Home / Forum / Liebe & Beziehung / Haben die Betrogenen Kein Bestimmungsrecht, wie ihr Leben zu verlaufen hat?

Haben die Betrogenen Kein Bestimmungsrecht, wie ihr Leben zu verlaufen hat?

11. Juni 2009 um 14:01

Habe PN bekommen, dass dieser Thread eher hier hineinpasst wie zum Forum "Untreue", wieso auch immer. Alsoauf ein neues: Was mir hier immer wieder auffällt ist, dass es hier immer so ausgelegt wird als seine immer nur im Großen und Ganzen 2 Menschen betroffen. Dem ist nicht so, meine lieben Leute hier. Gerade habe ich hier irgendwo gelesen, dass eine Geliebte, die früher selbst betrogen wurde mit einem verheirateten Mann mit zwei Kindern eine Affäre hat. Aber sie wäre froh, dass sie alleine wäre und nur die schönen Stunden mit ihm teilen würde. Ob das stimmt ist hier nicht gefragt. Aber sie schreibt weiter, dass sie ihn auch garnicht ganz haben wollte und er bei seiner Familie bleiben sollte, da man keine Familie kaputtmachen sollte wegen einer Affäre. Gut. Beide sind sich einig. Dem Anschein nach. Aber wo bleibt das STIMMRECHTdes DRITTEN BETEILIGTEN? Mit dem sind die zwei Personen nicht einig geworden. Der Dritte wurde nämlich nicht gefragt, ob es ihm passt und ob er damit leben kann. Die zwei Personen sind sich einig, sie gestalten ihr Leben wie sie meinen, dass es gut für sie sei, nach ihrem FREIEN WILLEN. Aber der Dritte hat kein Stimmrecht, ihm wird die Wahrheit verschwiegen, damit die beiden anderen sich ein schönes Leben machen können. Wo bleibt dann die Achtung und der Respekt für diesen Dritten, der garnicht entscheiden kann, ob er so, in dieser Konstellation weiterleben will. Was ist mit SEINEM FREIEN WILLEN? Hier wird der Betrogene ENTMÜNDIGT. Es wird über seinem Kopf entschieden, dass man es heimlich tut, um ihm nicht weh zu tun und eigentlich hat der Dritte doch alles was er braucht und eigentlich will man dem anderen nicht den Partner wegnehmen, man will nur etwas Liebe und Sex u. ä. Der Dritte kann nicht handeln, weil ihr ihm seine Freiheit und die Würde nimmt sein Leben so zu gestalten, wie er es will, da ihr ihm die Wahrheit vorenthält. Das ist das Menschenverachtende dabei. Dass ihr feige und egoistisch seid, kommt erst an zweiter Stelle! An alle Dummschwätzer hier, ich bin noch nie betrogen worden. Und es es geht hier auch nicht um böse Geliebte / böser Betrüger. Sondern um die Selbstbestimmung des Dritten, dem ihr seine Freiheit nimmt über seine eigene Lebensgestaltung zu bestimmen. Aber ich glaube eher, dass die Mehrheit leider nicht in der Lage sein wird das zu verstehen. Aber einige sicher schon, das habe ich aus den verschiedenen besonnenen und realistischen Antworten schon herausgelesen.

Mehr lesen

11. Juni 2009 um 14:10

Selbstbestimmung.......
was willst du denn jetzt hören?
solange jemand nicht weiss was vor sich geht kann er/sie natürlich nichts tun. solange alles heimlich ist.
aber so bald die sache ans licht kommt kann auch der/die betrogene natürlich selbstbestimmt handeln.
ich kenn da ein paar fälle wo selbst dann aus phlegmatismus noch alles jahrelang beim alten geblieben ist.
da ist konsequentes handeln angesagt......sonst wird das leiden nur verlängert...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Juni 2009 um 17:52

@apfel:Ich bin mir keiner Schimpfe bewusst
und keiner braucht sich angesprochen fühlen, außer diese, welche ich meinte, Sibylle kennt das hier anscheinend auch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Juni 2009 um 19:46

Volle Zustimmung
Hab deine emotionalen Zeilen gelesen und bin richtig baff .. alles super auf den Punkt gebracht.
Also, wenn ich mich so umsehe, habe ich den Eindruck, so etwas wie eine Affäre gehört mittlerweile zum guten Ton, gerade für einen Mann, der was auf sich hält. Endlich mal jemand, der auch die andere Seite sieht.
Egal, wie ich es drehe und wende.. sowas ist nicht "hipp", "normal" oder gar "cool" .. sondern immer auch etwas, wodurch eine andere Person verletzt und gedemütigt wird. Und ein Betrug ist nicht erst dann ein Betrug, wenn der andere davon erfährt....

Dickes Lob

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 10:04

Schön, dass sich hier nur welche meldeten, die verstanden haben,
was ich meinte. Doch ist es sehr traurig, dass es anscheinend nur so wenige verstehen, denn sonst würden die Menschen fairer miteineander umgehen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 13:22

Wiewohl ich
völlig darin übereinstimme, dass ein 'Affäre' als 'Backup' für das *'offizielle' Leben eben nicht zum guten Ton gehören kann ( manche betrachten es gar als notwendigen 'Kick'...) , stellt sich doch die Frage nicht danach, was andere tun, damit ich mein Leben so wie ich will gestalten kann, sonder nur und aussschliessslich, was ich tue.

Es gibt kein 'Recht' darauf, dass ein anderer nur das macht, was mir ins Leben passt .. wenn das so wäre, würde ich jeden Tag dutzendmale an anderen Menschen udn der gesammten verdammten Menschheit anecken. - und es würde mir gefallen, permanent masszuregeln ( MIr würde es ja schon genügen, wenn sich Menschen zumindest VERNÜNFTIG verhalten würden ....)

Natürlich kann man meinen, dass das ja wohl etwas anderes wäre bei Leuten, die nur von peripherer Bedeutung für das eigene Leben sind.

Wirklich?

Auch wenn es verstaubt klingt bin ich der Ansicht, dass sich heute viel zu schnell gebunden wird, weil die Alternative der Trennung ja doch gesellschaftlich akzeptiert und somit stets zur Hand ist. Die Prüfiung zur Möglichkeit der Beständigkeit findet m.E. nur allzu selten statt.

Wo ist da also die Grenze zum Zumutbaren, wo die Legitimation zur Aufgabe der Beziehung und wo das Recht auf Einforderung des 'Versprechens'?

Wenn ein geliebter Mensch, der bislang das Leben mit mir teilte, meint, er wollte das nun nicht mehr, mit welchem Argument könnte man da wohl die eigene Liebe - also dem Wunsch, dass es dem anderen gutgeht - rechtfertigen, dass er trotzdem beliben müsse obwohl er das partout nicht mehr will? Die Anmassung, dass man sich 'ändern' würde oder gar dass man schliesslich nur einzig und alleine 'gut' für den anderen sei?

Es gibt kaum einen Unterschied ob der nun 'Gehende' gleich ein neue 'Beziehung' hat oder erst später, das 'Verlassenwerden' ist stets dasselbe -- nur die eingebildeten Gründe oder die 'Schuld' dafür sucht man halt woanders. Meistens ist es nicht die 'Schuld' von jemand, sondern die Akzeptanz einer in weiteren Teilen unbefriedigenden Beziehung, weil man 'sonst ja gar nichts hat'. Somit ist selten ein anderer Mensch der Grund für das Aufkündigen einer Beziehung, aber oft der Anlass.


Wie immer man es dreht und wendet, was wirklich schmerzt ist das 'Verlassenwerden' -- weswegen viele Menschen eben Affären ihres Partners dulden, um nur ja nicht 'alleine' zu sein.

Und es stimmt: Alleine ist etliches schon schwieriger handzuhaben ...


Asteus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 14:37

Man kann eben....
nur in gewissen Bereichen sein Leben selbst bestimmen!

Das ist aber immer so,nicht nur bei Affären oder in einer Beziehung sondern ja auch im Berufsleben!

Es gibt den einen entscheidenden Teil den man selbst bestimmt!
Wie z.B sich nen Partner aus zu suchen,ne Beziehung zu führen oder zu beenden,ne Ausbildung in einem Bereich zu wählen der einem gefällt,in welcher Firma man arbeitet,u.s.w!

Doch es wird immer auch Situationen geben,die man sich nicht wünscht,bzw,die man
selbst nicht so gewollt hat!

Das kann ne Trennung vom Partner sein,das kann ein Unfall oder ne Kündigung sein,etc!

Ich selber halte auch nix davon den Partner zu betrügen!
Doch meist ist man auch daran,nicht unbeteiligt wenn es dazu kommt!
Denn wenn der Partner glücklich mit einem ist,wird er nicht fremd gehen!

Wenn es so ist & man es erfährt ,hat man wieder die freie Entscheidung,
ob man sich trennt oder die Beziehung retten will!


Alles Ansichtssache!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 15:41

Es ist doch alles zusammen mein Leben!
Vergleiche nicht Berufs & Beziehungsleben,
doch es gehört nun mal alles in mein Leben!

Man kann NIE alles selbst bestimmen,das ist nun mal so!

Ich werde in einigen Tagen 29Jahre alt!
Habe bereits 3 langjährige Beziehungen geführt!

In denen niemand betrogen hat!
Trotz Krisen & mal Streit!

Da geht man noch lange nicht fremd!

Das tut man evt.,dann wenn einem etwas Entscheidendes fehlt in der Beziehung!
Natürlich könnte man ehrlich sein,drüber reden & Probleme lösen oder sich trennen!
Doch meist möchte man den Partner ja nicht ganz verlieren!
Außerdem gehen nun mal viele,den leichten ,einfacheren Weg!

Ich würde es wohl nicht verzeihen,dennoch gibt es Menschen die sich für die Beziehung entscheiden!
Somit ist es eben wieder die eigene Entscheidung,oder

Ich habe verstanden das es nicht um ne Schuldfrage geht
Es geht aber um Selbstbestimmung & die hat man eben nur bedingt!

Immer im Leben!
Egal in welchen Bereichen!
Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 16:02

Spreche Ich Chinesisch
Oder weshalb verstehst Du nicht was ich hier schreibe?

Es ist nicht dasselbe!Punkt!
Aber in meinem Leben gibt es nun mal ein Liebesleben & ein Berufsleben

Und in meinem Leben,
(Liebes & Berufsleben) ist es so, das Ich einen Teil sehr wohl selbst bestimme,
einen anderen Teil den Ich nicht bestimmen kann!

Hoffe das war nun klar & verständlich!

Beim Thema Affäre kann Ich nun mal nicht viel sagen,
da Ich nie betrogen habe & nie betrogen wurde!



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 16:04

HALLO????
Es geht nicht darum ob man jemanden liebt!

Es geht um Selbstbestimmung des Lebens!
Und das beeinhaltet für mich nun mal alle Bereiche meines Lebens!

Und man kann weder bei der Liebe noch im Beruf alles selbst bestimmen für sich!
Oder

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 16:28

Danke,das Du mich verstehst!
Ja,so ist es nun mal leider!

Ich bin immer den komplizierten Weg gegangen!
Sprich geredet & an der Beziehung gearbeitet!

Doch das ist schwer!
Leichter ist es halt man nimmt sich ne Affäre & genießt nur!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 19:10

Dann seh es eben nur für den Bereich Liebe!
Das was Ich sage gilt auch "wenn es nur" um Liebe geht!

Nur ich trenne die Bereiche nicht so streng!

Das Leben ist nun mal kein Picknick!

"Jeder ist seines glückes Schmied",kann Ich eben nur begrenzt zustimmen!

Natürlich ist jeder für sein Leben selbst verantwortlich & trifft wichtige Entscheidungen!
Aber man kann leider nicht überall mit bestimmen!

Kannst Du dem denn so besser zustimmen

Wollte hier keinen Kleinkrieg eröffnen ,sondern nur meine Meinung zum Thema schreiben!
Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 20:59

Schicksalsschlag
Du wirst auch nicht gefragt, ob Dir ein Auto 'reinfährt' oder ob Du krank wirst. So etwas ist ein Schicksalsschlag.Ein schwerer, ohne Frage. Ein Betrogener ist nicht unfrei, er kann natürlich über sein eigenes Leben bestimmen! Und wenn er nichts weiss von der Geschichte, dann nimmt ihm das auch nichts von seiner Würde.
Der jenige der betrügt, handelt ohne Frage unfair.
Aber das fällt, leider leider, in die Kategorie: es ist passiert, jetzt muss ich damit klarkommen, wie auch immer. Bleibt nur, sich zu denken: Vielleicht ist das auch für irgendwas gut.

wünsche Dir viel Kraft!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 23:18
In Antwort auf raisel_12089355

Schicksalsschlag
Du wirst auch nicht gefragt, ob Dir ein Auto 'reinfährt' oder ob Du krank wirst. So etwas ist ein Schicksalsschlag.Ein schwerer, ohne Frage. Ein Betrogener ist nicht unfrei, er kann natürlich über sein eigenes Leben bestimmen! Und wenn er nichts weiss von der Geschichte, dann nimmt ihm das auch nichts von seiner Würde.
Der jenige der betrügt, handelt ohne Frage unfair.
Aber das fällt, leider leider, in die Kategorie: es ist passiert, jetzt muss ich damit klarkommen, wie auch immer. Bleibt nur, sich zu denken: Vielleicht ist das auch für irgendwas gut.

wünsche Dir viel Kraft!

@zweifanta: Das ist aber nicht was ich meinte
Wenn ein Auto mir reinfährt, oder ob ich krank bin, dass merke ich gleich. Gut, krank ist so eine Sache, wenn sie schleichend kommt. Auch wenn das Auto rein fährt während ich im Supermarkt bin, merke ich es erst später. Aber so ist es nicht gemeint. Es geht darum, dass über dem Kopf des Dritten entschieden wird ohne die Chance, dass er handeln kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 23:20

Warum?
Ich war mir sicher, dass es noch Menschen gibt, die sowas verstehen, auch wenn es die Minderzahl ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 23:24

@call555shoe
mit dem was Du meinst hast Du recht. Aber es ist nicht der Sinn von dem, was ich ausdrücken wollte. Aber ich wusste im Vorfeld, dass mich nicht jeder versteht oder verstehen will. Ist auch nicht so schlimm....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 23:28
In Antwort auf hanna_12725106

@call555shoe
mit dem was Du meinst hast Du recht. Aber es ist nicht der Sinn von dem, was ich ausdrücken wollte. Aber ich wusste im Vorfeld, dass mich nicht jeder versteht oder verstehen will. Ist auch nicht so schlimm....

Nachtrag Nachricht für call555shoe
doch, eigentlich ist es schlimm, nicht wegen Dir allein, sondern, weil die breite Masse es leider nicht versteht und sich keinerlei Gedanken darüber macht. Doch letztendlich ist es einfach so, dass die, die es verstehen, sowieso sich Gedanken darüber machen und es den andern eh' am A_sch vorbei geht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Juni 2009 um 23:53

@wachsperle
wenn ich gewusst hätte, dass es wirklich so schlimm ist, mich zu verstehen, hätte ich es vielleicht doch bleiben lassen. Aber nun ist es mal so und ich stelle mich allen Kommentaren von außen!

"Das Recht auf Selbstbestimmung beinhaltet für mich auch gleichfalls das Recht jedes Einzelnen, im Einzelfall, hinsichtlich bestimmter Aspekte, auf diese Selbstbestimmungsmöglichkeit, auf seinen freien Willen verzichten zu können."

Woher will der Betrüger, egal ob männlich oder weiblich, wissen, dass der andere es nicht wissen will? Das ist nur SEINE Meinung. Wenn es der / die Betrogene nicht wissen will und seine Augen davor verschließen will, kann er sich selbst noch in diesem Fall immernoch in seine Traumwelt zurück ziehen. Wenn er es wahrnimmt ist es vielleicht ein Schock, aber er hat die Chance eines Neubeginns. Doch das wird ihm genommen, wenn er eben belogen wird. Ich finde es anmaßend, sich über Dritte hinweg zusetzen und zu entscheiden, ob er es verkraften könnte oder nicht. Außerdem habe ich hier niemanden angegriffen, sondern nur mein Kommentar zu dessen Meinung geschrieben. Ich habe ausdrücklich gesagt, dass es nicht um gut und böse geht. Ich hoffe, ich habe mich für Dich verständlich ausgedrückt. Wenn dem nicht so ist, bitte ich um Feedback.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 1:21
In Antwort auf jarod_12098475

Wiewohl ich
völlig darin übereinstimme, dass ein 'Affäre' als 'Backup' für das *'offizielle' Leben eben nicht zum guten Ton gehören kann ( manche betrachten es gar als notwendigen 'Kick'...) , stellt sich doch die Frage nicht danach, was andere tun, damit ich mein Leben so wie ich will gestalten kann, sonder nur und aussschliessslich, was ich tue.

Es gibt kein 'Recht' darauf, dass ein anderer nur das macht, was mir ins Leben passt .. wenn das so wäre, würde ich jeden Tag dutzendmale an anderen Menschen udn der gesammten verdammten Menschheit anecken. - und es würde mir gefallen, permanent masszuregeln ( MIr würde es ja schon genügen, wenn sich Menschen zumindest VERNÜNFTIG verhalten würden ....)

Natürlich kann man meinen, dass das ja wohl etwas anderes wäre bei Leuten, die nur von peripherer Bedeutung für das eigene Leben sind.

Wirklich?

Auch wenn es verstaubt klingt bin ich der Ansicht, dass sich heute viel zu schnell gebunden wird, weil die Alternative der Trennung ja doch gesellschaftlich akzeptiert und somit stets zur Hand ist. Die Prüfiung zur Möglichkeit der Beständigkeit findet m.E. nur allzu selten statt.

Wo ist da also die Grenze zum Zumutbaren, wo die Legitimation zur Aufgabe der Beziehung und wo das Recht auf Einforderung des 'Versprechens'?

Wenn ein geliebter Mensch, der bislang das Leben mit mir teilte, meint, er wollte das nun nicht mehr, mit welchem Argument könnte man da wohl die eigene Liebe - also dem Wunsch, dass es dem anderen gutgeht - rechtfertigen, dass er trotzdem beliben müsse obwohl er das partout nicht mehr will? Die Anmassung, dass man sich 'ändern' würde oder gar dass man schliesslich nur einzig und alleine 'gut' für den anderen sei?

Es gibt kaum einen Unterschied ob der nun 'Gehende' gleich ein neue 'Beziehung' hat oder erst später, das 'Verlassenwerden' ist stets dasselbe -- nur die eingebildeten Gründe oder die 'Schuld' dafür sucht man halt woanders. Meistens ist es nicht die 'Schuld' von jemand, sondern die Akzeptanz einer in weiteren Teilen unbefriedigenden Beziehung, weil man 'sonst ja gar nichts hat'. Somit ist selten ein anderer Mensch der Grund für das Aufkündigen einer Beziehung, aber oft der Anlass.


Wie immer man es dreht und wendet, was wirklich schmerzt ist das 'Verlassenwerden' -- weswegen viele Menschen eben Affären ihres Partners dulden, um nur ja nicht 'alleine' zu sein.

Und es stimmt: Alleine ist etliches schon schwieriger handzuhaben ...


Asteus

@asteus. Antworten aus meiner Sicht:
Wo ist da also die Grenze zum Zumutbaren, wo die Legitimation zur Aufgabe der Beziehung und wo das Recht auf Einforderung des 'Versprechens'?
Antwort:
Eine Einforderung eines Versprechens stand nie zur Debatte!

Wenn ein geliebter Mensch, der bislang das Leben mit mir teilte, meint, er wollte das nun nicht mehr, mit welchem Argument könnte man da wohl die eigene Liebe - also dem Wunsch, dass es dem anderen gutgeht - rechtfertigen, dass er trotzdem beliben müsse obwohl er das partout nicht mehr will? Die Anmassung, dass man sich 'ändern' würde oder gar dass man schliesslich nur einzig und alleine 'gut' für den anderen sei?
Antwort:
Wo steht in meinem Thread geschrieben, dass er andere bleiben muss oder soll, wenn dieser das nicht will? So sollte es eben nicht sein. Man sollte sich trennen, aber nicht betrügen...

Es gibt kaum einen Unterschied ob der nun 'Gehende' gleich ein neue 'Beziehung' hat oder erst später, das 'Verlassenwerden' ist stets dasselbe -- nur die eingebildeten Gründe oder die 'Schuld' dafür sucht man halt woanders. Meistens ist es nicht die 'Schuld' von jemand, sondern die Akzeptanz einer in weiteren Teilen unbefriedigenden Beziehung, weil man 'sonst ja gar nichts hat'. Somit ist selten ein anderer Mensch der Grund für das Aufkündigen einer Beziehung, aber oft der Anlass.
Antwort:
Wenn der Gehende gleich eine Behiehung hat, nach dem er gegangen ist, ist auch nichts dagegen einzuwenden. Dann soll er aber gleich gehen, wenn er sonst nichts hat und nicht erst warten, bis er was hat. Das ist nämlich auch feige, da der Betrüger solange nicht allein sein will, bis er was anderes hat! Aber das verstehst Du nicht!

Wie immer man es dreht und wendet, was wirklich schmerzt ist das 'Verlassenwerden' -- weswegen viele Menschen eben Affären ihres Partners dulden, um nur ja nicht 'alleine' zu sein.
Antwort:
Es ging nicht um diejenigen, die ihre Augen aus eigenen Willen verschließen!

Und es stimmt: Alleine ist etliches schon schwieriger handzuhaben ...
Antwort:
Das ist kein Grund bei jemanden zu bleiben, wenn es mir nicht mehr gefällt, sondern nur Eigennutz, bis was "besseres" kommt.

Pfingstrose
&
Asteus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 1:25

@lyoon: Du hast es verstanden...
am Anfang haben auch welche gepostet, die es verstanden haben, aber dem Rest kann man es einfach nicht verständlich machen, da kannst Du Dich bemühen, wie Du willst. Doch es gibt einen Trost, dass es wenigstens einige hier verstanden haben!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 14:29


Richtig Venom!

Seh Ich auch so!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 14:37

Hä?
Weiß nicht was du meinst?
Mir geht es gut!

Ich wurde noch nie betrogen!

Und wenn es so ist & Ich es nicht weiß,
dann kann Ich daran auch nix ändern!
Das ist dann eben so
Versteh nicht,weshalb man sich da nen Kopf drüber macht!
Es sei denn man hat Langeweile!
Ändern tut sich deshalb trotzdem nix!

Egal!
Ihr wollt alle nur Eure Meinungen gelten lassen!



Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 14:41

So ist es wohl auch Cariciando!
In den meisten Fällen ist es so,
das die Betrogenen es nicht sehen wollen!

Stimme Dir da absolut zu!
Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 14:46

Danke Dir Wachsperle!
Endlich mal jemand der es ähnlich sieht wie Ich!

Es gibt nicht immer nur eine Seite einer Sichtweise!

Deshalb sind die jenigen die eine andere Ansicht haben nicht gleich zu dumm,
um den Thread zu verstehen!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2009 um 23:44

Du kannst nur Verständnis erwarten,
von denen, die die Dritten waren. Alle Ersten (die Geliebten - egal ob männlich oder weiblich) werden viele Gründe für ihr Tun finden - die Zweiten (die Betrügenden) reden sich damit heraus, dass sie dem Dritten ja nichts wegnehmen, aber meist sind sie nur zu feige, sich den aus der Wahrheit resultierenden Konfliktsituationen zu stellen.

Ich bin eine von den Dritten - habe 20 Jahre eine gute Ehe geführt. Und sie war wirklich gut. Bis eine bohrende, drängende Erste sich meinen Mann geködert und ihm den Kopf verdreht hat. Klar schleichen sich in langjährige Beziehungen Gewohnheit und Routine ein. Aber die Raffinesse, mit der diese Frau vorgegangen ist, ist unvorstellbar.

Ich hätte gern in diesen 10 Wochen der Affäre Bescheid gewusst, um meine eigenen Entscheidungen zu treffen und daraus Konsequenzen gezogen. Die Art und Weise, wie ich hintergangen wurde, ist niederträchtig. (siehe Forum Trennung, Scheidung, Konflikte). Meine Würde wurde mit Füßen getreten, und ich habe es nicht gewusst. Und dann wird sich gewundert, dass die Dritten bei einer Trennung voll zuschlagen ...

LG
MsMarple05

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper