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Haben wir noch eine Chanse?

24. Juni 2007 um 16:42

Hallo all,

ich bin neu hier und sehr verzweifelt. Ich weiss nicht was ich noch machen soll. Die Ausgangssituation:

Mein Mann (39)und ich (43) sind seit 16 Jahren ein Paar, seit 10 Jahren verheiratet. Als wir uns kennengelernt hatten, hatte ich einen 10 Jährigen Sohn, eine 1 1/2 Jährige Tochter und war schwanger mit der letzte Tochter, jetzt 16 Jahre alt. Mein Mann hat die Kinder als seine eigene angenommen und erzogen, inkl. Windelnwechseln, nachts aufstehen, trösten, tragen, baden, etc... Auch Kindergarten und Schulzeit hat er miterlebt und aktiv gelebt. Zum leiblichen Vater bestand die ganzen Jahre nur einen sporadischen Kontakt, von ca. 1 bis 2 Mal im Jahr einige Stunden. Für die Kinder ist mein Mann der Papa und sie haben immer Papa zu ihm gesagt.

Unsere Beziehung war von anfang an etwas schwierig. Ich habe ihm geholfen nach Deutschland zu kommen und ihm hier einen Auslandsstudienplatz beschafft. Er hat dann die ersten 4 Jahre studiert, ich habe mit 2 Jobs die 5 köpfige Familie ernährt. Nach seinem Studium habe ich ihn 1996 geheiratet damit er in Deutschland bleiben kann und den Kindern die Trennung von ihrem heissgeliebten Papa erparrt bleibt.

Danach hat er mitgearbeitet und war von 2003-2006 alleiniger Vediener, da ich arbeitslos wurde und keinen neuen Job fand (lieblingsspruch: ich bin eine Parasit, wenn ich mir was kaufen will, soll ich doch arbeiten gehen!). Er hat sich im laufe der Jahre eine gute und erfolgreiche Position erarbeitet. Seit Anfang 2006 habe ich auch wieder eine gute Arbeitsstelle mit gutem Verdienst und finanziell geht es uns gut.

Und jetzt zum eigentlichen Problem:
Mein Mann hatte am Anfang unsere Beziehung, während ich hier für seinen Studienplatz kämpfte, eine andere Beziehung in seinem Land. Das blieb so auch während dem Ersten 1/2 Jahr in DE. Ich weinte, tobbte und war eifersüchtig. Dann hat er es beendet. Unsere Beziehung hatte aber einen kancks. Streit auf Streit folgte, wegen Geldsorgen und Schwierigkeiten. Beschimpfungen und verletzenden Beleidigungen waren an der Tagesordnung. Wir haben uns "zusammengerauft". Meinetseits der Kinder wegen, seinetseits wg. dem Visa.
1995 dann wieder eine andere Frau. Wieder reden, schreien, weinen, tobben, Eifersucht...und das ganze leiden drum-herum. Er bestritt alle. Als ich einen Liebesbrief dieser Frau an meinem Mann in meinem Pullover (!) den er Ihr ausgeliehen hatte fand, wo sie seine körperlichen Vorzüge preiste, schlug er mich zum Ersten Mal. Er sagte auch dass er mich nicht liebe und ich ihn mit Sex geködert hatte. Und viele andere Hässlichkeiten auch. Ich hatte blaue Augen und viele Prellungen. Von den seelischen Verletzungen nicht mehr zu reden.
In den Folgenden Jahren kämpfte ich um unsere Krisen zu bewältigen, Streitereien zu versöhnen, Beziehung zu retten. Psychologische Beratung, alleine, er wollte nicht mitgehen.
Mein Mann ist rücksichtslos, egoistisch, arogant und gemein. Er unternimmt immer alleine etwas am Wochenende, ohne Familie. Er erwartet dass wir mit ihm bei seine Hobbys mitgehen, auch wenn wir kein Interresse daran haben und uns langweilen. Er hat noch nie einen Kompromiss gemacht und sich mal nach unseren Wünschen gerichtet. Jahrelang haben wir das mitgemacht in der Hoffnung dass es irgendwann mal besser wird. Er sagt jetzt auch ganz offen dass er keine lust hat auf seine Interessen zu verzichten kein einziges mal, seine Freizeitaktivitäten sind ihm wichtig und er will sich nicht nach mir richten.
Gestern ist unsere mittlere Tochter nach einem Jahr im Ausland zurückgekommen und heute ist mein Mann alleine an den See gefahren. Pfingsten habe ich mir 1 Tag Urlaub genommen, wir wollten 4 Tage nach Paris fahren. Am abreise Abend hat er mit der 16 Jährige gestritten, sie und micht beschimpft und beleidigt. Dann ist er alleine nach Italien gefahren. Von dort kam er ohne Ehering zurück und sagte das habe ihn beim surfen gestört.
Er hat kein Interesse an einem Familien leben. Er unternimmt alles alleine, wenn wir mitgehen wollen ist es ok, wenn nicht dann nicht.

Er hat sich auch noch nie bei mir entschuldigt für die Tausenden schweren Beleidigungen die er mir immer wieder zuschreit. Verlangt aber von mir immer eine Entschuldigung.

Glaubt jemand dass es noch eine Chanse besteht meine Ehe zu retten und wie soll ich dass anstellen? Meine Töchter sind ganz panisch dass wir uns trennen könnten und die kleine hat mit Selbstmord gedroht wenn wir uns scheiden lassen sollten. Ich weiss nicht mehr ob ich meinen Mann noch liebe, aber komischerweise tut mir die Situation weh. Ich weine aber nicht mehr.

Sorry dass es doch so lang wurde....bitte um einen Rat

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24. Juni 2007 um 17:00

Kleiner Zusatz zum "Haben wir noch eine Chanse?"
Noch einen kleinen Zusatz: Wir haben seit Jahren nur sporadischen Sex. 3-4 mal im Jahr, 20 Sekunden, Rein-Raus-Aus-Schnarch. Auf meinen Einwand, ich brauche längere Stimuli um in Fahrt zu kommen, hiess es, ich bin ein Holzklotz. Sorry, 20 Sekunden sind mir dann doch zu kurz....

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24. Juni 2007 um 17:01

Ganz ehrlich?
Ich meine, Du fragst wirklich, ob diese Ehe eine Chance hat? Lies es Dir selbst noch einmal durch und fühle in Dich hinein. Für ihn existiert diese Familie, um die so kämpfst doch überhaupt nicht. Er behandelt Dich/Euch doch wie Dreck!

Das Du Angst vor Trennung wegen der Kinder hast, kann ich wirklich verstehen. Aber glaub mir, wenn die Mutter unglücklich ist merken das die Kinder. Und ich weiss nicht, was schlimmer ist. Wenn Du bleibst, lernen sie doch nur, dass das normal so ist, das die Ehefrau so behandelt werden darf. Sie lernen, dass eine Frau nichts zu melden hat. Würde ich jedenfalls nicht wollen.

Hast Du mit Deinen Kindern schon mal über Deine Gefühle gesprochen? Wissen sie, wie sehr Du leidest? Wissen sie, dass auch Du als Mutter durchaus ein Recht hast, glücklich zu sein? Was meinen sie zu dem Verhalten des Vaters? Wie ist Dein Verhältnis zu Deinen Kindern?

Das sind jede Menge Fragen ich weiss, aber es ist auch wichtig, dass Deine Kinder hinter Dir stehen, sie sind doch nun schon alt genug.

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 18:57
In Antwort auf meghan_12352597

Ganz ehrlich?
Ich meine, Du fragst wirklich, ob diese Ehe eine Chance hat? Lies es Dir selbst noch einmal durch und fühle in Dich hinein. Für ihn existiert diese Familie, um die so kämpfst doch überhaupt nicht. Er behandelt Dich/Euch doch wie Dreck!

Das Du Angst vor Trennung wegen der Kinder hast, kann ich wirklich verstehen. Aber glaub mir, wenn die Mutter unglücklich ist merken das die Kinder. Und ich weiss nicht, was schlimmer ist. Wenn Du bleibst, lernen sie doch nur, dass das normal so ist, das die Ehefrau so behandelt werden darf. Sie lernen, dass eine Frau nichts zu melden hat. Würde ich jedenfalls nicht wollen.

Hast Du mit Deinen Kindern schon mal über Deine Gefühle gesprochen? Wissen sie, wie sehr Du leidest? Wissen sie, dass auch Du als Mutter durchaus ein Recht hast, glücklich zu sein? Was meinen sie zu dem Verhalten des Vaters? Wie ist Dein Verhältnis zu Deinen Kindern?

Das sind jede Menge Fragen ich weiss, aber es ist auch wichtig, dass Deine Kinder hinter Dir stehen, sie sind doch nun schon alt genug.

LG
Muellerin

Vielen Dank...
...für deine Antwort. Ich habe mir das noch mal durchgelesen. Du hast natürlich Recht, es liest sich schreklich. Wir hatten natürlich auch immer wieder schöne Zeiten, obwohl länger als 6 Wochen war keine Periode streitfrei. Es wechselt eben wie das Wetter, in gute Zeiten war die Beziehung harmonisch, solange ich mitmachte was er wollte. In schlechte Zeiten, behandelt er mich wie Dreck, weil ich auf die Barikkaden gehe und mein Recht auf Liebe und was-auch-immer, laut einfordere.

JA, ich habe Angst vor der Trennung, dass meine Kinder mir dass vorwerfen werden ihnen den Vater zu nehmen. Ich habe auch Angst vor dem finanziellen Ruin. Meine Tochter lebt im Internat im Ausland, macht dort das Abi fertig. Die Kleine will dieses Jahr auch hin. Das fordert eine Menge Finanzkraft die Kinder im Ausland auf die Schule zu halten. Und das wird vorraussichtlich noch 4 Jahre dauern. Ich möchte nicht daran Schuld sein, wenn sie aufgrund finanziellen Problemen, die Schule nicht mehr machen können. Da ist ihre Zukunft und Bildung im Spiel. Darf ich das aufs Spiel setzten für meine Bedürfnisse und Zufriedenheiten?
Meine Kinder, alle 3, finden das Verhalten meines Mannes auch unmöglich aber sie wollen sich nicht in unsere Ehe einmischen.
Und mein Verhältniss zu den Kindern ist gut, bis auf die üblichen kabeleien ums aufräumen, Ordnung, Hausaufgaben, Schule, weggehen, etc..., was in der Pubärtet überall die gleichen Diskussionen auslösst.
Meine Kinder wollen keine Scheidungskinder sein. Der Grosse wohnt seit Jahren nicht mehr zuhause, die mittlere ist im Internat noch die nächsten 2 Jahre und gibt mir den Ratschlag (tel.) ich soll Papa in die Paartherapie bringen, und die kleine bekommt schrei und Hysterieanfälle wenn wir uns streiten. Will auch nicht verstehen dass ich todunglücklich bin.

Ich bin schon lange über die Wut und-Trauerphase hinweg. Ich spüre nur eine Leere in mir, die mir Angst macht, dass das meine leben lang so bleiben könnte. Ich fühle nichts mehr.

Ich will nicht leichtfertig handeln, aber wenn ich meinem Mann sage er soll ausziehen, macht er das, ohne mit der Wimpern zu zucken. Er würde auch nicht versuchen irgendwas zu retten, für ihn ist alles ok.

Also, ich weiss nicht....

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24. Juni 2007 um 19:55
In Antwort auf cao64

Vielen Dank...
...für deine Antwort. Ich habe mir das noch mal durchgelesen. Du hast natürlich Recht, es liest sich schreklich. Wir hatten natürlich auch immer wieder schöne Zeiten, obwohl länger als 6 Wochen war keine Periode streitfrei. Es wechselt eben wie das Wetter, in gute Zeiten war die Beziehung harmonisch, solange ich mitmachte was er wollte. In schlechte Zeiten, behandelt er mich wie Dreck, weil ich auf die Barikkaden gehe und mein Recht auf Liebe und was-auch-immer, laut einfordere.

JA, ich habe Angst vor der Trennung, dass meine Kinder mir dass vorwerfen werden ihnen den Vater zu nehmen. Ich habe auch Angst vor dem finanziellen Ruin. Meine Tochter lebt im Internat im Ausland, macht dort das Abi fertig. Die Kleine will dieses Jahr auch hin. Das fordert eine Menge Finanzkraft die Kinder im Ausland auf die Schule zu halten. Und das wird vorraussichtlich noch 4 Jahre dauern. Ich möchte nicht daran Schuld sein, wenn sie aufgrund finanziellen Problemen, die Schule nicht mehr machen können. Da ist ihre Zukunft und Bildung im Spiel. Darf ich das aufs Spiel setzten für meine Bedürfnisse und Zufriedenheiten?
Meine Kinder, alle 3, finden das Verhalten meines Mannes auch unmöglich aber sie wollen sich nicht in unsere Ehe einmischen.
Und mein Verhältniss zu den Kindern ist gut, bis auf die üblichen kabeleien ums aufräumen, Ordnung, Hausaufgaben, Schule, weggehen, etc..., was in der Pubärtet überall die gleichen Diskussionen auslösst.
Meine Kinder wollen keine Scheidungskinder sein. Der Grosse wohnt seit Jahren nicht mehr zuhause, die mittlere ist im Internat noch die nächsten 2 Jahre und gibt mir den Ratschlag (tel.) ich soll Papa in die Paartherapie bringen, und die kleine bekommt schrei und Hysterieanfälle wenn wir uns streiten. Will auch nicht verstehen dass ich todunglücklich bin.

Ich bin schon lange über die Wut und-Trauerphase hinweg. Ich spüre nur eine Leere in mir, die mir Angst macht, dass das meine leben lang so bleiben könnte. Ich fühle nichts mehr.

Ich will nicht leichtfertig handeln, aber wenn ich meinem Mann sage er soll ausziehen, macht er das, ohne mit der Wimpern zu zucken. Er würde auch nicht versuchen irgendwas zu retten, für ihn ist alles ok.

Also, ich weiss nicht....

Eines gibt mir wirklich sehr zu denken:
"...und die kleine bekommt schrei und Hysterieanfälle wenn wir uns streiten." Wohl, weil sie es nicht mehr ertragen kann. Da hilft unterm Strich aber nur eine Trennung. Ich weiss, das klingt hart, aber die Kleine kann und will es nicht mehr ertragen. Nur das sie möchte, dass ihr zwei wieder harmoniert - und das wird wohl lt. Deiner Beschreibung der Situation nicht mehr passieren. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich sehr beruhigt, wenn sie spürt, das es zwar ohne Papa aber eben auch ohne Streitereien viel schöner ist.

Ich möcht mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Denn ich weiss ja nur einen Bruchteil von Deinem Leben. Ist nun mal so, in so einem Forum, man bekommt nur das akute mit, dass ganze Drum und Dran bleibt verborgen, geht auch gar nicht anders, sonst müsste man Romane schreiben.

Die schulische Situation macht es natürlich um einiges komplizierter... Da weiss ich auch keinen Rat, aber ich weiss nicht, ob es gut ist, dass Du Dich für Deine Kinder komplett aufgibst. Du bist auch ein Mensch mit Wünschen, Träumen und Bedürfnissen, die nicht zu kurz kommen DÜRFEN. Irgendwann hast Du dann keine Kraft mehr, um für Deine Kinder da zu sein...

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 20:57

Also er schlägt nicht mehr....
...er hat mich 3 mal geschlagen. Das erste Mal als ich das mit der andere Frau rausgefunden habe und ihn damit konfrontiert habe. Das zweite mal 3 Jahre später als ich im Streit seine Eltern zurück beleidigt habe und das dritte Mal vor 7 Jahren als ich im Streit, ihn mit eine Wasserflasche auf der Couch übergossen habe. Das war auch das schlimmste, weil er auch die Mädchen mit geschlagen hat.

Ich habe vieles nicht vergessen und nicht verziehen, aber der Kinder wegen mich immer wieder zusammengerauft. Ja, ich bin ziemlich kaputt, er hat mir all die Jahre auch den letzten Rest selbstvertrauen genommen. Mittlerweile verletzen mich nicht mal mehr seine ärgsten Beleidigungen. Du hast Recht, ich glaube ich habe mich daran gewöhnt und bin abgestumpft, Und ja, das ist abartig, aber wenn es noch eine Chanse besteht meine Ehe zu retten, würde ich es noch mal versuchen.

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24. Juni 2007 um 21:09
In Antwort auf cao64

Also er schlägt nicht mehr....
...er hat mich 3 mal geschlagen. Das erste Mal als ich das mit der andere Frau rausgefunden habe und ihn damit konfrontiert habe. Das zweite mal 3 Jahre später als ich im Streit seine Eltern zurück beleidigt habe und das dritte Mal vor 7 Jahren als ich im Streit, ihn mit eine Wasserflasche auf der Couch übergossen habe. Das war auch das schlimmste, weil er auch die Mädchen mit geschlagen hat.

Ich habe vieles nicht vergessen und nicht verziehen, aber der Kinder wegen mich immer wieder zusammengerauft. Ja, ich bin ziemlich kaputt, er hat mir all die Jahre auch den letzten Rest selbstvertrauen genommen. Mittlerweile verletzen mich nicht mal mehr seine ärgsten Beleidigungen. Du hast Recht, ich glaube ich habe mich daran gewöhnt und bin abgestumpft, Und ja, das ist abartig, aber wenn es noch eine Chanse besteht meine Ehe zu retten, würde ich es noch mal versuchen.

Meine Träume habe ich hinten angestellt.!!
Hallo Muellerin,

Danke Dir! Ich weiss es selbst, dass meine Tochter es nicht mehr aushält aber eine Trennung will sie auf gar kein Fall. Ich bemühe mich auch so viel wie möglich zurückzuhalten, aber manchmal Platze ich dann doch. Und dann hasse ich mich wieder wegen meine fehlende Selbstbeherschung...

Klar habe ich Träume und Sehnsüchte, und mein Bedürfniss nach Liebe (auch Körperliche) ist sehr gross. Manchmal tut das richtig körperlich weh. Ich habe gelernt mich zu beherschen. Aber es ist ver.... schwer. Leider sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels. Mein Mann tut so als ob nichts wäre. Vielleicht spinne ich!?

Lieben Gruss,
Cao64

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24. Juni 2007 um 21:26
In Antwort auf cao64

Meine Träume habe ich hinten angestellt.!!
Hallo Muellerin,

Danke Dir! Ich weiss es selbst, dass meine Tochter es nicht mehr aushält aber eine Trennung will sie auf gar kein Fall. Ich bemühe mich auch so viel wie möglich zurückzuhalten, aber manchmal Platze ich dann doch. Und dann hasse ich mich wieder wegen meine fehlende Selbstbeherschung...

Klar habe ich Träume und Sehnsüchte, und mein Bedürfniss nach Liebe (auch Körperliche) ist sehr gross. Manchmal tut das richtig körperlich weh. Ich habe gelernt mich zu beherschen. Aber es ist ver.... schwer. Leider sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels. Mein Mann tut so als ob nichts wäre. Vielleicht spinne ich!?

Lieben Gruss,
Cao64

Nein, Du spinnst nicht!
Deine Tochter will auf gar keinen Fall eine Trennung, weil sie vielleicht Angst hat, dann würde es noch schlimmer werden. Weiss ich nicht.

Hast Du schon mal drüber nachgedacht, Dir Hilfe zu suchen? Ich meine professionelle? Es gibt da jede Menge Angebote und Dein Mann muss vorerst nichts erfahren davon. Vielleicht eine Mutter-Kind-Kur mit Deiner jüngsten, dass sie sieht, wie es auch anders sein kann...

Ich bin einfach der festen Überzeugung, dass Du dort raus solltest, denn eigentlich sehnst Du Dich selbst auch danach. Eine Mutter nimmt ihr lebenlang Rücksicht auf die Kinder, sollte und DARF sich aber selbst nicht vergessen dabei! Lieber eine Mutter, die sich getrennt hat, als eine Mutter die völlig am Ende ist. Das wird auch Deine Tochter lernen.

Gib Dich selbst nicht auf und rede vor allem viel mit Deinen Kindern über Deine Gefühle und Dein Leid! Du hast sie großgezogen, sie sind ein Teil von Dir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre Mutter gerne so leiden sehen...

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 22:08
In Antwort auf meghan_12352597

Nein, Du spinnst nicht!
Deine Tochter will auf gar keinen Fall eine Trennung, weil sie vielleicht Angst hat, dann würde es noch schlimmer werden. Weiss ich nicht.

Hast Du schon mal drüber nachgedacht, Dir Hilfe zu suchen? Ich meine professionelle? Es gibt da jede Menge Angebote und Dein Mann muss vorerst nichts erfahren davon. Vielleicht eine Mutter-Kind-Kur mit Deiner jüngsten, dass sie sieht, wie es auch anders sein kann...

Ich bin einfach der festen Überzeugung, dass Du dort raus solltest, denn eigentlich sehnst Du Dich selbst auch danach. Eine Mutter nimmt ihr lebenlang Rücksicht auf die Kinder, sollte und DARF sich aber selbst nicht vergessen dabei! Lieber eine Mutter, die sich getrennt hat, als eine Mutter die völlig am Ende ist. Das wird auch Deine Tochter lernen.

Gib Dich selbst nicht auf und rede vor allem viel mit Deinen Kindern über Deine Gefühle und Dein Leid! Du hast sie großgezogen, sie sind ein Teil von Dir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre Mutter gerne so leiden sehen...

LG
Muellerin

Es stimmt ich habe meine Schmerzgrenze nicht erreicht...
...ich habe sie schon längst überschritten ! Deshalb tut es auch nicht mehr soo weh und ich kann das wieder aushalten.

Hallo Muellerin,
Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Du hast gerade auch keinen leichten Leben. Beim lesen, habe ich mich vor 15 Jahren mit meine kleinen Kindern, Haus, Garten, Tiere, Jobs und meinen Mann der nix im Haus machte (aus den gleichen Gründen)selbst gesehen. Eine angenehme Errinerung im Vergleich zu das wie es heute (und schon seit Jahren) bei uns zugeht.

Meine Tochter will die Trennung nicht weil sie ihr Papa über alles liebt und nicht verlieren will. Ich bin genauso wie Du der festen Überzeugung dass ich hier raus muss. Nur wie? Meine Mann hat nichts dagegen wenn ich mir professionelle Hilfe hole, nur mitgehen will er nicht. Dass ganze Psychozeug ist für Ihn sinnloses Geldausgeben und er hat auch nie Zeit dafür. So war es mir beim meinem letzten Versuch ergangen, vor 2 Jahren. Und eine Mutter-Kind-Kur würde meine 16 jährige Tochter nicht mitmachen, sie hat einen Freund und einen grossen Freundeskreis Sie und ich machen ohnehin alles gemeinsam weil mein Mann alleine seine Hobbys nachgeht. Mit den Kindern Reden kann ich nur bedingt sie stehen momentan alle vor wichtige und schwere Prüfungen, teilweise im Ausland. Da möchte ich sie lieber nicht mit mein gejamer belasten. Sie sollen sich aufs lernen konzentrieren.

Ich möchte nicht viel, nur nicht mehr immer alleine sein. Ich fühle mich so einsam. Und manchmal verliebe ich mich auch, auf Enfernung und versinke in Tagträumen. Mehr als Träumen bleibt mir nicht.

LG, Cao64

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24. Juni 2007 um 22:35
In Antwort auf cao64

Es stimmt ich habe meine Schmerzgrenze nicht erreicht...
...ich habe sie schon längst überschritten ! Deshalb tut es auch nicht mehr soo weh und ich kann das wieder aushalten.

Hallo Muellerin,
Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Du hast gerade auch keinen leichten Leben. Beim lesen, habe ich mich vor 15 Jahren mit meine kleinen Kindern, Haus, Garten, Tiere, Jobs und meinen Mann der nix im Haus machte (aus den gleichen Gründen)selbst gesehen. Eine angenehme Errinerung im Vergleich zu das wie es heute (und schon seit Jahren) bei uns zugeht.

Meine Tochter will die Trennung nicht weil sie ihr Papa über alles liebt und nicht verlieren will. Ich bin genauso wie Du der festen Überzeugung dass ich hier raus muss. Nur wie? Meine Mann hat nichts dagegen wenn ich mir professionelle Hilfe hole, nur mitgehen will er nicht. Dass ganze Psychozeug ist für Ihn sinnloses Geldausgeben und er hat auch nie Zeit dafür. So war es mir beim meinem letzten Versuch ergangen, vor 2 Jahren. Und eine Mutter-Kind-Kur würde meine 16 jährige Tochter nicht mitmachen, sie hat einen Freund und einen grossen Freundeskreis Sie und ich machen ohnehin alles gemeinsam weil mein Mann alleine seine Hobbys nachgeht. Mit den Kindern Reden kann ich nur bedingt sie stehen momentan alle vor wichtige und schwere Prüfungen, teilweise im Ausland. Da möchte ich sie lieber nicht mit mein gejamer belasten. Sie sollen sich aufs lernen konzentrieren.

Ich möchte nicht viel, nur nicht mehr immer alleine sein. Ich fühle mich so einsam. Und manchmal verliebe ich mich auch, auf Enfernung und versinke in Tagträumen. Mehr als Träumen bleibt mir nicht.

LG, Cao64

Dann mach Deiner Tochter klar
dass eine Trennung nicht bedeutet, dass sie ihren Papa verliert, es gibt immerhin Umgangs- und Besuchsrecht und er bleibt ein Leben lang ihr Papa...

Und versuche Dir klar zu machen, dass Du MIT ihm immer einsam bleiben wirst.

"Einsamkeit ist wie eine Schwalbe, die nicht fliegen kann. Lernst Du frei sein, so bist Du auch nicht einsam!"

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 23:25
In Antwort auf meghan_12352597

Dann mach Deiner Tochter klar
dass eine Trennung nicht bedeutet, dass sie ihren Papa verliert, es gibt immerhin Umgangs- und Besuchsrecht und er bleibt ein Leben lang ihr Papa...

Und versuche Dir klar zu machen, dass Du MIT ihm immer einsam bleiben wirst.

"Einsamkeit ist wie eine Schwalbe, die nicht fliegen kann. Lernst Du frei sein, so bist Du auch nicht einsam!"

LG
Muellerin

Richtig,
es gibt Umgangs- und Besuchsrecht. Für leibliche Väter!
Mein Mann ist nicht der leibliche Vater meiner Kinder und ihnen in keinster Weise verpflichtet. Nach einer Trenung würde er seine Freizeitaktivitäten nicht hinter Besuchen stellen, wenn er das noch nicht mal jetzt tut wo wir zusammen leben. Jetzt sehen wir uns abends, danach würden wir ihn nicht mehr sehen. Die Wochenenden hat er besseres zu tun, wie jetzt auch.

Leider weiss ich das auch, dass ich mit ihm immer mehr vereinsame. Ich habe noch nicht mal Freunde oder Bekannte, mit denen ich mal was unternehmen könnte.

LG,
Cao64

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25. Juni 2007 um 7:34
In Antwort auf cao64

Richtig,
es gibt Umgangs- und Besuchsrecht. Für leibliche Väter!
Mein Mann ist nicht der leibliche Vater meiner Kinder und ihnen in keinster Weise verpflichtet. Nach einer Trenung würde er seine Freizeitaktivitäten nicht hinter Besuchen stellen, wenn er das noch nicht mal jetzt tut wo wir zusammen leben. Jetzt sehen wir uns abends, danach würden wir ihn nicht mehr sehen. Die Wochenenden hat er besseres zu tun, wie jetzt auch.

Leider weiss ich das auch, dass ich mit ihm immer mehr vereinsame. Ich habe noch nicht mal Freunde oder Bekannte, mit denen ich mal was unternehmen könnte.

LG,
Cao64

Dann weiss ich auch keinen Rat.
Ganz ehrlich, ich weiss nicht, was ich Dir da raten soll. Wenn Du dieses Leben nicht mehr so willst wie es ist, kannst Du nur ausbrechen.

LG
Muellerin

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