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Hat er sich getrennt, obwohl er es vlt gar nicht wollte?

28. Juni um 12:14 Letzte Antwort: 29. Juni um 22:14

Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

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28. Juni um 12:33

Es tut mir sehr leid, ich sehe das irgendwie anders als du.

Ihr seid gerade erst sieben Monate zusammen und streitet euch regelmäßig so schlimm, dass jemand weint und der andere offenbar an seine Grenzen kommt und gehen will.

Wo passt ihr da bitte zusammen wie "Arsch auf Eimer" ?

Nur weil es auch schöne Momente gab, bedeutet das nicht, dass eure Beziehung insgesamt schön war. 

Das Gesamtbild muss stimmen und so früh, solche Streitigkeiten, die machen die Gefühle einfsch nur kaputt und kein verantwortungsvoller Erwachsener, möchte so eine Beziehung führen.

Dein kleiner Ausraster, dass du ihn öffentlich anschreist, finde ich auch sehr, sehr heftig und da hätte er eigentlich schon einen Schlussstrich ziehen sollen.

Nicht nur wegen der Aktion, sondern weil das einfach nur ein weiterer Tropfen eurer Streitkultur war, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.

Wenn du eure Woche beschreibst, klingt das wie bei meiner Oma. Ein fester Ablauf in einer festen Struktur. Gruselig. Ich bin auch 30 und ich bekomme Gänsehaut, wenn ich lese wie festgefahren euer Alltag ist. 

Ich kann verstehen, dass er aus dieser Routine ausbrechen möchte und so erstmal nicht mehr leben möchte.

Ich weiß, dass es dir sehr schwer fällt aber ich, als aussenstehnder lese da kaum etwas, wofür man diese Beziehung noch aufrecht erhalten sollte und auch keine gute Basis.

Auch wenn es schwer fällt, lass ihn erstmal los.

 

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28. Juni um 12:46

Ich sehe das wie meine Vorschreiberin, so toll wirkt das nicht auf mich und ich denke einfach, dass das mit euch letztendlich nicht gepasst hat und die Gefühle trotz der schnellen Entwicklung nicht füreinander ausreichen. Wer nach gerade mal 7 Monaten schon mehrfach gestritten hat, sodass einer flüchtet und der andere heult, bei dem läuft was schief, da nützt auch ein Brief nichts. Manchmal muss man auch eunfach eingestehen, dass es nicht passt, und weiterschauen.

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28. Juni um 12:47
In Antwort auf beautifulmind89

Es tut mir sehr leid, ich sehe das irgendwie anders als du.

Ihr seid gerade erst sieben Monate zusammen und streitet euch regelmäßig so schlimm, dass jemand weint und der andere offenbar an seine Grenzen kommt und gehen will.

Wo passt ihr da bitte zusammen wie "Arsch auf Eimer" ?

Nur weil es auch schöne Momente gab, bedeutet das nicht, dass eure Beziehung insgesamt schön war. 

Das Gesamtbild muss stimmen und so früh, solche Streitigkeiten, die machen die Gefühle einfsch nur kaputt und kein verantwortungsvoller Erwachsener, möchte so eine Beziehung führen.

Dein kleiner Ausraster, dass du ihn öffentlich anschreist, finde ich auch sehr, sehr heftig und da hätte er eigentlich schon einen Schlussstrich ziehen sollen.

Nicht nur wegen der Aktion, sondern weil das einfach nur ein weiterer Tropfen eurer Streitkultur war, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.

Wenn du eure Woche beschreibst, klingt das wie bei meiner Oma. Ein fester Ablauf in einer festen Struktur. Gruselig. Ich bin auch 30 und ich bekomme Gänsehaut, wenn ich lese wie festgefahren euer Alltag ist. 

Ich kann verstehen, dass er aus dieser Routine ausbrechen möchte und so erstmal nicht mehr leben möchte.

Ich weiß, dass es dir sehr schwer fällt aber ich, als aussenstehnder lese da kaum etwas, wofür man diese Beziehung noch aufrecht erhalten sollte und auch keine gute Basis.

Auch wenn es schwer fällt, lass ihn erstmal los.

 

Vielen Dank für deine Antwort. Ja da hast du Recht. Das war schon alles sehr durchstrukturiert. Aber es war ja auch nichts in Stein gemeißelt. Er konnte jeder Zeit machen, was er wollte. Es gab mal einen Sporkurs, den er Dienstags machen wollte aber er meinte, dass er ja nicht kann wegen unserem Päärchennachmittag. Ich hab ihm erklärt, dass er es ruhig machen soll. Man kann sich ja an einem anderen Tag Zeit füreinander nehmen. Wenn es so festgefahren für ihn ist, hätte er doch aber mit mir reden können. Ich wäre gerne bereit gewesen, etwas daran zu ändern.

Die Streits wurden ja immer weniger (meistens waren die leider auch unter Alkoholeinfluß und nie wenn wir beide nüchtern waren). In den letzten zwei Wochen ist bis auf mal ne kleine Anzickerei, weil man genervt von der Arbeit war und denjenigen auf dem falschen Fuß erwischt hat, nichts vorgefallen. Er war da allerdings auch sehr sensibel und anfällig für. Ich hab dann meistens nichts dazu gesagt und es hingenommen. Jeder ist ja wie er ist und man kann eben auch nicht jeden Tag gut drauf sein.

Er meinte, dass die letzten Wochen auch wunderschön waren und seine Gefühle nicht weg sind....

Für mich gibt es sehr viel, wofür es sich lohnt, die Beziehung aufrecht zu erhalten. Wir haben so viele Gemeinsamkeiten, waren auf einer Wellenlänge (gut könnte man jetzt wegen den Streits nicht denken, aber es war so), haben viel Spaß miteinander gehabt und haben viel gelacht. Wir konnten uns aufeinander verlassen. Wie gesagt der Sex war so innig und wunderschön. Und tatsächlich waren wir aber auch sehr spontan. Also man hat dann auch mal aus dem Nichts und obwohl man grad noch entspannen wollte, sich angezogen und ist in die Disko gegangen wo wir viel miteinander getanzt haben. Wir haben uns auch den Freiraum gelassen, jederzeit etwas alleine unternehmen zu können.

Ach ich weiß es doch auch alles nicht

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28. Juni um 12:49
In Antwort auf batcat

Ich sehe das wie meine Vorschreiberin, so toll wirkt das nicht auf mich und ich denke einfach, dass das mit euch letztendlich nicht gepasst hat und die Gefühle trotz der schnellen Entwicklung nicht füreinander ausreichen. Wer nach gerade mal 7 Monaten schon mehrfach gestritten hat, sodass einer flüchtet und der andere heult, bei dem läuft was schief, da nützt auch ein Brief nichts. Manchmal muss man auch eunfach eingestehen, dass es nicht passt, und weiterschauen.

Ok. Danke für deine Antwort. Ich habe gedacht, dass man durch mehr Abstand auch wieder an Nähe gewinnen kann. Nach einem Streit war am selben Tag meistens auch noch alles wieder gut, weil wir uns sehr schnell versöhnt und verstanden haben, was der andere von einem wollte bzw warum es zu dem Streit kam... kann ja auch nicht jeder

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28. Juni um 12:53
In Antwort auf user874257914

Ok. Danke für deine Antwort. Ich habe gedacht, dass man durch mehr Abstand auch wieder an Nähe gewinnen kann. Nach einem Streit war am selben Tag meistens auch noch alles wieder gut, weil wir uns sehr schnell versöhnt und verstanden haben, was der andere von einem wollte bzw warum es zu dem Streit kam... kann ja auch nicht jeder

Naja, aber ddnnoch habt ihr es nicht geschafft, das weiterzuführen und habt immer wieder heftig gestritten... es bringt ja nichts, wenn man am Tag später einsichtig ist und ein paar Wochen später gehts wieder los. Nach knapp einem halben Jahr Beziehung halte ich das für nicht wirklich normal. Wenn du die Beziehung nicht aufgeben willst, dann überstürz es nicht und gebe euch eine kleine Verschnaufpause.

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28. Juni um 13:04

Ich finde es auch eher traurig, dass es ein Erfolg ist, wenn 2 Wochen "nichts ist".

Ihr seid so frisch zusammen, ihr hättet noch auf Wölkchen durch den Himmel schweben sollen, stattdessen gab es so viel Streit und einen echt heutigen Aussetzer deinerseits.

Und entschuldige...wenn ihr euch so oft streitet und ihr beide getrunken habt jedesmal, da ist euch nicht in den Sinn gekommen, einfach nichts mehr zu trinken ?

Und Alkohol macht keinen Streit, sondern holt nur das raus, was sowieso in euch schlummert. Glückliche Paare streiten auch unter Alkoholeinfluss nicht.

Daher ist das leider auch keine Ausrede.

Wenn du sagst, alles war trotzdem so wundervoll, ändert das leider nichts daran, dass sein Maß einfach voll ist und wenn er die Beziehung genau so wundervoll empfunden hätte, dann wärt ihr jetzt nicht getrennt.

Zu einer Beziehung gehören zwei und du solltest dich fragen, warum er sool unglücklich ist, dass er trotz Gefühle die Beziehung beendet hat, weil er sie einfach nicht mehr führen konnte.

 

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28. Juni um 13:14
In Antwort auf user874257914

Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

Ich denke, du siehst alles zu rosarot. So kurz zusammen und einmal pro Monat gibt es einen so krassen Streit,  dass Tränen fließen und alles ausdiskutiert werden muss? Du schreist ihn in der Öffentlichkeit an? Glaub mir, du brauchst ihm keinen Brief schreiben. Männer spüren es, wenn eine Frau ein Nest bauen will und die spüren es erst recht, wenn sie Kinder will. Ich finde seine Entscheidung absolut richtig.  Gut zusammen gepasst habt ihr nicht. Lieben tut er dich auch nicht. Tut mir leid. Wenn genug Zeit vergangen ist, wirst auch du das etwas neutraler sehen können. 

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28. Juni um 13:14
In Antwort auf user874257914

Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

Ich denke, du siehst alles zu rosarot. So kurz zusammen und einmal pro Monat gibt es einen so krassen Streit,  dass Tränen fließen und alles ausdiskutiert werden muss? Du schreist ihn in der Öffentlichkeit an? Glaub mir, du brauchst ihm keinen Brief schreiben. Männer spüren es, wenn eine Frau ein Nest bauen will und die spüren es erst recht, wenn sie Kinder will. Ich finde seine Entscheidung absolut richtig.  Gut zusammen gepasst habt ihr nicht. Lieben tut er dich auch nicht. Tut mir leid. Wenn genug Zeit vergangen ist, wirst auch du das etwas neutraler sehen können. 

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28. Juni um 17:25
In Antwort auf user874257914

Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

Wenn ihn der Streit auf der Party schon so lange so sehr beschäftigt, und es auch vorher schon alle paar Wochen so gekracht hat das es Tränen gab, hört sich das jetzt nicht an als wäre seine Trennung von dir so eine emotionale Spontanentscheidung, sondern etwas worüber er lange nachgedacht hat.

Bei so einem "Wackelkandidaten" nun Nest und Familie aufbauen würde ich mir an seiner Stelle auch überlegen, zudem er halt auch schon ein Trennungskind hat.
 

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28. Juni um 17:25
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Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

Wenn ihn der Streit auf der Party schon so lange so sehr beschäftigt, und es auch vorher schon alle paar Wochen so gekracht hat das es Tränen gab, hört sich das jetzt nicht an als wäre seine Trennung von dir so eine emotionale Spontanentscheidung, sondern etwas worüber er lange nachgedacht hat.

Bei so einem "Wackelkandidaten" nun Nest und Familie aufbauen würde ich mir an seiner Stelle auch überlegen, zudem er halt auch schon ein Trennungskind hat.
 

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28. Juni um 17:43
In Antwort auf user874257914

Hallo,

ich weiß, man kann nie in eine Glaskugel schauen und niemand kann mir sagen, was passiert, aber vielleicht hat ja jemand ähnliches erlebt oder Tipps für mich.

Ich (30) war mit meinem Partner (33) seit 7 Monaten zusammen. Beim Kennenlernen war es Liebe auf den ersten Blick. Wir haben uns optisch sofort angesprochen und auch auf Anhieb super verstanden. Anfangs haben wir uns 2-3 mal die Woche getroffen und immer schöne Dinge unternommen (Kino, Essen gehen, Picknicken, zu Hause zocken, einfach nur auf der Couch liegen und quatschen oder Musik hören) Dann wurde es immer intensiver und irgendwann, war mein Partner jeden Tag bei mir. Also eigentlich hat er hier dann schon gewohnt, nur seine Wohnung noch gehabt, weil er von Donnerstags bis Samstags immer seine Tochter(4) hatte. Irgendwann war er selbst mit ihr dann immer bei mir. In den letzten 3 Wochen hatte er eine Nacht, weil die Tochter und die Mutter es wollten, wieder bei sich geschlafen. Das war anfangs ein riesen Problem für mich. Als ich mich damit jedoch abgefunden und völlig ok für mich damit war, kamen sie dann seit letzter Woche doch wieder auch gemeinsam jeden Tag und jede Nacht zu mir. Sprich wir haben zusammen gewohnt und von Donnerstag bis Samstag war seine Tochter bei uns. Der Alltag sah bei uns so aus, dass wir morgens gemeinsam aufgestanden und gemeinsam zur Arbeit gegangen sind. Montags und Mittwochs ist er nach der Arbeit zum Sport. Ich war in der Zeit joggen oder habe mich mit Freunden getroffen oder einfach gemacht, wonach mir war. Dienstags war immer unser Päärchennachmittag wo man sich intensiv Zeit für einander genommen hat und immer irgend etwas schönes unternommen hat. Donnerstags bis Samstag haben wir dann die meiste Zeit mit seiner Tochter verbracht. Aber auch hier hab ich mir die Zeit genommen und bin Freitags immer zum Sport gefahren und donnerstags manchmal ne Runde Inliener oder so. Samstagabend hat man meist gemeinsam was mit Freunden gemacht und Sonntags einfach nur gegammelt, Pizza bestellt, im Bett gelegen. Der Sex war im Schnitt 3 mal die Woche und dieser war unbeschreiblich schön.

Das einzige, was nicht so gut geklappt hat, war leider, dass man sich mindestens einmal im Monat etwas heftiger (mit Weinen und langem Diskutieren und Bereden) gestritten hat. Dabei ging es nie um ein Bestimmtes Thema, sondern entstand eher aus Kleinigkeiten und Missverständnissen heraus, in die man sich emotional ziemlich reingesteigert hat. Nur einmal vor ca. 5 Monaten gab es mal einen heftigen Streit, weil ich sehr eifersüchtig war, da er mit einer Ex auf einer Party die ganze Zeit geredet hat und mit keinem anderen dort Zeit verbracht hatte. Da hab ich ihn leider auch öffentlich sehr angeschrien und zur Sau gemacht. Das Ganze war mega überzogen und sehr peinlich. Ich hatte mich bei ihm dafür mehrmals entschuldigt und wir hatten uns, als er sich vor 2 Monaten trennen wollte/Abstand haben wollte geeinigt, dass wir diesen Streit, der ihn nie richtig losgelassen hat, mit schönen Dingen überschreiben wollen. Das hat auch sehr gut geklappt. Ich hab immer mal wieder nachgefragt, wie es ihm geht und ob alles gut ist. Dies hat er immer bejat und es war alles immer schön.

Nun hat er am Mittwoch das Gespräch mit mir gesucht. Er hat mir ruhig erklärt, dass der Streit ihn immer noch beschäftigt und dass er unglücklich sei. Er denkt, dass für mich  nur noch Nestbauen und Kinderkriegen zählt (was nicht so ist, aber ich hab es ihm nicht gesagt) und er will noch so viel machen, weshalb er nicht schon wieder Vater werden möchte. (Führerschein machen, neben seiner Arbeit eine Selbstständigkeit aufbauen, Sport machen und Abnehmen). Er liebt mich noch, aber es reicht nicht für eine langfristige Beziehung. Auch hat er sich nach den letzten 2 Beziehungen nie genügend Zeit genommen und überlegt, was seine Fehler sind und wo er hin möchte. Jetzt hat er zum ertsen Mal in seinem Leben einen richtig guten Job und gutes Geld und will auch in den Urlaub mal fahren und solche Sachen. Ich fragte ihn dann, ob das jetzt heißt, dass er Schluss macht und er meinte, dass er nicht weiß wie es weitergeht. Ich meinte dann, dass ich mich weiterhin nur entschuldigen kann, dass dieser Streit damals so lief, ich die Zeit aber einfach nicht zurückdrehen kann und nichts weiter machen kann, als mir Mühe zu geben, es besser zu machen. Daraufhin fragte ich ihn, ob er dann jetzt seine Sachen packen und gehen will. Seine Antwort war: "na hier kann ich ja schlecht bleiben" Daraufhin hab ich gemeint, ja dann müssen wir mal alles zusammen sammeln und wir haben angefangen seine Sachen zu packen. Über den harten Cut hab ich mich noch gewundert, woraufhin er meinte, dass ich ihm das in den Mund gelegt habe und man auch noch am nächsten Tag hätte die Sachen packen können. Den Keller wollte er Tage später ausräumen. Ich hab ihm alles aber noch am selben Tag gebracht. Und auch am nächsten Tag hab ich noch Sachen gefunden, die ich ihm in sein Fahrradkörbchen gelegt habe. Als er das Fahrrad am nächsten Tag(Donnerstag) holte und das sah, schrieb er mit eine SMS um 17.39 Uhr (ja er hat kein whatsapp): hallo. Hast jetzt ja wirklich alles von mir getilgt. Ich muss dann nur noch L. (Tochter) Fahrrad holen. Ich werds ihr morgen sagen. Möchtest du sie noch mal wiedersehen? Ich antwortete erst am nächsten Tag 9 Uhr mit: hey. ja ich möchte sie nochmal wiedersehen. Er 10 Minuten später: Schön. Da freut sie sich bestimmt. Ich hab 20 Minuten später gefragt: Freust du dich auch, mich nochmal zu sehen? Er 2 Minuten später: Ja du bist mir nicht egal. Wir hatten ja auch sehr sehr schöne momente.
Seit dem herrscht Funkstille. Ich hab darauf nichts mehr geantwortet. Ich weiß auch nicht, ob er das ernst meint und auch mit seiner Tochter finde ich das nicht gut (eigentlich wollte er es ihr donnerstag sagen ud nicht freitag und außerdem meinte er, dass wenn sie mich sehen will, er das abblocken wird, weil es für alle zu schmerzhaft wäre). Die arme Kleine. Es kam alles so völlig aus dem Nichts. Selbst der Mittwoch, an dem er Schluss gemacht hat, verlief ganz normal und schön. Seit Donnerstag haben wir beide Urlaub und wir haben uns noch drauf gefreut und Pläne gemacht, was wir so unternehmen wollen. Seit Donnerstag hat er allerdings auch seine Tochter für 1 1/2 Wochen wegen der Schließzeit in der Kita. Also ich hänge hier alleine und zermater mir das Hirn, unternehme natürlich auch was mi Freunden und bin unterwegs, aber mir geht es ziemlich dreckig. ich weiß, dass ich ihn, auch wenn ich über den Trennungsschmerz hoffentlich bald hinweg bin, zurück haben möchte. Er ist jedoch durch seine Tochter abgelenkt und verschwendet warscheinlich keinen einzigen Gedanken an mich oder den Verlust der Beziehung. Jedoch haben wir gepasst, wie Arsch auf Eimer. Das sagen auch Freunde, dass wir sehr harmonsich miteinander gewirkt haben. Keiner hätte mit dieser Trennung gerechnet.  Viele sind der Meinung, dass er es nach einer gewissen Zeit bereuen wird und mich zurückhaben möchte, da alles was seine Gründe waren, nichts ist, was man nicht bereden und lösen könnte. Man hört oft so schöne Geschichten, wo der Mann dann wieder ankam und sich richtig bemüht hat, seine Ex wiederzubekommen. Ich weiß, dass man ihm auch die Zeit geben soll, Abstand zu haben. Ich hab einen 5seitigen Brief geschrieben, in dem ich ihm alles erkläre und richtig stelle, wie dass ich vorerst gar keine Kinder möchte, ich es mich nur nie getraut habe anzusprechen bzw nicht der richtige Moment dafür war usw. Dass man auch manchmal unkonvntionelle Wege gehen muss. Man könnte sich erstmal langsam annähern. Jeder in seiner Wohnung und man sieht sich vlt erstmal einmal die Woche usw. Bin da sehr offen für Verschiedenes. Den Brief habe ich ihm noch nicht gegeben. Wiederum wird mir gesagt, dass ich einen starken Mann an meiner Seite brauche, der nicht so ein hin und her macht (wir hatten schon öfter, dass er aus einer Impulsivität im Streit gehen wollte, es aber nicht getan hat, weil ich ihn aufgehalten habe). Diesmal war das erste Mal dass ich zugelassen habe, dass er geht und Schluss ist. Allerdings kann jeder mal Fehler machen und es wäre schade, alles weg zu werfen. Er ist ein so wundervoller Mensch. Ich bin eine tolle Frau. Die Zeit mit ihm war so intensiv und schön. ja auch nervenaufreibend, aber ansich ist die Beziehung ja auch noch frisch. Corona kam, wo man nicht rasdurfte und vlt war es zu schnell zu eng, auch wenn es sich richtig angefühlt hatte. Vlt ist es jetzt besser die Beziehung weiterzuführen aber auf einer anderen Ebene. Nur soll ich wirklich warten, dass er sich meldet weil er merkt, dass ich fehle. Wie lange soll das dauern. Er hat ja noch ne Woche Ablenkung mit seinem Kind. Was wenn er es nicht merkt, dass ich fehle. Dann wird gesagt, ist er nicht der Richtige, aber ich weiß, dass er der Richtige ist (kitschig: zum ersten Mal hab ich das Gefühl füreinander bestimmt zu sein) und vlt braucht er nur einen Denkanstoß (durch zum Beispiel den Brief) und wir müssen mal so richtig intensiv reden und uns einen gemeinsamen Weg suchen.... Dann heißt es, was zu dir gehört, kommt zu dir zurück. Was wenn er aber das gleiche denkt und keiner von uns beiden tut etwas und handelt sondern wartet nur, dass vom anderen was kommt. Tausend Gedanken und Meinungen in meinem Kopf.
Dass das mit der Kleinen (die letztes Wochenende noch meinte, ich sei wie eine Mutter für sie, wenn sie hier ist) total beschissen ist, ist natürlich völlig klar und das will ich hier auch nicht auswerten, ob man sie zu früh in die Beziehung geholt hat oder nicht. Es ging ihr immer gut und wir haben selbstverständlich sehr auf ihre Bedürfnisse geachtet)
Vielen Dank fürs Lesen. Klar kennt ihr uns nicht, aber vlt so von außen betrachtet und dem Beschriebenen könnt ihr mir mal eure Gedanken mitteilen?

Ich verstehe nicht, warum du denkst, er wollte nicht Schluss machen. Er hat den Trennungsprozess doch in Gang gesetzt. 

Für den Verlassenen kommt die Trennung immer unerwartet. Man liest hier sehr oft, dass alles bis zur Trennung doch so perfekt war. Das kann es für den, der sich getrennt hat, aber nicht der Fall gewesen sein. 

Ich würde die Trennung deines Freundes von dir nicht als Kurzschlusstrennung einstufen. Wenn er zurück wollte, so wäre es für ihn doch kein Problem, dies zu sagen. Er kann sich ja denken, dass du ihn zurücknehmen würdest. 

Ich denke, in ihm hat der Zweifel an eurer Beziehung zunehmend genagt. Die Gründe kennt wohl nur er. Tatsache ist, dass er es sich anders überlegt hat. Ausschließen kann man natürlich nicht, dass er es sich anders überlegt. Davon ausgehen würde ich aber nicht. 

Wichtig für dich erscheint mir jedenfalls, anzuerkennen, dass sich dein Freund vermutlich nach reiflicher Überlegung und mit für ihn guten Gründen getrennt hat. Das wirst du schweren Herzens akzeptieren müssen, auch die Tatsache, dass es eben offenbar doch nicht alles so perfekt war. Das tut sehr weh und braucht seine Zeit. Es gibt gegen Liebeskummer leider kein Heilmittel. Du musst da leider durch, aber es wird wieder leichter. Es hat keinen Sinn, einer Beziehung nachzuhängen, der nicht mehr wollte. 

Außerdem: Wenn du Abstand gewinnst, ist es auch möglich, dass du ihn nicht mehr willst, wenn er wieder zurückkommen sollte. 

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28. Juni um 17:47
In Antwort auf bissfest

Ich verstehe nicht, warum du denkst, er wollte nicht Schluss machen. Er hat den Trennungsprozess doch in Gang gesetzt. 

Für den Verlassenen kommt die Trennung immer unerwartet. Man liest hier sehr oft, dass alles bis zur Trennung doch so perfekt war. Das kann es für den, der sich getrennt hat, aber nicht der Fall gewesen sein. 

Ich würde die Trennung deines Freundes von dir nicht als Kurzschlusstrennung einstufen. Wenn er zurück wollte, so wäre es für ihn doch kein Problem, dies zu sagen. Er kann sich ja denken, dass du ihn zurücknehmen würdest. 

Ich denke, in ihm hat der Zweifel an eurer Beziehung zunehmend genagt. Die Gründe kennt wohl nur er. Tatsache ist, dass er es sich anders überlegt hat. Ausschließen kann man natürlich nicht, dass er es sich anders überlegt. Davon ausgehen würde ich aber nicht. 

Wichtig für dich erscheint mir jedenfalls, anzuerkennen, dass sich dein Freund vermutlich nach reiflicher Überlegung und mit für ihn guten Gründen getrennt hat. Das wirst du schweren Herzens akzeptieren müssen, auch die Tatsache, dass es eben offenbar doch nicht alles so perfekt war. Das tut sehr weh und braucht seine Zeit. Es gibt gegen Liebeskummer leider kein Heilmittel. Du musst da leider durch, aber es wird wieder leichter. Es hat keinen Sinn, einer Beziehung nachzuhängen, der nicht mehr wollte. 

Außerdem: Wenn du Abstand gewinnst, ist es auch möglich, dass du ihn nicht mehr willst, wenn er wieder zurückkommen sollte. 

Tut mir leid, dieser Absatz ist verwirrend: Ich denke, in ihm hat der Zweifel an eurer Beziehung zunehmend genagt. Die Gründe kennt wohl nur er. Tatsache ist, dass er es sich anders überlegt hat. Ausschließen kann man natürlich nicht, dass er es sich anders überlegt. Davon ausgehen würde ich aber nicht. 

Tatsache ist, dass er die Beziehung beendet hat, soll es heißen. 

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28. Juni um 21:38

Ich vermute mal, dass er aus der Szene auf der Party mehr über Deine Persönlichkeit abgeleitet hat und ihn dass so lange beschäftigt hat.
Es ist halt sehr bedauerlich, dass er es zumindest nach Deiner Wahrnehmung nicht geschafft hat, ihm wichtige Dinge mit Dir zu besprechen. Ob das mit den Streits zu tun hatte dass Euch einfach eine konstruktive Streitkultur fehlte oder ob es einfach an seiner Art lag, schwer zu sagen.
Ich frage mich, warum kann man nicht einfach im Falle einer Krise den Partner um eine Auszeit bitten, man Abstand und Zeit zum Nachdenken, trifft sich ggf. auch mal zum Austausch und nach vier Wochen kann man dann bewerten wie sich die Beziehung mit Abstand darstellt. So hat er sich endgültig getrennt und dann nahm es bei Euch ganz schön Fahrt auf. Vielleicht hatte er gehofft dass Du kämpfst oder ihn umstimmst. Du hattest es aber sehr eilig, seine Spuren aus Deinem Leben zu tilgen. Das kam bei ihm so rüber als ob Du voll in der Trennung ständest und ihn los werden wolltest.
Wie weit aber das Kind in den Brunnen gefallen ist ist schwer zu beantworten.
Warum schickst Du ihm den Brief nicht einfach, mehr als ein Nein hast Du nicht zu befürchten

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28. Juni um 22:25

Schon schwierig... du bist noch in der rosarote Brille Zeit und er hat es schon abgehakt. 

Wenn es wirklich soooooooo wunderbar war, dann wäre es nicht so weit gekommen... die Streits wären nicht so häufig und regelmäßig eingebrochen und die Eifersuchtsszene erinnert mich an meine 20er-Jahre... impulsiv und ohne Kontrolle. 

Das alles ist zu stressig und er hat schon recht,  für sich und seine Tochter ein ruhiges, angenehmes Leben zu machen und mal aufzubauen. 

Das war alles zu intensiv und zu schnell und du bzw die Beziehung hast bzw hast ihn zu sehr eingeengt. Akzeptiere seine Entscheidung - damit zeigst du euch beiden, dass ihr erwachsen seid.
 

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29. Juni um 22:11

Hallo, ich melde mich mal wieder zu Wort. Erstmal vielen Dank für die Antworten, auch wenn einige sehr hart sind. Gerade, wenn man in so einem Loch steckt, wie ich es die letzten Tage tat, fällt es schwer, solche ehrlichen Meinungen zu verkraften.

Erstmal kann ich sagen, dass der Abstand mittlerweile ganz gut tut, da ich zu mir finden kann. Ich habe herausgefunden, dass ich extreme Angst vor dem allein sein habe. Daran arbeite ich jetzt. Ich glaube, dies war immer Ursache für Streits und vor allem für den extremen Streit. Ich kann mittlerweile sagen, dass ich vlt teils nicht streitig war, sondern einfach so etwas wie eine Panikattacke hatte, durch gewisse Ängste, die getriggert wurden. Ist jetzt so grob beschrieben warscheinlich kaum nachvollziehbar und schwer zu verstehen.

Nichts desto trotz, merke ich, dass er ein wunderwollver Mensch ist und ich ihn mit seiner Tochter gerne an meiner Seite hätte, da man doch auf einer Wellenlänge war. So wie oben geschrieben wurde, dass es nichts gibt, was man da zurück haben will, sehe ich es nicht und auch, dass es "nur" 7 Monate waren, die man sich kannte, schmälern nicht den Wert der Beziehung oder den Wert der Personen, die an der Beziehung beteiligt waren.

Von ihm kam erstmal seit Donnerstag früh nichts mehr. Sonntag kam die frage, ob ich heute (Montag) Zeit habe, damit er mit seiner Tochter vorbei kommen kann zum verabschieden. Darauf antwortete ich nicht. Dann kam heute (Montag) um 13 uhr die Nachricht, dass mir die Tochter einen Brief geschrieben habe, den sie gleich in meinen Briefkasten werfen wollen und dass sie mich trotzdem nochmal sehen möchte. Ich solle einen schönen Tag haben. Auch darauf antwortete ich nicht. 10 Minuten später hieß es, das sie hier waren, aber L. mir den Brief persönlich geben möchte.

Das Komische an der Situation ist, dass ich zu hause auf dem Balkon saß. Ich habe weder jemanden gesehen, noch jemanden gehört. Wenn sie doch schon hier waren und sie mich unbedingt sehen wollte, wieso klingelt man dann nicht einfach? Oder wieso sagt er ihr nicht, dass es aber jetzt eben nur über den Briefkasten geht und man sich ja späternochmal sehen kann eventuell.

Es macht auf mich den Eindruck, dass er seine Tochter vorschiebt, weil er sich nicht traut zuzugeben, dass ER mich eigentlich sehen will oder reden will. Er weiß, dass die Tochter mein "Schwachpunkt" ist und ich sie nicht ablehnen würde und denkt, mich darüber iwie zu einer Reaktion zu kriegen. Und ich glaube, dass es für ihn einfach komisch ist, dass er seit Donnerstag früh gar nichts mehr von mir gehört hat, wo ich doch immer diejenige war, die ihn gebeten hat zu bleiben/nicht zu gehen/zurück zu kommen. Vielleicht merkt er doch, dass ihm was fehlt. über alles andere, dass er sich vlt eingeengt gefühlt hat, wir zu sehr festgefahren in unseren tagesabläufen waren. Wir uns beide gegenseitig mehr Frairaum geben müssten und so. Darüber kann man ja reden...

Ich reagiere jetzt erstmal weiterhin auf nichts, sollte da noch was kommen, da ich die Zeit wirklich für mich sellbst brauche und aufgrund vom urlaub auch mit freunden verabredet bin. Dann kann ich immer noch überlegen, ihm den Brief zu geben und was er dann daraus macht, wird man sehen....

Was meint ihr?

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29. Juni um 22:14
In Antwort auf sophos75

Ich vermute mal, dass er aus der Szene auf der Party mehr über Deine Persönlichkeit abgeleitet hat und ihn dass so lange beschäftigt hat.
Es ist halt sehr bedauerlich, dass er es zumindest nach Deiner Wahrnehmung nicht geschafft hat, ihm wichtige Dinge mit Dir zu besprechen. Ob das mit den Streits zu tun hatte dass Euch einfach eine konstruktive Streitkultur fehlte oder ob es einfach an seiner Art lag, schwer zu sagen.
Ich frage mich, warum kann man nicht einfach im Falle einer Krise den Partner um eine Auszeit bitten, man Abstand und Zeit zum Nachdenken, trifft sich ggf. auch mal zum Austausch und nach vier Wochen kann man dann bewerten wie sich die Beziehung mit Abstand darstellt. So hat er sich endgültig getrennt und dann nahm es bei Euch ganz schön Fahrt auf. Vielleicht hatte er gehofft dass Du kämpfst oder ihn umstimmst. Du hattest es aber sehr eilig, seine Spuren aus Deinem Leben zu tilgen. Das kam bei ihm so rüber als ob Du voll in der Trennung ständest und ihn los werden wolltest.
Wie weit aber das Kind in den Brunnen gefallen ist ist schwer zu beantworten.
Warum schickst Du ihm den Brief nicht einfach, mehr als ein Nein hast Du nicht zu befürchten

hallo. Vielen lieben Dank für deine Antwort. Du hast mir viele Denkanstöße gegeben. mittlerweile stelle ich mir die Frage auch: "...warum kann man nicht einfach im Falle einer Krise den Partner um eine Auszeit bitten, man Abstand und Zeit zum Nachdenken, trifft sich ggf. auch mal zum Austausch und nach vier Wochen kann man dann bewerten wie sich die Beziehung mit Abstand darstellt." Und du hast Recht, ich habe mit meinem verhalten sehr viel beschleunigt. Aber wieder dieses gehen wollen von ihm. Ich hatte einfach keine Kraft, ihn wieder anzubetteln zu bleiben und auch nicht gewollt, dass ich mich damit wieder so klein mache. Um vernünftig zu reden, ging einfach alles viel zu schnell. Vielleicht habe ich die Möglichkeit, dies mit ihm nachzuholen. Wie ich schon geschrieben habe, warte ich mit dem Brief noch ein bisschen ab. Ich muss noch über einiges nachdenken und mir im Klaren über manche Sachen sein. Wenn ich bereit bin, werde ich ihm den Brief auf jeden Fall geben. Ich hab nichts zu verlieren...

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