 1200 Euro bleiben ihr 500 Euro. Wenn sie davon Lebensmittel im Wert von 250 Euro kauft, bleiben ihr 250 Euro.

Ich hoffe, ich habe mich jetzt so klar ausgedrückt, dass es auch der letzte Depp versteht.

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20. Juni 2017 um 21:41

ABER... SIE GEHT DOCH SCHON ARBEITEN... neben ihrem Studium und zudem muss sie ihrem Freund, dem faulen Sack, auch den Haushalt führen und die Einkäufe erledigen.

Lesen hilft!

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20. Juni 2017 um 21:45

Davon abgesehen ist es in meinem Post gar nicht darum gegangen, dass ihr das zu wenig ist, sondern um ein Rechenbeispiel, das nicht verstanden wurde.

Nachdem sich die TE ja nicht mehr meldet, kann man sie leider auch schlecht fragen, wie aufwändig ihr Studium ist und ob sie nicht einen anderen Job annehmen könnte.

Ich habe das Gefühl, dass die Leute im Sexforum irgendwie viffer sind....

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20. Juni 2017 um 21:46

vevlyn du schreibst öfter dass wenn er arbeiten und sie studieren geht keine Lebensmittel gebraucht werden.. Das sehe ich ganz anders!
Mein Partner und ich frühstücken immer zu Hause. Selbst wenn es mal nicht so ist, würden wir beide uns ein Brot oder Müsli oder sonstiges mit zur Arbeit nehmen und dann dort essen. Genauso ist es mit dem Mittag. Da wird auch etwas mitgenommen und dann gegessen. Bei uns meistens ein Brot, weil keine Kantine und keine Möglichkeit etwas warmes zu essen. Bedeutet dass wir immer abends kochen.
Was ich damit sagen möchte.. Nur weil man nicht zu Hause ist, bedeutet es nicht dass man keine Lebensmittel benötigt. Ich gebe für mich und meinen Partner für Lebensmittel (dazu zählt für mich auch Wasser, Säfte, ect.) locker 400 Euro aus. Das kann sie von ihrem Einkommen nicht alleine leisten.
Auch ist es nicht bei allen Studiengängen so dass man sehr viel Freizeit hat. Ich habe bei meinem Studium täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr Uni gehabt, bin danach noch arbeiten gegangen. War also länger beschäftigt als jetzt wo ich Vollzeit arbeite. Dazu kommt noch das lernen für die Prüfungen.
 

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20. Juni 2017 um 23:20
In Antwort auf vicx9

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Der Hintergrund: Ich bin Studentin, wie wohnen zusammen, Bafög bekomme ich keins und halte mich mit einem 400€ Job und Kindergeld über Wasser. Zur Uni muss ich 60km fahren(ein Weg). Es ist so, dass ich zur Zeit sehr verweifle. Mein Freund ist ausgelernt, 24 und verdient gut genug für seinen Beruf als Kaufmann im Außenhandel. Er hilft mir null im Haushalt. Wenn ich mich mal beschwere, dann heißt es ich würde schließlich die halbe Woche nichts machen während er schwer arbeiten muss. Finanziell hilft er mir außerdem nicht. Wir wohnen im Haus seiner Eltern, er zahlt ihnen dafür schlappe 100€ im Monat. Es war ausgemacht, dass ich 100€ monatlich ebenfalls zur Miete beisteuere. Jedoch sollt mein Freund dafür 150€ für die Haushaltskasse bereithalten. Nun ist es so, dass ich die 100€ nicht aufbringen kann, da ich immer einkaufen gehen muss von meinem Geld. Bisher war es meistens so, dass ich gehen Monatsende nichts mehr auf dem Konto habe und der Kühlschrank leer ist. Diesen Monat hat noch mein kleiner Bruder Geburtstag, an den Kosten für das Geschenk will er sich nicht beteiligen, obwohl es von und beiden kommen soll. Wir wohnen nun knapp ein Jahr zusammen und ungegähr so läuft es jeden Monat ab. Im Dezember hatte er sich ein neues Auto gekauft im Wert über 20000€ wofür vermutlich ein ganzer Teil seines Geldes hingeht. Zudem hat er uns Urlaub gebucht und beschwert sich jetzt schon bei mir, wann ich ihm denn die 800€ geben kann. Natürlich sage ich dann, beteilige dich an dem Einkauf, dann reden wir weiter. Er hat für die Wohnung eine Küche finanziert, die ihn monatlich zusätzlich 130€ kostet, auch das wird mir immer vorgehalten. Mit 600€ ist es schwer große Sprünge zu machen, wenn man 120km 4x wöchentlich zur Uni fährt, Autoversicherung, Handyvertrag usw bezahlen muss. Meine Eltern möchte ich nicht jeden Monat nach 10€ zum tanken Fragen müssen. Diesen Monat muss ich Studiengebühren bezahlen, was meine Eltern jedoch gerne übernehmen. Zum Einzug hatten sie uns eine Waschmaschine geschenkt. Mein Freund wusste, dass ich studiere. Meine finanziellen Sorgen vor dem Zusammenziehen hatte er abgeschmettert und gesagt wir würden es schaffen. Zudem unternimmt er mit mir nichts. Er kommt von der Arbeit heim, legt sich auf die Couch und das wars. An den Wochenenden geht es von der Couch ins Bett und zurück. Nähe braucht er kaum ein Kuss am Tag und einmal kuscheln in der Woche reicht für ihn, nach seinem anstrengenden Arbeitstagen. Mittlerweile bin ich sicher, das trotz der letzten 5 Jahre, ich keine Zukunft mit ihm haben werde. Ich bin 23 und möchte irgendwann Kinder bekommen, aber mit ihm kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich bin von meinem Elternhaus diesen Geiz nicht gewohnt und gebe jeden Monat immer wieder meinen letzten Cent, damit wir beide was zu essen haben. Das letzte Semester verlief ziemlich schlecht, vermutlich weil mich die Lage sehr belastet. Ich habe bald Klausuren und noch voraussichtlich 2 Semester vor mir. Voraussetzung ist, dass ich nun alle Prüfungen bestehe. Dies ist ein zusätzliches Kriterium, welches mich sehr belastet. Meine Freundin versteht nicht, sie ich mir das antun kann. Ich hingegen fühle mich zum Teil undankbar, dass ich hier wohnen kann.

Du schreibst nur negativ über deinen Freund. Erwähnst nicht einen Aspekt an ihm, den du gut findest. Die Gesamtsituation belastet dich sehr und wirkt sich schon ungünstig auf dein Studium aus.

Die Lösung für all das liegt auf der Hand: mach Schluss, nimm dir ein WG-Zimmer in deiner Uni-Stadt und konzentrier dich ganz auf dich selbst. 

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21. Juni 2017 um 5:44

Wir brauchen auch locker 400 EUR zu zweit für Lebensmittel. Wenn ich alleine oft nur mittags mal schnell bisschen Gemüse kaufe bin ich schon bei fast 10 EUR und das ist nur für mich. Bei einem Wochenendeinkauf sind es für uns beide auch gerne mal 150 EUR und wir schmeißen kaum was weg. Ich koche fast jeden Tag und am Wochenende auch mal für zwei Tage. Wir essen auch beide drei Mahlzeiten trotz Vollzeitjob.

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21. Juni 2017 um 7:31

Wir zahlen auch 300-400 Euro an Lebensmitteln im Monat. In Österreich. Bei uns ist es aber selten, dass es mal eine Brettljause gibt - mein Mann mag das so gar nicht.

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21. Juni 2017 um 9:16
In Antwort auf lumusi_12929047

Wir zahlen auch 300-400 Euro an Lebensmitteln im Monat. In Österreich. Bei uns ist es aber selten, dass es mal eine Brettljause gibt - mein Mann mag das so gar nicht.

"Brettljause", ich liebe dieses Wort. 

Ja, und auch ich in D liebe es, abends nur kalt zu "vespern".

Ich mag dann nichts Warmes mehr. 

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21. Juni 2017 um 9:35

Das klingt so lecker! 

Wir kaufen auch gerne auf dem Markt direkt vom Biobauern oder im Hofladen. 

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21. Juni 2017 um 10:01

Das kann nur jemand von sich geben, der keine Ahnung hat. Was du an unqualifiziertem Müll von dir gibst...

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