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Hat das so eine zukunft?

16. Dezember 2007 um 9:39 Letzte Antwort: 16. Dezember 2007 um 12:17

bin mit meienm freund seit bald vier jahren zusammen. wir leben auch seit n paar jahren zusammen und eigentlich läuft auch alles gut. er liebt mich und er sagt mir das auch immer wieder. er hilft mir schon ab und an im haushalt, wenn ich ihn um etwas bitte, dann kümmert er sich auch darum. er ist auch immer da wenn es mir schlecht geht, ist ehrlich und man kann ihm vertrauen. er würde mich auch niemals betrügen, das weiß ich, dazu ist er einfach eine zu treue seele, als dass er mir jemals weh tun könnte. und er will auch mein bestes, das weiß ich.
nur ist es so, dass ich jetzt 23 jahre alt bin und endlich, nach hartem kämpfen meine ausbildung fast beendet habe. darauf bin ich auch sehr stolz, denn mein weg bis dahin war nicht immer einfach.
und ich halte eine ausbildung auch für sehr wichtig in der heutigen zeit.
mein freund ist auch stolz darauf, dass ich das endlich geschafft habe und sagt mir das auch.
ich möchte später auch eine familie haben, am liebsten mit ihm, weil ich ihn ja liebe und das eigentlich die krönung ein jeder beziehung ist. nur meint er, dass eine frau daheim bei den kindern sein soll. ich weiß um seine einstllung, das wusste ich schon von anfang an. er ist da eher traditionell. er ist nicht einer der männer, die für haushaltsteilung sind, das meiste mache ich. klar, wenn ich ihn um etwas bitte, wie betten machen oder einkaufen gehen, das macht er schon, er legt nicht die füße aufn tisch und sagt "weib, das ist dein gebiet"...er hätte auch später nichts dagegen wenn ich arbeiten ginge, sofern ich halt haushalt, kinder, und arbeit unter einen hut bekäme und nichts darunter leiden würde.
das finde ich eigentlich ganz ok, bloß, was mich erschüttert ist seine aussage, dass er wenn wir ne tochter hätte, enttäuscht von ihr wäre, wenn sie später nach der schule eine ausbildung machen wollen würde. das kann ich einfach nicht versthen. bei einem jungen wäre das was anderes, der dürfe dann eine ausbildung machen, schließlich muss der ja dann eine familie ernähren können. aber ich will einfach nicht sofern ich eine tochter bekäme, dass sie nicht auf eigenen beinen stehen könnte, mein freund meint, dass man auch ohne ausbildung gut bezahlte jobs bekäme. also hätte er nichts einzuwenden wenn seine tochter später irgendwo arbeitet, bloß halt keine ausbildung macht. ich denke dass doch jeder elternteil stolz auf sein kind ist, wenn dieses eine abgeschlossene berufsausbildung macht. ich sehe es doch an seiner mutter und seinem stiefvater, beide arbeitn hart, aber beide haben auch keine ausbildung. sein stiefvater ist lkw-fahrer, was ja nichts schleches ist und er kann damit seine familie auch ernähren. bloß gab es auch mal zeiten, wo er nichts gefunden hatte und über mehrere jahre hinweg arbetislos war. und je älter man wird ohne ausbildung desto schwerer ist es doch einen job zu finden, oder etwa nicht. ich möchte einfach nicht kinder in die welt setzten die später unselbstständig sind und sich nicht ernähren können, weil sie ohne ausbildung keinen job finden. und ich möchte auch keine mädchen in die welt setzen die früh heiraten und als gebährmaschinen fungieren sollen. so empfinde ich das eben.
ich glaube auch an ewige liebe, dass man über 60 jahre mit ein und demselben menschen zusammen sein kann und das auch in der heutigen zeit. und ich habe auch nichts dagegen dass ich das meiste im haushalt mache, aber ich will nicht mit 50 sagen muüssen, dass meine kinder noch daheim wohen bei mir mit 25 oder über 30 jahren.
mein freund ist halber italiener, wobei ich aber sagen muss, dass eine mutter (vollblutitalienerin) eher sehr modern ist. sie mag selbst keine italiener, verabscheut selbst das bild frau hinterm herd, mann geht arbeiten, ist sehr selbstständig und vertritt ihre meinung, war auch alleinerziehend, bevor sie seinen stiefater kennenlernte. also das ganze gegenteil dieses traditionellen weltbildes. auch seins tiefvater ist da anders. er hilft im haushalt, kocht für die kinder, wenn seine frau noch überstunden machen muss etc...
ich weiß ja nicht wie das ist, aber kann der vater seiner tochter verbieten eine ausbildung zu machen?
und hat das alles so eine zukunft?
was ich halt meine ist, mein freund arbeitet momentan für eine zeitarbeitsfirma und verdient gerade mal ca. 900 euro im monat. davon kann man keine familie ernähren. und von hartz 4 will ich ned leben, da kommt man irre schwer wiwder raus, außerdm will ich meinen kidner später auch was bieten können. und ich finde halt für ne traditionelle rollenverteilung muss der mann schon mindestens 2.000 euro netto im monat verdienen, sonst geht das nicht. meiner meinung nach. wenn ich übernommen werde, würde ich eh mehr verdienen als mein freund.
hat das so eine zukunft oder was meint ihr dazu?

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16. Dezember 2007 um 10:12

Aus meiner Sicht
würde das nicht funktionieren, da ich an dem Punkt, wo du nur zu Hause bleiben darfst, schon aufgehört habe, den Text zu lesen. Dieser Mann erwartet also, daß er völlig im Mittelpunkt des Interesses steht und dann dürfte eine Tochter auch keine Ausbildung machen? Schon merkwürdig. Es gibt auch Frauen, die haben berufliche Pläne und Ideen und wollen sie umsetzen und davon hält mich kein Mann ab. Lebensträume gibt man nicht auf.

Den letzten Abschnitt habe ich dann doch wieder gelsen, weil ich gerade gesehen habe, wieviel er verdient. Wie will er das bitte anstellen?
Realitätsverlust?

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16. Dezember 2007 um 11:50
In Antwort auf cammie_12764137

Aus meiner Sicht
würde das nicht funktionieren, da ich an dem Punkt, wo du nur zu Hause bleiben darfst, schon aufgehört habe, den Text zu lesen. Dieser Mann erwartet also, daß er völlig im Mittelpunkt des Interesses steht und dann dürfte eine Tochter auch keine Ausbildung machen? Schon merkwürdig. Es gibt auch Frauen, die haben berufliche Pläne und Ideen und wollen sie umsetzen und davon hält mich kein Mann ab. Lebensträume gibt man nicht auf.

Den letzten Abschnitt habe ich dann doch wieder gelsen, weil ich gerade gesehen habe, wieviel er verdient. Wie will er das bitte anstellen?
Realitätsverlust?

Das weiß ich auch nicht
ich denke einfach das ein mann ein gewisses einkommen haben sollte, damit sowas funktioniert. wenn man das mal ernst nimmt und der mann die rolle des ernährers übernimmt. außerdem hat er dann auch noch so gemeint, dass er wenn ich genug für uns beide verdienen würde gerne noch eine ausbildung machen oder studieren möchte. er hat eine ausbildung als einzelhandelskaufmann gemacht und wurde nicht übernommen und hat dann auch nichrs in dem bereich gefunden, deshalb arbeitet er auch als telefonist. er sagte, dass er natürlich weiß, dass er so keine familie ernähren kann, aber andererseits sagt er dann ach wieder, wenn ich 30 bin, dann wird das mit ner schwangerschaft kritisch. was ich nun nicht so finde, mit 40 ist das vll kritisch, aber mit 30 doch nicht.
natürlich habe ich auch meine beruflichen zukunftsträume. am liebsten will ich ja beides, eine familie und dennoch arbeiten. ich weiß, dass das ned einfach ist, aber es wäre machbar, wenn beide partner zusammen arbeiten würden. ich hatte es noch nie leicht meine träume zu verwirklichen. das mit der ausbildung beispeilsweise. habe nun dreifach verkürzt um endlich einen beruf in der tasche zu haben, und dann auch noch meinen traumberuf. habe aber insgesamt drei anläufe gebruacht, damit mal nicht irgendwelche lebesumstände dazwischen kamen um mir das madig zu machen und mir das leben zu erschweren. und ich frage mich einfach warum das so schwer sein muss, wenn man keine karrieregeile tussi ist, aber dennoch seine verwirklichung und selbstbestädigung im job finden, aber dennoch so geliebt werden möchte wie man ist und eine familie gründen möchte. ich sage ja nicht, dass ich jetzt gleich schon kinder will. meine vorstellung wäre noch ein paar jahre arbeiten um mehr erfahrung zusaammeln mir etwas aufzubauen und dann mit ende 20 vll das erste kind.
er meint, dass er hofft dass sich meine einstellung irgendwann ändert und ich auf meinen job scheiße. ich meine, ich will später im alter auch nicht zu den menschen gehören, die nur eine karriere aufweisen können und nie eine familie gegründt haben oder ihren kindern etwas fürs leben mitgegeben haben. denn nach dem tod fragt auch niemand nach was man für einen job hatte und welche erfolge oder position man dort ausgeführt hat. ich möchte schon eine familie, aber auch etwas zum einkomen beisteuern und auch um mein wissen und meine fähigkeiten anerkannt werden. ich habe es bei meiner mutter gesehen, sie war heimchen am herd. als mein vater sie als ich ausgezogen war verlassen hatte, hatte sie nichts. sie hatte zwar eine ausbildung gemacht und zwei jahre gearbeitet, aber dann war sie 20 jahre lang hausfrau und mutter. und heute steht sie ohne was da.
und ich will weder in meiner zukunft noch in der meiner tochter sowas haben. wenn man sich aus freien stücken dazu entscheidet ok, aber nicht weil der vater nicht will, dass die tochter keine ausbildung macht. sowas wünsche ich meinem kind nicht.
vor zwei jahren wollte mein freund dass ich mich zwischen ihm und meiner ausbildung entscheide. ich habe mich dann für meine ausbildung entschieden und er ist dennoch bei mir geblieben. ich weiß also nicht inwieweit ich seine aussage ernst nehmen kann.
ich fand das damals schon ein starkes stück. ich meine ich zwinge ihn ja auch nicht sich zwischen schach (er spielt seit 10 jahren schach und das ist seine passion) und mir zu entscheiden. und er zwang mich mich zwischen design und ihm zu entscheiden. ich meine design ist mein leben, ich kann nichts dagegen machen genauso wie für ihn sein schach. und ich akzeptiere das wieso kann er das nicht?!

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16. Dezember 2007 um 11:56

Vollkommen...
irrsinnig diese Einstellung deines Freundes. Da haben die Frauen jahrhunderte lang für grkämpft, dass Frauen eine Ausbildung bekommen. Und das soll jetzt einfach unter den Tisch fallen? Nee!

Es mag ja sein, er liebt dich ohne Ende, doch akzeptiert er dich nicht so wie du bist und sein willst. Da würd ich mich fragen was für eine Liebe das ist, die mich in ein "zu- Hause-bleib-Korsett" einzwängt. Immerhin dürfen Frauen in der BRD seit 1956 selbst bestimmen ob sie arbeiten oder nicht. Bis dahin hatten Ehemänner das Recht der Ehefrau das arbeiten gehen zu verbieten.
Also zurück in den Urwald ihr Weiber?

Mir scheint es so zu sein, dass dein Freund futterneidisch ist. Er der große Mann und du die kleine Frau. Gib acht, sonst nimmt er dir deine Eigenständigkeit und die braucht Frau heute.

Was die Ausbildung einer zukünftigen Tochter angeht, wie stellt er sich das vor? Sie wird dann von ihm als Dienstmädchen "ausgebildet" oder wie.

Der Punkt einer Ausbildung für die Kinder ist heute so wichtig und ich würd mit seiner Einststellung nicht wirklich gut leben können. Da wäre stets ein unangenehmes Empfinden in mir. so als würde ich meine Tochter im Stich lassen.
LG

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16. Dezember 2007 um 12:15
In Antwort auf adhle_12915938

Das weiß ich auch nicht
ich denke einfach das ein mann ein gewisses einkommen haben sollte, damit sowas funktioniert. wenn man das mal ernst nimmt und der mann die rolle des ernährers übernimmt. außerdem hat er dann auch noch so gemeint, dass er wenn ich genug für uns beide verdienen würde gerne noch eine ausbildung machen oder studieren möchte. er hat eine ausbildung als einzelhandelskaufmann gemacht und wurde nicht übernommen und hat dann auch nichrs in dem bereich gefunden, deshalb arbeitet er auch als telefonist. er sagte, dass er natürlich weiß, dass er so keine familie ernähren kann, aber andererseits sagt er dann ach wieder, wenn ich 30 bin, dann wird das mit ner schwangerschaft kritisch. was ich nun nicht so finde, mit 40 ist das vll kritisch, aber mit 30 doch nicht.
natürlich habe ich auch meine beruflichen zukunftsträume. am liebsten will ich ja beides, eine familie und dennoch arbeiten. ich weiß, dass das ned einfach ist, aber es wäre machbar, wenn beide partner zusammen arbeiten würden. ich hatte es noch nie leicht meine träume zu verwirklichen. das mit der ausbildung beispeilsweise. habe nun dreifach verkürzt um endlich einen beruf in der tasche zu haben, und dann auch noch meinen traumberuf. habe aber insgesamt drei anläufe gebruacht, damit mal nicht irgendwelche lebesumstände dazwischen kamen um mir das madig zu machen und mir das leben zu erschweren. und ich frage mich einfach warum das so schwer sein muss, wenn man keine karrieregeile tussi ist, aber dennoch seine verwirklichung und selbstbestädigung im job finden, aber dennoch so geliebt werden möchte wie man ist und eine familie gründen möchte. ich sage ja nicht, dass ich jetzt gleich schon kinder will. meine vorstellung wäre noch ein paar jahre arbeiten um mehr erfahrung zusaammeln mir etwas aufzubauen und dann mit ende 20 vll das erste kind.
er meint, dass er hofft dass sich meine einstellung irgendwann ändert und ich auf meinen job scheiße. ich meine, ich will später im alter auch nicht zu den menschen gehören, die nur eine karriere aufweisen können und nie eine familie gegründt haben oder ihren kindern etwas fürs leben mitgegeben haben. denn nach dem tod fragt auch niemand nach was man für einen job hatte und welche erfolge oder position man dort ausgeführt hat. ich möchte schon eine familie, aber auch etwas zum einkomen beisteuern und auch um mein wissen und meine fähigkeiten anerkannt werden. ich habe es bei meiner mutter gesehen, sie war heimchen am herd. als mein vater sie als ich ausgezogen war verlassen hatte, hatte sie nichts. sie hatte zwar eine ausbildung gemacht und zwei jahre gearbeitet, aber dann war sie 20 jahre lang hausfrau und mutter. und heute steht sie ohne was da.
und ich will weder in meiner zukunft noch in der meiner tochter sowas haben. wenn man sich aus freien stücken dazu entscheidet ok, aber nicht weil der vater nicht will, dass die tochter keine ausbildung macht. sowas wünsche ich meinem kind nicht.
vor zwei jahren wollte mein freund dass ich mich zwischen ihm und meiner ausbildung entscheide. ich habe mich dann für meine ausbildung entschieden und er ist dennoch bei mir geblieben. ich weiß also nicht inwieweit ich seine aussage ernst nehmen kann.
ich fand das damals schon ein starkes stück. ich meine ich zwinge ihn ja auch nicht sich zwischen schach (er spielt seit 10 jahren schach und das ist seine passion) und mir zu entscheiden. und er zwang mich mich zwischen design und ihm zu entscheiden. ich meine design ist mein leben, ich kann nichts dagegen machen genauso wie für ihn sein schach. und ich akzeptiere das wieso kann er das nicht?!

Also...
entschuldige bitte, aber der Mann hat ja wohl einen mittelschweren Knall. Seine Ansprüche regen mich schon beim lesen auf.

Also, du sollst genug für eine Ausbildung für ihn arbeiten verdienen. Doch er hat das sagen, was die Ausbildung der späteren Kinder angeht. Ich find das ziemlich schräg, er darf ausbildung bekommen, doch eine Tochter nicht. Und das. wo er von einer Frau , also auch Tochter, lebt. Wo bleibt denn da die Logik?

Mittlerweile bekommen Frauen bis 50 ganz regulär Kinder. Und zusammen arbeiten will er ja nun wohl nicht. Er will Ausbildung von dir finanziert bekommen und das Mädchen keine Ausbildung bekommen. Einzige Ausnahme bist du, sonst könntest du ihn ja nicht finanzieren.

Mal wirklich, der Mann ist nicht ganz bei sich und außerdem realitätsfremd. Wie kannst du auf deinen Job sch... wenn er von diesem Geld eine Ausbildung machen will? Er soll erstmal nachdenken bevor er den Mund aufmacht.

Ja, du hast recht! Und NEIN, lass dich von niemand zu etwas zwingen. Wenn Design dein Leben ist, dann lebe es! Und natürlich kann er sein Schach soweit eingrenzen, dass es für alle Beteiligten ok ist. Er hat es jedoch nicht nötig, da du ihm den Raum dafür gibst. Den Raum, den du für dich brauchst, füllt er mit seinem Hobby aus.

Fazit: Bevor du dich die nächsten Jahre weiter herumquälst, gehe in dich und guck was DU willst. Für dich und deine Kinder, für dich und deine Arbeit, für dich und einen wirklichen Partner (denn ein solcher ist er nicht).
LG

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16. Dezember 2007 um 12:17
In Antwort auf adhle_12915938

Das weiß ich auch nicht
ich denke einfach das ein mann ein gewisses einkommen haben sollte, damit sowas funktioniert. wenn man das mal ernst nimmt und der mann die rolle des ernährers übernimmt. außerdem hat er dann auch noch so gemeint, dass er wenn ich genug für uns beide verdienen würde gerne noch eine ausbildung machen oder studieren möchte. er hat eine ausbildung als einzelhandelskaufmann gemacht und wurde nicht übernommen und hat dann auch nichrs in dem bereich gefunden, deshalb arbeitet er auch als telefonist. er sagte, dass er natürlich weiß, dass er so keine familie ernähren kann, aber andererseits sagt er dann ach wieder, wenn ich 30 bin, dann wird das mit ner schwangerschaft kritisch. was ich nun nicht so finde, mit 40 ist das vll kritisch, aber mit 30 doch nicht.
natürlich habe ich auch meine beruflichen zukunftsträume. am liebsten will ich ja beides, eine familie und dennoch arbeiten. ich weiß, dass das ned einfach ist, aber es wäre machbar, wenn beide partner zusammen arbeiten würden. ich hatte es noch nie leicht meine träume zu verwirklichen. das mit der ausbildung beispeilsweise. habe nun dreifach verkürzt um endlich einen beruf in der tasche zu haben, und dann auch noch meinen traumberuf. habe aber insgesamt drei anläufe gebruacht, damit mal nicht irgendwelche lebesumstände dazwischen kamen um mir das madig zu machen und mir das leben zu erschweren. und ich frage mich einfach warum das so schwer sein muss, wenn man keine karrieregeile tussi ist, aber dennoch seine verwirklichung und selbstbestädigung im job finden, aber dennoch so geliebt werden möchte wie man ist und eine familie gründen möchte. ich sage ja nicht, dass ich jetzt gleich schon kinder will. meine vorstellung wäre noch ein paar jahre arbeiten um mehr erfahrung zusaammeln mir etwas aufzubauen und dann mit ende 20 vll das erste kind.
er meint, dass er hofft dass sich meine einstellung irgendwann ändert und ich auf meinen job scheiße. ich meine, ich will später im alter auch nicht zu den menschen gehören, die nur eine karriere aufweisen können und nie eine familie gegründt haben oder ihren kindern etwas fürs leben mitgegeben haben. denn nach dem tod fragt auch niemand nach was man für einen job hatte und welche erfolge oder position man dort ausgeführt hat. ich möchte schon eine familie, aber auch etwas zum einkomen beisteuern und auch um mein wissen und meine fähigkeiten anerkannt werden. ich habe es bei meiner mutter gesehen, sie war heimchen am herd. als mein vater sie als ich ausgezogen war verlassen hatte, hatte sie nichts. sie hatte zwar eine ausbildung gemacht und zwei jahre gearbeitet, aber dann war sie 20 jahre lang hausfrau und mutter. und heute steht sie ohne was da.
und ich will weder in meiner zukunft noch in der meiner tochter sowas haben. wenn man sich aus freien stücken dazu entscheidet ok, aber nicht weil der vater nicht will, dass die tochter keine ausbildung macht. sowas wünsche ich meinem kind nicht.
vor zwei jahren wollte mein freund dass ich mich zwischen ihm und meiner ausbildung entscheide. ich habe mich dann für meine ausbildung entschieden und er ist dennoch bei mir geblieben. ich weiß also nicht inwieweit ich seine aussage ernst nehmen kann.
ich fand das damals schon ein starkes stück. ich meine ich zwinge ihn ja auch nicht sich zwischen schach (er spielt seit 10 jahren schach und das ist seine passion) und mir zu entscheiden. und er zwang mich mich zwischen design und ihm zu entscheiden. ich meine design ist mein leben, ich kann nichts dagegen machen genauso wie für ihn sein schach. und ich akzeptiere das wieso kann er das nicht?!

Hier werden
ungelegte Eier ausgebrütet. Denkst du nicht, daß, solltest du überhaupt irgendwann mal ne Tochter bekommen, diese in ca 20 Jahren ihren Vater schon sagt, was sie will und was nicht ???

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