Home / Forum / Liebe & Beziehung / Haben religiöse Männer Probleme mit Frauen?

Haben religiöse Männer Probleme mit Frauen?

7. September 2010 um 12:37

Hallo,

Hier gibt es viele Diskussionen über "interreligiöse" Beziehungen.

Mich interessiert etwas Anderes: wie sieht es denn mit "unseren" Christen aus? Insbesondere mit Katholiken? Wie "ticken" die in Bezug auf Frauen...?

Ich muss sagen, ich hab da schlimme Erfahrungen gemacht .
Es kann Zufall sein - vielleicht ist die Zugehörigkeit zu einer Religion gar nicht der entscheidende Faktor, wer weiss? - aber die drei Partner mit "ausgeprägt katholischen Bekenntnis", die so meinen Weg kreuzten, hatten massive Probleme mit Frauen.

Und zwar immer hinsichtlich des Respekts. Sie konnten eine Frau einfach nur als minderwertig ansehen. Ging nicht anders. Am Anfang "lieb und nett", Charmeurmasche (gut, so sind viele), dann jedoch nach kurzer Zeit massive sexuelle Schuldgefühle, alles schön auf die Frau projiziert und sie dann verteufelt... Dieses Hu+/ Heilige-Schema scheint bei Katholiken noch ausgeprägter zu sein als bei anderen Männern, kann das sein?

Da ich selbst konfessionsfrei bin und zum Glück keine sexuellen Schuldgefühle habe, liegt mir so ein Denken sehr fern und ich greif mir da nur an den Kopf...

Gibt es ähnliche oder andere Erfahrung? - würde mich sehr interessieren...

LG

Mehr lesen

7. September 2010 um 13:00

Göttin?
Hallo,

Das freut mich für dich/euch...

Aber dass der Katholizismus "eine Frau neben Gott anbetet" - naja, die Marienverehrung ist ein Kult, aber Maria ist keine Göttin... da hatte Goethe in "Faust I" ja schon daneben gegriffen und Maria als "Göttin" bezeichnet (das Ewig-Weibliche, das uns hinan zieht ^^) , das würde kein Theologe unterschreiben...

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 13:26

Wenn ich das
richtig in deinem Profil lese dann bist du 34. Dennoch hast du drei katholische Ex-Freunde die dich nach einer Charmeurphase nicht als gleichberechtigt behandelt haben.
Des Weiteren hast du wohl auch schon Erfahrungen mir mindestens zwei Männern etwas die "alles mitgenommen" haben.

Dennoch beschreibst du dich selbst als sehr wählerisch und würdest dich nicht mit jemandem abgeben dessen Ex-Freundinnen nicht einem gewissen sozialen Umfeld entsprechen. Wie kannst du angeblich solche Ansprüche an jemanden haben und diesen selber nicht gerecht werden? >5 Ex-Freunde sind mit 34 Jahren nicht verwerflich, dennoch für jemanden der angeblich sehr anspruchsvoll ist doch auch etwas widersprüchlich.

Wie kannst du von jemandem ein "vorzeigbares" Vorleben erwarten wenn du anscheinend selbst relativ viel "mitnimmst" auch wenn "dein Interesse bei dir meist nach kurzer Zeit erlischt." Deine katholischen Ex-Freunde die eine Frau als "minderwertig" anshen könnte man auch als "niveaulose Ex-Freunde" ansehen. Wenn ein Mann deine Kritereien hätte würde er dich daraufhin fallen lassen. Wäre das deiner Meinung nach gerechtfertigt? Darf niemand Fehler machen, sich Fehlgriffe leisten oder in seiner Jugend ausgetobt haben?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 13:33
In Antwort auf kuschro

Wenn ich das
richtig in deinem Profil lese dann bist du 34. Dennoch hast du drei katholische Ex-Freunde die dich nach einer Charmeurphase nicht als gleichberechtigt behandelt haben.
Des Weiteren hast du wohl auch schon Erfahrungen mir mindestens zwei Männern etwas die "alles mitgenommen" haben.

Dennoch beschreibst du dich selbst als sehr wählerisch und würdest dich nicht mit jemandem abgeben dessen Ex-Freundinnen nicht einem gewissen sozialen Umfeld entsprechen. Wie kannst du angeblich solche Ansprüche an jemanden haben und diesen selber nicht gerecht werden? >5 Ex-Freunde sind mit 34 Jahren nicht verwerflich, dennoch für jemanden der angeblich sehr anspruchsvoll ist doch auch etwas widersprüchlich.

Wie kannst du von jemandem ein "vorzeigbares" Vorleben erwarten wenn du anscheinend selbst relativ viel "mitnimmst" auch wenn "dein Interesse bei dir meist nach kurzer Zeit erlischt." Deine katholischen Ex-Freunde die eine Frau als "minderwertig" anshen könnte man auch als "niveaulose Ex-Freunde" ansehen. Wenn ein Mann deine Kritereien hätte würde er dich daraufhin fallen lassen. Wäre das deiner Meinung nach gerechtfertigt? Darf niemand Fehler machen, sich Fehlgriffe leisten oder in seiner Jugend ausgetobt haben?

Du kannst nicht zählen
Hallo,

Ich finds lustig, wenn mir Unbekannte etwas aus meinem Leben erzählen und es besser kennen wollen als ich...

Es mag dir unglaublich vorkommen, doch manchmal haben Menschen mehrere Eigenschaften. Wenn du also mein "Beziehungsleben" als Schnellstatistik über die spärlichen Informationen lesbar in Gofemin-Diskussionen erstellen willst, bitte ich dich zu berücksichtigen, dass es möglich sein könnte, dass es Überschneidungen zwischen dem ein und dem anderen Thread und womöglich um dieselben Personen handelt... vielleicht war der Charmeur katholisch, habe ich denn in jener Diskussion über seine Konfession gesprochen?

Ich hoffe, dich jetzt nicht überfordert zu haben.

Unterstellungen wie "du nimmst auch alles mit", "widersprüchlich", "selbst den Ansprüchen nicht gerecht werden" sind unwahr und zeigen mir nur, dass du an einer sachlichen Diskussion kein Interesse hast, sondern nur einen Vorwand suchst, um mich zu diffamieren.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 13:36

Anziehung
Hallo cefeu,

Interessanter Ansatz....


Aber ob die katholische Kirche die Männer "anzieht", die ein Problem mit Frauen haben - ich weiss nicht: die meisten werden als Kinder getauft und treten nicht mehr aus... das ist dann weniger "Anziehung" im Sinn einer bewussten Wahl..


LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 14:24
In Antwort auf schakuntala

Du kannst nicht zählen
Hallo,

Ich finds lustig, wenn mir Unbekannte etwas aus meinem Leben erzählen und es besser kennen wollen als ich...

Es mag dir unglaublich vorkommen, doch manchmal haben Menschen mehrere Eigenschaften. Wenn du also mein "Beziehungsleben" als Schnellstatistik über die spärlichen Informationen lesbar in Gofemin-Diskussionen erstellen willst, bitte ich dich zu berücksichtigen, dass es möglich sein könnte, dass es Überschneidungen zwischen dem ein und dem anderen Thread und womöglich um dieselben Personen handelt... vielleicht war der Charmeur katholisch, habe ich denn in jener Diskussion über seine Konfession gesprochen?

Ich hoffe, dich jetzt nicht überfordert zu haben.

Unterstellungen wie "du nimmst auch alles mit", "widersprüchlich", "selbst den Ansprüchen nicht gerecht werden" sind unwahr und zeigen mir nur, dass du an einer sachlichen Diskussion kein Interesse hast, sondern nur einen Vorwand suchst, um mich zu diffamieren.

LG

Es liegt mir
fern dich zu diffamieren. Ich habe auch nie behauptet, dass ich dein Leben besser kennen würde als du, ich habe lediglich Annahmen getroffen, da sich üblicherweise die von dir beschriebenen Chraraktere ausschließen. Also gläubige Katholiken nehmen eher weniger "alles mit". Ansonsten kann man sie nicht ernsthaft als gläubige Kathioliken bezeichnen und somit hätte die Frage bzgl. der Religionszugehörigkeit wenig Sinn, bzw. wäre wenig representativ.

Die Annahme, dass du ebenfalls mit mehreren Männern etwas anfängst mag falsch sein, dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass deine Anspruchshaltung widersprüchlich ist. Ein Mann muss zu einem gewissen Rahmen in dein soziales Umfeld passen.
"er wirklich niveaulose Exfreundinnen hatte (objektiv problematische Personen)" Jeder kann sich mal einen Fehlgriff leisten, denn das ist dir ja offensichtlich auch schon passiert.
Was ich allerdings seltsam finde ist: "mich störts erheblich, wenn die Exfreundinnen eines potentiellen Partners in keinen dieser Kreise gepasst hätten. Bei aller Toleranz, aber ich will nicht mit jeder Frau qua gleichem Sexpartner "verbunden" sein." Was hat denn der soziale Status der Ex-Freundin mit dem potenzieleln Partner zu tun? Vllt. war es ja ein Fehlgriff? Vllt. hatte sie liebenswerte Eigenschaften trotz eines anderen sozialen Umfeldes?
Warum stört dich der soziale Status einer Ex-Freundin so sehr? Du schreibst du bist konfessionslos. Du hattest aber Ex-Partner die katholisch waren. Um auf meine Frage von oben zurückzukommen. Wie würdest du dich fühlen wenn dich jemand aufgrund des sozialen Umfeldes eines deiner Ex-Partner, bspw. gläubige Katholiken, nicht wollen würde obwohl DU SELBST ja nicht gläubig bist?

Um noch kurz auf den eigentlichen Thread einzugehen: Es kann natürlich sein, dass streng gläubige Katholiken aufgrund der kirchlichen Indoktrination Frauen weniger Wert beimessen (Erbschuld usw.), jedoch glaube ich, dass diese Ansichten eher der persönlichen Denkweise und fehlender Akzeptanz und fehlendem Verständnis bzgl. abweichender Denkweisen entspringen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 16:01
In Antwort auf kuschro

Es liegt mir
fern dich zu diffamieren. Ich habe auch nie behauptet, dass ich dein Leben besser kennen würde als du, ich habe lediglich Annahmen getroffen, da sich üblicherweise die von dir beschriebenen Chraraktere ausschließen. Also gläubige Katholiken nehmen eher weniger "alles mit". Ansonsten kann man sie nicht ernsthaft als gläubige Kathioliken bezeichnen und somit hätte die Frage bzgl. der Religionszugehörigkeit wenig Sinn, bzw. wäre wenig representativ.

Die Annahme, dass du ebenfalls mit mehreren Männern etwas anfängst mag falsch sein, dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass deine Anspruchshaltung widersprüchlich ist. Ein Mann muss zu einem gewissen Rahmen in dein soziales Umfeld passen.
"er wirklich niveaulose Exfreundinnen hatte (objektiv problematische Personen)" Jeder kann sich mal einen Fehlgriff leisten, denn das ist dir ja offensichtlich auch schon passiert.
Was ich allerdings seltsam finde ist: "mich störts erheblich, wenn die Exfreundinnen eines potentiellen Partners in keinen dieser Kreise gepasst hätten. Bei aller Toleranz, aber ich will nicht mit jeder Frau qua gleichem Sexpartner "verbunden" sein." Was hat denn der soziale Status der Ex-Freundin mit dem potenzieleln Partner zu tun? Vllt. war es ja ein Fehlgriff? Vllt. hatte sie liebenswerte Eigenschaften trotz eines anderen sozialen Umfeldes?
Warum stört dich der soziale Status einer Ex-Freundin so sehr? Du schreibst du bist konfessionslos. Du hattest aber Ex-Partner die katholisch waren. Um auf meine Frage von oben zurückzukommen. Wie würdest du dich fühlen wenn dich jemand aufgrund des sozialen Umfeldes eines deiner Ex-Partner, bspw. gläubige Katholiken, nicht wollen würde obwohl DU SELBST ja nicht gläubig bist?

Um noch kurz auf den eigentlichen Thread einzugehen: Es kann natürlich sein, dass streng gläubige Katholiken aufgrund der kirchlichen Indoktrination Frauen weniger Wert beimessen (Erbschuld usw.), jedoch glaube ich, dass diese Ansichten eher der persönlichen Denkweise und fehlender Akzeptanz und fehlendem Verständnis bzgl. abweichender Denkweisen entspringen.

Geh bitte in den richtigen Thread...
Hallo,

Diese Diskussion ist eine Diskussion über Weltanschauungsfragen und ihren potentiellen Zusammenhang mit Religionen...

....es ging mir NICHT darum, mein Privatleben zum Gegenstand der Debatte zu machen - das tue ich zwar auch, jedoch in anderen Threads und wenn dies meine Absicht ist, teile ich es ausdrücklich mit - sondern ich habe lediglich ein Beispiel aus meinem Privatleben als "Aufhänger" benutzt, um die Diskussion anzufangen. Insofern möchte ich nicht, dass hier "Querverbindungen" zu anderen Diskussionen gezogen werden und das Gesamtthema auf meine Person hin verengt wird....wenn du möchtest, kannst du dich gern in meinem Thread zum Thema "Vorleben" zu Wort melden, da wären deine Beiträge angebrachter! Dort würde ich dir auch antworten, aber hier nicht, denn hier heisst das Thema: Religion und Probleme mit Frauen.

Denn ich habe nun einmal die beschriebenen Erfahrungen gemacht und war/ bin selbst sehr verwundert darüber, denn sofern ich informiert bin, gibt es im Katholizismus durchaus keinen Freibrief für eine "Missachtung" gegenüber Frauen, so wie ich sie wahrgenommen habe...

Möglich ist aber auch, wie cefeu anregte, dass das Problem nicht ursächlich am Katholizismus liegt, sondern dass sich mancher "neurotische" Mann zu einer besonders strikten Auffassung dieser Konfession hingezogen fühlen mag, da er hierin seine Probleme mit Frauen legitimiert findet..

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 16:08

Religösität..........
hm, ich denke männer die wirklich religiös sind haben respekt vor frauen.

männer die frauen allgemein als huren/schlampen ansehen haben mit sicherheit einen knick in der persönlichkeit. das kann nichts mit dem glauben in dem sinne zu tun haben.
wenn der mann schuldgefühle beim sex hat tippe ich da auch auf persönlichkeitsstörung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 19:50

Eine gute Frage!!!
Katholiken sind natürlich meistens Männer
-mit- einer Sexualität.
Unterdrückte sexualität treibt die seltsamsten Blüten.

Es scheint Du bist eine der wenigen hier, die solch eine Frage überhaupt versteht, manche wollen einfach bloß etwas sagen.

In meinem Umfeld flirten Katholiken (auch verheiratete) wie andere Männer,
wollen auch das gleiche, doch sind dann erschrocken darüber.
Es bietet sich an eine Frau zu wählen, die in keinem Falle reden wird.
-Außenseiterin-.
Dann hat der Katholik auch immer die Hexenmöglichkeit, die Frau ist Schuld, alle Anderen habe es immer schon gewußt, er muß wegen ihr leiden.

Blööd, wenn die Außenseiterin nicht mitspielt,
dies macht den Katholiken sauer, was bildet sich die denn auch noch ein?
Er, der bedeutende Mann, der auch noch einen bedeutenden Glauben hat wählt sie und sie sagt "nein Danke".
Das löst Wut aus, man muß als Frau sehr aufpassen um solche Männer nicht zu verletzen und dennoch keine echte Nähe aufkommen zu lassen.

Es mag ja auch sehr nette geben, mit ehrlichem Gefühl,
ich streite es nicht generell ab, doch es ist auch ein gutes Thema mal über die zu reden, die Du beschrieben hast, die kenne ich nämlich auch!

LG Blitzvonoben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. September 2010 um 20:11

Ich denke
das Problem ist, daß viele religiöse Männer (und auch Frauen) sehr festgefahren in ihrer Meinung sind und eben nichts anderes gelten lassen.

Ich hatte zwar noch nie einen religiösen Freund, aber ein langes Gespräch mit einem überzeugten Katholiken. Der wurde, als er merkte mich nicht überzeugen zu können, doch recht ungehalten, wonach ich die Unterhaltung dann auch abgebrochen habe.

Meiner Meinung nach wird da einfach viel unter den Tisch gekehrt. Was nicht sein soll - wird halt heimlich gemacht. Ist nicht bei allen so, aber bei vielen. Danach geht man beichten und dann ist alles wieder gut. Wenns doch immer so einfach wäre.

Ja, viele unterdrücken - nach außen hin - ihre Sexualität weil es sich ja nicht gehört. Bzw. die Kirche sagt, daß es was schleches ist. Aber irgendwie wird verkannt, daß es sich dabei um ein menschliches Bedürfnis handelt, daß man einfach auch als solches annehmen sollte. Und auch in Bezug auf Sexualität denken wohl viele, daß der liebe Gott nicht durch Wände gucken kann.

Naja - ich werde mit dem Thema Kirche aber wohl nie warm werden und habe eine eher negative Einstellung dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook