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Hat mein Freund ein Alkoholproblem? Was soll ich tun?

13. Dezember 2013 um 9:07 Letzte Antwort: 13. Dezember 2013 um 12:09

Ich habe ein riesen Problem.
Mein Freund (25) trinkt in meinen Augen wahnsinnig viel Alkohol.
In der Woche trinkt er, bis auf montags immer Bier (3 bis 4 am Abend).
Am Wochenende sowieso, aber dann meistens auch Schnaps.
Die letzten zwei Wochen waren Weihnachtsfeiern von seinem Verein und seiner Arbeit aus.
Nach beiden Feiern kam er sturzbetrunken nach hause.
Nach der Feier mit dem Verein war er nicht mehr ansprechbar und hatte eine blutige Stirn, er muss wohl so betrunken gewesen sein, dass er hingefallen ist.
Nach der Arbeitsfeier das gleiche. Da ist er aus dem Bett gefallen und war auch nicht ansprechbar.
Jedes Mal wenn er allein weg geht kommt er als Schnapsleiche wieder und ich habe Angst, dass irgendwann mal mehr passiert als nur eine blutige Stirn.
Aber auch der Alkoholkonsum in der Woche stört mich. Er arbeitet ganz normal seine 40 Stunden, aber muss man denn wirklich JEDEN Tag Alkohol trinken? Das ist doch dann schon ein Alkoholiker Verhalten wie es im Buche steht nicht?
Es ist ja auch nicht so, dass er in Gesellschaft trinkt. Er macht es allein. Er sitzt allein mit Bier (und selten auch Schnaps) vorm Fernseher und trinkt.
Wenn ich ihn drauf anspreche reagiert er gereizt, wenn er mal nicht ausrastet.
Er sagt es sei sein Leben, er könne machen was er will. Das sehe ich nun anders, denn ich bin seine Partnerin und wir wohnen zusammen und sind seit 7 Jahren ein paar. Ich denke schon, dass es nicht nur seine Sache ist.
Es ist auch schon Freunden und meinen Eltern aufgefallen, aber er ändert nichts.
Was soll ich denn bloß machen? Ich habe in jeglicher Form versucht mit ihm zu reden.
Habt ihr Erfahrung damit und/ oder Tipps für mich?

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13. Dezember 2013 um 9:24

Leider git es für dieses Problem kein Lösung
seine Alkoholsucht wird er ganz alleine bekämpfen müssen niemand kann das für ihn tun.

Du kannst dich nur zurückziehen und ER muss dann eine Therapie machen. Tut er das nicht, gibt es NICHTS, das DU tun könntest.

Tut mir leid für die schlechte Nachricht zum Fr.,13.12.13

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13. Dezember 2013 um 9:36

Naja
er sagt ich sei Schuld und die ganze schreckliche Beziehung...also die Gesamtsituation...das geht schon seit längerer Zeit so (2 Jahre???)

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13. Dezember 2013 um 9:36
In Antwort auf py158

Leider git es für dieses Problem kein Lösung
seine Alkoholsucht wird er ganz alleine bekämpfen müssen niemand kann das für ihn tun.

Du kannst dich nur zurückziehen und ER muss dann eine Therapie machen. Tut er das nicht, gibt es NICHTS, das DU tun könntest.

Tut mir leid für die schlechte Nachricht zum Fr.,13.12.13

Also denkst du,
dass es schon eine Alkoholsucht ist?

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13. Dezember 2013 um 10:03

...
Er möchte aber nichts unternehmen, weil er kein Problem sieht...für ihn ist das ok

Er möchte weder zum Paartherpeuten noch sonst wo hin.
Und auf die Frage warum er noch bei mir ist, obwohl ich ja schließlich angeblich so böse sei (er ist der einzige der so über mich denkt, ganz ehrlich) und wenn ich an allem Schuld bin sagt er nichts.

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13. Dezember 2013 um 10:06


Dein Freund hat definitiv ein Alkoholproblem und ich kann dir da nicht viel positives drüber sagen, er muss es selbst angehen wollen.
Du kannst nur schauen, dass du dich selber schützt und am besten...
Ich hab das erlebt und wünschte mir, dass ich die Zeichen der Zeit früher erkannt hätte und gegangen wäre.
Meiner Erfahrung nach wird das mit dem saufen und dem meisen Verhalten nur schlimmer.
Dein Kerl ist mitte zwanzig, wie soll das erst in zehn Jahren aussehen? Stellst du dir sowas als Vater deiner Kinder vor?

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13. Dezember 2013 um 10:14
In Antwort auf herbstblume6


Dein Freund hat definitiv ein Alkoholproblem und ich kann dir da nicht viel positives drüber sagen, er muss es selbst angehen wollen.
Du kannst nur schauen, dass du dich selber schützt und am besten...
Ich hab das erlebt und wünschte mir, dass ich die Zeichen der Zeit früher erkannt hätte und gegangen wäre.
Meiner Erfahrung nach wird das mit dem saufen und dem meisen Verhalten nur schlimmer.
Dein Kerl ist mitte zwanzig, wie soll das erst in zehn Jahren aussehen? Stellst du dir sowas als Vater deiner Kinder vor?

..
Natürlich nicht, aber ich möchte ihn damit auch nicht im Stich lassen.
Er ist damals auch bei mir geblieben, obwohl ich krank bin (habe Depressionen)...da kann ich ihn ja damit nicht einfach alleine lassen...nach sieben Jahren Beziehung...

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13. Dezember 2013 um 10:31

...
Wir haben keine Kinder...
Das ist ja das Komische...wir haben nichts, was uns zusammenhält, also in dem Sinne: keine Kinder, kein Eigentum...wir wohnen "nur" zusammen und trotzdem können wir uns nicht trennen.
Das ist alles so komisch und ich verstehe das alles selbst nicht.
Er sagt, wenn wir nicht zusammen wohnen würden hätte er sich längst getrennt bzw. hätten wir uns getrennt...aber eine Wohnung ist doch nicht das, was eine beziheung zusammenhält oder?

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13. Dezember 2013 um 10:33

...
Naja ich denkeschon , dass ich mit meiner Depression dazu beitrage und nicht unbeteiligt bin, dass er nicht glücklich ist

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13. Dezember 2013 um 10:38
In Antwort auf an0N_1254008199z

...
Naja ich denkeschon , dass ich mit meiner Depression dazu beitrage und nicht unbeteiligt bin, dass er nicht glücklich ist

"dass ich mit meiner Depression dazu beitrage"
und bist du wg deiner depression in behandlung ?

nein, er muss nicht wg deiner depression saufen !
das ganz bestimmt nicht. und wenn ihr ein blinder und ein lahmer seid, die nicht gemeinsam durchs leben kommen dann gibts nur eins: trennen und jeder für sich gesund werden.

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13. Dezember 2013 um 10:40
In Antwort auf mai_11959300

"dass ich mit meiner Depression dazu beitrage"
und bist du wg deiner depression in behandlung ?

nein, er muss nicht wg deiner depression saufen !
das ganz bestimmt nicht. und wenn ihr ein blinder und ein lahmer seid, die nicht gemeinsam durchs leben kommen dann gibts nur eins: trennen und jeder für sich gesund werden.

...
Ja, ich bin in Behandlung . Seit knapp 4 Jahren.
Aber wie ich sagte, wir kommen nicht voneinader los, weil wir uns lieben...das ist so schwer...

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13. Dezember 2013 um 10:42


Leider ist das therapeutisch wichtigste meiner Erfahrung nach das fallen lassen und Distanz einnehmen. Damit er merkt, dass er mit seinem Trinkverhalten ein Problem schafft und Druck bekommt was unternehmen zu müssen.
Durch dulden, lieb sein und unterstützen machst du dich nur zum Co-abhängigen und ziehst ihn mehr in den Sumpf.

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13. Dezember 2013 um 10:46
In Antwort auf an0N_1254008199z

...
Ja, ich bin in Behandlung . Seit knapp 4 Jahren.
Aber wie ich sagte, wir kommen nicht voneinader los, weil wir uns lieben...das ist so schwer...

Mädel,
wo ist denn da liebe ? wenn mir einer sagen würde er liebt mich, aber er müsste saufen weil ich so schrecklich wär, dann würde ich ihm kein wort glauben.
ihr seid voneinander abhängig, mehr ist das nicht.
willst du unbedingt so leben ? die sauferei wird wohl noch schlimmer. willst du dir das so mitansehen ?

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13. Dezember 2013 um 10:47
In Antwort auf herbstblume6


Leider ist das therapeutisch wichtigste meiner Erfahrung nach das fallen lassen und Distanz einnehmen. Damit er merkt, dass er mit seinem Trinkverhalten ein Problem schafft und Druck bekommt was unternehmen zu müssen.
Durch dulden, lieb sein und unterstützen machst du dich nur zum Co-abhängigen und ziehst ihn mehr in den Sumpf.

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Also soll ich deiner Meinung nach was machen?
Ich kann und will mich doch nicht trennen...

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13. Dezember 2013 um 11:02
In Antwort auf an0N_1254008199z

...
Also soll ich deiner Meinung nach was machen?
Ich kann und will mich doch nicht trennen...


Manchmal muss man jemanden den man liebt besser loslassen oder zumindest harte Grenzen und Limits setzen damit man eine Beziehung langfristig beahlten kann. Außerdem geht es dir ja wohl nicht nur ums behalten sondern auch um eine gewisse Qualität in der Beziehung.
Werde dir klar was du willst, was du erwartest und was nicht bei dir geht und dann teil ihm das mit. Danach liegt es an ihm sich drauf einzulassen oder sein eigenes Ding zu machen.
Das ganze funktioniert nur wenn beide bestimmte Absprachen einhalten und sich bemühen. Du kannst dich bemühen die Beziehung zu halten wie du willst, wirst aufgrund deiner Dpression und Perönlichkeitsprobleme auch zu mehr halten als gut wäre tendieren, wenn er nicht will vergeudest du deine Kraft völlig unnütz. Man kann eine Beziehung nicht halten, sie muss von beiden Partnern getragen werden.

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13. Dezember 2013 um 11:11

Und was denkt ihr
würde eine räumliche Trennung etwas bringen?
Das wir beide jeweils in eine Wohnung ziehen?
Oder meint ihr das ist der erste Schritt zum Ende?

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13. Dezember 2013 um 11:26

...
Mir wird halt von allen Seiten (vor allem seiner Eltern) eingeredet, dass ich übertreibe, dass er ja jung sei und sich austoben muss. Ich weiß nicht...ich habe zum einen Angst zu übertreiben und zum anderen finde ich aber, dass man mit 25 nicht mehr jung in dem Sinne ist. Mit 18 ist das ja ok und ne Testphase aber mit 25 sollte man das dann doch im Griff haben...oder?

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13. Dezember 2013 um 11:35


Natürlich kann ER was machen. In die Klinik SCHICKEN bringt nix...

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13. Dezember 2013 um 11:50

..
Naja von drei Bier bekommt ja keinen Kater ...
Die Eltern meinen halt, die hätten früher auch soviel getrunken

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13. Dezember 2013 um 12:02

...
Wie gesagt offiziell seit knapp 4 Jahren

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13. Dezember 2013 um 12:06

Das ist nciht richtig
seit 2 Jahren fällt es auf, weil wir vorher meist nur eine Wochenendebeziehung geführt haben und cih da den Einblick nicht hatte...er hatte immer leere Flaschen in seinen Schränken versteckt, saß allein in seiner Studentenbude und hat für sich selbstgetrunken...ich habe nur nie was gesagt...aber jetzt geht es nicht mehr so weiter

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13. Dezember 2013 um 12:09

...
naja vielleicht weil man nicht von der nervigen Freundin zur Rede gestellt werden will?

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Von: elmas_12898197
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13. Dezember 2013 um 11:14
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