Home / Forum / Liebe & Beziehung / Handele ich moralisch verwerflich?was soll ich tun?

Handele ich moralisch verwerflich?was soll ich tun?

15. März 2005 um 20:53

Hallo ihr Lieben!
Ich bin vor kurzen in dieses Forum reingestolpert und lese seitdem sehr interessiert die Beiträge hier. Nun bin ich auch in einer Situation die zu dem Thema Untreue passt und weiß einfach nicht mehr weiter und vor allem weiß ich nicht was ich fühlen kann und darf.

Ich betreibe Leistungssport. Letzen sommer ist ein neuer sportler zum studieren in unsere stadt gezogen und trainiert seidem bei uns. Dadurch verbringen wir sehr viel zeit miteinander,wir haben uns immer besser verstanden und auch sehr viel miteinander unternommen. ich hätte eigentlich nie gedacht, dass unsere beziehung über eine rein platonische hinaus gehen würde, vorallen da er bei sich zu hause eine freundin hat. vielleicht ahnt ihr schon was kommen wird, auf jedenfall sind wir uns in der Vorweihnachtszeit auch körperlich näher gekommen. Zunächst dachte ich das es eine einmalige sache wäre, wir hatten ausgemacht uns wie bruder und schwester zu benehmen und verbrachten wirklich auf freundschafftlicher ebene viel zeit miteinander.
Kurz bevor er ca vor 1,5Monaten in den semsterfeien weder nach hause gefahren ist hat sich das dann wieder geändert. Wir hatten wieder etwas miteinander.Während den ferien ist er noch einmal für eine woche hergekommen um angeblich seine prüfungsergebnisse abzuholen und dann ist es wieder so weit gekommen.
Und seitdem wieß ich einfach nicht mehr was ich fühle oder fühelen darf. Einerseits genieße ich wirklich die nähe zu ihm und ich habe sogar angst dass ich dabei bin mich in ihn zu verlieben(oder shcon in ihn verliebt bin?).
ich fühle mich sehr vertraut und verbunden mit ihm. Anderseits habe ich das gefühl das es dafür keinen wirklichen grund gibt, wir gar nicht zueinander passen und ich ihn gar nicht wirklich kenne. für mich ist er auf keinen fall jemand von dem ich erwartet hätte das er fremd geht, dennoch betrügt er seine freundin mit mir. aber was noch viel schlimmer ist ich kenne mich selber nicht mehr wirklich. Ich bin eigentlich kein mensch der sich schnell verliebt, dennoch denke ich die ganze zeit an ihm. Außderdem habe ich ein wirklich schreckliches gewissen. nicht,wie es eigentlich sein sollte, weil ich einen typen erlaube eine frau zu betrügen(und mich sogar aktiv daran beteilige) sondern weil ich eben deshalb KEIN schlechtes gewissen habe. Was bin ich denn für ein mensch das ich so etwas zulasse? wo ist denn meine solidarität einer anderen frau gegenüber, die mir ja nichts getan hat?. warum fände ich den gedankn unerträglich das er mit ihr zusammen ist, ich habe doch schließlich keinerlei besitzansprüche an ihn.

Natürlich weiß ich das ich eigentlich auf jeden fall mit ihm reden müsste, wenn er wieder da ist. Dass ich ihn einfach fragen müßte wie wir aus seiner sicht zueinander stehn und was für eine beziehung er zu seienr freundin hat. doch ich habe angst. angst, die nähe zu ihm, die ich doch so sehr genieße nicht mehr spüren zu können. denn eigentlich, ganz ehrlich, so nah wir uns auch sind glaube ich nicht das er sich von seiner freundin trennt, nit der er nun2 jahre zusammen ist...aber warum betrügt er sie dann???

uff...das ist aber viel text geworden...ich hoffe es schreckt euch nicht ab, aber mich bewegt das thema, ich muss sehr viel daran denken und meine freunde geben mir auhc keinen wirklich rat...was denkt ihr denn darüber? könnt ihr mir ein paar tips geben und...denkt ihr das ich moralishc sehr verwerflich handele?

Mehr lesen

16. März 2005 um 21:39

Britta
danke für den rat britta...
wahrscheinlich hast du auch recht.
Allerdings habe ich mich eigentlich gar nicht benutzt GEFÜHLT und ich denke wenn ich weiß worauf ich mich einlasse, werde ich nicht wirklich benutzt ich bin ja ein für mich selbst verantwortlicher mensch. Doch seid kurzen beschäfftige ich mich ja so intensiv mit dieser Angelegenheit und es tut irgenwie auch weh.Da ich also anscheinet gefühle entwickelt habe denke, ich das ich mich sozusagen selber benutze, selber quäle, denn er weiß schließlich nichts davon.

Wenn ich mir das so überlege, eigentlich ziemlich krank, sich selbst weh zu tun. Doch ich frage mich ob es nicht bEsser ist ihn wenigstens ein stück weit zu haben, als ihn gar nicht zu haben!?Ich weiß wirklich nicht, was mir auf lange sicht gesehen mehr weh tut

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. März 2005 um 9:48

Lass mal diesen ...
Ballast weg wie Solidarität mit anderen Frauen (wenn ich an der Kasse die letzte Eintrittskarte bekomme, kann ich mir auch schlecht Solidarität mit den hinter mir stehenden leisten) oder moralische Verwerflichkeit. Du musst Deinen Weg finden und dabei helfen Dir die anderen nicht wirklich. Such mal raus, was für Dich und nur für Dich ok oder nicht ok ist. Das muss nicht konform zu irgendwelchen vermeintlich herrschenden Ansichten sein.

Dann überleg Dir, welchen Preis Du bereit bist zu zahlen, welches Risiko Du eingehen möchtest und handele danach. Aber diesen Gedanken, was Du fühlen DARFST, lass mal ganz weg. Der Mensch fühlt eben. Punkt!

Stell Dir einfach die verschiedenen Auswirkungen vor, die es haben könnte, wenn Du offen mit ihm sprichst und entscheide Dich. Ist Deine Angst, ihn ganz zu verlieren, zu groß, wirst Du diesen halbgaren Zustand wohl noch eine ganze Weile ertragen müssen. Bist Du dazu bereit? Besser 50% als gar nix? Oder willst Du doch lieber das komplette Paket?

Du hast Deine Möglichkeiten schon ganz gut skizziert, aber erwarte nicht, dass irgendjemand, der hier liest, Dir sagen kann, wie der Königsweg für Dich aussieht. Es gibt ihn nämlich nicht!

Das ist das Leben und keiner kann Dir sagen, wie es hinter der nächsten Biegung des Flusses aussehen wird, sprich wie Dein Freund reagieren wird, wenn Du ihn offen ansprichst.

LG

Larsen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram