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Harte Männer die nie schwach sein dürfen

6. April 2010 um 21:21 Letzte Antwort: 8. April 2010 um 14:43

Ich bin sehr glücklich mit meinem Freund er ist ein wunderbarer Mann aber wir haben trotzdem ein Problem: Und zwar meint er immer, dass er den harten Mann spielen muss, den Beschützer und das er selber nie schwach sein darf. Manchmal nervt mich das, vor allem dann wenn ich den Unterschied merke wie er zu mir ist wenn wir alleine sind und wenn auf einmal andere dabei sind. Manchmal verletzt es mich auch wenn er Sachen mir nicht erzählt, so tut als wenn alles gut ist obwohl ich weiß das ihn etwas beschäftigt. Ich möchte auch mal für ihn da sein und ihn unterstützen nicht immer nur andersrum.

Habt ihr Ratschläge für mich?

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7. April 2010 um 9:47


Ja da hast du schon Recht, ich hab mich in ihn verliebt weil er so ist wie er ist und wäre er anders hätte ich mich eventuell nicht in ihn verliebt. Ändern möchte ich ihn ja auch nicht, sondern nur, dass er lernt, dass er nicht immer für alles alleine die Verantwortung übernehmen muss nur weil er ein Mann ist und das wenn er Probleme hat, dass er dann auch zu mir kommen kann. Genauso wie ich immer zu ihm kommen kann.

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7. April 2010 um 21:16

Zum Beispiel:
Er kommt nach Hause und es ist offensichtlich das etwas nicht stimmt. Aber er spricht da einfach nicht drüber. Ich habe es erst sehr selten erlebt, dass er mal zu mir gekommen ist damit und mir davon erzählt hat, dass er mich um Hilfe gebeten hat kam so gut wie nie vor. Ich weiß nicht ob man das verstehen kann, aber mich macht das irgendwie fertig und es verletzt mich manchmal auch.

Nur mal ein Beispiel.

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7. April 2010 um 21:38

Hallo Kirsche
solche Männer wirst du niemal ändern können!
wenn du damit nicht zurehct kommst solltest du über eine Trennung nachdenken!
Alles Gute

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8. April 2010 um 0:14
In Antwort auf an0N_1287531399z

Zum Beispiel:
Er kommt nach Hause und es ist offensichtlich das etwas nicht stimmt. Aber er spricht da einfach nicht drüber. Ich habe es erst sehr selten erlebt, dass er mal zu mir gekommen ist damit und mir davon erzählt hat, dass er mich um Hilfe gebeten hat kam so gut wie nie vor. Ich weiß nicht ob man das verstehen kann, aber mich macht das irgendwie fertig und es verletzt mich manchmal auch.

Nur mal ein Beispiel.

...
Ich frage mich da halt, wie du dir vorstellst, ihm zu helfen, wenn er z.B. in der Arbeit ein Problem hat oder ihm sonst was auf die Nerven geht oder er einfach nur nen schlechten Tag hatte.
Ich frag niemanden um Hilfe, bei dem ich weiß, dass er mir zu diesem Thema eh nicht helfen kann.

Da hilft es sicher mehr, wenn du ihn einfach dabei unterstützt, sich abzulenken, anstatt dir Gedanken zu machen - wie gesagt, in den meisten Fällen kannst du gar nicht helfen.

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8. April 2010 um 12:26
In Antwort auf esterya1

...
Ich frage mich da halt, wie du dir vorstellst, ihm zu helfen, wenn er z.B. in der Arbeit ein Problem hat oder ihm sonst was auf die Nerven geht oder er einfach nur nen schlechten Tag hatte.
Ich frag niemanden um Hilfe, bei dem ich weiß, dass er mir zu diesem Thema eh nicht helfen kann.

Da hilft es sicher mehr, wenn du ihn einfach dabei unterstützt, sich abzulenken, anstatt dir Gedanken zu machen - wie gesagt, in den meisten Fällen kannst du gar nicht helfen.

Ja das stimmt auch
aber wenn ich beispielsweise etwas habe was mich bedrückt kann ich immer zu ihm kommen. Und natürlich die meisten Dinge/Probleme muss man selber wieder richtig rücken aber mir hilft es trotzdem wenn er mir zuhört und ich merke ich bekomme seine Unterstützung.
Ich will nur nicht das es so einseitig ist verstehst du, und es ist ja im Allgemeinen mit ihm so. Aber villeicht muss ich einfach nur verstehen, dass er anders mit manchen Dingen umgeht. Ich habe nur manchmal daran gezweifelt, ob ich etwas falsch mache oder ob er kein Vertrauen zu mir hat. Hab ihn dann auch mal darauf angesprochen, aber er meinte, dass ich ihm mit meiner Anwesenheit schon genug helfen würde und er einfach kein Bedürfnis dazu hat darüber zu reden. Ja doch villeicht muss ich verstehen, dass es nichts mit mir zu tun hat, wenn er die Dinge lieber mit sich selber ausmacht. Aber das ist wirklich schwer für mich, weil ich immer denke, reden hilft doch eigentlich und danach fühlt man sich sowieso immer besser.

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8. April 2010 um 12:41
In Antwort auf an0N_1287531399z

Ja das stimmt auch
aber wenn ich beispielsweise etwas habe was mich bedrückt kann ich immer zu ihm kommen. Und natürlich die meisten Dinge/Probleme muss man selber wieder richtig rücken aber mir hilft es trotzdem wenn er mir zuhört und ich merke ich bekomme seine Unterstützung.
Ich will nur nicht das es so einseitig ist verstehst du, und es ist ja im Allgemeinen mit ihm so. Aber villeicht muss ich einfach nur verstehen, dass er anders mit manchen Dingen umgeht. Ich habe nur manchmal daran gezweifelt, ob ich etwas falsch mache oder ob er kein Vertrauen zu mir hat. Hab ihn dann auch mal darauf angesprochen, aber er meinte, dass ich ihm mit meiner Anwesenheit schon genug helfen würde und er einfach kein Bedürfnis dazu hat darüber zu reden. Ja doch villeicht muss ich verstehen, dass es nichts mit mir zu tun hat, wenn er die Dinge lieber mit sich selber ausmacht. Aber das ist wirklich schwer für mich, weil ich immer denke, reden hilft doch eigentlich und danach fühlt man sich sowieso immer besser.

...
Um mal allgemein zu sprechen:
Geh da nicht von dir selbst aus. Frauen reden gerne über ihre Probleme, Männer nicht.
Dir mag es helfen, zu reden... aber bei ihm ist es offenbar nicht so, sonst würde er es wohl tun.

Ich denke, du darfst nicht von ihm erwarten, dass er wie eine Frau handelt... wie hieß dieses Buch nochmal, wo das so schön beschrieben wurde... "Männer sind anders... Frauen auch" glaub ich. Oder es war "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus".

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8. April 2010 um 12:50
In Antwort auf esterya1

...
Um mal allgemein zu sprechen:
Geh da nicht von dir selbst aus. Frauen reden gerne über ihre Probleme, Männer nicht.
Dir mag es helfen, zu reden... aber bei ihm ist es offenbar nicht so, sonst würde er es wohl tun.

Ich denke, du darfst nicht von ihm erwarten, dass er wie eine Frau handelt... wie hieß dieses Buch nochmal, wo das so schön beschrieben wurde... "Männer sind anders... Frauen auch" glaub ich. Oder es war "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus".


Ich kenne auch Männer die genauso über ihre Probleme reden wie ich es tue. Andererseits kann es natürlich auch gut sein, wenn er auf einmal anders wäre dass er mir dann nicht mehr gefallen würde wie oben angesprochen. Aber so wie es jetzt ist stresst es mich auch manchmal. Das ist doch wirklich verworren. Und er ist ja allgemein so, dass er über völlig absurde Dinge meint das wäre eine Schwäche und das dürfte er sich nicht leisten. Wie lernt man denn Akzeptanz? Ich sage schon oft nichts in solchen Momenten, aber in meinem Kopf denke ich mir trotzdem meinen Teil. Wie ich das ausstellen kann weiß ich auch nicht.

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8. April 2010 um 13:11

???
und was hat das mit mir zu tun?

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8. April 2010 um 13:30
In Antwort auf an0N_1287531399z


Ich kenne auch Männer die genauso über ihre Probleme reden wie ich es tue. Andererseits kann es natürlich auch gut sein, wenn er auf einmal anders wäre dass er mir dann nicht mehr gefallen würde wie oben angesprochen. Aber so wie es jetzt ist stresst es mich auch manchmal. Das ist doch wirklich verworren. Und er ist ja allgemein so, dass er über völlig absurde Dinge meint das wäre eine Schwäche und das dürfte er sich nicht leisten. Wie lernt man denn Akzeptanz? Ich sage schon oft nichts in solchen Momenten, aber in meinem Kopf denke ich mir trotzdem meinen Teil. Wie ich das ausstellen kann weiß ich auch nicht.

...
Ja klar gibt es welche.
Und es gibt Frauen, die es nicht tun .. ich zB. denke auch lieber selber nach, anstatt andere zuzulabern - weil ich einfach weiß dass es am Problem selbst nichts ändert.

Aber dann gibt es eben doch solche, die genau ins Schema passen... wie dein Freund eben ^^

Obwohl mir der Gedanke, man dürfte sich keine einzige Schwäche leisten, schon etwas zwanghaft erscheint...

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8. April 2010 um 13:43
In Antwort auf esterya1

...
Ja klar gibt es welche.
Und es gibt Frauen, die es nicht tun .. ich zB. denke auch lieber selber nach, anstatt andere zuzulabern - weil ich einfach weiß dass es am Problem selbst nichts ändert.

Aber dann gibt es eben doch solche, die genau ins Schema passen... wie dein Freund eben ^^

Obwohl mir der Gedanke, man dürfte sich keine einzige Schwäche leisten, schon etwas zwanghaft erscheint...

Zwanghaft villeicht nicht unbedingt
aber würde schon sagen das es ein großen Teil seines Denken ausmacht. Schwer einen Menschen zu erklären den der andere nicht kennt. Aber als ich ih das erste Mal gesehen habe war ich erst überhaupt nicht interessiert und dachte nur was für ein Macho, der bildet sich doch sonst was ein. Ich fand ihn nicht unbedingt peinlich so wie ich sonst oft Männer peinlich finde die Macho-allüren an den tag legen aber ich war einfach nicht interessiert. Dann habe ich ihn besser kennen gelernt und gemerkt, dass er doch anders ist als ich dachte und mich dann irgendwann verliebt in ihn. Ich schreibe das nur weil ich versuchen will zu erklären wie er ist. Er trägt mich auf Händen und ich weiß das er alles für mich machen würde. Trotzdem wirkt er glaube ich oft wie ein Macho oder sowas und hat immer Angst als Weichei da zu stehen. Ich glaube er hat so ein genaues Bild wie ein Mann zu sein hat und wer da nicht reinpasst der ist scheiße. Ich glaube so denkt er.

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8. April 2010 um 13:51

Ich bin weit aus jünger
Nein das alles nicht, er hat nur entweder schlechte Laune oder zieht sich für kurze Zeit etwas zurück. Ich finde es nur so schwierig wenn ich ihn frage was los ist und von ihm kommt dann sowas wie dass er nicht darüber reden will oder es egal ist. Meinst du ich sollte ihn einfach gar nicht mehr fragen was los ist, wenn ich das Gefühl habe etwas stimmt nicht? Manchmal ist es auch so, dass er nur einfach so mal einen schlechten Tag hat so wie denke ich jeder Mal, und ich denke dann gleich es ist sonst was, weil er ja einfach nie den Mund aufmacht.
Aber ist es nicht eigentlich so, dass man in einer Beziehung untereinander seine Sorgen teilt? Oder denke ich da falsch.

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8. April 2010 um 14:07

Aber Sohn
ist doch etwas anderes als der eigene Freund oder nicht? Ich meine ich kenne es von meinem Bruder der geht auch nicht zu meiner Mutter wenn er Probleme hat aber ist ansonsten auch nicht wie mein Freund. Das ist doch einfach was anderes. Ja ich will ihn auch gar nicht nerven oder zu etwas zwingen deswegen versuche ich auch schon immer mich zurück zu halten aber in meinem Kopf sind trotzdem die Gedanken. Ich hoffe ich lerne das noch, ich will nicht unsere Beziehung mit sowas unnötigem belasten aber ist schwierig. Und dann versteh ich zum Beispiel auch nicht gut, warum er mir denn immer geduldig zuhört obwohl er doch nichts davon hält über seine Sachen zu reden.

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8. April 2010 um 14:22

Da gabs mal was schönes in BR alpha

kuck dir hiervon mal die ersten paar Minuten an, sehr treffend was das problemlösen angeht. Ich finde schon, dass das in der Vielzahl der Fälle zutrifft, sicher nicht bei allen. Aber dein Menne scheint genau dieser Typus zu sein.

http://www.youtube.com/watch?v=G4YCEa2xwl4&feature=re lated

eventuelle Leerzeichen entfernen.

LG

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8. April 2010 um 14:39
In Antwort auf an0N_1287531399z

Ich bin weit aus jünger
Nein das alles nicht, er hat nur entweder schlechte Laune oder zieht sich für kurze Zeit etwas zurück. Ich finde es nur so schwierig wenn ich ihn frage was los ist und von ihm kommt dann sowas wie dass er nicht darüber reden will oder es egal ist. Meinst du ich sollte ihn einfach gar nicht mehr fragen was los ist, wenn ich das Gefühl habe etwas stimmt nicht? Manchmal ist es auch so, dass er nur einfach so mal einen schlechten Tag hat so wie denke ich jeder Mal, und ich denke dann gleich es ist sonst was, weil er ja einfach nie den Mund aufmacht.
Aber ist es nicht eigentlich so, dass man in einer Beziehung untereinander seine Sorgen teilt? Oder denke ich da falsch.

...
Wieso denkst du, es ist sonst was, wenn er NICHT den Mund aufmacht? Ich denke, solange er das so macht, besteht eben kein Grund, sich zu sorgen.

Mein Freund meint auch: Wenn ihm etwas nicht passt, dann sagt er es schon. (Macht er dann auch) Wieso sollte man auch annehmen, dass es anders wäre?

Schlechte Laune ist für mich auch kein Grund, das breitzutreten - da krieg ich nur noch schlechtere Laune... ich ziehe es da vor, mich abzulenken und irgendwas anderes zu machen.
Darauf rumzureiten macht es in meinen Augen nicht besser - im Gegenteil.

Wenn dein Freund auch dann nicht den Mund aufbekommt, wenn wirklich etwas ist - also etwas, worauf du Einfluss hast... wenn ihn z.B. etwas in der Beziehung stört - dann ist es natürlich falsch (vor allem wenn es sich dann aufstaut und in einem Streit dann rausbricht - und du keine Ahnung davon hattest).

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8. April 2010 um 14:43

...
Klischees kommen halt auch von irgendwoher... aber du hast Recht, man kann das natürlich nicht auf alle Menschen anwenden.
Ich selbst denke auch eher "männlich" in dieser Hinsicht... und natürlich gibt es da sonst auch genug Ausnahmen - aber ihr Freund scheint halt einer zu sein der dieses Klischee voll trifft.

Für mich ist es ein Unterschied, ob man einfach nur nicht jeden Furz breittreten will (und seine Laune dabei noch mehr verschlechtern), oder ob man wirklich unfähig ist, auch in gravierenden Problemsituationen um Hilfe zu bitten, weil man irgendein Idealbild eines Übermenschen, der niemals einen anderen Menschenbraucht, im Kopf hat.

Bin mir bei ihrem Freund da nicht so sicher... mir kommt vor da trifft beides irgendwie zu.

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