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Habe zwischendurch Angst, er liebt mich weniger

12. Dezember 2014 um 15:23

Hallo zusammen,

ich weiß nicht recht, wo mein Problem ist:

mein Freund (37) und ich (23) sind seit ein paar Monaten zusammen. Wir sind superglücklich, und anstatt dass diese Glücksgefühle stetig etwas nachlassen, werden sie eher noch stärker. Gerade die letzten Wochen waren sehr intensiv. Wir benehmen uns manchmal wie verliebte Teenies, sagen uns sehr oft am Tag, dass wir uns lieben. Und er zeigt es auch ständig.

Mein Problem ist jetzt, dass ich schnell Panik schiebe, wenn mal nicht so oft ein ich liebe dich kommt, wie am Vortag Bspw. Ich habe oft zwischendurch einfach Angst, dass seine Liebe nachlassen könnte. Und wenn ich dann zu sehr drauf achte, wie oft er es mir sagt oder schreibt, und es ist nicht so häufig wie sonst schon mal, schürt das meine Angst. Total kindisch, aber abstellen kann ich das nicht. Ich zwinge ihn nicht, mir das zu sagen, weil ich es gerne hören will. Er sagt es in dem Moment, wenn er es auch so empfindet, und wenn er es nicht so oft sagt oder schreibt, denke ich automatisch, dass er mich weniger liebt.

Was soll ich jetzt machen?
M,24

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12. Dezember 2014 um 15:27

Würde ich ja gerne...
... aber ich kann das nicht. Ich kriege das einfach nicht abgestellt...

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12. Dezember 2014 um 16:05
In Antwort auf grete_12689495

Würde ich ja gerne...
... aber ich kann das nicht. Ich kriege das einfach nicht abgestellt...

Dann
Darfst du dich schon jetzt an den Gedanken gewöhnen, dass du ihn höchst wahrscheinlich verlieren wirst.

Abgesehen davon, dass so eine erdrückende Erwartungshaltung jedes freie Gefühl von Liebe auf Dauer ersticken wird..

Dir ist klar, dass verliebt sein hormonell bedingt und NIEMALS auf Dauer konstant bleiben kann?

Ich hoffe du bekommst. diese Zwangsgedanken -kann man das so nennen? In den Griff.

Wäre schade um dich und dein Herz.

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12. Dezember 2014 um 18:22

...
Liebe ist bedingungslos. Es sieht bei Dir ganz danach aus,als wenn Du total bedürftig nach Anerkennung und Zuneigung bist. Das nichts mit Liebe zu tun. Wer wirklich liebt,liebt den anderen so wie er ist. Und nicht nur wenn er dies und jenes erfüllt. Ich vermute,daß Du ein geringes Selbstwertgefühl hast und dieses abhängig von der Zuneigung Deines Freundes ist. Liebst Du Dich selbst? Beantworte Dir diese Frage mal ganz ehrlich. Liebst Du beispielsweise Deinen Körper? Die wenigsten Frauen tun das übrigens. Aber nur wer sich liebt,kann auch andere wirklich lieben.
Das Leben ist nicht statisch,sondern wie eine Welle...Es geht mal hoch und mal runter. Das musst Du akzeptieren,sonst leidest Du. Er wird nicht jeden Tag gleich oft sagen,wie sehr er Dich liebt...Es wird Tage geben,wo er es gar nicht sagt. Und das nimmst Du dann sehr persönlich und bist niedergeschlagen...Du machst Dein Wohlbefibden und Glück von ihm abhängig, bzw. sogar von diesem einen Satz von ihm.

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12. Dezember 2014 um 18:31

Verstehe ich das ...
....richtig und du führst eine homosexuelle beziehung?

Ich hab da wenig erfahrungen aber generell hast du wohl starke verlustängste gepaart mit wenig Selbstwertgefühl.

Arbeite daran, du siehst dich kleiner in der Beziehung und dein Unterbewusstsein denkt sich 'wieso liebt er mich?', 'er ist besser als ich', 'ich kann nicht ohne ihn' etc.

Genieße die zeit die ihr habt und arbeite immer an der beziehung anstatt zu schweigen. Eine Garantie gibt es nie, man kann aber mit offenen augen und beobachten festellen, wenn sich etwas negativ ändert und direkt vorgehen anstatt zu warten bis die Probleme größer werden.

Das ist natürlich theorie und in der praxis nicht so leicht, aber fang an mehr an dich zu glauben denn das ist der kern des problems.

Gruß

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