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Habt Ihr nach einer Trennung schon mal an Suizid gedacht?

22. Januar 2009 um 17:27

Habt Ihr bei der Anhäufung der Probleme schon mal an den Freitod gedacht? Wenn ja, was habt Ihr getan, um diese Gedanken loszuwerden damit man diesen Weg letztendlich nicht wählt?

Wenn man z.B. mit dem Job unzufrieden, mit den Eltern verstritten und die noch ziemlich neue und sehr grosse Liebe einen vor die Tür setzt, könnten solche Gedanken durchaus kommen. Und das alles mitten im Leben, also nicht als Jugendlicher. Da ist die Frage durchaus berechtigt, was man nun noch auf dem Planeten soll, außer ziellos durch die Welt zu irren.

Eure Meinungen, Erfahrungen und Gedanken dazu würden mich mal interessieren.

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22. Januar 2009 um 17:45

Nein
an Suizid nicht, ich war eher davon überzeugt, dass ich von ganz alleine sterben würde, weil ich es nicht aushalte.

Auch wenn es in dem Moment sicher kein Trost ist, aber es geht vorbei.

Es kann ja schliesslich nur besser werden, oder? Kopf hoch

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22. Januar 2009 um 17:59
In Antwort auf nickvergeben

Nein
an Suizid nicht, ich war eher davon überzeugt, dass ich von ganz alleine sterben würde, weil ich es nicht aushalte.

Auch wenn es in dem Moment sicher kein Trost ist, aber es geht vorbei.

Es kann ja schliesslich nur besser werden, oder? Kopf hoch

Ja
Naja, es ging nicht darum, ob es vorbei geht. Vorbei ist ja alles irgendwann einmal. Eher darum, dass einer absolut keine Lust mehr hat auf die ständigen Probleme und einfach keine glückliche Zukunft nach seinen Vorstellungen mehr sehen kann. Da wäre es doch eigentlich legitim, die Sache gleich zu beenden um sich weiteren Ärger zu ersparen. Sterben muss man ja sowieso irgendwann einmal. Also warum sollte ein Mensch mit vielen Problemen nicht gleich die Sache beenden? Dagegen wäre doch nichts einzuwenden, denke ich.

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22. Januar 2009 um 18:09

Die Augen bitte nicht verschließen
Einen Job kann man wechseln, zu den Eltern kann man Distanz halten oder sich mit ihnen aussprechen, und einen neuen Partner kann man auch nach einer großen Enttäuschung wieder finden.

Ziellos? Nein, das bist du nicht. Du weißt was du dir wünschst und diese Ziele solltest du weiterhin anstreben.

Ganz liebe Grüße,
Sanlina

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22. Januar 2009 um 18:12
In Antwort auf lenox_12913590

Ja
Naja, es ging nicht darum, ob es vorbei geht. Vorbei ist ja alles irgendwann einmal. Eher darum, dass einer absolut keine Lust mehr hat auf die ständigen Probleme und einfach keine glückliche Zukunft nach seinen Vorstellungen mehr sehen kann. Da wäre es doch eigentlich legitim, die Sache gleich zu beenden um sich weiteren Ärger zu ersparen. Sterben muss man ja sowieso irgendwann einmal. Also warum sollte ein Mensch mit vielen Problemen nicht gleich die Sache beenden? Dagegen wäre doch nichts einzuwenden, denke ich.

Viel...
zu einfach, oder nicht. Außerdem was heißt du stehst mitten im Leben? Wie alt bist du denn?
Man würde damit seinen Eltern sehr weh tun und ist es das was man will? Man sagt wenn dein Kind stirbt dann stirbt di Zukunft. Tu das deinen Eltern nicht an, und kein Problem ist so schlimm das man es nicht lösen kann!

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22. Januar 2009 um 18:14

Das sind keine Suizidgedanken an sich
das ist das klassische Burn-Out-Syndrom..

alles wird zuviel, man ist nicht in der Lage, sein Leben geordnet zu regeln, hängt in der Vergangenheit oder in utopischen Welten.

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22. Januar 2009 um 18:15

Nein habe ich nicht...
Aber ich habe auch erst eine Trennung hinter mir und da habe ich mich selber getrennt. Momentan hab ich ne Beziehungspause,die leider auch auf eine endgültige Trennung hinauslaufen könnte
Es gab schon viele Situationen in meinem Leben,mit denen ich nicht fertig geworden bin. Aber ich versuche mir immer wieder klarzumachen,dass es auch positives gibt. In Trennungsphasen sehen die meisten Menschen die positiven Dinge manchmal garnicht.
Zum Beispiel Freunde,die einem in der Zeit beistehen.

Okay,du schreibst davon,wie es wäre,wenn auch alles andere schief laufen würde. Hoffnung sollte dennoch vorhanden sein, immerhin kann es ja garnicht mehr schlimmer kommen. Suizid ist nie die Lösung aller Probleme,denn damit schafft man Probleme für die Menschen,die dich dann sehr vermissen...

Aber wieso fragst du eigentlich?


Lg,
Melinda

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22. Januar 2009 um 21:03

Habe schon
Bin so zimlich oft in mein Leben auf die sSchnauze gefallen.Habe zwei Selbsmorde hinter mir der erste mit 14,zweite mit 17.Im Moment habe ich rausgefunden das mein Mann mich zum zweiten Mal betrogen hat mit die gleiche Frau.Sage erlich wenn ich nicht meine zwei Kinder hätte werde ich das wieder tun.Aber ich kann meine Sonnenscheine nicht in stich lassen und das ist verdamt schwierig du willst nicht mehr leben aber du muß.

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22. Januar 2009 um 21:17

So kann man es wohl nicht sehen ...
Zum Suizid gehört eine ziemlich grosse Portion Mut. Vom feigen Abgang kann man da wohl kaum sprechen. Wenn jemand keine Lust mehr hat zum Weiterleben, dann muss er doch das Recht haben, dies zu beenden, wenn er es für richtig hält. Und wenn man vierzig Jahre immer alles getan hat, damit die anderen stets zufrieden sind und es einen selbst kein Stück weitergebracht hat, dann muss man doch jetzt mal an sich selbst denken können. Der Verzicht auf den Suizid, weil es anderen schadet, ist ja wieder das Rechtmachen für andere. Da geht es doch auch nicht um eine Schuld, die man jemanden auf's Auge drücken will. Es ist eine Selbstbestimmung und freiheitliche Entscheidung und im vorliegenden Beispiel wohl das erste Mal, dass eine Entscheidung ohne Rücksicht auf andere getroffen wird.

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22. Januar 2009 um 21:40

Aber es geht ja nicht ...
... und "dreckig" oder Selbstmitleid. Es ist eher eine Lustlosigkeit. Natürlich kann man sich dem Leben stellen, das macht ja jeder und auch im oben geschriebenen Beispiel ist dies täglich erneut geschehen. Aber wenn man eben keine Lust mehr hat, sich dem Leben zu stellen, kann man ja für sich entscheiden, dies zu unterlassen und das Leben zu beenden.

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22. Januar 2009 um 21:49

O.O
Also ganz ehrlich ich finde mein Leben einfach zu toll um es einfach so "weg zu werfen" und ich finde jeder sollte sein leben vorher noch einmal überdenken den das leben ist etwas sehr wert volles!!


Gruß

Jagged

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22. Januar 2009 um 22:34



Selbstmord war ein ziemlich großes Thema bei mir. Ich war ziemlich unglücklich (seit Kindheit) und hatte (vielleicht werde ich ja noch welche haben) große Depressionsphasen.
Mittlerweile weiß ich durch den Verlust eines mir wichtigen Menschen (wurde ermordet), dass man das Leben nicht einfach wegwerfen darf, ich verstehe nun was "Tod" ist. Es gibt keine Wiederkehr. Du bist fort und hinterlässt eine Leere in den Menschen, die unfassbar ist. Da ist so viel Trauer, so viel Schmerz und doch denkt man an diesen Menschen so wahnsinnig gerne, und wenn man das tur realisiert man in diesem Leben diesen wundervollen Menschen nie wieder sieht. Und dieser Mensch, mein Onkel hat das Leben geliebt, gelebt! Nie aufgegeben, egal wie hart es war... Er wäre nie freiwillig gegangen! Und dann erscheint es doch schrecklich, wenn es Menschen gibt die wegen Liebeskummer sich umbringen, ihr geschenktes Leben, einfach wegwerfen.
Es gibt für mich Gründe sich umbringen zu wollen, die ich durchaus verstehe, aber aus Liebeskummer nicht! Sorry, dann hat man meiner Meinung nach keine Ahnung von Liebe, oder Liebe einfach nicht verstanden. Wahre Liebe würde nie von einem verlangen sich umzubringen, die wahre Liebe verlässt einen auch nicht, auch nicht nach dem Tod. Wahre Liebe bleibt in die Ewigkeit bestehen. Und dann wirft sich so ein Teenager für eine 2-Wochen-Liebe vor die Gleise... muss ich sowas verstehen?

Das Leben ist nicht gemacht worden um leicht zu sein. Unser Ziel ist das streben nach Selbsterkenntnis, erst wenn wir wissen wer wir sind und was wir sind und was unser Sinn ist, dann kann man behaupten gelebt zu haben.

Fast jedes Problem ist lösbar. Das Leben ist eine Prüfung. Wer die nicht besteht, ist einfach nicht stark genug.

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22. Januar 2009 um 22:48

Mal zur Richtigstellung ....
... es handelt sich hierbei lediglich um eine Disskussion um das genannte Fallbeispiel. Niemand will sich tatsächlich umbringen. Es ist lediglich ein Beispiel, mehr nicht.

Also bitte keine Sorgen machen!, sondern eigene Gedanken oder Erfahrungen schreiben.

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24. Januar 2009 um 16:56

Das Leben geht nach vorn,
nicht nach hinten und es bleibt nicht stehen. Nach der einen Liebe folgt eine neue, und oftmals eine bessere, intensivere. Mehr Optimismus erleichtert vieles im Leben, und so versuche ich Dinge, mit denen ich unzufrieden bin, zu verbessern.

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