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Haushalt mit 130m² und 40h Woche - ich bin am Ende!

10. November 2018 um 11:04

findest du nicht, dass man das thema jetzt mal beenden könnte...
sie hat sich nicht mehr geäussert, wir haben alle verschiedene lebensmodelle,
wie zufrieden man womit ist, bleibt jedem selbst überlassen.
es gibt kein richtig oder falsch. vielleicht hatte die TE vor  ca.6 Wochen, als
sie schrieb, einfach einen schlechten tag und wollte sich auskotzen..
dass hat ihr wohl schon gereicht.

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10. November 2018 um 11:42

ok, dann nicht....
ich zieh derweil die betten ab, sauge und hänge die wäsche auf...
und zwar gerne, weil ich später, wenn mein selbstständiger mann von
der arbeit kommt, zeit mit ihm verbringen kann.
so wie er auch mehr macht im haushalt, wenn ich später komme....
alles gut. ich bin zufrieden...
 

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10. November 2018 um 11:46

sie weigern sich flächendeckend, sich zum ersten date einladen zu lassen?
du solltest den thread noch mal lesen....da sehe ich nicht flächendeckendes...
 

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10. November 2018 um 12:18

Langsam finde ich es wirklich frech, wie sehr du dich auf den Freund der TE einschießt. Hundertfach wurde dir bereits erklärt, dass es noch weitere Aufgaben im Zusammenleben ohne Kinder gibt und wir nicht wissen was er davon übernimmt. Außerdem wird zugleich sehr deutlich, dass sie überproportional viel Zeit für Hausarbeit benötigt. Wenn der Haushalt also ihre Aufgabe ist und er gleichwertig verteilt andere Aufnahmen übernimmt, er jedoch strukturiert und zügig seinen Teil erledigt, während sie trödelt dann ist es ungerecht ihn hinzustellen, als wäre er ein fauler Sack. Wir wissen nichts darüber! 

Sie kommt um 16.30 heim und ich glaube sie schreibt sie kommt erst um 9 Uhr zur Ruhe. 4 Stunden täglich für Haushalt und Putzarbeiten am Wochenende. Du schreibst hier wollen sich einige auf sie Schulter klopfen, weil sie es schneller hinbekommen. Findest du es nicht auch merkwürdig, dass jemand für einen 2 Personen Haushalt so viel Zeit benötigt? Da muss sich keiner auf die Schulter klopfen, man braucht für sowas unterschiedlich lange. Aber der Unterschied ist gewaltig. Sie scheint 25 Stunden PRO WOCHE mit Haushalt beschäftigt zu sein. Sie schreibt außerdem, er mag ihre Unordnung nicht. Sowas überliest scheinbar du gerne. Vielleicht produziert sie einfach das meiste Chaos. Vielleicht ist er grnauso genervt weil er länger arbeitet, weniger schläft, seinen Teil der Aufgaben erledigt, während sie unfassbar rumtrödelt. Vielleicht ist er auch nur der faule Sack als den du ihn hinstellst, aber verdammt nochmal DAS WISSEN WIR NICHT! Während das bei mir alles ein vielleicht ist, stellst du Behauptungen auf, als wärst du eine Überwachungskamera in der Wohnung der beiden, die den vollen Überblick über die gesamte Situation hat. 

Ich kann das Geschrei um Emanzipation nicht mehr hören. Es ist für mich weder emanzipiert sich beim ersten Date nicht einladen zu lassen, noch zwanghaft eine rebellisch neue Rolle zu übernehmen, die man gar nicht möchte! Ich mach den Haushalt gern, viel lieber als Reparaturen, Steuerausgleich und Autos (was nicht heißt, dass ich es nicht selbst hinbekomme). Soll ich wegen Frauen wie dir jetzt doch Reifen wechseln, obwohl mir das überhaupt keinen Spaß macht? Soll ich, obwohl ich mich früher zuhause bin als mein Freund daheim aufs Sofa klatschen, damit wir die Hausarbeit dann zusammen machen, obwohl sie längst erledigt sein könnte und wir die Zeit danach lieber gemeinsam nutzen könnten? 

Wer sich etwas aufdrücken lässt ist selbst schuld. Ich lass mir von Frauen wie dir jedenfalls nicht aufdrücken ich wäre nicht emanzipiert, weil ich in dein Weltbild nicht reinpasse. Du machst nichts anderes als den Druck nun in die andere Richtung auszuüben und das Problem zu verschieben. Wenn du das richtig findest - bitte. Ich entscheide lieber selbstbestimmt aber mit meinem Partner zusammen welche Aufgaben ich lieber mache und welche er lieber macht. Unangenehme Aufgaben für beide werden natürlich geteilt und man greift sich natürlich auch gegenseitig unter die Arme. Aber mich als selbstbestimmte und emanzipierte Frau in der heutigen Welt nun in ein neues Rollenbild pressen zu lassen, weil manchen das alte nicht passt, da mache ich nicht mit und das geht für mich entgegen aller Prinzipien von Gleichberechtigung. Ich habe als Frau genauso das Recht mich für alleinige Hausarbeit oder dagegen zu entscheiden. Ich habe genauso das recht mit Kindern zuhause zu bleiben wie Männer. Für die Nachteile die dadurch entstehen muss ich halt grade stehen, falls es zur Trennung kommt, aber wenigstens habe ich mein Leben dann am Ende selbstbestimmt gelebt und mich nicht in ein Schema pressen lassen - egal in welches! Und das ist doch das eigentlich schöne an der Emanzipation. Wir haben heutzutage die Wahl unser Leben selbst zu bestimmen egal worfür man sich letztendlich entscheidet. Früher hatte man diese Wahl nicht.
 

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11. November 2018 um 11:59

aber nicht brav machen und sich dann beschweren

..und da ist viel Wahres dran

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11. November 2018 um 12:06
In Antwort auf gabriela1440

aber nicht brav machen und sich dann beschweren

..und da ist viel Wahres dran

...und mich erstaunt es immer wieder, wie sich hier einige Userinnen abarbeiten an einer einzigen TE, die sie nicht einmal persönlich kennen und die noch nicht mal genug von sich preisgibt, um da überhaupt wirklich mitreden zu können

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13. November 2018 um 8:17
In Antwort auf evoleth123

Hallo ihr Lieben,
ich lebe mit meinem Freund zusammen, der Selbstständig ist. Ergo hat er oft Arbeitstage von 10h und mehr.
Er sieht also nicht ein wirklich was im Haushalt zu machen...
Mo- Fr : er steht um 5:15 Uhr auf und wäscht sich und trinkt einen Kaffee und geht zur Arbeit. Abends kommt er meistens so um 18 Uhr erst wieder...
Ich stehe um 6:15 Uhr auf, mache mich fertig und bereite mein Mittagessen vor.
Katzenklos (wir haben 2 Katzen), Getränke usw einpacken und zur Arbeit bis 16:30Uhr.
Ich muss alles alleine machen.. einkaufen, kochen, putzen, die Katzen, Wäsche waschen und ab und auf hängen.... Er kommt wieder duscht sich und sitzt am pc oder vor dem handy bis essen fertig is oder wenn ich nichts koche.. dann halt brot und so...auf dem tisch steht.
Sa: muss er auch oft bis mittags nachmittags arbeiten... ich mache dann Putzkram im Haushalt...
Ich will ihm nichts vorhalten oder vorwerfen. Aber ich bin so kaputt... ich habe seit letztes Jahr März nicht eine Woche (5 Tage Urlaub) mal am stück gehabt für mich.
Ich hab das Gefühl ich schaffe das alles nicht mehr. Haushalt und Arbeit.
Ich fühle mich so alleine mit allem. Denn er will ja auch dass es sauber und ordentlich ist. Da hatten wir schon oft Streitereien wegen... Ich mag nicht in einem Museum wohnen - er nicht in meinem "Chaos" ich versuche ordentlich zu sein und alles best möglich sauber und aufgeräumt zu halten... aber Fakt ist: ich komme nicht mehr dazu zu zeichnen.. und wenn habe ich die Waschmaschine im Nacken und muss dann noch Wäsche ab und auf hängen.
Oder ich hab nur noch ne stunde bis es 22 Uhr ist und ich ins bett will...

Ich kann das gar nicht beschreiben... ich bin einfach kaputt. Und er versteht es nicht.-denn er arbeitet mehr und härter und länger und all das.
Am Rande erwähnen möchte ich noch: ich hasse! Putzen und sauber machen wie die Pest.
Mein Leben macht mir wirklich wirklich keinen großen Spaß mehr.
Ich bin schon 180 km zu ihm hin gezogen-weg von familie und freunden... finde hier auch keine neuen Freunde (wann auch?!)
Zum reden habe ich auch eig. NIemanden... denn er is Abends Wortkark und müde ... er würde es nicht verstehen bzw versteht es nicht.

Ich komme mir reichlich behämmert vor - schließlich haben unsere Mütter das auch gemacht - Arbeit-und sogar Kinder, einkauf Haushalt und Abends stand das Essen auf dem Tisch.
Verlange ich zu viel ? (mehr Freizeit)
Was wenn ich mit den Arbeitsstunden runter gehe?
aber dann habe ich weniger Geld und es würde sicherlich mehr Sauberkeit erwartet von mir....mehr hausputz etc.
es ist so kompliziert ....

Liebe Grüße
Evo

Wow, ehrlich gesagt, bin ich an solch einem Beitrag erschrocken....Was gibt dir diese Beziehung überhaupt?
möchtest du den Rest deines Lebens so verbingen? wie sieht es mit Nähe, Zärtlichkeit, Sex aus? Stimmen eure Lebenspläne überhaupt überein?

Schreib dir mal auf, was plus und was minus ist. Damit könntest du ihn konfrontieren. Je nach Rückmeldung wäre ich aber darauf vorbereitet, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. 

Leben bedeutet zuhören, geniessen, lachen, verändern, du zu sein! Mach etwas daraus, aus deinem Leben!!

Viel Glück!
 

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13. November 2018 um 12:57

Naja... mir geht es nicht aus dem Kopf, dass sich eine junge Frau den Haushalt derart kompliziert gestaltet, dass er ihr die gesamte Freizeit verhindert.

Mir hat meine Freundin damals mal gesagt, dass der Haushalt eine Sache der richtigen, praktischen EINTEILUNG sei.
Und das stimmt - ich habe nämlich schnell erkannt und gesehen, dass die Freundin sich schon gleich ihre Aufgaben gut sortiert hielt - während ich mich erst ''geistig sammeln'' musste und mich dann noch mehrmals (was länger dauerte) um meine eigenen Achse drehte, ehe ich überhaupt meine Werkzeuge in die Hand nahm !

Irgendwann entdeckte ich mal, dass es eine prima Idee ist, wenn ich vom Tisch aufstehe, um mir ein Eis oder was anderes an Leckereien in meine Stube zu holen, könnte ich doch ebenso gleich mal was mit raus in die Küche tragen.

Inzwischen kriegt selbst der Urenkel, wenn er hier ist, den Auftrag, sein Schokipapier direkt in den entsprechenden Abfallbehälter zu packen - ihr könnt lachen - dat macht der !  Und seinen Mann kann man ganz genauso dazu ''erziehen'' - sollte frau auch, damit der Schlawiner erst gar nicht zur Gewohnheit wird.

Das klingt jetz lapidar - aber solche einfachen Kleinigkeiten sind es, mit denen man beginnen muss, damit die Aufgaben nicht zur Schwerstarbeit ausarten müssen.
So viele Menschen (Männer wie Frauen und Kinder) kriegen das hin, auch ohne groß zu mürren oder zu klagen - also - können du und ich das ebenfalls - ist nur die Frage des ''wie Herangehens'', ohne es sich noch komplizierter als ohnehinschon zu machen.    oder isses vielleicht doch ne reine Wissenschaft, der olle Haushalt ?

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13. November 2018 um 13:16
In Antwort auf gabriela1440

Naja... mir geht es nicht aus dem Kopf, dass sich eine junge Frau den Haushalt derart kompliziert gestaltet, dass er ihr die gesamte Freizeit verhindert.

Mir hat meine Freundin damals mal gesagt, dass der Haushalt eine Sache der richtigen, praktischen EINTEILUNG sei.
Und das stimmt - ich habe nämlich schnell erkannt und gesehen, dass die Freundin sich schon gleich ihre Aufgaben gut sortiert hielt - während ich mich erst ''geistig sammeln'' musste und mich dann noch mehrmals (was länger dauerte) um meine eigenen Achse drehte, ehe ich überhaupt meine Werkzeuge in die Hand nahm !

Irgendwann entdeckte ich mal, dass es eine prima Idee ist, wenn ich vom Tisch aufstehe, um mir ein Eis oder was anderes an Leckereien in meine Stube zu holen, könnte ich doch ebenso gleich mal was mit raus in die Küche tragen.

Inzwischen kriegt selbst der Urenkel, wenn er hier ist, den Auftrag, sein Schokipapier direkt in den entsprechenden Abfallbehälter zu packen - ihr könnt lachen - dat macht der !  Und seinen Mann kann man ganz genauso dazu ''erziehen'' - sollte frau auch, damit der Schlawiner erst gar nicht zur Gewohnheit wird.

Das klingt jetz lapidar - aber solche einfachen Kleinigkeiten sind es, mit denen man beginnen muss, damit die Aufgaben nicht zur Schwerstarbeit ausarten müssen.
So viele Menschen (Männer wie Frauen und Kinder) kriegen das hin, auch ohne groß zu mürren oder zu klagen - also - können du und ich das ebenfalls - ist nur die Frage des ''wie Herangehens'', ohne es sich noch komplizierter als ohnehinschon zu machen.    oder isses vielleicht doch ne reine Wissenschaft, der olle Haushalt ?

Da schreibst du was. Das prädige ich meinen Kindern von kleinauf, wenn sie sich was holen, sie ihren Müll/leere Flaschen etc bitte gleich mitnehmen sollen. Kaum sagt man einmal nichts, bleibt es promt wieder liegen  
Mein Mann hat das glücklicherweise im Griff! War auch nicht immer so aber nach 25 Jahren zusammen seins, lernte man voneinander.

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13. November 2018 um 13:22
In Antwort auf skadiru

Da schreibst du was. Das prädige ich meinen Kindern von kleinauf, wenn sie sich was holen, sie ihren Müll/leere Flaschen etc bitte gleich mitnehmen sollen. Kaum sagt man einmal nichts, bleibt es promt wieder liegen  
Mein Mann hat das glücklicherweise im Griff! War auch nicht immer so aber nach 25 Jahren zusammen seins, lernte man voneinander.

-> vielleicht speichern meine Kinder es wenigstens unterbewusst ab und es macht irgendwann "klick". Meine 9 Jährige denkt immer öfter dran, meine 6 Jährige nicht von alleine und Junior (4) etwas mürrisch aber grade weil er ein Junge ist, werde ich verstärkt drauf achten, dass er lernt, seinen Kram nicht liegen zu lassen oder auch die leere Flasche mit zu nehmen, wenn sie durst haben und ne neue holen etc. 
Mama achtete zwar auch schon, uns Kinder weitestgehendst gleich zu erziehen aber mein älterer Bruder kam trotzdem hier und da damit mit durch, sich vorm anpacken im Haushalt zu drücken. Das gibt es bei mir nicht. Natürlich Altersentsprechend gerecht verteilt aber beim Geschlecht mache ich keinen Unterschied mit aufräumen usw.

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12. November 2018 um 22:17
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