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Haushalt - Wie teilt ihr ihn auf?

30. September 2012 um 17:12

Hallo,

ich (22) ziehe vorraussichtlich anfang nächstes Jahr mit meinem Freund (23) zusammen.
Wir kennen uns eigentlich seit 20 Jahren, sind seit über nem Jahrzehnt befreundet und führen jetzt eine super Beziehung und ich freu mich richtig mit ihm zusammen zu ziehen.

Trotzdem machen mir einige Punkte Angst, da ich ja nicht möchte, dass wir uns groß über so Themen wie die Hausarbeit streiten müssen. Deshalb haben wir das Thema schon öfters angesprochen.

Wir sind beide Studenten und arbeiten nebenher, also haben etwa beide genauso viel Zeit für den Haushalt. Ich mag Wäsche waschen gerne, er hasst das. Also ist das schon geregelt. Außerdem koch ich lieber, er hat bisher immer danach abgewaschen. Vielleicht macht er dann im neuen Haushalt auch die Spülmaschine.

So Dinge wie Kühlschrank auswaschen, Bad putzen usw können wir beide nicht leiden und wird vermutlich dann im Wechsel gemacht werden müssen.

Da ich noch nicht richtig die Ahnung habe, wie wir das festhalten können mal ne Frage an euch:

Wie habt ihr das am Anfang aufgeteilt? Hat jemand nen richtigen Haushaltsplan erstellt? Wie sieht der aus? Klappt das nach vllt. Jahren des Zusammenwohnens immernoch?
Würde mich echt freuen, wenn ihr eure Erfahrungen, Ideen dazu schreiben könntet.

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30. September 2012 um 19:18


Ich würde da jetzt gar nichts aufteilen....ob das in der Realität dann nämlich wirklich klappt ist die Frage.
Wir sind sehr spontan zusammen gezogen nach einem Jahr Beziehung. Aufgeteilt haben wir nichts im Haushalt. Ich stecke zur Zeit mitten in den Vorbereitungen für meine Abschlussprüfung meiner Ausbildung und mein Freund studiert. Da er grade Semesterferien hat und ich arbeiten+lernen muss macht er den Haushalt größtenteils. Am Wochenende helfe ich auch mit, aber das meiste muss er zur Zeit machen und das klappt wunderbar. Wenn er in der Klausurenphase ist, dann läuft das Ganze andersrum. Dann macht er nur zwischen durch ein paar kleinere Dinge, wenn er Zeit hat und ich schmeiß den Haushalt. Im Normalzustand wechseln wir uns ab und es wird einfach alles erledigt was so anfällt. Wobei er meistens die Wäsche macht und ich eher fürs Kochen zuständig bin. Beim Putzen läufts sehr ausgeglichen...Ich putze Bad und Küche und er den Rest.

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30. September 2012 um 19:48

...
Wir haben vorher nicht großartig abgesprochen, wer was macht, das hat sich im Laufe der Zeit einfach ergeben. Ich koche nicht gern, also macht er das. Im Gegenzug ist Wäsche waschen und Bad putzen mein Bereich. Sachen die wir beide nicht mögen, machen wir zusammen oder abwechselnd. Oder gar nicht. Bügeln beispielsweise.

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4. Oktober 2012 um 11:06

Lustige Fakten
Ich werde auch bald mit meinem Freund zusammenziehen und hab mir im Internet auch ein paar Tipps eingeholt.
Dabei bin ich auf das hier gestoßen
http://www.immowelt.de/infografiken/mann-frau-wohnen.aspx

Bei den Klamotten hab ich mich gleich mal wieder erkannt

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4. Oktober 2012 um 20:51
In Antwort auf schaetzchen89

Lustige Fakten
Ich werde auch bald mit meinem Freund zusammenziehen und hab mir im Internet auch ein paar Tipps eingeholt.
Dabei bin ich auf das hier gestoßen
http://www.immowelt.de/infografiken/mann-frau-wohnen.aspx

Bei den Klamotten hab ich mich gleich mal wieder erkannt


Sehr lustig...und auch sehr wahr

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5. Oktober 2012 um 22:27

Spontanität gewinnt
Es gibt eh genug zu Tun! Das ergibt sich schon von selber - macht euch net verrückt. Wir haben nie großartig disskutiert sondern wenn ich früher Daheim war hab ich den Wochenputz gemacht und umgekehrt genauso. Wenn wir zusammen Heim kamen wars auch nie so das der eine den anderen ALLES machen lassen hat.
Es gibt sicher Dinge die er zu Hause eh schon immer gemacht hat - warum nicht beibehalten? Und du genauso und wenn mal einer mehr Zeit wie der andere hat macht er es halt.

Mal habe ich alles gemacht, mal habe ich angefangen und ihm dann gesagt - mach du mal das Bad bitte, mal hat er alles gemacht, ER-Müll, ICH-Bügeln, ER-Autos, handwerkliches-ER, ICH-Backen.. Nicht alles liegt jedem genauso gut Und DU kannst ihm auch was beibringen was dir wichtig ist das ER kann und umgekehrt genauso

Bei manchen Dingen tut sich der Eine leichter und bei anderen Dingen der Andere.. Und so wird auch alles von alleine kommen und zur Not kann man ALLES Ist halt dann net SOOOOO perfekt und dann kommt der Andere und zeigt dem Partner was ihm daran net so gut gefällt und bittet ihn das er das vielleicht gründlicher oder anders oder so oder so macht bitte ..

Man darf sich halt NIE ausgenutzt vorkommen und dann ist die Welt in Ordnung MÄDELS MACHT EUCH NET VERRÜCKT

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7. Oktober 2012 um 13:07

Ihr habt schon recht
Es stimmt schon, dass man sich am besten nicht verrückt machen sollte. Ich hab bloß gerade gestern wieder das negative Beispiel bei einer sehr guten Freundin gesehen. Als sie damals zusammen gezogen sind hatten sie auch abgeklärt, dass jeder seinen Teil beiträgt und der Rest sich schon findet. Mittlerweile ist es so, dass sie den gesamten Haushalt schmeisst während er den Großteil vor dem PC verbringt. Sie putzt, wäscht, räumt auf, kauft ein und kocht. Es ist nicht so, dass ihr das Freude bereitet. Sie sagt aber , dass es nur wieder unnötig Stress gäbe wenn sie ihn dazu bringen will und das er es nie so oft und gründlich machen würde wie sie, und sie wolle ja nicht im Dreck leben. Außerdem würde er nur Fett kochen und er sei eh schon zu dick.

Das ist halt so ein bisschen der Grund warum ich mir da so Gedanken mach. Ich hab Angst, dass am Ende dann doch so viel an mir hängen bleibt und wir so Streitereien bekommen, die wir bei besserer Planung hätten vermeiden können.

Meine Freundin hatte am Anfang auch große Kämpfe um den Haushalt mit ihrem Freund bis sie irgendwann, so scheint es mir, aufgegeben hat.

Ich bewundere euch aber wirklich für eure Gelassenheit in der Hinsicht. Vielleicht kenn ich da auch einfach nur zu viele negative Beispiele..

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7. Oktober 2012 um 15:37
In Antwort auf j1mba

Ihr habt schon recht
Es stimmt schon, dass man sich am besten nicht verrückt machen sollte. Ich hab bloß gerade gestern wieder das negative Beispiel bei einer sehr guten Freundin gesehen. Als sie damals zusammen gezogen sind hatten sie auch abgeklärt, dass jeder seinen Teil beiträgt und der Rest sich schon findet. Mittlerweile ist es so, dass sie den gesamten Haushalt schmeisst während er den Großteil vor dem PC verbringt. Sie putzt, wäscht, räumt auf, kauft ein und kocht. Es ist nicht so, dass ihr das Freude bereitet. Sie sagt aber , dass es nur wieder unnötig Stress gäbe wenn sie ihn dazu bringen will und das er es nie so oft und gründlich machen würde wie sie, und sie wolle ja nicht im Dreck leben. Außerdem würde er nur Fett kochen und er sei eh schon zu dick.

Das ist halt so ein bisschen der Grund warum ich mir da so Gedanken mach. Ich hab Angst, dass am Ende dann doch so viel an mir hängen bleibt und wir so Streitereien bekommen, die wir bei besserer Planung hätten vermeiden können.

Meine Freundin hatte am Anfang auch große Kämpfe um den Haushalt mit ihrem Freund bis sie irgendwann, so scheint es mir, aufgegeben hat.

Ich bewundere euch aber wirklich für eure Gelassenheit in der Hinsicht. Vielleicht kenn ich da auch einfach nur zu viele negative Beispiele..

...
Ich würde mich lieber trennen, als dass ich mich von einem Mann dermaßen respektlos behandeln lassen würde. Da kann er noch so einen toll sein, ich bin weder Mamaersatz noch eine persönliche Putzfrau sondern gleichberechtigte Partnerin.

Soll er doch eine Putzfrau zahlen, wenn er seinen Hintern nicht hochbekommt.

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7. Oktober 2012 um 17:14
In Antwort auf j1mba

Ihr habt schon recht
Es stimmt schon, dass man sich am besten nicht verrückt machen sollte. Ich hab bloß gerade gestern wieder das negative Beispiel bei einer sehr guten Freundin gesehen. Als sie damals zusammen gezogen sind hatten sie auch abgeklärt, dass jeder seinen Teil beiträgt und der Rest sich schon findet. Mittlerweile ist es so, dass sie den gesamten Haushalt schmeisst während er den Großteil vor dem PC verbringt. Sie putzt, wäscht, räumt auf, kauft ein und kocht. Es ist nicht so, dass ihr das Freude bereitet. Sie sagt aber , dass es nur wieder unnötig Stress gäbe wenn sie ihn dazu bringen will und das er es nie so oft und gründlich machen würde wie sie, und sie wolle ja nicht im Dreck leben. Außerdem würde er nur Fett kochen und er sei eh schon zu dick.

Das ist halt so ein bisschen der Grund warum ich mir da so Gedanken mach. Ich hab Angst, dass am Ende dann doch so viel an mir hängen bleibt und wir so Streitereien bekommen, die wir bei besserer Planung hätten vermeiden können.

Meine Freundin hatte am Anfang auch große Kämpfe um den Haushalt mit ihrem Freund bis sie irgendwann, so scheint es mir, aufgegeben hat.

Ich bewundere euch aber wirklich für eure Gelassenheit in der Hinsicht. Vielleicht kenn ich da auch einfach nur zu viele negative Beispiele..

Hallo
Ich sage dir nur eins!
Wenn du deinen Freund zu etwas zwingen MUSST wird es früher oder später sowieso in die Hose gehen.

Schau dir deine Freundin an - sie hat es geplant gehabt und was ist raus gekommen?
Man kann sowas net planen. Willst du es vertraglich festlegen und ihn unterschreiben lassen?
Redet mal über das Thema und dann siehst du ob er total normal drauf reagiert oder total abgeneigt ist von diesem Thema..
Wenn er normal reagiert und dir gleich sagt das er natürlich schauen wird das er so viel macht wie er kann dann ists ja ok und wenn er meint das das Frauensache ist weißt du auch woran du bist, aber sich so verrückt machen wegen dem Thema wird dich so nicht weiterbringen denke ich mal. Wir können dir alle sagen das wir das etwas lockerer sehen aber wir scheinen auch alle Männer zu haben die uns das Gefühl des am gleichen Stricks zu ziehen gegeben haben. Ob deiner so ist werden wir dir alle mitsamt nicht sagen können.

Entweder gehst du das Risiko ein und ihr probiert es einfach mal, oder ihr verbringt mal ein Wochenende auf der Alm oder in deinem Elternhaus oder seinem wenns frei ist und dann kannst du dir mal ein Bild machen was für ein Typ er so ist.

Was ich dir ans Herz legen kann ist das du Gewisses mit ihm von vornhinein abklärst wie zB Schuhe aus wenns dir wichtig ist, gleich hinter sich alles wegräumen und net sich a Jause machen und dann alles liegen lassen in der Küche.. Sein Gewand immer schön verräumen... Paar Beispiele habe ich dir genannt. mach dir eine Liste wennst meinst, aber mach dich net verrückt.

Ihr ziehts NUR zusammen. Ihr heiratets net, setzt ein Kind in die Welt und bauts ein Haus Das sind Schritte die sind seeehr heftig
Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen

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7. Oktober 2012 um 21:24

Das mit dem respektlos behandeln seh ich genauso.
Das mit meiner Freundin und ihrem Freund ist auch ein ziemlich extremes Beispiel denk ich (hoff ich^^).

Ich hab mit meinem Freund ja schon über so Themen geredet. Er sagt, wir werden uns natürlich den gesamten Haushalt teilen und wenn einer mal mehr in der Uni / Arbeit /wasauchimmer zu tun hat, macht natürlich der andere mal mehr.
Im Grunde denk ich, dass wir das super "managen" werden.

Trotzdem hab ich halt immer Angst, dass es halt doch zu so nem ungleichen Verhältnis wie bei meiner Freundin kommt. xD Ihr Freund sagte das ja auch mal.^^

Aber ihr habt mir schon geholfen. Ich denke, ich kann da jetzt viel lockerer rangehen. Mein Freund ist ja auch nicht wie der Freund meiner Freundin und ich glaub, dass wir auch über Probleme reden können, sollten sie mal auftauchen.

Trotzdem freu ich mich natürlich über weitere Ideen / Meinungen / Erfahrungen, wie ihr es bei euch zuhause handhabt.

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11. Oktober 2012 um 7:06


Es ergibt sich normalerweise eh so das man sich einigt. Ich meine Ich kann von uns reden, das wir in der Wohnung eine rel. gute Aufteilung hatten, doch ändern sich die Lebensumstände ändert sich auch die Auteilung der Arbeiten. Wir haben jetzt ein Haus, einen kleinen Sohn, ich bin zu Hause in Karenz und erwarte unsren 2ten Goldschatz und nebenbei bauen wir um und da kann ich nicht auch noch von ihm verlangen. Geh schön brav arbeiten, bring das Geld mit nach Hause, wennst Daheim bist geh gleich rauf und baue um, verbring auch noch Zeit mit deinem Sohn, hab Zeit für mich, kümmere dich wie bisher um die Autos und womöglich machst auch noch zur Hälfte die Hausarbeit wie in der Wohnung.. Eine gesunde Aufteilung ergibt sin in den Normalfällen eigentlich eh. Und wenn der Mann rücksichtslos ist und einfach alles die Frau machen lässt wird das ihr kleinstes Problem sein. Dann haben sie bestimmt in anderen Bereichen ebenfalls Probleme. Mein Mann hätte mich nie ausntzen können genauso wie ich ihn

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20. Oktober 2012 um 21:12

Hausarbeit...
Da mein Verlobter arbeiten geht, bin Hauptsächlich ich für den Haushalt zuständig, ansonsten Kocht er auch gerne mal oder hilft dann eben wenn ich ihn um etwas bitte...

Wenn ihr beide gleich viel Zeit habt würde ich erstmal die sachen abklären die du gerne machst oder eben er, ansonsten vllt. feste tage ausmachen und zusammen putzen...

müsst halt mal schauen wie es am besten passt..

LG

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21. Oktober 2012 um 23:42

Also
Bei uns machen wir beide alles. Je nachdem wer z.B. als erstes zum Geschirr greift um es in die Spühlmaschine zu laden oder zum Staubsauger greift um zu saugen. Jeder macht halt was wenn es nötig ist. Bereiche gibt es bei uns nicht und auch keine Strikte Aufteilung.

Emma

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26. Oktober 2012 um 2:29

Wo liegt das problem?
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich hier vielleicht ein paar ansichten, vermutungen, etc. speziell von frauen erhalten würde.

Ich muss kurz ein wenig ausholen..

Wir sind uns nur in einem Punkt einig: es sollte bei uns etwa 50/50 sein. wäsche macht jeder seine eigene. sie regelmässig, sobald wieder ein waschkorb voll ist. ich frühestens dann, wenn ich keine frische kleider mehr habe. kommt auch mal vor, dass ich dann einfach neue klamotten kaufe, und die wäsche zwei tage später mache. haushalt ist halt einfach nicht mein ding, da bin ich ne flasche.

putzen? staubsaugen? den boden nass aufnehmen und solche dinge mache ich zwar gelegentlich. aber niemals die hälfte. wir haben schon das eine oder andere versucht, doch schlussendlich lief es immer auf dasselbe hinaus. ich mache mal, dann mal wieder nicht. auf jedenfall übernimmt sie irgendwann stillschweigend meinen fehlenden teil auch noch.

kompensieren macht auch keinen sinn. sie hat ja auch nicht wirklich mehr zeit als ich

ein befreundetes paar hatte ebenfalls schwierigkeiten, er machte gar nichts, und sie halt das nötigste.. sie haben folgende lösung gefunden:

es gibt ein punktesystem. den müll runterbringen gibt nur einen punkt. staubsaugen gleich 5, und so weiter. Jeden Freitag, beim gemütlichen Apero wird abgerechnet. Wer Punkte hat kann diese nun zu vorher ausgehandelten Konditionen einlösen. mittlerweile gibts dazu zusatzregeln, strafpunkte, usw, die sie vorzu mit eingebaut haben.

Sie wählt dann die breite Palette von Massagen, dem Liebesfim im Kino, romatische Spaziergänge, je nach lust und laune. gemeinsame schaumbäder..

Ich weiss nicht was er von ihr bekommt. geht mich auch nichts an. ich weiss nur, er muss drei bis vier wochen punkte sparen, scheint irgendwas zu sein, dass er sonst nicht einfach so mal kriegt und sonst will er nichts anderes

Auf jedenfall klappt es bei ihnen wunderbar.



Mal den Geschirrspüler ausräumen, wenn ich gleich da stehe ist ja nicht das problem. auch kurz den tisch putzen, vor dem abendessen. aber spontan einen staubsauger in die hand nehmen..habe ich einfach keinen bock, ganz ehrlich.

wenn ich für die hälfte verantwortlich bin, diese aber nicht erledige gibts nur eine lösung. dann bezahle ich halt jemanden dafür, der meine hälfte macht. und die sache ist fair aufgeteilt.

eigentlich dachte ich, damit ist das problem mal für den moment gelöst. ich brauche nichts zu machen, und sie auch nur ihren teil. alle sind zufrieden. die sache ist vom tisch, leidiges thema beendet.

sie möchte das allerdings nicht, sagt mir aber keinen (für mich verständlichen) grund. beim dritten mal nachfragen meinte sie nur, sie habe es jetzt genug erklärt, ich verstehe sie doch nicht. typisch mann.

naja, sie hat recht. ich verstehe es nicht. vielleicht jemand eine idee, in welche richtung es gehen könnte?

-es geht nicht ums geld
-es geht nicht darum, dass ich es nicht selbst mache/machen will
-anscheinend hat sie auch keine schlechte erfahrungen damit gemacht, von denen ich keine ahnung habe.
-auch das argument, sie dürfe die auswahl der person treffen, hat nichts damit zu tun.


danke für die antwort

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26. Oktober 2012 um 10:13
In Antwort auf janeinvielleicht

Wo liegt das problem?
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich hier vielleicht ein paar ansichten, vermutungen, etc. speziell von frauen erhalten würde.

Ich muss kurz ein wenig ausholen..

Wir sind uns nur in einem Punkt einig: es sollte bei uns etwa 50/50 sein. wäsche macht jeder seine eigene. sie regelmässig, sobald wieder ein waschkorb voll ist. ich frühestens dann, wenn ich keine frische kleider mehr habe. kommt auch mal vor, dass ich dann einfach neue klamotten kaufe, und die wäsche zwei tage später mache. haushalt ist halt einfach nicht mein ding, da bin ich ne flasche.

putzen? staubsaugen? den boden nass aufnehmen und solche dinge mache ich zwar gelegentlich. aber niemals die hälfte. wir haben schon das eine oder andere versucht, doch schlussendlich lief es immer auf dasselbe hinaus. ich mache mal, dann mal wieder nicht. auf jedenfall übernimmt sie irgendwann stillschweigend meinen fehlenden teil auch noch.

kompensieren macht auch keinen sinn. sie hat ja auch nicht wirklich mehr zeit als ich

ein befreundetes paar hatte ebenfalls schwierigkeiten, er machte gar nichts, und sie halt das nötigste.. sie haben folgende lösung gefunden:

es gibt ein punktesystem. den müll runterbringen gibt nur einen punkt. staubsaugen gleich 5, und so weiter. Jeden Freitag, beim gemütlichen Apero wird abgerechnet. Wer Punkte hat kann diese nun zu vorher ausgehandelten Konditionen einlösen. mittlerweile gibts dazu zusatzregeln, strafpunkte, usw, die sie vorzu mit eingebaut haben.

Sie wählt dann die breite Palette von Massagen, dem Liebesfim im Kino, romatische Spaziergänge, je nach lust und laune. gemeinsame schaumbäder..

Ich weiss nicht was er von ihr bekommt. geht mich auch nichts an. ich weiss nur, er muss drei bis vier wochen punkte sparen, scheint irgendwas zu sein, dass er sonst nicht einfach so mal kriegt und sonst will er nichts anderes

Auf jedenfall klappt es bei ihnen wunderbar.



Mal den Geschirrspüler ausräumen, wenn ich gleich da stehe ist ja nicht das problem. auch kurz den tisch putzen, vor dem abendessen. aber spontan einen staubsauger in die hand nehmen..habe ich einfach keinen bock, ganz ehrlich.

wenn ich für die hälfte verantwortlich bin, diese aber nicht erledige gibts nur eine lösung. dann bezahle ich halt jemanden dafür, der meine hälfte macht. und die sache ist fair aufgeteilt.

eigentlich dachte ich, damit ist das problem mal für den moment gelöst. ich brauche nichts zu machen, und sie auch nur ihren teil. alle sind zufrieden. die sache ist vom tisch, leidiges thema beendet.

sie möchte das allerdings nicht, sagt mir aber keinen (für mich verständlichen) grund. beim dritten mal nachfragen meinte sie nur, sie habe es jetzt genug erklärt, ich verstehe sie doch nicht. typisch mann.

naja, sie hat recht. ich verstehe es nicht. vielleicht jemand eine idee, in welche richtung es gehen könnte?

-es geht nicht ums geld
-es geht nicht darum, dass ich es nicht selbst mache/machen will
-anscheinend hat sie auch keine schlechte erfahrungen damit gemacht, von denen ich keine ahnung habe.
-auch das argument, sie dürfe die auswahl der person treffen, hat nichts damit zu tun.


danke für die antwort

...
Vielleicht mag sie ja einfach nur keine fremde Person in ihrer Wohnung haben? Das ist zumindest bei mir und meinem Freund der Grund, weshalb wir drauf verzichten.

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26. Oktober 2012 um 19:25

Bei uns...
wird oft gestritten, weil jeder zu viel machen will....außer bügeln - das hasse ich....dafür hacke ich Holz .....alles easy, auf sich zukommen lassen und die gemeinsame Wohnung genießen

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30. Oktober 2012 um 11:56

Hallo...
Halli hallo, also mein freund und ich sind nun 5 jahre zusammen.
Seit juli 2012 wohnen wir auch richtig zusammen, vorher fernbeziehung.

Wir regeln das so, ich mach das bett, koche u putz das bad.
Er nimmt den müll mit raus, staubsaugen und meistens bügeln.
Den abwasch und wäsche waschen teiln wir uns auf, kommt drauf an wie wir arbeiten müssen.
Sind beide im schichtsystem.

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31. Oktober 2012 um 14:02

Hmm..
Ja also wir haben nen Plan aufgestellt. Bzw wir haben es versucht. irgendwie klappt es nicht und im endeffekt machen wir es jetzt einfach so dass wir am wochenende 3 stunden zeit nehmen und beide gleichzeitig putzen,waschen ect. klar was unter der woche anfällt wird halt so lala gerecht aufgeteilt.

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9. November 2012 um 5:38

Sich klarmachen, worum es wirklich geht
Ich hatte anfangs auch versucht, das nach Schema F handzuhaben, hatte sogar mal einen Monat lang einen Plan gemacht. Mit dem Erfolg, dasss er mich an meine Pflichten erinnert hat und ich total genervt war.

Ich dachte früher immer, es wäre das Beste, klare Regeln aufzustellen, aber seit wir keine mehr haben, wird viel mehr erledigt.

Man muss Abstriche machen, wenn man keinen Ordnungsfanatiker/Putzteufel als Partner hat.
Mir fiel das in den ersten Wochen sehr schwer, aber genauso wie man jemanden hat, der Chaos verursacht, hat man auch jemanden, der einem dabei hilft, es zu beseitigen und der auch mal für einen in die Bresche springt.

Mein Freund geht sehr oft in seinen Fußballhalbzeitpausen Wäsche aufhängen, während ich gemütlich im Bett liegen bleibe.
Genauso gehe ich meistens alleine einkaufen.

Irgendwann spielt sich das ein; dann trägt jeder ungefragt seinen Teil bei.

Und je weniger frau herumnörgelt, desto mehr hilft mann. Als ich meinen Freund noch ständig ermahnt hab, war er total bockig und als ich mir irgendwann gesagt hab, sch* drauf, Du liebst ihn doch, wurde er auf einmal total aufmerksam.

Und man muss Vieles einfach mit Humor nehmen.
Mein Freund lässt z.B. gerne Kleidung herumliegen. Nicht auf dem Boden, aber auf Stühlen. Ich sage dann manchmal sowas wie: "Na, machen Deine Socken auf dem Sessel Urlaub?"

Wir feiern zu Hause abends auch immer eine Art 2. Feierabend, wenn der eingeläutet wurde, darf jeder machen, was er will. Das macht echt Spaß. Meist hängt es mit einer gewissen Uhrzeit zusammen, so nach dem Abendessen.

Ich glaube, ich habe ein sehr liebevolles Exemplar erwischt, aber ich denke, die meisten Männer wären hilfsbereiter, wenn die Frauen nicht ständig kritisieren würden.

Ein Mann muss gerne nach Hause kommen. Das tut er nicht, weil dort eine Superhausfrau wartet, die auch noch superscharf aussieht, sondern weil er sich fallen lassen kann. Weil er von seinem Tag erzählen, sich trösten/bemuttern lassen kann oder einfach nur seine Ruhe hat.

Und wenn man als Frau einkauft und kocht, punktet man bei seinem Partner enorm!
Ich fand das anfangs lästig, aber inzwischen schätze ich meine damit verbunde Wahlfreiheit. Ich kann das kaufen/kochen, was MIR gefällt und wenn ich meinem Freund dann noch seine Lieblingssüßigkeiten mitbringe, schmilzt er dahin.

Das alles ist aber ein Lernprozess. Ich hab etwa 3 Monate gebraucht, um das zu begreifen.
In einer Beziehung geht es um Liebe, nicht darum, einen Boxsack gefunden zu haben. Und so sollte man sich auch verhalten. Nicht immer alles aufrechnen/kontrollieren wollen/bemängeln/vorschreiben...

Wir wohnen übrigens seit 1,5 Jahren zusammen. Davor hatten wir 2,5 Jahre eine Fernbeziehung.

Heart

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20. November 2012 um 21:59

Zusammenziehen- Kompromisse eingehen
Huhu...
also wir sind auch jung zusammen gezogen habe beide noch bei unseren eltern gelebt...
wir haben eigentlich auch keine regel, außer dass ich wäsche wasche...aufhängen etc. kann mein freund genauso gut wie ich da wir auch beide vollzeit arbeiten, kocht meistens der, der zuerst zu hause ist...
ansonsten wie schon vorher gesagt, je weniger regeln, desto besser klappt es...
einen haushaltsplan halte ich für total schwachsinnig, denn auch MANN merkt, wenn es dreckig oder unaufgeräumt ist udn räumt dann wie von selber auf...denn irgendwann ist hotel mama nunmal vorbei und irgendwie rauft man sich zusammen...eins kann ich dir aus erfharung sagen:
nörgel nicht so viel rum, manchmal muss man sich einfach an einige sachen gewöhnen (mein freund räumt z.b. nie seinen rasierer nach dem rasieren vom waschbecken weg, regt mich tierisch auf, aber nun akzeptiere ich das, räume ihn weg, weil es mich stört)
genauso wie es ihn stört, dass ich mir immer überall zettel hinklebe...die er dann wegräumt
also man muss nunmal mit einigen sachen einfach leben, denn den kompletten charakter ändern, ist ja nunmal nicht ziel des ganzen

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21. November 2012 um 10:20
In Antwort auf leokiri

Zusammenziehen- Kompromisse eingehen
Huhu...
also wir sind auch jung zusammen gezogen habe beide noch bei unseren eltern gelebt...
wir haben eigentlich auch keine regel, außer dass ich wäsche wasche...aufhängen etc. kann mein freund genauso gut wie ich da wir auch beide vollzeit arbeiten, kocht meistens der, der zuerst zu hause ist...
ansonsten wie schon vorher gesagt, je weniger regeln, desto besser klappt es...
einen haushaltsplan halte ich für total schwachsinnig, denn auch MANN merkt, wenn es dreckig oder unaufgeräumt ist udn räumt dann wie von selber auf...denn irgendwann ist hotel mama nunmal vorbei und irgendwie rauft man sich zusammen...eins kann ich dir aus erfharung sagen:
nörgel nicht so viel rum, manchmal muss man sich einfach an einige sachen gewöhnen (mein freund räumt z.b. nie seinen rasierer nach dem rasieren vom waschbecken weg, regt mich tierisch auf, aber nun akzeptiere ich das, räume ihn weg, weil es mich stört)
genauso wie es ihn stört, dass ich mir immer überall zettel hinklebe...die er dann wegräumt
also man muss nunmal mit einigen sachen einfach leben, denn den kompletten charakter ändern, ist ja nunmal nicht ziel des ganzen


Genau, wenn man sich wirklich liebt und versteht, dann funktioniert das auch.

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23. November 2012 um 21:43

*lach*
Das kommt mir doch alles irgendwie sehr bekannt vor ^^ Ich habe mir vor unserem Zusammenziehen auch viele viele Gedanken gemacht wegen dem Haushalt - vor allem da dies in meinen Wgs immer DER streitpunkt schlehthin war. Mein Freund hingegen nahm die ganze Geschichte recht locker und meinte, dass das alles schon klappen wird. Auf meinen Vorschlag, dass wir ja einen Putzplan machen könnten hat er mir einen Vogel gezeigt.

Inzwischen wohnen wir seit 6 Monaten zusammen - und von Putzplan keine Spur. Wir sind beide bemüht unsere Wohnung sauber zu halten - und mal hat der eine mehr Zeit etwas zu machen und mal der andere. Bei ein paar Sachen hat es sich so eingependelt dass sich einer von uns grundsätzlich dafür verantwortlich fühlt. Das Waschen übernehme beispielsweise immer ich, weil ich meine Wäsche schneller wieder zur Verfügung haben will als er. Der Herr des Bügeleisens hingegen ist er. Abgesprochen haben wir das aber nie - hat sich irgendwie so ergeben ^^

Und natürlich hat jeder von uns beiden ein paar Angwohnheiten, die den anderen leicht nerven - doch das nehmen wir beide mit Humor, denn eigentlich ist das alles überhaupt nicht wichtig.

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23. November 2012 um 23:24
In Antwort auf ranunkulusrepens

*lach*
Das kommt mir doch alles irgendwie sehr bekannt vor ^^ Ich habe mir vor unserem Zusammenziehen auch viele viele Gedanken gemacht wegen dem Haushalt - vor allem da dies in meinen Wgs immer DER streitpunkt schlehthin war. Mein Freund hingegen nahm die ganze Geschichte recht locker und meinte, dass das alles schon klappen wird. Auf meinen Vorschlag, dass wir ja einen Putzplan machen könnten hat er mir einen Vogel gezeigt.

Inzwischen wohnen wir seit 6 Monaten zusammen - und von Putzplan keine Spur. Wir sind beide bemüht unsere Wohnung sauber zu halten - und mal hat der eine mehr Zeit etwas zu machen und mal der andere. Bei ein paar Sachen hat es sich so eingependelt dass sich einer von uns grundsätzlich dafür verantwortlich fühlt. Das Waschen übernehme beispielsweise immer ich, weil ich meine Wäsche schneller wieder zur Verfügung haben will als er. Der Herr des Bügeleisens hingegen ist er. Abgesprochen haben wir das aber nie - hat sich irgendwie so ergeben ^^

Und natürlich hat jeder von uns beiden ein paar Angwohnheiten, die den anderen leicht nerven - doch das nehmen wir beide mit Humor, denn eigentlich ist das alles überhaupt nicht wichtig.


Ganz genau!
Bloß nicht alles so biernst nehmen. Mensch, ihr zieht nicht mit eurem Butler zusammen, sondern mit dem Mann, den ihr liebt! Der ist nunmal nicht perfekt...

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1. Dezember 2012 um 4:54

Mama?
Man muss wissen, ob man für ihn die Mama spielen will. Wenn nicht, dann schnell wieder ausziehen!

Mich würde das tierisch aufregen, wenn ich mit dem Haushalt ganz alleine dasäße.

Aber ich helfe gerne mit, entlaste meinen Freund, der durch sein Studium kaum Zeit hat.

Aber klar, ich kenne das von anderen Männern auch so, dass sie wirklich nichts merken/sehen und pampig werden, wenn man sie darauf anspricht.

Mein Freund ist auch ein kleiner Chaot, aber er liebt Sauberkeit.

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4. Dezember 2012 um 19:38

Aufteilung
Die Aufgaben haben wir aufgeteilt bevor zusammengezogen sind. Es hat auch jahrelang super funktioniert.
Natürlich wenn einer weniger Zeit hatte, dann hat der andere ausgeholfen. War auch gut so, da wir zu verschiedenen Zeiträumen Prüfungsphasen hatten.
Seitdem wir beide berufstätig sind gibt es eine Putzfrau. Aber es gibt immer noch Aufteilung im Haushalt: ich kümmere mich um die Einkäufe, mein Mann ist für beide Autos zuständig (waschen, saugen, reparien, Inspektion usw)

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9. Dezember 2012 um 23:23

Aufgaben vereinbaren
Als wir vor etwas mehr als einem Jahr zusammen gezogen sind, haben wir in einigen Punkten feste Aufgaben vereinbart, je nachdem, was wer besser kann und lieber macht. Ich kümmere mich um die Wäsche, das Bad, Papier und Badmülleimer, er um die Küche, den Müll und gelben Sack. Beim Abwasch, den wir beide nicht leiden können, wechseln wir uns ab. Zum Glück haben wir einen kleinen Geschirrspüler.

Mein Freund kommt allerdings aus einer Familie, in der Ordnung und Sauberkeit einen sehr großen Stellenwert hat. Seine Mutter kontrolliert sogar unser Schlafzimmer, wenn sie uns besucht. Daher meckert er auch öfter an meiner Ordnung rum. Ich finde Sauberkeit sehr wichtig, lasse aber öfter Papier oder Klamotten liegen

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